{"id":152554,"date":"2026-06-19T16:45:45","date_gmt":"2026-06-19T14:45:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152554"},"modified":"2026-06-19T15:58:08","modified_gmt":"2026-06-19T13:58:08","slug":"hinweise-des-tages-ii-729","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152554","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152554#h01\">Die europ&auml;ische NATO<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152554#h02\">Schweiz best&auml;tigt Absage der Gespr&auml;che zwischen USA und Iran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152554#h03\">85 Jahre &Uuml;berfall auf die Sowjetunion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152554#h04\">&Ouml;RR exekutiert Staatsr&auml;son<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152554#h05\">&bdquo;Gebiete unbewohnbar machen&ldquo;: Israel setzt wei&szlig;en Phosphor als Kriegswaffe im Libanon ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152554#h06\">Geheimdienst und Polizei scheitern mit Versuchen, Schulstreik-Aktive in Kiel einzusch&uuml;chtern: &bdquo;Wir wissen, wer du bist&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152554#h07\">Migration in Deutschland: Gut vier Millionen Gefl&uuml;chtete und Vertriebene leben in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152554#h08\">Viele Wohnungen entstehen laut Analyse oft dort, wo sie kaum gebraucht werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152554#h09\">851 Chefs f&uuml;r ein Netz: Wie Deutschlands Stromsystem die Energiewende ausbremst <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152554#h10\">&bdquo;Flamingo-Revolution&ldquo; gegen das Trump-Resort<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152554#h11\">Gr&uuml;n und Rot fusionieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152554#h12\">Weiteres Urteil: Bund soll 220 Millionen an Maskenh&auml;ndler zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152554#h13\">Weniger Bundesmittel, h&ouml;here Beitr&auml;ge: Rentenversicherung kritisiert Koalitionspl&auml;ne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152554#h14\">Wissenschaftler verschieben die Torpfosten zu ihren Gunsten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152554#h15\">Veranstaltungshinweise der Woche<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die europ&auml;ische NATO<\/strong><br>\nUS-Kriegsminister Pete Hegseth stellt eine weitere Reduzierung der US-Beitragszahlungen an die NATO sowie den Abzug von Truppen aus Europa in Aussicht. Wie Hegseth am gestrigen Donnerstag auf einem Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Br&uuml;ssel erkl&auml;rte, sollten entsprechende &bdquo;&Uuml;berpr&uuml;fungen&ldquo; sp&auml;testens in einem halben Jahr abschlossen sein. Damit setzt sich der Teilr&uuml;ckzug der Vereinigten Staaten aus der NATO fort. Zuletzt hatte die Trump-Administration Anfang Juni umfassende F&auml;higkeiten und Truppenteile bei der NATO &bdquo;ausgemeldet&ldquo;; sie stehen dem B&uuml;ndnis f&uuml;r Operationen nun nicht mehr zur Verf&uuml;gung. Der Schritt sei verkraftbar, hie&szlig; es; doch dringen Verteidigungsminister Boris Pistorius und andere darauf, derlei Schritte k&uuml;nftig fr&uuml;hzeitig anzuk&uuml;ndigen und sorgf&auml;ltig abzustimmen. Die &bdquo;Ausmeldung&ldquo; von US-Kapazit&auml;ten ist Teil eines Prozesses, der schon vor geraumer Zeit in die Wege geleitet und 2025 mit Blick auf die Austrittsdrohungen von US-Pr&auml;sident Donald Trump von europ&auml;ischer Seite beschleunigt wurde: Europ&auml;er &uuml;bernehmen mehr Posten in der NATO, halten mehr Man&ouml;ver allein ab und ersetzen zunehmend US-Waffensysteme. Von einer &bdquo;europ&auml;ischen NATO&ldquo; ist die Rede.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10447\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Schweiz best&auml;tigt Absage der Gespr&auml;che zwischen USA und Iran<\/strong><br>\nDie Schweiz hat best&auml;tigt, dass die f&uuml;r heute geplanten Gespr&auml;che zwischen den USA und dem Iran abgesagt wurden. Das Treffen auf dem B&uuml;rgenstock in der N&auml;he von Luzern sei verschoben, teilte das Schweizer Au&szlig;enministerium mit. Die Schweiz sei &raquo;weiterhin bereit, diese Gespr&auml;che zu moderieren&laquo;. Die entsprechenden Vorbereitungsarbeiten w&uuml;rden fortgesetzt.<br>\nZuvor hatte US-Vizepr&auml;sident JD Vance mitgeteilt, dass er nicht in die Schweiz reisen werde. Die US-Regierung begr&uuml;ndete das mit logistischen Bedenken. Die Pl&auml;ne f&uuml;r weitere Gespr&auml;che stehen demnach noch nicht fest. Die US-Delegation sei aber bereit, bei der n&auml;chstm&ouml;glichen Gelegenheit aufzubrechen.<br>\nEine Reaktion des Iran liegt bisher nicht vor. Die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim hatte am Donnerstag gemeldet, die iranischen Unterh&auml;ndler m&uuml;ssten von den USA erst Anzeichen f&uuml;r die Umsetzung des Rahmenabkommens sehen, bevor die n&auml;chsten Runden der Gespr&auml;che beginnen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-06\/gespraeche-usa-iran-schweiz-absage-buergenstock-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>US-Iran talks in Switzerland abruptly cancelled after Israeli air strikes on Lebanon<\/strong><br>\nCancellation comes two days after the signing of a memorandum of understanding that opened a 60-day window to negotiate a permanent understanding (&hellip;)<br>\nIran&rsquo;s supreme leader, Ayatollah Mojtaba Khamenei, said on Thursday he had approved the MOU despite reservations, while at the same time, the United States officially lifted a blockade of Iranian ports.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.irishtimes.com\/world\/middle-east\/2026\/06\/19\/us-iran-talks-in-switzerland-abruptly-cancelled-after-israeli-air-strikes-on-lebanon\/\">The Irish Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>85 Jahre &Uuml;berfall auf die Sowjetunion<\/strong><br>\nPax Christi erinnert an die Millionen Opfer des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges. Die katholische Friedensbewegung fordert neue diplomatische Initiativen f&uuml;r Frieden in Europa.<br>\n85 Jahre nach dem deutschen &Uuml;berfall auf die Sowjetunion erinnert Pax Christi an die Millionen Opfer des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges und an die besondere historische Verantwortung Deutschlands gegen&uuml;ber den V&ouml;lkern Osteuropas. Zugleich fordert die katholische Friedensbewegung verst&auml;rkte diplomatische Initiativen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine und f&uuml;r eine neue europ&auml;ische Friedensordnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/85-jahre-ueberfall-auf-die-sowjetunion\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&Ouml;RR exekutiert Staatsr&auml;son<\/strong><br>\nPersilschein f&uuml;r Israels Kriegf&uuml;hrung in den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen: Sanktionsanordnung des US-Finanzministeriums &uuml;bernommen, Propaganda verbreitet.<br>\nEin V&ouml;lkerrechtler im Kampf gegen Angriffe auf die Meinungsfreiheit beim ZDF: In einem offenen Brief wendete sich Wolfgang Kaleck, Generalsekret&auml;r des renommierten European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), am Montag an den ZDF-Intendanten Norbert Himmler. Er fordert den Sender auf, die Entscheidung, dass Mitwirkende in ZDF-Sendungen sich darauf verpflichten m&uuml;ssen, nicht mit Akteuren zusammenzuarbeiten, &raquo;die auf nationalen oder internationalen Sanktionslisten stehen&laquo;, umgehend &raquo;r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/524556.berichterstattung-%C3%BCber-nahost-%C3%B6rr-exekutiert-staatsr%C3%A4son.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Gebiete unbewohnbar machen&ldquo;: Israel setzt wei&szlig;en Phosphor als Kriegswaffe im Libanon ein<\/strong><br>\nIsraels Armee hat seit Oktober 2023 Hunderte Phosphorgeschosse im Libanon abgefeuert. Die Substanz kann schwere Brandwunden und Organsch&auml;den verursachen.<br>\nIsraels Armee sieht sich erneut dem Vorwurf ausgesetzt, im Libanonkrieg wei&szlig;en Phosphor und Glyphosat einzusetzen. Die Stoffe gelten zwar nicht als chemische Waffen im Sinne des V&ouml;lkerrechts. Dennoch sind sie verboten, wenn sie auf besiedeltem Gebiet eingesetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/israel-setzt-weissen-phosphor-im-libanon-ein-173-verletzte-94358089.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Geheimdienst und Polizei scheitern mit Versuchen, Schulstreik-Aktive in Kiel einzusch&uuml;chtern: &bdquo;Wir wissen, wer du bist&ldquo;<\/strong><br>\nPolitisch aktive Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler sind den deutschen Beh&ouml;rden schon lange suspekt &ndash; erst recht dann, wenn sie sich gegen Krieg und Hochr&uuml;stung stellen. In Kiel wagten sich Verfassungsschutz und Polizei vor wenigen Wochen mit Anquatschversuchen aus der Deckung. UZ sprach mit Golo und Carla &uuml;ber ihre Erlebnisse mit der Staatsgewalt, den Widerstand und die Folgen f&uuml;r die Bewegung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/wir-wissen-wer-du-bist-4815395\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Migration in Deutschland: Gut vier Millionen Gefl&uuml;chtete und Vertriebene leben in Deutschland<\/strong><br>\n&Uuml;ber vier Millionen Menschen kamen wegen Flucht oder Vertreibung nach Deutschland. Viele der seit 1950 eingewanderten Gefl&uuml;chteten stammen aus Syrien und der Ukraine.<br>\nIn Deutschland haben im vergangenen Jahr mehr als vier Millionen Menschen gelebt, die wegen Flucht, Vertreibung oder auf der Suche nach internationalem Schutz ins Land gekommen sind. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden anl&auml;sslich des Weltfl&uuml;chtlingstags am 20. Juni auf Grundlage von Erstergebnissen des Mikrozensus, also der j&auml;hrlichen, kleinen Bev&ouml;lkerungsz&auml;hlung, mit.<br>\nVon diesen mehr als vier Millionen Menschen waren 3,3 Millionen seit 1950 aus Gr&uuml;nden von Flucht, Vertreibung, Asyl oder internationalem Schutz nach Deutschland zugewandert, weitere 713.000 galten als noch lebende Vertriebene des Zweiten Weltkriegs, die bereits vor 1950 gekommen waren. Gut ein Drittel der seit 1950 eingewanderten Gefl&uuml;chteten kam zwischen 2014 und 2021 nach Deutschland, ein weiteres Drittel zwischen 2022 und 2025.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-06\/flucht-vertreibung-zuwanderung-statistik-deutschland-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Viele Wohnungen entstehen laut Analyse oft dort, wo sie kaum gebraucht werden<\/strong><br>\nDer Wohnungsbau in Deutschland kommt kaum voran, in Gro&szlig;st&auml;dten spitzt sich die Lage zu. Eine Auswertung zeigt nun: Neu gebaut wird oft dort, wo es kaum Nachfrage gibt.<br>\nBundesweit fehlt in den St&auml;dten weiterhin Wohnraum, gleichzeitig kommt der Neubau kaum voran. Und zu viele Wohnungen entstehen offenbar dort, wo sie wenig gebraucht werden. Das geht aus einer Analyse des Immobilienunternehmens Jones Lang LaSalle (JLL) hervor. Demnach werden j&auml;hrlich rund 50.000 neue Wohnungen in Regionen mit stagnierender oder sinkender Nachfrage gebaut.<br>\n&raquo;Es wird oft am falschen Ort gebaut. W&auml;hrend in l&auml;ndlichen Regionen teilweise ein &Uuml;berangebot entsteht, herrscht in den Metropolen und Wachstumszentren ein Mangel an neuem Wohnraum&laquo;, zitiert die Nachrichtenagentur dpa einen JLL-Vertreter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/immobilien-viele-wohnungen-entstehen-laut-analyse-an-falscher-stelle-a-e5d15044-173d-4941-8dea-f59d11615fae\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>851 Chefs f&uuml;r ein Netz: Wie Deutschlands Stromsystem die Energiewende ausbremst<\/strong><br>\nNicht Wind und Sonne sind das Problem, sondern ein Verteilnetz, das die Energiewende nicht umsetzen kann. Wo es genau hapert und wie es besser werden soll.<br>\nIn der Theorie ist alles fein s&auml;uberlich geregelt: die steuerbare W&auml;rmepumpe, der geteilte Solarstrom im Mietshaus und nat&uuml;rlich der Smart Meter im Z&auml;hlerschrank. In der Praxis scheitern diese Bausteine der Energiewende an einer Strominfrastruktur, die mitnichten darauf vorbereitet ist.<br>\nW&auml;hrend die Politik die Energiewende vor allem als Kostenproblem diskutiert und private PV-Betreiber zum Problem erkl&auml;rt, ger&auml;t ein entscheidender Flaschenhals leicht aus dem Blick: die Verteilnetze. 851 Betreiber verwalten sie in Deutschland &ndash; mit jeweils eigenen Standards, eigenen Systemen und oft mit mangelnder Transparenz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/851-Chefs-fuer-ein-Netz-Wie-Deutschlands-Stromsystem-die-Energiewende-ausbremst-11334373.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Flamingo-Revolution&ldquo; gegen das Trump-Resort<\/strong><br>\nIn einem albanischen Naturschutzgebiet wollen US-Pr&auml;sidententochter Ivanka Trump und Ehemann Jared Kushner eine luxuri&ouml;se Ferienanlage bauen. Dagegen regt sich Protest.<br>\nSie schwenken die albanische Nationalflagge und halten Pappmodelle von Flamingos hoch. Tausende Albaner &ndash; manche sind daf&uuml;r extra aus dem Ausland eingeflogen &ndash; haben sich am Samstagabend auf dem zentralen Skanderbeg-Platz der Hauptstadt Tirana versammelt, um gegen ein geplantes Luxusresort zu demonstrieren. Den 14. Tag in Folge halten sie Transparente hoch, mit Slogans wie &bdquo;Albanien ist nicht zu verkaufen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Geplantes-Tourismusprojekt-in-Albanien\/!6187005\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gr&uuml;n und Rot fusionieren<\/strong><br>\nNiederlande: Sozialdemokratische PvdA und Groenlinks schlie&szlig;en sich zur gr&ouml;&szlig;ten Partei zusammen.<br>\nAlleine haben sie es nicht gebacken bekommen, jetzt wollen sie gemeinsam st&auml;rkste politische Kraft in den Niederlanden werden: Am Sonnabend beschlossen die Delegierten von Groenlinks und der sozialdemokratischen Partij van de Arbeid (PvdA) mit &uuml;berw&auml;ltigender Mehrheit von jeweils mehr als 95 Prozent die Fusion ihrer Parteien zu Progressief Nederland (Pro). Die Farbe Gr&uuml;n dominierte das B&uuml;hnenbild auf dem Vereinigungskongress in den Brabanthallen in &rsquo;s-Hertogenbosch, wo sich 6.000 Menschen versammelt hatten. Die rote Rose, das Parteisymbol der Sozialdemokraten, ist nun so gr&uuml;n wie der gesamte Hintergrund. Nur der Schriftzug &raquo;Progressief Nederland&laquo; ist noch rot. Ein erstes Zeichen, dass die neue Partei mehr gr&uuml;n als rot sein wird, wie manche in der PvdA bef&uuml;rchteten. &raquo;Pro&laquo; &uuml;berholt jedenfalls mit nun 100.000 Mitgliedern das extrem rechte &raquo;Forum f&uuml;r Demokratie&laquo; als mitgliederst&auml;rkste Partei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/524406.niederlande-gr%C3%BCn-und-rot-fusionieren.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Weiteres Urteil: Bund soll 220 Millionen an Maskenh&auml;ndler zahlen<\/strong><br>\nDie Corona-Pandemie k&ouml;nnte f&uuml;r den Steuerzahler auch nachtr&auml;glich teuer werden. Ein Gericht verpflichtet den Bund zu einer Millionenzahlung. Es ist nicht der erste Fall dieser Art &ndash; insgesamt drohen Zahlungen im Milliardenbereich.<br>\nDie Bundesregierung muss einem Maskenh&auml;ndler 220 Millionen Euro plus Zinsen und Zinseszinsen zahlen. Das beschloss das Oberlandesgericht in K&ouml;ln. Dabei ging es um die Klage eines Maskenh&auml;ndlers mit Sitz auf Mallorca, der in der Vorinstanz &ndash; dem Bonner Landgericht &ndash; rund 33 Millionen Euro zugesprochen bekommen hatte.<br>\nDas OLG K&ouml;ln korrigierte diesen Betrag in einem Urteil Ende Mai aber auf rund 220 Millionen Euro nach oben. Hinzu kommen noch Zinsen und Zinseszinsen, die bei mehr als 100 Millionen Euro liegen d&uuml;rften. Das Urteil ist bislang nicht rechtskr&auml;ftig, der Bund ist Gerichtsangaben zufolge in Revision gegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bund-soll-220-Millionen-an-Maskenhaendler-zahlen-id30984155.html\">n-tv<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;M&uuml;ssen sparen&ldquo;: CDU-Politiker Spahn stellt viele Sozialleistungen in Frage<\/strong><br>\n&bdquo;Staatliche Leistungen wie B&uuml;rgergeld, Wohngeld, Elterngeld, BAf&ouml;G werden wir absehbar nicht erh&ouml;hen k&ouml;nnen, in manchen Bereichen m&uuml;ssen wir sparen &ndash; jedenfalls solange wir kein Wachstum haben&ldquo;, so Spahn im Interview.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/bafoeg-wohngeld-unionsfraktionschef-spahn-will-sparen-buergergeld-zr-94323468.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Weniger Bundesmittel, h&ouml;here Beitr&auml;ge: Rentenversicherung kritisiert Koalitionspl&auml;ne<\/strong><br>\nDer Bund will Milliarden beim Rentenzuschuss k&uuml;rzen. Die Rentenversicherung kritisiert das als Vertragsbruch. Arbeitnehmer drohen h&ouml;here Beitr&auml;ge.<br>\nDas Rentensystem ist seit Jahren ein Dauerpatient der deutschen Sozialpolitik. Die geburtenstarken Babyboomer-Jahrg&auml;nge gehen in Rente, weniger J&uuml;ngere zahlen ein, die Kosten steigen. Was lange als demografische Herausforderung beschrieben wurde, schl&auml;gt sich nun zunehmend in konkreten Zahlen nieder. Auf der Bundesvertreterversammlung am 11. Juni 2026 stellte die Deutsche Rentenversicherung Bund die aktuelle Finanzlage vor und &uuml;bte klare Kritik an den Haushaltspl&auml;nen der Bundesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/fuer-die-rente-rentenversicherung-kritisiert-haushaltsplaene-vier-milliarden-euro-weniger-zr-94353350.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wissenschaftler verschieben die Torpfosten zu ihren Gunsten<\/strong><br>\nUm &laquo;signifikante&raquo; Ergebnisse zu erhalten, berichten Studienautoren oft nur selektiv. Damit k&ouml;nnen sie den Patienten schaden.<br>\nWenn Fussballspieler die Torpfosten verschieben, damit sie besser treffen, ist das Beschiss. In der Wissenschaft ist es gang und g&auml;be. Das zeigt eine Auswertung von 124 Studien, bei denen &uuml;berwiegend Medikamente oder Medizinger&auml;te an Menschen getestet wurden.*<br>\nDer sauberste Ablauf w&auml;re wie folgt: Die Wissenschaftler melden ihr Vorhaben an, beschreiben, wie sie bei der Studie vorgehen m&ouml;chten, welche Befunde sie am meisten interessieren und welche Nebenbefunde sie erheben m&ouml;chten. Sie ver&ouml;ffentlichen ihren Studienplan (das Studienprotokoll), f&uuml;hren die Studie wie geplant durch und publizieren die Ergebnisse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/medizin\/wissenschaftler-verschieben-die-torpfosten-zu-ihren-gunsten\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweise der Woche<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>85 Jahre &Uuml;berfall auf die Sowjetunion<\/strong><br>\nSonntag, 21. Juni 2026, 14:00 Uhr<br>\nTreffpunkt: Haus Oskar<br>\nZehrensdorfer Stra&szlig;e 12<br>\n15806 Zossen, W&uuml;nsdorf-Waldstadt\n<p>Geplant sind Redebeitr&auml;ge von Sylvia Rademacher und Michael L&uuml;ders. Im Anschluss findet eine F&uuml;hrung durch die Bunkeranlage statt. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung an der Harfe von Dagmar Flemming mit Kompositionen von Michail Ippolitow-Iwanow und Albert Zabel.<\/p>\n<p>Um Anmeldung wird gebeten unter:<br>\n033702 602 270<br>\n<a href=\"mailto:office@buecherstadt.com\">office@buecherstadt.com<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Der verdr&auml;ngte Jahrestag &ndash; 22. Juni 1941 &ndash; 85 Jahre nach dem &Uuml;berfall auf die Sowjetunion<\/strong><br>\nVortrag und Diskussion mit Reinhard Lauterbach\n<p>22. Juni 2026<br>\n19.30 Uhr<br>\nVolkshochschule Reutlingen, Spendhausstra&szlig;e 6 <\/p>\n<p>Vor 85 Jahren, im Morgengrauen des 22. Juni 1941, begann Hitler-Deutschland den Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Als der Krieg im Mai 1945 nach knapp vier Jahren mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands endete, hatte die Sowjetunion 27 Millionen Tote zu beklagen, davon 14 Millionen Zivilisten. Allein die Blockade Leningrads kostete zwei Millionen Menschen das Leben. Drei Millionen sowjetische Kriegsgefangene starben in deutschen Lagern durch Hunger, K&auml;lte, Krankheiten und Exekutionen. Auf deutscher Seite starben knapp vier Millionen Wehrmachtssoldaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.vhsrt.de\/programm\/kw\/bereich\/kursdetails\/kurs\/263A211014\/kursname\/Ein%20verdraengter%20Jahrestag%20-%2022%20Juni%201941\/\">vhs Reutlingen<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Vortrag &amp; Diskussion &amp; eine kleine Ausstellung (zur Operation Barbarossa)<\/strong><br>\nDr. Kai K&ouml;hler: Triumph der Menschlichkeit: Sowjetische Musik im Zweiten Weltkrieg<br>\nZeit: Montag, 22. Juni (19 Uhr)<br>\nOrt: Haus der Wissenschaft, Sandstra&szlig;e 4\/5, Bremen<br>\nSeit dem deutschen &Uuml;berfall am 22. Juni 1941 beteiligten sich auch die sowjetischen Komponisten an der Verteidigung. Neben M&auml;rschen, Liedern und Filmmusik entstanden auch Werke f&uuml;r den Konzertsaal. Der Vortrag stellt unter anderem Kompositionen von Dmitri Schostakowitsch (8. Sinfonie und das 2. Klaviertrio), Nikolai Miaskowski (22. Sinfonie) und Sergej Prokofjew (&bdquo;Ballade von einem Jungen, der unbekannt blieb&ldquo;) vor und erlaubt so einen Einblick in die formale und emotionale Vielfalt des damals Geschaffenen.<br>\nZur Person<br>\nDr. Kai K&ouml;hler ist Literaturwissenschaftler und publiziert zur Literaturgeschichte. Viel beachtet wird auch sein 2022 im Mangroven Verlag, Kassel, vorgelegtes Buch mit dem Titel: &bdquo;Klassik in den K&auml;mpfen ihrer Zeit&ldquo;. Darin widmet der Autor einen gro&szlig;en Abschnitt der sowjetischen Musik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch-russische-friedenstage.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/drf_flyer-achte-ftage_8-scroll.pdf\">Deutsch-Russische-Friedenstage<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> Wenn Sie auf eine interessante Veranstaltung hinweisen wollen, dann schicken Sie uns bitte die n&ouml;tigen Informationen mit dem Betreff &bdquo;Veranstaltungshinweise&ldquo; an <a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise@nachdenkseiten.de<\/a>. Die Veranstaltungshinweise erscheinen w&ouml;chentlich am Freitag im Rahmen der Hinweise des Tages II. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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