{"id":152690,"date":"2026-06-22T16:13:12","date_gmt":"2026-06-22T14:13:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152690"},"modified":"2026-06-22T16:13:54","modified_gmt":"2026-06-22T14:13:54","slug":"leserbriefe-zu-friede-freude-eierkuchen-wenn-sozialpartner-den-sozialkahlschlag-abkaspern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152690","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eFriede, Freude, Eierkuchen. Wenn Sozialpartner den Sozialkahlschlag abkaspern \u2026\u201c"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><br>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152127\">Hier<\/a> thematisiert <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong> das Treffen der Spitzen von Gewerkschaften und Wirtschaftsverb&auml;nden beim Bundeskanzler. Der Hausherr sei sich so sicher, dass der deutsche Sozialstaat nicht mehr zu finanzieren sei und deshalb kr&auml;ftig gestutzt oder besser gleich abgewickelt geh&ouml;re. Bis Ende Juni, sp&auml;testens Mitte Juli, sollen die Grundz&uuml;ge der sogenannten Reformen in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Rente, Steuerpolitik und Arbeitsrecht festgezurrt sein. Dar&uuml;ber h&auml;tte mal geredet werden m&uuml;ssen, ganz ungezwungen, in entspannter Atmosph&auml;re, aber ohne gleich Beschl&uuml;sse zu fassen. Jedenfalls habe man sich zu den Vorhaben die Meinungen der Vertreter der Besch&auml;ftigten sowie von Industrie und Handwerk einholen wollen, hie&szlig; es. Bei allen Unterschieden h&auml;tten die &bdquo;Gemeinsamkeiten&ldquo; &uuml;berwogen. Motto: Wirtschaftswachstum &uuml;ber alles, Interessen der Mehrheitsbev&ouml;lkerung inklusive. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. K&uuml;rzungen aus redaktionellen Gr&uuml;nden bleiben vorbehalten. Von unseren Leserinnen und Lesern haben wir dazu interessante Leserbriefe erhalten und bedanken uns daf&uuml;r. Die nun folgende Auswahl hat <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt.<\/p><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Wurzbacher!<\/p><p>Zu Ihrem Beitrag m&ouml;chte ich anmerken, dass unsere Politikerriege wieder einmal dabei ist, das deutsche Grundgesetz auszuhebeln:<\/p><p>&ndash; Artikel 20, Absatz 1 GG: &bdquo;Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.&ldquo;<\/p><p>&ndash; Artikel 28, Absatz 1 GG: &bdquo;Die verfassungsm&auml;&szlig;ige Ordnung in den L&auml;ndern muss den Grunds&auml;tzen des republikanischen, demokratischen und sozialen Rechtsstaates im Sinne dieses Grundgesetzes entsprechen.&ldquo;<\/p><p>Die R&uuml;ckbesinnung auf diese Grunds&auml;tze wird den Bef&uuml;rwortern des zurzeit geplanten sozialen Kahlschlags dringend empfohlen, wobei im Normalfall davon auszugehen sein m&uuml;sste, dass CDU\/CSU, SPD, Gr&uuml;ne und andere Parteien sich dieser Gesetzesartikel bewusst sind. Dass die Schweizer NZZ offensichtlich noch nie etwas davon geh&ouml;rt hat und glaubt, sich dazu eine Meinung bilden zu m&uuml;ssen, geschenkt.<\/p><p>Bez&uuml;glich der &ldquo;Frage zu wachstums- und nachfragestimulierenden Impulsen&rdquo; ergibt eine Milchm&auml;dchenrechnung, dass diese &ldquo;Impulse&rdquo; von vorneherein zum Scheitern verurteilt sind, wenn man Otto Normalb&uuml;rger angesichts steigender Miet-, Energie- und Lebensmittelpreisepreise immer weniger in der Tasche l&auml;sst und gleichzeitig hofft, dass die sozial sch&auml;dlichen Ma&szlig;nahmen derartige Impulse schaffen. Die Milchm&auml;dchenrechnung ergibt: Steigende Preise = weniger Nachfrage nach Konsumg&uuml;tern = sinkende Produktivit&auml;t = Schlie&szlig;ung von Unternehmen = Anstieg von Arbeitslosigkeit und damit Verarmung gro&szlig;er Teile der Bev&ouml;lkerung, womit die Politik der &ldquo;wachstums- und nachfragestimulierenden Impulse&rdquo; krachend gescheitert w&auml;re.<\/p><p>Werden die sozialen Grausamkeiten mit Zustimmung der SPD Realit&auml;t, k&ouml;nnte die einst stolze &ldquo;Sozialdemokratische Partei Deutschlands&rdquo; bei den n&auml;chsten Wahlen krachend unter der 5%-H&uuml;rde und damit unter &ldquo;ferner liefen&rdquo; landen.<\/p><p>F&uuml;r Aufr&uuml;stung zur &ldquo;konventionell st&auml;rksten Armee Europas&rdquo; (Zitat Merz) und unendlich viel Geld- und teure Waffengeschenke an die korrupte Ukraine (&ldquo;so lange wie n&ouml;tig&rdquo;) sind offensichtlich Mittel in H&uuml;lle und F&uuml;lle vorhanden.<\/p><p>Aber: &ldquo;Den Sozialstaat k&ouml;nnen wir uns nicht mehr leisten&rdquo; &ndash; und das aus dem Munde eines Multimillion&auml;rs, seines Zeichens deutscher Bundeskanzler, der dank seiner abgehobenen Position Null Ahnung von der Lebensrealit&auml;t eines Normalb&uuml;rgers hat. Wann wacht die Bev&ouml;lkerung endlich auf und geht massenhaft auf die Stra&szlig;e, um diesem Irrsinn Einhalt zu gebieten?<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>Gertrude Fernekes<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Als alter Gewerkschafter kann ich diese Beurteilung zu der &bdquo;Kuschelkonferenz&ldquo; nur bedingt teilen. Allein die &Auml;u&szlig;erung des Bundespressesprechers, dass es sich um &bdquo;konstruktive&ldquo; Gespr&auml;che gehandelt habe, sagt in Wirklichkeit aus, dass sich die Beteiligten nicht an die Gurgel gegangen sind und bei dieser Schmierenk&ouml;modie &bdquo;Wir spielen Demokratie&ldquo; das Ensemble ihren Text vergessen hatte, die falschen Kost&uuml;me getragen und hinterher sich selbst applaudierte. Dieses gegenseitige Hochjubeln stinkt zum Himmel. Aber es war auch nichts anderes zu erwarten.<\/p><p>Erwarten wollen allerdings die Arbeitnehmer, dass die Gewerkschaft f&uuml;r sie die Kartoffeln aus dem Feuer holt, damit der deutsche Spie&szlig;er sich nicht bei seinem Chef unbeliebt machen muss. Das ist die innerliche Schw&auml;che, welche den Gewerkschaften durch schwindende Mitgliederzahl zu schaffen macht. Verheerend hat sich aber die Zusammenarbeit mit der SPD ausgewirkt. Als ob diese Verfilzung in den letzten 50 Jahren, wo in den F&uuml;hrungsetagen beider eine schmierige Korruption f&uuml;r untilgbare Erinnerungen an die Skandale der Siebziger und Achtziger Jahre sorgt, nicht schon schlimm genug ist. Der DGB hat niemals Courage bewiesen, wenn es um den Erhalt der Gewerkschaft als Instrument des Klassenkampfes ging. Es sei an den R&uuml;ckzieher gegen&uuml;ber den &bdquo;Unternehmergewerkschaften&ldquo; erinnert, an die Abschottungspolitik der IG Metall gegen&uuml;ber Leiharbeitern, zur Erhalt der Pfr&uuml;nde der Stammbelegschaft. Als Arbeitnehmervertreter haben sie sich erpressbar gemacht und damit es sehr schwer wieder zu einem Machtfaktor auf der Stra&szlig;e zu werden. Die Zusammenarbeit mit der Bundesregierung als verl&auml;ngerter Arm der Arbeitgeberverb&auml;nde ist sinnlos. Es z&auml;hlt nur der Druck von der Stra&szlig;e, das Stillstehen der R&auml;der, um wieder Glaubw&uuml;rdigkeit zu erlangen. Die deutsche Nibelungentreue zu den Sozis, die ja in Wirklichkeit nur noch eine Kleinpartei sind, ist genauso l&auml;cherlich wie das M&auml;rchen von der Sozialpartnerschaft. Allerdings kann man nat&uuml;rlich Sozialpartnerschaft in dem Dulgerschen Sinne verf&auml;lschen, in dem man analog zur &bdquo;sozialen Marktwirtschaft&ldquo; die &bdquo;Sozialpartnerschaft als soziales Verhalten der Gewerkschaft gegen&uuml;ber dem geschundenen und am Boden liegenden Partner mit Namen &bdquo;Arbeitgeber&ldquo; bezeichnet. Dieses Konsenstheater dient nur zur F&uuml;tterung der hungrigen Journaille, die aus Mietm&auml;ulern und Hofberichterstattern der von der Bundesregierung gelenkten Gazetten, den r&uuml;ckgratlosen, willf&auml;hrigen Mitarbeitern des &ouml;ffentlich unrechtlichen Rundfunks besteht.<\/p><p>Nat&uuml;rlich w&uuml;rde das perverse Handeln der Bundesregierung dem Volk sauer aufsto&szlig;en, wenn endlich die Maske fallen gelassen wird, dass es sich bei dem Begriff &bdquo;Reform&ldquo; nur um &bdquo;gezielte Verelendung&ldquo; von Subjekten handelt, die nicht zu dem erlauchten Kreis der Million&auml;re, Beamten, Angestellte der h&ouml;heren Entgeltstufen geh&ouml;ren und damit auch nicht die neoliberale Einheitsliste AfD\/CDU\/CSU\/FDP\/SPD\/Gr&uuml;ne w&auml;hlen.<\/p><p>Es gibt nur eine Reform, die auch mit Abschaffung zu tun hat: die &Uuml;berwindung einer l&auml;ngst in Verwesung befindlichen Parteiendemokratie, die von der hauchd&uuml;nnen Oberschicht finanziell gekapert wurde und es nun gleichg&uuml;ltig ist, wer gerade zum Oberkasper aufgestellt wird.<\/p><p>Stephan Ebers<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>In Diktaturen werden nicht nur die Medien (aka &ldquo;Vierte Gewalt&rdquo;) gleichgeschaltet und auf Linie gebracht. Nach der Ernennung eines gewissen Adolf Hitler im Januar 1933 zum Reichskanzler und nach der Verabschiedung des sogenannten &ldquo;Erm&auml;chtigungsgesetzes&rdquo; wurden auch die Gewerkschaften in Deutschland gleichgeschaltet.<\/p><p>Vielleicht sollten sich die Gewerkschaftsfunktion&auml;re einmal an ihre eigene Geschichte erinnnern. Folgendes ist keine Erfindung von mir. Auf der Seite &ldquo;gewerkschaftsgeschichte.de&rdquo; der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung hei&szlig;t es wortw&ouml;rtlich: (!)<\/p><blockquote><p>(Zitat) Ein Aufruf zur Besonnenheit: &bdquo;Organisation &ndash; nicht Demonstration: Das ist die Parole der Stunde&rdquo;. So bringt Theodor Leipart am 31. Januar 1933 im Bundesausschuss des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) die Politik der Freien Gewerkschaften auf den Punkt. &hellip; In einer gemeinsamen Erkl&auml;rung stellen die Gewerkschaften fest: &bdquo;Um Angriffe gegen Verfassung und Volksrechte im Ernstfall wirksam abzuwehren, ist k&uuml;hles Blut und Besonnenheit erstes Gebot. La&szlig;t euch nicht zu voreiligen und darum sch&auml;dlichen Einzelaktionen verleiten.&rdquo; (Zitat Ende)<\/p><\/blockquote><p>Link: <a href=\"https:\/\/www.gewerkschaftsgeschichte.de\/1933-bis-1945-gewerkschaften-55501-die-zerschlagung-der-gewerkschaften-56610.htm\">https:\/\/www.gewerkschaftsgeschichte.de\/1933-bis-1945-gewerkschaften-55501-die-zerschlagung-der-gewerkschaften-56610.htm<\/a><\/p><p>Die Gewerkschaften, die damals nach der Verabschiedung des &ldquo;Gesetz[es] zur Behebung der Not von Volk und Reich&rdquo; nicht verboten wurden, wurden bis Mitte 1933 zwangsweise in die neu gegr&uuml;ndete nationalistische Deutsche Arbeitsfront (DAF) eingegliedert.<\/p><p>Ohoho, aber hallo! Wir leben doch 2026 in einer &ldquo;Demokratie&rdquo;, manche Politiker in Deutschland behaupten sogar, wir w&uuml;rden in der &ldquo;besten Demokratie&rdquo; leben, die wir &ldquo;in Deutschland jemals hatten&rdquo;.<\/p><p>Gewerkschaften, die sich wie die Mainstream-Medien (ARD, ZDF und private Konzernmedien) selbst gleichschalten, muss die Regierung auch nicht mehr gleichschalten und auf Linie bringen.<\/p><p>Warum stellen die Arbeitnehmerinnen\/Arbeitnehmer-Spitzenvertreterinnen und -spitzenvertreter 2026 nicht die einfache Frage: Was ist Demokratie und welches Ziel hat Demokratie?<\/p><p>Ich w&uuml;rde das folgenderma&szlig;en definieren: Demokratie ist eine Regierungsform, die durch Wahlen, Abstimmungen und der sogenannten Tarifpartnerschaft zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern dazu f&uuml;hrt, dass die gro&szlig;e Mehrheit der arbeitenden Bev&ouml;lkerung davon &ouml;konomisch und sozial profitiert und die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, die am Markt kein Einkommen erzielen, das ein zufriedenstellendes Leben erm&ouml;glicht, weil sie alt, arbeitslos, behindert, erwerbsunf&auml;hig, krank, &uuml;ber eine geringe Qualifikation verf&uuml;gen oder aus einer Diktatur geflohen sind, nicht &ouml;konomisch abgeh&auml;ngt und sozial ausgegrenzt werden. Mit dieser Definition beschreibt man zweifelsohne die &ldquo;Sozialstaatsklausel&rdquo; (Art. 20 GG) des von vielen &ldquo;demokratischen&rdquo; Politikerinnen und &ldquo;demokratischen&rdquo; Politikern immer hoch gelobten und viel gepriesenen Grundgesetzes von 1949.<\/p><p>Misst man allerdings die reale Politik an dieser Zielsetzung des Grundgesetzes von 1949, dann stellt sich 2026 die Frage, auf welcher Seite die Gewerkschaftsfunktion&auml;re stehen und wessen Interessen in diesem &ldquo;demokratischen und sozialen Bundesstaat&rdquo; (siehe Art. 20 Abs. 1 GG) die Gewerkschaftsspitze(n) vertreten. Die Interessen der Arbeitnehmerinnen\/Arbeitnehmer sind es aus der Sicht eines objektiven Dritten sicherlich nicht.<\/p><p>Wenn es um die US-Z&ouml;lle geht, warum stellen NZZ-Journalistinnen dann nicht die Frage, welche Laien in Br&uuml;ssel das der deutschen Wirtschaft eingebrockt haben und daf&uuml;r verantwortlich sind? Die Arbeitslosen, Arbeitnehmer, Behinderten, Kranken, Rentner usw. in Deutschland\/Europa sind bzw. waren es zweifelsohne nicht.<\/p><p>Und wenn es um die &ldquo;St&auml;rkung unseres Wirtschaftswachstums&rdquo; und &ldquo;nachfragestimulierende Impulse&rdquo; geht, dann sollten sich Frau Kreutzmann und die Spitzenvertreter der Gewerkschaften die Frage stellen und beantworten, wie macht man das. Man st&auml;rkt das Wirtschaftswachstum sicherlich nicht, wenn man die L&ouml;hne, Lohnersatzerleistungen und Renten der Arbeitnehmer real oder sogar nominal k&uuml;rzt.<\/p><p>Selbstverst&auml;ndlich m&uuml;ssen auch die Arbeitgeber und die gro&szlig;en Unternehmen ihren Beitrag zur Konsolidierung der deutschen Wirtschaft leisten. Im Gesch&auml;ftsjahr 2025 betrug der Nettogewinn des wei&szlig;blauen Automobilherstellers BMW &ldquo;nur&rdquo; noch lausige 7,45 Milliarden Euro und damit rund drei Prozent weniger als 2024, da waren es noch 7,68 Mrd. = 7.680.000.000,00 Euro (Quelle: Die Zeit online; bei den vielen Nullen vor dem Komma muss man immer h&ouml;llisch aufpassen, damit man sich nicht verz&auml;hlt). Die &ldquo;Wirtschaftsjournalisten&rdquo; der Zeit sind allerdings zuversichtlich und schreiben, die &ldquo;Hoffnung&rdquo; des Unternehmens w&uuml;rde in den E-Autos liegen, damit es wieder aufw&auml;rts geht mit dem Wachstum.<\/p><p>Da fragen sich die vielen Mindestlohnempf&auml;nger, Geringverdiener und wahrscheinlich auch viele Normalverdiener in Deutschland, nachdem sie im Supermarkt eingekauft, die Miete, die Strom-\/Wasser-\/Abwasserrechnung, die Hausratversicherung, die KiTa-Geb&uuml;hren, die Rezeptgeb&uuml;hr, die Geb&uuml;hren f&uuml;r den neuen Personalausweis, die M&uuml;llentsorgungs- und Rundfunkgeb&uuml;hren usw. bezahlt und den Beitrag zur kapitalgedeckten Altersvorsorge an Black Rock &uuml;berwiesen haben, ob sie 10 oder 11 oder vielleicht sogar 12 Jahre lang sparen m&uuml;ssen, um sich ein kleines gebrauchtes E-Automobil von BMW leisten zu k&ouml;nnen. Und damit meine ich kein 13 Jahre altes E-Auto mit 126.580 km Fahrleistung. Das w&uuml;rde ich nicht f&uuml;r 9.900 und auch nicht f&uuml;r 8.900 oder 7.900 Euro kaufen.<\/p><p>Ende 2024 erhielten in Deutschland bereits 739.000 Menschen Grundsicherung im Alter (Quelle: destatis). F&uuml;r die stellt sich die Frage ohnehin nicht, ob sie sich ein neues oder ein gebrauchtes E-Auto von BMW oder VW oder ein neues oder gebrauchtes Auto mit V-Motor von Audi oder Mercedes kaufen.<\/p><p>Wer wissen will, wie dieser demokratische und soziale Bundesstaat Deutschland in ein paar Jahren aussehen wird, wenn es so weiter geht wie bisher, der muss sich einfach nur den &ldquo;Sozialstaat&rdquo; bzw. die wertewestliche Plutokratie der USA ansehen. Der Anf&uuml;hrer der schwarzen und &ldquo;christlichen&rdquo; deutschen &ldquo;Demokraten&rdquo; hat schlie&szlig;lich jahrelang dort f&uuml;r einen steinreichen gro&szlig;en schwarzen Felsen gearbeitet.<\/p><p>Und das wird durch die KI und Leuten wie Larry Fink, Larry Page, Peter Thiel, die Familie Koch, die Familie Mars, die Familie Walton, Steve Ballmer, Jeff Bezos, Bill Gates, Mark Zuckerberg, Elon Musk und ein paar anderen schneller passieren als sich viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die heute noch in Deutschland eine feste Stelle mit &ldquo;guter&rdquo; Bezahlung haben, vorstellen k&ouml;nnen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>Detlef Schmiedel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-152690","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152690","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=152690"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152690\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":152692,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152690\/revisions\/152692"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=152690"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=152690"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=152690"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}