{"id":152231,"date":"2026-06-12T16:46:20","date_gmt":"2026-06-12T14:46:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152231"},"modified":"2026-06-12T16:46:20","modified_gmt":"2026-06-12T14:46:20","slug":"hinweise-des-tages-ii-728","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152231","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152231#h01\">Wer morgen sicher leben will, muss heute gegen die Reformen der Bundesregierung k&auml;mpfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152231#h02\">EU-Budget: Merz geht auf Konfrontationskurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152231#h03\">Panzer statt P&auml;dagogen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152231#h04\">Ein Brief vom falschen Absender<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152231#h05\">Israel wiederholt seine Gaza-Strategie im Libanon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152231#h06\">Baerbock: Arroganz ersetzt keine Diplomatie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152231#h07\">Gezinkte Karten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152231#h08\">Hegseth spricht sich f&uuml;r Hinrichtung aller Guant&aacute;namo-H&auml;ftlinge aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152231#h09\">Verfassungsgericht nimmt Klage gegen Verurteilung von C.J. Hopkins wegen Volksverhetzung nicht an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152231#h10\">Wenn Schweigen ja bedeutet: Neues Taliban-Gesetz legalisiert Kinderehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152231#h11\">Ein Urteil mit Signalwirkung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152231#h12\">Zur Sanktionswelle gegen Journalisten: Volle Breitseite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152231#h13\">EU-Richtlinie zur St&auml;rkung der Tarifbindung: Deutschland hinkt weit hinterher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152231#h14\">&bdquo;Ran an die Monopole!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152231#h15\">&raquo;Zersetzung&laquo; beginnt mit Indoktrination<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152231#h16\">Zum Tod von Jean Ziegler &ndash; &laquo;Ungerechtigkeit konnte er nicht ertragen&raquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wer morgen sicher leben will, muss heute gegen die Reformen der Bundesregierung k&auml;mpfen<\/strong><br>\nWir sind auf dem Weg in eine r&uuml;cksichtslose Ellenbogengesellschaft, schreibt Christoph Butterwegge. Die Bundesregierung von Friedrich Merz will Arbeitgeber und vor allem Gewerkschaften f&uuml;r Reformen einbinden, die die Demokratie bedrohen [&hellip;]<br>\nNach der Abschaffung des B&uuml;rgergeldes, durch die der nachgelagerte F&uuml;rsorgebereich wieder auf ein Hartz-IV-&auml;hnliches Minimalstaatsniveau mit sch&auml;rferen Sanktionen als jemals zuvor abgesenkt wurde, steht bei CDU, CSU und SPD eine Radikalreform mehrerer Sozialversicherungszweige auf dem Programm. Weil die Gesetzliche Krankenversicherung, die Soziale Pflegeversicherung und die Gesetzliche Rentenversicherung als Kernbestandteil des Bismarck&rsquo;schen Sozialversicherungsstaates gelten, w&auml;chst die Gefahr, dass dieser schrittweise in einen blo&szlig;en F&uuml;rsorge-, Almosen- und Suppenk&uuml;chenstaat umgewandelt wird.<br>\n&bdquo;Reform&ldquo; ist zum politischen Kampfbegriff von Wirtschaftslobbyisten verkommen, die vor ungef&auml;hr einem halben Jahrhundert die Seite gewechselt hat. Willy Brandt warb 1972 f&uuml;r sich als SPD-Vorsitzender und Bundeskanzler noch mit folgendem Slogan: &bdquo;Wer morgen sicher leben will, muss heute f&uuml;r Reformen k&auml;mpfen.&ldquo; Inzwischen m&uuml;sste es hei&szlig;en: Wer morgen sicher leben will, muss heute gegen Reformen der Bundesregierung k&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/christoph-butterwegge\/reform-gipfel-im-kanzleramt-wer-morgen-sicher-leben-will-muss-heute-kaempfen\/d6ed1c95-b579-4cc6-a8fe-0c258abb2fd4\">Christoph Butterwegge in der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Treffen im Kanzleramt: Ohne schl&uuml;ssige Erz&auml;hlung<\/strong><br>\nDas Treffen von Koalitionsspitzen, Gewerkschaften und Unternehmen verdeutlicht vor allem eines: Ein Scheitern der Reformen ist programmiert.<br>\nIG-Metall-Chefin Christiane Benner hatte nach dem Treffen von Gewerkschaften und Unternehmensverb&auml;nden im Kanzleramt gute Laune. Die Atmosph&auml;re soll, so hei&szlig;t das im Politdeutsch, konstruktiv gewesen sein. Man will sich noch mal treffen. Auch wenn unklar ist, wann &ndash; das ist ein kleiner Punktsieg f&uuml;r die SPD. Denn die SPD hat ein vitales Interesse daran, die Gewerkschaften in den ziemlich hektischen Reformprozess einzubinden. Reform wird f&uuml;r viele bedeuten: weniger Leistung bekommen, mehr zahlen. W&uuml;tende Gewerkschafts-Demos gegen die SPD sind f&uuml;r Lars Klingbeil und B&auml;rbel Bas noch ein Problem mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Treffen-im-Kanzleramt\/!6186446\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Trotz Sparpaket: Krankenkassen-L&uuml;cke f&auml;llt deutlich gr&ouml;&szlig;er aus als erwartet &ndash; L&auml;nder machen gegen Merz mobil<\/strong><br>\nDer Bundestag ber&auml;t am Freitag (12. Juni) &uuml;ber die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) geplante Gesundheitsreform. Doch gemeinsamer Widerstand der Bundesl&auml;nder gegen die Sparpl&auml;ne der Merz-Regierung formiert sich. Obendrein ist jetzt bekannt geworden, dass Warkens Ministerium im laufenden Jahr mit deutlichen Mehrausgaben rechnet. Das wird neue Summen n&ouml;tig machen &ndash; und k&ouml;nnte den politischen Gegenwind noch verst&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/krankenkassen-finanzluecke-milliarden-groesser-als-erwartet-zr-94345274.html\">Merkur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>EU-Budget: Merz geht auf Konfrontationskurs<\/strong><br>\nDer neue mehrj&auml;hrige Finanzrahmen (MFR) der EU war von Anfang an umstritten. Nun liegt ein erster Kompromissvorschlag vor, doch Kanzler Merz spielt nicht mit: Er geht auf Konfrontationskurs.<br>\nDer Kompromissvorschlag der zyprischen EU-Ratspr&auml;sidentschaft f&uuml;r die Jahre 2028 bis 2034 sei &bdquo;absolut entt&auml;uschend&ldquo;, hie&szlig; es aus deutschen Regierungskreisen.<br>\nEr k&ouml;nne &bdquo;&uuml;berhaupt keine Grundlage&ldquo; f&uuml;r eine Einigung sein, hie&szlig; es . Der Vorschlag sei &bdquo;unbezahlbar&ldquo; und nicht ausgewogen. N&ouml;tig seien &ldquo;erhebliche K&uuml;rzungen des Volumens in allen Bereichen&rdquo;.<br>\nDie von Zypern vorgeschlagene Verkleinerung des von der EU-Kommission vorgeschlagenen Budgets von 1,76 Billionen Euro um zwei Prozent reiche bei weitem nicht aus, hei&szlig;t es in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/eu-budget-merz-geht-auf-konfrontationskurs\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Panzer statt P&auml;dagogen<\/strong><br>\nBrandenburg will bei Kriegsindustrie &raquo;aufholen&laquo;, kann aber Kernunterricht an Schulen nicht mehr gew&auml;hrleisten<br>\nDer Osten bleibt wirtschaftlich zur&uuml;ck? Brandenburg setzt jetzt zum Sprung an, um den Abstand zu westdeutschen Bundesl&auml;ndern zu verringern. Am Donnerstag ver&ouml;ffentlichte die in Potsdam erscheinende M&auml;rkische Allgemeine Zeitung (MAZ) ein Interview mit Ministerpr&auml;sident Dietmar Woidke (SPD), in dem er ein &raquo;Ungleichgewicht&laquo; zwischen Ost- und Westdeutschland konstatierte: &raquo;Die R&uuml;stungsindustrie in Nordrhein-Westfalen oder in Bayern hat viel mehr Arbeitspl&auml;tze als die in Ostdeutschland. Das ist eine Tatsache, die historisch begr&uuml;ndet ist. In der DDR gab es diese Industrie im wesentlichen nicht, weil die meisten R&uuml;stungsg&uuml;ter aus der damaligen Sowjetunion importiert wurden. Diesen R&uuml;ckstand wollen wir aufholen.&laquo;<br>\nAm selben Tag erreichte ihn ein offener Brief des Landeselternrates Brandenburg, in dem es hei&szlig;t: &raquo;Schon heute zeichnet sich ab, dass an vielen Schulen die Unterrichtsversorgung nach den Sommerferien nicht vollst&auml;ndig gew&auml;hrleistet werden kann.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/524095.aufr%C3%BCstung-panzer-statt-p%C3%A4dagogen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ein Brief vom falschen Absender<\/strong><br>\nDas Geschehen im Krieg in und um die Ukraine wird jetzt zunehmend un&uuml;bersichtlicher und bald schon vielleicht chaotisch. W&auml;hrend Wolodymyr Selenskyj wild um sich schl&auml;gt, bietet er Wladimir Putin gleichzeitig in einem offenen Brief Friedensgespr&auml;che an. In diesem spricht er aber unverhohlene Drohungen aus und belehrt Putin &uuml;ber dessen eigenes Land. Selenskyjs Brief hat in Diskussionsforen teilweise schon Befremden ausgel&ouml;st.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/ein-brief-vom-falschen-absender\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Israel wiederholt seine Gaza-Strategie im Libanon<\/strong><br>\nIm S&uuml;dlibanon wendet Israel dieselbe Strategie an wie im Gazastreifen und im Westjordanland: Indem es die Bev&ouml;lkerung zur &raquo;Evakuierung&laquo; auffordert und zivile Geb&auml;ude zerst&ouml;rt, will es den Menschen eine R&uuml;ckkehr f&uuml;r immer unm&ouml;glich machen. [&hellip;]<br>\nSeit Beginn des j&uuml;ngsten israelischen Angriffs auf den Libanon am 2. M&auml;rz wurden mehr als 1,3 Millionen Menschen &ndash; fast ein Viertel der libanesischen Bev&ouml;lkerung &ndash; in die Flucht getrieben. Mehr als 300.000 von ihnen sind Kinder. Laut UNICEF wurden allein in den ersten Wochen des Angriffs jeden Tag mindestens 19.000 M&auml;dchen und Jungen aus ihren H&auml;usern vertrieben. Mehr als 3.400 Menschen wurden get&ouml;tet und &uuml;ber 10.000 verwundet.<br>\nDie Opferzahlen stiegen dramatisch an, als Israel seine Operation Ewige Dunkelheit startete: Bei 100 Angriffen im ganzen Land innerhalb von nur zehn Minuten wurden mindestens 357 Menschen get&ouml;tet und &uuml;ber 1.200 verwundet. Es ist anzunehmen, dass noch mehr Menschen unter Tr&uuml;mmern begraben sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/libanon-israel-gaza-westbank-krieg-vertreibung\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Baerbock: Arroganz ersetzt keine Diplomatie<\/strong><br>\nDas Scheitern bei der Wahl zum UN-Sicherheitsrat ist mehr als eine diplomatische Schlappe. Es ist ein Indikator daf&uuml;r, wie Deutschland in der Welt inzwischen wahrgenommen wird.<br>\nVor gut einem Jahr sicherte sich Annalena Baerbock mit einem umstrittenen politischen Man&ouml;ver die Pr&auml;sidentschaft der UN-Generalversammlung. Die erfahrene Diplomatin Helga Schmid, urspr&uuml;nglich f&uuml;r das Amt im Gespr&auml;ch und international hoch angesehen, wurde nicht nominiert. Schon damals stellte sich die Frage, welches Signal von diesem Vorgang ausgeht. Heute, nach Deutschlands Niederlage bei der Wahl zum UN-Sicherheitsrat, stellt sich diese Frage umso dringlicher.<br>\nManchmal sagen Niederlagen mehr &uuml;ber ein Land aus als Erfolge. Das Scheitern Deutschlands bei der Wahl zum Sicherheitsrat ist mehr als eine diplomatische Schlappe. Es ist ein Indikator daf&uuml;r, wie Deutschland in der Welt inzwischen wahrgenommen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/212026\/baerbock-arroganz-ersetzt-keine-diplomatie\/\">Makroskop<\/a>\n<p>dazu: <strong>Quittung f&uuml;r Arroganz<\/strong><br>\nDas mediale Echo auf die deutsche Niederlage bei der Wahl in den UN-Sicherheitsrat am 3. Juni hallte noch am Montag nach: Die &bdquo;Neue Z&uuml;rcher Zeitung&ldquo; machte das Thema zum Aufmacher und setzte ein Foto von Annalena Baerbock dazu. Dazu der Text: &bdquo;Kritik an Baerbock nach gescheiterter UNO-Bewerbung. Der deutschen Ex-Au&szlig;enministerin wird belehrendes Verhalten und Machtstreben vorgeworfen.&ldquo; Das bezog sich auf einen &bdquo;Bild&ldquo;-Bericht vom Freitag, in dem der ehemalige Pr&auml;sident Botswanas, Mokgweetsi Masisi, zitiert wurde. Er hatte gesagt, Baerbock h&auml;tte sich auf ihre diplomatischen Aufgaben konzentrieren sollen, &bdquo;anstatt zu versuchen, Nigerianern vorzuschreiben, wo sie ihre Toiletten zu bauen haben, und den Afrikanern zu sagen, wie sie mit Elefanten umgehen sollen&ldquo;. Generell habe sich Deutschland &bdquo;herablassend und respektlos&ldquo; verhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/quittung-fuer-arroganz-4815174\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gezinkte Karten<\/strong><br>\nTrump l&auml;sst Wahlkreise neu zuschneiden, um seine Mehrheit zu retten. Doch ob der Plan aufgeht, ist mehr als fraglich. [&hellip;]<br>\nDenn dieser verzweifelte Versuch, trotz rekordniedriger Zustimmungswerte die Mehrheiten im Kongress zu halten, ist kein republikanischer Masterplan, sondern ein riskanter Schachzug mit ungewissem Ausgang.<br>\nRegul&auml;r werden die Wahlkreise in den USA etwa alle zehn Jahre nach der nationalen Volksz&auml;hlung neu zugeschnitten. Die letzte wurde 2020 durchgef&uuml;hrt. Den Parteien ist es dann erlaubt, auf Grundlage der Zensusdaten die Stimmkreise zum eigenen Vorteil aufzuteilen. Diesen Vorgang nennen die Amerikaner &bdquo;Gerrymandering&ldquo;, seit Governor Elbridge Gerry im Bundesstaat Massachusetts 1812 einen Wahlkreis derart abstrus zuschneiden lie&szlig;, dass er auf der Karte der Form eines Salamanders &auml;hnelte. Aus Gerry und Salamander wurde &bdquo;Gerrymander&ldquo;. Dieses taktische Zuschneiden der Wahlkreise hat lange Tradition in den USA. Au&szlig;ergew&ouml;hnlich ist jetzt, dass Republikaner und &ndash; darauf reagierend &ndash; auch Demokraten mitten im Jahrzehnt &bdquo;gerrymandern&ldquo;, und das in einem bisher nicht dagewesenen Ausma&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/nordamerika\/artikel\/gezinkte-karten-9116\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hegseth spricht sich f&uuml;r Hinrichtung aller Guant&aacute;namo-H&auml;ftlinge aus<\/strong><br>\nUS-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat mit einer Aussage zu den H&auml;ftlingen auf Guant&aacute;namo provoziert. Er will alle hingerichtet sehen &ndash; trotz fehlender Verurteilung.<br>\nUS-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat sich nach seinem Besuch in Guant&aacute;namo Bay auf Kuba f&uuml;r die Hinrichtung aller dort in einem umstrittenen US-Gefangenenlager Inhaftierten ausgesprochen. &raquo;Meiner pers&ouml;nlichen Meinung nach h&auml;tten die H&auml;ftlinge in Guant&aacute;namo wegen ihrer Verbrechen gegen das amerikanische Volk schon l&auml;ngst hingerichtet werden sollen&laquo;, sagte er. Hegseth reagierte damit auf die Frage einer Journalistin nach den verbliebenen H&auml;ftlingen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-06\/pete-hegseth-guantanamo-bay-haeftlinge-hinrichtung-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Verfassungsgericht nimmt Klage gegen Verurteilung von C.J. Hopkins wegen Volksverhetzung nicht an<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat die Verfassungsbeschwerde des wegen angeblicher Naziverherrlichung verurteilten, in Berlin lebenden US-Publizisten C.J. Hopkins ohne Begr&uuml;ndung nicht angenommen. Hopkins hatte das Coverbild seines coronama&szlig;nahmenkritischen Buches &bdquo;The Rise of the New Normal Reich&ldquo; auf Twitter verbreitet. Dort scheint unter einer Atemschutzmaske ein Hakenkreuz durch. Ganz &auml;hnliche Motive von deutschen Zeitschriften wurden trotz Anzeigen nicht beanstandet.<br>\nEs ist erlaubt, Nazi-Symbole abzubilden, wenn das erkennbar in kritischer und nicht verherrlichender Absicht geschieht. Ein Richter in Berlin urteilte, es sei nicht auszuschlie&szlig;en, dass manche Betrachter das Foto f&uuml;r eine Nazi-Verherrlichung halten. Das Buch ist inzwischen in Deutschland verboten.<br>\nUngekl&auml;rt bleibt durch die unbegr&uuml;ndete Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde, warum ganz &auml;hnliche Titelbilder von Spiegel und Stern trotz Anzeigen unbeanstandet blieben und bleiben.<br>\nDas Strafma&szlig; f&uuml;r Hopkins angebliches Vergehen ist noch festzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/bverfg-c-j-hopkins\/%20\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Noch deutlicher ist die deutsche Doppelmoral im Kampf gegen Rechts kaum darzustellen. Die Ukraine <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151085\">huldigt Nazi-Kollaborateur und die EU finanziert einen rechtsradikalen Kult<\/a> w&auml;hrend sich die deutsche Bundesregierung sich ahnungslos gibt: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152073#h06\">&bdquo;Mir ist dieser Vorgang nicht bekannt, sorry&rdquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wenn Schweigen ja bedeutet: Neues Taliban-Gesetz legalisiert Kinderehen<\/strong><br>\nMit einer neuen Familienrechtsverordnung festigen die Taliban die rechtliche Ungleichstellung von Frauen und M&auml;dchen in Afghanistan. Das Regelwerk st&auml;rkt m&auml;nnliche Vormundschafts- und Eherechte, bietet keinen ausdr&uuml;cklichen Schutz vor sexueller Gewalt in der Ehe und schafft neue rechtliche Grundlagen f&uuml;r Kinderehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/wenn-schweigen-ja-bedeutet-neues-taliban-gesetz-legalisiert-kinderehen\/\">etos.media<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ein Urteil mit Signalwirkung<\/strong><br>\nWerner R&uuml;gemer klagte gegen die Berliner Zeitung, nachdem diese ohne Absprache zehn S&auml;tze aus seinem Artikel gestrichen hatte, und bekam nun auch in zweiter Instanz Recht.<br>\nDieses Urteil &bdquo;kann die redaktionellen Abl&auml;ufe deutscher Medien massiv beeinflussen&ldquo;, so bewertete die Frankfurter Allgemeine Zeitung den Ausgang eines langj&auml;hrigen medienrechtlichen Streitfalls vor dem Oberlandesgericht K&ouml;ln. Die Entscheidung best&auml;tigte im Berufungsverfahren im Wesentlichen die vorhergehenden Entscheidungen des Landgerichts K&ouml;ln. Die Berliner Zeitung hatte wesentliche Passagen des bei dem freien Autor Werner R&uuml;gemer in Auftrag gegebenen Textes zum R&uuml;stungskonzern Rheinmetall gestrichen. Sie wurde dabei wegen schwerwiegender, unzul&auml;ssiger Eingriffe in einen freien Autorenbeitrag sowie wegen Urheberrechtsverletzung und Rufsch&auml;digung und dann auch zur Zahlung einer Entsch&auml;digung verurteilt. Im folgenden Text berichtet R&uuml;gemer aus seiner Perspektive von den Eingriffen in seinen Text, dem Prozess und seinem schlussendlichen Sieg vor Gericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/ein-urteil-mit-signalwirkung\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zur Sanktionswelle gegen Journalisten: Volle Breitseite<\/strong><br>\nDas Grundmuster ist bekannt. Gibt es Proteste gegen den Kurs auf Sozialabbau und Krieg, werden sie von den herrschenden Medien so lange ignoriert und totgeschwiegen, wie es irgendwie geht. Wenn das ihr Anwachsen nicht verhindert, lassen diejenigen, die diese Medien besitzen, ihre Lohnschreiber f&uuml;r Hetzartikel von der Kette. Diesen Mechanismus erleben gerade Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler, die sich gegen die Wehrpflicht wehren. Ihnen dr&ouml;hnt von allen Seiten entgegen, sie seien von Linksextremisten missbraucht und unterwandert.<br>\nNun haben dieselben Medien den Hebel auch beim Thema &bdquo;Sanktionen gegen abweichende Meinungen&ldquo; umgelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/volle-breitseite-4815167\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EU-Richtlinie zur St&auml;rkung der Tarifbindung: Deutschland hinkt weit hinterher<\/strong><br>\nDie EU hat die Mitgliedsstaaten verpflichtet, sich um eine starke Tarifbindung zu k&uuml;mmern, 18 von 27 m&uuml;ssen daf&uuml;r konkrete Aktionspl&auml;ne vorlegen. Mit der Umsetzung hapert es in den meisten Staaten. Das gilt insbesondere auch f&uuml;r Deutschland, das wie f&uuml;nf weitere L&auml;nder, noch gar kein Konzept &uuml;bermittelt hat. Am weitesten bei der Umsetzung ist Griechenland, zeigt eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.*<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-eu-richtlinie-zur-starkung-der-tarifbindung-77174.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Ran an die Monopole!&ldquo;<\/strong><br>\n2020 war ein Kipppunkt: Seither informieren sich die Deutschen mehr &uuml;bers Internet als &uuml;ber Printprodukte. Das bedeutet, dass die gro&szlig;en US-amerikanischen Tech-Konzerne die Meinungsbildung massiv beeinflussen k&ouml;nnen. Denn sie bestimmen, welche Inhalte auf ihren Plattformen sichtbar sind und welche nicht.<br>\nInterview mit apl. Prof. Dr. Martin Andree<br>\n&Ouml;kologiePolitik: Herr Prof. Andree, sowohl die gro&szlig;en US-Tech-Konzerne als auch Rechtspopulisten wie Donald Trump und die AfD sehen die Meinungsfreiheit bedroht. Meinen die das Gleiche?<br>\nProf. Dr. Martin Andree: Das Narrativ stammt urspr&uuml;nglich von den Tech-Konzernen, wurde dann von netzaktivistischen Gruppierungen weiterentwickelt, typischerweise im Zusammenhang mit &bdquo;Zensur&ldquo;-Debatten zur potenziellen Sperrung von strafbaren Inhalten im Internet, dann von Trump aufgegriffen. Die AfD, aber auch libert&auml;re Teile der FDP, die Springer-Medien und andere betreiben das Trump-Narrativ hierzulande wie ein Franchise &ndash; es ist tats&auml;chlich weitestgehend von dort kopiert. Wichtig ist, dass unter dem Deckmantel einer angeblichen &bdquo;Befreiung&ldquo; der Medien die Grundlage der Meinungsfreiheit selbst abgeschafft wird, n&auml;mlich die souver&auml;ne Gestaltung des &ouml;ffentlichen Forums durch die demokratische Gemeinschaft &ndash; denn genau diese Souver&auml;nit&auml;t wird ja von Trump und den Tech-Konzernen abgelehnt. Diese wollen das demokratische Forum selbst gestalten und kontrollieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oekologiepolitik.de\/2026\/06\/10\/ran-an-die-monopole\/\">&Ouml;kologiepolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&raquo;Zersetzung&laquo; beginnt mit Indoktrination<\/strong><br>\nEinschl&auml;gige Ver&ouml;ffentlichungen behaupten, dass Zersetzung und Desinformation ausschlie&szlig;lich &raquo;Repressionsmethoden&laquo; der DDR-Staatssicherheit gewesen sind. In einer aktuellen Publikation widerlegt ein Fachmann diese These. Er muss es wissen: Er war dabei. Er kennt die Methoden, mit denen Menschen mundtot gemacht, Parteien gespalten und Bewegungen geschw&auml;cht werden. Und: Beides, Zersetzung und Desinformation, geh&ouml;ren zum Handwerk aller Nachrichtendienste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/inland\/zersetzung-beginnt-mit-indoktrination\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zum Tod von Jean Ziegler &ndash; &laquo;Ungerechtigkeit konnte er nicht ertragen&raquo;<\/strong><br>\nFilmemacher Nicolas Wadimoff erinnert sich an eine Stimme, die politisch polarisierte, teils wenig nuanciert war &ndash; und vielen dennoch fehlen wird.<br>\nDer Soziologe und fr&uuml;here SP-Nationalrat Jean Ziegler ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Als Pr&auml;sident der Parlamentariergruppe &laquo;Schweiz &ndash; Dritte Welt&raquo; f&uuml;hrte Ziegler einen langen Kampf gegen Banken und Wirtschaftsvertreter in der Schweiz und im Ausland. Er war von 2000 bis 2008 auch Sonderbeauftragter des UNO-Menschenrechtsrats &ndash; f&uuml;r das Recht auf Nahrung. Zudem hat er zahlreiche B&uuml;cher geschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/kultur\/gesellschaft-religion\/zum-tod-von-jean-ziegler-ungerechtigkeit-konnte-er-nicht-ertragen\">SRF<\/a>\n<p>dazu: <strong>Jean Ziegler<\/strong><br>\nJean Ziegler ist tot. Mich verband mit ihm eine pers&ouml;nliche Freundschaft, die sich zwar in nur wenigen pers&ouml;nlichen Begegnungen gebildet hatte, die sich aber immer so anf&uuml;hlte, als ob wir seit Jahrzehnten gute Freunde gewesen seien. Seiner Lebensfreude und seinem Humor konnte man sich nicht entziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/06\/11\/jean-ziegler\/\">Heiner Flassbeck auf Relevante &Ouml;konomik<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-152231","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152231","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=152231"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152231\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":152234,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152231\/revisions\/152234"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=152231"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=152231"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=152231"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}