{"id":152260,"date":"2026-06-15T08:39:04","date_gmt":"2026-06-15T06:39:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152260"},"modified":"2026-06-15T08:39:04","modified_gmt":"2026-06-15T06:39:04","slug":"hinweise-des-tages-5116","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152260","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152260#h01\">Nato-Kommandeur Grynkewich: &bdquo;Russland ist nicht auf einen Konflikt aus&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152260#h02\">Kann die Ukraine die Krim zur&uuml;ckerobern?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152260#h03\">Fischer: Deutsche Aufr&uuml;stung weckt alte &Auml;ngste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152260#h04\">Transatlantiker, die sich selbst einen Friedenspreis verleihen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152260#h05\">Amnesty wirft Israel ethnische S&auml;uberung vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152260#h06\">Ausgezeichnete Anklage: Was Gazas Kinder-K&ouml;pfe erz&auml;hlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152260#h07\">&laquo;Der Krieg hat einen neuen Iran hervorgebracht&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152260#h08\">Nach ukrainischem Angriff auf Wohnheim: Internationaler Strafgerichtshof reagiert nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152260#h09\">EU beginnt Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152260#h10\">Droht in Deutschland eine Fischst&auml;bchen-Krise?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152260#h11\">Die EU-Sanktionen gegen Jacques Baud und die Krise der Meinungsfreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152260#h12\">Nord Stream 2: Neuer Film geht der Frage nach, warum niemand aufkl&auml;ren will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152260#h13\">Kuba k&uuml;ndigt Wirtschafts&ouml;ffnung an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152260#h14\">Zahl der Insolvenzen steigt im M&auml;rz um 15,8 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152260#h15\">Im Windschatten der WM<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152260#h16\">Warken will gr&ouml;&szlig;ere steuerliche F&ouml;rderung von privater Pflegevorsorge<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nato-Kommandeur Grynkewich: &bdquo;Russland ist nicht auf einen Konflikt aus&ldquo;<\/strong><br>\nImmer wieder wurde von der Nato, europ&auml;ischen Regierungen, Geheimdiensten und Milit&auml;rs behauptet, Russland bereits sich darauf vor, EU- und Nato-L&auml;nder anzugreifen. Gehandelt wurde, ob der Sommer 2025 bereits der letzte vor dem Krieg sein k&ouml;nnte. Ansonsten geisterten Jahresangaben durch den Raum von jetzt bis 2030. Jeder, der f&uuml;r Aufr&uuml;stung und die milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung der Ukraine, die als Bollwerk bezeichnet wird, gab Vermutungen ab, bis wann die Nato-Staaten sich so stark aufr&uuml;sten m&uuml;ssten, um einen Angriff abzuschrecken &ndash; oder Russland selbst bedrohen zu k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nJetzt widersprach US-General und Nato-Kommandeur (SACEUR) Alexus Grynkewich auf der Luft- und Raumfahrtmesse ILA dem in Europa herrschenden Narrativ auf einem Panel zusammen mit dem Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, Airbus-Defence-and-Space-CEO Michael Sch&ouml;llhorn und OJ Sanchez von Lockheed Martin. Thema war die Aufr&uuml;stung Europas und der teilweise R&uuml;ckzug der USA. Grynkewich war es, der den Abzug von 5000 US-Soldaten aus Deutschland und die Absage verk&uuml;ndet hatte, Mittelstreckenraketen in Deutschland zu stationieren. Dabei wird es nicht bleiben. Der US-General machte auf dem Panel auch den Grund deutlich, so die Financial Times. Luftwaffen- und Marineverb&auml;nde m&uuml;ssten in den Pazifik verlegt werden. Das brauche man im Falle eines &bdquo;Ereignisses&ldquo; dort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/nato-kommandeur-grynkewich-russland-ist-nicht-auf-einen-konflikt-aus\/\">Florian R&ouml;tzer auf Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Pistorius irrt: Russland ist keine Bedrohung f&uuml;r Deutschland und wird nur angreifen, wenn seine Existenz gef&auml;hrdet ist.<\/strong><br>\nWenn man wei&szlig;, wo der Feind steht, herrscht Ordnung im eigenen Weltbild. Deutschland unter Politikern wie Boris Pistorius, Olaf Scholz und Friedrich Merz haben in den letzten Jahren die deutsche Kriegsmaschinerie auf Hochtouren gebracht. Und dies auf der Basis einer einzigen Annahme: Russland k&ouml;nnte demn&auml;chst Deutschland angreifen, also m&uuml;ssten wir f&uuml;r diesen Fall ger&uuml;stet sein. Diese Hypothese wird weder durch den bisherigen Verlauf der deutsch-russischen Geschichte gest&uuml;tzt &mdash; eher war Deutschland der Angreifer &mdash;, noch scheint das konkrete Verhalten der russischen F&uuml;hrung ein solches Szenario nahezulegen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein Krieg zwischen beiden L&auml;ndern unm&ouml;glich w&auml;re. Der Autor macht in seinem Artikel f&uuml;r &bdquo;Gewerkschaftsforum&ldquo; deutlich, dass es Umst&auml;nde gibt, unter denen Russland seine Zur&uuml;ckhaltung aufgeben und ein Inferno entfesseln k&ouml;nnte. Es sind die gleichen Umst&auml;nde, die auch zum Angriff auf die Ukraine beitrugen: dann n&auml;mlich, wenn sich das Land bedr&auml;ngt und in seiner Existenz bedroht sieht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/pistorius-irrt\">Manova<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Zivilisten im Krieg (III)<\/strong><br>\nStaat, Bundeswehr und zivile Verb&auml;nde treiben unter dem Schlagwort der Zivilen Verteidigung die Einbindung ziviler Strukturen in die Kriegsvorbereitung voran und fordern neue Repressionsrechte bereits vor dem Ausrufen des Spannungsfalls.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10439\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kann die Ukraine die Krim zur&uuml;ckerobern?<\/strong><br>\nNoch vor wenigen Monaten h&auml;tte diese Frage unwahrscheinlich, ja sogar absurd erscheinen k&ouml;nnen. Die gescheiterte ukrainische Gegenoffensive im Sommer 2023 zielte darauf ab, die Landbr&uuml;cke zwischen Mariupol und der Krimhalbinsel zu durchtrennen. Damals, in den Wochen vor dem ukrainischen Angriff, behaupteten ukrainische und westliche Milit&auml;rexperten, die Ukraine habe eine realistische Chance, die Krim zur&uuml;ckzuerobern. Tats&auml;chlich hie&szlig; es, die Aussicht auf eine R&uuml;ckeroberung der Krim sei f&uuml;r die Ukraine viel realistischer als ein erfolgreicher Vorsto&szlig; in den schwer befestigten Donbass. Ukrainische Regierungsvertreter meinten, sie w&uuml;rden im kommenden Mai in Jalta Kaffee trinken. Selenskyj selbst hatte behauptet, der russisch-ukrainische Krieg habe auf der Krim begonnen (in Anspielung auf den &Uuml;bergang der Krim an Russland im Jahr 2014) und werde auf der Krim enden. Das katastrophale Scheitern der ukrainischen Gegenoffensive im Jahr 2023 wirkte ern&uuml;chternd. Zumindest f&uuml;r eine Weile.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/kann-die-ukraine-die-krim-zurueckerobern\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fischer: Deutsche Aufr&uuml;stung weckt alte &Auml;ngste<\/strong><br>\nDie Aufr&uuml;stung der Bundeswehr beunruhigt Deutschlands Nachbarn nach Auffassung von Ex-Au&szlig;enminister Joschka Fischer (Gr&uuml;ne) st&auml;rker als dies vielen bewusst ist. &laquo;Das weckt alte &Auml;ngste&raquo;, sagte der 78-j&auml;hrige Fischer der Deutschen Presse-Agentur in K&ouml;ln. &laquo;Bei Franzosen, Polen, Niederl&auml;ndern, Belgiern, Luxemburgern. Und deshalb war Friedrich Merz nicht gut beraten, lauthals zu verk&uuml;nden, dass Deutschland das konventionell st&auml;rkste Milit&auml;r aufbauen will&raquo;.  (&hellip;)<br>\n&laquo;Die amerikanische Pr&auml;senz nach dem Zweiten Weltkrieg hat eben nicht nur unsere Sicherheit gew&auml;hrleistet, sondern auch die Sicherheit vor uns.&raquo; Das habe es den Europ&auml;ern sehr viel einfacher gemacht, ein Wiedererstarken Deutschlands nach 1949 und sp&auml;ter die Wiedervereinigung zu akzeptieren. &laquo;Der erste Nato-Generalsekret&auml;r, Lord Ismay, hat mal gesagt: Die Nato wurde geschaffen &ldquo;to keep the Russians out, the Americans in and the Germans down&rdquo;.&raquo; Die Russen sollten drau&szlig;en gehalten werden, die Amerikaner drinnen und die Deutschen unten. &laquo;Im Prinzip gilt das bis heute&raquo;, sagte Fischer &laquo;Aber jetzt sind die Amerikaner praktisch weg, und gleichzeitig r&uuml;stet Deutschland auf.&raquo;<br>\nDies geschehe, w&auml;hrend die AfD in den Umfragen immer weiter steige. Die Besorgnis dar&uuml;ber werde im Ausland noch zunehmen, falls die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt die absolute Mehrheit erreichen sollte. &laquo;Dann wird man sich im Ausland fragen: Spinnen die Deutschen jetzt wieder?&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2026-06\/11\/fischer-deutsche-aufruestung-weckt-alte-aengste\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ach was. Da wird seit mehreren Jahren behauptet, Deutschland m&uuml;sse kriegst&uuml;chtig werden und nun f&auml;llt dem Ex-Au&szlig;enminister ein, dass sich das Ausland von der f&uuml;r Kriegst&uuml;chtigkeit notwendigen Hochr&uuml;stung bedroht f&uuml;hle. Fast am&uuml;sant wirkt es, wenn Herr Fischer empfiehlt, dass die Deutschen (wer denn genau?) angesichts all dieser Entwicklungen und im Wissen um ihre Geschichte gut beraten seien, mit gro&szlig;er Sensibilit&auml;t aufzutreten. Diesen Ratschlag h&auml;tte er mal fr&uuml;hzeitig seiner gr&uuml;nen Nachfolgerin im Amt erteilen sollen. Und dann folgt ein Widerspruch hinsichtlich der Bef&uuml;rchtungen im Ausland: Deutschland solle zwar aufr&uuml;sten, aber mit gro&szlig;en &bdquo;Fingerspitzengef&uuml;hl in der Kommunikation mit den Nachbarn&ldquo; als ob eine weniger &bdquo;gro&szlig;spurige Rhetorik&ldquo; die Sorgen im Ausland vertreiben w&uuml;rde. &Uuml;brigens haben Deutschlands Nachbarn diese &bdquo;&Auml;ngste&ldquo; entwickelt, obwohl die US-amerikanischen Soldaten noch zahlreich in Deutschland stationiert sind. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145539\">Joschka Fischer will die europ&auml;ische Atombombe &ndash; eine Politik im Geiste des Militarismus<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Transatlantiker, die sich selbst einen Friedenspreis verleihen<\/strong><br>\nWer sind die Leute, die die NATO als Tr&auml;ger des &bdquo;Westf&auml;lischen Friedenspreises&ldquo; ausgew&auml;hlt haben, den NATO-Generalsekret&auml;r Mark Rutte am 1. Oktober entgegennehmen darf? Rutte hat sich vor allem durch unerreichte Servilit&auml;t gegen&uuml;ber Donald Trump (&bdquo;Daddy&ldquo;) hervorgetan und dessen v&ouml;lkerrechtswidrige Kriege und Aktionen gerechtfertigt. Die Jury dieses Friedenspreises f&uuml;r ein Kriegsb&uuml;ndnis ist eine illustre transatlantische Runde. (&hellip;)<br>\nMehr als die H&auml;lfte der rein m&auml;nnlichen Jury-Mitglieder (wenn Krieg M&auml;nnersache ist, ist auch Frieden M&auml;nnersache) ist Mitglied oder Vorsitzender der Atlantikbr&uuml;cke und\/oder anderer transatlantischer Einflussnahme-Vereine. Ein weiterer, Hendrik W&uuml;st, beherbergt im von ihm regierten Bundesland Deutschlands gr&ouml;&szlig;te R&uuml;stungsschmiede Rheinmetall und einige weitere gro&szlig;e R&uuml;stungsunternehmen, allesamt Gro&szlig;profiteure der milit&auml;rischen Konfrontation mit Russland. Wohl deshalb hat er sich im Juni 2025 mit Preistr&auml;ger Rutte in Br&uuml;ssel getroffen, um ihn in seiner harten Haltung gegen&uuml;ber Russland zu best&auml;rken. Mindestens zwei haben Aufsichtsratsposten bei R&uuml;stungsunternehmen.<br>\nDen Westf&auml;lischen Friedenspreis vergeben also Menschen, die sich f&uuml;r die Interessenverschr&auml;nkung Deutschlands mit den USA einsetzen an das von den USA gef&uuml;hrten Milit&auml;rb&uuml;ndnis NATO. Das ist soo Sp&auml;tphase DDR.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/nato-friedenspreis\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Amnesty wirft Israel ethnische S&auml;uberung vor<\/strong><br>\nAgnes Callamard war am Vortag in Slowenien. Sie besuchte eine Roma-Siedlung, traf einen 60-j&auml;hrigen Mann mit seiner Familie, eine Bretterh&uuml;tte, kein fliessendes Wasser, drei Kilometer Fussweg zu einem Brunnen auf dem Friedhof. Als sie ihm erkl&auml;rte, sie fahre nach Berlin, um einen Bericht &uuml;ber Pal&auml;stina zu pr&auml;sentieren, sah er sie an und sagte: &laquo;Pal&auml;stina. Das ist wirklich schlimm. Die H&ouml;lle auf Erden.&raquo;<br>\nCallamard, Generalsekret&auml;rin von Amnesty International, erz&auml;hlte diese Geschichte zur Er&ouml;ffnung der Medienkonferenz nicht als rhetorischen Kunstgriff. Sie erz&auml;hlte sie, weil der Mann etwas artikuliert hatte, das Regierungen in Europa beharrlich nicht artikulieren wollen: dass das, was in den besetzten pal&auml;stinensischen Gebieten geschieht, nicht kommentierbar ist ohne Emp&ouml;rung.<br>\nDer neue Bericht, den Amnesty International am 10. Juni 2026 in Berlin vorstellte, heisst &laquo;Erasing Anything Palestinian: Israel&rsquo;s Ethnic Cleansing of the West Bank Bedouin and Herding Communities&raquo;. Er umfasst 150 Seiten und ist das Ergebnis einer Feldforschung, die 2024 begann, von Gemeinden, mit denen Amnesty-Mitarbeitende seit &uuml;ber zwei Jahrzehnten in Kontakt stehen. Und er ist der j&uuml;ngste in einer Serie von Berichten, die gemeinsam ein System dokumentieren: Apartheid, Genozid und nun die Vertreibungen im Westjordanland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/menschenrechte\/amnesty-wirft-israel-ethnische-saeuberung-vor\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ausgezeichnete Anklage: Was Gazas Kinder-K&ouml;pfe erz&auml;hlen<\/strong><br>\nEine preisgekr&ouml;nte Recherche enth&uuml;llt erschreckende Muster von Israels Kriegsf&uuml;hrung in Gaza. Doch Deutschlands Medien schweigen sich aus. Warum?<br>\nAm 3. Juni wurde in Lissabon der Europ&auml;ische Pressepreis 2026 verliehen, das paneurop&auml;ische &Auml;quivalent zum Pulitzer-Preis. In der Kategorie &ldquo;Herausragende Berichterstattung&rdquo; gewann die Recherche &ldquo;What the Wounds Are Telling Us&rdquo; (deutsch: Was die Wunden uns erz&auml;hlen) der niederl&auml;ndischen Journalisten Maud Effting und Willem Feenstra, erstmalig erschienen am 13. September 2025 in der Zeitung De Volkskrant.<br>\nIhr zentraler Befund: Schusswunden an Kopf und Brust von 114 minderj&auml;hrigen, pal&auml;stinensischen Kindern deuten auf systematisch gezielte T&ouml;tungen durch israelische Kr&auml;fte hin, sie k&ouml;nnen kein Zufall sein.<br>\nDer deutsche Bl&auml;tterwald schweigt, sowohl zur Recherche, zur Preisverleihung als auch zu den gen Israel gerichteten Vorw&uuml;rfen aller Art &ndash; mit Ausnahme von dezidiert linken Tageszeitungen berichtete kein gr&ouml;&szlig;eres, deutsches Qualit&auml;tsmedium auch nur eine Silbe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Ausgezeichnete-Anklage-Was-Gazas-Kinder-Koepfe-erzaehlen-11329971.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&laquo;Der Krieg hat einen neuen Iran hervorgebracht&raquo;<\/strong><br>\nWie bluffte doch US-Pr&auml;sident Donald Trump. Zum Beispiel in den ersten Tagen des Krieges: &laquo;Wir haben ihr gesamtes b&ouml;ses Imperium zerschlagen.&raquo; Und ein paar Wochen sp&auml;ter: &laquo;Wir haben den totalen und vollst&auml;ndigen Sieg verk&uuml;ndet.&raquo;<br>\nInzwischen ist es offensichtlich: Donald Trump hat sich verrechnet. Narges Bajoghli und Vali Nasr stellen fest:<br>\n&laquo;Anstatt den Iran zu brechen, hat die Feuerprobe des Krieges ihn auf unerwartete Weise ver&auml;ndert. Um zu &uuml;berleben und neue strategische Vorteile zu erlangen, musste sich die Islamische Republik anpassen und innovativ sein und dabei ihre Art der Kriegsf&uuml;hrung, der Staatsf&uuml;hrung und der Gesellschaftssteuerung neu gestalten. Und dies musste sie mit beispielloser Geschwindigkeit tun. Teheran ist nun zuversichtlich hinsichtlich dessen, was es erreicht hat, und entschlossen, diese Errungenschaften im In- und Ausland zu festigen. Der Krieg hat einen neuen Iran hervorgebracht, der den Nahen Osten umgestalten und den Verlauf der Geopolitik auf Jahre hinaus beeinflussen wird.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/der-krieg-hat-einen-neuen-iran-hervorgebracht\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu: <strong>Imperiale Neuordnung<\/strong><br>\nZur Strategie hinter dem Iran-Krieg: Die USA wollen eine multipolare Welt verhindern und Versorgungswege weltweit kontrollieren &ndash; und damit auch ihre Verb&uuml;ndeten. [&hellip;]<br>\nWashington hat die Kontrolle verloren, ist in einen Konflikt hineingezogen worden, den es nicht wollte, und zahlt nun den Preis f&uuml;r jahrzehntelange Nahostpolitik. Diese Lesart greift zu kurz. Sie verwechselt Strategie mit Kontrollverlust. Denn der Krieg gegen den Iran ist ein Instrument. Er bedient drei globale Hegemonialinteressen der USA zugleich: Er zwingt Verb&uuml;ndete in eine neue imperiale Arbeitsteilung, macht Konkurrenten &uuml;ber die Reglementierung des Zugangs zu Energietr&auml;gern verwundbar, und er liefert dem US-Milit&auml;r das Lernfeld, das es f&uuml;r den Paradigmenwechsel von der Plattform- zur Wirkmittelkriegf&uuml;hrung braucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/524253.krieg-und-frieden-imperiale-neuordnung.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Iran-Krieg macht Milliard&auml;re aus der &Ouml;l-, Gas- und Kohlebranche um 23,5 Milliarden Dollar reicher<\/strong><br>\nSeit dem Angriff der USA und Israels auf den Iran ist das Verm&ouml;gen von 41 Milliard&auml;ren aus der &Ouml;l-, Gas- und Kohlebranche in den G7-Staaten um 23,5 Milliarden Dollar gewachsen. Das zeigt eine neue Oxfam-Analyse. Im selben Zeitraum k&uuml;rzten diese L&auml;nder &ndash; Deutschland, Frankreich, Gro&szlig;britannien, Italien, Japan, Kanada und die USA &ndash; ihre Entwicklungshilfe so stark wie nie zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/iran-krieg-profit-oxfam\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nach ukrainischem Angriff auf Wohnheim: Internationaler Strafgerichtshof reagiert nicht<\/strong><br>\nDer Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat auf wiederholte Multipolar-Anfragen zu m&ouml;glichen Ermittlungen wegen eines ukrainischen Angriffs auf eine P&auml;dagogische Hochschule und ein angrenzendes Studentenwohnheim in der ostukrainischen Stadt Starobilsk (Russisch: Starobelsk) nicht reagiert. Die ukrainische Armee hatte die Geb&auml;ude in der Nacht vom 21. auf den 22. Mai in der russisch besetzten ostukrainischen Region Luhansk (Lugansk) mit Drohnen attackiert. Laut Angaben russischer Beh&ouml;rden waren hierbei 21 Personen get&ouml;tet und mehr als 60 weitere verletzt worden. Die meisten Opfer seien M&auml;dchen zwischen 14 und 18 Jahren gewesen, hie&szlig; es weiter. Der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin bezeichnete den Vorfall als einen &bdquo;Terrorakt&ldquo;. Die Ukraine wies die Anschuldigungen zur&uuml;ck und erkl&auml;rte, in Starobilsk milit&auml;rische Ziele angegriffen zu haben.<br>\nDie Ukraine ist Mitglied des IStGH. Das Parlament in Kiew hatte das &bdquo;R&ouml;mische Statut&ldquo; des Gerichtshofes im August 2024 ratifiziert. Allerdings erkennt Kiew die Zust&auml;ndigkeit des Gerichtshofes f&uuml;r ukrainische B&uuml;rger erst ab dem Jahr 2031 an. Demnach d&uuml;rften zwar russische Kriegsverbrechen in der Ukraine vom Strafgerichtshof untersucht werden, nicht jedoch Kriegsverbrechen der ukrainischen Armee. Diese Bef&uuml;rchtung sei der &bdquo;Hintergrund&ldquo; f&uuml;r die Einschr&auml;nkung der Mitgliedschaft, berichtete die &bdquo;Tagesschau&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0423\">Multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>EU beginnt Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau<\/strong><br>\nBr&uuml;ssel: F&uuml;r die Ukraine und Moldau r&uuml;ckt ein EU-Beitritt n&auml;her. Nach Angaben der EU-Kommission haben alle Mitgliedsstaaten am Abend zugestimmt, die daf&uuml;r n&ouml;tigen Gespr&auml;che aufzunehmen. M&ouml;glich wurde das erst, nachdem Ungarn seine Blockade beendet hatte. Am Montag starten die Beitrittsverhandlungen mit den beiden L&auml;ndern offiziell. Der ukrainische Pr&auml;sident Selenskyj bedankte sich in den sozialen Medien bei den Partnern in der EU. Die Ukraine tue, was n&ouml;tig sei, sagte er &ndash; und es sei wichtig, dass die EU jetzt auch ihr Wort halte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/meldung\/eu-beginnt-beitrittsverhandlungen-mit-der-ukraine-und-moldau%2C3007dd6d8\">BR24<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Eile ist nicht nachvollziehbar. Insbesondere das Regime in der Ukraine gilt als korrupt und es verehrt Nazis ganz offen. Der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82035\">einstige Held unserer Zeit<\/a> sagt, die Ukraine tue, was n&ouml;tig sei. Mehr als Marketing und Propaganda wird der gelernte Schauspieler wohl nicht liefern, denn Selenskyj ist ein Hasardeur, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119869\">der auch Deutschland immer tiefer in den Krieg zieht<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Droht in Deutschland eine Fischst&auml;bchen-Krise?<\/strong><br>\nDas n&auml;chste EU-Sanktionspaket gegen Russland k&ouml;nnte erhebliche Konsequenzen f&uuml;r deutsche Produzenten und Konsumenten von Fischst&auml;bchen, Schlemmerfilets und anderen Tiefk&uuml;hl-Fischgerichten haben. Nach Recherchen der Nachrichtenagentur dpa sehen die Pl&auml;ne der EU-Kommission vor, dass die Einfuhr von Alaska-Seelachs aus Russland in die EU innerhalb von zwei Jahren um die H&auml;lfte reduziert werden muss. Angesichts des begrenzten Angebots k&ouml;nnte dies zu Produktionseinschr&auml;nkungen und h&ouml;heren Preisen zu f&uuml;hren.<br>\nKonkret ist den Pl&auml;nen zufolge vorgesehen, die Importmenge sofort nach Inkrafttreten des neuen Sanktionspakets auf den Durchschnittswert der Jahre 2023 bis 2025 zu begrenzen. Nach einem Jahr sollen dann nur noch 75 Prozent der Menge und nach zwei Jahren nur noch 50 Prozent importiert werden d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.eu-sanktionen-gegen-russland-droht-in-deutschland-eine-fischstaebchen-krise.da52fb4c-552d-4a51-841f-45cd035895eb.html\">Stuttgarter Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wie immer: Die Sanktionen sollen zwar Russland die Kriegsf&uuml;hrung erschweren, aber die Nachteile erleiden vor allem die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in Deutschland und der EU selbst. Ist das Absicht oder Dummheit?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die EU-Sanktionen gegen Jacques Baud und die Krise der Meinungsfreiheit<\/strong><br>\nZur grundrechtlichen Problematik individueller Restriktionen wegen &bdquo;Desinformation&ldquo; [&hellip;]<br>\nDie Ma&szlig;nahme reiht sich in eine (Fehl-)Entwicklung ein, die bislang erstaunlich wenig juristische Aufmerksamkeit erf&auml;hrt: Seit dem 17. Sanktionspaket vom Mai 2025 trifft das urspr&uuml;nglich gegen die Funktionstr&auml;ger despotischer Regime gerichtete Instrumentarium der &bdquo;restriktiven Ma&szlig;nahmen&ldquo; zunehmend auch Journalisten, Analysten und Publizisten &ndash; darunter gelegentlich auch EU-B&uuml;rger. Der Fall Baud zeigt exemplarisch, wie weit sich diese Praxis von rechtsstaatlichen Mindeststandards entfernt hat. Schon im Oktober 2025 kam ein Rechtsgutachten der ehemaligen EuGH-Richterin Ninon Colneric und der V&ouml;lkerrechtlerin Alina Miron (Universit&eacute; d&rsquo;Angers) zu dem Schluss, dass das gegenw&auml;rtige Regime insgesamt mit der EU-Grundrechtecharta und der EMRK unvereinbar sei.<br>\nDie gegen private &bdquo;Desinformanten&ldquo; gerichteten nur vermeintlich &bdquo;smarten&ldquo; Sanktionen sind nicht nur grundrechtswidrig, sondern auch dumm. Sie verst&auml;rken die Reichweite und Wirkungsmacht der Propaganda, die sie zu bek&auml;mpfen suchen, und diskreditieren zugleich die Union selbst. Statt auf die Macht der grundrechtlich garantierten Meinungsfreiheit zu vertrauen, macht sich die &uuml;ber&auml;ngstlich agierende Union selbst rechtlich angreifbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/sanktionen-baud-meinungsfreiheit\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&raquo;Wehret den Anf&auml;ngen&laquo; &raquo;Denunziationsparagraph&laquo; verlangt gegenseitige Kontrolle der B&uuml;rger<\/strong><br>\nDer ehemalige Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko, fr&uuml;her Linkspartei, dann BSW, &auml;u&szlig;ert sich in einem Interview mit Thomas Kaiser von der Schweizer Zeitschrift Zeitgeschehen im Fokus zu dem ausufernden EU-Sanktionsregime und dessen Hintergr&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/inland\/wehret-den-anfaengen-denunziationsparagraph-verlangt-gegenseitige-kontrolle-der-buerger\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nord Stream 2: Neuer Film geht der Frage nach, warum niemand aufkl&auml;ren will<\/strong><br>\nEin neuer Dokumentarfilm analysiert die verschiedenen Theorien zur Sprengung und untersucht die m&auml;&szlig;ige Lust an der Aufkl&auml;rung.<br>\nDer politische Wille, die Sprengung der Nord Stream Pipelines auch nur ansatzweise aufzukl&auml;ren, ist in Deutschland nicht besonders ausgepr&auml;gt. Das best&auml;tigen auch Journalisten, die sich mit dem Fall besch&auml;ftigt haben, wie etwa der Investigativ-Reporter Holger Stark vor einiger Zeit im NDR-Magazin &bdquo;Zapp&ldquo;. Nun liegt eine Dokumentation vor, in der die Autoren gewisserma&szlig;en die Synthese aus den bisher herumschwirrenden Thesen versuchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/nord-stream-2-neuer-film-geht-der-frage-nach-warum-niemand-aufklaeren-will-10082259\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kuba k&uuml;ndigt Wirtschafts&ouml;ffnung an<\/strong><br>\nUnter Druck aus Washington will der Karibik-Staat Kuba eine Wirtschaftsreform nach dem Vorbild der sozialistischen Marktwirtschaft Chinas und Vietnams umsetzen.<br>\nAnstelle der bisher vom Staat stark gesteuerten Planwirtschaft soll die geplante &Ouml;ffnung mehr Beteiligung des Privatsektors erm&ouml;glichen, wie Pr&auml;sident Miguel Diaz-Canel gestern ank&uuml;ndigte. Das Politb&uuml;ro der Kommunistischen Partei und die Nationalversammlung Kubas m&uuml;ssten die Reform noch billigen.<br>\n&bdquo;Die vorgeschlagenen Ma&szlig;nahmen werden es erm&ouml;glichen, die seit Langem bestehenden Widerspr&uuml;che zwischen der zentralen Planung und den Anreizen zu l&ouml;sen&ldquo;, sagte Diaz-Canel. Auch &Auml;nderungen im Agrarbereich sowie eine Umstrukturierung des Staatsapparats seien vorgesehen. Zudem w&uuml;rden einige f&uuml;r private Akteure bisher verbotene Wirtschaftsaktivit&auml;ten k&uuml;nftig erlaubt. Weitere Angaben dazu machte er nicht.<br>\nDie US-Regierung erh&ouml;hte in den vergangenen Monaten mit einer Reihe von Sanktionen den wirtschaftlichen Druck auf Kuba. Washington will dadurch politische und wirtschaftliche Reformen auf der Insel forcieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3433184\/\">ORF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ist der Druck aus Washinton die Ursache f&uuml;r die geplante Wirtschafts&ouml;ffnung Kubas oder lediglich der Anlass?<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Kuba flieht in den Markt<\/strong><br>\nStaatschef Miguel D&iacute;az-Canel k&uuml;ndigt angesichts der brutalen US-Blockade tiefgreifende, politische und wirtschaftliche Reformen f&uuml;r den sozialistischen Inselstaat an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/524218.unblock-cuba-kuba-flieht-in-den-markt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zahl der Insolvenzen steigt im M&auml;rz um 15,8 Prozent<\/strong><br>\nDie Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist im ersten Quartal deutlich gestiegen. Nach Angaben der Beh&ouml;rden wurden in den ersten drei Monaten des Jahres 6.275 Unternehmensinsolvenzen bei den Amtsgerichten beantragt. Das sind 6,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein im M&auml;rz stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen demnach um 15,8 Prozent.<br>\nDie deutsche Wirtschaft steckt im Umbruch. Die Autoindustrie k&auml;mpft mit dem &Uuml;bergang vom Verbrenner zum E-Auto. Die Exportwirtschaft k&auml;mpft mit den Z&ouml;llen von US-Pr&auml;sident Donald Trump und geopolitischen Risiken. So treibt der Krieg im Iran die Energiepreise, auch wichtige Lieferketten sind von der Krise am Golf betroffen.<br>\nSowohl die Bundesregierung als auch die EU-Kommission senkten deshalb die Wachstumsprognosen f&uuml;r Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/aktuelles\/wirtschaft\/id_101293792\/insolvenz-zahl-der-firmenpleiten-steigt-im-ersten-quartal-2026-stark-an.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Im Windschatten der WM<\/strong><br>\nGro&szlig;e Sportereignisse sind ein g&uuml;nstiger Zeitpunkt, Sozialabbau zu betreiben, weil alle vor den Bildschirmen kleben. Folgt ein Fu&szlig;ballsommer der Sozialk&uuml;rzungen? (&hellip;)<br>\nEine Vermischung von Sport und Politik, wie auch in diesem Text, ist bei Gro&szlig;ereignissen heikel. Aber es w&auml;re nicht das erste Mal, dass im Windschatten einer WM weitgehende Reformen, nein, Umverteilungen durchgesetzt werden. Mitten im Sommerm&auml;rchen 2006 wurde die Mehrwertsteuer erh&ouml;ht. Dies traf besonders Menschen mit niedrigen Einkommen. Der Bundesrat stimmte dem Gesetz am 16. Juni zu. Zwei Tage zuvor gewann Deutschland gegen Polen, vier Tage danach gegen Ecuador. Vier Jahre sp&auml;ter, w&auml;hrend der Weltmeisterschaft in S&uuml;dafrika, einigte sich die Bundesregierung bei einem Gipfel im Kanzleramt auf die Erh&ouml;hung der Krankenkassenbeitr&auml;ge. Einen Tag sp&auml;ter spielte Deutschland im Halbfinale gegen Spanien.<br>\nGut m&ouml;glich, dass es auch in diesem Fu&szlig;ballsommer zu Sozialk&uuml;rzungen kommt. Wie Friedrich Merz und seine Bundesregierung damit durchkommen, k&ouml;nnte auch davon abh&auml;ngen, wie erfolgreich die Nationalmannschaft ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Sozialabbau-waehrend-der-WM\/!6181422\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Warken bis der Arzt kommt<\/strong><br>\nNicht nur die Kritik ist laut. Auch die bunte Mischung der Gegner ist ungew&ouml;hnlich. Gewerkschaften, Krankenh&auml;user, CDU- wie SPD-gef&uuml;hrte Bundesl&auml;nder: Alle lehnen &ndash; wenn auch aus recht unterschiedlichen Motiven &ndash; die sogenannte Reform, die dem Namen nach die Krankenkassenbeitr&auml;ge stabilisieren soll, ab. Die Gewerkschaft Verdi hat vor gut zwei Wochen den &raquo;Klinikaufstand&laquo; gestartet. Am Mittwoch demonstrierten rund 8.000 Besch&auml;ftigte in Hannover, am Donnerstag noch mal 3.000 in Berlin.<br>\nDas Gesetzgebungsverfahren soll allem Anschein nach m&ouml;glichst schnell &uuml;ber die B&uuml;hne gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/524157.gkv-beitragsstabilisierungsgesetz-warken-bis-der-arzt-kommt.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Nina Warken verteidigt Gesundheitsreform als ausgewogen<\/strong><br>\nBundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat ihre Pl&auml;ne zu den Milliardeneinsparungen in der gesetzlichen Krankenversicherung als ausgewogen verteidigt. Egal, wen man frage, jeder sage, er sei zu stark betroffen, sagte Warken vor ersten Beratungen der Reform in Bundestag und Bundesrat. Aus ihrer Sicht liege ein ausgewogenes Paket vor, &raquo;das alle trifft&laquo;.<br>\nWarken sagte im Deutschlandfunk, sie k&ouml;nne die einzelnen Argumente gegen geplante Ver&auml;nderungen &raquo;in gro&szlig;en Teilen gut verstehen und nachvollziehen&laquo;. &raquo;Aber am Ende des Tages m&uuml;ssen wir die Beitragss&auml;tze jetzt stabilisieren&laquo;, sagte Warken. Dabei seien alle gefragt. Die Ministerin hob hervor, dass auch strukturelle Ver&auml;nderungen geplant seien, und nannte die Krankenhaus- und die Notfallreform sowie das Vorhaben, die Prim&auml;rversorgung durch Haus&auml;rzte zu st&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-06\/sparpaket-gesundheitswesen-gkv-nina-warken-krankenhaus-gxe\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist an Frechheit kaum noch zu &uuml;berbieten. Erstens spricht die Bundesministerin von &bdquo;Reformen&ldquo;, obwohl es f&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in Deutschland keine Verbesserungen durch ihre Vorhaben gibt. Zweitens &ndash; und das ist wirklich dreist &ndash; ist die Rede von einem ausgewogenen Paket, &bdquo;das alle trifft&ldquo;. Gek&uuml;rzt wird bei so ziemlich allen und das ist &ndash; so wirkt das W&ouml;rtchen &bdquo;trifft&ldquo; &ndash; offensichtlich die Absicht: K&uuml;rzungen f&uuml;r &ndash; zumindest fast &ndash; alle in der Gesellschaft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Warken will gr&ouml;&szlig;ere steuerliche F&ouml;rderung von privater Pflegevorsorge<\/strong><br>\nBundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat eine st&auml;rkere steuerliche F&ouml;rderung der privaten Pflegevorsorge vorgeschlagen. Es m&uuml;sse attraktiver werden, zus&auml;tzlich eine private Pflegeversicherung abzuschlie&szlig;en, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die private Vorsorge m&uuml;sse ein st&auml;rkerer Baustein der Pflegefinanzierung werden. Daf&uuml;r solle erm&ouml;glicht werden, gezahlte Beitr&auml;ge als Vorsorgeaufwand von der Steuer abzusetzen.<br>\nPflegezusatzversicherungen z&auml;hlen im Steuerrecht zu den &raquo;sonstigen Vorsorgeaufwendungen&laquo;. Diese betreffen Beitr&auml;ge zur Absicherung gegen Lebensrisiken. Aktuell sind &raquo;sonstige Vorsorgeaufwendungen&laquo; f&uuml;r Angestellte und Beamte bis zu einer j&auml;hrlichen H&ouml;chstgrenze von 1.900 Euro und f&uuml;r Selbstst&auml;ndige bis zu 2.800 Euro steuerlich absetzbar. Da in dem H&ouml;chstbetrag allerdings auch Beitr&auml;ge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegepflichtversicherung enthalten sind, gilt die steuerliche Wirkung als gering.<br>\nEine Besprechung des Vorschlags innerhalb der Bundesregierung steht noch aus. Ziel der geplanten Pflegereform ist es, die wachsende Finanzierungsl&uuml;cke in der sozialen Pflegeversicherung zu schlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-06\/warken-pflegereform-gesundheitsministerium-privat-vorsorge\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Warken k&ouml;nnte mit dem Steuergeld, das doch angeblich &uuml;berhaupt nicht vorhanden ist, die gesetzliche Pflegeversicherung st&auml;rken. Aber das w&auml;re zu einfach und w&uuml;rde keine teure neue B&uuml;rokratie schaffen. Der D&uuml;mmste kann erkennen, was ihr eigentliches Ziel ist: staatliches Geld zu den Anbietern von privaten Pflegeversicherungen und deren Eigent&uuml;mern umleiten.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Nina Warken fordert niedrigere Standards beim Bau von Pflegeheimen<\/strong><br>\nUm Pflegekosten zu senken, fordert Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) von den Bundesl&auml;ndern niedrigere baurechtliche Standards f&uuml;r Heime. Die gesetzlichen Vorgaben f&uuml;r Pflegeheime sollten &raquo;auf das Mindestma&szlig; reduziert werden&laquo;, sagte die CDU-Politikerin der Funke-Mediengruppe. &raquo;Da wurde aus gutem Willen &uuml;bertrieben, etwa was die Platzvorgaben f&uuml;r Zimmer angeht oder die Gr&ouml;&szlig;e von Gemeinschaftsr&auml;umen.&laquo;<br>\nEs sei zu viel verpflichtend und zu wenig flexibel, kritisierte Warken. &raquo;Auch das macht Pflegepl&auml;tze in Einrichtungen teuer.&laquo; Zust&auml;ndig f&uuml;r die Regeln sind die L&auml;nder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-06\/pflegekosten-nina-warken-cdu-pflegeheime-baurecht-pflegeversicherung-gxe\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Pflege in Deutschland: &bdquo;Wir steuern auf den Abgrund zu&rdquo;<\/strong><br>\nSeit die Regierung angek&uuml;ndigt hat, die Pflege grundlegend reformieren zu wollen, erlebt Intensivpfleger Christian Fuchs viele seiner Kunden in Aufruhr. Der 36-j&auml;hrige Leiter eines Pflegediensts sagt: &bdquo;Die Situation ist dramatisch.&rdquo;<br>\nFOCUS online: Herr Fuchs: Die Bundesregierung plant einen der gr&ouml;&szlig;ten Eingriffe in die Pflegeversicherung seit ihrer Einf&uuml;hrung. Was war Ihr erster Gedanke, als Sie davon geh&ouml;rt haben?<br>\nChristian Fuchs: Die ersten Gedanken kamen von unseren Kunden. Stabilisierung. Anpassung. Unterst&uuml;tzung. Das sind alles wohlklingende Worte. Aber unsere Kunden sind nicht bl&ouml;d. Sie wissen, worauf das abzielt. Da kann man sich im Bundesgesundheitsministerium noch so sehr um eine nette Verpackung bem&uuml;hen.<br>\nAuf was zielt der Entwurf aus Sicht Ihrer Kunden denn ab?<br>\nFuchs: Machen wir uns nichts vor, die Situation ist dramatisch. Die Geldt&ouml;pfe sind leer und der Pflegebedarf steigt. Was wir im Moment sehen, ist erst der Anfang. Immer mehr alte Menschen, immer weniger Beitragszahler &ndash; wie soll das gehen?<br>\nZumal wir im Moment noch nicht mal die Babyboomer zu unserem Kundenstamm z&auml;hlen, das geht ja jetzt erst langsam los. Ganz ehrlich, wir steuern auf einen Abgrund zu. Viele unserer Kunden klagen &uuml;ber schreckliche Existenz&auml;ngste. Wenn Sie mich fragen: zurecht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/wir-steuern-auf-den-abgrund-zu-ein-intensivpfleger-macht-zur-geplanten-pflegereform-in-deutschland-eine-klare-ansage_3f2b2a79-fbea-4c3a-a46c-b6920b8cb799.html\">Focus Online<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-152260","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152260","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=152260"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152260\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":152263,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152260\/revisions\/152263"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=152260"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=152260"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=152260"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}