{"id":152017,"date":"2026-06-10T09:00:20","date_gmt":"2026-06-10T07:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152017"},"modified":"2026-06-10T09:43:18","modified_gmt":"2026-06-10T07:43:18","slug":"strafe-ohne-urteil-der-fall-hueseyin-dogru-und-die-aushoehlung-des-rechtsstaates","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152017","title":{"rendered":"Strafe ohne Urteil: Der Fall H\u00fcseyin Do\u011fru und die Aush\u00f6hlung des Rechtsstaates"},"content":{"rendered":"<p>In unserem Rechtsstaat kann sich seit Mai 2025 eine spendierte Tasse Kaffee f&uuml;r einen Journalisten zur sanktionsrechtlichen Frage entwickeln und zu einer Grundrechtsdebatte erweitern. In diesem Fall geht es nicht um Kritik an einem Journalisten, es geht um das Verh&auml;ltnis zwischen Staat und B&uuml;rger. Es geht um die Frage, wie viel Macht ein demokratischer Staat &uuml;ber das allt&auml;gliche Leben eines Menschen aus&uuml;ben darf, ohne dass zuvor ein Gericht eine Schuld festgestellt und ein Urteil gef&auml;llt hat. Ein Kommentar von <strong>Detlef Koch<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Was ist passiert?<\/strong><\/p><p>H&uuml;seyin Do&#287;ru ist deutscher Staatsb&uuml;rger, in Deutschland geboren und Journalist. Zuletzt arbeitete er mit Schwerpunkt auf Dokumentarfilmen und Social Media. Am 20. Mai 2025 wurde er vom Rat der Europ&auml;ischen Union sanktioniert. Die Begr&uuml;ndung: Verbreitung russischer Desinformation. Do&#287;ru bestreitet das. Eine Verurteilung durch ein Gericht gab es nicht. Genau darin liegt die Brisanz dieses Falls: Ein au&szlig;enpolitisches Machtinstrument trifft im Innern einen B&uuml;rger, einen Journalisten und seine Familie &ndash; ohne dass am Anfang ein rechtskr&auml;ftiges Urteil steht. <\/p><p>Der Fall des Journalisten H&uuml;seyin Do&#287;ru zeigt, was geschieht, wenn ein Sanktionsregime, das urspr&uuml;nglich gegen Staaten, Oligarchen, Kriegsakteure und &auml;u&szlig;ere Gegner gedacht erscheint, nach innen wirkt &ndash; gegen einen deutschen Staatsb&uuml;rger, der in Deutschland lebt.[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]<\/p><p>Do&#287;ru schildert, dass er seit der EU-Sanktionierung faktisch keinen normalen Zahlungsverkehr mehr f&uuml;hren k&ouml;nne, kein regul&auml;res Gehalt empfangen k&ouml;nne und nur eingeschr&auml;nkten Zugriff auf sein eigenes Geld habe. Nach seinen Angaben wurden ihm monatlich 506 Euro zur Verf&uuml;gung gestellt. Er beschreibt eingefrorene Konten, Genehmigungsvorbehalte und die wirtschaftliche Blockade seiner journalistischen T&auml;tigkeit.<\/p><p>Das ist der Punkt, an dem aus einer politischen Ma&szlig;nahme eine soziale Realit&auml;t wird, aus einer Machtdemonstration eine massive Grundrechtseinschr&auml;nkung. Denn Sanktionen treffen nicht nur den Verf&uuml;gungsrahmen eines Kontos. Sie erzeugen Hunger, gef&auml;hrden Gesundheit, belasten famili&auml;ren Frieden und sie treffen zwei verletzliche Neugeborene und den 7-j&auml;hrigen Sohn. Der Vater berichtet, zeitweise h&auml;tten der Familie lediglich 104 Euro f&uuml;r zehn bis elf Tage zur Verf&uuml;gung gestanden. <\/p><p>Wer hier nur ein eingefrorenes Konto sieht, versteht die soziale Wirklichkeit nicht.<\/p><p>Wenn ein Staatenverbund wie die EU den Finanzfluss eines B&uuml;rgers der EU sanktioniert und eine Bundesregierung Mitgef&uuml;hl unter Strafe stellt, stoppt er nicht nur Geld &ndash; er verletzt Rechtsempfinden seiner B&uuml;rger und beraubt eine Familie ihrer W&uuml;rde.<\/p><p><strong>Die Familie als Verdachtszone<\/strong><\/p><p>Besonders verst&ouml;rend ist jedoch nicht nur die Sanktionierung selbst. Besonders verst&ouml;rend ist ihre Ausdehnung.<\/p><p>Do&#287;ru schildert, dass nicht nur er betroffen sei. Nach seiner Darstellung wurden auch Konten seiner Ehefrau eingefroren. Als Begr&uuml;ndung sei ein m&ouml;gliches Kontrollverh&auml;ltnis angef&uuml;hrt worden. Dieses sei unter anderem damit begr&uuml;ndet worden, dass beide verheiratet seien, gemeinsame Kinder h&auml;tten und die Ehefrau die Kfz-Versicherung f&uuml;r das gemeinsame Auto bezahle.<\/p><p>Man muss diesen Satz zweimal lesen. Verheiratet. Gemeinsame Kinder. Gemeinsame Versicherung. Das sind normalerweise Kennzeichen famili&auml;rer Verantwortung. Hier erscheinen sie als Argumente f&uuml;r finanzielle Kontrolle.<\/p><p>Noch bemerkenswerter ist Do&#287;rus Darstellung hinsichtlich seiner Mutter. Dort sei nach seiner Schilderung &uuml;berhaupt keine nachvollziehbare Begr&uuml;ndung genannt worden. Das Konto sei gesperrt worden, weil ein Kontrollverh&auml;ltnis angenommen werde &ndash; Punkt. <\/p><p>Man kann diese Vorg&auml;nge nicht mit historischer Sippenhaft gleichsetzen, aber man kann nicht umhin, dass dieser Gedanke in einem aufsteigt, denn &bdquo;sippenhaft&auml;hnlich&ldquo; ist es allemal, weil hier die Bestrafung von Frau und Kindern nicht aus individueller Schuld resultiert.<\/p><p>Sie entsteht aus famili&auml;rer N&auml;he und folgt einer brutalen Kontaktschuldlogik. So wird aus Ehe ein Verdachtsmoment, aus Verwandtschaft ein Risiko. In Bezug auf die Kinder f&uuml;hrt diese Situation zu einem psychischen Zustand, den Experten als &bdquo;moral injury&ldquo; bezeichnen &ndash; eine tiefe Verletzung des moralischen Empfindens durch das Erleben oder Beobachten von Handlungen, die gegen eigene ethische &Uuml;berzeugungen versto&szlig;en. Eltern, die ihre Kinder nicht sch&uuml;tzen k&ouml;nnen, erleben einen Zerfall ihrer elterlichen Identit&auml;t. <\/p><p><strong>Eine Tasse Kaffee als Grund zur strafrechtlichen Verfolgung<\/strong><\/p><p>Wer die einschl&auml;gigen Vorschriften liest, versteht, warum solche Wirkungen entstehen k&ouml;nnen. Das Sanktionsdurchsetzungsgesetz arbeitet mit Begriffen wie &bdquo;Gelder oder wirtschaftliche Ressourcen&ldquo;, &bdquo;Kontrolle&ldquo;, &bdquo;Verf&uuml;gungsbeschr&auml;nkung&ldquo;, &bdquo;Bereitstellungsverbot&ldquo; und insbesondere mit der Formulierung, dass Gelder oder wirtschaftliche Ressourcen weder unmittelbar noch mittelbar zur Verf&uuml;gung gestellt werden oder zugute kommen d&uuml;rfen. <\/p><p>Das AWG kn&uuml;pft daran an und stellt Verst&ouml;&szlig;e gegen Bereitstellungsverbote unter Strafe.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] Es erfasst ausdr&uuml;cklich die Bereitstellung von Geldern oder wirtschaftlichen Ressourcen. <\/p><p>Die politische Brisanz liegt nicht in einer einzelnen Norm. Sie liegt in ihrer Reichweite.<\/p><p>Denn was ist eine wirtschaftliche Ressource? Was bedeutet &bdquo;mittelbar&ldquo;? Wann kommt etwas jemandem &bdquo;zugute&ldquo;?<\/p><p>Do&#287;ru schildert die daraus resultierende Unsicherheit anhand allt&auml;glicher Beispiele: Ein Bahnticket, ein Wasser, ein Einkauf f&uuml;r den K&uuml;hlschrank, Windeln f&uuml;r die Kinder, ein Lollipop oder ein Mietnachlass sind eine wirtschaftliche Ressource, und sie der Familie zur Verf&uuml;gung zu stellen, ist m&ouml;glicherweise eine Straftat. <\/p><p>In einer Mala-fide-Auslegung wird selbst die Einladung zum Kaffee zum strafrechtlichen Risiko: Nicht weil Kaffee v&ouml;lkerrechtswidrige Angriffskriege Russlands legitimiert, sondern weil das Recht den Begriff des wirtschaftlichen Vorteils und der mittelbaren Bereitstellung so weit &ouml;ffnen kann, dass das nat&uuml;rliche Mitgef&uuml;hl selbst zum Straftatbestand wird.<\/p><p>Nat&uuml;rlich enth&auml;lt das Recht Ausnahmen und Genehmigungsm&ouml;glichkeiten. Das AWG kennt H&auml;rtefallregelungen, aber genau darin liegt das Problem. Wenn selbst f&uuml;r mitmenschliche Selbstverst&auml;ndlichkeiten Ausnahmeklauseln ben&ouml;tigt werden, zeigt das, wie weit der Normalfall reichen kann. Der durchschnittliche B&uuml;rger wird nicht mit Gesetzeskommentaren unter dem Arm zum B&auml;cker gehen. Er wird nicht vor jeder Hilfestellung pr&uuml;fen k&ouml;nnen, ob eine wirtschaftliche Ressource mittelbar zugutekommt. Er wird schlicht Angst haben und genau dort beginnt die Einsch&uuml;chterungswirkung.<\/p><p><strong>Mitgef&uuml;hl unter Strafandrohung<\/strong><\/p><p>Eine weitere Wirkung ist, dass nicht nur der Betroffene isoliert, sondern auch sein Umfeld eingesch&uuml;chtert wird. Wer dann helfen m&ouml;chte, muss sich fragen, ob seine Hilfe als Bereitstellung von Geldern oder wirtschaftlichen Ressourcen bewertet werden k&ouml;nnte. Das AWG sieht f&uuml;r Verst&ouml;&szlig;e gegen solche Verbote eine Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu f&uuml;nf Jahren vor. <\/p><p>Damit wird Mitgef&uuml;hl unter Strafandrohung gestellt. Jetzt &uuml;berlegt sich der Nachbar, der Vermieter, der Freund oder die Kollegin nochmal sehr genau, wie weit sein Mitgef&uuml;hl geht und ob er daf&uuml;r bereit ist, ins Gef&auml;ngnis zu gehen. F&uuml;r dieses &bdquo;christliche Verbrechen der N&auml;chstenliebe&ldquo; sieht unser f&uuml;rsorglicher Vater Staat keine Geldstrafe vor, sondern Freiheitsentzug nicht unter drei Monaten unter Dieben und M&ouml;rdern.<\/p><p><strong>Verdacht ohne Anklage &ndash; Strafe ohne Verurteilung<\/strong><\/p><p>Nach dem geschilderten Sachverhalt stellt die Sanktion eine Ma&szlig;nahme mit existenzbedrohender Wirkung dar, ohne dass eine strafrechtliche Verurteilung vorliegt. <\/p><p>Keine Staatsanwaltschaft ermittelt. Kein Richter spricht Schuld aus. Kein Strafurteil wird verk&uuml;ndet. Kein Strafma&szlig; wird festgesetzt. Und dennoch entstehen Folgen, die den Betroffenen und sein unmittelbares Umfeld, also seine Familie, durch faktische finanzielle Blockade und soziale Blockade bedrohen.<\/p><p><strong>Grundrechte auf dem Papier &ndash; Verfolgung im Alltag<\/strong><\/p><p>Die verfassungsrechtliche Dimension ist ersch&uuml;tternd. Ein Journalist, der faktisch nicht bezahlt werden darf oder dessen Einnahmen nur auf eingefrorene Konten flie&szlig;en k&ouml;nnen, wird die Berufsfreiheit formaljuristisch garantiert, aber praktisch entzogen. <\/p><p>Wenn die journalistische T&auml;tigkeit selbst Teil einer Sanktionsbegr&uuml;ndung wird, ist die Meinungs- und Pressefreiheit nicht nur gef&auml;hrdet, sie ist ausgel&ouml;scht worden, und wenn f&uuml;r jede anwaltliche Zahlung Antr&auml;ge gestellt werden m&uuml;ssen, w&auml;hrend die finanziellen Mittel kontrolliert werden, wird effektiver Rechtsschutz zumindest praktisch erschwert.<\/p><p>Grundrechte werden durch ihre administrative Umzingelung faktisch abgeschafft.<\/p><p><strong>Der demokratische Staat in der totalit&auml;ren Maske<\/strong><\/p><p>Besonders alarmierend ist, dass das Sanktionsdurchsetzungsgesetz den Beh&ouml;rden weitreichende Ermittlungs-, Sicherstellungs-, Register- und Kontrollbefugnisse einr&auml;umt. Es erlaubt Verm&ouml;gensermittlungen, Sicherstellungen, Registereintr&auml;ge und sieht ausdr&uuml;cklich vor, dass Widerspruch und Anfechtungsklage keine aufschiebende Wirkung haben. <\/p><p>Als Demokraten und B&uuml;rger dieses Staates m&uuml;ssen wir uns fragen: Will man einem Staat ein Instrument an die Hand geben, das ohne Gerichtsurteil Konten einfrieren, Familien in Mitleidenschaft ziehen und B&uuml;rger einsch&uuml;chtern kann, die einem Betroffenen und leidenden Menschen einen Kaffee anbieten?<\/p><p>Gesetze m&uuml;ssen nicht nur gegen gute Regierungen bestehen, sie m&uuml;ssen vor allem auch so gestaltet sein, dass sie Regierungen mit antidemokratischen Impulsen keine Blaupause zur Unterdr&uuml;ckung bieten. Ein demokratischer Rechtsstaat darf Normen nicht nur danach beurteilen, was heute mit ihnen geschieht, er muss fragen, was morgen mit ihnen geschehen k&ouml;nnte.<\/p><p>Heute trifft diese Logik einen sanktionierten Journalisten. Morgen k&ouml;nnte sie gegen andere Journalisten, Aktivisten, Gewerkschafter, Oppositionelle oder Regierungskritiker eingesetzt werden.<\/p><p>Nicht weil dies zwangsl&auml;ufig geschehen wird, sondern weil die M&ouml;glichkeit im Instrument bereits angelegt ist.<\/p><p>Ein freiheitlicher Rechtsstaat hat immer den m&ouml;glichen Missbrauch im Blick &ndash; nicht das Ideal einer weisen und verantwortlichen Regierung. Die St&auml;rke des Rechtsstaats zeigt sich nicht darin, wie hart er zuschlagen kann, sondern darin, wie viel Macht er sich selbst verweigert.<\/p><p><small>Titelbild: Screenshot \/ H&uuml;seyin Do&#287;ru<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Weiterf&uuml;hrende Links der Redaktion:<\/strong>\n<p>Eine Webseite zur Unterst&uuml;tzung H&uuml;seyin Dogrus findet sich <a href=\"https:\/\/free-dogru.com\/\">unter diesem Link<\/a>.<\/p>\n<p>Ein Rechtsgutachten zu den EU-Sanktionen findet sich <a href=\"https:\/\/bsw-ep.eu\/wp-content\/uploads\/Rechtsgutachten_Sanktionen_gegen_natuerliche_Personen_BSW_von_der_Schulenburg_Firmenich.pdf\">unter diesem Link<\/a>.<\/p>\n<p>Eine Anh&ouml;rung zu Dogru im EU-Parlament findet sich <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150923\">unter diesem Link<\/a>.<\/p>\n<div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div>\n<p><strong>Mehr zum Thema:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150723\">Die Kampagne gegen die EU-Sanktionen und f&uuml;r den Journalisten H&uuml;seyin Do&#287;ru startet heute<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151147\">&bdquo;Sippenhaftung&ldquo; f&uuml;r Familie von H&uuml;seyin Do&#287;ru geht weiter &ndash; auch das Konto seiner Mutter gesperrt<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150923\">Vogelfrei in Europa im Jahr 2026 &ndash; Anh&ouml;rung zu den EU-Sanktionen gegen Journalisten im Europ&auml;ischen Parlament<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150304\">EU-Sanktionen gegen Journalisten: Erschreckendes Schweigen und aktives Wegsehen der Zivilgesellschaft<\/a>\n<\/p><\/div><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=u4KPl3B9Lbc&amp;t=12720s\">Jung &amp; Naiv &ndash; Folge <strong>831<\/strong><\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu f&uuml;nf Jahren wird bestraft, wer gegen eine unmittelbar geltende Vorschrift in einem Rechtsakt der Europ&auml;ischen Union verst&ouml;&szlig;t, der der Durchf&uuml;hrung einer vom Rat der Europ&auml;ischen Union im Bereich der Gemeinsamen Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik beschlossenen wirtschaftlichen Sanktionsma&szlig;nahme dient, indem er<br>\n1. einem dort genannten Verbot [&hellip;]<br>\nh) der Bereitstellung von Geldern oder wirtschaftlichen Ressourcen zuwiderhandelt, [&hellip;]<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In unserem Rechtsstaat kann sich seit Mai 2025 eine spendierte Tasse Kaffee f&uuml;r einen Journalisten zur sanktionsrechtlichen Frage entwickeln und zu einer Grundrechtsdebatte erweitern. 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