{"id":151939,"date":"2026-06-09T08:46:03","date_gmt":"2026-06-09T06:46:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151939"},"modified":"2026-06-09T08:46:03","modified_gmt":"2026-06-09T06:46:03","slug":"hinweise-des-tages-5112","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151939","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151939#h01\">Nelles, oder wie man sich die Welt vorspiegelt <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151939#h02\">&bdquo;Die Antikriegsbewegung international vorw&auml;rts bringen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151939#h03\">Ukraine: Die E3 stellen 5 Bedingungen &ndash; dem Frieden dienen sie nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151939#h04\">Nukleare Arsenale gewinnen an Gewicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151939#h05\">Der unverzichtbare Dritte &ndash; wie Deutschland dem V&ouml;lkermord-Verfahren prozessual ausweicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151939#h06\">Die FAZ entdeckt den Fall H&uuml;seyin Dogru<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151939#h07\">Wieso greift Donald Trump nach den Chagos-Inseln?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151939#h08\">Donald Trump ist der korrupteste Pr&auml;sident der US-Geschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151939#h09\">Bovenschulte findet &ldquo;Aufgabendichte viel zu hoch&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151939#h10\">Rentenreform: Gewerkschaftsbund fordert Betriebsrente f&uuml;r alle Besch&auml;ftigten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151939#h11\">Krisengewinne der &Ouml;lkonzerne: Klingbeil tut nichts f&uuml;r eine Absch&ouml;pfung der &Uuml;bergewinne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151939#h12\">Umstrittener Entwurf: Bundesl&auml;nder stellen sich gegen Reiches neues Heizungsgesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151939#h13\">Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt erm&ouml;glicht ideologische Zweiklassenjustiz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151939#h14\">Milliardenbau: Bahnprojekt Stuttgart 21 wird fr&uuml;hestens Ende 2031 fertig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151939#h15\">Benko-Pleite lie&szlig; 1000 Firmen zusammenbrechen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nelles, oder wie man sich die Welt vorspiegelt<\/strong><br>\nDie Reaktion der deutschen Medien auf die deutsche Schlappe bei der Wahl der tempor&auml;ren Mitglieder zum UN-Sicherheitsrat bedarf keiner weiteren Kommentierung. Fast alle st&uuml;rzen sich auf das Versagen der Diplomatie oder auf Annalena Baerbock. Das ist zu kurz gesprungen. Kaum jemand in Deutschland will zur Kenntnis zu nehmen, wie klar das Votum zeigt, dass Deutschland keineswegs die anerkannte und allseits respektierte Mittelmacht ist, die man so gerne sein m&ouml;chte. Insbesondere in der Welt der Entwicklungsl&auml;nder hat Deutschland nicht den Ruf als eine Nation, die eigenst&auml;ndige Positionen besetzt und sich in den entscheidenden Gremien auch einmal gegen den westlichen Mainstream und f&uuml;r die die Interessen der Entwicklungsl&auml;nder einzusetzen bereit ist.<br>\nDer mediokren Medienreaktion die Krone aufgesetzt hat allerdings wieder einmal der Spiegel, der Deutschland v&ouml;llig aus der Schusslinie nimmt und stattdessen die UNO zum Problem erkl&auml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/06\/08\/nelles-oder-wie-man-sich-die-welt-vorspiegelt\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Die Antikriegsbewegung international vorw&auml;rts bringen&ldquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber die zunehmenden Proteste gegen die Militarisierung in Europa und die am 20. Juni bevorstehende internationale Antikriegskonferenz sprach german-foreign-policy.com mit der Antikriegsaktivistin Kate Hudson. Hudson war Vorsitzende (2003 bis 2010) und Generalsekret&auml;rin (2010 bis 2024) der britischen Campaign for Nuclear Disarmament (CND) und ist heute ihre Vizepr&auml;sidentin. Zudem ist sie seit 2002 in der Stop the War Coalition aktiv, die die Konferenz organisiert. Hudson betont, die Hauptgefahr f&uuml;r den Weltfrieden liege zur Zeit nicht etwa bei Russland und China, sondern bei den Vereinigten Staaten und ihren westlichen Verb&uuml;ndeten. Die USA bef&auml;nden sich wirtschaftlich im Abstieg und k&auml;mpften mit allen Mitteln dagegen an. Zudem befinde sich der Kapitalismus in einer tiefen Krise und habe dabei &bdquo;ein extremes Modell&ldquo; hervorgebracht, das &bdquo;durch extrem rechte Pers&ouml;nlichkeiten&ldquo; wie Donald Trump verk&ouml;rpert werde &ndash; ein &bdquo;politischer Albtraum&ldquo;, konstatiert Hudson. Sie dringt darauf, die Antikriegsbewegung m&uuml;sse sich ebenso international organisieren wie diejenigen, die die Militarisierung vorantreiben &ndash; Staaten und kapitalistische Kr&auml;fte &ndash;, und r&auml;t, gegen die Gefahr einer atomaren Bewaffnung Deutschlands fr&uuml;hzeitig anzuk&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10431\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukraine: Die E3 stellen 5 Bedingungen &ndash; dem Frieden dienen sie nicht<\/strong><br>\nDie E3 haben sich in London mit dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Selenskyj getroffen und f&uuml;nf Voraussetzungen f&uuml;r einen &bdquo;gerechten und dauerhaften Frieden&ldquo; formuliert. Sie erinnern an die gescheiterte ukrainische &ldquo;Friedensformel&rdquo; und f&uuml;hren nicht zum Frieden, leider.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/ukraine-die-e3-stellen-5-bedingungen-zum-frieden-fuehren-sie-nicht\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Kriegsstimmung verbreitet sich in Europa<\/strong><br>\nEs ist eine Stimmung, die sich schleichend und heimt&uuml;ckisch ausbreitet. Keine pl&ouml;tzliche Erleuchtung, die eines sch&ouml;nen Morgens aus dem Nichts aufgetaucht w&auml;re. Sondern eine Vorstellung, die sich Tag f&uuml;r Tag unmerklich entwickelt, bis sie als traurigerweise unbestreitbare Selbstverst&auml;ndlichkeit erscheint: Eine Konfrontation zwischen Russland und Europa sei nun unvermeidlich. (&hellip;)<br>\nVor allem gibt es zahlreiche Beispiele, die eine beunruhigende Banalisierung der Aussicht auf eine bewaffnete Konfrontation zeigen. Die Ausstrahlung eines Dokumentarfilmes mit dem bezeichnenden Titel &ldquo;Aufr&uuml;sten f&uuml;r den Frieden&rdquo; (immer noch abrufbar) am 2. Juni durch den deutsch-franz&ouml;sischen Sender Arte war eine typische Karikatur der derzeit en vogue befindlichen ideologischen Thesen.<br>\nDa kommt alles vor: die Sicherheit des Alten Kontinents, die angesichts des russischen Imperialismus noch nie so sehr in Gefahr gewesen sei; die &ldquo;hybriden Angriffe&rdquo; und das &Uuml;berfliegen europ&auml;ischer Infrastrukturen durch anonyme Drohnen; die skrupellose Aggressivit&auml;t Wladimir Putins, des obersten Verbreiters von &ldquo;Fake News&rdquo; gegen das nun ins Visier genommene Europa, und seine systematische Entscheidung f&uuml;r die &ldquo;Politik des Schlimmsten&rdquo;; das Risiko, das der Abzug der heute insbesondere in Deutschland stationierten US-Soldaten darstellen w&uuml;rde (&hellip;)<br>\nFazit des Films: Es muss dringend wieder aufger&uuml;stet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/282453-kriegsstimmung-verbreitet-sich-in-europa\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nukleare Arsenale gewinnen an Gewicht<\/strong><br>\nDas Stockholmer Friedensforschungsinstitut (SIPRI) warnt vor einer wachsenden Bedeutung von Atomwaffen in der internationalen Sicherheitspolitik. Staaten setzten Atomwaffen zunehmend als Instrumente nationaler Machtpolitik ein und machten damit jahrzehntelange Bem&uuml;hungen um eine Verringerung der Zahl und der Rolle von Atomwaffen r&uuml;ckg&auml;ngig, erkl&auml;rte SIPRI anl&auml;sslich der Ver&ouml;ffentlichung seines 57. Jahrbuchs am Montag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3432637\/\">ORF<\/a>\n<p>dazu: <strong>SIPRI warnt vor atomarer Aufr&uuml;stung<\/strong><br>\nIn ihrem Jahresbericht warnen die SIPRI-Friedensforscher vor neuem Atomr&uuml;sten. Staaten setzten zunehmend auf Atomwaffen, eine Eskalation werde wahrscheinlicher. Besonders unter Druck: Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/sipri-bericht-110.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der unverzichtbare Dritte &ndash; wie Deutschland dem V&ouml;lkermord-Verfahren prozessual ausweicht<\/strong><br>\nAm 21. Oktober 2025 lie&szlig; die Bundesrepublik Deutschland am h&ouml;chsten Gericht der Welt eine Frist bis zur letzten Stunde verstreichen. Es war der letzte Tag, an dem Berlin nach den Regeln des Internationalen Gerichtshofs noch Einreden gegen die Zust&auml;ndigkeit des Gerichts erheben konnte &ndash; drei Monate nach Eingang der nicaraguanischen Klageschrift. Deutschland nutzte ihn aus. Mit dem Schriftsatz war das Hauptsacheverfahren automatisch ausgesetzt. Ein Gr&uuml;ndungsstaat der Europ&auml;ischen Union, der sich seit Jahrzehnten als Anwalt der regelbasierten Ordnung versteht, beantwortete den Vorwurf der Beihilfe zum V&ouml;lkermord nicht mit einer Auseinandersetzung in der Sache, sondern mit einem Verfahrensman&ouml;ver. Genau dieses Man&ouml;ver ist der Gegenstand dieser Analyse &ndash; nicht, weil es rechtlich unzul&auml;ssig w&auml;re, sondern weil es politisch viel verr&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-unverzichtbare-dritte-wie-deutschland-dem-voelkermord-verfahren-prozessual-ausweicht\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die FAZ entdeckt den Fall H&uuml;seyin Dogru<\/strong><br>\nMit gleich zwei langen Artikeln meldet sich die FAZ im Fall des von der EU sanktionierten deutschen Journalisten H&uuml;seyin Dogru zu Wort &ndash; &uuml;ber ein Jahr nach Verh&auml;ngung der Sanktionen. Die beiden St&uuml;cke stecken den Rahmen ab, wie man die offenkundig rechtsstaatswidrige Bestrafung eines l&auml;stigen Journalisten systemkonform kritisieren oder verteidigen darf. (&hellip;)\n<ol type=\"a\">\n<li>Relativierende Kritik: Die Sanktionen sind eine Aktion wohlmeinender Regenten und in der Sache vermutlich gerechtfertigt, aber ungeschickt und &bdquo;wenig souver&auml;n&ldquo;, weil sie das (falsche) Narrativ befeuern die EU und die Bundesregierung handelten autorit&auml;r und undemokratisch. Au&szlig;erdem k&ouml;nnten die autorit&auml;ren Ma&szlig;nahmen von einer k&uuml;nftigen, weniger wohlmeinenden (AfD)-Regierung f&uuml;r weniger edle Zwecke genutzt werden.<\/li>\n<li>Mit der dicken Moralkeule: Putin ist der Teufel, der sanktionierte Journalist ist mit ihm im Bunde. Deshalb kann kein Gegenmittel falsch sein. Was die Regierung und Geheimdienste sagen, stimmt (immer). Wer das bezweifelt, ist Putin-Versteher. (&hellip;)<\/li>\n<\/ol>\n<p>So ist f&uuml;r jeden FAZ-Leser etwas geboten: Wem Putin-ist-der-Teufel reicht, um alles zu rechtfertigen, was sich mindestens formal gegen Russland richtet, ist von Wehner versorgt. Wer das zu plump findet, kann sich mit Harald Staun in der gleichen ideologischen Ecke distinguierter einrichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/die-faz-entdeckt-den-fall-hueseyin-dogru\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die &bdquo;FAZ&ldquo; ist nicht mehr konservativ im Sinne von bewahrend, sondern oftmals angepasst. Was wohl Frank Schirrmacher zum Fall H&uuml;seyin Dogru geschrieben h&auml;tte? Vermutlich h&auml;tte er sich wesentlich schneller zu Wort gemeldet &ndash; und auch nicht so systemkonform.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wieso greift Donald Trump nach den Chagos-Inseln?<\/strong><br>\nZuerst wetterte der US-Pr&auml;sident gegen die geplante &Uuml;bergabe Gro&szlig;britanniens an Mauritius, nun will er die Inseln kaufen<br>\nEs geht um 56 bis 63 Quadratkilometer, je nachdem, wo genau man die Abgrenzung vornimmt. Von einem Wiener Standpunkt aus betrachtet sind das Favoriten und Simmering zusammen, dann noch Teile von oder ganz W&auml;hring &ndash; und im Maximalfall noch die Innere Stadt obendrauf. Die Chagos-Inseln mitten im Indischen Ozean sind international mal wieder in aller Munde. Aktuell hat US-Pr&auml;sident Donald Trump vorgeschlagen, sie zu kaufen. Was hat es mit den insgesamt sieben Atollen auf sich?<br>\n&Auml;hnlich wie schon bei den von Trump angesto&szlig;enen Kontroversen um Gr&ouml;nland geht es hier um Geopolitik, um Einflusssph&auml;ren, darum, wer in strategisch wichtigen Regionen Macht aus&uuml;ben kann. Die Rivalen der USA: Russland, vor allem aber China.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000323803\/wieso-sind-donald-trump-die-chagos-inseln-so-wichtig\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Donald Trump ist der korrupteste Pr&auml;sident der US-Geschichte<\/strong><br>\nStaatsauftr&auml;ge f&uuml;r die Familie, Insider Trading, Krypto-Korruption: Donald Trump betreibt eine beispiellose Selbstbereicherung &ndash; und missbraucht offen die Staatsmacht, um sich und seine N&auml;chsten in Steuer- und Epstein-Skandalen straffrei zu halten. [&hellip;]<br>\nDie Trumps tun genau das, wor&uuml;ber sie sich bei Joe Biden beschwert haben, nur hundertfach schlimmer: Als Trump im vergangenen Monat eine Reise nach China unternahm, schloss sich sein Sohn Eric, der das Business des Pr&auml;sidenten mit seinen zahlreichen Interessen in China managt, der Delegation seines Vaters an. (Fairerweise muss man sagen, dass Hunter Biden auch mit seinem Vater nach China gereist ist, als dieser dort gesch&auml;ftliche Interessen hatte. Das war allerdings zu einer Zeit, als Joe Biden lediglich Vizepr&auml;sident war.)<br>\nDann gibt es noch das Unternehmen f&uuml;r seltene Erden, in das Trumps anderer Sohn involviert ist. Es erhielt auf direkten Wunsch des Wei&szlig;en Hauses Hunderte Millionen Dollar an Darlehen und &raquo;Anreizen&laquo; von der Bundesregierung. Oder die zuf&auml;llig zeitlich gut abgestimmte Fusion des Unternehmens seines Sohnes mit einem von der US-Regierung finanzierten Mineralienunternehmen. Dem neuen Konzern hat die Regierung von Kasachstan umgehend ein Bergbauprojekt &uuml;bertragen. Oder die zahlreichen Drohnenfirmen, in die die Familie investiert (bei einer legte Trump nahe, die Regierung wolle ihre Produkte kaufen sowie Anteile erwerben, was den Aktienwert in die H&ouml;he schnellen lie&szlig;).<br>\nUnd dann ist da Trump, der Millionen Boeing-Aktien kauft, bevor er dem Unternehmen Regierungsauftr&auml;ge in Milliardenh&ouml;he verschafft und Jets nach China verkaufen l&auml;sst. Und dann sind da die geradezu &uuml;bermenschlichen Ausma&szlig;e des Aktienhandels des Pr&auml;sidenten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/donald-trump-korruption-usa-krypto\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bovenschulte findet &ldquo;Aufgabendichte viel zu hoch&rdquo;<\/strong><br>\nSteuer, Gesundheit, Pflege, Rente: Die Bundesregierung hat sich derzeit viele Themen gleichzeitig vorgenommen. Zu viele, sagt Bundesratspr&auml;sident Bovenschulte. Der SPD-Politiker r&auml;t dazu, Priorit&auml;ten zu setzen. [&hellip;]<br>\nBovenschulte, der als Bremer B&uuml;rgermeister aktuell turnusm&auml;&szlig;ig den Bundesratsvorsitz innehat, warnte die Bundesregierung jedoch auch, die L&auml;nder k&ouml;nnten Vorhaben im Bundesrat blockieren, wenn sie finanzielle Nachteile f&uuml;rchteten &ndash; etwa bei einer Reform der Einkommenssteuer, von der mehr als 50 Prozent an L&auml;nder und Kommunen gingen.<br>\n&ldquo;Es gibt in unseren Haushalten keine Spielr&auml;ume mehr, um Ausf&auml;lle zu kompensieren&rdquo;, sagte er. &ldquo;Entweder denkt der Bund eine Gegenfinanzierung auch f&uuml;r die L&auml;nder und Kommunen mit, oder es wird im Bundesrat schwer.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bremen-bovenschulte-bundesregierung-reformen-kritik-100.html\">tagesschau<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/andreas-bovenschulte-bremens-regierungschef-warnt-regierung-vor-zu-hohem-reformtempo-a-129d753a-671c-4b7a-aded-7941200ee110\">DER SPIEGEL (Bezahlschranke)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rentenreform: Gewerkschaftsbund fordert Betriebsrente f&uuml;r alle Besch&auml;ftigten<\/strong><br>\nDGB-Chefin Yasmin Fahimi verlangt bei der geplanten Rentenreform eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge. Die Arbeitgeber m&uuml;ssten mindestens mitfinanzieren.<br>\nDer Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat im Zuge der geplanten Rentenreform eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge f&uuml;r alle Besch&auml;ftigten gefordert, an deren Finanzierung sich auch die Arbeitgeber beteiligen sollen. DGB-Chefin Yasmin Fahimi sprach sich gegen&uuml;ber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland daf&uuml;r aus, eine solche Absicherung &uuml;ber Tarifvertr&auml;ge zu organisieren. Die betriebliche Altersvorsorge m&uuml;sse zus&auml;tzlich zur gesetzlichen Rente bestehen und von den Arbeitgebern mindestens mitfinanziert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/arbeit\/2026-06\/rentenreform-kuerzungen-dgb-yasmin-fahimi-betriebliche-altersversorge-pflicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/geld\/steuerkonzept\/\">Hier<\/a> stellt der DGB doch ganz vern&uuml;nftige Forderung auf, und dann so ein Abgrund mit der Forderung nach einer &ldquo;Betriebsrente f&uuml;r alle&rdquo;, die, in Fahimis eigenen Worten, &ldquo;die Besch&auml;ftigten [&hellip;] in die Arme der Versicherungswirtschaft [&hellip;] treib[t]&rdquo;. Was soll das, und warum fordert Fahimi nicht stattdessen eine Erh&ouml;hung der Beitr&auml;ge zur Umlagerente auf &uuml;ber 20 Prozent wie &ldquo;in den meisten L&auml;ndern Europas&rdquo; und eine Versorgungsniveau von mindestens 53 Prozent? Bei der Betriebsrente wird ein Teil des Bruttolohns eingezahlt, &uuml;blicherweise steuerfrei, und es entfallen alle Sozialbeitr&auml;ge von AG und AN &ndash; eine massive Sch&auml;digung der Sozialversicherungen, insbesondere der Umlagerente, und der Steuereinnahmen. So etwas wird dann als weiterer &ldquo;Beweis&rdquo; daf&uuml;r hergenommen, dass die Umlagerente &ldquo;nicht funktioniert&rdquo; &ndash; das *System* funktioniert wohl, aber man darf es nicht skelettieren. Dann sollen die Arbeitgeber &ldquo;mindestens 20 Prozent&rdquo; der Betriebsrente zahlen &ndash; d. h. der Arbeitnehmer zahlt typischerweise 80 Prozent statt der H&auml;lfte bei der Umlagerente, eine weitere Verlagerung von Sozialkosten von Arbeitgebern zu Arbeitnehmern. Und ja, daran verdient sich die Finanzbranche wieder einmal eine goldene Nase, mit den &uuml;blichen weiteren Problemen, dass Finanzanlagen nie sicher sind, typischerweise renditeschwach, die Auszahlungsh&ouml;he durch den Anbieter manipulierbar usw. Will der DGB als &ldquo;Sozialpartner&rdquo; (ein Euphemismus f&uuml;r Bettvorleger) mit Anschlussf&auml;higkeit in die sogenannte politische Mitte, d. h. zur neoliberalen Rechten, erscheinen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Krisengewinne der &Ouml;lkonzerne: Klingbeil tut nichts f&uuml;r eine Absch&ouml;pfung der &Uuml;bergewinne<\/strong><br>\nBei &Ouml;lkonzernen klingeln durch den Irankrieg die Kassen. Der Finanzminister zeigt keinen Ehrgeiz beim versprochenen Kampf f&uuml;r die &Uuml;bergewinnsteuer.<br>\nEiner Studie der Umweltorganisation Greenpeace zufolge machen die &Ouml;lkonzerne in Deutschland trotz Tankrabatt weiterhin enorme zus&auml;tzliche Gewinne. Doch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat offenbar keinen Ehrgeiz, eine &Uuml;bergewinnsteuer auf europ&auml;ischer Ebene zu forcieren &ndash; obwohl er das angek&uuml;ndigt hat.<br>\nLaut der Greenpeace-Studie haben deutsche &Ouml;lkonzerne auch nach Einf&uuml;hrung des Tankrabatts im Mai zus&auml;tzliche Gewinne in H&ouml;he von 702 Millionen Euro gemacht. Der Tankrabatt &ndash; die Senkung der Mineral&ouml;lsteuer im Mai und Juni &ndash; kostet den Staat 1,6 Milliarden Euro. Zwar ist der Preis f&uuml;r Sprit an den Tankstellen nach dem Start der zweimonatigen Senkung der Mineral&ouml;lsteuer gesunken. Trotzdem verdienen die &Ouml;lkonzerne der Studie zufolge deutlich mehr als vor Beginn des Irankriegs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Krisengewinne-der-Oelkonzerne\/!6184964\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gnadenlose soziale Unwucht<\/strong><br>\nUnion und SPD wollen B&uuml;rger:innen mit herben K&uuml;rzungen immer st&auml;rker belasten. Aber die enormen &Uuml;bergewinne der &Ouml;lkonzerne sch&ouml;pfen sie nicht ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Uebergewinnsteuer\/!6181103\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ifo-Studie: Wem der Tankrabatt wirklich n&uuml;tzt<\/strong><br>\nDie Mineral&ouml;lkonzerne geben den von der schwarz-roten Koalition eingef&uuml;hrten Tankrabatt nach Berechnung des Ifo-Instituts zum gro&szlig;en Teil an die Autofahrer weiter. Ein Teil der vom Bund eingesetzten rund 1,6 Milliarden Euro Steuermittel verbleibt jedoch bei den Konzernen, wie das Institut in M&uuml;nchen mitteilte. (&hellip;)<br>\n&ldquo;W&auml;hrend beim Diesel &uuml;ber den gesamten Mai hinweg durchschnittlich 12 Cent weitergegeben wurden, sind es beim Super E5 16 Cent und bei Super E10 15 Cent pro Liter&rdquo;, sagte Florian Neumeier, stellvertretender Leiter des Ifo-Zentrums f&uuml;r Finanzwissenschaft. Laut Auswertung profitieren vom Tankrabatt vor allem Vielfahrer und Besitzer von Autos mit hohem Verbrauch. Der pauschale Rabatt eignet sich nach Einsch&auml;tzung des Ifo-Instituts nicht, zielgenau Pendlern mit niedrigem Einkommen zu helfen, die die Unterst&uuml;tzung am ehesten br&auml;uchten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/wirtschaft\/tankrabatt-oelkonzerne-wirkung-100.html\">ZDF<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die stille Macht hinter der Zapfs&auml;ule<\/strong><br>\nW&auml;hrend Millionen Autofahrer den Preis an der Zapfs&auml;ule f&uuml;r eine Art Naturgewalt halten &ndash; mal teurer, mal billiger, scheinbar dem Weltmarkt ausgeliefert -, hat sich in D&uuml;sseldorf ein Vorgang abgespielt, der die eigentliche Frage freilegt: Wer setzt diesen Preis, und warum darf ausgerechnet die Beh&ouml;rde, die ihn pr&uuml;fen soll, nicht hinsehen? Am 30. April 2026 teilte das Bundeskartellamt mit, dass ein Gericht seine bislang ehrgeizigste Untersuchung des Kraftstoffgro&szlig;handels vorl&auml;ufig gestoppt hat. Ausgebremst wurde das Amt nicht von einem &Ouml;lkonzern, sondern von zwei Unternehmen, die mit Kraftstoff nicht einmal handeln: den Preisinformationsdiensten Argus Media und S&amp;P Global. Sie melden, bewerten und ver&ouml;ffentlichen die Notierungen, an denen sich der gesamte Markt orientiert. Und sie haben vor dem Oberlandesgericht D&uuml;sseldorf durchgesetzt, dass sie dem Kartellamt nicht offenlegen m&uuml;ssen, wer ihnen diese Preise zuspielt.<br>\nDamit steht eine Frage im Raum, die weit &uuml;ber Deutschland hinausreicht: Wer kontrolliert die privaten Institutionen, die den &Ouml;lpreis faktisch herstellen &ndash; und was geschieht, wenn der Staat versucht, ihnen auf die Finger zu schauen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/apolut.net\/die-stille-macht-hinter-der-zapfsaule-von-michael-hollister\/\">Michael Hollister auf apolut<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Umstrittener Entwurf: Bundesl&auml;nder stellen sich gegen Reiches neues Heizungsgesetz<\/strong><br>\nIm Bundesrat formiert sich Widerstand gegen das neue Heizungsgesetz. Eine Mehrheit der Umweltminister der Bundesl&auml;nder hat den vorgelegten Gesetzentwurf nach SPIEGEL-Informationen abgelehnt.<br>\nDem sogenannten Heizungsgesetz droht ein Debakel im Bundesrat. Eine breite Mehrheit der Umweltminister der Bundesl&auml;nder hat den vorgelegten Gesetzentwurf in zentralen Punkten abgelehnt. Der Umweltausschuss des Bundesrates folgte damit zwei Antr&auml;gen Niedersachsens, die vorsehen, die bisherigen Regeln beizubehalten. Die Antr&auml;ge liegen dem SPIEGEL vor.<br>\nIn den L&auml;ndern gibt es nur noch sechs gr&uuml;ne Umwelt- und Energieminister. Trotzdem fanden die Antr&auml;ge im Umweltausschuss des Bundesrates eine breite Mehrheit.<br>\nMitte Mai hatte das Bundeskabinett das Geb&auml;udemodernisierungsgesetz beschlossen. Unter F&uuml;hrung von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will die schwarz-rote Regierung damit ein zentrales Versprechen einl&ouml;sen: die Abschaffung des &raquo;Heizungsgesetzes&laquo; des fr&uuml;heren Gr&uuml;nen-Wirtschaftsministers Robert Habeck. Stimmt der Bundestag wie geplant zu, entf&auml;llt etwa die Regel, dass neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbarer Energie betrieben werden m&uuml;ssen. Hausbesitzer k&ouml;nnen dann weiterhin Gas- und &Ouml;lheizungen installieren. Auch das Verbot des Heizens mit fossilen Brennstoffen ab 2045 soll fallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/bundeslaender-stellen-sich-gegen-reiches-neues-heizungsgesetz-a-c04748ed-2346-4400-acd3-fb40cc907c94%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Endlich gibt es ernsthaften politischen Widerstand gegen die Gaslobbyistin im Bundeswirtschaftsministerium.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt erm&ouml;glicht ideologische Zweiklassenjustiz<\/strong><br>\nMit dem Entwurf eines &bdquo;Gesetzes gegen digitale Gewalt&ldquo; will Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) sogenannten zivilgesellschaftlichen Organisationen mit Opferberatungsaufgaben das Recht geben, Betroffene von digitalen Aggressionen unentgeltlich in Gerichtsverfahren zu vertreten. Das ist hochproblematisch.<br>\nDie Regelung von &sect;7 des geplanten Gesetzes, das durchaus auch einiges Sinnvolle enth&auml;lt, mag auf den ersten Blick wie ein Fortschritt klingen. Doch wie Niko H&auml;ring in der juristischen Fachzeitschrift NJW betont, sind zivilgesellschaftliche Organisationen weder von Berufs wegen verschwiegen noch unabh&auml;ngig. Denn sie m&uuml;ssen keinen standesrechtlichen Regeln folgen. Man darf hinzuf&uuml;gen, sie m&uuml;ssen auch nicht ideologisch neutral sein. Die allermeisten von ihnen sind dezidierte K&auml;mpfer gegen das, was sie rechts nennen. Und sie bekommen in aller Regel staatliches Geld.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/gesetz-gegen-digitale-gewalt\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Milliardenbau: Bahnprojekt Stuttgart 21 wird fr&uuml;hestens Ende 2031 fertig<\/strong><br>\nSeit Jahren verz&ouml;gert sich die Inbetriebnahme von Stuttgart 21. Bis das Gro&szlig;projekt der Deutschen Bahn fertig sein soll, dauert es nach SPIEGEL-Informationen weitere f&uuml;nf Jahre.<br>\nDas Gro&szlig;projekt Stuttgart 21 wird noch sp&auml;ter fertiggestellt als zuletzt angenommen. Die Er&ouml;ffnung des Durchgangsbahnhofs muss auf Dezember 2031 verschoben werden, wie dem SPIEGEL aus Konzernkreisen best&auml;tigt wurde. Zuerst hatte die &raquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&laquo; berichtet.<br>\nOffiziell wollte die Deutsche Bahn die abermalige Verschiebung nicht best&auml;tigen. Stattdessen sagte ein Bahnsprecher zur Nachrichtenagentur dpa, dass man Ende Juni informieren werde, wie das neue Konzept zur Inbetriebnahme aussieht. Am 26. Juni findet eine Sitzung des Stuttgart-21-Lenkungskreises statt.<br>\nStuttgart 21 sollte urspr&uuml;nglich 2019 er&ouml;ffnet werden, gebaut wird seit 2010.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/stuttgart-21-bahnprojekt-wird-erst-ende-2031-fertig-a-c0fffe93-b038-4775-9a8a-bf3ea40afde9%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Plus, nat&uuml;rlich, weitere Milliardenkosten. Das Projekt ist eine v&ouml;llige Katastrophe; welche CDU-Ministerpr&auml;sidenten haben das mit roher Polizeigewalt durchgeboxt, und warum? Man beachte &uuml;brigens das Wort &ldquo;fr&uuml;hestens&rdquo; im Titel &ndash; es k&ouml;nnte auch 2040 oder noch sp&auml;ter werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Benko-Pleite lie&szlig; 1000 Firmen zusammenbrechen<\/strong><br>\nRen&eacute; Benko, seit Februar 2025 Untersuchungsh&auml;ftling, sitzt derzeit in der Haftanstalt Innsbruck. Der fr&uuml;here Immobilienh&auml;ndler und Kaufhausbesitzer verursachte wohl die gr&ouml;sste Nachkriegspleite &Ouml;sterreichs. Der 49 j&auml;hrige sieht sich nun mit 16 Gerichtsverfahren konfrontiert. Zweimal verurteilten ihn Gerichte der ersten Instanz zu kleineren Strafen, unter anderem von zwei Jahren Haft wegen betr&uuml;gerischen Konkurses. Da ging es um die Verschleierung von teuren Uhren und Bargeld vor den Insolvenzverwaltern, sowie um eine Schenkung von 300 000 Euro an seine Mutter, als sich die Zahlungsunf&auml;higkeit des Signa Konstruktes bereits abzeichnete. Der Oberste Gerichtshof &Ouml;sterreichs urteilt Anfang Juli, ob die Urteile rechtm&auml;ssig ergingen und Benko aus der Untersuchungs- in die normal Haft wechseln darf.<br>\nIm vierten Quartal 2022 zeichnete sich bei einzelnen Gesellschaften von Benko unter den Namen Signa Holding, Signa Sports und anderen Signa Verbindungen die Zahlungsunf&auml;higkeit ab. Aber erst ab M&auml;rz 2023 wurde eine Gesellschaft nach der anderen in die Insolvenz geschickt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/benko-pleite-liess-1000-firmen-zusammenbrechen\/\">Blog der Republik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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