{"id":151735,"date":"2026-06-05T16:45:12","date_gmt":"2026-06-05T14:45:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151735"},"modified":"2026-06-05T15:16:47","modified_gmt":"2026-06-05T13:16:47","slug":"hinweise-des-tages-ii-727","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151735","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151735#h01\">Schaden durch Steuerhinterziehung: 100 Milliarden Euro, die uns fehlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151735#h02\">Patientensch&uuml;tzer warnen: Jeder zweite Pflegeheim-Bewohner rutscht in Sozialhilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151735#h03\">Gewerkschaft Verdi &auml;u&szlig;ert sich zum sanktionierten Journalisten H&uuml;seyin Do&#287;ru<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151735#h04\">Mit 9-Minuten-Interview zerst&ouml;rt Illner ihren eigenen Talk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151735#h05\">Die verkannte Dem&uuml;tigung der Russen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151735#h06\">US-Repr&auml;sentantenhaus stimmt gegen Iran-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151735#h07\">Im Kriegsfall: Bundeswehr rechnet mit tausenden russischen Kriegsgefangenen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151735#h08\">Neue St&uuml;tzpunkte in Europa? Indizien f&uuml;r Wende in US-Atomstrategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151735#h09\">Deutschlands K&uuml;rzungen von Asylleistungen versto&szlig;en gegen EU-Recht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151735#h10\">Hinkender Hegemon auf Bittsteller-Tour &ndash; US-Pr&auml;sident in der VR China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151735#h11\">Das Ende von SWIFT? Chinas neue Zahlungswege in Afrika <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151735#h12\">Bankenlobby an Volksschulen: 90.000 Werbehefte im Namen der &bdquo;Finanzbildung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151735#h13\">Steigender Bedarf: KI-Rechenzentren d&uuml;rften 2030 einen Wasserverbrauch wie 1,3 Milliarden Menschen haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151735#h14\">Nachrichtenagentur dpa ver&ouml;ffentlicht Anleitung zur vorsorglichen Diskreditierung von Kritik an Wahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151735#h15\">Veranstaltungshinweise der Woche<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Schaden durch Steuerhinterziehung: 100 Milliarden Euro, die uns fehlen<\/strong><br>\nWirtschaftskriminalit&auml;t wirksam zu bek&auml;mpfen, k&ouml;nnte den Fiskus massiv erleichtern. Um das zu erm&ouml;glichen, ist auch ein Umdenken notwendig.<br>\nDem Staat fehlt Geld. So weit, so bekannt. Doch w&auml;hrend intensiv dar&uuml;ber diskutiert wird, wer steuerlich ent- und wer zumindest nicht weiter belastet werden darf, bleibt eine Gruppe fatalerweise v&ouml;llig unbehelligt: diejenigen, die gar nicht erst in die Staatskasse einzahlen oder sich schlimmer noch illegal daraus bedienen. Allein durch Steuerhinterziehung entsteht Deutschland j&auml;hrlich ein gesch&auml;tzter Schaden von 100 Milliarden Euro. Hinzu kommen weitere rund 100 Milliarden durch Geldw&auml;sche.<br>\nDie Debatten um den Haushalt und notwendige Reformen verliefen sicherlich ganz anders, st&uuml;nde dieses Geld zur Verf&uuml;gung. Trotzdem behandelt der Staat Wirtschaftskriminalit&auml;t erstaunlich nachl&auml;ssig.<br>\nStatt die bereits gestohlenen Milliarden zur&uuml;ckzuholen und daf&uuml;r zu sorgen, dass Wirtschaftskriminelle uns nicht weiter ausnehmen wie eine Weihnachtsgans, werden vor allem die vergleichsweise geringf&uuml;gigen Vergehen von Sozialhilfeempf&auml;nger:innen mit aller H&auml;rte geahndet. Der Eindruck dr&auml;ngt sich auf: Der Staat misst mit zweierlei Ma&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Schaden-durch-Steuerhinterziehung\/!6179843\/\">Anne Brorhilker in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Patientensch&uuml;tzer warnen: Jeder zweite Pflegeheim-Bewohner rutscht in Sozialhilfe<\/strong><br>\nDer lange erwartete Entwurf f&uuml;r eine Pflegereform aus dem Gesundheitsministerium sorgt f&uuml;r Kritik von Betroffenenvertretern und Opposition. So warnte der Vorsitzende der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, vor massiven sozialen Folgen: &bdquo;Absehbar wird die Sozialhilfequote bei Pflegebed&uuml;rftigen in der station&auml;ren Pflege auf 50 Prozent ansteigen&ldquo;, sagte Brysch dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Anstatt die rasant steigenden Eigenanteile zu stoppen und Pflegebed&uuml;rftige sowie ihre Familien zu entlasten, w&uuml;rden die Belastungen sogar noch gesteigert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/mandanten\/politik\/experten-warnen-vor-warkens-reform-jeder-zweite-pflegeheim-bewohner-rutscht-in-sozialhilfe-NBTL2VSLUREDVPNNGII762IAFM.html\">RND<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es sieht ganz so aus als die Verarmung weiterer Teile der Bev&ouml;lkerung in Deutschland politische Absicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gewerkschaft Verdi &auml;u&szlig;ert sich zum sanktionierten Journalisten H&uuml;seyin Do&#287;ru<\/strong><br>\nMehr als ein Jahr, nachdem der Berliner Journalist H&uuml;seyin Do&#287;ru aufgrund seiner journalistischen T&auml;tigkeit als Betreiber des Medienportals Red auf die Russland-Sanktionsliste der EU gesetzt und mit Kontosperrungen, Reise- und einem faktischen Berufsverbot belegt wurde, &auml;u&szlig;erte sich die Gewerkschaft Verdi in Form eines Interviews mit ihrem f&uuml;r Medien zust&auml;ndigen Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz-Dethlefsen in der Zeitschrift Verdi News vom 6. Juni 2026. Vergangene Woche war in einem in der jungen Welt ver&ouml;ffentlichten offenen Brief an die Vorsitzenden von Verdi und der Deutschen Journalistinnen- und Journalistenunion sowie in einem Kommentar eingefordert worden, dass diese Vereinigungen ihr Schweigen beenden und sich hinter ihr Mitglied Do&#287;ru stellen sollen. Die Antworten des Verdi-Funktion&auml;rs lassen allerdings auf Verweigerung der Solidarit&auml;t mit dem sanktionierten Journalisten schlie&szlig;en:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/523667.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mit 9-Minuten-Interview zerst&ouml;rt Illner ihren eigenen Talk<\/strong><br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident schl&auml;gt Putin ein pers&ouml;nliches Treffen vor. Am Abend trifft sich der ZDF-Talk bei Maybrit Illner. Die Experten sehen positive Signale in Richtung Frieden. Doch dann spielt Illner ein vorab gef&uuml;hrtes Interview mit Klaus von Dohnanyi ein. Das zerst&ouml;rt die ganze Sendung. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r Illner wird es zum ersten Armutszeugnis, dass sie an keiner Stelle widerspricht. Ein zweites Armutszeugnis ist es, dass sie dieses vorab gef&uuml;hrte Interview ohne Erkenntnisgewinn nicht einfach diskret und ungesendet im Archiv verschwinden l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/kultur\/kino-tv\/mit-9-minuten-interview-zerstoert-illner-ihren-eigenen-talk_83109b05-6bfe-46a7-88c2-324cf2397d9e.html\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.A.:<\/strong> Nachdem in der Talk Show von Maybritt Illner in der Vergangenheit nahezu ausschlie&szlig;lich die westliche Propaganda vom &ldquo;unprovozierten Angriffskrieg Putins auf die Ukraine&rdquo; verbreitet wurde, war es gestern ein wenig anders. Der 97-j&auml;hrige SPD-Politiker Klaus von Dohnanyi wurde in einem Interview eingeblendet. Und er sprach aus, was man in unseren Qualit&auml;tsmedien fast niemals zu h&ouml;ren und zu lesen bekommt: Der ukrainische Pr&auml;sident Wladimir Selenski hat den Krieg auch dadurch provoziert, indem er die Nato-Mitgliedschaft der Ukraine in die ukrainische Verfassung schreiben lie&szlig;. Und obwohl die meisten Nato-Mitgliedsl&auml;nder, voran die USA, die Ukraine gar nicht mehr aufnehmen wollen und obwohl offensichtlich ist, dass eine ukrainische Nato Mitgliedschaft russische Sicherheitsinteressen grundlegend bedroht, hat Selenski diese Forderung bis heute nicht aus der Verfassung streichen lassen. Klaus von Dohnanyi hat es offen ausgesprochen: Die nationalistische und korrupte Ukraine verteidigt nicht Europas Freiheit. Indem sie alles daf&uuml;r tut, Europa in ihren Krieg gegen Russland hineinzuziehen, ist sie eine Gefahr f&uuml;r Europa. Das hat auch Armin Laschet in der Diskussion so best&auml;tigt, ein wenig verdruckst und kleinlaut, aber immerhin deutlich vernehmbar. Die Reaktion auf das Dohnanyi Interview von Maybritt Illner war vorhersehbar. Bereits in der Sendung fand die Nato Propagandistin Claudia Major die Aussagen Dohnanyis &ldquo;sehr verst&ouml;rend&rdquo;. Und die Medien, die bisher ihre Rolle darin sahen, antirussische Ukraine-Propaganda zu verbreiten, sch&auml;umen vor Wut. Besonders entlarvend in diesem Zusammenhang ist folgende Aussage auf Focus: &ldquo;Ein &hellip; Armutszeugnis ist es, dass sie (Maybritt Illner) dieses vorab gef&uuml;hrte Interview &hellip; nicht einfach diskret und ungesendet im Archiv verschwinden l&auml;sst.&rdquo; &ndash; Ja, so h&auml;tte es der Focus und vermutlich Spiegel, Zeit, S&uuml;ddeutsche, Frankfurter Rundschau, FAZ, Taz und wie sie alle hei&szlig;en, wohl gemacht. Meinungen, die nicht dem offiziell anerkannten Geist der Zeit entsprechen, l&auml;sst man einfach &ldquo;diskret und unver&ouml;ffentlicht im Archiv verschwinden&rdquo;. &ndash; Maybritt Illner hat das nicht getan. Sie hat sich entschieden, das Interview mit Klaus von Dohnanyi zu senden und daf&uuml;r geb&uuml;hrt ihr Dank.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die verkannte Dem&uuml;tigung der Russen<\/strong><br>\nDer Friedensvertrag von Versailles nach dem Ersten Weltkrieg, in Kraft getreten 1919, hat den Verlierer des Krieges, Deutschland, bewusst gedem&uuml;tigt. Und das hat, darin sind sich die Historiker einig, dazu beigetragen, dass es Adolf Hitler gelang, an die Macht zu kommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Siegerm&auml;chte diesen Fehler nicht mehr gemacht. Sie haben Deutschland sogar bewusst geholfen, wieder auf die Beine zu kommen. Aber hat man daraus auch dauerhaft gelernt? Nicht wirklich! Nach dem Untergang der Sowjetunion hat man angefangen, Moskau zu dem&uuml;tigen, trotz der freiwilligen Schlie&szlig;ung des Warschau Paktes, trotz Gorbatschows Ja zur Wiedervereinigung Deutschlands, trotz dem Abzug des russischen Milit&auml;rs aus dem Gebiet der ehemaligen DDR. Man hat die NATO nicht nur aufrechterhalten, sondern sie sogar um mehrere L&auml;nder nach Osten erweitert, man hat Russland aus der G8 wieder ausgeschlossen, man hat 2014 einen Putsch auf dem Kiever Maidan gegen den tendenziell Russland-freundlichen Pr&auml;sidenten Wiktor Janukowytsch inszeniert, und und und. Im Jahr 2016 hat der damals 90-j&auml;hrige deutsche Politiker Erhard Eppler dazu eine &ndash; gerade auch aus heutiger Sicht &ndash; &auml;u&szlig;erst wertvolle Analyse gezogen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-verkannte-demuetigung-der-russen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>US-Repr&auml;sentantenhaus stimmt gegen Iran-Krieg<\/strong><br>\nDas US-Repr&auml;sentantenhaus will Pr&auml;sident Trump beim Einsatz von Truppen gegen den Iran Grenzen setzen. F&uuml;r den US-Pr&auml;sidenten ist das ein gef&auml;hrliches Zeichen.<br>\nDas US-Repr&auml;sentantenhaus hat f&uuml;r den Abzug des Milit&auml;rs aus Kampfhandlungen mit dem Iran gestimmt und damit den politischen Druck auf Pr&auml;sident Donald Trump erh&ouml;ht. F&uuml;r einen Kampfeinsatz sei eine formelle Kriegserkl&auml;rung durch den Kongress n&ouml;tig, hie&szlig; es in der Resolution.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/usa-us-repraesentantenhaus-stimmt-gegen-iran-krieg\/100230308.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Im Kriegsfall: Bundeswehr rechnet mit tausenden russischen Kriegsgefangenen<\/strong><br>\nDie Bundeswehr rechnet im Kriegsfall mit mehreren tausend russischen Kriegsgefangenen und plant deren Haft in Deutschland. Das erkl&auml;rte der Kommandeur des Landeskommandos Hamburg, Kurt Leonards, am 13. Mai auf dem &bdquo;Interdisziplin&auml;ren Symposium zu Krieg und Frieden auf See&ldquo; der Rederei Hapag-Lloyd. In einem von einem Teilnehmer aufgenommenen kurzen Audio- und Videomitschnitt des Vortrags beschreibt der Kapit&auml;n zur See, wie &bdquo;Tausende von Kriegsgefangenen&ldquo; zun&auml;chst in Deutschland und dann in Europa verteilt werden m&uuml;ssten. Die Veranstaltung fand in der K&uuml;hne Logistics University in Hamburg statt. Auch bei einer Veranstaltung des norddeutschen Unternehmensverbands &bdquo;Aga&ldquo; am vergangenen Montag sprach Leonards &uuml;ber m&ouml;gliche Kriegsgefangene.<br>\nZudem beschreibt der Kommandeur des Landeskommandos Hamburg, in einem Interview mit dem NDR (ab Minute 43) am Rande des Symposiums, wie eine milit&auml;rische Reaktion auf das &bdquo;durchaus&ldquo; m&ouml;gliche Szenario eines russischen Angriffs auf einen der baltischen Staaten aussieht. Sobald die Nato &bdquo;den Eindruck&ldquo; habe, es versammelten sich russische Truppen, um ein Eindringen ins Baltikum vorzubereiten, werde der B&uuml;ndnisfall ausgerufen. Dann werde sofort mit Truppenverlegungen begonnen, um Russland abzuschrecken. Um diese Truppen m&ouml;glichst schnell in den Osten zu verlegen, brauche es einen Plan, &bdquo;um 800.000 Soldaten&ldquo; durch Deutschland &bdquo;zu bewegen&ldquo;, so der Offizier. Im September finde daher die &Uuml;bung &bdquo;Red Storm Charlie&ldquo; statt, um diesen logistischen Ernstfall in Hamburg zu proben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0420\">Multipolar<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ist der &bdquo;Operationsplan Deutschland&ldquo; von Wahnsinnigen entwickelt worden? Deutschland und seine B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger werden nicht gesch&uuml;tzt, sondern sind der Standort und die Hauptbetroffenen in einem Kriegsfall gegen Russland. Der russische Pr&auml;sident Putin hat bereits vor einigen Monaten gewarnt, dass <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/international\/263642-putin-russland-noetigenfalls-zu-krieg\/\">&ldquo;wenn Europa pl&ouml;tzlich einen Krieg gegen uns beginnt, dies meiner Meinung nach sehr schnell gehen wird. Das ist nicht die Ukraine&rdquo;<\/a>. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117494\">Operationsplan Deutschland &ndash; die Kriegsvorbereitungen laufen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114362\">Operationsplan Deutschland? Heimatschutzregimente? Zivilverteidigung? Der eingeschlagene Weg ist ein Weg in den Krieg<\/a>.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Neue St&uuml;tzpunkte in Europa? Indizien f&uuml;r Wende in US-Atomstrategie<\/strong><br>\nEuropa ist sich der Unterst&uuml;tzung der USA im Konfliktfall etwa mit Russland in den letzten Monaten nicht immer sicher gewesen. Washington drohte mit dem Austritt aus der NATO, US-Pr&auml;sident Donald Trump k&uuml;ndigte einen Abzug Tausender Soldaten aus Deutschland an. Am Dienstag hie&szlig; es nun &uuml;berraschend und v&ouml;llig kontr&auml;r, die USA dachten &uuml;ber eine Aufstockung ihrer Atomwaffen in Europa nach &ndash; auch in L&auml;ndern, wo es solche bisher nicht gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3432136\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutschlands K&uuml;rzungen von Asylleistungen versto&szlig;en gegen EU-Recht<\/strong><br>\nGrundlegende Leistungen wie Kleidung und Haushaltsprodukte d&uuml;rfen abgelehnten Asylbewerbern nicht gek&uuml;rzt werden. Das hat der Europ&auml;ische Gerichtshof entschieden. [&hellip;]<br>\nGeklagt hatte ein Asylbewerber aus Afghanistan, der nach Rum&auml;nien abgeschoben werden sollte. Er wurde vom bayerischen Landkreis Schweinfurt mit Essen, einer beheizten Unterkunft sowie im Hinblick auf Hygiene und Gesundheit versorgt, bekam aber keine Leistungen f&uuml;r Kleidung und Haushaltsprodukte.<br>\nDie Richterinnen und Richter in Luxemburg stellten klar: Zum einen geh&ouml;re Kleidung zu den &raquo;elementarsten Bed&uuml;rfnissen&laquo;. Zum anderen seien Geldleistungen f&uuml;r den t&auml;glichen Bedarf &ndash; etwa f&uuml;r Fahrkarten, Kommunikationsmittel oder K&ouml;rperpflegeprodukte &ndash; notwendig, um ein &raquo;Mindestma&szlig; an Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben&laquo; zu gew&auml;hrleisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-06\/eugh-urteil-asylbewerber-leistungen-kuerzungen-eu-recht-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hinkender Hegemon auf Bittsteller-Tour &ndash; US-Pr&auml;sident in der VR China<\/strong><br>\nDie Reise des US-Pr&auml;sidenten nach China war alles andere als ein gew&ouml;hnlicher Staatsbesuch. Sie markiert einen Moment, in dem sich die Interessen des amerikanischen Gro&szlig;kapitals und die hegemonialen Machtanspr&uuml;che Washingtons besonders deutlich &uuml;berlagern. W&auml;hrend die mediale Inszenierung von &bdquo;gegenseitigem Verst&auml;ndnis&ldquo; und rotem Teppich sprach, ging es in der Sache um eine pragmatische Verst&auml;ndigung auf Augenh&ouml;he, die beiden Seiten erlaubt, ohne Gesichtsverlust ihre Kerninteressen abzusichern &ndash; M&auml;rkte, Lieferketten, technologische Vorherrschaft und Wachstumschancen im Zentrum der globalen &Ouml;konomie.<br>\nDie US-Regierung fungiert dabei als Durchsetzungsorgan der Interessen von Monopol- und Finanzkapital. Dass der US-Pr&auml;sident von milliardenschweren, mit Epstein verbundenen oligarchischen Freunde begleitet wurde, verdeutlicht den Charakter der Reise: An Bord waren die Schl&uuml;sselfraktionen des Kapitals &ndash; Tech-Industrie, Finanzkapital und Industrie &ndash;, jene Akteure, die am meisten von offenen M&auml;rkten, kontrolliertem Zugriff auf chinesische Daten und verl&auml;sslichen Investitionsbedingungen profitieren. Was zeigt, dass US-kapitalistische Oligarchen das politische System vollst&auml;ndig kontrollieren<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/isw-muenchen.de\/online-publikationen\/texte-artikel\/5420-hinkender-hegemon-auf-bittsteller-tour-us-praesident-in-der-vr-china\">isw<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das Ende von SWIFT? Chinas neue Zahlungswege in Afrika <\/strong><br>\nW&auml;hrend China seine wirtschaftliche Pr&auml;senz in Afrika weiter verst&auml;rkt, tritt die Beziehung in eine neue Phase ein, die Ziegel und M&ouml;rtel hinter sich l&auml;sst.<br>\nDer Pekinger Aktionsplan f&uuml;r 2025 bis 2027 umfasst Unterst&uuml;tzung f&uuml;r 30 Projekte von Infrastrukturverbindungen quer durch Afrika, w&auml;hrend L&auml;nder wie Kenia und Uganda bereits durch von China gest&uuml;tzte Transportverbindungen wiederbelebt werden, wie die Verl&auml;ngerung der Normalspurbahn und die Autobahn Rironi-Mau Gipfel in Richtung auf die ugandische Grenze.<br>\nF&uuml;r Analytiker, die die finanzielle Zukunft des Kontinents im Blick haben, sind diese Entwicklungen nicht nur deshalb bedeutend, weil sie Waren bewegen, sondern auch, weil sie die kommerziellen Fundamente f&uuml;r ein paralleles Zahlungssystem legen k&ouml;nnten, das rund um Chinas digitale RMB (digitaler Yuan\/e.CNY) aufgebaut ist und m&ouml;glicherweise den afrikanischen Volkswirtschaften einen schnelleren, weniger vom Dollar abh&auml;ngigen Weg zu handeln verschafft.<br>\nDie westlich dominierten weltweiten Zahlungssysteme, die rund um SWIFT und die vermittelnden Banken angelegt sind, wurden schon lange f&uuml;r ihre hohen Transaktionskosten, Verz&ouml;gerungen und ihre Verwundbarkeit gegen&uuml;ber geopolitischem Druck kritisiert. Aber da China seine grenz&uuml;berschreitenden digitalen Zahlungssysteme ausweitet, w&auml;hrend es seine Verbindungen nach Afrika vertieft, sagen Analytiker, diese Plattform k&ouml;nnte eine bedeutende Ver&auml;nderung darstellen, wie der Kontinent Geld &uuml;ber Grenzen bewegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/afrika\/281918-ende-von-swift-chinas-neue\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bankenlobby an Volksschulen: 90.000 Werbehefte im Namen der &bdquo;Finanzbildung&ldquo;<\/strong><br>\n90.000 Werbehefte f&uuml;r Volksschulkinder. Bankenlogos im Klassenzimmer. Und Finanzkonzerne, die bei Lehrpl&auml;nen mitreden. Was absurd klingt, passiert l&auml;ngst mitten in &Ouml;sterreichs Schulen. Unter dem Schlagwort &bdquo;Finanzbildung&ldquo; dr&auml;ngt die Bankenlobby immer st&auml;rker in den Unterricht. Offiziell geht es darum, Kinder im Umgang mit Geld zu st&auml;rken. Laut Attac verbreiten sie jedoch die Idee, dass jede und jeder selbst f&uuml;r Wohlstand, Pension und finanzielle Sicherheit verantwortlich ist &ndash; w&auml;hrend politische und gesellschaftliche Ursachen wirtschaftlicher Probleme in den Hintergrund treten. Eine neue Analyse von Attac &Ouml;sterreich zeigt, wie gro&szlig; der Einfluss bereits ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/finanzbildung-schulen-bankenlobby\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Steigender Bedarf: KI-Rechenzentren d&uuml;rften 2030 einen Wasserverbrauch wie 1,3 Milliarden Menschen haben<\/strong><br>\nEin neuer Bericht sch&auml;tzt die Umweltfolgen von Datenzentren und KI-Anfragen ab &ndash; und r&auml;t unter anderem zum Verzicht auf H&ouml;flichkeit. Fachleute sehen dies kritisch<br>\nSie wachsen wie Schwammerl aus dem Boden: Rechenzentren werden gebaut, derzeit vor allem, um den Bedarf von KI-Anwendungen zu decken. In Kronstorf an der Enns baut Google seit April sein erstes eigenes Rechenzentrum in &Ouml;sterreich, das Grundst&uuml;ck kaufte der US-amerikanische Tech-Gigant bereits 2008. Die Schweiz geh&ouml;rt weltweit gar zu den L&auml;ndern mit der h&ouml;chsten Rechenzentrumsdichte. In den USA stehen die meisten, 2025 waren es bereits mehr als 4100.<br>\nDamit gehen nicht nur wirtschaftliche Vorteile einher. L&auml;ngst regt sich Widerstand, unter anderem aufgrund des hohen Wasser- und Energieverbrauchs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.de\/story\/3000000323330\/ki-rechenzentren-duerften-2030-einen-wasserverbrauch-wie-13-milliarden-menschen-haben\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nachrichtenagentur dpa ver&ouml;ffentlicht Anleitung zur vorsorglichen Diskreditierung von Kritik an Wahlen<\/strong><br>\nDeutschlands wichtigste Nachrichtenagentur dpa hat eine hochproblematische Anleitung zur vorsorglichen Widerlegung von Kritik an Wahlumfragen, Wahldurchf&uuml;hrung und Ausz&auml;hlung von Wahlen ver&ouml;ffentlicht. Die Pr&auml;misse lautet: Wahlen in Deutschland sind immer sauber, allenfalls manchmal auf vernachl&auml;ssigbare Weise fehlerhaft. Wer sie kritisiert betreibt Desinformation und ist ein Demokratiefeind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/dpa-wahl-prebunking\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweise der Woche<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li>\n    <strong>Das Feindbild Russland, der Krieg in der Ukraine und die US Air Base Ramstein &ndash; wie kommen wir zu Frieden in Europa?<\/strong><br>\n    Die Friedens-und Zukunftswerkstatt veranstaltet zusammen mit der Kampagne Stopp Airbase Ramstein am Freitag, den 26. Juni 2026 um 19 Uhr eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz in Kaiserslautern. Moderation: Reiner Braun.<br>\n    Ort: Veranstaltungszentrum&ndash; Lauterstra&szlig;e Gartenschau Kaiserslautern 51\n<\/li>\n<li>\n    <strong>&ldquo;Frieden beginnt mit uns!&rdquo;<\/strong><br>\n    &ndash; eine gemeinsame Veranstaltung gegen den Tag der Bundeswehr in Mitteldeutschland.<br>\n    6. Juni 2026 10:00 &ndash; 15:00 Uhr<br>\n    Ort: 06667 Wei&szlig;enfels, Markwerbener Stra&szlig;e (Park an der Saale)<br>\n    Veranstalter: Die Linke. Sachsen-Anhalt, VVN-BdA, DFG-VK und &ldquo;Schulstreik gegen Wehrpflicht&rdquo;<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/www.dielinke-sachsen-anhalt.de\/aktuell-1\/termine\/news\/frieden-beginnt-mit-uns-eine-veranstaltung-gegen-den-tag-der-bundeswehr-in-mitteldeutschland\/\">die Linke Sachsen-Anhalt<\/a>\n<\/li>\n<li>\n    <strong>Einladung zum feierlichen Gedenken am 21. Juni 2026 anl&auml;sslich des &Uuml;berfalles Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion vor 85 Jahren<\/strong><br>\n    Mit dem wortbr&uuml;chigen, r&auml;uberischen &Uuml;berfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941- getarnt als &bdquo;Unternehmen Barbarossa&ldquo; erreichte die faschistische Aggression ihren Gipfelpunkt. Dieser Krieg war von Anfang an als Vernichtungskrieg geplant und forderte mindestens 27 Millionen Menschenleben auf der Seite der Verteidiger ihrer Heimat, der Sowjetunion &ndash; den Befreiern vom Hitlerfaschismus.<br>\n    Der Gro&szlig;e Vaterl&auml;ndische Krieg begann am 22. Juni 1941 und endete mit dem Sieg &uuml;ber den Hitlerfaschismus am 08.\/ 09. Mai 1945.<br>\n    Wir wollen daran erinnern und der Opfer, der tapferen K&auml;mpfer, der Helfer im Hinterland, der Partisanen &ndash; also allen, die am Sieg beteiligt waren, gedenken.<br>\n    Der Landesvorstand Th&uuml;ringen des Deutschen Freidenker Verbandes und der Rotfuchsf&ouml;rderverein Gera\/Altenburg laden ein zu einem feierlichen Gedenken mit Sebastian Bahlo, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenkerverbandes und Arnold Sch&ouml;lzel, Vorsitzender des Rotfuchsvereins.\n<p>    Datum: 21. Juni 2026<br>\n    Uhrzeit: 11.00 Uhr<br>\n    Ort: 07546 Gera<br>\n    Friedhofstrasse 19<br>\n    Ostfriedhof\/Ehrenmal\n<\/p><\/li>\n<li>\n    <strong>Protest zur Gesundheitsministerkonferenz<\/strong><br>\n    F&uuml;r eine Gesundheits- und Sozialpolitik, die alle sch&uuml;tzt. Nicht nur diejenigen, die es sich leisten k&ouml;nnen.<br>\n    Wann: Mittwoch, 10. Juni 2026, 12.30-15.00 Uhr<br>\n    Wo: Hannover, Platz der Menschenrechte 1 (ehemals Trammplatz)<br>\n    Die IPPNW bildet einen Block gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens<br>\n    IPPNW-Treffpunkt f&uuml;r die Demo ist um 12.00-12.15 Uhr vor dem Museum August Kestner Trammplatz 3, direkt neben dem Neuen Rathaus, wo die Demo beginnt.<br>\n    Vom Hbf sind es ca 15 Minuten Fu&szlig;weg, oder mit der U- Bahn Linien 3, 7, 9 oder 13 bis Haltestelle Markthalle\/Landtag, dann noch 7 Minuten Fu&szlig;weg.<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/www.verdi.de\/gesundheit-soziales-bildung\/themen\/gesundheitspolitik\/nach-hannover\">ver.di<\/a>\n<\/li>\n<li>\n    <strong>Der Krieg am Persischen Golf &ndash; Eskalation, Interessen, Auswege<\/strong><br>\n    Die Veranstaltung mit Dr. Sajjad Safaei bietet eine analytische Einordnung der Ursachen, des bisherigen Verlaufs und m&ouml;glicher Entwicklungslinien dieses Konflikts. Im Zentrum steht nicht die schnelle Schlagzeile, sondern die strategische Frage, welche Wege aus der Eskalation denkbar sind &mdash; hin zu Frieden oder wenigstens zu einem gesicherten Zustand des Nicht-Krieges.<br>\n    Dr. Sajjad Safaei ist multidisziplin&auml;rer Forscher, Dozent und Analyst mit Sitz in Deutschland. Er war Postdoktorand am Max-Planck-Institut f&uuml;r ethnologische Forschung und lehrte unter anderem an der Humboldt-Universit&auml;t zu Berlin sowie an der Universit&auml;t Z&uuml;rich. Seine Analysen zu iranischer Innen- und Au&szlig;enpolitik, zur Geopolitik des Nahen Ostens, zur US-Au&szlig;enpolitik sowie zu Fragen internationaler Sicherheit erschienen unter anderem in Foreign Policy, Responsible Statecraft, Al Jazeera, DAWN und The National Interest.<br>\n    Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten, Diskussionsbeitr&auml;ge gern auf Deutsch.<br>\n    Donnerstag, den 11.06.2026<br>\n    Beginn: 18:30 Uhr, Einlass ab ca. 18:00 Uhr.<br>\n    Sprechsaal, Marienstr. 26, 10117 Berlin.<br>\n    Wir bitten um Anmeldung unter:<br>\n    <a href=\"mailto:kontakt@eurasien-gesellschaft.org\">kontakt@eurasien-gesellschaft.org<\/a><br>\n    Wir bitten um die &Uuml;berweisung von 10 Euro mit dem Vermerk &bdquo;Veranstaltung 11.06.2026&ldquo; auf das Vereinskonto: DE54 1009 0000 2894 9370 01\n<\/li>\n<li>\n    <strong>Vortrag &amp; Diskussion<\/strong><br>\n    Dr. Petra Erler: Eine europ&auml;ische Friedensordnung &ndash; nur ein russischer Traum?<br>\n    Zeit: Donnerstag, 11. Juni, 19 Uhr<br>\n    Ort: Saal Heinrichstra&szlig;e 11, Bremen<br>\n    Am 9. Mai gab es einen bemerkenswerten Hinweis des russischen Pr&auml;sidenten Putin. Er brachte Altkanzler Gerhard Schr&ouml;der als Friedensvermittler ins Gespr&auml;ch. Bringt dieser Hinweis auf Verhandlungsbereitschaft der russischen Seite endlich Bewegung in Richtung Dialog und Diplomatie zur L&ouml;sung des Konfliktes um die Ukraine? Soweit erkennbar, verweigert sich der Westen.<br>\n    Immerhin: Nach Jahren der diplomatischen Eiszeit gegen&uuml;ber Russland sehen immer mehr EU-Staats- und Regierungschefs wieder die Notwendigkeit, mit dem russischen Pr&auml;sidenten zu sprechen: Macron, Meloni, Fico, der &ouml;sterreichische Bundeskanzler Stocker. Orban, der ungarische ehemalige Ministerpr&auml;sident hatte den Kontakt nie abgebrochen. Selbst der deutsche Bundeskanzler Merz betonte im Januar 2026 in Dessau, dass in der l&auml;ngeren Perspektive ein Ausgleich mit dem gr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Nachbarn, Russland, gefunden werden soll. Dann, wenn Freiheit und Frieden nach Europa zur&uuml;ckkehren.<br>\n    Der Vortrag geht der Frage nach, wann nach dem Ende des Eisernen Vorhangs die ersten Vorstellungen\/Vorschl&auml;ge einer europ&auml;ischen Friedensordnung entstanden, und was das alles mit unserem Land zu tun hat.<br>\n    Auch heute haben wir wieder die Wahl: eine stabile Friedensordnung oder dauerhafte Feindschaft und Konfrontation. Wof&uuml;r werden sich die regierenden Eliten in Deutschland entscheiden?<br>\n    Zur Person<br>\n    Dr. Petra Erler ist Co-Autorin des Buches &bdquo;Der lange Weg zum Krieg. Russland, die Ukraine und der Westen&ldquo;. Regelm&auml;&szlig;ig ver&ouml;ffentlicht sie unter &bdquo;Nachrichten einer Leuchtturmw&auml;rterin&ldquo; &ndash; Analysen zum Zeitgeschehen.<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/deutsch-russische-friedenstage.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/drf_flyer-achte-ftage_8-scroll.pdf\">Flyer<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> Wenn Sie auf eine interessante Veranstaltung hinweisen wollen, dann schicken Sie uns bitte die n&ouml;tigen Informationen mit dem Betreff &bdquo;Veranstaltungshinweise&ldquo; an <a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise@nachdenkseiten.de<\/a>. Die Veranstaltungshinweise erscheinen w&ouml;chentlich am Freitag im Rahmen der Hinweise des Tages II. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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