{"id":152635,"date":"2026-06-22T08:42:18","date_gmt":"2026-06-22T06:42:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152635"},"modified":"2026-06-22T08:42:18","modified_gmt":"2026-06-22T06:42:18","slug":"hinweise-des-tages-5121","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152635","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (\/CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152635#h01\">Ukraine: EU will F&uuml;hrungsrolle &ndash; und streitet &uuml;ber die F&uuml;hrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152635#h02\">Der Gipfel des Streits (ohne Orban), Nato 3.0 &ndash; und Selenskyj droht Belarus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152635#h03\">Polnischer Pr&auml;sident entzieht Selenskyj Auszeichnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152635#h04\">Politico lehnt Lawrow-Artikel ab: Was der Au&szlig;enminister &uuml;ber NATO-Expansion schreibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152635#h05\">Personalmangel an der Nato-Ostflanke: Verteidigungsminister Pistorius will Bundeswehrsoldaten f&uuml;r Litauen-Einsatz verpflichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152635#h06\">85 Jahre und kein bisschen weise &ndash; Zum Jahrestag des deutschen &Uuml;berfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 &ndash; Teil 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152635#h07\">Diplomatische M&auml;tzchen, zwei Selbstdarsteller in Versailles und ein verprellter Bundesrat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152635#h08\">Flotilla-Folter durch Israel: Italien und Frankreich ermitteln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152635#h09\">Orthodoxe Kirche in Jerusalem spricht von Landraub<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152635#h10\">Austerit&auml;t und Militarisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152635#h11\">Globale Ausgaben f&uuml;r Atomwaffen stiegen 2025 um 19%<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152635#h12\">Russland: ein Scheinriese. Was folgt daraus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152635#h13\">&ldquo;Survival of the Fittest&rdquo;? Bundesregierung will sogar Hilfen f&uuml;r behinderte Kinder streichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152635#h14\">Milliarden-Einnahmen: Diese Steuererh&ouml;hung soll der Bundesregierung den Haushalt retten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152635#h15\">Deutschlands Kommunen verfallen langsam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152635#h16\">Die WM 2026 ist eine Schande f&uuml;r den Fu&szlig;ball<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine: EU will F&uuml;hrungsrolle &ndash; und streitet &uuml;ber die F&uuml;hrung<\/strong><br>\nDie EU beansprucht bei k&uuml;nftigen Verhandlungen &uuml;ber die Zukunft der Ukraine eine F&uuml;hrungsrolle. Doch hinter den Kulissen tobt ein heftiger Streit &uuml;ber die F&uuml;hrung &ndash; auch Kanzler Merz mischt mit.<br>\n&ldquo;Europa kommt bei einer k&uuml;nftigen L&ouml;sung eine Schl&uuml;sselrolle zu und ist bereit, seine Interessen zu verteidigen&rdquo;, beschlo&szlig; der EU-Gipfel in Br&uuml;ssel um Thema Ukraine. Man unterst&uuml;tze die diplomatischen Bem&uuml;hungen zur Beendigung des russischen Angriffskriegs, hie&szlig; es weiter.<br>\nDoch &uuml;ber die Frage, wer die F&uuml;hrung &uuml;bernehmen und Kontakte nach Moskau kn&uuml;pfen soll, gab es Streit. EU-Ratspr&auml;sident Costa war vorgeprescht und hatte versucht, einen diplomatischen Kanal zum Kreml aufzubauen.<br>\nDas passt Kanzler Merz gar nicht. Schlie&szlig;lich beansprucht er ja auch eine F&uuml;hrungsrolle. Costas Vorsto&szlig; sei &bdquo;unabgestimmt&ldquo; und &bdquo;unprofessionell&ldquo;. Au&szlig;erdem sei jetzt noch nicht der richtige Zeitpunkt f&uuml;r Gespr&auml;che.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/ukraine-eu-will-fuehrungsrolle-und-streitet-ueber-die-fuehrung\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Macron, Merz attack EU&rsquo;s stance on Putin talks<\/strong><br>\nLate-night Brussels summit exposes splits between leaders over how and when to negotiate with Russia over Ukraine &#8213; and who should do it.<br>\nEmmanuel Macron and Friedrich Merz struck out against the EU for opening up communication with Vladimir Putin, putting the leaders of Europe&rsquo;s two largest countries on collision course with a large part of the rest of the bloc.<br>\nIn an unexpectedly discordant late-night summit in Brussels &#8213; the first since 2010 without longtime contrarian ex-Hungary Prime Minister Viktor Orb&aacute;n &#8213; the French president and the German chancellor scorned efforts by European Council President Ant&oacute;nio Costa, who acts on behalf of all 27 governments, to reach out to the Kremlin, according to five EU diplomats and officials briefed on the behind-closed-doors conversation. Significantly, other leaders took Costa&rsquo;s side.<br>\nThe clashes bring to light simmering tension at the heart of the EU over its approach to Russia and who should talk on Europe&rsquo;s behalf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/macron-merz-attack-eus-stance-on-putin-talks\/\">Politico<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Kritik an F&uuml;hrungsrolle: Bundesregierung weicht polnischer Ukraine-Forderung aus<\/strong><br>\nWarschau pocht auf einen Platz am Verhandlungstisch, wenn es um einen Ukraine-Frieden geht. Immerhin grenzt der Nato-Staat an beide Kriegsparteien. Berlin h&auml;lt eine solche Debatte jedoch f&uuml;r verfr&uuml;ht.<br>\nDie Bundesregierung hat ausweichend auf die polnische Forderung nach einem Platz bei den Verhandlungen &uuml;ber einen Frieden in der Ukraine reagiert. &ldquo;Wir halten den Zeitpunkt momentan nicht f&uuml;r geeignet, um Formate oder Teilnehmerschaften zu diskutieren&rdquo;, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius in Berlin. Die Frage des Verhandlungsformats stelle sich momentan nicht. Er f&uuml;gte aber hinzu: &ldquo;Nat&uuml;rlich werden europ&auml;ische Verhandlungsschritte stets aufs Engste mit der polnischen Regierung abgestimmt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bundesregierung-weicht-polnischer-Ukraine-Forderung-aus-id30991783.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Gipfel des Streits (ohne Orban), Nato 3.0 &ndash; und Selenskyj droht Belarus<\/strong><br>\nDie Watchlist EUropa vom 20. Juni 2026 &ndash; heute mit der Wochenchronik. Die Themen: Der EU-Gipfel zu Ukraine, Russland und China, neue Forderungen der USA an die europ&auml;ischen Vasallen Alliierten und neue Drohungen aus der Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/der-gipfel-des-streits-ohne-orban-nato-3-0-und-selenskyj-droht-belarus\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Selenskij droht Belarus mit Angriff und setzt ein Ultimatum<\/strong><br>\nAm 4. Juni hatte der ukrainische Pr&auml;sident Selenskij einen offenen Brief an den russischen Pr&auml;sidenten Putin geschrieben, indem er diesen zu direkten Gespr&auml;chen mit ihm aufforderte. Den Brief zu ver&ouml;ffentlichen, war schon ein Zeichen, dass es Selenskij nicht um Diplomatie ging. Der ganze Brief zeugte davon, dass Selenskij sich auf der Siegerseite sieht und die Russen im Niedergang. Entsprechend machte er Putin nieder und wiederholte die seit einiger Zeit laufende Kampagne der ukrainischen &Uuml;berlegenheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/selenskij-droht-belarus-mit-angriff-und-setzt-ein-ultimatum\/\">Florian R&ouml;tzer im Overton Magazin<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Ich habe den Eindruck, als sei Selenskyj gr&ouml;&szlig;enwahnsinnig geworden, halt weil ihm der Westen kritiklos zu F&uuml;&szlig;en liegt. Er fordert &ndash; der Westen liefert.<\/em><br>\nMit der Wahrheit ist das im Krieg so eine Sache, diese stirbt halt zuerst. Ich lese immer die Infos von mind. zwei Seiten. Was ich nicht hinnehme, ist, dass der Westen Selenskyj alles glaubt, Russen seien halt grunds&auml;tzlich L&uuml;gner. Einfach nur Wahnsinn, was sich hier an Ausbreitung des Krieges anbahnen k&ouml;nnte.\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Polnischer Pr&auml;sident entzieht Selenskyj Auszeichnung<\/strong><br>\nNach Kontroversen um Ereignisse des Zweiten Weltkrieges entzieht der polnische Pr&auml;sident Karol Nawrocki dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj die h&ouml;chste Ehrung des Landes &ndash; knapp eine Woche vor einer geplanten Wiederaufbaukonferenz f&uuml;r die Ukraine im polnischen Danzig.<br>\nNawrocki verk&uuml;ndete die Aberkennung des Ordens des Wei&szlig;en Adlers gestern Abend in einer Videobotschaft. Die ukrainische Regierung verurteilte den Schritt umgehend als &bdquo;strategischen Fehler&ldquo; und &bdquo;respektlos&ldquo;. Polen geh&ouml;rt bisher zu den wichtigsten milit&auml;rischen und humanit&auml;ren Unterst&uuml;tzern der Ukraine im Verteidigungskrieg gegen Russland. (&hellip;)<br>\nDie Auszeichnung Polens hatte Selenskyj 2023 von Nawrockis Vorg&auml;nger Andrzej Duda verliehen bekommen, um die Freundschaft zwischen Polen und der Ukraine angesichts der russischen Aggression gegen Kiew zu unterstreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3433852\/\">ORF <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Diese Aberkennung ist f&uuml;r Polen offensichtlich wichtig, hat jedoch eher symbolischen Charakter. Denn ansonsten wird das Regime in der Ukraine weiterhin unterst&uuml;tzt. Die zumindest bei wichtigen politischen Entscheidungstr&auml;gern vorhandene Russophobie ist beiden Staaten gemeinsam und verbindet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Politico lehnt Lawrow-Artikel ab: Was der Au&szlig;enminister &uuml;ber NATO-Expansion schreibt<\/strong><br>\nDie dem Establishment nahe, in Br&uuml;ssel ans&auml;ssige Publikation Politico Europe, die im Besitz der deutschen Axel Springer SE ist, hat die Ver&ouml;ffentlichung eines exklusiven Artikels des russischen Au&szlig;enministers Sergei Lawrow abgelehnt.<br>\nLawrows Artikel war urspr&uuml;nglich f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung in der Br&uuml;sseler Politico Europe vorgesehen, wurde jedoch aufgrund einer &ldquo;letzten Entscheidung des Redaktionsteams des Mediums&rdquo; abgesagt, teilte das russische Au&szlig;enministerium am Freitag mit. [&hellip;]<br>\nLawrow warf den europ&auml;ischen F&uuml;hrern vor, Diplomatie als Deckmantel f&uuml;r die Expansion von NATO und EU zu nutzen, w&auml;hrend er argumentierte, dass der Westen versucht habe, die Ukraine in einen antirussischen Br&uuml;ckenkopf zu verwandeln. Er warnte auch davor, dass die wachsende Militarisierung der EU, einschlie&szlig;lich Diskussionen &uuml;ber nukleare Abschreckung und &ldquo;strategische Autonomie&rdquo;, das Risiko einer direkten Konfrontation zwischen der NATO und Russland erh&ouml;hen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/283627-politico-lehnt-lawrow-artikel-ab\/\">Sergej Lawrow auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Personalmangel an der Nato-Ostflanke: Verteidigungsminister Pistorius will Bundeswehrsoldaten f&uuml;r Litauen-Einsatz verpflichten<\/strong><br>\nVerteidigungsminister Boris Pistorius will erstmals Soldaten f&uuml;r den Einsatz der Bundeswehr-Brigade in Litauen verpflichten. Wie die &laquo;Welt&raquo; und die &laquo;Bild&raquo; berichten, reichen die freiwilligen Meldungen nicht aus, um die geplante Truppenst&auml;rke zu erreichen. Bis Ende 2027 sollen rund 5.000 deutsche Soldaten dauerhaft in Litauen stationiert werden, um die Nato-Ostflanke an der Grenze zu Belarus zu st&auml;rken.<br>\nBislang hatte Pistorius stets betont, die Brigade werde auf freiwilliger Basis aufgebaut. Nun deutet sich ein Kurswechsel an. Zun&auml;chst sollen vor allem Spezialisten, etwa aus dem IT-Bereich, verpflichtet werden. Nach Informationen der &laquo;Bild&raquo; bestehen die Personalprobleme jedoch nicht nur bei Fachkr&auml;ften, sondern auch bei den regul&auml;ren Truppenteilen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/weltwoche.de\/daily\/personalmangel-an-der-nato-ostflanke-verteidigungsminister-pistorius-will-bundeswehrsoldaten-fuer-litauen-einsatz-verpflichten\/\">Weltwoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eine Freiwilligkeit, bei der &bdquo;wo erforderlich&ldquo; verpflichtende Ma&szlig;nahmen angewendet werden, ist keine Freiwilligkeit. Das sollten sowohl General und Bundesminister wissen. Die Entscheidung werde im Dialog mit den Betroffenen gemacht. Da werden dann wohl Angebote gemacht, die nicht abgelehnt werden k&ouml;nnen oder wie ist das zu verstehen?<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Kein Bock auf Ostfront<\/strong><br>\n&bdquo;Wehrdienst machen, Frieden sichern.&ldquo; Mit diesem Slogan versucht die Bundeswehr derzeit, junge Leute anzuwerben. Noch ist es freiwillig, doch viele protestieren schon jetzt dagegen. Kritik gibt es insbesondere an der Rekrutierung Minderj&auml;hriger.<br>\nAm 8. Mai j&auml;hrte sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 81. Mal. In mehr als 150 deutschen St&auml;dten gingen an diesem Tag Sch&uuml;ler auf die Stra&szlig;e statt in die Schule, um gegen eine nun wieder drohende Wehrpflicht zu protestieren. Nach dem 5. Dezember 2025 und dem 5. M&auml;rz 2026 ist es bereits der dritte sogenannte &bdquo;Schulstreik gegen Wehrpflicht&ldquo;. Bundesweit nahmen an diesem Tag nach Veranstalterangaben rund 45.000 Sch&uuml;ler teil.<br>\nAusl&ouml;ser f&uuml;r die Jugendproteste ist das zu Beginn des Jahres in Kraft getretene &bdquo;Wehrdienst-Modernisierungsgesetz&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/kein-bock-auf-ostfront\">Multipolar<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>85 Jahre und kein bisschen weise &ndash; Zum Jahrestag des deutschen &Uuml;berfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 &ndash; Teil 1<\/strong><br>\nAm 22. Juni 1941, vor 85 Jahren, &uuml;berfiel Hitler-Deutschland die Sowjetunion (&bdquo;Unternehmen Barbarossa&ldquo;). Der Krieg zielte auf die Eroberung, Versklavung und Vernichtung der V&ouml;lker der Sowjetunion. 27 Millionen Menschen fielen ihm zum Opfer.<br>\nSpiegel titelte dazu: &bdquo;Unser Krieg gegen Russland&ldquo;.<br>\nDie FAZ kommentierte: &bdquo;Spiegel titelt &uuml;ber den Zweiten Weltkrieg und verwechselt die Sowjetunion mit Russland. Das ist geschichtsvergessen und verh&ouml;hnt viele Opfer des Kriegs im Osten Europas. F&uuml;r den Kreml ein gefundenes Fressen.&ldquo;<br>\nSo zeigten beide Medien versehentlich, wo sie geistig angekommen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/85-jahre-und-kein-bisschen-weise\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Diplomatische M&auml;tzchen, zwei Selbstdarsteller in Versailles und ein verprellter Bundesrat<\/strong><br>\nDie Schweizer Presselandschaft gibt sich &uuml;berrascht und konsterniert: Das Memorandum of Understanding, welches den Krieg zwischen den USA und dem Iran beenden soll, wurde weder in Genf noch auf dem B&uuml;rgenstock unterzeichnet, sondern in Versailles, wo US-Pr&auml;sident Donald Trump nach dem G-7-Gipfel hingeflogen war (1). Und es gab kein Gipfeltreffen zwischen den Staats- bzw. Regierungschefs, sondern ein getrenntes Vorgehen: Donald Trump unterschrieb das Dokument in Papierform w&auml;hrend eines feierlichen Abendessens im Schloss Versailles, w&auml;hrend die iranische F&uuml;hrung unter Pr&auml;sident Massud Peseschkian das Abkommen rein digital aus der Ferne unterzeichnete.<br>\nOb Peseschkian aus Ver&auml;rgerung &uuml;ber israelische Angriffe auf die Hisbollah im S&uuml;dlibanon nicht nach Versailles anreiste, oder weil er ganz einfach das pers&ouml;nliche Zusammentreffen mit Trump vermeiden wollte, ist unklar (2). Letzteres ist durchaus plausibel:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/diplomatische-maetzchen-zwei-selbstdarsteller-in-versailles-und-ein-verprellter-bundesrat\">Ralph Bosshard auf Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Israel lehnt Abzug aus dem Libanon strikt ab<\/strong><br>\nTrotz einer Waffenruhe bleibt Israels Armee im S&uuml;dlibanon &ndash; und die gegenseitigen Angriffe gehen weiter. W&auml;hrend Verteidigungsminister Katz weiter auf Eskalation setzt, offenbart eine Umfrage, wie wenig R&uuml;ckhalt Israels Vorgehen in der eigenen Bev&ouml;lkerung noch hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Israel-lehnt-Abzug-aus-dem-Libanon-strikt-ab-id30993743.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Der Iran und die &laquo;longue dur&eacute;e&raquo; der Geschichte<\/strong><br>\nUnser Kolumnist aus den USA, Patrick Lawrence, macht sich Gedanken, wie die neuste Niederlage der USA geschichtlich einzuordnen ist. Noch ist nicht alles klar, da die USA noch nie eine Niederlage eingestanden haben. [&hellip;]<br>\nEs ist aufschlussreich, diese beiden weltgeschichtlichen Wendepunkte zu betrachten, jetzt, da Teheran und Washington eine Vereinbarung getroffen haben, die den im April vereinbarten, gescheiterten Waffenstillstand um weitere 60 Tage verl&auml;ngert. Sie lassen erahnen &ndash; hoffentlich zum Guten, doch ich bef&uuml;rchte das Schlimmste &ndash;, was w&auml;hrend und nach diesen n&auml;chsten zwei Monaten detaillierterer Gespr&auml;che, die zu einer umfassenden Einigung zwischen den Iranern und den Amerikanern f&uuml;hren sollen, zu erwarten ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-iran-und-die-longue-duree-der-geschichte\/\">Patrick Lawrence auf Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Flotilla-Folter durch Israel: Italien und Frankreich ermitteln<\/strong><br>\nZwei L&auml;nder haben Strafverfahren wegen Flotilla-Folter eingeleitet. Die Bundesanwaltschaft in Bern sieht keinen Handlungsbedarf.<br>\nIn den vergangenen Wochen hat Infosperber die Zeugnisse zweier Schweizer Staatsangeh&ouml;riger dokumentiert. Sie waren am 19. Mai 2026 festgehalten worden, in internationalen Gew&auml;ssern, vor Zypern, von israelischen Streitkr&auml;ften. Es sind zwei Personen unter vielen (hier der brasilianische Aktivist Thiago &Aacute;vila in einem soeben publizierten Interview mit dem Journalisten Chris Hedges).<br>\nNathan Hausheer ist 28, Spengler, aus dem Kanton Waadt. An Bord eines israelischen Milit&auml;rschiffs, sagt er, wurde er ins Gesicht geschlagen, mit einem Taser traktiert, in den Hals getreten.<br>\nEine Schweizerin namens Sibel berichtet von Schlafentzug. Von Handschellen, die ihr die Finger abschn&uuml;rten, bis der Kreislauf zusammenbrach. Von Sch&uuml;ssen auf Mitgefangene, die nach Toilettenpapier verlangt hatten. Von Tritten, beim Abflug, bis zur Flugzeugt&uuml;r.<br>\nAmnesty International nannte die Berichte &laquo;ersch&uuml;tternd&raquo; und forderte Ermittlungen. Zwei europ&auml;ische L&auml;nder haben inzwischen gehandelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/menschenrechte\/flotilla-folter-durch-israel-italien-und-frankreich-ermitteln\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Orthodoxe Kirche in Jerusalem spricht von Landraub<\/strong><br>\nIn Ostjerusalem haben israelische Beh&ouml;rden ein Gel&auml;nde beschlagnahmt, das der orthodoxen Kirche geh&ouml;rt. Die spricht von einer Verletzung ihrer Rechte.<br>\nEs sind scharfe Worte, die das Orthodoxe Patriarchat von Jerusalem in seiner Mitteilung benutzt. Nach der Beschlagnahmung von kirchlichem Boden im Bezirk Silwan in Ostjerusalem spricht die religi&ouml;se Institution nun von Landraub durch die israelischen Beh&ouml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Israelische-Gewalt-gegen-Christen\/!6188766\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Austerit&auml;t und Militarisierung<\/strong><br>\nMit internationalen Protesten und Anti-Kriegs-Konferenzen gewinnt eine neue Bewegung gegen die beispiellose Militarisierung in Europa an Fahrt. Bereits am vorvergangenen Sonntag hatten rund 12.000 Menschen in Br&uuml;ssel unter dem Motto &bdquo;Welfare, not Warfare&ldquo; gegen die Hochr&uuml;stung und den zu ihrer Finanzierung gestarteten Abriss der Sozialsysteme in ganz Europa demonstriert. An diesem Samstag folgte eine internationale Anti-Kriegs-Konferenz in London, auf der nahezu 3.000 Menschen aus Europa, Nordamerika und Nah- und Mittelost gleichfalls gegen die brutale Kriegspolitik des Westens sowie den dramatischen Raubbau an Gesundheitswesen, Bildung und Renten protestierten. &bdquo;Austerit&auml;t und Militarisierung&ldquo; seien &bdquo;zwei Seiten derselben M&uuml;nze&ldquo;, rief der Pr&auml;sident der britischen B&auml;ckergewerkschaft BFAWU. F&uuml;r diesen Herbst werden erneut europaweite Proteste angek&uuml;ndigt, so etwa ein Aktionstag der Hafenarbeiter. Mit der Zunahme der Proteste geht eine anschwellende Repression etwa gegen Journalisten einher, die auf Basis der Behauptung, sie kooperierten mit einer feindlichen Macht &ndash; mit Russland &ndash;, mit EU-Sanktionen attackiert werden. Die EU schafft damit ein flexibles Strafsystem jenseits des Rechtsstaats zur Absicherung ihrer Kriegspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10449\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Globale Ausgaben f&uuml;r Atomwaffen stiegen 2025 um 19%<\/strong><br>\nIm Jahr 2025 gaben die neun Atomm&auml;chte knapp 119 Milliarden US-Dollar oder 3.768 Dollar pro Sekunde f&uuml;r ihre Nukleararsenale aus. Der Bericht &bdquo;Premeditated: Nuclear Weapons Spending in 2025&ldquo; zeigt, dass die Gesamtausgaben der atomwaffenbesitzenden Staaten &ndash; China, Frankreich, Indien, Israel, Nordkorea, Pakistan, Russland, Gro&szlig;britannien und die USA &ndash; im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent beziehungsweise 16,8 Milliarden Dollar gestiegen sind.<br>\nDie Vereinigten Staaten gaben erneut mehr f&uuml;r Atomwaffen aus als alle anderen Atomm&auml;chte zusammen: 69,2 Milliarden Dollar. Mit einem Anstieg von 12,4 Milliarden Dollar gegen&uuml;ber dem Vorjahr verzeichneten sie zugleich den gr&ouml;&szlig;ten Zuwachs. China lag mit 13,5 Milliarden Dollar auf Platz zwei. Gro&szlig;britannien &uuml;berholte Russland und wurde mit Ausgaben von 12,6 Milliarden Dollar zum drittgr&ouml;&szlig;ten Atomwaffenstaat nach Ausgaben, w&auml;hrend Russland 9,5 Milliarden Dollar aufwendete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.icanw.de\/neuigkeiten\/globale-ausgaben-fuer-atomwaffen-stiegen-2025-um-19\/\">ICAN Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Russland: ein Scheinriese. Was folgt daraus?<\/strong><br>\nSt&auml;ndig wird von einer &bdquo;ver&auml;nderten Bedrohungslage&ldquo; geraunt und daraus die Notwendigkeit abgeleitet, schnell massiv aufzur&uuml;sten. Der R&uuml;stungsetat soll bis 2035 auf 5 % des BIP steigen &ndash; fast die H&auml;lfte des gesamten Bundeshaushalts. Richtig begr&uuml;ndet wird dies nie. Wird dies f&uuml;r &uuml;berfl&uuml;ssig gehalten? Oder f&uuml;r zu schwierig? Oder ist es gar nicht m&ouml;glich?<br>\nDie neue Greenpeace-Studie &bdquo;Europa allein zu Haus?&ldquo; bringt hier Licht ins Dunkel. Sie analysiert die milit&auml;rische St&auml;rke der NATO ohne die USA und die Russlands. Und kommt zu einem klaren Ergebnis: &bdquo;Die NATO-Staaten sind Russland auch ohne die USA in wesentlichen milit&auml;rischen Kategorien &uuml;berlegen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oekologiepolitik.de\/2026\/06\/21\/russland-ein-scheinriese-was-folgt-daraus\/\">&Ouml;kologie Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Survival of the Fittest&rdquo;? Bundesregierung will sogar Hilfen f&uuml;r behinderte Kinder streichen<\/strong><br>\nEigentlich m&uuml;sste die Masse in Deutschland l&auml;ngst auf den Barrikaden stehen. Denn der Angriff der Bundesregierung auf soziale und Arbeiterrechte ist der gravierendste seit dem Zweiten Weltkrieg. Dass die Stra&szlig;en leer bleiben und der Protest sich weitgehend auf formelle Warnungen von Sozialverb&auml;nden beschr&auml;nkt, die kaum jemand zur Kenntnis nimmt, zeugt vom Erfolg der herrschenden Spalter beim Ablenken der Aufmerksamkeit auf immer neue S&uuml;ndenb&ouml;cke.<br>\nEin neues Positionspapier des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes verdeutlicht, wie umfassend die Koalition aus Union und SPD unter Kanzler Friedrich (BlackRock) Merz den Sozialstaat zerschlagen will und dabei r&uuml;cksichtslos gegen die Allerschw&auml;chsten vorgeht: arme Kinder und Jugendliche mit Problemen, Erkrankungen oder Behinderungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/gesellschaft\/283283-survival-of-the-fittest-bundesregierung\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>131 Euro gestrichen und Rente gek&uuml;rzt: Pflegereform trifft ab 2027 doppelt<\/strong><br>\nWer einen Angeh&ouml;rigen zu Hause pflegt, soll ab 2027 weniger Rente daf&uuml;r bekommen, obwohl die Pflege durch Familien das System am Laufen h&auml;lt. Der Referentenentwurf von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) k&uuml;rzt die Rentenbeitr&auml;ge pflegender Angeh&ouml;riger um 30 Prozent.<br>\nGleichzeitig werden Heimbewohner l&auml;nger auf die h&ouml;chsten Entlastungszuschl&auml;ge warten m&uuml;ssen. Tagesspiegel-Redakteur Rainer Woratschka nennt das in einem Kommentar vom 6. Juni 2026 &bdquo;mutlos, unausgewogen und sozialpolitisch fatal&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gegen-hartz.de\/news\/131-euro-gestrichen-und-rente-gekuerzt-pflegereform-trifft-ab-2027-doppelt\">gegen-hartz<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Wenn ein eigenes Grab zu teuer ist<\/strong><br>\nRegina Brieler aus M&uuml;nster hat 295 Euro im Monat, die ihr zum Leben bleiben. Ein Leben lang hat sie Angeh&ouml;rige gepflegt. Aus Kostengr&uuml;nden will sich die 71-J&auml;hrige anonym bestatten lassen. Was ihr trotz Altersarmut Hoffnung gibt.<br>\nDer Waldfriedhof in M&uuml;nster wirkt friedlich. Rentnerin Regina Brieler sitzt auf einer Bank, sie schaut in das Gr&uuml;n um sie herum. Dort, unter dem Gras, liegt ihre Familie begraben, dort will sie selbst einmal bestattet werden. Anonym, ohne Grabstein, ohne Trauerfeier. Eine Grabpflege ist teuer und die m&ouml;chte sie auch ihren Kindern nicht aufb&uuml;rden.<br>\nBrieler hat 295 Euro im Monat zum Leben, sagt sie. So wie sie sind nach dem Armuts- und Reichtumsbericht knapp 20 Prozent der Menschen &uuml;ber 65 Jahren von Armut im Alter bedroht, Tendenz steigend &ndash; alleinlebende Frauen st&auml;rker als M&auml;nner. (&hellip;)<br>\nDie gelernte S&auml;uglingsschwester Brieler hat sich ihr Leben lang f&uuml;r andere eingesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nrw\/muenster\/armut-alter-grab-teuer-100.html\">WDR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist die Folge jahre- bzw. jahrzehntelanger, neoliberaler Politik. Das sind Zust&auml;nde in Deutschland &ndash; nicht in irgendeinem sog. Drittweltland. Eine Bundesregierung, die solche Zust&auml;nde nicht zugunsten der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger l&ouml;sen m&ouml;chte, sollte sich fragen, f&uuml;r wen sie ihre politischen Entscheidungen trifft, wenn zahlreiche B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger solche Sorgen haben.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Und wenn die Politik in dem Bereich etwas unternimmt, dann, dass die Armut noch schlimmer wird. Aber daran kann man nichts &auml;ndern, das ist von der Mehrheit der Menschen in diesem Land gewollt. Schlie&szlig;lich leben wir in einer Demokratie.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Milliarden-Einnahmen: Diese Steuererh&ouml;hung soll der Bundesregierung den Haushalt retten<\/strong><br>\nDer Bund will mit einer &Auml;nderung des Tabaksteuergesetzes in den n&auml;chsten Jahren zusammen rund 8,5 Milliarden Euro zus&auml;tzlich einnehmen. Das geht aus einem Referentenentwurf des SPD-gef&uuml;hrten Bundesfinanzministeriums aus dem Juni hervor, der der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag (19. Juni) vorlag. &bdquo;Der Gesetzentwurf sieht &uuml;ber einen Zeitraum von vier Jahren, beginnend ab 1. Januar 2027, j&auml;hrliche Tabaksteuererh&ouml;hungen vor&ldquo;, hei&szlig;t es in dem 19-seitigen Dokument. Die bisher letzte Stufe zur Anpassung der Steuertarife erfolgte zum 1. Januar 2026.<br>\nDer Bund sch&auml;tzt die Mehreinnahmen im Jahr 2027 auf 756 Millionen Euro. 2028 sollen es dann knapp 1,6 Milliarden Euro sein, 2029 schon 2,55 Milliarden. 2030 werden die Mehreinnahmen auf knapp 3,6 Milliarden Euro beziffert. Das Geld kommt ausschlie&szlig;lich dem Bund zugute. (&hellip;)<br>\nZuletzt hatte die Bundesregierung betont, die Tabaksteuer bereits in diesem Jahr erh&ouml;hen zu wollen. Dies war als Gegenfinanzierung f&uuml;r Steuerausf&auml;lle der mittlerweile gescheiterten 1.000-Euro-Entlastungspr&auml;mie f&uuml;r Besch&auml;ftigte gedacht gewesen. Ein Sprecher von Finanzminister Lars Klingbeil hatte gesagt, eine h&ouml;here Tabaksteuer sei auch ein Teil der Haushaltskonsolidierung und werde weiter verfolgt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/erhoehung-haushalt-bundestag-bundesregierung-merz-klingbeil-news-steuern-deutschland-tabak-steuer-zr-94359565.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> So eilig scheint es mit den Einnahmen nicht zu sein, sonst w&uuml;rde die angedachte Erh&ouml;hung der Tabaksteuer nicht scheibchenweise erfolgen. Wenn der Bundesfinanzminister dringend Geld ben&ouml;tigt, sollte er die Ausgaben f&uuml;r Milit&auml;r, R&uuml;stungsindustrie und Ukraine-Unterst&uuml;tzung k&uuml;rzen. &Uuml;brigens: Wer immer noch glauben sollte, deutsche Bundesregierungen seien um das gesundheitlich Wohl der Bev&ouml;lkerung besorgt, k&ouml;nnte sp&auml;testens jetzt Klarheit erhalten. Schon bereits w&auml;hrend der merk-w&uuml;rdigen Coronazeit war auff&auml;llig, dass zahlreiche fragw&uuml;rdigen Ma&szlig;nahmen zur Pflicht ernannt wurden, aber vor dem Rauchen nicht ausdr&uuml;cklich und zus&auml;tzlich gewarnt worden war, obwohl es um Atemwegs- und Lungenerkrankungen ging.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Deutschlands Kommunen verfallen langsam<\/strong><br>\nDie Finanzlage der Kommunen ist schlecht; das ist ein Zustand, der, mit kurzen Unterbrechungen, bereits lange anh&auml;lt. Und wieder einmal ist von einem Investitionsstau die Rede &ndash; ein Wort, das eigentlich ein Euphemismus ist, denn in Wirklichkeit geht es hier weitgehend um Erhaltung. Und der Zustand der kommunalen Investitionen ist etwas, das jeder unmittelbar am eigenen Leib sp&uuml;rt, vom Zustand der Stra&szlig;en &uuml;ber jenen der Schulen bis zu den Geb&auml;uden und der Ausstattung der Kommunalverwaltungen selbst. Digitalisierung beispielsweise verursacht auch Kosten.<br>\nDie Kreditanstalt f&uuml;r Wiederaufbau, entgegen dem historischen Namen eine Bank, deren Aufgabe oft ist, als Kanal f&uuml;r Bundeszusch&uuml;sse zu dienen, veranstaltet seit dem Jahr 2009 j&auml;hrlich eine Umfrage bei den K&auml;mmerern, um den finanziellen Zustand der Kommunen in Deutschland abzufragen. Diesmal beantworteten 1.074 Gemeinden, St&auml;dte und Kreise die Fragen, die das Deutsche Institut f&uuml;r Urbanistik stellte. Das Ergebnis ist d&uuml;ster.<br>\nNicht nur, dass die Kommunen (aus den erhaltenen Daten hochgerechnet) im Jahr 2025 ein Defizit in H&ouml;he von 29,4 Milliarden Euro erreichten und damit den h&ouml;chsten Stand seit den 1990er-Jahren. Die get&auml;tigten Investitionen der Kommunen mit mehr als 2.000 Einwohnern sind im vergangenen Jahr noch weiter gesunken, von 30 Milliarden Euro auf 29,3 Milliarden Euro; wird die Inflation mit einberechnet, ist der R&uuml;ckgang noch st&auml;rker.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/inland\/283470-deutschlands-kommunen-verfallen-langsam\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die WM 2026 ist eine Schande f&uuml;r den Fu&szlig;ball<\/strong><br>\nDer Fu&szlig;ball geh&ouml;rte einst den Fans. Davon ist heute nichts mehr &uuml;brig. Die FIFA prellt Zuschauer, duckt sich vor Trump weg und opfert den Sport dem gro&szlig;en Geld. Die WM 2026 ist kein Fest des Fu&szlig;balls, sondern seine Versteigerung an den Meistbietenden.<br>\nWir haben uns l&auml;ngst daran gew&ouml;hnt, dass sportliche Gro&szlig;veranstaltungen als undurchsichtige Schmiergeldquellen f&uuml;r Verbrecherorganisationen wie die FIFA, die UEFA und das IOK dienen. Die anstehende Fu&szlig;ballweltmeisterschaft der M&auml;nner in den USA, Kanada und Mexiko bringt das Fass allerdings zum &Uuml;berlaufen. F&uuml;r diese WM wird jeder Anschein von sportlicher Integrit&auml;t oder Publikumsn&auml;he &uuml;ber Bord geworfen. Man widmet sich ganz offen dem Ziel, die Fans so sehr wie nur irgend m&ouml;glich auszupressen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/fussball-wm-usa-trump-fans-wm2026\">Jacobin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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