{"id":152088,"date":"2026-06-11T08:28:45","date_gmt":"2026-06-11T06:28:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152088"},"modified":"2026-06-11T08:28:45","modified_gmt":"2026-06-11T06:28:45","slug":"hinweise-des-tages-5114","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152088","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152088#h01\">Zinserh&ouml;hung in der Rezession &ndash; die Europ&auml;er sind verr&uuml;ckt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152088#h02\">Von der F&uuml;rstenenteignung zur Volksenteignung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152088#h03\">Die allesamt politisch angeschlagenen E3-Regierungschefs wollen gegen Russland den starken Mann spielen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152088#h04\">Ukrainischer Terror: Wer sich mit Hunden ins Bett legt <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152088#h05\">Frieden, wie geht das?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152088#h06\">Von der Ukraine lernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152088#h07\">Autogrammkarte f&uuml;r krebskranke Frau: Friedrich Merz und die Kunst der herzlosen Geste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152088#h08\">Das Sonderrecht der Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152088#h09\">Armut in Deutschland auf neuem H&ouml;chststand, Bundesregierung treibt Sozialabbau voran: Krisenversch&auml;rfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152088#h10\">&bdquo;Auch Satire hat ihre Grenzen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152088#h11\">Wie die Fu&szlig;ball-WM in Mexiko f&uuml;r schlechte Jobs sorgte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152088#h12\">Wahnsinn und kapitalistische Krisendynamik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152088#h13\">Masken-Aff&auml;re: Textil-Firma fordert fast halbe Milliarde vom Bund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152088#h14\">Google, Bundesregierung und WHO arbeiten an einer globalen digitalen Identit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152088#h15\">Die Stunde der Patrioten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152088#h16\">Jean Ziegler ist tot<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Zinserh&ouml;hung in der Rezession &ndash; die Europ&auml;er sind verr&uuml;ckt<\/strong><br>\nIn dieser Woche wird es wohl endg&uuml;ltig bewiesen: Die Europ&auml;er sind verr&uuml;ckt. Die Amerikaner dagegen, obwohl allgemein f&uuml;r verr&uuml;ckt gehalten, lassen in Sachen wirtschaftlicher Vernunft die Europ&auml;er endg&uuml;ltig hinter sich. Am Donnerstag trifft sich der Rat der EZB und wird, wenn nicht alle Auguren falsch liegen, die Zinsen erh&ouml;hen, obwohl die europ&auml;ische Wirtschaft am Boden liegt. In den USA, die immer noch kr&auml;ftiges Wachstum, Vollbesch&auml;ftigung und steigende Erwerbst&auml;tigkeit verzeichnen, dr&auml;ngt dagegen der Pr&auml;sident die Notenbank, die Zinsen zu senken.<br>\nF&uuml;r die deutsche Wirtschaft, immerhin die gr&ouml;&szlig;te in Europa, hat es in dieser Woche erneut extrem ern&uuml;chternde Zahlen gegeben. Die Auftragseing&auml;nge in der Industrie verharren weiter auf Rezessionsniveau. Die Abbildung 1 zeigt, dass die Auftragseing&auml;nge ohne Gro&szlig;auftr&auml;ge im April erneut gesunken sind, nachdem es f&uuml;r zwei Monate etwas besser aussah. Diese Abbildung zeigt auch, woran es der deutschen Wirtschaft schon seit 2017 durchweg fehlt: An Nachfrage!<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/06\/10\/zinserhoehung-in-der-rezession-die-europaeer-sind-verrueckt\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/212026\/zinserhohung-in-der-rezession-die-europaer-sind-verruckt\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Von der F&uuml;rstenenteignung zur Volksenteignung<\/strong><br>\nHundert Jahre sp&auml;ter stehen wir vor dem Gegenteil. Nicht die Verm&ouml;gen sollen enteignet oder besteuert werden, es droht vielmehr die Enteignung der Gemeing&uuml;ter aus dem Volksverm&ouml;gen. &Uuml;ber sogenannte Infrastrukturgesellschaften wird die Daseinsvorsorge privatisiert, und zwar ganz ohne Volksabstimmung. Diese Privatisierungen folgen in ihrer schleichenden Einf&uuml;hrung einem Muster: Die Infrastruktur eines Sektors der Daseinsvorsorge wird lange stark vernachl&auml;ssigt, meist durch K&uuml;rzungen, teilweise auch durch Ignorieren von Ver&auml;nderungen im Bedarf. Dann beauftragt dieselbe &raquo;Spar&laquo;-Regierung ein Gutachten, in dem ein gro&szlig;er Sanierungs- und Modernisierungsstau festgestellt wird. Es wird behauptet, dass die n&ouml;tige Geldsumme den Haushalt sprengen w&uuml;rde und dass das &ouml;ffentliche Personal mit der Gro&szlig;sanierung &uuml;berfordert w&auml;re &ndash; nur eine Infrastrukturgesellschaft, die an der Schuldenbremse vorbei Kredite aufnehmen d&uuml;rfe, k&ouml;nne das Ruder noch herumrei&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kpf.die-linke.de\/mitteilungen\/detail\/news\/von-der-fuerstenenteignung-zur-volksenteignung\/\">Carl Wa&szlig;muth via die Linke<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die allesamt politisch angeschlagenen E3-Regierungschefs wollen gegen Russland den starken Mann spielen<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien, Frankreich und Deutschland wollen sich mit ihrem Format E3 an die Spitze der &uuml;brigen EU-Mitgliedsl&auml;nder setzen und die Richtung der Politik gegen&uuml;ber der Ukraine und Russland diktieren. Dabei wollen ausgerechnet drei angeschlagene Regierungschefs die St&auml;rke Europas demonstrieren, der USA unter Trump Paroli bieten und Russland klein kriegen, indem man sich bedingungslos hinter die Ukraine unter Selenskij stellt, der im Land ebenfalls keineswegs mehr uneingeschr&auml;nkte Unterst&uuml;tzung genie&szlig;t und selbst unter Korruptionsverdacht steht.<br>\nAm Sonntag trafen sich die vier, um eine gemeinsame Erkl&auml;rung (Joint E3 Leaders&rsquo; Statement with President Volodymyr Zelenskyy of Ukraine) zu ver&ouml;ffentlichen, die man im Bundeskanzleramt offenbar lieber nicht ins Deutsche &uuml;bersetzen wollte. Auf jeden Fall lohnt sich einmal ein Blick auf die Rhetorik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/die-allesamt-politisch-angeschlagenen-e3-regierungschefs-wollen-gegen-russland-den-starken-mann-spielen\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ukrainischer Terror: Wer sich mit Hunden ins Bett legt <\/strong><br>\nIn Russland wurde es gerade, mit zwei Autobomben und dem Angriff auf ein kulturelles Denkmal auf der Krim, wieder einmal in Erinnerung gerufen, dass dieser ukrainische Staat gerne zu terroristischen Handlungen greift. Ein Fakt, der sp&auml;testens seit dem Terrorakt in der Moskauer Crocus City Hall jedem im Land bekannt ist. Aber alle Regierungen des Westens tun nach wie vor so, als w&auml;re das kein Problem. Selbst wenn auch hier j&uuml;ngst belegt wurde, dass es eine echte Gefahr ist.<br>\nDie Rede ist von Constanta. Im dortigen Hafen wurden am 5. Juni vier ukrainische Seedrohnen entdeckt. Nicht die ersten, die weit vom Gebiet der Ukraine entfernt aufgefunden wurden &ndash; in der T&uuml;rkei sind mehrere Exemplare aufgeschlagen, und selbst vor der griechischen K&uuml;ste wurde bereits eine aus dem Wasser gezogen, also au&szlig;erhalb des Schwarzen Meeres. (&hellip;)<br>\nSicher, es bleibt in vielen dieser F&auml;lle unklar, wann wer hier was getan hat, aber die Indizien sprechen vielfach daf&uuml;r, dass das ukrainische Handlungen waren, auch in Westeuropa. Dass eine ukrainische Seedrohne nicht aus dem Schwarzen Meer bis an die griechische K&uuml;ste gefahren ist, sondern von Ukrainern irgendwo in n&auml;herer Umgebung auf den Weg geschickt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/282761-ukrainischer-terror-wer-sich-mit\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wie die deutschen Nazis k&ouml;nnte das Regime in Kiew geneigt sein, m&ouml;glichst viele andere mit in den eigenen Untergang zu ziehen. Nachzulesen u.a. hier: <a href=\"https:\/\/www.bundesarchiv.de\/themen-entdecken\/online-entdecken\/themenbeitraege\/der-nero-befehl\/\">Verbrannte Erde &ndash; der &bdquo;Nero-Befehl&ldquo;<\/a>. Interessant dazu k&ouml;nnte vielleicht auch dieser Text &uuml;ber Israel sein: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/atomare-selbstausloeschung-die-israelische-samson-option\/\">Atomare Selbstausl&ouml;schung &ndash; die israelische Samson-Option<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Mit Drohnen die Oberhand gewinnen?<\/strong><br>\nDer Hype um den ukrainischen Drohnenkrieg gilt westlichen Medien als Signal, dass Kiew trotz reduzierter US-Hilfe den Krieg fortsetzen kann: &bdquo;Ukraine dreht den Spie&szlig; um: Drohnen ersetzen US-Hilfe&ldquo;, schreibt der &bdquo;Rheinische Merkur&ldquo;. Nat&uuml;rlich nicht ohne die helfende Hand EU-Europas! Massenproduktion von Drohnen ist in der Ukraine immer weniger m&ouml;glich, da Russland die Kriegsproduktion systematisch zerst&ouml;rt. Drohnenhersteller f&uuml;r die Ukraine im industriellen Ma&szlig;stab sind prim&auml;r EU-R&uuml;stungskonzerne. Der Drohnen-Hype soll auch den V&ouml;lkern Westeuropas einbl&auml;uen, ihre Opfer f&uuml;r Aufr&uuml;stung und Ukraine-Krieg bes&auml;&szlig;en einen Sinn.<br>\nBaltische L&auml;nder und Finnland stellen ihren Luftraum f&uuml;r Drohnenschw&auml;rme gen Russland zur Verf&uuml;gung, inklusive f&uuml;r Abst&uuml;rze beim Anflug. Mit der Drohnenproduktion und der Gew&auml;hrung von &Uuml;berflugrechten f&uuml;r Angriffe sind die Westeurop&auml;er Kriegspartei. In Russland nehmen Forderungen zu, dem Vorbild des Iran zu folgen. Der Iran antwortet auf Angriffe von US-Basen am Golf mit der Bombardierung der Golfstaaten. Auch Russland droht Westeuropa mit Vergeltung f&uuml;r Provokationen. Bisher beschr&auml;nkt es seine Reaktion auf hybride Angriffe und auf die Unterst&uuml;tzung von Gegnern der NATO in anderen Weltregionen. Putin will keine Ausweitung des Konflikts in Europa. Er setzt voll auf den Erfolg der Bodenoffensive in der Ukraine.<br>\nDer Drohnen-Hype dient auch zur Ablenkung von der Bodenoffensive.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/mit-drohnen-die-oberhand-gewinnen-4815165\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Frieden, wie geht das?<\/strong><br>\nFrieden ist das Gegenteil von Hysterie, blindem Aktivismus, Eskalationsrhetorik und Aufr&uuml;stungswahn. Er verlangt Klarheit &uuml;ber Risiken, politische St&auml;rke, das &Uuml;berwinden ideologischer Narrative und den Mut zum Dialog.<br>\nIn ihrem neuen Buch &raquo;Frieden &ndash; wie geht das?&laquo; suchen Klaus von Dohnanyi und Erich Vad nach Wegen aus der Gefahr hin zum Frieden. Sie pl&auml;dieren f&uuml;r rationalen Gefahrensinn und politische Klugheit &ndash; auf der Grundlage eines n&uuml;chternen Verst&auml;ndnisses von Geopolitik und Macht. Denn Frieden entsteht durch Augenma&szlig; und Vernunft. Das Buch ist die transkribierte Fassung eines Gespr&auml;ches, das sie im Februar 2026 in Hamburg gef&uuml;hrt haben. Wegen der Entwicklung der weltpolitischen Lage haben sie diesen Dialog durch weiteren, teilweise t&auml;glich, auch fernm&uuml;ndlich gef&uuml;hrten pers&ouml;nlichen Austausch im M&auml;rz und im April 2026 erweitert; insbesondere wurde entsprechend der politischen und milit&auml;rischen Entwicklungen gegebenenfalls aktualisiert und erg&auml;nzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/frieden-wie-geht-das\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Von der Ukraine lernen<\/strong><br>\nAuf einer R&uuml;stungskonferenz in Berlin haben am Montag Vertreter deutscher Drohnen-Startups und Milit&auml;rs aus ukrainischen Einheiten, die NS-Kollaborateure ehren, die Weiterentwicklung des High-Tech-Kriegs und der Fertigung der dazu n&ouml;tigen Waffensysteme debattiert. Auf der Konferenz New Age Defence, an der gut 800 Personen teilnahmen, waren unter anderem Vertreter von Brigaden der Ukrainischen Nationalgarde zugegen, die Symbole der Waffen-SS nutzen oder Mitglieder der OUN feiern, einer faschistischen Organisation ukrainischer NS-Kollaborateure. In Zusammenarbeit mit Milit&auml;rs wie ihnen und unter Nutzung der ukrainischen Erfahrungen an der Front entwickeln deutsche Firmen ihre UxS weiter &ndash; Unbemannte Systeme, wobei x f&uuml;r die Vielfalt dieser Systeme in der Luft (Drohnen), zu Lande (Roboter) und zu Wasser (Seedrohnen) steht. Zu New Age Defence hie&szlig; es bei den Organisatoren, man wolle Hersteller, Soldaten und Politik enger miteinander verkn&uuml;pfen und ukrainische Fronterfahrung mit industriellem Know-how in Deutschland verbinden. Wichtig sei dabei weniger die Herstellung zahlloser Waffen als vielmehr die Bereitstellung von Produktionskapazit&auml;ten, die im Kriegsfall jeweils das modernste Kriegsger&auml;t blitzschnell aussto&szlig;en k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10435\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>R&uuml;stungsunternehmen: Neues Zeitalter der Kriegf&uuml;hrung<\/strong><br>\nBerlin: Drohnenkonferenz &raquo;New Age Defence&laquo; bringt R&uuml;stungsunternehmen aus BRD und Ukraine, hochrangiges Bundeswehr-Personal und &raquo;Asow&laquo;-Milit&auml;rs zusammen<br>\nMehr als vier Jahre nach der &raquo;Zeitenwende&laquo; wird nun ein neues Zeitalter der Techhochr&uuml;stung ausgerufen. &raquo;Die Geschwindigkeit moderner Kriegf&uuml;hrung l&auml;sst keinen Raum f&uuml;r Rivalit&auml;t&laquo;, meinen deutsche und ukrainische R&uuml;stungsunternehmen und haben eine &raquo;New Age Defence&laquo;-Koalition geschmiedet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/523797.r%C3%BCstungsunternehmen-neues-zeitalter-der-kriegf%C3%BChrung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Autogrammkarte f&uuml;r krebskranke Frau: Friedrich Merz und die Kunst der herzlosen Geste<\/strong><br>\nHautkrebs-Patientin Silvia Dronsch wollte eine Entschuldigung von Friedrich Merz. Bekommen hat sie jetzt eine signierte Autogrammkarte mit der Widmung &bdquo;Alles Gute&ldquo;. Ein Kommentar.<br>\nWie dankt ein Mann wie Friedrich Merz eigentlich Menschen, denen er etwas schuldet? 2004 w&auml;hlte er als Dank an einen Obdachlosen, der ihm ein Notebook mit s&auml;mtlichen Regierungsdaten zur&uuml;ckgebracht hatte, sein eigenes Buch mit dem unfreiwillig komischen Titel &bdquo;Vom Ende der Wohlstandsillusion&ldquo;. 2026 w&auml;hlt er als Antwort an eine an Hautkrebs erkrankte B&uuml;rgerin, der gegen&uuml;ber er sich im Tonfall vergriffen hatte, eine Autogrammkarte mit den Worten &bdquo;Alles Gute&ldquo;.<br>\nZwischen diesen beiden Episoden liegen 22 Jahre, ein Blackrock-Aufsichtsratsposten und der Aufstieg ins h&ouml;chste Regierungsamt der Republik. Was sich nicht ver&auml;ndert hat: die bemerkenswerte F&auml;higkeit dieses Mannes, in Momenten menschlicher Bew&auml;hrungsprobe ausgerechnet die entlarvendste Geste zu w&auml;hlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ostdeutscheallgemeine.com\/article\/autogrammkarte-fuer-krebskranke-frau-friedrich-merz-und-die-kunst-der-herzlosen-geste-10081157\">Florian Warweg auf Ostdeutsche Allgemeine <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Sonderrecht der Macht<\/strong><br>\nUnionsfraktionschef Jens Spahn (CDU), Mitglied genau der Partei, die 2021 f&uuml;r die Einf&uuml;hrung des Gesetzes zeichnete, gibt sich seit Kurzem besonders radikal: &bdquo;Die M&auml;chtigen haben sich ein Sonderrecht geschaffen.&ldquo; Kann man nat&uuml;rlich unterschreiben. Auch aus den Reihen der Gr&uuml;nen ruft es nach einer Reform des Paragrafen 188. Deren Europapolitiker Erik Marquardt meint, Politik solle nicht den Eindruck vermitteln, die Meinungsfreiheit einzuschr&auml;nken. &bdquo;Deswegen muss der Paragraf 188 gestrichen werden.&ldquo;<br>\nNoch am 29. Januar dieses Jahres forderte ein Gesetzentwurf im Bundestag die Abschaffung des Gesetzes und wurde mit 440 Stimmen gegen 133 Stimmen abgelehnt. Der Antrag kam von der AfD und da war die Brandmauer wichtiger als die gutb&uuml;rgerliche Meinungsfreiheit. Am 11. Juni steht die Abschaffung wieder auf der Tagesordnung des Bundestags. Bl&ouml;derweise ist es wieder ein Antrag der AfD. Wie es ausgeht, steht damit fest. Das reaktion&auml;re Blau h&auml;lt das St&ouml;ckchen hin, aber springen werden CDU, SPD und Gr&uuml;ne dennoch nicht. Mit Blick auf W&auml;hlerstimmen allerdings, so denkt man, muss etwas getan werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/das-sonderrecht-der-macht-4815210\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Armut in Deutschland auf neuem H&ouml;chststand, Bundesregierung treibt Sozialabbau voran: Krisenversch&auml;rfer<\/strong><br>\nDem Sozialstaat droht die Demontage, die Armut in Deutschland w&auml;chst. Der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband hat in der vergangenen Woche einen Bericht ver&ouml;ffentlicht, demzufolge die Armutsquote um 0,6 Prozentpunkte auf 16,1 Prozent der Bev&ouml;lkerung gestiegen ist. Damit hat sie einen neuen H&ouml;chststand erreicht. In absoluten Zahlen ausgedr&uuml;ckt bedeutet dies, dass 13,3 Millionen Menschen hierzulande in Armut leben. Damit ist die Armutsquote im zweiten Jahr in Folge erheblich gestiegen.<br>\nDie Daten, auf die sich der Bericht bezieht, hat das Statistische Bundesamt bereits im Februar ver&ouml;ffentlicht. Als &bdquo;armutsgef&auml;hrdet&ldquo; gilt hier, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verf&uuml;gung hat. Bei Alleinlebenden lag diese Grenze zuletzt bei 1.445 Euro netto im Monat, f&uuml;r Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren bei 3.035 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/krisenverschaerfer-2-4815229\/\">unsere zeit<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ver.di und VdK warnen vor K&uuml;rzungen im Sozial- und Rentenbereich<\/strong><br>\nSozialverb&auml;nde und Gewerkschaften haben vor dem Treffen der Sozialpartner vor Einschnitten gewarnt. Spitzenpolitiker wollen gemeinsam im Kanzleramt &uuml;ber Reformen beraten.<br>\nVor dem Spitzentreffen der Bundesregierung mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverb&auml;nden im Kanzleramt hat Ver.di-Chef Frank Werneke vor Einschnitten bei der Rente gewarnt. &raquo;Die Renten sind aus guten Gr&uuml;nden an die Reallohnentwicklung gekoppelt&laquo;, sagte er der Augsburger Allgemeinen. Die Gewerkschaften w&uuml;rden entschieden Widerstand gegen Vorst&ouml;&szlig;e leisten, diesen Mechanismus au&szlig;er Kraft zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-06\/sozialpartner-dialog-kanzleramt-rente-frank-werneke-verena-bentele-gxe\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Regierung tritt nach unten&ldquo;: Opposition l&auml;uft Sturm gegen neue B&uuml;rgergeld-Regeln ab 1. Juli<\/strong><br>\n&bdquo;Die Bundesregierung tritt weiter nach unten&ldquo;, sagt der Gr&uuml;nen-Bundestagsabgeordnete Timon Dzienus gegen&uuml;ber unserer Redaktion zu dem, was ab dem 1. Juli 2026 auf Millionen Menschen in Deutschland zukommt: Mit der Umwandlung des B&uuml;rgergeldes in die neue Grundsicherung fallen auf einen Schlag drei Schutzrechte f&uuml;r Leistungsbeziehende weg. F&uuml;r Gr&uuml;ne und Linke in der Opposition ist das ein &bdquo;Skandal&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/opposition-laeuft-sturm-gegen-neue-buergergeld-regeln-ab-juli-94343931.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Auch Satire hat ihre Grenzen&ldquo;<\/strong><br>\nDer Comedian Bassem Youssef wurde durch seine Witze &uuml;ber die westliche Haltung gegen&uuml;ber Israel weltbekannt. Am Donnerstag tritt er in Berlin auf. [&hellip;]<br>\nDie westlichen Medien unterscheiden sich nicht von der Propaganda in den staatlich kontrollierten Medien in der arabischen Welt.<br>\ntaz: Finden Sie?<br>\nYoussef: Ich glaube, die Medien in Europa und Amerika sind sogar noch schlimmer. Und sie haben die Verbrechen eines bestimmten Landes vertuscht, bei dessen blo&szlig;er Erw&auml;hnung man offensichtlich &Auml;rger bekommen kann. Es ist sehr interessant zu sehen, wie die Leute, die sich mit ihrer Meinungsfreiheit br&uuml;sten, bei bestimmten Themen in Wirklichkeit &uuml;berhaupt keine Meinungsfreiheit zulassen.<br>\ntaz: Ist das nicht zu pauschal?<br>\nYoussef: Ich glaube, es ist sogar noch untertrieben. Ich meine, sehen Sie sich Ihren Bundeskanzler an, sehen Sie sich ihre Regierung an &ndash; sie k&ouml;nnen nicht dar&uuml;ber sprechen, was gerade in Gaza passiert. Sie k&ouml;nnen es nicht als V&ouml;lkermord bezeichnen, und sie k&ouml;nnen ein bestimmtes Land nicht kritisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Comedian-ueber-Nahostkonflikt-Witze\/!6185785\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Israel will weiter Krieg &hellip;<\/strong><br>\nMinisterpr&auml;sident Benjamin Netanjahu hat bereits angek&uuml;ndigt, dass Israel sich auf absehbare Zeit nicht aus dem Libanon zur&uuml;ckziehen wolle. Ebenso Generalstabschef Eyal Zamir. Er k&uuml;ndigte an, die israelische Armee wolle die Hisbollah zerst&ouml;ren, habe aber nicht die Absicht, sich aus den eroberten Gebieten wieder zur&uuml;ckzuziehen. &bdquo;Wir sind dort, um langfristig zu bleiben&ldquo;, so Zamir.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/israel-will-weiter-krieg-4815199\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wie die Fu&szlig;ball-WM in Mexiko f&uuml;r schlechte Jobs sorgte<\/strong><br>\nMit der Fu&szlig;ballweltmeisterschaft 2026 in Nordamerika r&uuml;ckt auch Mexiko-Stadt ins globale Rampenlicht. Doch wer die Infrastruktur daf&uuml;r gebaut hat, arbeitete oft unter schlechten und unsicheren Bedingungen.<br>\nMexiko gegen S&uuml;dafrika. Wenn am 11. Juni in Mexiko-Stadt der Anpfiff zum Er&ouml;ffnungsspiel der Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft erfolgt, ist es wieder so weit: Die Welt ger&auml;t ins Fu&szlig;ballfieber. Doch wie mittlerweile &uuml;blich hat das globale Spektakel seinen Preis. Das Sportevent der Superlative geht &ndash; wie auch schon bei Katar 2022 &ndash; auf Kosten von Arbeiter:innen, die unter widrigsten Bedingungen schuften mussten, um Stadien auf Vordermann zu bringen, und Stadtviertel zu funktionierenden Tourismusdomizilen umzumodeln.<br>\nIn den mexikanischen Austragungsorten in Guadalajara, Monterrey und der Hauptstadt nutzt die WM zwar bestehende Stadien. Aber rundherum entstanden in den vergangenen Monaten neue Stra&szlig;en, Parkpl&auml;tze, Hotels, Einkaufszentren und Wohngebiete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arbeit-wirtschaft.at\/fussball-wm-in-mexiko-arbeitsbedingungen\/\">Arbeit &amp; Wirtschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wahnsinn und kapitalistische Krisendynamik<\/strong><br>\nAls &ldquo;erfolgreiche Paranoia&rdquo; bezeichnete der franz&ouml;sische Psychoanalytiker Jacques Lacans einen psychischen Mechanismus, dem es dank eines wahn&auml;hnlichen Zustands gelingt, bei Verstand zu bleiben. Vighi bringt Psychoanalyse und Politische &Ouml;konomie zusammen und meint mit diesem Wahn den kollektiven Glauben, dass die zu Ende gehende kapitalistische Produktionsweise gesellschaftlichen Reichtum auch in Clouds, Plattformen, Finanzm&auml;rkten und Algorithmen erschaffen kann. Dieses luftige Reich f&uuml;hrt aber nicht zu Wohlstand, sondern zu Krisen. Der Wahn indes muss aufrechterhalten bleiben, und damit auch die Krisendynamik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/wahnsinn-und-kapitalistische-krisendynamik\">Gela News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Masken-Aff&auml;re: Textil-Firma fordert fast halbe Milliarde vom Bund<\/strong><br>\nDie Masken-Aff&auml;re in der Corona-Pandemie zieht weiter Kreise: Nun fordert eine Firma einen hohen Millionenbetrag. Und wieder steht Jens Spahn im Fokus.<br>\nIn einem Streit &uuml;ber Corona-Masken droht dem Bund eine Zahlungspflicht von fast einer halben Milliarde Euro. Der Hamburger Textilh&auml;ndler Pure Fashion Agency pocht auf eine Vereinbarung vom M&auml;rz 2020, die nach seiner Lesart ein Kaufvertrag war. [&hellip;]<br>\nDie Firma beruft sich auf Telefonate und Mails mit dem damaligen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und mit Beamten des Ministeriums. Sie fordert 287 Millionen Euro plus Zinsen, was sich laut Kl&auml;gerin auf 464 Millionen Euro summiert. Das Ministerium wertet die Kommunikation hingegen nicht als Kaufvertrag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/corona-masken-affaere--firma-fordert-fast-halbe-milliarde-vom-bund-37520302.html\">stern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Google, Bundesregierung und WHO arbeiten an einer globalen digitalen Identit&auml;t<\/strong><br>\nUnter Leitung der m&auml;chtigen Datenkrake Google findet von 1. bis 3. September in Genf die &ouml;ffentlich-private Gro&szlig;konferenz &bdquo;Global Digital Collaboration&ldquo; statt. Ziel ist es, das EU Digital Identity Wallet (EUDI) global interoperabel zu machen, mit dem Ergebnis, dass von den einschl&auml;gigen Computern aus jeder vernetzte Mensch zuverl&auml;ssig identifiziert und &uuml;berwacht werden kann. Die Bundesregierung macht auch mit.<br>\nWas k&ouml;nnte schief gehen, f&uuml;r die B&uuml;rger der Welt, wenn Google, Apple, Microsoft, Visa, Mastercard, und Huawei, die WHO, INTERPOL, die IATA, die Weltbank, die Europ&auml;ische Kommission und die Gates-Stiftung im September in Genf mit den Regierungen von China, Deutschland, Gro&szlig;britannien, Brasilien, Singapur und der Schweiz kungeln, um die digitalen Identit&auml;tsbrieftaschen, die &uuml;berall ausgerollt werden, interoperabel zu machen?<br>\nDie Europ&auml;ische Identit&auml;tsbrieftasche erm&ouml;glicht zentrale Registrierungs- und Validierungsstrukturen. Das erlaubt zum Beispiel der EU-Kommission oder einer nationalen Regierung, unliebsamen Menschen ihre digitalen Dokumente f&uuml;r ung&uuml;ltig zu erkl&auml;ren, sodass sie sich nicht mehr online damit ausweisen k&ouml;nnen. Noch w&auml;re das nicht schlimm, aber EUDI soll nach dem erkl&auml;rten Willen der Kommissionschefin zum Standard f&uuml;r alle m&ouml;glichen privaten und &ouml;ffentlichen Anwendungen werden. Wenn das geschafft ist, bekommt eine demokratieferne Beh&ouml;rde, die schon damit begonnen hat, unbotm&auml;&szlig;ige Publizisten mit willk&uuml;rlichen, existenzvernichtenden Sanktionen zu belegen, die M&ouml;glichkeit, beliebige missliebige B&uuml;rger zu schikanieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/globale-digitale-identitaet\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant dazu sind die Suchergebnisse f&uuml;r: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/?s=globale+digitale+Identit%C3%A4t\">globale digitale Identit&auml;t<\/a>. Zu finden ist u.a. auch dieser Hinweis aus dem Jahr 2021: Die Bundesregierung will nach Blaupause des Weltwirtschaftsforums ein digitales Identit&auml;ts&ouml;kosystem errichten, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72391#h06\">auf den die NachDenkSeiten hier<\/a> hingewiesen hatten.  <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Stunde der Patrioten<\/strong><br>\nEuropa, Juni 2026. Die AfD auf Rekordhoch, Farage triumphiert, Bardella datet eine Prinzessin. Und die Schweiz stimmt ab.<br>\nEs gibt einen Typ von Politiker, der niemals eine L&ouml;sung anbietet, aber immer einen Schuldigen benennt, der Wunden aufreisst und Angst produziert, und der pr&auml;chtig gedeiht in dem Moment, in dem die anderen aufgeh&ouml;rt haben, irgendetwas &Uuml;berzeugendes zu sagen. Wir erleben gerade in ganz Europa die Hochkonjunktur dieses Typus. Und die etablierten Parteien schauen zu, als h&auml;tte das Unheil nicht bei ihnen selbst begonnen: Es ist die Quittung f&uuml;r dreissig Jahre Geisterfahrt und Selbstbereicherung.<br>\nDie AfD steht in Deutschland Mitte Mai auf 29 Prozent. Die Union bei 22, die SPD bei 12. Markus S&ouml;der, direkt nach Franz-Josef Strauss mein Lieblingsbayer, warnt beim Katholikentag in W&uuml;rzburg vor &laquo;Weimarer Verh&auml;ltnissen&raquo; &mdash; die AfD sei &laquo;die schlimmste rechte Organisation in ganz Europa&raquo; &mdash; und lehnt gleichzeitig ein Verbotsverfahren ab. Seine CDU\/CSU hatte im Januar 2025 eine Migrationsmehrheit mit AfD-Stimmen herbeigef&uuml;hrt. Sie hatte die selbst hochgezogene Brandmauer gesprengt und jetzt ruft der S&ouml;der &laquo;Feuer&raquo;.<br>\nS&ouml;der h&auml;lt die Rede gegen die Brandstifter und hat selbst die Streichh&ouml;lzer in der Tasche. Das muss man ihm lassen: Es braucht eine gewisse Gr&ouml;sse, um z&uuml;ndelnd vor Feuer zu warnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/schweiz\/die-stunde-der-patrioten\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Nicht nur Kubicki und Wagenknecht: Der AfD-Brandmauer-Blues ist im Mainstream angekommen<\/strong><br>\nVon FDP bis BSW, vom CDU-Generalsekret&auml;r bis zum Ex-Ministerpr&auml;sidenten der SPD: Sie alle wollen die Brandmauer-Politik beenden. Verhelfen sie so der AfD zur Macht? Sahra Wagenknecht schl&auml;gt f&uuml;r nach den Landtagswahlen eine Alternative vor [&hellip;]<br>\nF&uuml;r die CDU ist die Brandmauer-Situation noch wesentlich heikler. Das zeigt sich etwa im verzweifelten Versuch des CDU-Generalsekret&auml;rs Carsten Linnemann, die Brandmauerpolitik nun als &bdquo;linke&ldquo; Bosheit abzustempeln. Der &bdquo;linke Begriff&ldquo; der Brandmauer, so Linnemann, habe &bdquo;die politische Debatte vergiftet&ldquo;. Die Menschen h&auml;tten das Gef&uuml;hl, &bdquo;sie w&uuml;rden in die rechte Ecke gestellt, wenn sie sagen, was sie wollen&ldquo;.<br>\nDer CDU-General wei&szlig; nat&uuml;rlich, dass er Unsinn redet. Dass er die Geschichte der Brandmauer rotzfrech umschreibt. Es war n&auml;mlich nicht die Linke, sondern die CDU, die in ihrem langen Selbstfindungsprozess zwischen Angela Merkels Abgang, Annegret Kramp-Karrenbauers Zwischenspiel und Friedrich Merz&rsquo; Marathonlauf zum Parteivorsitz das Brandmauergerede salonf&auml;hig machte. Beim CDU-Bundesparteitag in Hamburg im Dezember 2018 fasste sie ihren ber&uuml;chtigten &bdquo;Unvereinbarkeitsbeschluss&ldquo;, indem sie eine Brandmauer zur Linkspartei und eine zur AfD errichtete. [&hellip;]<br>\nDoch viereinhalb Jahre sp&auml;ter scheint die Glasklare-Kanten-CDU zu glauben, sie k&ouml;nne den &bdquo;diskussionsvergiftenden&ldquo; Begriff der Brandmauer den Linken in die Schuhe schieben. Ihre Umdeutung sieht stark nach Absetzbewegung aus. Man m&ouml;chte die l&auml;stige Brandmauer endlich abr&auml;umen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/brandmauer-kubicki-wagenknecht-und-eine-idee-fuer-den-umgang-mit-erstarkter-afd\/88aacd0e-d10e-4243-bbc5-550cf331c358\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Das BSW am Wendepunkt?<\/strong><br>\nMehr als strategische &Uuml;berlegungen zum Verh&auml;ltnis des BSW zur AfD.<br>\nZweieinhalb Jahre nach seiner Gr&uuml;ndung steht das BSW an einem politischen Wendepunkt. Im Zentrum steht die Frage nach dem zuk&uuml;nftigen Verh&auml;ltnis zur AfD. Die bisherige Haltung wirkt widerspr&uuml;chlich: Einerseits kritisiert das BSW die Politik der etablierten Parteien scharf und versteht sich als Anti-Establishment-Kraft, andererseits arbeitet es in Th&uuml;ringen und arbeitete es in Brandenburg bis Januar 2026, bevor es dann ausgebootet wurde, in Regierungen mit CDU und SPD zusammen. Kooperationen mit der AfD sind vom BSW bislang weitgehend ausgeschlossen worden.<br>\nDoch gerade diese Regierungsbeteiligungen mit den Altparteien haben das Profil der jungen Partei geschw&auml;cht, viel Vertrauen bei den W&auml;hlern gekostet und zahlreiche Unterst&uuml;tzer entt&auml;uscht. Statt als grundlegende Alternative wird das BSW seither f&uuml;r viele als Teil des bestehenden politischen Systems wahrgenommen. Im Vergleich zu den Ergebnissen bei den ersten Landtagswahlen und der Europawahl haben 30 &ndash; 50% ihrer W&auml;hler der Partei wieder den R&uuml;cken gekehrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/das-bsw-am-wendepunkt\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Jean Ziegler ist tot<\/strong><br>\nDer Schweizer Soziologe, Politiker, Sachbuch- und Romanautor Jean Ziegler, der jahrzehntelang gegen Ungerechtigkeit angek&auml;mpft hat, ist mit 92 Jahren gestorben. Ziegler, der unter anderen mit Simone de Beauvoir, Jean-Paul Sartre und Che Guevara befreundet war, stellte auch die Schweiz wegen ihrer Teilkooperation mit den Nazis an den Pranger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3432934\/\">ORF<\/a>\n<p>dazu: <strong>Leitfigur sozialer Bewegungen, Bankenfeind, manischer Autor: Jean Ziegler 92-j&auml;hrig gestorben<\/strong><br>\nEr war einst Chauffeur von Che Guevara, vielkritisierter und gefeierter Buchautor. Jetzt erlag Jean Ziegler einer Parkinson-Erkrankung. Ein pers&ouml;nlicher Nachruf eines Weggef&auml;hrten<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000326783\/leitfigur-sozialer-bewegungen-bankenfeind-manischer-autor-jean-ziegler-92-jaehrig-gestorben\">der Standard<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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