{"id":152515,"date":"2026-06-21T09:00:17","date_gmt":"2026-06-21T07:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152515"},"modified":"2026-06-19T10:23:41","modified_gmt":"2026-06-19T08:23:41","slug":"hinweise-der-woche-464","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152515","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152515#h01\">&raquo;Kriegst&uuml;chtigkeit sehe ich im Widerspruch zum Grundgesetz&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152515#h02\">Nato-Kommandeur Grynkewich: &bdquo;Russland ist nicht auf einen Konflikt aus&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152515#h03\">Kann die Ukraine die Krim zur&uuml;ckerobern?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152515#h04\">Friedensgutachten: 69 Prozent der Ukrainer wollen Frieden &ndash; warum h&ouml;rt ihnen niemand zu?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152515#h05\">Ausgezeichnete Anklage: Was Gazas Kinder-K&ouml;pfe erz&auml;hlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152515#h06\">&laquo;Der Krieg hat einen neuen Iran hervorgebracht&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152515#h07\">Die EU-Sanktionen gegen Jacques Baud und die Krise der Meinungsfreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152515#h08\">Faktencheck Rente: zentrale Finanzierungsdaten haben sich positiver entwickelt als oft behauptet wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152515#h09\">Die Hetze gegen den Sozialstaat wird immer schlimmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152515#h10\">&bdquo;Es kommen immer wieder die gleichen M&auml;nner in Haft&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&raquo;Kriegst&uuml;chtigkeit sehe ich im Widerspruch zum Grundgesetz&laquo;<\/strong><br>\nRolf M&uuml;tzenich ist der profilierteste Diplomatie-Verfechter innerhalb der SPD. Im Jacobin-Interview spricht er dar&uuml;ber, was Deutschlands UN-Blamage bedeutet und wie an der Basis seiner Partei &uuml;ber Aufr&uuml;stung diskutiert wird.<br>\nJahrzehntelang w&auml;hlten die Mitglieder der Vereinten Nationen Deutschland regelm&auml;&szlig;ig als nicht st&auml;ndiges Mitglied in den UN-Sicherheitsrat &ndash; bis jetzt. Anfang Juni verfehlte die deutsche UN-Delegation die erforderliche Zweidrittelmehrheit deutlich. Gerade aus dem globalen S&uuml;den wurde immer wieder Kritik an der Bundesregierung laut, die das V&ouml;lkerrecht selektiv auslege und zu V&ouml;lkerrechtsbr&uuml;chen Israels und der USA schweige. Einst f&uuml;r seine diplomatischen Anstrengungen gesch&auml;tzt, wird Deutschland in Teilen der Welt immer mehr als parteiische Macht wahrgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/rolf-muetzenich-diplomatie-spd-aufruestung\">Jacobin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Kritik an Kirchen wegen Einbindung der Seelsorge in Kriegsvorbereitungen<\/strong><br>\nDie gro&szlig;en christlichen Kirchen in Deutschland werden von mehreren Seiten f&uuml;r ihre Einbindung der Seelsorge in Kriegsvorbereitungen kritisiert. Im Zentrum der Kritik steht insbesondere ein &bdquo;internes Arbeitspapier&ldquo;, das die evangelische und katholische Kirche gemeinsam im M&auml;rz ver&ouml;ffentlicht haben. Es tr&auml;gt den Titel: &bdquo;&Ouml;kumenisches Rahmenkonzept: Seelsorge und Akutintervention im Spannungs-, B&uuml;ndnis- und Verteidigungsfall&ldquo;. [&hellip;]<br>\nIn der Petition hei&szlig;t es, das &bdquo;Rahmenkonzept&ldquo; konkretisiere &bdquo;Handlungsstrategien, wie sie der geheime &sbquo;Operationsplan Deutschland&lsquo; wohl f&uuml;r Religionsgemeinschaften und deren Seelsorge vorsieht&ldquo;. Die Bundesvorsitzende von Pax Christi, Birgit Wehner, sagte auf Anfrage von Multipolar, das &bdquo;Rahmenkonzept&ldquo; &uuml;bernehme &bdquo;unhinterfragt sicherheitspolitische Annahmen der Bundesregierung im Blick auf die milit&auml;rische Bedrohung und gewaltsame Konflikte.&ldquo; Es fehle eine friedensethische Reflexion der Rolle der Kirchen und ihrer Mitglieder zur Verhinderung eines Krieges. Das Konzept bereite den Krieg sprachlich und gedanklich mit vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0426\">Multipolar<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Jeffrey Sachs: Wenn wir vom Abgrund des Kriegs wegwollen, m&uuml;ssen wir ehrlich sein<\/strong><br>\nJeffrey Sachs antwortet einem Kritiker aus Europa und erkl&auml;rt, dass nur die Kenntnis der Ursachen des Krieges zu dessen Beendigung f&uuml;hren k&ouml;nnen.<br>\nIn meinem Offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz, erschienen am 27. Mai 2026 in der Berliner Zeitung, habe ich sechs konkrete Fehlentscheidungen der deutschen Au&szlig;enpolitik seit der Wiedervereinigung dargelegt &ndash; sechs konkrete Entscheidungen, die von namentlich genannten deutschen Politikern zu bekannten Daten getroffen wurden und Europa an den Rand eines allgemeinen Krieges gebracht haben. Die Berliner Zeitung hat eine Antwort eines Autors unter dem Pseudonym &bdquo;Tonio Nielsen&ldquo; ver&ouml;ffentlicht, der von der Redaktion als &bdquo;ein Mitarbeiter der Regierung eines europ&auml;ischen Landes&ldquo; identifiziert wurde. Herr Nielsen wirft mir &bdquo;historische Verzerrungen&ldquo;, &bdquo;selektive Geschichtsdarstellung&ldquo; und &bdquo;moralisches und analytisches Versagen&ldquo; vor. Er schlussfolgert, dass mein Vorschlag einer &bdquo;gesteuerten Kapitulation&ldquo; gleichkomme.<br>\nSeine Antwort verdient eine ernsthafte Auseinandersetzung. Ich m&ouml;chte daher die sechs Punkte einzeln betrachten. In jedem Fall werde ich darlegen, was ich gesagt habe, was Herr Nielsen erwidert und warum seine Erwiderung nicht stichhaltig ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/jeffrey-sachs-wenn-wir-vom-abgrund-des-krieges-wegwollen-muessen-wir-ehrlich-sein-10106237\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nato-Kommandeur Grynkewich: &bdquo;Russland ist nicht auf einen Konflikt aus&ldquo;<\/strong><br>\nImmer wieder wurde von der Nato, europ&auml;ischen Regierungen, Geheimdiensten und Milit&auml;rs behauptet, Russland bereits sich darauf vor, EU- und Nato-L&auml;nder anzugreifen. Gehandelt wurde, ob der Sommer 2025 bereits der letzte vor dem Krieg sein k&ouml;nnte. Ansonsten geisterten Jahresangaben durch den Raum von jetzt bis 2030. Jeder, der f&uuml;r Aufr&uuml;stung und die milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung der Ukraine, die als Bollwerk bezeichnet wird, gab Vermutungen ab, bis wann die Nato-Staaten sich so stark aufr&uuml;sten m&uuml;ssten, um einen Angriff abzuschrecken &ndash; oder Russland selbst bedrohen zu k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nJetzt widersprach US-General und Nato-Kommandeur (SACEUR) Alexus Grynkewich auf der Luft- und Raumfahrtmesse ILA dem in Europa herrschenden Narrativ auf einem Panel zusammen mit dem Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, Airbus-Defence-and-Space-CEO Michael Sch&ouml;llhorn und OJ Sanchez von Lockheed Martin. Thema war die Aufr&uuml;stung Europas und der teilweise R&uuml;ckzug der USA. Grynkewich war es, der den Abzug von 5000 US-Soldaten aus Deutschland und die Absage verk&uuml;ndet hatte, Mittelstreckenraketen in Deutschland zu stationieren. Dabei wird es nicht bleiben. Der US-General machte auf dem Panel auch den Grund deutlich, so die Financial Times. Luftwaffen- und Marineverb&auml;nde m&uuml;ssten in den Pazifik verlegt werden. Das brauche man im Falle eines &bdquo;Ereignisses&ldquo; dort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/nato-kommandeur-grynkewich-russland-ist-nicht-auf-einen-konflikt-aus\/\">Florian R&ouml;tzer auf Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Milit&auml;rexperte sicher: Russischer Angriff auf die Nato ist &ldquo;nicht plausibel&rdquo;<\/strong><br>\nEx-Oberst Wolfgang Richter erkl&auml;rt im Interview, warum Europas Milit&auml;r Russland konventionell deutlich &uuml;berlegen ist und welche Schw&auml;chen Moskau l&auml;hmen.<br>\nKaum ein Thema pr&auml;gt die sicherheitspolitische Debatte derzeit st&auml;rker als die Frage, ob Russland nach dem Krieg in der Ukraine auch Nato-Staaten bedrohen k&ouml;nnte. Wolfgang Richter, Oberst a. D., fr&uuml;herer Sicherheitsexperte der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und heute Associate Fellow am Genfer Zentrum f&uuml;r Sicherheitspolitik (GCSP), h&auml;lt viele der kursierenden Bedrohungsszenarien f&uuml;r &uuml;berzogen.<br>\nTelepolis hat mit ihm &uuml;ber die milit&auml;rischen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse in Europa, die Risiken von Fehlwahrnehmungen und die Frage gesprochen, ob Europa neben Abschreckung nicht auch wieder st&auml;rker auf Dialog und R&uuml;stungskontrolle setzen sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Militaerexperte-sicher-Russischer-Angriff-auf-die-Nato-ist-nicht-plausibel-11330829.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Pistorius irrt: Russland ist keine Bedrohung f&uuml;r Deutschland und wird nur angreifen, wenn seine Existenz gef&auml;hrdet ist.<\/strong><br>\nWenn man wei&szlig;, wo der Feind steht, herrscht Ordnung im eigenen Weltbild. Deutschland unter Politikern wie Boris Pistorius, Olaf Scholz und Friedrich Merz haben in den letzten Jahren die deutsche Kriegsmaschinerie auf Hochtouren gebracht. Und dies auf der Basis einer einzigen Annahme: Russland k&ouml;nnte demn&auml;chst Deutschland angreifen, also m&uuml;ssten wir f&uuml;r diesen Fall ger&uuml;stet sein. Diese Hypothese wird weder durch den bisherigen Verlauf der deutsch-russischen Geschichte gest&uuml;tzt &mdash; eher war Deutschland der Angreifer &mdash;, noch scheint das konkrete Verhalten der russischen F&uuml;hrung ein solches Szenario nahezulegen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein Krieg zwischen beiden L&auml;ndern unm&ouml;glich w&auml;re. Der Autor macht in seinem Artikel f&uuml;r &bdquo;Gewerkschaftsforum&ldquo; deutlich, dass es Umst&auml;nde gibt, unter denen Russland seine Zur&uuml;ckhaltung aufgeben und ein Inferno entfesseln k&ouml;nnte. Es sind die gleichen Umst&auml;nde, die auch zum Angriff auf die Ukraine beitrugen: dann n&auml;mlich, wenn sich das Land bedr&auml;ngt und in seiner Existenz bedroht sieht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/pistorius-irrt\">Manova<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&bdquo;Russland sucht keinen Konflikt&ldquo;: NATO-Befehlshaber gibt Entwarnung &ndash; ARD und ZDF verschweigen das<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152333%20\">NachDenkSeiten <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kann die Ukraine die Krim zur&uuml;ckerobern?<\/strong><br>\nNoch vor wenigen Monaten h&auml;tte diese Frage unwahrscheinlich, ja sogar absurd erscheinen k&ouml;nnen. Die gescheiterte ukrainische Gegenoffensive im Sommer 2023 zielte darauf ab, die Landbr&uuml;cke zwischen Mariupol und der Krimhalbinsel zu durchtrennen. Damals, in den Wochen vor dem ukrainischen Angriff, behaupteten ukrainische und westliche Milit&auml;rexperten, die Ukraine habe eine realistische Chance, die Krim zur&uuml;ckzuerobern. Tats&auml;chlich hie&szlig; es, die Aussicht auf eine R&uuml;ckeroberung der Krim sei f&uuml;r die Ukraine viel realistischer als ein erfolgreicher Vorsto&szlig; in den schwer befestigten Donbass. Ukrainische Regierungsvertreter meinten, sie w&uuml;rden im kommenden Mai in Jalta Kaffee trinken. Selenskyj selbst hatte behauptet, der russisch-ukrainische Krieg habe auf der Krim begonnen (in Anspielung auf den &Uuml;bergang der Krim an Russland im Jahr 2014) und werde auf der Krim enden. Das katastrophale Scheitern der ukrainischen Gegenoffensive im Jahr 2023 wirkte ern&uuml;chternd. Zumindest f&uuml;r eine Weile.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/kann-die-ukraine-die-krim-zurueckerobern\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Bis zu 11.000 Dollar Sold: Ukraine wirbt Ausl&auml;nder mit EU-Milliarden an<\/strong><br>\nKiew will bis zu der H&auml;lfte der Infanterie mit ausl&auml;ndischen Legion&auml;ren besetzen &ndash; angeworben von privaten Headhuntern, bezahlt mit EU-Milliarden.<br>\nIm f&uuml;nften Jahr des Krieges mit Russland greift die Ukraine zu einem drastischen Mittel gegen den akuten Personalmangel an der Front: Kiew will k&uuml;nftig bis zur H&auml;lfte aller Infanterieposten mit ausl&auml;ndischen Legion&auml;ren besetzen.<br>\nMit einem Sold von bis zu 11.000 Dollar sollen sie gelockt und von privaten Headhuntern angeworben werden. Das Geld f&uuml;r diese massive Sold-Offensive flie&szlig;t auch unmittelbar aus Br&uuml;ssel &uuml;ber ein EU-Darlehen von 90 Milliarden Euro.<br>\nWie aus dem Reformportal des ukrainischen Verteidigungsministeriums hervorgeht, sollen k&uuml;nftig 30 bis 50 Prozent aller Sturm- und Infanterieposten an der vordersten Linie mit ausl&auml;ndischen K&auml;mpfern besetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Bis-zu-11-000-Dollar-Sold-Ukraine-wirbt-Auslaender-mit-EU-Milliarden-an-11331499.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Friedensgutachten: 69 Prozent der Ukrainer wollen Frieden &ndash; warum h&ouml;rt ihnen niemand zu?<\/strong><br>\nK&uuml;rzlich wurde das &bdquo;Jahresgutachten der Friedensforscher&ldquo; vorgestellt , doch seinem Namen wird es nicht mehr gerecht. Nur 24 Prozent der Ukrainer pl&auml;dieren f&uuml;rs Weiterk&auml;mpfen. Warum ignorieren die Forscher, was die Bev&ouml;lkerung l&auml;ngst wei&szlig;? [&hellip;]<br>\nNicht nur an der Front bewegt sich nicht mehr viel, auch in den K&ouml;pfen der Friedensforscher herrscht Flaute. Jeder noch so kleine L&ouml;sungsansatz wird durch unrealistische Forderungen blockiert. Jeder potentielle Vermittler ger&auml;t sofort unter Verratsverdacht. Man will nicht einsehen, dass es absolute Sicherheitsgarantien nicht geben kann. Wie bei allen Verhandlungen zwischen Kontrahenten braucht es einen Vertrauensvorschuss. Erfolgsgarantien gibt es nur im M&auml;rchen.<br>\nDer Bonner Politikwissenschaftler Andreas Heinemann-Gr&uuml;der, der ein Forschungsprojekt mit dem hintersinnigen Titel &bdquo;Den Krieg vom Ende her denken&ldquo; leitet, stellte n&uuml;chtern fest, dass von den zwischen 1946 und 2005 gez&auml;hlten 63 zwischenstaatlichen Kriegen nur jeder f&uuml;nfte mit einem eindeutigen Ergebnis endete. Mehr als drei Viertel der ausgehandelten Friedensabkommen scheiterten innerhalb von zwei Jahren, zw&ouml;lf Prozent hielten zwei bis f&uuml;nf Jahre, weitere zw&ouml;lf Prozent hielten mehr als f&uuml;nf Jahre.<br>\n&Uuml;bersetzt hei&szlig;t das: Man darf Friedensabkommen nicht mit &uuml;berzogenen Erwartungen &uuml;berfrachten. Und nach ihrer Unterzeichnung muss man etwas f&uuml;r ihre Erf&uuml;llung tun, zum Beispiel, indem man mit Abr&uuml;stungsverhandlungen weitermacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/friedensforschung-und-krieg-69-prozent-der-ukrainer-sind-fuer-verhandlungsloesung\/dac57569-264e-4080-98e7-f13df447ac1d\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Stell dir vor, es ist Krieg &ndash; und du gehst doch hin<\/strong><br>\nJunge M&auml;nner, die bekanntmachen, dass sie Deutschland in keinem Fall mit der Waffe in der Hand verteidigen w&uuml;rden, f&uuml;hren bei manchem zu Schnappatmung. Dieses Thema ist jedoch v&ouml;llig bedeutungslos.<br>\nDeutsche Medienschaffende haben eine neue Sensation, eine Kuriosit&auml;t f&uuml;r sich entdeckt. Wie einst Arno D&uuml;bel, den man vor Jahren als Paradebeispiel f&uuml;r einen arbeitsscheuen Hallodri in diversen Sendungen oder Artikel vorf&uuml;hrte, so hat man nun junge M&auml;nner f&uuml;r den medialen Beschau entdeckt, die k&uuml;hn von sich behaupten, das Land &ndash; im Falle eines Falles, also Ernstfalles &ndash; nicht mit der Waffe in der Hand zu verteidigen. Vaterlandslose Gesellen also, die nicht bereit dazu sind, s&uuml;&szlig; und ehrenvoll f&uuml;r das Vaterland zu sterben.<br>\nZwei Namen hat man dabei entdeckt: Ole Nymoen, der den Bestseller &raquo;Warum ich niemals f&uuml;r mein Land k&auml;mpfen w&uuml;rde&laquo; schrieb &ndash; und Simon David Dressler, der sich als &raquo;Linksfluencer&laquo; sieht. Die beiden jungen M&auml;nner machen selbstbewusst deutlich, dass sie dieses Deutschland nicht f&uuml;r verteidigungsw&uuml;rdig halten. Man kann nachvollziehen, was sie meinen. Ein Land, dass zwischen Sozialabbau, Verwahrlosung und Strukturschw&auml;che taumelt, mit seinem Leben zu verteidigen: Da gibt es in der Tat ein gewisses Vermittlungsproblem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/gesellschaft\/stell-dir-vor-es-ist-krieg-und-du-gehst-doch-hin\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ausgezeichnete Anklage: Was Gazas Kinder-K&ouml;pfe erz&auml;hlen<\/strong><br>\nEine preisgekr&ouml;nte Recherche enth&uuml;llt erschreckende Muster von Israels Kriegsf&uuml;hrung in Gaza. Doch Deutschlands Medien schweigen sich aus. Warum?<br>\nAm 3. Juni wurde in Lissabon der Europ&auml;ische Pressepreis 2026 verliehen, das paneurop&auml;ische &Auml;quivalent zum Pulitzer-Preis. In der Kategorie &ldquo;Herausragende Berichterstattung&rdquo; gewann die Recherche &ldquo;What the Wounds Are Telling Us&rdquo; (deutsch: Was die Wunden uns erz&auml;hlen) der niederl&auml;ndischen Journalisten Maud Effting und Willem Feenstra, erstmalig erschienen am 13. September 2025 in der Zeitung De Volkskrant.<br>\nIhr zentraler Befund: Schusswunden an Kopf und Brust von 114 minderj&auml;hrigen, pal&auml;stinensischen Kindern deuten auf systematisch gezielte T&ouml;tungen durch israelische Kr&auml;fte hin, sie k&ouml;nnen kein Zufall sein.<br>\nDer deutsche Bl&auml;tterwald schweigt, sowohl zur Recherche, zur Preisverleihung als auch zu den gen Israel gerichteten Vorw&uuml;rfen aller Art &ndash; mit Ausnahme von dezidiert linken Tageszeitungen berichtete kein gr&ouml;&szlig;eres, deutsches Qualit&auml;tsmedium auch nur eine Silbe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Ausgezeichnete-Anklage-Was-Gazas-Kinder-Koepfe-erzaehlen-11329971.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ein langsames Ausl&ouml;schen<\/strong><br>\nIn Gaza herrscht nun statt der Hamas das Chaos. Ohne stabile Versorgung und Institutionen droht dem K&uuml;stenstreifen der gesellschaftliche Zusammenbruch.<br>\nDie Schlagzeilen der gro&szlig;en Medien sind gef&uuml;llt mit Meldungen &uuml;ber die Kriege in Ukraine, Iran und Libanon. Gaza ist aus dem Rampenlicht verschwunden. Deshalb zu glauben, den Menschen dort ginge es in irgendeiner Weise besser oder sogar, es sei ein allgemeiner Aufschwung in Sicht, w&auml;re jedoch unzutreffend. Viele Menschen leben zusammengepfercht in den Fl&uuml;chtlingslagern im S&uuml;den und fristen ein Dasein, gepr&auml;gt von st&auml;ndigen Versorgungsengp&auml;ssen, einem ann&auml;hernd zusammengebrochenen Gesundheitssystem und der st&auml;ndigen Angst vor erneuter milit&auml;rischer Eskalation. Eine derartig destabilisierte und fragmentierte Gesellschaft nimmt als soziales Gef&uuml;ge enormen Schaden. Glaubt man den Einsch&auml;tzungen des ehemaligen griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis oder dem israelischen Journalisten Gideon Levy, ist das mehr als gewollt, denn eine traumatisierte Bev&ouml;lkerung ohne jeglichen Halt oder Perspektive schlie&szlig;lich zu vertreiben, d&uuml;rfte ein Leichtes sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/ein-langsames-ausloschen\">Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&laquo;Der Krieg hat einen neuen Iran hervorgebracht&raquo;<\/strong><br>\nWie bluffte doch US-Pr&auml;sident Donald Trump. Zum Beispiel in den ersten Tagen des Krieges: &laquo;Wir haben ihr gesamtes b&ouml;ses Imperium zerschlagen.&raquo; Und ein paar Wochen sp&auml;ter: &laquo;Wir haben den totalen und vollst&auml;ndigen Sieg verk&uuml;ndet.&raquo;<br>\nInzwischen ist es offensichtlich: Donald Trump hat sich verrechnet. Narges Bajoghli und Vali Nasr stellen fest:<br>\n&laquo;Anstatt den Iran zu brechen, hat die Feuerprobe des Krieges ihn auf unerwartete Weise ver&auml;ndert. Um zu &uuml;berleben und neue strategische Vorteile zu erlangen, musste sich die Islamische Republik anpassen und innovativ sein und dabei ihre Art der Kriegsf&uuml;hrung, der Staatsf&uuml;hrung und der Gesellschaftssteuerung neu gestalten. Und dies musste sie mit beispielloser Geschwindigkeit tun. Teheran ist nun zuversichtlich hinsichtlich dessen, was es erreicht hat, und entschlossen, diese Errungenschaften im In- und Ausland zu festigen. Der Krieg hat einen neuen Iran hervorgebracht, der den Nahen Osten umgestalten und den Verlauf der Geopolitik auf Jahre hinaus beeinflussen wird.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/der-krieg-hat-einen-neuen-iran-hervorgebracht\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu: <strong>Imperiale Neuordnung<\/strong><br>\nZur Strategie hinter dem Iran-Krieg: Die USA wollen eine multipolare Welt verhindern und Versorgungswege weltweit kontrollieren &ndash; und damit auch ihre Verb&uuml;ndeten. [&hellip;]<br>\nWashington hat die Kontrolle verloren, ist in einen Konflikt hineingezogen worden, den es nicht wollte, und zahlt nun den Preis f&uuml;r jahrzehntelange Nahostpolitik. Diese Lesart greift zu kurz. Sie verwechselt Strategie mit Kontrollverlust. Denn der Krieg gegen den Iran ist ein Instrument. Er bedient drei globale Hegemonialinteressen der USA zugleich: Er zwingt Verb&uuml;ndete in eine neue imperiale Arbeitsteilung, macht Konkurrenten &uuml;ber die Reglementierung des Zugangs zu Energietr&auml;gern verwundbar, und er liefert dem US-Milit&auml;r das Lernfeld, das es f&uuml;r den Paradigmenwechsel von der Plattform- zur Wirkmittelkriegf&uuml;hrung braucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/524253.krieg-und-frieden-imperiale-neuordnung.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Iran-Krieg macht Milliard&auml;re aus der &Ouml;l-, Gas- und Kohlebranche um 23,5 Milliarden Dollar reicher<\/strong><br>\nSeit dem Angriff der USA und Israels auf den Iran ist das Verm&ouml;gen von 41 Milliard&auml;ren aus der &Ouml;l-, Gas- und Kohlebranche in den G7-Staaten um 23,5 Milliarden Dollar gewachsen. Das zeigt eine neue Oxfam-Analyse. Im selben Zeitraum k&uuml;rzten diese L&auml;nder &ndash; Deutschland, Frankreich, Gro&szlig;britannien, Italien, Japan, Kanada und die USA &ndash; ihre Entwicklungshilfe so stark wie nie zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/iran-krieg-profit-oxfam\/\">Kontrast.at<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Trumps Iran-Deal &ndash; Rechnung ohne den Wirt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152282\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die EU-Sanktionen gegen Jacques Baud und die Krise der Meinungsfreiheit<\/strong><br>\nZur grundrechtlichen Problematik individueller Restriktionen wegen &bdquo;Desinformation&ldquo; [&hellip;]<br>\nDie Ma&szlig;nahme reiht sich in eine (Fehl-)Entwicklung ein, die bislang erstaunlich wenig juristische Aufmerksamkeit erf&auml;hrt: Seit dem 17. Sanktionspaket vom Mai 2025 trifft das urspr&uuml;nglich gegen die Funktionstr&auml;ger despotischer Regime gerichtete Instrumentarium der &bdquo;restriktiven Ma&szlig;nahmen&ldquo; zunehmend auch Journalisten, Analysten und Publizisten &ndash; darunter gelegentlich auch EU-B&uuml;rger. Der Fall Baud zeigt exemplarisch, wie weit sich diese Praxis von rechtsstaatlichen Mindeststandards entfernt hat. Schon im Oktober 2025 kam ein Rechtsgutachten der ehemaligen EuGH-Richterin Ninon Colneric und der V&ouml;lkerrechtlerin Alina Miron (Universit&eacute; d&rsquo;Angers) zu dem Schluss, dass das gegenw&auml;rtige Regime insgesamt mit der EU-Grundrechtecharta und der EMRK unvereinbar sei.<br>\nDie gegen private &bdquo;Desinformanten&ldquo; gerichteten nur vermeintlich &bdquo;smarten&ldquo; Sanktionen sind nicht nur grundrechtswidrig, sondern auch dumm. Sie verst&auml;rken die Reichweite und Wirkungsmacht der Propaganda, die sie zu bek&auml;mpfen suchen, und diskreditieren zugleich die Union selbst. Statt auf die Macht der grundrechtlich garantierten Meinungsfreiheit zu vertrauen, macht sich die &uuml;ber&auml;ngstlich agierende Union selbst rechtlich angreifbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/sanktionen-baud-meinungsfreiheit\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Deutschland erlebt eine Faschisierung&ldquo; &ndash; Ein Vortrag von H&uuml;seyin Do&#287;rus Anwalt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152372\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Faktencheck Rente: zentrale Finanzierungsdaten haben sich positiver entwickelt als oft behauptet wird<\/strong><br>\nZentrale Finanzierungsdaten der gesetzlichen Rente in Deutschland haben sich im demografischen Wandel viel positiver entwickelt, als zugespitzte Behauptungen in der aktuellen Debatte nahelegen. Das unterstreicht eine neue Analyse des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.* Gemessen an der Wirtschaftsleistung als entscheidender Gr&ouml;&szlig;e sind die Ausgaben f&uuml;r die gesetzliche Rente heute niedriger als vor knapp 30 Jahren: 1997 lagen die Ausgaben der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) bei 10,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), 2003 waren es 10,4 Prozent. In 2024 betrug der Anteil hingegen 9,3 Prozent. Und dass, obwohl die Zahl der Rentner*innen im gleichen Zeitraum um &uuml;ber drei Millionen Menschen gestiegen ist. Auch der Beitragssatz zur GRV liegt aktuell mit 18,6 Prozent sp&uuml;rbar niedriger als Ende der 2000er Jahre mit 19,9 Prozent oder Ende der 1990er Jahre mit sogar 20,3 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-faktencheck-rente-zentrale-finanzierungsdaten-77227.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Verantwortlich f&uuml;r die niedrigen Renten in Deutschland ist die Politik und nicht die Demographie &ndash; Teil 1 und Teil 2<\/strong><br>\nQuelle Teil1: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152310\">NachDenkSeiten<\/a><br>\nQuelle Teil2: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152408\">NachDenkSeiten <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Hetze gegen den Sozialstaat wird immer schlimmer<\/strong><br>\nEin Leser schickt mir ein Zitat aus der Zeitung, f&uuml;r die ich noch nie im Leben einen Cent ausgegeben habe und niemals einen ausgeben werde: BILD<br>\nDort steht tats&auml;chlich: &bdquo;Neue Zahlen zeigen, dass Besch&auml;ftigte und Betriebe heute rund 60 Milliarden Euro pro Jahr mehr in die Sozialsysteme einzahlen als vor 20 Jahren! Arbeit wird immer st&auml;rker belastet. B&auml;cker, Handwerker und &Ouml;konomen schlagen Alarm und sprechen von einer &bdquo;Todesspirale&ldquo; f&uuml;r Jobs und Wohlstand.&ldquo;<br>\nWie die BILD-Macher auf 60 Milliarden kommen, wei&szlig; ich nicht, aber die Zahl scheint mir sehr niedrig. Doch auf diese Zahl kommt es gar nicht an. Die &bdquo;Belastung&ldquo; von Arbeit (wenn &uuml;berhaupt von einer Belastung die Rede sein kann) kann man ernsthaft nur daran messen, wieviel vom aktuellen Einkommen f&uuml;r Sozialabgaben und Steuern ausgegeben wird. Nur diese Prozentzahl kann etwas &uuml;ber Belastung sagen, aber niemals eine absolute Zahl wie die omin&ouml;sen 60 Milliarden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/06\/16\/die-hetze-gegen-den-sozialstaat-wird-immer-schlimmer\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu: <strong>Armut bek&auml;mpfen statt versch&auml;rfen!<\/strong><br>\nDer Parit&auml;tische Gesamtverband hat seinen j&auml;hrlichen Armutsbericht vorgelegt. Der zeichnet ein alarmierendes Bild: In Deutschland sind &uuml;ber 13 Millionen Menschen armutsgef&auml;hrdet. Ihr Haushaltseinkommen liegt also unter der Schwelle von beispielsweise 1445 Euro (f&uuml;r Alleinlebende) bzw. 2601 Euro (f&uuml;r ein Paar mit einem Kind unter 14 Jahren). Die Armutsgef&auml;hrdungsquote ist auf 16,1 Prozent gestiegen &ndash; der h&ouml;chste Wert seit Jahren. Armutsgef&auml;hrdung ist kein Randproblem mehr, sondern Ausdruck einer vertieften sozialen Ungleichheit.<br>\nArmut bedeutet Scham, soziale Ausgrenzung und mangelnde Teilhabe, geht aber h&auml;ufig auch mit k&ouml;rperlichen und psychischen Problemen einher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wipo.verdi.de\/publikationen\/++co++286b7f08-6a2d-11f1-aba6-0dad04c4d027\">ver.di<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>It&rsquo;s the Solidarit&auml;t, stupid<\/strong><br>\nDie geplanten K&uuml;rzungen bei den Sozialversicherungen w&uuml;rden mehr Altersarmut bedeuten. Dabei gibt es Alternativen &ndash; man muss sie nur wollen.<br>\nN ach der Abschaffung des B&uuml;rgergeldes, durch die die Mindestabsicherung wieder auf ein Hartz-IV-&auml;hnliches Niveau verbunden mit scharfen Sanktionen abgesenkt wurde, planen CDU, CSU und SPD eine Radikalreform mehrerer Sozialversicherungszweige. Und viele Medien applaudieren und fordern m&ouml;glichst radikale &Auml;nderungen. Weil die Gesetzliche Krankenversicherung, die Soziale Pflegeversicherung und die Gesetzliche Rentenversicherung als Kernbestandteil des Bismarck&rsquo;schen Sozialversicherungsstaates gelten, w&auml;chst mit den umfassenden &Auml;nderungspl&auml;nen der Koalition die Gefahr, dass dieser schrittweise in einen blo&szlig;en F&uuml;rsorge-, Almosen- und Suppenk&uuml;chenstaat umgewandelt wird.<br>\nDass Kanzler Friedrich Merz ausgerechnet in einer Rede vor Bankern verk&uuml;ndete, dass die gesetzliche Rente &bdquo;allenfalls noch die Basisabsicherung&ldquo; f&uuml;r das Alter sein k&ouml;nne, legt die skizzierte Entwicklungsrichtung jedenfalls nahe. Moritz Schularick, als Pr&auml;sident des Kieler Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft einer der prominentesten deutschen &Ouml;konomen, wurde bei &bdquo;Caren Miosga&ldquo; vor einer Woche noch deutlicher, als er &ndash; ohne bei der anwesenden Arbeits- und Sozialministerin B&auml;rbel Bas auf vehementen Widerspruch zu sto&szlig;en &ndash; konstatierte, dass die gesetzliche Rente k&uuml;nftig &bdquo;eine Art Grundsicherung im Alter&ldquo; sein werde.<br>\nDamit w&auml;re eine Normalisierung der Altersarmut in Deutschland, das bereits eines der niedrigsten Rentenniveaus unter den EU-Staaten aufweist, geradezu vorprogrammiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Sozialversicherungen\/!6187019\/\">Christoph Butterwegge in der taz<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Schafft die Pflegeversicherung ab!<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152264\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Es kommen immer wieder die gleichen M&auml;nner in Haft&ldquo;<\/strong><br>\nDer ehemalige JVA-Leiter Thomas Galli fordert die Abschaffung von Gef&auml;ngnissen. Der Justizvollzug richtet nach seiner Erfahrung mehr Schaden an, als dass er hilft. Der Anwalt setzt sich f&uuml;r eine Umw&auml;lzung des Strafensystems ein. [&hellip;]<br>\nWELT: Herr Galli, Sie fordern die Abschaffung von Gef&auml;ngnissen. Wieso?<br>\nThomas Galli: Es herrscht die Idee vor, man k&ouml;nne mit Strafvollzug etwas Positives erreichen. Nach gut 25 Jahren Arbeit mit Straft&auml;tern bin ich davon &uuml;berzeugt, dass das falsch ist. Meine Kritikpunkte liegen auf der Hand und sind nicht neu. Aber der Strafvollzug ist ein ver&auml;nderungsresistentes System, das aus der Zeit gefallen ist.<br>\nIm Zuge meiner Arbeit habe ich gemerkt: Es kommen immer wieder die gleichen M&auml;nner in Haft. Sie kommen fast alle aus dem gleichen prek&auml;ren, sozial schwachen und bildungsfernen Milieu und haben ein Suchtproblem. Durch die Haft werden sie gesellschaftlich noch weiter an den Rand gedr&auml;ngt, mitten hinein in eine Subkultur. Nach der Haft haben sie genauso geringe, wenn nicht noch geringere Chancen im Leben als vorher &ndash; und werden oft erneut straff&auml;llig. Damit erreicht die Haft das Gegenteil von dem, was sie eigentlich erreichen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6a16f8a961be973b7ac9ef00\/ehemaliger-jva-leiter-von-meinen-mandanten-sagt-kaum-einer-die-haft-habe-ihn-zum-umdenken-gebracht.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152515\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-152515","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152515","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=152515"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152515\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":152517,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152515\/revisions\/152517"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=152515"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=152515"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=152515"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}