{"id":152024,"date":"2026-06-10T10:00:55","date_gmt":"2026-06-10T08:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152024"},"modified":"2026-06-10T10:38:55","modified_gmt":"2026-06-10T08:38:55","slug":"die-superreichen-waeren-endlich-auch-mal-dran-oder-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152024","title":{"rendered":"Die Superreichen w\u00e4ren endlich auch mal dran \u2013 oder nicht?"},"content":{"rendered":"<p>Eine Hoffnung weckende Zeile las ich in einem Buch, welches ich vor einiger Zeit in den H&auml;nden hielt: &bdquo;Warum Milliard&auml;re zu wenig Steuern zahlen und wie wir das &auml;ndern.&ldquo; Der Satz stammt von Gabriel Zucman, ein franz&ouml;sischer &Ouml;konom, der in seiner Publikation &bdquo;Reichensteuer &ndash; Aber richtig!&ldquo; die Verteilungsungerechtigkeit in den kapitalistischen, westlichen Gesellschaften kritisiert. Zucman sieht das Handeln der Reichen und Superreichen und die Unt&auml;tigkeit der Regierenden dagegen als deren Ursache. Doch folgen kaum Taten f&uuml;r Ver&auml;nderungen, obwohl es Konzepte dagegen g&auml;be. So wie Zucmans Vorschl&auml;ge. Die M&auml;chtigen verhindern diese &ndash; immer noch. Ein Zwischenruf von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Die Superreichen leben ihre Gier aus. Warum? Weil man sie l&auml;sst<\/strong><\/p><p>&bdquo;Reich, reicher, superreich&ldquo; hat mein gesch&auml;tzter Kollege NachDenkSeiten-Autor Ralf Wurzbacher seinen Artikel in der Zeitung <em>junge Welt<\/em> &uuml;berschrieben, eine feine lyrische Kurzbeschreibung zum Mehr, Mehr, Mehr. Warum? Weil sie es k&ouml;nnen, weil sie nicht (!) limitiert werden. Und wenn doch, geschieht das halbherzig. Einen kleinen Beitrag leistet die Ober-Ober-Oberschicht da, ein wenig Charity gibt es als Sahneh&auml;ubchen dort, so der Eindruck. Ansonsten herrscht in modernen Zeiten Mittelalter. Ich las vor Kurzem, dass extremer Reichtum eines der gr&ouml;&szlig;ten &Uuml;bel unserer Zeit sei. Milliard&auml;re zerst&ouml;rten mit ihrer Gier die Gesellschaften. Ihr Verm&ouml;gen sei das Ergebnis ihrer Weigerung, zu teilen.<\/p><p>Viele &bdquo;normale&ldquo; Menschen sp&uuml;ren diese Weigerung, sie leiden darunter. Sie fordern, so kann es nicht weitergehen. Sie sp&uuml;ren ihre Ohnmacht, weil &Auml;nderungen der Zust&auml;nde nicht in Sicht sind und sogar konsequent verhindert werden, und zwar von unseren Regierungen, die wir gew&auml;hlt haben. Die Reichen sind m&auml;chtig. Die ihnen folgende Regierung l&auml;sst sie gew&auml;hren.<\/p><p><strong>Ein Projekt: die Zucman-Steuer<\/strong><\/p><p>Die Reichen werden immer reicher. Unsere Regierung, nach Eid f&uuml;r das Wohl des Volkes zust&auml;ndig, sorgt daf&uuml;r. In einem Aufsatz der Partei <em>Die Linke<\/em> las ich, dass die meist regierende CDU Politik f&uuml;r die Superreichen mache und in den letzten Jahrzehnten daf&uuml;r gesorgt habe, dass Superreiche und Konzerne immer weniger Steuern zahlten und durch Schlupfl&ouml;cher massiv entlastet w&uuml;rden. Soll das nach diesen &bdquo;Regeln&ldquo; einer geradezu direkten Umverteilung von &ouml;ffentlichem Eigentum in private H&auml;nde hei&szlig;en, am Ende bleibt den vielen, den nicht reichen Mitb&uuml;rgern nichts? Soll das ernsthaft das Ende der Geschichte sein? Ich denke an Bertolt Brecht: &bdquo;Reicher Mann und armer Mann standen da und sah&rsquo;n sich an. Und der Arme sagte bleich: W&auml;r&rsquo; ich nicht arm, w&auml;rst du nicht reich.&ldquo;<\/p><p>Viele Menschen wollen L&ouml;sungen gegen die Entwicklung, sie sind emp&ouml;rt und wollen sich diesem Zustand nicht beugen. Es gibt einen Lichtblick. Ein Blick nach Frankreich. Das kleine hellblaue Buch &bdquo;Reichensteuer &ndash; Aber richtig!&ldquo; nahm ich, als hielte ich ein Manifest in den H&auml;nden. Vielleicht findet sich Zuversicht, dachte ich. Schnell war ich ern&uuml;chtert, weil Gabriel Zucman kluge Sachen von sich gab, zwischen den Zeilen seine Ohnmacht aber der meinen glich. Von Zucman las ich etwas von einem Gef&uuml;hl eines Aufruhrs, die Superreichen seien endlich mal dran &ndash; und sogar, wie das ansatzweise ginge. Wie w&auml;re es mit Innehalten, sich wirklich in die Gesellschaft einbringen, abgeben statt aussaugen? Fiskalisch endlich fair Kasse machen &ndash; f&uuml;r alle. Meinen Freund und Frankreichkenner Sebastian Chwala fragte ich nach Zucman, der mir darauf schrieb:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Der franz&ouml;sisch-amerikanische &Ouml;konom Gabriel Zucman ist im Vergleich zu seinem Kollegen Thomas Piketty in Deutschland eher unbekannt. Dabei arbeiteten beide in der Vergangenheit nicht nur eng zusammen, sondern nahmen in den vergangenen Jahren auch beide gemeinsam Einfluss auf die wirtschaftspolitischen Debatten in Frankreich und den USA. Wie Piketty untersucht Zucman die sch&auml;dlichen volkswirtschaftlichen und demokratischen Tendenzen in den westlichen kapitalistischen Staaten. Zucman unterst&uuml;tzte deshalb wie Piketty mit seiner &ouml;konomischen Expertise die geeinte politische Linke bei ihren Wahlkampagnen f&uuml;r die franz&ouml;sischen Parlamentswahlen 2022 und 2024.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Bemerkenswert: Zucman kam in die Schlagzeilen mit seinen Ideen, die selbst im franz&ouml;sischen Parlament auf die Tagesordnung gesetzt wurden. Chwala:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>In Frankreich bestimmte er im Herbst 2025 w&auml;hrend der Haushaltsdebatte des Parlaments die Schlagzeilen, als er Pate stand f&uuml;r die sogenannte &bdquo;Zucman-Steuer&ldquo;, welche Milliarden Mehreinnahmen f&uuml;r den franz&ouml;sischen Staat versprach. Eine generelle Steuer auf Verm&ouml;gen &uuml;ber 100 Millionen Euro in H&ouml;he von 2 Prozent.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Das klingt gut, gerade weil die Regierung bisher die Superreichen gew&auml;hren l&auml;sst mit ihren reichenfreundlichen Beschl&uuml;ssen. Chwala:<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Aktuell gibt es in Frankreich nur eine wirkungslose Steuer auf Immobilienbesitz, nachdem die &bdquo;macronitische&ldquo; Regierung eine generelle Verm&ouml;genssteuer abgeschafft hat. Zucman bestreitet nicht, dass die 2-Prozent-Forderung zu niedrig angesetzt sein k&ouml;nnte, sieht eine solche Steuer aber als ersten Schritt f&uuml;r die Wiedereinf&uuml;hrung allgemeiner Verm&ouml;genssteuern, die in Frankreich heute durch zahlreiche Steuerl&uuml;cken, wie zum Beispiel Stiftungen, umgangen werden kann.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Was wurde aus der Zucman-Steuer?<\/strong><\/p><p>Wie reagieren die Gierigen auf Zucman? Allein 145 Milliard&auml;re z&auml;hlt Frankreich heute, 16 waren es vor drei&szlig;ig Jahren, <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/der-geldadel-in-frankreich-hat-sich-rasant-vermehrt-jetzt-soll-er-das-haushaltsloch-stopfen-ld.1910449\">schrieb die <em>NZZ<\/em><\/a>. Chwala:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Zucman wurde f&uuml;r diese Steuerpl&auml;ne verst&auml;ndlicherweise scharf aus dem Lager der franz&ouml;sischen Milliard&auml;re kritisiert, die ihn kommunistischer Umtriebe verd&auml;chtigten. Insbesondere die linke Partei &bdquo;La France insoumise&ldquo; (LFI) griff Zucmans Forderungen auf, w&auml;hrend die Sozialdemokratie z&ouml;gerlich blieb.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Was wurde aus der Zucman-Steuer? Man kann es erahnen &hellip; Chwala:<\/p><blockquote><p>\n<em>Letztendlich verwarfen die Abgeordneten Zucmans Vorschl&auml;ge. Den Ausschlag daf&uuml;r gaben die Stimmen des unternehmerfreundlichen ultrarechten &bdquo;Rassemblement national&ldquo; (RN).&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Milliard&auml;re sollte es nicht mehr geben, weil sie dem Gemeinschaftsprojekt schaden?<\/strong><\/p><p>Wie sch&ouml;n klingt das im Grundgesetz, im B&uuml;rgerlichen Gesetzbuch, in weiteren w&uuml;rdevollen Aufs&auml;tzen &uuml;ber unsere Gesellschaft: demokratisch, frei, sozial, die W&uuml;rde des Menschen als unantastbar betrachtend, unser Zusammensein als ein Gemeinschaftsprojekt definierend. Alle bringen sich ein, man teilt, man hilft sich. Das Wort &bdquo;Solidargemeinschaft&ldquo; ist sch&ouml;n. Die gro&szlig;e Zahl all der hehren Worte ist f&uuml;r mich in Wahrheit nur ein Beleg, dass der echte Mut f&uuml;r l&auml;ngst notwendige Regeln f&uuml;r das Wohl aller Menschen und f&uuml;r den Erhalt des Gemeinschaftsprojekts fehlt. Die Akteure, die wir dazu beauftragen, stellen die nicht auf. Wir nennen uns Demokratie, Solidargemeinschaft. Doch wir sind anderes. Das Fehlen von dazugeh&ouml;renden und umgesetzten (!) Regeln ist Realit&auml;t. Es gilt das Recht der St&auml;rkeren. Deren freie Fahrt verantworten die politischen Eliten.<\/p><p>Das Ergebnis: ausufernder finanzieller und materieller Reichtum, der zu enormer Macht und Machtmissbrauch f&uuml;hrt. Ich finde: Die Macht nutzen Superreiche nicht, ein Beispiel, um Kindern w&uuml;rdevolle Bedingungen, Bildung, soziale Sicherheit, Teilhabe, Zukunftsgewissheit, Frieden usw. zu erm&ouml;glichen. Das allein muss reichen: Ein wenig M&auml;zen sein da, Sponsoring hier und eine Spende dort. Die Devise lautet weiter: reich, reicher, superreich. Das wird nicht nur abgelehnt. Schauen wir uns um, manche Leute kriegen den Mund vor Bewunderung nicht zu: Mega! Und siehe da: Bald wird es den ersten Menschen geben, der die Welt zwar nicht rettet, aber daf&uuml;r der erste Billion&auml;r sein wird, das bedeutet 1.000-mal Milliard&auml;r sein! Irre.<\/p><p>Dieser Mann ist schon hundertfacher Milliard&auml;r, US-Unternehmer, einer, der es mit sozialen Standards, staatlichen Einrichtungen, Vorsorge, Fairness, mit Umwelt und Gesetzen, mit dem Gemeinschaftsprojekt nicht so hat. Ein Mann mit extremem Reichtum, ein Mann der Weigerung, zu teilen und sich ins Gemeinschaftsprojekt &bdquo;moderne Gesellschaft&ldquo; einzubringen. Wie w&auml;re es mit der Schlussfolgerung, Milliard&auml;re sollte es nicht mehr geben, weil sie dem Gemeinschaftsprojekt schaden?<\/p><p><strong>Daf&uuml;r brauchen wir wirksame Mittel der Limitierung und Fairness<\/strong><\/p><p>Die Not der Welt hat viele Gr&uuml;nde, einer davon: Immer reicher werden die Reichen, die ihr Eigentum, ihre M&ouml;glichkeiten, ihre Kompetenzen der Welt entziehen. M&ouml;glich macht das unsere Klassengesellschaft, die nach oben hin keine wirksamen Schranken hat, das unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Anh&auml;ufen von Eigentum und den folgenden Macht&uuml;berfluss zu bremsen, zu begrenzen, zu deckeln. Wir brauchen wirksame Mittel, die einfache Namen haben: Bremsen, Grenzen, Deckel, Limits. Tats&auml;chlich h&ouml;ren wir B&uuml;rger im Alltag derlei Begriffe: Mietendeckel oder Benzinpreisbremse. Diese Mittel w&uuml;rden bei effektiver Anwendung f&uuml;r mehr soziale Gerechtigkeit sorgen. Wir brauchen Limits, solche zum Beispiel, dass lebenswichtige Bereiche nicht Objekte f&uuml;r Profit sein d&uuml;rfen: Wohnen, Gesundheit, Bildung, Energie.<\/p><p>Wieder las ich bei der Partei <em>Die Linke<\/em> Interessantes: Verm&ouml;genssteuer wiedereinf&uuml;hren. Ein ansteigender Steuersatz. Eine einmalige Verm&ouml;gensabgabe zur Bew&auml;ltigung der Folgen von Krieg und Krisen f&uuml;r die Reichsten. Wer mehr hat, zahlt einen h&ouml;heren Satz. Eine gerechte Erbschaftsteuer. Eine gerechte Einkommenssteuer, besonders hohe Einkommen w&auml;ren st&auml;rker zu besteuern. Kapitalertr&auml;ge sollten wie Arbeitseinkommen besteuert werden. Man kann ja mal dr&uuml;ber diskutieren, dachte ich.<\/p><p>Apropos Gerechtigkeit: Ich blicke noch mal nach Frankreich, zu Gabriel Zucman, der feststellt, dass die gegenw&auml;rtigen gesellschaftlichen Verh&auml;ltnisse faire Regeln und echte Regulierung brauchen. Freiwillig geben die Reichen nicht ab, freiwillig lassen sie nicht ab davon, mehr und mehr und mehr anzuh&auml;ufen und nach unten zu treten. Sein Befund ist, dass gerade diese Mitb&uuml;rger, die unvorstellbare Verm&ouml;gen (und Einfluss) angeh&auml;uft haben, keinen entsprechend angemessenen Beitrag f&uuml;r die Gesellschaft, f&uuml;r das Gemeinschaftsprojekt leisteten. Sie entziehen sich der Gesellschaft, sie nutzen sie aus, sie verachten sie. Was Wunder, Zucman wurde vom reichsten Franzosen beschimpft.<\/p><p><small>Titelbild: M-Production \/ Shutterstock<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Hoffnung weckende Zeile las ich in einem Buch, welches ich vor einiger Zeit in den H&auml;nden hielt: &bdquo;Warum Milliard&auml;re zu wenig Steuern zahlen und wie wir das &auml;ndern.&ldquo; Der Satz stammt von Gabriel Zucman, ein franz&ouml;sischer &Ouml;konom, der in seiner Publikation &bdquo;Reichensteuer &ndash; Aber richtig!&ldquo; die Verteilungsungerechtigkeit in den kapitalistischen, westlichen Gesellschaften kritisiert. Zucman<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152024\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":152025,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[135,137,132],"tags":[3244,1759,1043,1903,1006,2931,520,291],"class_list":["post-152024","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-finanzpolitik","category-steuern-und-abgaben","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-chwala-sebastian","tag-entsolidarisierung","tag-frankreich","tag-gemeinwohl","tag-regulierung","tag-reichtum","tag-vermoegensteuer","tag-verteilungsgerechtigkeit"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/shutterstock_2459743617.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152024","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=152024"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152024\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":152046,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152024\/revisions\/152046"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/152025"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=152024"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=152024"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=152024"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}