{"id":152021,"date":"2026-06-10T08:45:27","date_gmt":"2026-06-10T06:45:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152021"},"modified":"2026-06-10T08:42:36","modified_gmt":"2026-06-10T06:42:36","slug":"hinweise-des-tages-5113","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152021","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152021#h01\">Libanon: Israel will nicht aufh&ouml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152021#h02\">FCAS ist tot &ndash; jedenfalls das Flugzeug.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152021#h03\">Atomwaffen ohne Kontrolle: Die neue nukleare Weltordnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152021#h04\">Das Waffen-Woodstock<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152021#h05\">Der Rekordb&ouml;rsengang und seine Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152021#h06\">Ukraine-Krieg: Was Selensky in seinem offenen Brief geschrieben und warum Putin ein Treffen mit Selensky abgelehnt hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152021#h07\">Dobrindt will Einschr&auml;nkungen: Zahl der wehrf&auml;higen Ukrainer in Deutschland steigt massiv<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152021#h08\">Warschau spielt auf Zeit: Entscheidung &uuml;ber Aberkennung eines polnischen Ordens f&uuml;r Selenskij vertagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152021#h09\">Air-Base in Ramstein: &laquo;Ein Abzug der USA w&auml;re eine Katastrophe&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152021#h10\">Abstimmung in der UNO-Generalversammlung: Quittung f&uuml;r Hochmut und beklemmende Doppelmoral <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152021#h11\">5000 Superreiche, 13 Millionen Arme: Wie Deutschlands Ungleichheit die Wirtschaft gef&auml;hrdet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152021#h12\">Die zweite Abwicklung <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152021#h13\">&bdquo;Katastrophale Auswirkungen auf Kinder&ldquo;: Merz-Regierung will massiv k&uuml;rzen &ndash; und tagt daf&uuml;r im Geheimen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152021#h14\">Die Sozialpartner als Teil des Grundgesetzes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152021#h15\">Medien unter Druck: Wer entscheidet &uuml;ber Sichtbarkeit im digitalen Raum?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Libanon: Israel will nicht aufh&ouml;ren<\/strong><br>\nTrotz Warnung aus Iran greifen die Besatzer die s&uuml;dlibanesische Stadt Tyros an. Dabei sollen Verhandlungen zwischen Washington und Teheran kurz vor Ende stehen<br>\nWashingtons kleiner Partner muckt auf: Nachdem Iran und Israel am Montag nachmittag ihren kurzen milit&auml;rischen Schlagabtausch auf Dr&auml;ngen von US-Pr&auml;sident Donald Trump beendet hatten, erkl&auml;rte der israelische Kriegsminister Israel Katz unverdrossen, dass seine Armee &raquo;weiterhin im Libanon gegen die Terrororganisation Hisbollah vorgehen&laquo; wird. Jeder Versuch Teherans, &raquo;eine Verbindung zwischen dem Libanon und dem Iran herzustellen, um Israel anzugreifen, wird eine &auml;u&szlig;erst entschlossene Reaktion nach sich ziehen&laquo;, so Katz. Israel weise &raquo;die Drohungen des Iran entschieden zur&uuml;ck&laquo;. Premier Benjamin Netanjahu legte am Abend nach und behauptete, Iran und die Hisbollah seien schw&auml;cher denn je und h&auml;tten in den vergangenen 24 Stunden versucht, Israel eine &raquo;neue Gleichung&laquo; aufzuzwingen. Der Konflikt mit beiden sei noch nicht beendet, und sollte der Iran einen Fehler begehen und Israel erneut angreifen, werde man mit aller H&auml;rte reagieren, drohte Netanjahu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/523971.libanon-israel-will-nicht-aufh%C3%B6ren.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>FCAS ist tot &ndash; jedenfalls das Flugzeug. <\/strong><br>\nFCAS ist tot &ndash; jedenfalls das Flugzeug. Berlin rettet aber den &bdquo;Kern&rdquo;: das &bdquo;System der Systeme&rdquo;, die Combat Cloud, die Jets, Drohnen und Sensoren vernetzen soll. Klingt nach geretteter Substanz. Tats&auml;chlich rettet man den schwierigeren Teil, nicht den leichteren.<br>\nFairerweise zuerst, was daf&uuml;r spricht: Die Cloud ist modular statt Big-Bang-2040. Man muss sich nicht auf eine gemeinsame Zelle einigen, kann in Schritten liefern &ndash; und die Air Combat Cloud galt zuletzt als deutlich weiter als das Flugzeug. Die Idee: das &bdquo;Gehirn&rdquo; gemeinsam bauen, die national ert&uuml;chtigten Jets (Rafale F5, Eurofighter) einst&ouml;pseln.<br>\nTrotzdem bin ich skeptisch. Der beste Beleg ist der amerikanische Vergleichsfall. Die USA versuchen mit JADC2 seit Jahren genau das &ndash; Sensoren und Sch&uuml;tzen &uuml;ber eine Cloud vernetzen &ndash; mit EINEM Milit&auml;r, EINEM Budget, EINER Befehlskette. Ergebnis: Jede Teilstreitkraft baut ihre eigene Variante, man ist &bdquo;nicht interoperabel genug, um zusammen zu k&auml;mpfen&rdquo;. Das CSIS nennt das h&auml;rteste Problem nicht technisch, sondern organisatorisch: &bdquo;Wer hat das Sagen?&rdquo; Der Kongress hat dem Programm zwischenzeitlich die Mittel gek&uuml;rzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/ArnoGottschalk\/status\/2064042840657650034?s=20\">Arno Gottschalk via Twitter\/X<\/a>\n<p>dazu: <strong>Failed Combat Air System: Prestigeprojekt st&uuml;rzt ab<\/strong><br>\nFCAS am Ende: Die deutsch-franz&ouml;sischen Pl&auml;ne f&uuml;r einen neuen Kampfjet scheitern an der Konkurrenz zwischen Airbus und Dassault<br>\nEines der wichtigsten deutschen R&uuml;stungsprojekte des vergangenen Jahrzehnts ist nun endg&uuml;ltig Geschichte: Das von der BRD und Frankreich gemeinsam geplante &raquo;Future Combat Air System&laquo; (FCAS) wurde am Montag abend f&uuml;r beerdigt erkl&auml;rt &ndash; nach neun Jahren. Kanzler Friedrich Merz und Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron seien &raquo;zu der geteilten Einsch&auml;tzung gelangt, dass die Unternehmen beim Bau eines gemeinsamen Kampfflugzeuges nicht zusammenfinden&laquo;, zitierte AFP aus &raquo;deutschen Regierungskreisen&laquo;.<br>\nVorausgegangen war dem ein jahrelanger Streit zwischen den beiden hauptverantwortlichen Konzernen Airbus (f&uuml;r die BRD) und Dassault (f&uuml;r Frankreich) um die genaue Arbeitsteilung, um Kompetenzen, Eigentumsrechte und die Weitergabe technischen Wissens &ndash; kapitalistische Konkurrenz eben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/523980.failed-combat-air-system-prestigeprojekt-st%C3%BCrzt-ab.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>R&uuml;ckblick<\/strong><br>\nF&uuml;r Sie da drau&szlig;en als europ&auml;ische B&uuml;rger ist die verheerendste Konsequenz des nun endg&uuml;ltig gescheiterten deutsch-franz&ouml;sischen Aviationsprojektes FCAS nicht, dass es nun endg&uuml;ltig gescheitert ist. Sondern dass Macron (damals noch etwas j&uuml;nger) am 17. Juni 2019 gegen 9.30 Uhr anl&auml;sslich der Luftfahrtmesse in Le Bourget eine gewisse Frau vonderLeyen (damals deutsche Verteidigungsministerin, auch j&uuml;nger) bei der Unterzeichnung irgendwelcher Pl&auml;ne zum gemeinsamen Kampfjetsystem pr&auml;sidial &uuml;ber die Schulter (rosafarben) geblickt hatte, weshalb er sich drei Tage sp&auml;ter beim Ratstreffen am 20. Juni 2019 gegen 13.50 Uhr w&auml;hrend der Er&ouml;rterung der Besetzung der EU-Spitzenposten dunkel an sie zu erinnern glaubte. Und, so will es die Legende, an Stelle des legitimen Postenanw&auml;rters Manfred Weber (&ldquo;Spitzenkandidat&rdquo;) zur Kommissionspr&auml;sidentin vorschlug. Der Rest ist Geschichte. Leider&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/2064450986526048749\">Martin Sonneborn via Twitter\/X<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Atomwaffen ohne Kontrolle: Die neue nukleare Weltordnung<\/strong><br>\nJahrzehntelang schrumpften die Atomwaffenarsenale. Jetzt wachsen sie wieder. Und niemand kann sie bremsen.<br>\n&bdquo;Was wir jetzt haben, ist eine angespannte Phase kompetitiver Aufr&uuml;stung und Modernisierung.&ldquo; Ian Davis, Executive Editor des Sipri-Jahrbuchs, findet klare Worte gegen&uuml;ber der Berliner Zeitung. Sein Institut, das Stockholmer Friedensforschungsinstitut (Sipri), hat am Montag sein 57. Jahrbuch ver&ouml;ffentlicht. Die Botschaft dahinter ist d&uuml;ster.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/nukleares-wettruesten-sipri-jahrbuch-2026-10076807\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das Waffen-Woodstock<\/strong><br>\nDer Campus der Bundeswehr-Universit&auml;t M&uuml;nchen wurde am 6. Juni 2026 zur Kulisse eines bizarren Schauspiels. Vorbeifliegende Eurofighter, Nahkampfnachstellungen und Matrosenlieder aus der NS-Zeit sind offenbar etwas f&uuml;r die ganze Familie.<br>\nEinmal im Jahr findet in Deutschland der Tag der Bundeswehr statt, und weil besondere Zeiten besondere Ma&szlig;nahmen erfordern, wurde dieser im Jahr 2026 ganz besonders gro&szlig; aufgeblasen. An zehn Standorten wurden die Pforten ge&ouml;ffnet, und die B&uuml;rger konnten sich &mdash; wie auf der Internetseite der Bundeswehr zu lesen war &mdash; davon &uuml;berzeugen, dass es sich um eine &bdquo;Armee zum Anfassen&ldquo; handelt. Etwa 40.000 der insgesamt 340.000 Besucher kamen knapp au&szlig;erhalb von M&uuml;nchen bei der Bundeswehr-Universit&auml;t in Neubiberg zusammen und konnten bestaunen, was die deutschen Streitkr&auml;fte so zu bieten haben. Kinder kletterten begeistert auf Panzer, Erwachsene strahlten bis &uuml;ber beide Ohren beim Anblick von &uuml;ber ihnen fliegenden Kampfjets, und ganze Familien applaudierten, als die deutschen Soldaten bei der Nahkampfinszenierung ihre mit Maschinengewehren ausgestatteten Gegner mit blo&szlig;en H&auml;nden &uuml;berw&auml;ltigten. Man k&ouml;nnte auch sagen: George Orwell h&auml;tte seinen Spa&szlig; gehabt. Ein Vor-Ort-Bericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/das-waffen-woodstock\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Rekordb&ouml;rsengang und seine Folgen<\/strong><br>\nDer B&ouml;rsengang von Elon Musks Konzern SpaceX droht f&uuml;r die Wirtschaft Deutschlands und der EU ernste Probleme zu schaffen. Der f&uuml;r den 12. Juni geplante Rekordb&ouml;rsengang soll 75 Milliarden US-Dollar einbringen und den Marktwert des Konzerns auf 1,75 Billionen US-Dollar steigern. SpaceX erzielt derzeit noch hohe Verluste, setzt aber auf neue, mit KI verbundene Technologien wie solarbetriebene Rechenzentren im Weltraum, um hohe Gewinnhoffnungen zu sch&uuml;ren und beispiellose Summen zu mobilisieren. Dabei bietet der B&ouml;rsengang, anders als &uuml;blich, deutschen bzw. europ&auml;ischen Anlegern besonders g&uuml;nstige Optionen, was Sorgen hinsichtlich einer m&ouml;glichen Kapitalflucht aus Europa ausl&ouml;st. Zudem bedroht die SpaceX-Tochterfirma Starlink mit ihrer hohen Signallatenz perspektivisch den konventionellen terrestrischen Mobilfunkmarkt. Dies w&uuml;rde etwa die Deutsche Telekom und deren Tochterfirma T-Mobile treffen. Unterdessen haben die beiden deutschen R&uuml;stungs- und Technologieunternehmen Rheinmetall und OHB gr&uuml;nes Licht f&uuml;r ihr geplantes Satelliten-Joint Venture erhalten, das mit Milliardensummen aus den deutschen R&uuml;stungst&ouml;pfen ein deutsches &Auml;quivalent zu Starlink schaffen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10433\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Was Selensky in seinem offenen Brief geschrieben und warum Putin ein Treffen mit Selensky abgelehnt hat<\/strong><br>\nSelensky hat Putin einen offenen Brief geschrieben. Der Spiegel berichtet, Selensky habe darin ein Treffen mit Putin zur Beendigung des Krieges vorgeschlagen, aber Putin habe &ldquo;Gespr&auml;chen eine Absage&rdquo; erteilt. Was stand in Selenskys Brief und was hat Putin darauf tats&auml;chlich geantwortet?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/anti-spiegel.ru\/2026\/was-selensky-in-seinem-offenen-brief-geschrieben-und-warum-putin-ein-treffen-mit-selensky-abgelehnt-hat\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Sie sollten diesen Brief im Wortlaut ver&ouml;ffentlichen, das hat n&auml;mlich noch kein deutsches Mainstream-Medium gewagt &ndash; denn wer solche unversch&auml;mten Briefe schreibt, will keinen Frieden, sondern weiteren Krieg. Der Brief war nicht in erster Linie an Putin, sondern an die &Ouml;ffentlichkeit vor allem im Westen gerichtet, mit der klaren Absicht, nach der vorhersehbaren Ablehnung dieser Zumutung durch Putin ihm vorzuwerfen, er wolle keine Verhandlungen. Thomas R&ouml;per vom Anti-Spiegel hat den kompletten Brief &uuml;bersetzt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Dobrindt will Einschr&auml;nkungen: Zahl der wehrf&auml;higen Ukrainer in Deutschland steigt massiv<\/strong><br>\nSeit Kiew kriegstaugliche M&auml;nner ausreisen l&auml;sst, w&auml;chst in Deutschland die Zahl ukrainischer Fl&uuml;chtlinge im wehrf&auml;higen Alter. Unter den Neueingereisten liegt sie inzwischen bei knapp 60 Prozent. Innenminister Dobrindt will das &auml;ndern und ist dabei auf Br&uuml;ssel angewiesen.<br>\nSeit Anfang des vergangenen Jahres ist die Zahl der wehrf&auml;higen Ukrainer in Deutschland deutlich gestiegen. Das ergibt sich aus aktuellen Daten des Bundesamtes f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (Bamf), die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegen. Der Grund ist offenbar eine Lockerung des Ausreiseverbots von Ende August 2025. Seither d&uuml;rfen wehrf&auml;hige M&auml;nner im Alter zwischen 18 und 22 Jahren die Ukraine verlassen. Das war zuvor nur in Ausnahmef&auml;llen m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Zahl-der-wehrfaehigen-Ukrainer-in-Deutschland-steigt-massiv-id30944312.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Warschau spielt auf Zeit: Entscheidung &uuml;ber Aberkennung eines polnischen Ordens f&uuml;r Selenskij vertagt<\/strong><br>\nIm Streit um die m&ouml;gliche Aberkennung des h&ouml;chsten polnischen Ordens f&uuml;r den ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodimir Selenskij versucht die polnische Seite offenbar, die Emotionen zu d&auml;mpfen. Das f&uuml;r Verleihungen und Aberkennungen zust&auml;ndige Gremium des &raquo;Ordens des Wei&szlig;en Adlers&laquo; tagte am Montag und beriet die Frage acht Stunden lang. Ein Ergebnis wurde aber nicht mitgeteilt; es gebe eine Empfehlung, und die werde Pr&auml;sident Karol Nawrocki zu gegebener Zeit ver&ouml;ffentlichen, hie&szlig; es im Anschluss.<br>\nNawrocki hatte den Antrag auf Entzug der Auszeichnung f&uuml;r Selenskij gestellt, nachdem dieser eine Einheit der milit&auml;rischen Spezialkr&auml;fte des Landes nach den &raquo;Helden der UPA&laquo; benannt hatte, des bewaffneten Arms der ukrainischen Faschisten. Die Truppe ist in Polen als diejenige bekannt, die 1943 und 1944 mindestens 100.000 ethnische Polen auf dem Gebiet der heutigen Westukraine ermordet hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/523999.polen-warschau-spielt-auf-zeit.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Air-Base in Ramstein: &laquo;Ein Abzug der USA w&auml;re eine Katastrophe&raquo;<\/strong><br>\nDer US-St&uuml;tzpunkt sei ein Segen f&uuml;r Deutschland, verbreitet das &laquo;Echo der Zeit&raquo;. Die Botschaft t&ouml;nt wie eine Nato-Medienmitteilung.<br>\nSchon Wochen vor dem Angriff der USA und Israels auf den Iran starteten und landeten auf der Ramstein Air Base Transportmaschinen fast im Minutentakt, wie Planespotter beobachteten. Ramstein ist das Nervenzentrum der Kriege und Drohnenangriffe, die die USA in arabischen L&auml;ndern und in Westasien f&uuml;hrten und f&uuml;hren. Ohne das Relais Ramstein w&auml;ren diese Operationen technisch nicht m&ouml;glich.<br>\nAus diesem Grund sind die deutsche Regierung und alle deutschen Regierungen seit den 1950er Jahren &uuml;ber das Operationszentrum Ramstein in die Kriege der USA verwickelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/air-base-in-ramstein-ein-abzug-der-usa-waere-eine-katastrophe\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Abstimmung in der UNO-Generalversammlung: Quittung f&uuml;r Hochmut und beklemmende Doppelmoral <\/strong><br>\n&Uuml;ber viele Jahre hinweg habe ich mich in Artikeln und Vortr&auml;gen f&uuml;r das V&ouml;lkerrecht eingesetzt und die Doppelmoral der deutschen Politik und der Mainstream-Medien kritisiert. Kennzeichen dieses abtr&auml;glichen Politikverst&auml;ndnisses waren Selbstgerechtigkeit, Servilit&auml;t gegen&uuml;ber den USA, Verteufelung von Russland und blinde Unterst&uuml;tzung des Staates Israel auf der Grundlage einer behaupteten Staatsr&auml;son.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/abstimmung-in-der-uno-generalversammlung-quittung-fuer-hochmut-und-beklemmende-doppelmoral\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>5000 Superreiche, 13 Millionen Arme: Wie Deutschlands Ungleichheit die Wirtschaft gef&auml;hrdet<\/strong><br>\nZwei Analysen haben in den vergangenen Wochen f&uuml;r gro&szlig;en Wirbel gesorgt. Wohl auch, weil der Armutsreport des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes unmittelbar auf den &bdquo;Global Wealth Report&ldquo; erschien. Der misst die Zahl der Superreichen und deren Anteil am Gesamtverm&ouml;gen. Diese Reichtumsanalyse, erhoben von der Boston Consulting Group (BCG), stellte etwa fest, dass in Deutschland etwa 5000 Superreiche rund ein Viertel des gesamten deutschen Finanzverm&ouml;gens halten. 66 Millionen teilen sich dagegen 35,9 Prozent des Gesamtverm&ouml;gens. Das Ergebnis der Untersuchung formulieren die Analysten der BCG so: &bdquo;Die Konzentration des Verm&ouml;gens an der Spitze nimmt weiter zu.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/superreiche-13-millionen-arme-wie-deutschlands-ungleichheit-die-wirtschaft-gefaehrdet-5000-zr-94336205.html\">FR Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Neuer Armutsbericht zeigt: Menschen in der Region Trier bundesweit am &auml;rmsten<\/strong><br>\nImmer mehr Familien in der Region Trier leben in Armut. Was passiert, wenn ein Schicksal alles ver&auml;ndert und pl&ouml;tzlich das Geld nicht mehr f&uuml;r Miete, Essen und das N&ouml;tigste reicht?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/trier\/armut-neuer-bericht-zeigt-bevoelkerung-region-trier-am-aermsten-100.html\">SWR <\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wer verdient ein Jahresgehalt mit nur 2,5 Tagen Arbeit?<\/strong><br>\nSchwierige wirtschaftliche Zeiten, Inflation oder hohe Stromkosten treffen nicht alle gleicherma&szlig;en. Im Gegenteil, eine kleine Gruppe verdient weiterhin saftig: Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und Aktion&auml;rinnen.<br>\nOxfam Deutschland hat untersucht, wie die 100 umsatzst&auml;rksten europ&auml;ischen Unternehmen Ungleichheit versch&auml;rfen &ndash; etwa durch &bdquo;milliardenschwere Dividenden f&uuml;r Aktion&auml;r*innen, ma&szlig;lose CEO-Verg&uuml;tungen oder vernachl&auml;ssigte Investitionen in den &ouml;kologischen Wandel&ldquo;, so Leonie Petersen, die bei der Organisation Expertin f&uuml;r die sozial-&ouml;kologische Transformation ist. Ihr Team hat verschiedene Aspekte von Ungleichheit der 100 Unternehmen, darunter 27 aus Deutschland, mit Daten von 2022 bis 2024 untersucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ungleichheit-in-Unternehmen\/!6185481\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die zweite Abwicklung<\/strong><br>\nIm Osten schlie&szlig;t gerade ein Traditionsbetrieb nach dem anderen seine Pforten. Das weckt traurige Erinnerungen.<br>\nFataler demographischer Wandel, selbstgemachte Energiekrise, gekappte Lieferketten und selbstzerst&ouml;rerische Sanktionen. Die offenbar von Berlin gewollte und forcierte Deindustrialisierung schl&auml;gt in Ostdeutschland immer st&auml;rker zu. Das kann man an der Liste von Firmen nachvollziehen, die 2026 Insolvenz angemeldet haben. Diese Firmen haben zum Teil zwei Weltkriege, vierzig Jahre &bdquo;real existierenden Sozialismus&ldquo; und den Furor der Treuhand Anfang der 1990er Jahre &uuml;berstanden, doch die verh&auml;ngnisvolle Politik der Ampel, dieser &bdquo;d&uuml;mmsten Regierung Europas&ldquo; (Sahra Wagenknecht), sowie der Groko, angef&uuml;hrt vom Duo Infernale Merz\/Klingbeil, waren schlichtweg zu viel des &bdquo;Guten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freie-medienakademie.de\/medien-plus\/die-zweite-abwicklung\">Freie Medienakademie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Katastrophale Auswirkungen auf Kinder&ldquo;: Merz-Regierung will massiv k&uuml;rzen &ndash; und tagt daf&uuml;r im Geheimen<\/strong><br>\nKommt bald der gro&szlig;e Einschnitt f&uuml;r Kinder, Jugendliche und Familien? Die Bundesregierung will sparen. Auch beim Nachwuchs und der Eingliederung. Interne &Uuml;berlegungen dazu aus dem Kanzleramt wurden geleakt, der Aufschrei bei den von den Pl&auml;nen Betroffenen ist riesig. Nun hat die Linken-Fraktion die Bundesregierung offiziell zum Vorgang befragt. Die Antworten liegen der Frankfurter Rundschau von Ippen.Media exklusiv vor. Sie scheinen vielsagend nichtssagend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/im-geheimen-fanatischer-kuerzungskurs-merz-regierung-tagt-fuer-sparplaene-zr-94341139.html\">FR Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Pflegewissenschaftlerin: &bdquo;Die Chance ist relativ hoch, dass wir alle in diesem Land schlecht versorgt werden&ldquo;<\/strong><br>\nLange war sie angek&uuml;ndigt, nun ist ein erster Entwurf da. Gesundheitsministerin Warken (CDU) stellte Ende vergangener Woche ihre Pflegereform vor &ndash; und erntete reichlich Kritik daf&uuml;r. F&uuml;r die Pflegewissenschaftlerin Martina Hasseler gehen die Pl&auml;ne in eine komplett falsche Richtung und lassen wichtige Aspekte ganz aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/pflegewissenschaftlerin-wir-werden-alle-bei-pflegebeduerftigkeit-schlecht-versorgt-94341745.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Sozialpartner als Teil des Grundgesetzes<\/strong><br>\nWenn sich die Sozialpartner am Mittwoch beim Bundeskanzler treffen, sollten sie sich erinnern an die Erkl&auml;rung, die sie aus Anlass des 75. Jahrestages des Grundgesetzes abgegeben haben und die im Grunde an uns alle gerichtet ist. &bdquo;Wir erleben in dieser Zeit, dass die Demokratie nicht selbstverst&auml;ndlich ist. Alle Demokraten m&uuml;ssen jetzt zusammenstehen. Deshalb ermutigen wir auch alle Unternehmen und Betriebe sowie die Betriebs- und Personalr&auml;te, f&uuml;r die Demokratie zu werben und sie wo n&ouml;tig entschlossen zu verteidigen.&ldquo; Diese Erwartung haben viele Menschen in diesem Land, wenn die Sozialpartner mit den Vertretern der Bundesregierung am Mittwoch im Kanzleramt zusammensitzen. Worum es geht: dass der Sommer der Gro&szlig;reformen endlich auf den Weg gebracht wird, dass aus dem Reden entschlossenes Handeln wird. Es werden alle Player gebraucht, um den n&ouml;tigen Umbau bei Rente, Gesundheit und Steuern einvernehmlich umzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/die-sozialpartner-als-teil-des-grundgesetzes\/\">Blog der Republik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Medien unter Druck: Wer entscheidet &uuml;ber Sichtbarkeit im digitalen Raum?<\/strong><br>\nMedienanstalten wollen verl&auml;ssliche Inhalte auf Social-Media-Plattformen sichtbarer machen. Verleger und Journalisten ziehen nun rote Linien.<br>\nWer auf TikTok, Instagram oder X scrollt, sieht keinen neutralen Ausschnitt der Wirklichkeit. Jeder Feed ist eine Auswahl. Algorithmen entscheiden, ob ein Katzenvideo, ein Kommentar, ein Lokalbericht oder ein politischer Aufreger oben landet. Genau diese Auswahl wollen Medienpolitiker und Landesmedienanstalten nun st&auml;rker regulieren: Verl&auml;ssliche journalistische Informationen sollen auf gro&szlig;en Plattformen leichter sichtbar werden.<br>\nWas nach Schutz der demokratischen &Ouml;ffentlichkeit klingt, ber&uuml;hrt einen heiklen Punkt. Denn sobald der Staat Regeln daf&uuml;r setzt, welche Medieninhalte in Feeds bevorzugt auftauchen sollen, stellt sich die Frage: Wer entscheidet, was verl&auml;sslich ist, und wer verliert im Gegenzug Sichtbarkeit? Verleger und Journalistenverb&auml;nde warnen deshalb vor einer staatlich beeinflussten Auswahl publizistischer Inhalte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/medien-unter-druck-wer-entscheidet-ueber-sichtbarkeit-im-digitalen-raum-10071499\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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