{"id":15223,"date":"2012-11-22T09:02:02","date_gmt":"2012-11-22T08:02:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223"},"modified":"2012-11-22T09:02:02","modified_gmt":"2012-11-22T08:02:02","slug":"hinweise-des-tages-1766","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223#h01\">Norbert Walter-Borjans &ndash; Ein Schlag ins Gesicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223#h02\">Milliarden f&uuml;r die Menschenw&uuml;rde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223#h03\">Risiko Altersarmut: Immer mehr Besch&auml;ftigte im Niedriglohnsektor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223#h04\">Peer Steinbr&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223#h05\">Frankreich und die Ratingagenturen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223#h06\">Robert Skidelsky &ndash; Ungleichheit t&ouml;tet den Kapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223#h07\">Rien ne va plus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223#h08\">Schulden und Schuldige<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223#h09\">Ursula Engelen-Kefer: Alles nur Flickschusterei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223#h10\">Manifest arm, was bedeutet das?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223#h11\">Wohin geht die Reise, Wohlfahrtsstaat?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223#h12\">Arbeitskampf in kirchlichen Einrichtungen &ndash; Dritter Weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223#h13\">Edeka und der &bdquo;ehrbare Kaufmann&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223#h14\">Bombengesch&auml;ft am Bodensee<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223#h15\">Fall Mollath &ndash; Das Schweigen der Banker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223#h16\">Ex-IG-Metall-Landeschef geht zu ThyssenKrupp<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223#h17\">Eine Vereinheitlichung der Strukturen im Bildungswesen ist &uuml;berf&auml;llig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223#h18\">Publizist Henryk M. Broder beschimpft Uni-Sprecher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223#h19\">Neue Podcasts aus den NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15223&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Norbert Walter-Borjans &ndash; Ein Schlag ins Gesicht<\/strong><br>\nDas Deutsch-Schweizer Abkommen ist ungerecht f&uuml;r den Steuerzahler und ein Minusgesch&auml;ft f&uuml;r den deutschen Fiskus.<br>\nEin vern&uuml;nftiges, gerechtes Abkommen w&auml;re besser als der jetzige Zustand. Aber das Abkommen, das der Bundesfinanzminister ausgehandelt hat, ist leider nur profitabel f&uuml;r deutsche Steuerhinterzieher und Schweizer Banken. Deswegen verfahren wir lieber weiter wie bisher, bevor wir einem Abkommen mit unabsehbaren, nachteiligen &ouml;konomischen Folgen f&uuml;r den deutschen Fiskus zustimmen, das gleichzeitig die Steuergerechtigkeit mit F&uuml;&szlig;en tritt.<br>\nEin Schlussstrich unter die Vergangenheit darf nicht so aussehen, dass sich der ehrliche Steuerpflichtige &uuml;ber den Tisch gezogen f&uuml;hlt. Das Steuerabkommen sieht eine pauschale und einmalige Nachversteuerung von deutschem Schwarzgeld auf Schweizer Konten vor und r&auml;umt den Betr&uuml;gern dabei einen Rabatt ein, dessen Gew&auml;hrung dem Ehrlichen nicht zu vermitteln ist. In der Praxis w&uuml;rde nach Berechnungen des nordrhein-westf&auml;lischen Finanzministeriums und von anderen anerkannten Experten so gut wie nie ein h&ouml;herer Steuersatz als 21 bis 25 Prozent erreicht werden. Die Betr&uuml;ger sollen demnach weit weniger als die H&auml;lfte dessen bezahlen, was in derselben Zeit die ehrlichen Steuerzahler bezahlt haben. Eine solche Regelung w&auml;re ein Schlag ins Gesicht der Steuerehrlichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/norbert-walter-borjans\/5503-das-abkommen-vor-der-entscheidenden-abstimmug#5503\">The European<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Dunce of the day: Wolfgang Sch&auml;uble<\/strong><br>\nGermany&rsquo;s Finance Minister Wolfgang Sch&auml;uble:<br>\n&ldquo;I find it completely unacceptable for the Bundesrat to reject the tax deal with Switzerland,&rdquo; Schaeuble said on Tuesday in a speech to the Bundestag lower house. &ldquo;There is no rational, comprehensible argument&rdquo; against the deal.<br>\nIs that so, Mr. Sch&auml;uble? If you were to replace the word &lsquo;against&rsquo; with &lsquo;for,&rsquo; then we would be with you on this one.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taxjustice.blogspot.de\/2012\/11\/dunce-of-day-wolfgang-schauble.html\">TJN<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Milliarden f&uuml;r die Menschenw&uuml;rde<\/strong><br>\nGr&uuml;ne, Linke und Sozialverb&auml;nde fordern eine kr&auml;ftige Erh&ouml;hung der Hartz-IV-S&auml;tze. Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit erwartet nach SZ-Informationen jedoch stark steigende Kosten &ndash; und warnt davor, dass mehr Menschen zu Transfer-Empf&auml;ngern w&uuml;rden. [&hellip;]<br>\nHeinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur, sagt zu den Ergebnissen der hausinternen Berechnung: &ldquo;Ein h&ouml;herer Hartz-IV-Bezug wird schnell zum Vermittlungshemmnis. N&auml;mlich dann, wenn die Grenzen zwischen Erwerbseinkommen und Hartz IV verschwimmen.&rdquo; Er sei sich sicher, dass die allermeisten Menschen in der Grundsicherung sich nicht ausschlie&szlig;lich &ldquo;von einem &ouml;konomischen Kalk&uuml;l leiten lassen, arbeiten und ihre Lebenssituation verbessern&rdquo; wollten. Trotzdem m&uuml;ssten die Regierenden darauf achten, &ldquo;dass Arbeit weiter attraktiv bleibt&rdquo;. [&hellip;]<br>\nAuch die Denkfabrik der BA, das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, hatte in einer Studie bereits 2008 vor deutlich h&ouml;heren Regels&auml;tzen gewarnt: Dies habe &ldquo;starke negative Arbeitsanreize&rdquo; zur Folge. F&uuml;r Menschen, die mit ihrem Verdienst aus einem Vollzeitjob nur wenig &uuml;ber den Hartz-IV-Zahlungen liegen, werde dadurch &ldquo;die Option, allein von den Sozialleistungen zu leben, attraktiver&rdquo;. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r BA-Vorstand Alt ist die Debatte eine Grundsatzfrage: &ldquo;Wollen wir wirklich ein Volk von Transferbeziehern werden?&rdquo; Er g&ouml;nne jedem Hartz-IV-Empf&auml;nger sein weniges Geld. Hartz IV d&uuml;rfe aber &ldquo;kein Lebensmodell sein&rdquo;, sagt Alt und f&uuml;gt hinzu: &ldquo;Ich glaube, die wenigsten m&ouml;chten auf Dauer von staatlichen Transferleistungen leben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/forderung-nach-erhoehung-der-hartz-iv-saetze-milliarden-fuer-die-menschenwuerde-1.1529831\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Gegenfrage: Wollen wir wirklich ein Volk von Niedrigl&ouml;hnern werden? In einem Punkt hat BA-Vorstand Alt Recht &ndash; hierbei handelt es sich um eine Grundsatzfrage. Alt zieht das Lohnabstandsgebot heran und argumentiert nach dem altbekannten neoliberalen Muster, die Grundsicherung d&uuml;rfe nicht steigen, da ansonsten der Abstand zu den &bdquo;Erwerbseinkommen&ldquo; zu gering sei. Zu welchen Erwerbseinkommen? Wenn man dem im Artikel diskutierten Beschluss der Gr&uuml;nen folgt, geht es hier um 420 Euro pro Monat plus die ort- und einzelfallabh&auml;ngigen Wohn- und Heizkosten &ndash; also um einen Montagsbetrag von rund 850 Euro. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht dies einem Netto-Stundenlohn von 4,89 Euro. Wenn man einmal in den Raum stellt, dass selbst eine Stundenlohn von 8 Euro zu niedrig ist, besteht zwischen diesem Lohn und 4,89 Euro pro Stunde immer noch ein ganz gewaltiger Abstand. Wenn Alt hier das Lohnabstandsgebot gef&auml;hrdet sieht, kann dies zweierlei hei&szlig;en:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em>Er h&auml;lt Stundenl&ouml;hne von weit weniger als 8 Euro f&uuml;r normale Erwerbseinkommen, an denen man sich bei der Bemessung der Grundsicherung ausrichten muss<\/em><\/li>\n<li><em>Er vergleicht keine Vollzeitjobs, sondern Teilzeitjobs mit der Grundsicherung<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Dies w&auml;re jedoch grob fahrl&auml;ssig, da bei Teilzeitjobs immer ein Problem mit dem Lohnabstandsgebot besteht &ndash; es kommt halt nur auf die monatliche Arbeitszeit an. Daher muss man bei der Berechnung auch von einem Vollzeitjob ausgehen, alles andere macht schlicht keinen Sinn.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Risiko Altersarmut: Immer mehr Besch&auml;ftigte im Niedriglohnsektor<\/strong><br>\nWer weniger als 2.500 Euro brutto pro Monat verdient, dem droht selbst nach 35 Jahren Vollzeitbesch&auml;ftigung Armut im Alter. Diese k&ouml;nnte zum Massenph&auml;nomen werden, denn immer mehr Besch&auml;ftigte m&uuml;ssen f&uuml;r weit weniger arbeiten. Laut einer aktuellen DGB-Studie rutschen inzwischen sogar sozialversicherte Vollzeitjobber in den Niedriglohnbereich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++ad9b9c82-33c1-11e2-ab3b-00188b4dc422\">DGB [PDF &ndash; 85.3 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Peer Steinbr&uuml;ck<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Peer Steinbr&uuml;cks Netzwerk<\/strong><br>\nUm zu erkl&auml;ren, warum auch Freunde Steinbr&uuml;cks bisweilen an seinem Gesp&uuml;r zweifeln, eignet sich das gut bezahlte Interview f&uuml;r den Gesch&auml;ftsbericht des Baukonzerns Bilfinger Berger 2010. Nichts an dem Gespr&auml;ch scheint verboten, nichts illegal. Es zeigt aber sehr gut, wie man ein Netzwerk nutzt.<br>\nDas Gespr&auml;ch behandelt in zehn Fragen und zehn Antworten das Thema PPP, auch &Ouml;PP genannt. Es steht f&uuml;r Public Privat Partnership, zu Deutsch: &Ouml;ffentlich-Private Partnerschaften. Gemeint ist damit, dass private Unternehmen wie Bilfinger im Auftrag von Kommunen &ouml;ffentliche Einrichtungen bauen und betreiben. Die Kosten stottern die Auftraggeber dann in Raten ab.<br>\nEin sperriges Thema, doch Steinbr&uuml;ck ist firm darin. Er hat &Ouml;PP ma&szlig;geblich vorangetrieben. So hei&szlig;t es im Vorspann vor dem Interview im Bilfinger-Gesch&auml;ftsbericht: &ldquo;Peer Steinbr&uuml;ck hat sich als Ministerpr&auml;sident von Nordrhein-Westfalen und sp&auml;ter als Bundesfinanzminister immer wieder nachdr&uuml;cklich f&uuml;r &Ouml;PP-Projekte eingesetzt.&rdquo; Laut Gesch&auml;ftsbericht 2011 setzte Bilfinger im Bereich &ldquo;Building and Facility Services&rdquo;, zu dem &Ouml;PP geh&ouml;rt, rund 2,3 Milliarden Euro um.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/politik\/analyse-peer-steinbruecks-netzwerk,15187246,20851642.html\">K&ouml;lner Stadt-Anzeiger<\/a><\/li>\n<li><strong>Peer Steinbr&uuml;cks peinliche Pleite mit dem &bdquo;Blender&ldquo;<\/strong><br>\nFrauenversteher, Kunstm&auml;zen, Unternehmer, Autor &ndash; und jetzt Ex-Online-Berater des Kanzlerkandidaten: Der &Ouml;sterreicher Roman Maria Koidl ist eine schillernde Figur. Offenbar zu schillernd f&uuml;r Peer Steinbr&uuml;ck. Der SPD-Mann blamiert sich mit der Personalie&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/roman-maria-koidl-peer-steinbruecks-peinliche-pleite-mit-dem-blender_aid_865397.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Ein Hedge-Fonds-Manager als Online-Berater f&uuml;r Steinbr&uuml;ck? Das ist ja schon fast tragikomisch. Wo bleibt eigentlich Sascha Lobo, wenn die SPD ihn mal braucht?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD plant Wahlkampf vor der Haust&uuml;r<\/strong><br>\nDie deutschen W&auml;hler k&ouml;nnen sich schon mal darauf einstellen, dass Peer Steinbr&uuml;ck eventuell an ihrer Wohnungst&uuml;r klingelt. Offenbar ist der SPD jedes Mittel recht, um an Stimmen zu kommen. Abgeschaut haben sie die Strategie von Obama und Fran&ccedil;ois Hollande.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/bundestagswahl-spd-plant-wahlkampf-vor-der-haustuer,1472596,20923214.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Einige wenige deutsche W&auml;hler k&ouml;nnen sich in diesem Falle vor allem darauf einstellen, dass Peer Steinbr&uuml;ck mit einem gigantischen Medien-Tross im Schlepptau, der den sch&ouml;nen Vorgarten zetrampelt, an ihre Wohnungst&uuml;r klingelt. Die Show ist alles und da Steinbr&uuml;ck nicht eben als volksnah gilt, darf man sich diesbez&uuml;glich schon jetzt fremdsch&auml;men. Andererseits muss man die SPDler, die zum &bdquo;Wahlkampf vor der Haust&uuml;r&ldquo; verdonnert werden, schon jetzt bedauern. Da m&uuml;ssen die armen Genossen Wahlkampf f&uuml;r einen Gro&szlig;kopferten machen, der mit der Form von Sozialdemokratie, die die Basis mehrheitlich vertritt, so gar nichts anfangen kann.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Frankreich und die Ratingagenturen<\/strong><br>\nFrankreich steckt am Beginn eines Strukturwandels. Es muss seine Volkswirtschaft an ver&auml;nderte Bedingungen in Europa und der Weltwirtschaft anpassen. [&hellip;] In der Redaktion der Welt scheint man das neuerdings mit Beaujolais zu versuchen. Nun ist diese Attacke auf den franz&ouml;sischen Etatismus bald wieder vergessen. Aber wieso muss man schon Ratingagenturen vor der Berichterstattung etwa in der Welt in Schutz nehmen? [&hellip;]<br>\nAllerdings ist es interessant, wie verk&uuml;rzt etwa die Welt die Begr&uuml;ndung von Moodys wiedergibt. Zwar ist in dem Artikel viel von den Strukturreformen die Rede. Allerdings unterschl&auml;gt die Welt alle Argumente, die dem Weltbild der Redaktion widersprechen. [&hellip;]<br>\nIm Gegensatz zur Darstellung der Welt argumentiert Moodys also keineswegs so eindimensional, wie es in der deutschen Debatte &uuml;ber Frankreich &uuml;blich ist. Frankreichs Problem ist n&auml;mlich keineswegs nur der Strukturwandel, sondern die Abh&auml;ngigkeit von den Handelspartnern in S&uuml;deuropa. Die stecken seit Jahren in der Krise, ohne dass die deutsche Politik bisher eine einzige Idee formuliert h&auml;tte, wie das zu &auml;ndern w&auml;re. Tats&auml;chlich hat Deutschland nur eine Idee namens &ldquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo;. Ansonsten h&auml;lt die Bundesregierung die Depression als Dauerzustand f&uuml;r einen Ausweg aus der Krise. Nur hat Moodys Zweifel, ob diese Strategie Erfolg haben wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiesaussieht.de\/2012\/11\/20\/frankreich-und-die-ratingagenturen\/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=frankreich-und-die-ratingagenturen\">Wiesaussieht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Robert Skidelsky &ndash; Ungleichheit t&ouml;tet den Kapitalismus<\/strong><br>\nEs herrscht allgemeine Einigkeit dar&uuml;ber, dass die Krise der Jahre 2008-2009 durch exzessive Kreditvergabe der Banken verursacht wurde, und dass die Erholung dadurch erschwert wird, dass sich die Banken aufgrund ihrer &ldquo;zerst&ouml;rten&rdquo; Bilanzen weigern, Kredite zu vergebenEine typische Geschichte, die von den Anh&auml;ngern Friedrich von Hayeks und der &Ouml;sterreichischen Schule favorisiert wird, lautet wie folgt: Vor der Krise verleihen die Banken &ndash; dank der Bereitstellung &uuml;bertrieben billigen Geldes durch die Zentralbanken, insbesondere die US-Federal-Reserve &ndash; mehr Geld an Kreditnehmer, als die Sparer eigentlich zu vergeben bereit gewesen w&auml;ren. [&hellip;]<br>\nDiese Analyse erscheint plausibel, beruht aber auf der Annahme, die Verf&uuml;gbarkeit von Krediten sei der Hauptfaktor f&uuml;r die Gesundheit der Wirtschaft: Durch zu viele Kredite werde sie ruiniert und durch zu wenige zerst&ouml;rt.<br>\nAber man kann die Dinge auch so betrachten, dass anstatt der Verf&uuml;gbarkeit von Krediten die Kreditnachfrage der entscheidende wirtschaftliche Einflussfaktor ist. Immerhin erwarten Banken f&uuml;r die Kreditvergabe ad&auml;quate Sicherheiten, die vor der Krise durch steigende Hauspreise gegeben waren. Das Angebot an Krediten hing, anders ausgedr&uuml;ckt, von der Kreditnachfrage ab.<br>\nDies r&uuml;ckt die Suche nach den Urspr&uuml;ngen der Krise in ein etwas anderes Licht. Weniger die aggressiven Verleiher waren schuld, sondern vielmehr die unvern&uuml;nftigen oder verblendeten Kreditnehmer. Also stellt sich die Frage: Warum wurden so viele Kredite nachgefragt? Warum schoss vor der Krise das Verh&auml;ltnis der Kredite zum Haushaltseinkommen in solche nie dagewesenen H&ouml;hen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/the-need-for-redistribution-of-wealth-and-income-in-order-to-save-capitalism-from-its-current-crisis-by-robert-skidelsky\/german\">Project Syndicate<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Rien ne va plus<\/strong><br>\nDie EU schlittert noch tiefer in die Krise. Erst gestern hat sich die Eurogruppe als unf&auml;hig erwiesen, die seit Monaten &uuml;berf&auml;lligen Hilfen f&uuml;r Griechenland freizugeben. Die Einigung scheiterte vor allem an Deutschland, das einen Schuldenschnitt ablehnt und keine tragf&auml;hige Alternative vorlegte. Morgen droht auch noch ein Scheitern des EU-Gipfels. Ratspr&auml;sident Van Rompuy forderte die Chefs schon mal auf, ein paar mehr Hemden einzupacken.<br>\nRien ne va plus. Dies ist der Eindruck, den die EU in diesen tristen Novembertagen vermittelt. Eigentlich wollte die Eurogruppe schon vor zehn Tagen die &uuml;berf&auml;llige Hilfstranche an Griechenland freigeben. Doch man konnte sich nicht einigen. Gestern war wenigstens eine politische Erkl&auml;rung erwartet worden, dass Athen sich auf seine Europartner verlassen kann. Wieder nichts. Wieder war es vor allem Bundesfinanzminister Sch&auml;uble, der sich verweigerte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/rien-ne-va-plu\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+lostineu%2Frfqp+%28Lost+in+EUrope+NEU%29\">Lost in EUrope<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schulden und Schuldige<\/strong><br>\nDie deutsche Bundesregierung, unterst&uuml;tzt von gro&szlig;en Teilen der deutschen &Ouml;ffentlichkeit, beharrt darauf, dass jedes Mitgliedsland seine Verteidigung gegen die Spekulanten auf den Devisenm&auml;rkten selbst organisiert. Luxemburg, Finnland und &Ouml;sterreich teilen die deutsche Position&hellip;<br>\nWarum werden einzelne Mitgliedsstaaten der Eurozone haftbar gemacht f&uuml;r die Folgen einer schrankenlosen Kapitalmobilit&auml;t in der Europ&auml;ischen Union?&hellip;<br>\nDie von den Banken bevorzugte Sprachregelung wird auch von der Bundesregierung benutzt: Statt Eurokrise wird vorrangig von &bdquo;Staatsschuldenkrise&ldquo; gesprochen, womit suggeriert wird, nicht die Banken, sondern die Staaten seien &bdquo;schuld&ldquo; an der Krise. Der deutsche Begriff &bdquo;Schuld&ldquo; vereint die beiden Bedeutungen von Schulden und Schuld&hellip;<br>\nDas Argument, der deutsche Steuerzahler habe selbst Lohnverzicht ge&uuml;bt, legt nicht nur nahe, dass diese Opfer einen &ouml;konomischen Sinn haben &ndash; sonst h&auml;tte man sie ja umsonst gebracht! Es impliziert auch, die anderen L&auml;nder h&auml;tten &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse gelebt. Von ihnen k&ouml;nnten daher auch Opfer verlangt werden&hellip;<br>\nWir m&uuml;ssen weiterhin in einem Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten und der Variet&auml;ten leben, aber wer die Staaten fiskalisch einhegen will, muss auch die privaten Akteure begrenzen, um die wirtschaftlichen Schieflagen zu vermeiden, die zu Arbeitslosigkeit und Armut f&uuml;hren. Wer einer Schuldenbremse f&uuml;r die Staaten das Wort redet, darf &uuml;ber eine Schuldenbremse f&uuml;r Private nicht schweigen. Ein demokratisch-f&ouml;derales Europa muss die Kapitalmobilit&auml;t ebenso streng und demokratisch kontrollieren wie die Staatshaushalte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/18-2012\/++co++7e884c50-33d6-11e2-b963-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ursula Engelen-Kefer: Alles nur Flickschusterei<\/strong><br>\nIm Kampf gegen die Altersarmut bietet auch die SPD nur Scheinl&ouml;sungen. N&ouml;tig w&auml;re ein Kurswechsel. Und die Spielr&auml;ume daf&uuml;r sind vorhanden [&hellip;]<br>\nTats&auml;chlich will die SPD bei ihrem &bdquo;Renten-Parteitag&ldquo; am 24. November nach langen internen Querelen ein eigenes Konzept pr&auml;sentieren. Allerdings muss sie dabei einen schwierigen Spagat leisten: Mit dem fr&uuml;heren Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck hat sie einen Kanzlerkandidaten auf den Schild gehoben, der sich bereits deutlich gegen den &uuml;berf&auml;lligen Kurswechsel in der Renten- und Arbeitsmarktpolitik ausgesprochen hat. Keine &Auml;nderungen an der Rentenformel, das hat Steinbr&uuml;ck gerade noch einmal bekr&auml;ftigt. Statt die Weichen neu zu stellen, verstricken sich die Sozialdemokraten in ihrer Rentenpolitik in Nebenkriegsschaupl&auml;tze. Letztlich gilt: Ob Lebensleistungsrente &agrave; la von der Leyen oder Solidarrente von Sigmar Gabriel &ndash; beides wird kaum n&uuml;tzen, denn die Zugangsh&uuml;rden sind bei weitem zu hoch. [&hellip;]<br>\nWenig &uuml;berzeugend ist auch die im vorliegenden Entwurf des Alterssicherungsberichts der Bundesregierung verabreichte Beruhigungspille: Die Haushaltseinkommen der Rentner seien insgesamt erheblich h&ouml;her, als aus der Rentenh&ouml;he ablesbar sei. Dagegen betont das Statistische Bundesamt: &bdquo;So viele Rentner wie nie brauchen Grundsicherung&ldquo;. In den kommenden Jahren wird sich dies verschlimmern, es ist mit einem erheblichen Anstieg der Altersarmut zu rechnen. So belegen selbst Ver&ouml;ffentlichungen aus dem Bundesarbeitsministerium, dass man &ndash; nach heutigem Ma&szlig;stab &ndash; auf Dauer mindestens 2.500 Euro brutto im Monat verdienen muss, um im Ruhestand nach 2030 eine gesetzliche Rente &uuml;ber der Armutsgrenze zu erhalten. Denn bis dahin &ndash; so steht es seit 2005 im Gesetz &ndash; wird das Rentenniveau auf 43 Prozent gesenkt. Niedrigl&ouml;hner &ndash; rund ein Viertel der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten &ndash; und 400-Euro-Jobber &ndash; rund 7,4 Millionen Menschen &ndash; k&ouml;nnen da kaum der Armut im Alter entrinnen. Die gerade von der schwarz-gelben Regierungskoalition beschlossene Ausweitung der 400- auf 450-Euro-Jobs wird die Armut bei Arbeit und im Alter weiter ausdehnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/alles-nur-flickschusterei\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Manifest arm, was bedeutet das?<\/strong><br>\nWarum wir mehr als dringend eine Reform der Verm&ouml;gensverteilung brauchen [&hellip;]<br>\nZahlen und Fakten f&uuml;r &Ouml;sterreich<br>\nIn &Ouml;sterreich sind 500 000 Personen manifest arm und 1.000.000 armutsgef&auml;hrdet. 300 000 haben im Winter nicht genug Geld f&uuml;r Heizmaterial. Spendenaktionen sind gut gemeint, l&ouml;sen das Problem aber nicht nachhaltig.<br>\nDurch die Inflation und die niedrigen Sparzinsen kommt es derzeit zu einer nachhaltigen Entwertung und damit teilweisen Enteignung auch kleiner Sparguthaben. Dies wirkt wie eine Verm&ouml;gensteuer, allerdings ohne Freibetr&auml;ge.<br>\nEin Einkommen, welches &uuml;ber dem Zehnfachen des Einkommens eines Facharbeiters liegt, ein Verm&ouml;gen, welches &uuml;ber dem Zehnfachen des Verm&ouml;gens, welches ein Facharbeiter im Laufe seines Lebens verdienen kann, kann nicht durch hochqualifizierte und\/oder langdauernde Arbeit erkl&auml;rt werden.<br>\nWer mehr als zehn Millionen Euro besitzt, kann von den Zinsen leben oder dieses Kapital in Form einer lebenslangen monatlichen Rente ausgeben und f&uuml;r seine Kinder und Kindeskinder vorsorgen. Die &ldquo;Leistung&rdquo; besteht dann in Gespr&auml;chen mit Anlage- und Verm&ouml;gensberatern, wenn nicht ein Treuh&auml;nder auch diese Arbeit &uuml;bernimmt.<br>\nEin allf&auml;lliges Imponierbed&uuml;rfnis kann mit einem Verm&ouml;gen von zehn Millionen Euro dauernd befriedigt werden.<br>\nEs liegt nicht im Wesen der Demokratie, dass Einzelne gro&szlig;e Verm&ouml;gen anh&auml;ufen, da dies zu wirtschaftlicher und politischer Vorherrschaft f&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1353206804382\/Manifest-arm-was-bedeutet-das\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wohin geht die Reise, Wohlfahrtsstaat?<\/strong><br>\nWarum die Sozialpartnerschaft nicht umzubringen ist und wohin der Sozialstaat geht, erkl&auml;rt der Historiker Wolfgang Maderthaner<br>\nUnabk&ouml;mmlich f&uuml;r die Gesellschaft, gut f&uuml;r die Menschen, gut f&uuml;r die Wirtschaft. Zu starr, zu langsam, zu verhabert: &Uuml;ber die Sozialpartnerschaft in &Ouml;sterreich l&auml;sst sich gut streiten. In der Nachkriegszeit eingef&uuml;hrt als Garant f&uuml;r sozialen Frieden und faire Bedingungen im wirtschaftlichen Gef&uuml;ge, steht die Sozialpartnerschaft heute durchaus in der Kritik. In der Kritik jener, die nicht daran teilnehmen k&ouml;nnen; jener, die die langen Verhandlungen um Kollektivvertr&auml;ge beschleunigen wollen; jener, die dem Proporz ein Ende bereiten wollen.<br>\nIm Gespr&auml;ch mit derStandard.at erkl&auml;rt der Historiker und Chef des &ouml;sterreichischen Staatsarchivs, Wolfgang Maderthaner, warum der Sozialpartnerschaft gerade in &Ouml;sterreich ein zentrale Bedeutung zukommt und was das alles mit Kapitalismus und der Krise zu tun hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1350260748685\/Wohin-geht-die-Reise-Wohlfahrtsstaat\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Arbeitskampf in kirchlichen Einrichtungen &ndash; Dritter Weg<\/strong><br>\nDer Erste Senat des Bundesarbeitsgerichts hat die Revisionen der Kl&auml;ger zur&uuml;ckgewiesen. Die Beeintr&auml;chtigung des kirchlichen Selbstbestimmungsrechts durch einen Arbeitskampf ist nicht ausnahmslos rechtswidrig. Das Recht der Evangelischen Kirche von Westfalen und ihrer diakonischen Einrichtungen aus Art. 140 GG iVm. Art. 137 Abs. 3 WRV, die eigenen Angelegenheiten zu ordnen und zu verwalten, ist funktional auf die Verwirklichung der Religionsfreiheit aus Art. 4 Abs. 1 und 2 GG bezogen. Sein Schutzbereich umfasst auch die Entscheidung, die Arbeitsbedingungen der in der Diakonie besch&auml;ftigten Arbeitnehmer nicht mit Gewerkschaften durch Tarifvertr&auml;ge zu regeln, sondern entsprechend ihrem religi&ouml;sen Bekenntnis einem eigenst&auml;ndigen, am Leitbild der Dienstgemeinschaft ausgerichteten Arbeitsrechtsregelungsverfahren zu &uuml;berantworten. Das schlie&szlig;t die Befugnis ein, die Regelung der Arbeitsbedingungen einer parit&auml;tisch besetzten Arbeitsrechtlichen Kommission sowie einer Schiedskommission mit einem unparteiischen Vorsitzenden zu &uuml;bertragen.<br>\nDieses &ndash; von staatlichen Gerichten nicht zu &uuml;berpr&uuml;fende &ndash; religi&ouml;se Bekenntnis kollidiert mit der durch Art. 9 Abs. 3 GG gesch&uuml;tzten Koalitionsfreiheit einer Gewerkschaft, sofern sich die Religionsgesellschaft der Privatautonomie zur Begr&uuml;ndung von Arbeitsverh&auml;ltnissen bedient. Ein wesentlicher Zweck der gesch&uuml;tzten Koalitionsbet&auml;tigungsfreiheit ist der Abschluss von Tarifvertr&auml;gen zur Regelung der Mindestarbeitsbedingungen ihrer Mitglieder. Soweit die Verfolgung dieses Koalitionszwecks vom Einsatz bestimmter Mittel abh&auml;ngt, werden diese vom Schutz des Grundrechts erfasst. Dazu z&auml;hlen auch Arbeitskampfma&szlig;nahmen, soweit sie funktional auf den Abschluss von Tarifvertr&auml;gen gerichtet sind. Die Gew&auml;hrleistungen des Art. 9 Abs. 3 GG sind allerdings nicht auf die Tarifautonomie beschr&auml;nkt, sondern erfassen auch konsensuale L&ouml;sungen.<br>\nDiese Grundrechtskollision haben staatliche Gerichte bei der Entscheidung &uuml;ber einen zivilrechtlichen Unterlassungsanspruch einem schonenden Ausgleich nach dem Grundsatz praktischer Konkordanz zuzuf&uuml;hren. Bei einer hiernach vorzunehmenden G&uuml;terabw&auml;gung bestimmen sich auf Seiten der Religionsgesellschaft Ma&szlig; und Gewicht der Beeintr&auml;chtigung nach ihrem Selbstverst&auml;ndnis. Hiernach f&uuml;hrt ein Arbeitskampf zur Erzwingung eines Tarifvertrags zur Aufl&ouml;sung der Dienstgemeinschaft. Er beeintr&auml;chtigt in schwerwiegender Weise das diakonische Wirken und besch&auml;digt die Glaubw&uuml;rdigkeit der Kirche. Demgegen&uuml;ber bewirken der Ausschluss tarifautonomer Arbeitsrechtssetzung und eines Arbeitskampfes zu deren Erzwingung eine substanzielle Beschr&auml;nkung des Koalitionsbet&auml;tigungsrechts einer Gewerkschaft. Zudem werden ihre M&ouml;glichkeiten zur Mitgliederwerbung, die f&uuml;r den Fortbestand einer Gewerkschaft unerl&auml;sslich ist, ganz erheblich gemindert.<br>\nDie Gewichtung dieser grundrechtlich gesch&uuml;tzten Belange zur Herstellung praktischer Konkordanz l&auml;sst ein Zur&uuml;cktreten der Rechte einer Gewerkschaft nur zu, sofern diese sich innerhalb des Dritten Weges noch koalitionsm&auml;&szlig;ig bet&auml;tigen kann, die Arbeitsrechtssetzung auf dem Dritten Weg f&uuml;r die Dienstgeber verbindlich ist und als Mindestarbeitsbedingung den Arbeitsvertr&auml;gen auch zugrunde gelegt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/juris.bundesarbeitsgericht.de\/cgi-bin\/rechtsprechung\/document.py?Gericht=bag&amp;Art=pm&amp;Datum=2012&amp;nr=16300&amp;pos=1&amp;anz=82&amp;titel=Arbeitskampf_in_kirchlichen_Einrichtungen_-_Dritter_Weg\">Bundesarbeitsgericht<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Siehe dazu die Meldungen von ver.di, der katholischen und der evangelischen Kirche sowie <a href=\"http:\/\/labournet.de\/branchen\/dienstleistung\/allg\/kirche.html\">Kommentare und eine Presseschau auf LabourNet <\/a>. <\/em><br>\n<em>Siehe auch: &bdquo;Urteil zu Arbeitskampf in Kirchen: Ein bisschen streiken ist erlaubt Ein schaler Sieg f&uuml;r die Gewerkschaft Ver.di: Mitarbeiter von Kirchend&uuml;rfen auch in Zukunft nur ausnahmsweise streiken, urteilt das Bundesarbeitsgericht.&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Urteil-zu-Arbeitskampf-in-Kirchen\/!105899\/\">Artikel von Christian Rath in der TAZ vom 20.11.2012<\/a> &bdquo;Und wieder siegt die Kirche &ndash; Das Urteil des h&ouml;chsten deutschen Arbeitsgerichts ist kein Erfolg f&uuml;r die Besch&auml;ftigten und die Gewerkschaft Ver.di. Grunds&auml;tzlich haben die Richter nicht am Dritten Weg der Kirchen ger&uuml;ttelt.&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Kirchliches-Arbeitsrecht\/!105912\/\">Kommentar von Eva V&ouml;lpel in der taz vom 21.11.2012<\/a> &bdquo;Bundesarbeitsgericht best&auml;tigt Streikrecht in der DiakoniE&ldquo; &bdquo;Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) sieht sich in der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) zum Streikrecht in kirchlichen Einrichtungen best&auml;tigt. &bdquo;Damit ist das von der Diakonie beantragte Streikverbot vom Tisch. Arbeitnehmer in kirchlichen Einrichtungen und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft k&ouml;nnen sich auf die Koalitionsfreiheit und damit auf das Streikrecht berufen, weil der Dritte Weg unzureichend ist&ldquo;, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske am Dienstag in Erfurt&hellip;&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.verdi.de\/presse\/pressemitteilungen\/++co++de8c26b4-3325-11e2-bdc3-52540059119e\">Pressemitteilung von ver.di vom 20.11.2012<\/a>.  &bdquo;Bundesgericht mahnt Kirchen und Gewerkschaften zu Zusammenarbeit Meldung beim <a href=\"http:\/\/www.epd.de\/zentralredaktion\/epd-zentralredaktion\/schwerpunktartikel\/bundesgericht-mahnt-kirchen-und-gewerkschaf\">Evangelischen Pressedienst vom 20.11.2012<\/a>. Aus dem Text: &bdquo;&hellip;Der Pr&auml;sident des diakonischen Bundesverbandes, JohannesStockmeier, indes sieht das kirchliche Arbeitsrecht durch das Urteilgest&auml;rkt: &laquo;Das bestehende System des Dritten Weges hat eine dicke Unterstreichung erfahren.&raquo; Er erkl&auml;rte die BAG-Entscheidungen, dass die Revisionen von Diakonie und Kirche zur&uuml;ckgewiesen wurden, damit, dass es sich in den verhandelten Streitf&auml;llen um &laquo;atypische Einzelf&auml;lle&raquo; gehandelt habe&hellip;.&ldquo;&gt;&gt; Gemeinsam  sind wir stark&gt;&gt; &bdquo;Gestern war ein guter Tag f&uuml;r die Kirche und ihre Caritas: der ersteSenat des Bundesarbeitsgerichts hat in Erfurt entschieden, dass Streik und Aussperrung in kirchlichen Einrichtungen nicht zul&auml;ssig sind, wenn der Dritte Weg konsequent eingehalten wird. Erst die ausf&uuml;hrliche Urteilsbegr&uuml;ndung, die voraussichtlich in einigen Monaten vorliegt, wird die Argumente im Einzelnen deutlich werden lassen. Doch eines kann jetzt schonfestgestellt werden: Die Dienstgemeinschaft lebt vom Konsens, nicht von einem Recht auf Streik und Aussperrung&hellip;&ldquo; Kommentar von Peter Neher,Pr&auml;sident des Deutschen Caritasverbandes, auf <a href=\"http:\/\/www.katholisch.de\/de\/katholisch\/themen\/kirche_2\/121121_arbeitsrecht_neher.php\">katholisch.de vom 21.11.2012<\/a> &ldquo;Punktsieg f&uuml;r die Gewerkschaften&rdquo; Presseschau Streikrecht in der <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/presseschau-streikrecht--punktsieg-fuer-die-gewerkschaften-,1472596,20922780.html\">Frankfurter Rundschau vom 21.11.2012<\/a> <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/themen\/Kirche\">Thema Kirche &ndash; Ein Special bei der Wirtschaftwoche<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Gott hat hohe Nebenkosten<\/strong><br>\nBernadette K. wurde als Leiterin eines katholischen Kindergartens entlassen, weil sie sich von ihrem Mann trennte und zu einem neuen Partner zog. Ehebruch. Ein Versto&szlig; gegen die Loyalit&auml;t zur ihrem Arbeitgeber, hatte die Kirche entschieden und ihr gek&uuml;ndigt. Wie Bernadette K. arbeiten weit &uuml;ber eine Million Menschen in sozialen Einrichtungen f&uuml;r die Kirchen &ndash; in Kinderg&auml;rten, Krankenh&auml;usern, Schulen und Altenheimen. Sie alle unterliegen einem besonderen Arbeitsrecht.<br>\nDoch wo Kirche draufsteht, ist h&auml;ufig vor allem Staat drin. Denn f&uuml;r die christlichen Einrichtungen zahlt zum gr&ouml;&szlig;ten Teil die Allgemeinheit. Der Kindergarten, in dem Bernadette K. arbeitete, wird zu 100 Prozent aus &ouml;ffentlichen Geldern finanziert. Bei Caritas und Diakonie finanziert die Kirche selbst nur noch etwa zwei Prozent des Etats, 98 Prozent tr&auml;gt die Gesellschaft. Die Allgemeinheit zahlt Milliardenbetr&auml;ge, aber sie hat nichts zu sagen. Wie kommt es zu diesen Summen? Und wof&uuml;r gibt die Kirche das eigene, das Kirchensteuer-Geld aus?<br>\nAutorin Eva M&uuml;ller machte sich auf die Suche. Sie sprach mit Bernadette K. und den Kirchenvertretern, die ihr k&uuml;ndigten, und sie zeigt an weiteren Beispielen aus dem ganzen Land, welche Sonderrechte die Kirche hat, woher die Kirche ihr Geld bekommt und was sie damit macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/programm.daserste.de\/pages\/programm\/detail.aspx?id=FC9DD17F22489C9F825131E9C96B77CC\">Das Erste<\/a><\/p>\n<p><em>Sendetermin: Mo, 26.11.12, 22:45 Uhr, Das Erste<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Edeka und der &bdquo;ehrbare Kaufmann&ldquo;<\/strong><br>\nAn die Meldungen &uuml;ber Dumpingl&ouml;hne im Einzelhandel hat man sich fast schon gew&ouml;hnt. Vor ein paar Jahren hie&szlig;en die &bdquo;prominentesten&ldquo; schwarzen Schafe in der Branche noch Lidl und KiK. Doch w&auml;hrend sich in diesen Unternehmen infolge der gewerkschaftlichen Kritik und des &ouml;ffentlichen Drucks einiges zum Besseren ver&auml;ndert hat, treten nun neue Akteure auf den Plan. Die beiden gr&ouml;&szlig;ten Lebensmittelh&auml;ndler hierzulande, Edeka und Rewe, betreiben seit geraumer Zeit eine Politik der Privatisierung von M&auml;rkten. ver.di hat jetzt in einer aktuellen Brosch&uuml;re (Sch&ouml;ne neue Handelswelt!?) nachgewiesen, dass diese &Uuml;bergabe von Filialen meist als Mittel eingesetzt wird, um Lohndumping zu betreiben. Im Fokus steht dabei vor allem der Marktf&uuml;hrer Edeka.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.verdi-bub.de\/service\/standpunkte\/archiv\/edeka_und_der_ehrbare_kaufmann\/\">ver.di b+b<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bombengesch&auml;ft am Bodensee<\/strong><br>\nMinen, Panzer und Raketen? Hier doch nicht. Nicht in dieser scheinbar heilen Welt von sauber gewei&szlig;elten Orten und Segelbooten vor malerischer Alpenkulisse. Doch die Bodenseeregion ist einer der wichtigsten R&uuml;stungsstandorte in Deutschland. Hier werden Waffen produziert, die anderswo t&ouml;ten. Und kaum einer spricht dar&uuml;ber.<br>\nDie Abendsonne f&auml;rbt den Bodensee am &Uuml;berlinger Ufer blutrot. Die Fachwerkh&auml;user rund um das M&uuml;nster verstr&ouml;men diesen Hauch von Idylle, den Urlauber so sch&auml;tzen. Es ist November, Sp&auml;therbst am Bodensee. Touristen verirren sich nun selten in die Gassen, &Uuml;berlingen geh&ouml;rt wieder den Bewohnern. Wer vom Tourismus lebt, &uuml;berwintert. Die anderen sind froh, dass sie bei Diehl oben am Berg Arbeit haben. Bei Diehl Defence, wo Minen, Z&uuml;nder, Granaten und modernste Raketen zusammengebaut werden, eben alles, was kracht und explodiert, was Menschen zerfetzt und Leben zerst&ouml;rt.<br>\nDoch dar&uuml;ber redet man hier nicht so gerne. Schlie&szlig;lich ist Diehl der gr&ouml;&szlig;te Gewerbesteuerzahler in der 22 000-Einwohner-Stadt, sorgt f&uuml;r Arbeitspl&auml;tze neben Tourismus und Landwirtschaft, sponsert Vereine und Kulturveranstaltungen. Bringt Glanz in die Provinz, wenn etwa der Verteidigungsminister den Waffenproduzenten am Ort besucht. Pazifisten findet man in &Uuml;berlingen selten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/newsartikel\/2012\/11\/bombengeschaeft-am-bodensee\/\">Kontext:Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Fall Mollath &ndash; Das Schweigen der Banker<\/strong><br>\nKein Gericht und kein Gutachter glaubte Gustl Mollaths Berichten &uuml;ber Schwarzgeldgesch&auml;fte von HVB-Mitarbeitern. Er landete in der Psychiatrie. Die Hypo-Vereinsbank wusste seit Jahren, dass viele Geschichten von Mollath stimmen &ndash; und tut bis heute so, als ginge sie das alles nichts an. Eine Spurensuche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/fall-mollath-das-schweigen-der-banker-1.1529677\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ex-IG-Metall-Landeschef geht zu ThyssenKrupp<\/strong><br>\nBeim Stahlkonzern ThyssenKrupp steht eine ungew&ouml;hnliche Personalie an: Der fr&uuml;here Chef der IG Metall in Nordrhein-Westfalen, Oliver Burkhard, wird Personalvorstand. Er &uuml;bernimmt den Posten in schwierigen Zeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/thyssenkrupp-burkhard-von-ig-metall-wird-personalvorstand-a-868535.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Nicht nur Politiker, auch Gewerkschafter nutzen gerne die Dreht&uuml;r.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Eine Vereinheitlichung der Strukturen im Bildungswesen ist &uuml;berf&auml;llig<\/strong><br>\nForderungen f&uuml;r den Primarbereich<br>\nGemeinsame Erkl&auml;rung von Bundeselternrat, Grundschulverband, Allgemeiner Deutscher Schulleitungsverband<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/mobil\/pm\/85992\/eine-vereinheitlichung-der-strukturen-im-bildungswesen-ist-ueberfaellig-forderungen-fuer-den-primarbereich\/%20\">bildungsklick<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Publizist Henryk M. Broder beschimpft Uni-Sprecher<\/strong><br>\nErst Presseanfrage, dann Strafanzeige? Nach einem im Ton unfreundlichen E-Mail-Wechsel erw&auml;gt der Sprecher der Uni M&uuml;nster, Norbert Robers, eine Anzeige gegen den Publizisten Henryk M. Broder zu stellen. Broder hatte ihn in einer seiner Mails eine &ldquo;selbst ernannte Knallt&uuml;te&rdquo; genannt. Robers konterte.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.muensterschezeitung.de\/lokales\/muenster\/Publizist-Henryk-M-Broder-beschimpft-Uni-Sprecher;art993,1830473\">M&uuml;nstersche Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/freeminds.blogsport.eu\/2012\/11\/19\/pm-henryk-m-broder-fragt-die-uni-munster-uber-die-selbst-ernannten-freigeister\/\">Der Mailwechsel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Und wieder einmal zeigt Broder seinen wahren Charakter und beweist einmal mehr, wessen Geistes Kind er ist. Wahrscheinlich kannte Herr Robers diese Seite Broders noch nicht, ansonsten h&auml;tte er sich erst gar nicht auf eine Kommunikation mit diesem komplexbeladenen Schmierfinken eingelassen. <a href=\"http:\/\/content.stuttgarter-nachrichten.de\/stn\/page\/2144747_0_9223_-dokumentiert-broder-an-palmer-an-broder.html\">Vor drei Jahren hatte Broder sich schon einmal in einem Mailwechsel<\/a> mit dem Gr&uuml;nen-Politiker Boris Palmer bis auf die Knochen blamiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Neue Podcasts aus den NachDenkSeiten<\/strong>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/freie-radios.net\/52228\">Das Schneeballsystem der privaten Krankenversicherung droht zu kollabieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/freie-radios.net\/52106\">Energiekostendebatte &ndash; Umverteilung mit sozialem M&auml;ntelchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/freie-radios.net\/52071\">Katrin G&ouml;ring-Eckardt &ndash; die neue Vizekanzlerin<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Podcast-Verzeichnis finden Sie <a href=\"http:\/\/freie-radios.net\/serie\/nachdenkseitendebeiradioloramuenchen\">hier<\/a>.<br>\nDen Podcast-Feed f&uuml;r Programme wie itunes finden Sie <a href=\"http:\/\/freie-radios.net\/portal\/podcast.php?serie=752&amp;radio=19&amp;rss\">hier<\/a>.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-15223","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15223","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15223"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15223\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15227,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15223\/revisions\/15227"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15223"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15223"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15223"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}