{"id":151852,"date":"2026-06-08T08:30:59","date_gmt":"2026-06-08T06:30:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151852"},"modified":"2026-06-08T08:30:59","modified_gmt":"2026-06-08T06:30:59","slug":"hinweise-des-tages-5111","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151852","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151852#h01\">Die Zwischenbilanz des Irankriegs (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151852#h02\">&bdquo;Deutschland kann Druck aufbauen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151852#h03\">Das t&auml;gliche Sterben: Gazas Krise im Schatten einer Waffenruhe, die keine ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151852#h04\">UNO-Debakel f&uuml;r Berlin: Hat Baerbocks Jahr Deutschland den Sicherheitsrat gekostet?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151852#h05\">Starmer warnt vor Russland-Angriff auf NATO<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151852#h06\">Drohnenangriffe: Pl&ouml;tzlich gibt es Zweifel an Russlands Rolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151852#h07\">Manifest: Den Geist von Helsinki wiederentdecken!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151852#h08\">Libyen und die Migration<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151852#h09\">Milit&auml;rexperten in Medien: Was Zuschauer oft nicht erfahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151852#h10\">&ldquo;Mir ist dieser Vorgang nicht bekannt, sorry&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151852#h11\">Ohne uns! Warum Kriegst&uuml;chtigkeit Sozialstaat, Demokratie und Zukunft ruiniert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151852#h12\">Wirtschaft in der Eurozone schrumpft &uuml;berraschend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151852#h13\">M&uuml;ssen die Corona-Schulden zur&uuml;ckgezahlt werden? In der EU braut sich ein neuer Sturm zusammen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151852#h14\">5000 Superreiche, 13 Millionen Arme: Wie Deutschlands Ungleichheit die Wirtschaft gef&auml;hrdet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151852#h15\">GKV und Pflege: ver.di mobilisiert gegen Spargesetze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151852#h16\">Amt k&uuml;rzt Rentner die Grundsicherung wegen 58,25 Euro Flaschenpfand &ndash; und zieht es dann ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151852#h17\">Vier Jahre im Bundestag bringen so viele Altersbez&uuml;ge wie 28 Renten-Beitragsjahre<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Zwischenbilanz des Irankriegs (II)<\/strong><br>\nDer Irankrieg, auf den die Bundesregierung bislang vergeblich Einfluss zu erhalten sucht, eskaliert mit Irans j&uuml;ngsten Angriffen auf Israel erneut. Nachdem die Regierung in Teheran in der vergangenen Woche jeweils mit Gegenangriffen auf vereinzelte Attacken der Vereinigten Staaten geantwortet hat, hat sie am Wochenende zum ersten Mal seit dem Beginn des Waffenstillstands den Beschuss von Zielen in Israel befohlen. Anlass sind Israels Angriffe auf Beirut, die Absprachen mit der Trump-Administration brechen. Teheran sucht den aktuellen Streit zwischen den USA und Israel zu nutzen, um Washington zu zwingen, Israels Angriffen auf den Libanon ein Ende zu setzen. Hintergrund ist, dass es der iranischen Regierung bisher nicht nur gelungen ist, sich im Krieg gegen einen weit &uuml;berm&auml;chtigen Gegner zu behaupten, sondern auch einen Kollaps der iranischen Wirtschaft zu verhindern und die Bev&ouml;lkerung wieder st&auml;rker hinter sich zu sammeln. Sie setze erfolgreich auf einen pragmatischen Nationalismus, hei&szlig;t es in einer aktuellen Analyse der US-Zeitschrift Foreign Affairs. Die EU r&auml;t aktuell dazu, den geplanten Marineeinsatz in der Stra&szlig;e von Hormuz &uuml;ber den bestehenden Marineeinsatz Aspides zu legitimieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10429\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Der Iran geht das Risiko eines Krieges ein<\/strong><br>\nEs gibt sie, die Analysten, die sich vor allem und allen anderen auf die eigene Expertise st&uuml;tzen und dabei sehr viel Wert auf eine ruhige, sachbezogene, konsistente Bewertung selbst kompliziertester Sachverhalte legen.<br>\nAlastair Crook, den wir hier wiederholt zitierten, ist eine dieser wohltuenden Stimmen. Er besitzt ein geradezu enzyklop&auml;disches Wissen zum Thema Westasien und das nicht nur in den aktuellen politischen, also &bdquo;weltlichen&ldquo; Debatten, sondern gerade auch in den f&uuml;r diese Region enorm wichtigen religi&ouml;sen Fragen. Das erm&ouml;glicht es ihm scheinbar mit Leichtigkeit, hinter die Politkulissen zu schauen und gerade die Argumentation der Akteure Israel und USA zu &bdquo;entzaubern&ldquo;.<br>\nAlastair Crooke umgeht in seinem Artikel elegant die in den letzten Tagen aufgekommenen Ger&uuml;chte um eine Atombewaffnung des Iran, wobei auch seine Argumentation diese nicht ausschlie&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/der-iran-geht-das-risiko-eines-krieges-ein\">Alastair Crooke auf Seniora.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Deutschland kann Druck aufbauen&ldquo;<\/strong><br>\nDer Historiker Moshe Zimmermann kritisiert ein falsches Verst&auml;ndnis deutscher Staatsr&auml;son gegen&uuml;ber Israels Regierung. Er fordert mehr Entschiedenheit.<br>\n taz: Herr Zimmermann, Israel erobert gerade Teile des libanesischen Staatsgebiets. Mit welchem Ziel?<br>\nMoshe Zimmermann: Israel hat schon zwei Mal versucht, mit Milit&auml;r die Hisbollah im Libanon auszuschalten. Am Ende hat sich das israelische Milit&auml;r zur&uuml;ckgezogen. Es spricht viel daf&uuml;r, dass es diesmal wieder so kommen wird. Auch diese milit&auml;rische Aktion f&uuml;hrt nicht zum Ziel: Sicherheit f&uuml;r die israelische Bev&ouml;lkerung, vor allem im Norden des Landes<br>\ntaz: Netanjahu will die Hisbollah endg&uuml;ltig zerst&ouml;ren. Ist das realistisch?<br>\nZimmermann: Netanjahus Ziel ist es, im Amt zu bleiben. Dem dient auch dieser Krieg. Die Hisbollah ist abh&auml;ngig vom Iran und somit Teil des gro&szlig;en Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Wenn es eine L&ouml;sung gibt, dann wird sie politisch bewirkt, nicht vom israelischen Milit&auml;r. Wenn dieser sinnlose Krieg weitergeht, wird er einen hohen Preis haben &ndash; nicht nur tote israelische Soldaten und unter Hisbollah-Beschuss geratenen Israelis im Norden des Landes, sondern auch die Zerst&ouml;rung des S&uuml;dens des Libanon und ein systematischer Angriff gegen die Zivilbev&ouml;lkerung, nicht nur gegen Hisbollah-K&auml;mpfer. (&hellip;)<br>\n taz: Was sollte Deutschland dann tun?<br>\nZimmermann: Deutschland kann Druck aufbauen, um Verhandlungen zwischen Israel und den Pal&auml;stinensern zu erm&ouml;glichen. Das muss die Richtlinie deutscher Politik sein. Und das kann sie nur sein, wenn Deutschland nicht aus einer falschen verstandenen Deutung der Jahre 1933 bis 1945 und einer falsch verstandenen Staatsr&auml;son die israelische Regierung schonen will.<br>\ntaz: Hat Deutschland, hat Europa &uuml;berhaupt Einfluss auf Netanjahu?<br>\nZimmermann: In Ma&szlig;en ja. Der Handel mit der EU ist wichtig f&uuml;r die israelische Wirtschaft. Deutschland gibt viel Geld f&uuml;r die Pal&auml;stinenser aus, das entlastet auch Israel. Politisch hat Europa beim Iran-Atom-Abkommen 2015 eine zentrale Rolle gespielt &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Historiker-Moshe-Zimmermann-ueber-Israel\/!6184780\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das t&auml;gliche Sterben: Gazas Krise im Schatten einer Waffenruhe, die keine ist<\/strong><br>\nUnter dem Deckmantel der Kampfpause treibt Israel die milit&auml;rische Besetzung des Gazastreifens voran. W&auml;hrend die Welt wegschaut, eskaliert die humanit&auml;re Not in dem Pal&auml;stinensergebiet. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend der Irankrieg die internationalen Schlagzeilen beherrscht, r&uuml;ckt der Gazastreifen erneut aus dem Zentrum der politischen Aufmerksamkeit. Doch gerade jetzt, in einer Phase, die offiziell als Waffenruhe gilt, versch&auml;rft sich die Lage dort dramatisch. Israel weitet seine milit&auml;rische Kontrolle aus, Hilfsorganisationen warnen vor einer weiteren humanit&auml;ren Katastrophe, und die Lebensbedingungen f&uuml;r rund zwei Millionen Menschen werden immer unertr&auml;glicher.<br>\nIsraels Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu erkl&auml;rte j&uuml;ngst, die Armee kontrolliere inzwischen rund 60 Prozent des Gazastreifens. Seine Anweisung lautete, diesen Anteil auf 70 Prozent zu erh&ouml;hen. Als ein Zuh&ouml;rer w&auml;hrend der Rede forderte, Israel solle gleich den gesamten Gazastreifen einnehmen, antwortete Netanjahu, man gehe &bdquo;Schritt f&uuml;r Schritt&ldquo; vor &ndash; zuerst 70 Prozent, damit fange man an.<br>\nBei Inkrafttreten der von den USA vermittelten Waffenruhe im Oktober 2025 lag der israelische Kontrollbereich noch bei rund 53 Prozent der Fl&auml;che. Der Gazastreifen umfasst nur etwa 365 Quadratkilometer, ungef&auml;hr die Gr&ouml;&szlig;e M&uuml;nchens oder Bremens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/netanjahu-gaza-militaerische-besetzung-10054950\">Berliner Zeitung (Bezahlschranke)<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Hilfe f&uuml;r Gaza &ndash; Trinkwasser ist f&uuml;r die Vertriebenen zum t&auml;glichen Kampf geworden<\/strong><br>\nWenig h&ouml;rt man noch &uuml;ber Gaza. Wie geht es den Menschen im pal&auml;stinensischen K&uuml;stenstreifen, der in weiten Teilen von Israel zerst&ouml;rt und zerbombt wurde? Unser Mitarbeiter Abdullah Younis aus Gaza berichtet in einer kleinen Artikelserie &ndash; und sagt auch, wie man die Menschen unterst&uuml;tzen kann.<br>\nBei den ersten Sonnenstrahlen des Morgens wacht Khaled Barakat (38) in seinem abgenutzten Zelt westlich von Gaza-Stadt auf. Die Stimmen seiner Kinder fragen nach Wasser. Barakat hat keine M&ouml;glichkeit, die Antwort aufzuschieben, denn Durst duldet keinen Aufschub. Mit leeren Plastikkanistern laufen seine Kinder jeden Tag hinter ihm her durch Zelte und Sand und suchen nach irgendeiner Quelle f&uuml;r Trinkwasser. Es ist eine Reise, die seit Monaten fester Bestandteil ihres Alltags geworden ist. Barakat sagt, w&auml;hrend er sich den Schweiss aus dem Gesicht wischt in der br&uuml;tenden Sommerhitze gegen&uuml;ber Zeitpunkt: &laquo;Wir denken zuerst an Wasser und dann erst an Essen. Meine Kinder schlafen ein und wachen auf mit der Frage: Werden wir heute Wasser finden?&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/06\/hilfe-fuer-gaza-trinkwasser-ist-fuer-die-vertriebenen-zum-taeglichen-kampf-geworden\/\">pressenza<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>UNO-Debakel f&uuml;r Berlin: Hat Baerbocks Jahr Deutschland den Sicherheitsrat gekostet?<\/strong><br>\nRussische Medien und Experten sehen keine russische Intrige, sondern Berlins eigene Haltung zu Ukraine und Nahost als entscheidenden Grund. Was steckt wirklich hinter der &uuml;berraschenden Abstimmungsniederlage? (&hellip;)<br>\nDie fehleranf&auml;llige und dezidiert proisraelische Baerbock k&ouml;nnte jedoch eher ein Hindernis als eine Hilfe gewesen sein, meint die Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, Maria Sacharowa.<br>\n&ldquo;In den vergangenen zw&ouml;lf Monaten mussten die L&auml;nder eine Vertreterin der deutschen politischen Elite als Pr&auml;sidentin der UN-Generalversammlung erleben. Sie haben beschlossen, kein weiteres Risiko einzugehen&rdquo;, schrieb sie auf Telegram.<br>\nNach der Abstimmung titelten russische Medien, Deutschland habe &ldquo;versagt&rdquo;, sei &ldquo;mit leeren H&auml;nden&rdquo; zur&uuml;ckgeblieben und nannten die &Auml;u&szlig;erungen des deutschen Au&szlig;enministers Johann Wadephul &ndash; der Russland die Schuld geben wollte &ndash; &ldquo;verbl&uuml;ffend&rdquo;. Falls Berlin unbedingt einen Schuldigen suche, sollte es lieber in den Spiegel schauen, lautet der Tenor der Experten und Journalisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/inland\/282358-uno-debakel-fuer-berlin-hat\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.H.:<\/strong> Laut deutschen Politiker ist ja &ldquo;Russland Schuld&rdquo; daran. Dagegen die Sprecherin des Russischen Au&szlig;enministeriums Maria Sacharowa:<\/em><\/p>\n<p><em>&ldquo;In den vergangenen zw&ouml;lf Monaten mussten die L&auml;nder eine Vertreterin der deutschen politischen Elite als Pr&auml;sidentin der UN-Generalversammlung erleben. Sie haben beschlossen, kein weiteres Risiko einzugehen.&rdquo; Ist diese Formulierung nicht Diplomatie vom Feinsten?<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Nach UN-Pleite: Ex-Pr&auml;sident aus Afrika rechnet knallhart mit Baerbock ab &ndash; &bdquo;herablassend&ldquo;<\/strong><br>\nAm Rande eines Gipfeltreffens afrikanischer Spitzenpolitiker in Nairobi fand Botswanas Alt-Pr&auml;sident Mokgweetsi Masisi im Gespr&auml;ch mit der Bild eindringliche Worte: &bdquo;Vielleicht h&auml;tte sich Frau Baerbock darauf konzentrieren sollen, ihre Arbeit in der deutschen Diplomatie zu erledigen, anstatt zu versuchen, Nigerianern vorzuschreiben, wo sie ihre Toiletten zu bauen haben, und den Afrikanern zu sagen, wie sie mit Elefanten umgehen sollen.&ldquo; Weiter sagte Masisi: &bdquo;Vielleicht h&auml;tte Deutschland dann mehr Stimmen aus Afrika f&uuml;r den UN-Sitz erhalten.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDie Gr&uuml;nen sprechen w&auml;hrenddessen von einer &bdquo;blamablen Niederlage&ldquo;, die auf das Konto von Bundeskanzler Friedrich Merz und Au&szlig;enminister Johann Wadephul (beide CDU) gehe, wie die AFP berichtet. Merz entgegnete, seine Regierung habe &bdquo;alles in unserer Kraft Stehende getan&ldquo;. Au&szlig;enminister Wadephul schloss laut Reuters pers&ouml;nliche Konsequenzen nach dem Scheitern bei dem Votum aus.<br>\nBaerbock kommentierte die Niederlage bei der Wahl zum Sicherheitsrat nicht direkt. Als amtierende Pr&auml;sidentin der UN-Generalversammlung ist sie zu politischer Neutralit&auml;t gegen&uuml;ber einzelnen Mitgliedsstaaten verpflichtet. Vor der Wahl betonte Baerbock gegen&uuml;ber Politico die Notwendigkeit einer Reform des Sicherheitsrats.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/nach-un-pleite-ex-praesident-aus-afrika-rechnet-mit-baerbock-ab-zr-94339235.html\">Merkur<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ob Frau Baerbock oder Herr Wadephul &ndash; wo ist der wesentliche Unterschied in der Au&szlig;enpolitik?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Starmer warnt vor Russland-Angriff auf NATO<\/strong><br>\nRussland k&ouml;nnte nach Angaben des britischen Premierministers Keir Starmer bereits in wenigen Jahren einen NATO-Staat angreifen. &bdquo;Nach Einsch&auml;tzung unserer Geheimdienste und anderer NATO-Staaten k&ouml;nnte es bereits 2030 zu einem Angriff Russlands auf die NATO kommen&ldquo;, sagte Starmer gestern beim Besuch eines Drohnenherstellers in S&uuml;dwestengland und f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Sie verstehen also, welche Dringlichkeit und Bedeutung wir diesem Thema derzeit beimessen.&ldquo;<br>\n&Auml;hnlich hatten sich in den vergangenen Monaten bereits andere europ&auml;ische Spitzenpolitiker ge&auml;u&szlig;ert. NATO-Generalsekret&auml;r Mark Rutte hatte im vergangenen Dezember vor einem russischen Angriff auf NATO-Gebiet binnen f&uuml;nf Jahren gewarnt.<br>\nIn einem Interview mit der Rundfunkanstalt BBC hatte zuvor der britische Generalstabschef Richard Knighton gesagt, das sei der &bdquo;gef&auml;hrlichste Zeitraum&ldquo; seiner 35-j&auml;hrigen milit&auml;rischen Laufbahn. Es sei vor diesem Hintergrund wichtig, dass Gro&szlig;britannien und seine Verb&uuml;ndeten ihre F&auml;higkeiten verst&auml;rkten, um &bdquo;unsere Gegner abzuhalten, etwas Un&uuml;berlegtes zu tun&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3432484\/\">ORF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kann es sein, dass insbesondere die Entscheidungstr&auml;ger der europ&auml;ischen EU\/NATO durchdrehen? Warum sollte Russland mit einem Angriff so lange warten, bis die Mitgliedstaaten von EU und NATO bis 2030 hochger&uuml;stet sind? &Auml;u&szlig;erungen wie die vom britischen Premierminister Starmer widersprechen jeder Logik. Wer sich jedoch im Eifer oder Wahn von Russland bedroht f&uuml;hlt, sollte besser auf diplomatische Mittel zur&uuml;ckgreifen und nach friedenspolitischen L&ouml;sungen suchen oder unter Umst&auml;nden einen Psychologen aufsuchen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Drohnenangriffe: Pl&ouml;tzlich gibt es Zweifel an Russlands Rolle<\/strong><br>\nFazit der &laquo;NZZ&raquo; am 27. Mai 2026: &laquo;Noch heute fehlt der Beweis, dass die Drohnen von einem der Schiffe kamen. Oder dass es &uuml;berhaupt Drohnen gab.&raquo; Rasmus Dahlberg, ausserordentlicher Professor f&uuml;r &ouml;ffentliche Sicherheit an der Universit&auml;t Roskilde, erkl&auml;rte der &laquo;NZZ&raquo;, &laquo;er k&ouml;nne und wolle nicht ausschliessen, dass sich &uuml;berhaupt keine Drohnen &uuml;ber D&auml;nemark befunden h&auml;tten&raquo;. Dahlberg und andere Experten seien &laquo;nicht sicher, ob auf den damals verbreiteten Videos wirklich Drohnen zu sehen seien&raquo;, informierte die &laquo;NZZ&raquo;.<br>\nDie Zeitung erg&auml;nzte: &laquo;Das Fehlen von Beweisen beweist nicht das Gegenteil.&raquo; Russland profitiere jedoch selbst dann, falls es gar nicht Russland gewesen war: &laquo;In diesem Fall st&uuml;nden die d&auml;nische Regierung und ihre Nato-Verb&uuml;ndeten als paranoid da &ndash; etwas, was die russische Propaganda schon lange glauben zu machen versucht.&raquo;<br>\nVertrauen k&ouml;nne nur zur&uuml;ckgewonnen werden, schliesst &laquo;NZZ&raquo;-Nordeuropa-Korrespondentin Lina Koponen, &laquo;wenn die Ereignisse l&uuml;ckenlos aufgekl&auml;rt werden&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/medienkritik\/drohnenangriffe-ploetzlich-gibt-es-zweifel-an-russlands-rolle\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Manifest: Den Geist von Helsinki wiederentdecken!<\/strong><br>\nVor f&uuml;nfzig Jahren legte die Helsinki-Erkl&auml;rung das Fundament der europ&auml;ischen Sicherheitsordnung. Das war eine bemerkenswerte Errungenschaft, welche die Entspannungspolitik des Kalten Krieges besiegelte. Ihr gingen drei Jahre schwieriger Verhandlungen im Rahmen der Konferenz &uuml;ber Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa voraus. Der Westen und der sowjetische Block legten ihre tiefgreifenden ideologischen Differenzen beiseite und einigten sich auf den sogenannten Dekalog &ndash; eine Liste von zehn Prinzipien, die &bdquo;die Beziehungen zwischen den teilnehmenden Staaten leiten&ldquo; sollten. Dazu geh&ouml;rten die souver&auml;ne Gleichheit, der Verzicht auf die Androhung oder Anwendung von Gewalt, die territoriale Integrit&auml;t der Staaten, die friedliche Beilegung von Streitigkeiten sowie die Nichteinmischung in innere Angelegenheiten.<br>\nEntscheidend war, dass die 35 Staaten, die an der Helsinki-Konferenz teilnahmen, das Prinzip der &bdquo;unteilbaren Sicherheit&ldquo; einf&uuml;hrten. Dieses bedeutete, dass die Sicherheit eines Landes nicht auf Kosten der Sicherheit anderer L&auml;nder gew&auml;hrleistet werden d&uuml;rfe. Im Laufe der Zeit begannen jedoch der Westen und Russland, das Konzept der &bdquo;unteilbaren Sicherheit&ldquo; sehr unterschiedlich zu interpretieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/manifest-den-geist-von-helsinki-wiederentdecken\/\">Stefano di Lorenzo auf Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Libyen und die Migration<\/strong><br>\n2,5 Millionen illegale Migranten in Libyen werden zur politischen Zeitbombe. Die Ansiedlung von illegal eingereisten Migranten st&ouml;&szlig;t landesweit auf enormen Widerstand und wird zum beherrschenden Thema. B&uuml;rgerproteste richten sich gegen die bestehenden libyschen Institutionen, insbesondere aber auch gegen das Hohe Fl&uuml;chtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) in Tripolis. Demonstranten fordern dessen Schlie&szlig;ung und versperrten den Zugang. Sie berufen sich auf libysche Gesetze und fordern deren Einhaltung.<br>\nWeitere Forderungen betreffen den Abzug aller ausl&auml;ndischer Milit&auml;rkr&auml;fte von libyschem Boden und die Abhaltung von Wahlen. Derweil geht das Sterben von Bootsfl&uuml;chtlingen, die &uuml;ber das Mittelmeer Europa erreichen wollen, weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/libyen-und-die-migration\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Milit&auml;rexperten in Medien: Was Zuschauer oft nicht erfahren<\/strong><br>\nBritische Studie belegt systematisch fehlende Offenlegung bei Sicherheitsexperten. Auch in Deutschland bleiben relevante Verbindungen oft ungenannt.<br>\nWenn ein ehemaliger General im Fernsehen h&ouml;here Verteidigungsausgaben fordert, sehen Zuschauer in der Einblendung meist nur Rang und fr&uuml;heren Posten. Dass derselbe Experte inzwischen R&uuml;stungsfirmen ber&auml;t oder in Aufsichtsr&auml;ten von Sicherheitsunternehmen sitzt, erfahren sie h&auml;ufig nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Militaerexperten-in-Medien-Was-Zuschauer-oft-nicht-erfahren-11318831.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Mir ist dieser Vorgang nicht bekannt, sorry&rdquo;<\/strong><br>\nDas war die Antwort @AuswaertigesAmt<br>\nauf meine Frage, wie die Bundesregierung die Ehrung des NS-Kollaborateurs Andrij Melnyk durch die Ukraine Staatsf&uuml;hrung bewertet und ob sie die Kritik von @yadvashem daran teilt:<br>\nDie Holocaust-Gedenkst&auml;tte Yad Vashem hatte die offizielle staatliche Ehrung durch ZelenskyyUa &amp; Co zuvor scharf kritisiert:<br>\n&raquo;Die Ehrung des Anf&uuml;hrers einer Bewegung, die Nazi-Deutschland w&auml;hrend der Verfolgung und Ermordung von Millionen von Juden unterst&uuml;tzte und mit ihm kollaborierte, untergr&auml;bt die moralische Integrit&auml;t, die f&uuml;r das Gedenken an den Holocaust unerl&auml;sslich ist.&laquo;<br>\n&Auml;hnlich scharfe Kritik kam auch von der israelischen &amp; polnischen Regierung. Deutschland ignorierte den Vorfall bisher komplett. Und gab auf der #BPK ernsthaft vor, von dieser offiziellen Ehrung eines Nazi-Kollabo und der entsprechenden int. Kritik nichts mitbekommen zu haben. Wohlgemerkt, ein Vorfall der politisch wie medial zum Zeitpunkt der Frage bereits internationale hohe Wellen geschlagen hatte.<br>\nEs scheint ganz so, dass, wenn es Kritik am Agieren der Ukraine-Regierung gibt, selbst Yad Vashem pl&ouml;tzlich f&uuml;r die Bundesregierung keine Referenz mehr ist&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/FWarweg\/status\/2063665808908185990\">Florian Warweg via Twitter\/X<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Es scheint auch so, als w&auml;re die sonst so hart verteidigte Staatsraison nichts mehr wert, wenn es um die Ukraine geht. Spricht jetzt nicht f&uuml;r Deutschlands Kampf gegen Rechtsextrem bzw. gegen Nazis, wenn die Naziverehrung in der Ukraine keine Rolle mehr spielt. Nicht vergessen hierbei, dass der Nazikollaborateur Bandera der Volksheld der Ukraine ist. Ich sehe nur noch Doppelmoral bzw. besser gesagt inzwischen Dreifachmoral. Und dass die dar&uuml;ber nichts wussten, das k&ouml;nnen sie einem erz&auml;hlen, der den Rei&szlig;verschluss mit der Bei&szlig;zange zumacht &ndash; wie es so sch&ouml;n hei&szlig;t.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ohne uns! Warum Kriegst&uuml;chtigkeit Sozialstaat, Demokratie und Zukunft ruiniert<\/strong><br>\nWer &bdquo;kriegst&uuml;chtig&ldquo; werden will, muss die Gesellschaft umbauen &mdash; &ouml;konomisch, sozial, politisch und mental.<br>\nVortrag von Andreas Buderus am 27.Mai 2026 im Haus der evangelischen Kirche Aachen<br>\nGuten Abend Aachen,<br>\nvielen Dank f&uuml;r die Einladung &mdash; und vielen Dank auch f&uuml;r den Titel dieses Abends.<br>\n&bdquo;Ohne uns! Kosten und Risiken von Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo;<br>\nBevor wir &uuml;ber dieses Wort &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; als solches sprechen, m&uuml;ssen wir kurz auf die Welt schauen, in der es pl&ouml;tzlich und in bemerkenswert kurzer Zeit wieder allt&auml;glich sprech- und salonf&auml;hig geworden ist. Denn was sich gegenw&auml;rtig gesellschaftlich formiert, ist kein blo&szlig;er Politikwechsel. Was wir aktuell in Deutschland, Europa und Weltweit beobachten m&uuml;ssen ist ein autorit&auml;r-repressiver, technokratischer Krisenmodus. Der Versuch, den Zerfall der alten Ordnung nicht konstruktiv und transformativ zu bearbeiten, sondern die alte Ordnung so lange wie nur m&ouml;glich noch aufrecht zu erhalten; koste es, was es wolle und zunehmend kriegerisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/ohne-uns-warum-kriegstuechtigkeit-sozialstaat-demokratie-und-zukunft-ruiniert\/#more-26776\">gewerkschaftsforum.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wirtschaft in der Eurozone schrumpft &uuml;berraschend<\/strong><br>\nNeue Daten zeigen, dass die Wirtschaft im Euroraum im ersten Quartal leicht geschrumpft ist. Vor allem Irland hat seine Daten nach unten korrigiert, auch wegen Trumps Z&ouml;llen.<br>\nSchlechte Nachrichten von der europ&auml;ischen Konjunktur: Die Wirtschaft in der Eurozone ist im ersten Quartal &uuml;berraschend geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank von Januar bis M&auml;rz um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte.<br>\nDie Statistiker korrigierten damit eine fr&uuml;here Sch&auml;tzung nach unten, die noch ein Miniwachstum von 0,1 Prozent ergeben hatte. Im Vorquartal hatte es noch zu einem Plus von 0,2 Prozent gereicht.<br>\nDie Korrektur hatte sich abgezeichnet, nachdem zuvor Irland seine Konjunkturdaten massiv revidiert hatte. Auf der Insel brach das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal um 12,1 Prozent ein, nachdem zun&auml;chst nur ein Minus von zwei Prozent gemeldet worden war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/eurozone-wirtschaft-schrumpft-im-ersten-quartal-ueberraschend-a-b225dbdb-47e9-4ba1-b5bd-ca359f40878c\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ob das Wachstum in der Eurozone nun 0,1 oder -0,2 Prozent betr&auml;gt, ist eher irrelevant. Die Gr&uuml;nde sind mit Trumps Z&ouml;llen, Energiekrise und aktuell Irankrieg schnell benannt. Dass die EZB in dieser Situation wegen einer aufgrund &auml;u&szlig;erer Umst&auml;nde minimal erh&ouml;hten Inflationsrate &uuml;berhaupt erw&auml;gt, den Leitzins zu erh&ouml;hen und eine halbtote Wirtschaft weiter zu erw&uuml;rgen, ist ein Skandal an sich. Mit einer *Senkung* des Leitzinses k&ouml;nnte die EZB ein bisschen was f&uuml;r die Konjunktur tun (auch wenn die europ&auml;ische Fiskalpolitik weiterhin eine Katastrophe ist), aber nein: die minimale Inflation &ldquo;zwingt&rdquo; die Zentralbanker zum Handeln, weil eine niedrige Arbeitslosigkeit nicht zum Arbeitsauftrag der EZB geh&ouml;rt. Ein Desaster.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Stimmung kippt nun auch in der Dienstleistungswirtschaft<\/strong><br>\nDrei Jahre ohne Wachstum, steigende Energiepreise, geopolitische Schocks: Die multiplen Krisen erfassen nun auch den bislang robusten Dienstleistungssektor in voller Breite. Das belegt eine entsprechende Analyse der DIHK-Konjunkturumfrage Fr&uuml;hsommer 2026. (&hellip;)<br>\nDie Dienstleistungswirtschaft galt lange als Stabilit&auml;tsanker der deutschen Wirtschaft und zeigte sich weniger anf&auml;llig f&uuml;r Konjunkturschwankungen als etwa die Industrie &ndash; bisher. In der DIHK-Konjunkturumfrage Fr&uuml;hsommer 2026 bewerten jedoch nur noch 27 Prozent der befragten Dienstleistungsunternehmen ihre aktuelle Gesch&auml;ftslage als gut; 23 Prozent stufen sie als schlecht ein. Damit f&auml;llt der Lagesaldo von 10 Punkten in der Befragung vom Jahresbeginn auf nunmehr 3 Punkte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/de\/newsroom\/stimmung-kippt-nun-auch-in-der-dienstleistungswirtschaft-181528\">DIHK<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>M&uuml;ssen die Corona-Schulden zur&uuml;ckgezahlt werden? In der EU braut sich ein neuer Sturm zusammen<\/strong><br>\nZu den strittigen Punkten geh&ouml;rt daher die Entscheidung, ob die im Jahr 2020 beschlossene Anleihe zur&uuml;ckgezahlt werden soll oder nicht &ndash; obwohl deren Finanzierung urspr&uuml;nglich nicht aus dem Gesamthaushalt bestritten werden sollte. Wenn nicht umgehend neue Finanzmittel gefunden werden und sich die Mitgliedstaaten nicht einstimmig f&uuml;r eine erneute Kreditaufnahme zur R&uuml;ckzahlung entscheiden, wird jedoch tats&auml;chlich der allgemeine Haushalt &ndash; und damit letztendlich die Steuerzahler der Mitgliedstaaten &ndash; belastet, um die ab 2028 auf 24 Milliarden Euro pro Jahr gesch&auml;tzten Tilgungszahlungen zu bestreiten.<br>\nDass sich Emmanuel Macron, der die &ldquo;Refinanzierung der Schulden&rdquo; bef&uuml;rwortet, und Friedrich Merz, der diesen Weg kategorisch ablehnt, somit in zwei gegens&auml;tzlichen Lagern wiederfinden, ist keine &Uuml;berraschung. Doch dieser Konflikt reiht sich in eine lange Liste der Streitigkeiten zwischen Paris und Berlin ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/europa\/281993-muessen-corona-schulden-zurueckgezahlt-werden-eu-braut-sich-ein-neuer-sturm-zusammen\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>5000 Superreiche, 13 Millionen Arme: Wie Deutschlands Ungleichheit die Wirtschaft gef&auml;hrdet<\/strong><br>\nDiese wachsende Ungleichheit k&ouml;nnte ernsthafte Konsequenzen f&uuml;r die gesamtdeutsche Wirtschaft haben. Auf Anfrage der Frankfurter Rundschau von Ippen.Media erkl&auml;rt Geraldine Dany-Knedlik, Leiterin des Konjunkturteams beim Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW): &bdquo;Haushalte mit niedrigem Einkommen geben nahezu ihr gesamtes verf&uuml;gbares Einkommen aus, weil kaum Spielraum zum Sparen bleibt. Sinken die Realeinkommen am unteren Rand, oder rutschen mehr Menschen ins Armutsrisiko, schl&auml;gt das deshalb fast unmittelbar auf die Binnennachfrage durch.&ldquo;<br>\nDagegen w&uuml;rden steigende Einkommen bei bereits einkommensstarken Haushalten weniger in die Wirtschaft flie&szlig;en. Denn wer ohnehin &uuml;ber genug finanzielle Mittel verf&uuml;ge, w&uuml;rde zus&auml;tzliche Einnahmen eher einsparen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/ungleichheit-die-wirtschaft-gefaehrdet-5000-superreiche-13-millionen-arme-wie-deutschlands-zr-94336205.html\">FR Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Neuer Armutsrekord: Wie regierende Sozialkahlschl&auml;ger die Gesellschaft destabilisieren<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Verm&ouml;gen in Deutschland ganz oben weiter wachsen, meldet der Parit&auml;tische Verband in Sachen Armut einen neuen traurigen Rekord: Der Klassenkampf tobt, ein Aufstieg aus &auml;rmeren Familien ist kaum noch m&ouml;glich, die Herrschenden bleiben unter sich und schwingen die Peitsche.<br>\nDen Reichen geben, den Lohnabh&auml;ngigen nehmen: Das antisoziale Krisenmanagement von Friedrich Merz, Million&auml;r und CDU-Bundeskanzler, zeigt Wirkung. W&auml;hrend sich ganz oben riesige Verm&ouml;gen konzentrieren, wachsen unten Armut und Konkurrenz, die Sicherheit schwindet. Das konstatiert der Parit&auml;tische Gesamtverband in seinem neuen Armutsbericht. Danach lebt bereits jeder Sechste in Deutschland unter der Armutsgrenze. Das sei &ldquo;ein trauriger Rekord&rdquo;, so der Verband &ndash; und es wird nicht der letzte sein. Daf&uuml;r sorgen Politik und Medien zum Beispiel mit Hetzkampagnen gegen konstruierte S&uuml;ndenb&ouml;cke.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/282090-neuer-armutsrekord-wie-regierende-sozialkahlschlaeger\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>GKV und Pflege: ver.di mobilisiert gegen Spargesetze<\/strong><br>\nDas GKV-Sparpaket bedroht Kliniken, Pflegekr&auml;fte und Versicherte &ndash; und nun folgt der n&auml;chste Schlag: Ein Referentenentwurf zur Pflegereform setzt die Tariflohnpflicht in der Altenpflege aus. ver.di protestiert: mit dem Klinikaufstand, mit einer Gro&szlig;demo am 10. Juni in Hannover &ndash; und jetzt auch gegen die Pflegepl&auml;ne<br>\nDer Widerstand gegen die Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) w&auml;chst: An &uuml;ber 50 Krankenh&auml;usern im gesamten Bundesgebiet haben Besch&auml;ftigte am 28. Mai 2026 gezeigt und zeigen dar&uuml;ber hinaus bei Personalversammlungen, betrieblichen Protestaktionen und Kundgebungen ihren Unmut &uuml;ber den Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU). &bdquo;Die Besch&auml;ftigten der Krankenh&auml;user sind w&uuml;tend &uuml;ber die Sparorgie der Bundesgesundheitsministerin, die vor allem auf ihre Kosten gehen soll. Ihre Antwort ist der Klinik-Aufstand&rdquo;, erkl&auml;rte Sylvia B&uuml;hler, ver.di-Bundesvorstandsmitglied. &bdquo;Frau Warken setzt sehenden Auges die Qualit&auml;t der Krankenversorgung aufs Spiel.&rdquo; (&hellip;)<br>\nParallel zur GKV-Reform liegt seit dem 4. Juni 2026 ein Referentenentwurf zur Neuordnung der Pflegeversicherung vor. ver.di &uuml;bt massive Kritik.<br>\n&bdquo;Besonders das Aussetzen der Tariflohnpflicht ist ein Affront gegen diejenigen, die sich jeden Tag professionell um pflegebed&uuml;rftige Menschen k&uuml;mmern. Die Bundesgesundheitsministerin betreibt Politik gegen die Besch&auml;ftigten in der Altenpflege&ldquo;, erkl&auml;rt Sylvia B&uuml;hler, ver.di-Bundesvorstandsmitglied.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.verdi.de\/politik-gesellschaft\/gkv-und-pflege-verdi-mobilisiert-gegen-spargesetze\">ver.di<\/a>\n<p>dazu: <strong>Landkreise schlagen Alarm: Pflegereform steigere Belastung f&uuml;r Kommunen<\/strong><br>\nDer Deutsche Landkreistag protestiert dagegen, dass die Reformpl&auml;ne zur Pflegeversicherung von Gesundheitsministerin Nina Warken zus&auml;tzliche Kosten f&uuml;r Kreise und Kommunen vorsieht. Es sei &bdquo;nicht akzeptabel&ldquo;, &bdquo;dass der Entwurf schon wieder Lasten auf die kommunal getragene Hilfe zur Pflege verschieben will&ldquo;, sagte Landkreistagspr&auml;sident Achim Br&ouml;tel dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).<br>\nNach Berechnungen des Bundesgesundheitsministeriums handele es sich um mindestens eine Milliarde Euro zus&auml;tzlich im Jahr 2027, danach um mindestens 800 Millionen Euro j&auml;hrlich, so Br&ouml;tel. &bdquo;Das ist f&uuml;r Landkreise, St&auml;dte und Gemeinden jedoch nicht mehr verkraftbar angesichts eines kommunalen Defizits von 30 Milliarden Euro.&ldquo;<br>\nDer Landkreistagspr&auml;sident f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Es kann nicht sein, dass sich ein &ouml;ffentliches System dadurch entlastet, dass es Kosten einfach beliebig auf den n&auml;chsten &ouml;ffentlichen Tr&auml;ger weiterschiebt.&ldquo; Erneut werde es den Kommunen aufgetragen, dieses Loch zu stopfen. &bdquo;Politik muss endlich so funktionieren, dass L&ouml;cher gar nicht erst entstehen oder, wenn es tats&auml;chlich so kommt, aus eigener Kraft, aber nicht immer zu Lasten Dritter gestopft werden&ldquo;, sagte Br&ouml;tel dem RND.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/mandanten\/politik\/experten-warnen-vor-warkens-reform-jeder-zweite-pflegeheim-bewohner-rutscht-in-sozialhilfe-NBTL2VSLUREDVPNNGII762IAFM.html\">RND<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Staat &bdquo;spart&ldquo; sich kaputt &ndash; der Bund schl&auml;gt &bdquo;Reformen&ldquo; vor, die die Kommunen erheblich mittragen sollen. Das w&uuml;rden dann letztendlich wieder die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger vor Ort zu sp&uuml;ren bekommen. Anstatt Milliarden f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie in und au&szlig;erhalb der Ukraine zu verpulvern, sollten diese Gelder besser der Bev&ouml;lkerung zugute kommen &ndash; z.b. durch gute Bildung &amp; Wissenschaft, eine intakte Infrastruktur und eine gesetzliche Rente, die vor Altersarmut sch&uuml;tzt. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151735#h02\">Patientensch&uuml;tzer warnen: Jeder zweite Pflegeheim-Bewohner rutscht in Sozialhilfe<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Nur der Staat zahlt seinen Beitrag immer noch nicht<\/strong><br>\nBundesgesundheitsministerin Nina Warken ist nicht zu beneiden. Nach der Spar-Operation bei den Krankenkassen, die sie im April begonnen hat, muss die CDU-Politikerin nun fast ebenso schnell die K&uuml;rzungspl&auml;ne bei der Pflegeversicherung durchbringen. Ihr oberstes Ziel f&uuml;r die Pflegereform lautet: Nach den kr&auml;ftigen Beitragssatzsteigerungen der vorigen Jahre sollen die &ndash; ohnehin schon sehr hohen &ndash; Sozialbeitr&auml;ge unbedingt stabil bleiben.<br>\nDie Belastungen werden allerdings ungleich verteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/pflegereform-nur-der-staat-zahlt-seinen-beitrag-immer-noch-nicht\/100230442.html\">WirtschaftsWoche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Auch die Wirtschaftswoche fordert K&uuml;rzungen &ndash; aber dann setzt diese sehr wirtschaftsnahe und oft neoliberale Zeitung an, Warkens angebliche &ldquo;Reformen&rdquo; in der Luft zu zerrei&szlig;en, weil sie eigentlich *nur* aus h&ouml;heren Beitr&auml;gen in Kombination mit sinkenden Leistungen bestehen, was f&uuml;r die Betroffenen &ndash; also eigentlich alle Beitragszahler, alle Leistungserbringer und die Betroffenen in Pflege &ndash; demotivierend und asozial ist. Und insbesondere weist die Wirtschaftswoche (!!) darauf hin, dass der Staat seit Jahren die R&uuml;ckzahlung der Coronakosten (mehrere Milliarden Euro) an die Pflegeversicherungen verweigert und die Bundesl&auml;nder nicht die gesetzlich vorgeschriebenen Investitionen in die Infrastruktur leisten, was die Kosten f&uuml;r die Betroffenen massiv in die H&ouml;he treibt. Die Pflegeversicherung hat definitiv ein Einnahmeproblem, weil der Staat &ndash; &auml;hnlich wie in der GKV, aber noch schlimmer &ndash; seinen Verpflichtungen nicht nachkommt und stattdessen Steuergeld mit vollen H&auml;nden nach oben an Verm&ouml;gende und Bestverdiener verteilt. Wenn nicht einmal die Wirtschaftspresse ein gutes Haar an Warkens K&uuml;rzungsplan l&auml;sst, die Betroffenen- und die Sozialverb&auml;nde sowie die Arbeitnehmervertretungen sowieso nicht, dann sollte Warken vielleicht noch mal dar&uuml;ber nachdenken.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Regierung will 100.000-Euro-Grenze f&uuml;r Angeh&ouml;rige kippen<\/strong><br>\nEs waren gro&szlig;e Worte, die der damalige SPD-Arbeitsminister Hubertus Heil w&auml;hlte. &ldquo;Das Angeh&ouml;rigenentlastungsgesetz bringt eine Entlastung f&uuml;r die arbeitende Mitte der Gesellschaft. Es bringt Frieden in die Gesellschaft, es bringt Frieden in die Familien&rdquo;, sagte er im September 2019 im Bundestag. Pflege solle in Deutschland nicht zu einem Thema werden, das Familien sozial spalte.<br>\nZur ohnehin schon hohen Belastung, die ein Pflegefall in der Familie mit sich bringt, sollten nicht auch noch finanzielle Sorgen kommen. Daher regelte die schwarz-rote Bundesregierung damals, dass Kinder erst dann f&uuml;r die Pflegekosten ihrer Eltern herangezogen werden d&uuml;rfen, wenn ihr Bruttoeinkommen oberhalb von 100.000 Euro im Jahr liegt. Diese Regelung will die aktuelle schwarz-rote Koalition nun wieder zur&uuml;cknehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/aktuelles\/verbraucher\/id_101284078\/pflege-kinder-sollen-schon-unter-100000-euro-einkommen-fuer-eltern-zahlen.html\">t-online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Amt k&uuml;rzt Rentner die Grundsicherung wegen 58,25 Euro Flaschenpfand &ndash; und zieht es dann ein<\/strong><br>\nJede leere Flasche z&auml;hlt. F&uuml;r Hans S. (75) aus Hamburg-Altona ist das kein Hobby, sondern bittere Notwendigkeit. Weil Rente und Grundsicherung nicht reichen, sammelt der Rentner seit dem Sommer 2025 Pfandflaschen &ndash; und meldete seine Einnahmen ehrlich beim Sozialamt. Was dann geschah, zog Kreise bis ins Bundessozialministerium.<br>\nAls Hans S. dem Bezirksamt Altona im vergangenen Jahr 58,25 Euro aus dem Pfandsammeln meldete, reagierte die Beh&ouml;rde prompt: Sie k&uuml;rzte ihm die Grundsicherung genau um diesen Betrag. Grundlage war Paragraf 82 des Sozialgesetzbuchs XII, der alle Einnahmen in Geld oder Geldeswert als anrechenbares Einkommen wertet. Ein Einspruch des Rentners scheiterte. Das Hamburger Stra&szlig;enmagazin Hinz&amp;Kunzt machte den Fall Anfang des Jahres &ouml;ffentlich &ndash; und l&ouml;ste damit eine politische Lawine aus. (&hellip;)<br>\nDie Bezirksversammlung Altona lie&szlig; sich nicht lange bitten: Am 15. Januar stimmten alle anwesenden Fraktionen &ndash; CDU, SPD, Gr&uuml;ne, FDP und Linke &ndash; daf&uuml;r, dass Pfandsammelnden im Bezirk keine Grundsicherung mehr gek&uuml;rzt werden soll. Pfandsammeln sei gar ein &bdquo;Dienst an der Gesellschaft&ldquo;, da es Verm&uuml;llung entgegenwirke, hie&szlig; es im Antrag. Die Verwaltung wurde aufgefordert, die gesetzlichen Bestimmungen &bdquo;gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glich wohlwollend&ldquo; auszulegen, wie Hinz&amp;Kunzt berichtete.<br>\nSogar das Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales unter B&auml;rbel Bas (58, SPD) meldete sich zu Wort. Das Ministerium bewertete die Rechtslage: Pfanderl&ouml;se seien zwar grunds&auml;tzlich als Einkommen zu werten, entscheidend sei aber die H&ouml;he &ndash; nur wenn die Betr&auml;ge als &bdquo;moderat&ldquo; einzustufen sind und den Lebensunterhalt &bdquo;nicht wesentlich&ldquo; beeinflussen, k&ouml;nnten sie unber&uuml;cksichtigt bleiben. Auf dieser Grundlage entschied das Bezirksamt Altona laut taz: Hans S. darf k&uuml;nftig bis zu 50 Euro monatlich aus dem Pfandsammeln behalten, ohne dass ihm Leistungen gek&uuml;rzt werden. Auch Spenden und Geschenke fallen unter diese Grenze. F&uuml;r andere Sammler gilt die Regelung nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/verbraucher\/dann-ein-amt-kuerzt-rentner-die-grundsicherung-wegen-5825-euro-flaschenpfand-und-zieht-es-94338754.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Vier Jahre im Bundestag bringen so viele Altersbez&uuml;ge wie 28 Renten-Beitragsjahre<\/strong><br>\nAbgeordnete bekommen nach lediglich vier Jahren im Bundestag bereits so hohe Altersbez&uuml;ge wie ein Besch&auml;ftigter mit Durchschnittsverdienst nach rund 28 Beitragsjahren in der gesetzlichen Rentenversicherung. Das ergibt eine Berechnung der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages auf Anfrage der Linksfraktion, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.<br>\nWenn die urspr&uuml;nglich geplante Erh&ouml;hung der Abgeordneten-Di&auml;ten in diesem Jahr nicht ausgesetzt w&uuml;rde, w&auml;re die Diskrepanz sogar noch etwas gr&ouml;&szlig;er: vier Jahre versus 29 Jahre. Vier Jahre entsprechen der Dauer einer Wahlperiode. (&hellip;)<br>\nParlamentarier bekommen vergleichsweise hohe monatliche Bez&uuml;ge und auch eine gro&szlig;z&uuml;gige Altersentsch&auml;digung, um ihre Unabh&auml;ngigkeit zu wahren. Bereits nach einem Jahr Mitgliedschaft im Bundestag haben sie Anspruch auf eine Altersversorgung, die sich an den monatlichen Abgeordnetenbez&uuml;gen orientiert. Das hei&szlig;t, jede Erh&ouml;hung der Abgeordneten-Di&auml;ten f&uuml;hrt auch zu h&ouml;heren Altersbez&uuml;gen. Und mit jedem Jahr im Parlament w&auml;chst der Anspruch auf Altersentsch&auml;digung &ndash; bis zu einem bestimmten H&ouml;chstsatz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/vier-jahre-im-bundestag-bringen-so-viel-rente-wie-28-jahre-normale-arbeit-SHA652SJSBCJTPEJEHOZJROUEQ.html\">RND<\/a>\n<p>dazu: <strong>Mehr Geld f&uuml;r Landtagsabgeordnete &ndash; Beamte: &ldquo;Unversch&auml;mtheit&rdquo;<\/strong><br>\nEigentlich ist es ein Automatismus: Laut Bayerischem Abgeordnetengesetz werden die Di&auml;ten der Parlamentarier jedes Jahr zum 1. Juli an die Einkommensentwicklung im Freistaat angepasst. Vor wenigen Tagen ver&ouml;ffentlichte Landtagspr&auml;sidentin Ilse Aigner (CSU) im Gesetz- und Verordnungsblatt die entsprechende Bekanntmachung: Die Entsch&auml;digung steigt um 4,1 Prozent auf 10.595,07 Euro brutto pro Monat &ndash; das sind 414,29 Euro mehr als bisher. Die Kostenpauschale f&uuml;r berufsbedingte B&uuml;ro- und Reisekosten klettert um 1,9 Prozent auf 4.415,02 Euro (plus 82,32 Euro). Daf&uuml;r ist die Preisentwicklungsrate ma&szlig;geblich. Insgesamt geht es also um Mehrausgaben von etwa 1,2 Millionen Euro in zw&ouml;lf Monaten. (&hellip;)<br>\nIm Bayerischen Landtag gab es &uuml;ber die Erh&ouml;hung der Di&auml;ten f&uuml;r die 203 Abgeordneten keine gr&ouml;&szlig;ere Debatten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/mehr-geld-fuer-landtagsabgeordnete-beamte-unverschaemtheit,VLfNXRI\">BR 24<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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