{"id":151997,"date":"2026-06-11T16:45:11","date_gmt":"2026-06-11T14:45:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151997"},"modified":"2026-06-11T17:53:15","modified_gmt":"2026-06-11T15:53:15","slug":"leserbriefe-zu-der-bundeskanzler-ist-kein-koenig-das-hat-der-spiegel-nicht-verstanden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151997","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eDer Bundeskanzler ist kein K\u00f6nig: Das hat der Spiegel nicht verstanden\u201c"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><br>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151674\">In diesem Beitrag<\/a> kommentiert <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong> die Kolumne der Spiegel-Kolumnistin Susanne Beyer. Die Aussage der &Uuml;berschrift &bdquo;Es ist nicht irgendein Fritze, es ist der Bundeskanzler&ldquo; anl&auml;sslich einer Verurteilung eines Mannes, der den Bundeskanzler als &bdquo;L&uuml;genfritz&ldquo; bezeichnet habe, verdichte die ganze Tragik des Mainstreamjournalismus und damit auch das Elend der Demokratie, die unter einer herrschaftsnahen Berichterstattung seit langem leide. Aus ihren Zeilen spreche der Geist des Untertanentums, der fehlenden Respekt vor &bdquo;Amt und W&uuml;rde&ldquo; beklage und nicht begreifen wolle: &bdquo;Ein Politiker verdient keinen Respekt durch sein Amt, sondern durch seine Politik und sein Verhalten&ldquo;. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. K&uuml;rzungen aus redaktionellen Gr&uuml;nden bleiben vorbehalten. Wir danken f&uuml;r die zahlreichen und interessanten Zuschriften, die wir dazu bekommen haben. Hier folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe, f&uuml;r Sie zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS-Redaktion,<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Die Grundlage der Demokratie ist die Volkssouver&auml;nit&auml;t und nicht die Herrschaftsgewalt eines obrigkeitlichen Staates.<\/p>\n<p>Nicht der B&uuml;rger steht in einem Gehorsamsverh&auml;ltnis zur Regierung, sondern die Regierung ist dem B&uuml;rger im Rahmen der Gesetze verantwortlich f&uuml;r ihr Handeln.<\/p>\n<p>Der B&uuml;rger hat das Recht und die Pflicht, die Regierung zur Ordnung zu rufen, wenn er glaubt, dass sie demokratische Rechte missachtet&rdquo;.<\/p>\n<p>(Gustav Heinemann)\n<\/p><\/blockquote><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMichael Wrazidlo<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Marcus Kl&ouml;ckner,<\/p><p>mit dem gr&ouml;&szlig;ten Vergn&uuml;gen &uuml;berlasse ich Ihnen meine Protest-E-Mail an Susanne Beyer, weil ich Ihren sehr gescheiten Standpunkt unterst&uuml;tzen m&ouml;chte.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&uuml;rgen Beineke<\/p><p>Hallo Susanne Beyer,<\/p><p>Respekt vor jemand der sein Amt missbraucht, um seine gemeingef&auml;hrliche russlandparanoide Absicht eines Russlandkrieges dem deutschen Volk und Europa aufs Auge zu dr&uuml;cken &ndash; vor dem braucht man keinen Respekt zu haben. Das gilt f&uuml;r alle Bellizisten in politischen &Auml;mtern, f&uuml;r alle Bellizisten im Deutschen Bundestag und f&uuml;r alle Bellizisten der medialen Landschaft.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&uuml;rgen Beineke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>danke Herr Kl&ouml;ckner, ganz genau auf den Punkt gebracht !<\/p><p>Wir sind der Staat und Herr Merz hat den Auftrag uns zu dienen und jedes zuwiderhandeln, vom welchem Politiker auch immer, verdient Kritik.<\/p><p>In welcher Form, dr&uuml;ber kann man streiten.<\/p><p>Das aber ein Spiegel eine Volksherrschaft seit Jahren versucht auf den Kopf zu stellen und dabei eine politische Ideologie, Agenda und eine von &bdquo;oben&ldquo; kommende neue Moral benutzt und f&auml;lschlicherweise als von &bdquo;unten&ldquo; kommend verkauft, zeigt sehr genau auf, welchem Herren der Spiegel dient.<\/p><p>Die zwischendurch hier und da erscheinende &bdquo;Kritik&rdquo; an politischen Zust&auml;nden sind Feigenbl&auml;tter, die &ldquo;echten Journalismus&ldquo; simulieren sollen.<\/p><p>Der eigentliche Auftrag des Spiegel ist aber klar :<\/p><p>Eine politische Ideologie und Moral als Volkswillen zu verkaufen, zum nicht denken erziehen und dem Volk einreden, das politische Gl&auml;ubigkeit politisches Denken sei&hellip;<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e<br>\nThomas Rath<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>vielleicht sollte man den Aktivisten im Hamburger Speigel-Haus eine LKW-Ladung von Thomas Manns &bdquo;Der Untertan&ldquo; schicken.<\/p><p>Aktuell bei Amazon als Taschenbuch ab 6,20 Euro zu beziehen, Herausgeber die &bdquo;Hamburger Lesehefte&ldquo;.<\/p><p>Ob die Redaktion damit etwas anzufangen wei&szlig;, d&uuml;rfte indes fraglich sein, l&auml;ngst ist das einstige Sturmgesch&uuml;tz der Demokratie zu einer linientreuen Propagandamaschine mutiert. In der DDR gab es ja die SED-Agitationskommission, die dar&uuml;ber wachte, dass kein DDR-Medium von der Partei- und Regierungslinie abwich. Auf heutige Verh&auml;ltnisse bezogen w&auml;re eine solche Aufsicht beim Spiegel nicht n&ouml;tig.  <\/p><p>Und was die Bezeichnung &ldquo;L&uuml;genfritze&rdquo; betrifft, h&auml;tte das Gericht angesichts der vielen gebrochenen Wahlversprechen nicht zwischen &ldquo;Meinung&rdquo; und Beleidigung&rdquo; abw&auml;gen, sondern eher kl&auml;ren sollen, ob es sich in diesem Fall nicht eher um eine Tatsachenbehauptung handelt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nFrank Frenzel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>Ehre wem Ehre geb&uuml;hrt, dem,, Herrn Bundeskanzler &rdquo; geb&uuml;hrt sie offensichtlich nicht.<\/p><p>Ein ganz einfacher und verst&auml;ndlicher Rat w&auml;re da: Herr Merz tun sie das, worauf sie ihren Amtseid abgelegt haben, n&auml;mlich dem Wohl des Deutschen Volkes zu dienen. <\/p><p>Eine der vordringlichsten und vom Grundgesetz geforderte Pflicht ist es, dem Frieden zu dienen.<\/p><p>Kriegstreiberei, Hetze und Doppelmoral stehen dieser Verpflichtung entgegen.<\/p><p>Innenpolitisches herumeiern und Sozialabbau auf Kosten irrsinniger, milit&auml;rischer Aufr&uuml;stung gef&auml;hrden den sozialen Frieden. Weitere dringend zu l&ouml;sende Aufgaben, wie Wirtschaft, Arbeitspl&auml;tze, Energiesicherheit, bezahlbarer Wohnraum, die Migration, die marode Infrastruktur,  das Gesundheitssystem, die Renten und vieles mehr.<\/p><p>Die Menschen erwarten, dass die verantwortliche Regierung endlich tatkr&auml;ftig zupackt.<\/p><p>Respekt muss man sich verdienen, dass gilt auch f&uuml;r einem Bundeskanzler und nat&uuml;rlich alle anderen Mandatstr&auml;ger.<\/p><p>Und Spieglein, Spieglein an der Wand, was schreibt der Spiegel elegant und journalistisch fern ab der Spur, tut er gef&auml;llig dem narrativ nur. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nThomas St&ouml;be<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Her Kl&ouml;ckner,<\/p><p>Sie schreiben: &ldquo;Merz ist auch Mensch. Und vom Grundsatz her ist Respekt vor Mitmenschen angebracht.&rdquo;<\/p><p>Wer bestreitet, dass Friedrich Merz auch (ein) Mensch und Mitmensch ist? Es gibt aber einen gewaltigen Unterschied zwischen dem &ldquo;Menschen&rdquo; Friedrich Merz und &ldquo;Menschen&rdquo; wie Beate Bauer, Karolin Kleinschmidt, Manfred Mustermann und Norbert Normalb&uuml;rger. Herr Merz kann seinen Job jederzeit an den Nagel h&auml;ngen und sich einen anderen Job suchen, wenn er mit diesem Job &uuml;berfordert ist, oder in Rente gehen. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, dann wird der &ldquo;Mensch&rdquo; Friedrich Merz in diesem Jahr 71 Jahre alt. Kann er von dem Geld, das er jahrelang bei Black Rock usw. verdient hat, nicht leben?<\/p><p>Wo ist der Respekt des &ldquo;Menschen&rdquo; Friedrich Merz gegen&uuml;ber anderen Menschen vor allem arbeitslosen Menschen, obdachlosen Menschen, geringverdienenden Menschen und Renterinnen\/Rentnern, die ein Leben lang hart gearbeitet haben und dann ein paar lausige Euro Rente im Monat bekommen? Vielleicht geh&ouml;ren Rentnerinnen und Rentner, die sich in diesem reichen Land bei den Tafeln anstellen und\/oder Pfandflaschen sammeln, aus der Sicht der Spiegel-Kolumnistin Susanne Beyer auch nicht zu den &ldquo;Menschen&rdquo;? Wer wei&szlig; das schon?<\/p><p>Warum l&auml;sst der &ldquo;Mensch&rdquo; Friedrich Merz es zu, wenn Politiker seiner eigenen &ldquo;christlichen&rdquo; Partei geringverdienende Menschen gegen arbeitslose Menschen aufhetzen, um K&uuml;rzungen bei Menschen, die von B&uuml;rgergeld leben, zu legitimieren? Nur so am Rande, werter Herr Bundeskanzler und Mensch Friedrich Merz: Nicht alle Menschen in diesem reichen Land, die von B&uuml;rgergeld leben, sind auch erwerbsf&auml;hig. Es gibt auch Menschen, die chronisch krank, schwerbehindert und\/oder pflegebed&uuml;rftig sind, nicht arbeiten k&ouml;nnen und von B&uuml;rgergeld leben m&uuml;ssen. M&ouml;glicherweise sind aber auch das f&uuml;r die Spiegel-Kolumnistin keine Menschen? Warum kritisieren Menschen wie Friedrich Merz und Susanne Beyer zur Abwechslung nicht einmal &ldquo;superreiche&rdquo; Menschen? M&ouml;glicherweise sind das aber keine Menschen mehr, sondern &ldquo;&Uuml;bermenschen&rdquo; oder &ldquo;Gottmenschen&rdquo;?<\/p><p>Fr&uuml;her war der Spiegel einmal das &ldquo;Sturmgesch&uuml;tz der Demokratie&rdquo;. Aber welcher Mensch kann sich noch daran erinnern? Heute hilft der Spiegel flei&szlig;ig dabei mit, die Demokratie sturmreif zu schie&szlig;en und wirft dann auch noch mit verbalen Steinen auf Menschen, die das kritisieren. Das nennt man Zeitenwende! In Deutschland leben 2026 rund 83 Millionen Menschen, aber echte Menschenfreunde und Menschenliebe muss man in diesem Land inzwischen mit der Lupe suchen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nDetlef Schmiedel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>zu Ihrem Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151674\">&ldquo;Der Bundeskanzler ist kein K&ouml;nig&rdquo;<\/a><\/p><p>Anbei meine Reaktion auf den Spiegel-Artikel von Frau Beyer.<\/p><p>Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKarl Kudla<\/p><p>Sehr geehrte Frau Beyer,<\/p><p>Sie f&uuml;hlen sich also bem&uuml;&szlig;igt, f&uuml;r Kanzler Merz Respekt anzumahnen.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es ist nicht irgendein Fritze, es ist der Bundeskanzler&ldquo;.\n<\/p><\/blockquote><p>Genau da liegt das Problem.<\/p><p>Wenn ich vor Kanzler Merz etwas habe, dann ist es ANGST &ndash; Angst, dass er uns in einen verherrenden Krieg mit Russland zieht, weil er nicht bereit ist, die Ursachen und die Geschichte dieses Konflikts anzugucken, sondern die Mitschuld des Westens und der Ukraine daran komplett leugnet, weil er der Ukraine deutsches Kriegsger&auml;t liefert in der irrigen Annahme, damit k&ouml;nne man eine Atommacht zur Kapitulation zwingen.<\/p><p>Vor so einem Kanzler soll ich auch noch Respekt haben? Geht&rsquo;s noch?<\/p><p>Wenn es um Merz als Mensch geht, als ganz normaler Fritze, dann k&ouml;nnen wir uns schnell einig<\/p><p>werden: Da schulde ich ihm den Respekt und die Achtung, die jeder Mensch verdient wegen seiner unantastbaren Menschenw&uuml;rde.<\/p><p>Aber als Kanzler habe ich nur Respekt vor ihm, wenn er ihn meiner Meinung nach auch verdient.<\/p><p>Und das tut er nicht. Im Gegenteil: Ich habe ANGST vor ihm, weil er Kanzler ist und eine Macht<\/p><p>hat, die er nicht verdient und verheerend werden kann.<\/p><p>Probieren Sie ihren Fritzesatz einfach mal statt mit Fritze mit Adi aus: &bdquo;Es ist nicht irgendein Adi, es ist der Reichskanzler&ldquo;: W&uuml;rden Sie das auch sagen und Respekt vor Kanzler Adi verlangen, echt?<\/p><p>Frau Beyer, Ihr Verst&auml;ndnis von einem Kanzler ist entweder kriecherisch oder nicht zu Ende gedacht. Und nein, ich m&ouml;chte Merz nicht mit Hitler vergleichen, ich m&ouml;chte nur Ihnen auf die Spr&uuml;nge helfen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKarl Kudla<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner, sehr geehrtes Nachdenkseitenteam<\/p><p>Es ist unzweifelhaft, dass dieser Fritz gelogen hat, als er nach der letzten Bundestagswahl mit fragw&uuml;rdigen Mitteln die Schuldenbremse ausgehebelt hat, um eine bisher noch nicht da gewesene Verschuldung der BRD auf den Weg bringen zu k&ouml;nnen, um Aufr&uuml;stung und Ukraine-Krieg zu finanzieren, der in seinem Wahlkampf auch fast nicht thematisiert wurde, obwohl dieser seine heutige Politik wesentlich bestimmt. Er hat in diesem Zusammenhang deshalb offensichtlich gelogen, weil er sich vor der Wahl massiv gegen die Aufhebung der Schuldenbremse und gegen weitere Verschuldung stark gemacht hat und damit implizit geagt hat, dass er nach der Wahl keine Verschuldungspolitik betreiben w&uuml;rde.<\/p><p>Ob er sonst noch l&uuml;gt oder nur in weltpolitischen oder sonstigen politischen Konstellationen gefangen zur Vermeidung kognitiver Dissonanz, oder von sonstigen Motiven geleitet, das sagt bzw. sagen muss,  was er nicht glaubt, sei dahin gestellt. Ob man vor einem solchen L&uuml;gner Respekt haben kann oder sogar muss, sei jedem selbst &uuml;berlassen. In jedem Fall sollte und kann man einen Menschen nicht auf eine solche isolierte Tat reduzieren. Auf jeden Fall muss man nicht vor einem Bundeskanzler qua Amt eine besondere Hochachtung haben, selbst wenn er eine gewisse Intelligenz zeigt, die aber nicht immer mit moralischem Elitentum einhergehen muss, wie die Geschichte eindrucksvoll gezeigt hat.<\/p><p>Fritz Gerhard<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>zum Kommentar von Hr. Kl&ouml;ckner: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151674\" target=\"_top\">Der Bundeskanzler ist kein K&ouml;nig: Das hat der Spiegel nicht verstanden<\/a><\/p><p>Seit wann wird der Bundeskanzler\/die Bundeskanzlerin von den W&auml;hlern gew&auml;hlt? Das erledigt der gew&auml;hlte Bundestag.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;sse<br>\nHarald Janko<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS, Marcus Kl&ouml;ckner,<\/p><p>Ihr Artikel ist vollstens zutreffend. Die Kolumnistin Frau Beyer macht hier einen Fehler (&hellip;). Alle Personen, die Parlament und Regierung bilden, sind vom Souver&auml;n gew&auml;hlte und in den Dienst des Souver&auml;ns gestellte Funktionstr&auml;ger. Ihre Aufgabe ist es, die Anforderungen umzusetzen, die auf mehrheitlicher Basis des Souver&auml;ns ermittelt und kommuniziert wurden. Der Amtseid ist dann ein Committment gegen&uuml;ber dem Souver&auml;n, diese Anforderungen entsprechend dem Inhalt des Amtseids umzusetzen. Daf&uuml;r bezahlt der Souver&auml;n mit Steuergeld diese austauschbaren Funktionstr&auml;ger. Ein &ldquo;K&ouml;nig&rdquo; mag seine eigenen Anforderungen umsetzen. Ein in einer Demokratie vom Souver&auml;n gew&auml;hlter Funktionstr&auml;ger, wie Friedrich Merz, hat die Anforderungen des Souver&auml;ns umzusetzen, nicht seine eigenen!!<\/p><p>Ein Funktionstr&auml;ger ist in diesem Sinne keine menschliche Pers&ouml;nlichkeit und damit auch nicht beleidigbar. Harte und scharfe Kritik sind ein Angriff auf den Funktionstr&auml;ger, nicht den Menschen dahinter, und zeigen zum Beispiel heute auf, dass die Mehrheit des Souver&auml;ns mit der Arbeit dieser Bundesregierung nicht einverstanden ist. Es geht nicht um Merz pers&ouml;nliche Ansichten und Vorstellungen, sondern darum, dass er dieses Committment gegen&uuml;ber dem Souver&auml;n mehrfach gebrochen hat, um seine eigenen Anforderungen durchzusetzen.<\/p><p>Merz und jeder Politiker ist Diener des Souver&auml;ns! Jeder Funktionstr&auml;ger in diesem Staat hat respektvoll gegen&uuml;ber dem Souver&auml;n zu handeln, nicht umgekehrt. Deshalb soll das GG ja auch den B&uuml;rger im Souver&auml;n vor &Uuml;bergriffen des Staates und seiner Funktionstr&auml;ger sch&uuml;tzen &ndash; nicht umgekehrt. Wer diesen Unterschied nicht erkennt, darf nicht in der Politik arbeiten. Friedrich Merz, Frank-Walter Steinmeier und jeder Politiker im Parlament und dieser Bundesregierung sind prim&auml;r &ouml;ffentlich-vereidigte Funktionstr&auml;ger, verpflichtet gegen&uuml;ber dem Souver&auml;n &ndash; und nur sekund&auml;r private Personen!<\/p><p>(&hellip;) <\/p><p>Der Souver&auml;n in Deutschland hat mehrheitlich nicht nur seinen Respekt vor dieser Bundesregierung und unserem Parlament, sondern auch gr&ouml;&szlig;tenteils vor den Medien und ihrer Propaganda verloren. Eine Regierung, deren Akzeptanz beim Souver&auml;n gegen 10% konvergiert, ist nicht mehr tragf&auml;hig. Ihre Funktionstr&auml;ger &ndash; auch in den Parlamenten &ndash; geh&ouml;ren ausgetauscht, auch um das riesige Netzwerk im Staat &ndash; ich nenne es die &ldquo;institutionaliserte Korruption&rdquo; zu beseitigen, ohne die neue Politikans&auml;tze nicht mehr m&ouml;glich sind. War es nicht Ex-Kanzler Gerhard Schr&ouml;der, der mal von der &ldquo;Unregierbarkeit&rdquo; unseres Landes sprach?<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e<br>\nvon unserem Leser R.O.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-151997","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151997","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=151997"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151997\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":152140,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151997\/revisions\/152140"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=151997"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=151997"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=151997"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}