{"id":152710,"date":"2026-06-23T08:42:05","date_gmt":"2026-06-23T06:42:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152710"},"modified":"2026-06-23T08:42:05","modified_gmt":"2026-06-23T06:42:05","slug":"hinweise-des-tages-5122","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152710","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152710#h01\">EU-Ratspr&auml;sident Ant&oacute;nio Costa will mit Russland reden, aber Friedrich Merz sabotiert ihn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152710#h02\">22. Juni 2026: 85 Jahre und kein bisschen weise (Teil 2): Zum Jahrestag des deutschen &Uuml;berfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152710#h03\">Der Kanzler k&uuml;rzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152710#h04\">Gro&szlig;e Verm&ouml;gen: Erlassene Schenkungsteuer auf H&ouml;chststand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152710#h05\">&raquo;Jeder bekommt aus der gesetzlichen Rente mehr raus, als er eingezahlt hat&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152710#h06\">Die 60-Stunden-Woche w&auml;re m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152710#h07\">Initiativen zu B&uuml;rokratieabbau und Bessere Rechtsetzung: ein trojanisches Pferd?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152710#h08\">&bdquo;Die Dialog-Teilnehmer sind nicht bescheiden. Wir wollen die Welt ver&auml;ndern&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152710#h09\">Rohstoffkorridor gegen China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152710#h10\">VW-Hauptversammlung: Blume gesteht &ndash; das Gesch&auml;ftsmodell ist tot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152710#h11\">Globale Agrarm&auml;rkte wanken &ndash; Weizen im freien Fall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152710#h12\">Stromnetzbetreiber erzielen Rekordrenditen &ndash; Verbraucher zahlen mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152710#h13\">Fachkr&auml;ftemangel: Wirtschaft setzt auf Teilqualifikationen als ein Schl&uuml;sselinstrument<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152710#h14\">Reichstes Zehntel verursacht Umweltsch&auml;den in Billionenh&ouml;he<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152710#h15\">Afrikanische Staaten fordern Entsch&auml;digung f&uuml;r Sklavenhandel<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EU-Ratspr&auml;sident Ant&oacute;nio Costa will mit Russland reden, aber Friedrich Merz sabotiert ihn<\/strong><br>\nEndlich betreibt ein Profi Diplomatie f&uuml;r die EU: Ratspr&auml;sident Ant&oacute;nio Costa arbeitet an einem Gespr&auml;chskanal nach Russland. Ahnungslose Au&szlig;enpolitiker kritisieren ihn und setzen auf die &bdquo;neue St&auml;rke der Ukraine&ldquo; &ndash; unter ihnen der Kanzler [&hellip;]<br>\nLaut Artikel 15, Absatz 6 des 2009 in Lissabon (der Heimat Costas) beschlossenen Vertrags &uuml;ber die Europ&auml;ische Union hat der Pr&auml;sident des Rates die Aufgabe, die EU zusammenzuhalten, ihrer Politik &bdquo;Impulse&ldquo; zu geben und die Gemeinsame Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik nach au&szlig;en zu vertreten. Es ist also sein Job, Alleing&auml;nge zu unterbinden.<br>\nWenn Friedrich Merz Costas Verhalten als &bdquo;unprofessionell&ldquo; kritisiert und einen &bdquo;Affront&ldquo; gegen&uuml;ber Deutschland beklagt, beweist er nur sein eigenes amateurhaftes Politikverst&auml;ndnis. Merz, der &auml;hnlich wie Donald Trump vor seiner Kanzlerschaft nie ein &ouml;ffentliches Amt bekleidet hat, meint, er m&uuml;sse einen Pr&auml;sidenten auf den Pott setzen, der zuvor B&uuml;rgermeister von Lissabon, Vizepr&auml;sident des Europ&auml;ischen Parlaments, Staatssekret&auml;r, Justiz- und Innenminister sowie fast zehn Jahre lang Portugals Premierminister war.<br>\nDessen Moskau-Initiative &uuml;brigens von einer Mehrheit der EU-L&auml;nder unterst&uuml;tzt wird, nicht nur von Irland, &Ouml;sterreich, Belgien, Lettland oder Spanien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/antonio-costa-will-eu-back-channel-nach-russland-friedrich-merz-sabotiert-ihn\/d3790d71-224d-436c-8804-5556edd84021\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>22. Juni 2026: 85 Jahre und kein bisschen weise (Teil 2): Zum Jahrestag des deutschen &Uuml;berfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941<\/strong><br>\nWie konnte der Russenhass in Deutschland und der EU nach 1990 wieder soviel Raum gewinnen? Es heisst zuweilen, die neuen EU-Mitglieder h&auml;tten den alten EU-L&auml;ndern sukzessive die Augen ge&ouml;ffnet &uuml;ber die &bdquo;wahre&ldquo; Natur Russlands. Tats&auml;chlich wurden sie in der EU auch nach der Erweiterung als Mitglieder &bdquo;zweiter Klasse&ldquo; angesehen. Von Augenh&ouml;he war nichts zu sp&uuml;ren zwischen den mythischen Gr&uuml;ndern der EU und den &bdquo;armen&ldquo; Verwandten, die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit erst noch lernen mussten, die als einzige als korrupt galten, und im &uuml;brigen &bdquo;unser&ldquo; Geld beanspruchten.<br>\nDa blieb nicht viel, womit man gl&auml;nzen konnte, wenn man schon sonst nicht geh&ouml;rt wird. Wenn man aber kr&auml;ftig dem im Westen bewusst verbreiteten und immer weiter erstarkenden Russenhass fr&ouml;nte, &auml;ndern sich die Dinge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/22-juni-2026-85-jahre-und-kein-bisschen\">Petra Erler<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Wir wollen mit allen V&ouml;lkern befreundet sein&ldquo;: Russland darf kein Feind sein!<\/strong><br>\nEs gibt sie in Deutschland, die Menschen, die sich der Geschichte erinnern und die mit der Russland-feindlichen Politik der jetzigen Regierung nicht einverstanden sind. Am Samstag haben sie es in Berlin gezeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wir-wollen-mit-allen-voelkern-befreundet-sein-russland-darf-kein-feind-sein\/\">Globalbridge<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Pistorius an russischer Grenze<\/strong><br>\nBundesverteidigungsminister inspiziert am 85. Jahrestag des deutschen &Uuml;berfalls auf die Sowjetunion Bundeswehr-&Uuml;bung in Litauen<br>\nF&uuml;nfundachzig Jahre nach dem deutschen &Uuml;berfall auf die Sowjetunion hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius ein Beispiel f&uuml;r das neue offizielle Geschichtsbewusstsein in Berlin gegeben. Am Montag inspizierte er die erste gr&ouml;&szlig;ere &Uuml;bung der Bundeswehr-Panzerbrigade 45 im Osten Litauens. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung brachte als ziemlich dialektische W&uuml;rdigung des Datums am Montag eine ganzseitige Reportage mit naturalistischen Schilderungen von durchs Unterholz brechenden &raquo;Leopard&laquo;-Panzern, die dann leider &ndash; &raquo;Wo bleiben die Grenadiere?&laquo; &ndash; vom hypothetischen Gegner &raquo;abgeschossen&laquo; wurden. Da herrscht also noch &Uuml;bungsbedarf, trotz eines Brigadekommandeurs, der sich das Gesicht mit Schuhcreme beschmiert hatte und mit einer Maschinenpistole vor dem Bauch posierte. Zum Vergleich: Unter Hunderten im Internet verf&uuml;gbaren Bildern des f&uuml;r seine &raquo;F&uuml;hrung von vorn&laquo; ber&uuml;hmten Wehrmachtsgenerals Erwin Rommel findet sich nicht eines, das ihn mit mehr als einem Feldstecher vor der Brust zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/524761.konflikt-in-osteuropa-pistorius-an-russischer-grenze.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Kanzler k&uuml;rzt<\/strong><br>\nKommunale Spitzenverb&auml;nde protestieren gegen &raquo;historische Finanzkrise&laquo; bei St&auml;dten und Gemeinden. Friedrich Merz fallen dazu nur Sozialk&uuml;rzungen ein<br>\nArm ist Friedrich Merz noch nicht arm genug. Seit seinem Amtsantritt ist kaum ein Tag vergangen, an dem der K&uuml;rzungskanzler nicht irgendwelchen verbalen Unrat &uuml;ber die soziale Daseinsf&uuml;rsorge in der BRD vergossen h&auml;tte. Es gilt abzuwerten, was man zusammenstreichen will. Und obwohl die Lage f&uuml;r viele Menschen in Beruf und Privatleben bereits dramatisch ist, so sind doch keine Transferleistungen, keine &ouml;ffentlichen Angebote sicher vor seiner Schere. Ein Merz sucht nicht in den Taschen der Reichen nach Geld, um von &ouml;ffentlichen Leistungen abh&auml;ngige Bereiche zu finanzieren. Ein Merz weitet den Bereich der zu k&uuml;rzenden Angebote einfach weiter aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/524742.k%C3%BCrzungs-und-kriegskurs-der-kanzler-k%C3%BCrzt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Verm&ouml;gen: Erlassene Schenkungsteuer auf H&ouml;chststand<\/strong><br>\nSeit knapp zehn Jahren steht im deutschen Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz die sogenannte Verschonungsbedarfspr&uuml;fung (Paragraf 28a): Wird ein Verm&ouml;gen von mehr als 26 Millionen Euro verschenkt oder vererbt, kann die Steuer teilweise oder ganz wegfallen. Voraussetzung: Der Erbe oder Beschenkte muss seine &ldquo;Bed&uuml;rftigkeit&rdquo; nachweisen &ndash; dass er die Steuer zu diesem Zeitpunkt nicht aus verf&uuml;gbarem Verm&ouml;gen bezahlen kann. Die Gesetzes&auml;nderung wurde 2016 mit Stimmen von CDU, CSU und SPD beschlossen, weil das Bundesverfassungsgericht die Verschonungsregeln f&uuml;r Betriebsverm&ouml;gen als zu weitgehend bewertet hatte. (&hellip;)<br>\nIn Bayern war die Summe der nach &sect; 28a erlassenen Erbschaft- und Schenkungsteuer im vergangenen Jahr so hoch wie nie seit Einf&uuml;hrung der Verschonungsbedarfspr&uuml;fung. Das geht aus der Antwort des Finanzministeriums auf eine SPD-Anfrage hervor, die dem BR vorliegt: Erlassen wurden 2,37 Milliarden Euro. Das ist fast dreimal so viel wie 2024 und doppelt so viel wie 2023.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/grosse-vermoegen-erlassene-schenkungsteuer-auf-hoechststand,VMyfZf7\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&raquo;Jeder bekommt aus der gesetzlichen Rente mehr raus, als er eingezahlt hat&laquo;<\/strong><br>\nDie heutigen Rentner pl&uuml;ndern die Kasse, den Jungen bleibt nichts? Der Finanzmathematiker Werner Siepe erkl&auml;rt, warum das Quatsch ist &ndash; und warum gerade junge Leute sogar freiwillig mehr ins System einzahlen sollten. [&hellip;]<br>\nDie gesetzliche Rentenversicherung ist viel besser als ihr Ruf. Leider haben die Diskussionen &uuml;ber die zweifellos notwendigen Reformen dazu gef&uuml;hrt, dass dieses System undifferenziert schlecht gemacht wird. So hat sich das Bild festgesetzt von der Rentenkasse, die gepl&uuml;ndert wird und nichts mehr &uuml;brig l&auml;sst f&uuml;r die J&uuml;ngeren. Das ist eine bedauerliche Vorstellung. Falsch ist sie obendrein. [&hellip;]<br>\nWir betreiben die gesetzliche Alterssicherung in Deutschland ja im sogenannten Umlageverfahren: Jedes Jahr werden die Zahlungen an die heutigen Rentner finanziert aus den Zahlungen der heutigen Beitragszahler. Die Kasse der Rentenversicherung ist deshalb &ndash; bis auf einen gewissen Puffer &ndash; per se eigentlich jedes Jahr leer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/rente-jeder-bekommt-aus-der-gesetzlichen-rente-mehr-raus-als-er-eingezahlt-hat-a-d90c2ea1-b052-49e4-a4a4-cb5d917eadd8?giftToken=d2a92d5c-b2f7-4f5c-add5-f1d418ec9bdb\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p>dazu: <strong>M&uuml;ssen wir k&uuml;nftig bis 70 arbeiten? Merz plant radikale Rentenreform <\/strong><br>\nDie Bundesregierung bereitet sich darauf vor, eine umfassende Rentenreform zu unterst&uuml;tzen. Geplant ist, das Rentenalter schrittweise auf 70 Jahre anzuheben, wichtige Fr&uuml;hrentenregelungen zu beenden und zus&auml;tzliche Beitr&auml;ge f&uuml;r einen staatlich gef&uuml;hrten Investmentfonds einzuf&uuml;hren.<br>\nDas Paket, das von einer Kommission unter Federf&uuml;hrung von Bundeskanzler Friedrich Merz und Arbeitsministerin B&auml;rbel Bas vorbereitet wurde, soll am Dienstag vorgestellt werden &ndash; im Rahmen der j&uuml;ngsten Bem&uuml;hungen, Deutsche l&auml;nger und h&auml;rter arbeiten zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/inland\/283869-muessen-wir-kuenftig-bis-70\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Insbesondere Bundesregierungen sollen Schaden abwenden und Wohlstand mehren. Diese Bundesregierung plant jedoch den weiteren Sozialabbau auf breiter Ebene. Wohlstand wird nicht vermehrt, ja nicht einmal erhalten. Anstatt der Bev&ouml;lkerung zu dienen, werden ganz andere Interesse bedient.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Rente: Merz-Regierung plant neues Verbot &ndash; es trifft zahlreiche Empf&auml;nger<\/strong><br>\nWer im Ruhestand weiterarbeitet, nutzt h&auml;ufig flexible Modelle, um Einkommen, Rentenanspruch und soziale Absicherung miteinander zu verbinden. Genau an dieser Stelle will die Regierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz nun eingreifen. Zumindest beim Zusammenspiel von Teilrente und Krankengeld soll es k&uuml;nftig eine neue Grenze geben, die f&uuml;r viele arbeitende Rentner*innen sp&uuml;rbare Folgen haben k&ouml;nnte. (&hellip;)<br>\nKonkret geht es um ein neues Verbot, das Personen, die sehr hohe Altersbez&uuml;ge erhalten, k&uuml;nftig das Krankengeld untersagt: &bdquo;Bei Wahl einer 99,99-prozentigen Teilrente bestehen systemwidrige Mitnahmeeffekte, die durch Normierung eines Mindestabstands zwischen Voll- und Teilrente f&uuml;r die Geltendmachung eines Krankengeldanspruchs vermieden werden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.futurezone.de\/digital-life\/verbraucher\/article727084\/merz-regierung-plant-neues-verbot-fuer-zahlreiche-buerger.html\">Future Zone<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Bittere Nachricht f&uuml;r Rentner: Krankengeld steht f&uuml;r viele vor dem Aus<\/strong><br>\nArbeitende Rentner aufgepasst! Die Bundesregierung plant, das Krankengeld f&uuml;r viele Teilrentner zu streichen. Das sieht ein Kabinettsentwurf zum neuen GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz vor. Betroffen w&auml;ren alle, die eine Teilrente von mehr als zwei Drittel ihrer Vollrente beziehen. (&hellip;)<br>\nBislang ist es so: Seit der Einf&uuml;hrung der Flexirente k&ouml;nnen Altersrentner eine Teilrente zwischen zehn und 99,99 Prozent ihrer Vollrente w&auml;hlen. Wer sozialversicherungspflichtig weiterarbeitet und eine Teilrente bezieht, hat dank dieses &bdquo;0,01-Prozent-Tricks&ldquo; aktuell noch Anspruch auf Krankengeld.<br>\nLaut FOCUS online nutzten viele Rentner das Modell mit 99,99 Prozent Teilrente, um gleichzeitig fast die volle Rente und das Krankengeld im Krankheitsfall zu erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ruhr24.de\/schlagzeilen\/rente-geld-krankengeld-teilrente-bundesrat-flexirente-kabinett-kv-lohnfortzahlung-bundestag-rentner-94351899.html\">Ruhr 24<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Noch ein Bereich, der dem K&uuml;rzungswahn der Bundesregierung zum Opfer f&auml;llt. Und dennoch wundert sich insbesondere der Bundeskanzler, weshalb er und seine Regierung so unbeliebt sind. Er hat geschworen, u.a. den Wohlstand zu mehren. Das Gegenteil passiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die 60-Stunden-Woche w&auml;re m&ouml;glich<\/strong><br>\nIn ihrem Koalitionsvertrag haben die Parteien beschlossen, den 1918 eingef&uuml;hrten Achtstundentag aufzuheben. Um Unternehmen mehr Flexibilit&auml;t zu geben, m&ouml;chte die Union das unbedingt. Die SPD ist dagegen zur&uuml;ckhaltend. Nun geht es um die Details. (&hellip;)<br>\nDabei will Ministerin Bas der Union zun&auml;chst nicht sehr weit entgegenkommen. In ihrem Entwurf bleibt der entscheidende Satz in Paragraf 3 des Arbeitszeitgesetzes unver&auml;ndert: &bdquo;Die werkt&auml;gliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht &uuml;berschreiten.&ldquo; Daneben aber g&auml;be die neue Regelung den Gewerkschaften, Betriebsr&auml;ten, Firmen und ihren Verb&auml;nden viel mehr M&ouml;glichkeiten vom Achtstundentag abzuweichen, indem sie eine w&ouml;chentliche H&ouml;chstzahl der Arbeitsstunden vereinbaren &ndash; angepasst an die Bed&uuml;rfnisse von Betrieben, Branchen und Besch&auml;ftigten. (&hellip;)<br>\nEine Arbeitswoche k&ouml;nnte dann eher mal sechs Tage mit jeweils zehn Stunden umfassen, wenn beispielsweise in den folgenden vier Monaten ein Freizeitausgleich erfolgte. Die durchschnittliche Arbeitszeit w&uuml;rde nach wie vor acht Stunden betragen. Auch Unionspolitiker betonen, dass es ihnen nicht um die grunds&auml;tzliche Ausweitung etwa der Jahresarbeitszeit geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Aenderungen-am-8-Stunden-Tag\/!6188969\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Arbeiterbewegung hatte den Achtstundentag hart erk&auml;mpft, der nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg in Deutschland eingef&uuml;hrt wurde. Nun will ausgerechnet die SPD an dieser Errungenschaft r&uuml;tteln. Und die Parteispitze fragt sich vermutlich angesichts solcher Entscheidungen immer wieder, warum der SPD die W&auml;hlerschaft wegl&auml;uft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel: Wirtschaft setzt auf Teilqualifikationen als ein Schl&uuml;sselinstrument<\/strong><br>\nDer Handlungsdruck ist hoch: Viele Betriebe finden bereits heute nicht ausreichend qualifiziertes Personal &ndash; gleichzeitig verf&uuml;gen 2,2 Millionen junge Erwachsene im Alter von 25 bis 34 Jahren in Deutschland &uuml;ber keinen Berufsabschluss. Teilqualifikationen sind ein Weg, diese L&uuml;cke zu schlie&szlig;en, indem sie Qualifizierung schrittweise, praxisnah und schneller umsetzbar machen. F&uuml;r Unternehmen bieten Teilqualifikationen einen doppelten Vorteil. Sie erm&ouml;glichen die gezielte Weiterqualifizierung von Besch&auml;ftigten und erschlie&szlig;en gleichzeitig neue Fachkr&auml;ftepotenziale.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/de\/newsroom\/fachkraeftemangel-wirtschaft-setzt-auf-teilqualifikationen-als-ein-schluesselinstrument-182434\">DIHK<\/a>\n<p>dazu: <strong>Migration l&ouml;st Fachkr&auml;ftemangel? Fehlkalkulation &hellip;<\/strong><br>\nDie Welt am Sonntag hat Daten ver&ouml;ffentlicht, die das Bundesbildungsministerium auf eine Anfrage der AfD zusammenstellte. Diese Zahlen belegen nicht nur, dass die Behauptungen, wonach Migration den Fachkr&auml;ftemangel behebe, keine faktische Grundlage haben &ndash; sie belegen auch, dass die Bem&uuml;hungen, dies durch Bildungsanstrengungen zu &auml;ndern, gescheitert sind. Die intensive Betreuung der Migranten ab 2015 mit Integrationskursen und verschiedenen Arten der Unterst&uuml;tzung bei Ausbildungen scheint kaum Fr&uuml;chte getragen zu haben.<br>\nSo hatten 42,1 Prozent aller Ausl&auml;nder im Alter von 25 bis 34 Jahren keinen beruflichen Abschluss, aber auch in der Altersgruppe der 35- bis 39-J&auml;hrigen sah es nicht besser aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/inland\/283758-migration-loest-fachkraeftemangel-fehlkalkulation\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Initiativen zu B&uuml;rokratieabbau und Bessere Rechtsetzung: ein trojanisches Pferd?<\/strong><br>\nIn einer neuen Mitteilung k&uuml;ndigt die EU-Kommission 32 Ma&szlig;nahmen an, die das EU-Gesetzgebungsverfahren modernisieren und die Allgemeinheit entlasten sollen. Effiziente Gesetze und B&uuml;rokratieabbau sind zwar klar zu begr&uuml;&szlig;en: Leider wird jedoch schnell deutlich, dass es sich bei der Initiative um ein trojanisches Pferd handelt. Tats&auml;chlich werden andere Ziele verfolgt: Schutzstandards f&uuml;r Besch&auml;ftigte, Verbraucher:innen und die Zivilgesellschaft sollen ausgehebelt und gestrichen werden. Gewinner:innen w&auml;ren haupts&auml;chlich gro&szlig;e Unternehmen &ndash; auf Kosten aller anderen Teile der Gesellschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.awblog.at\/Europa\/EU-Initiativen-zu-Buerokratieabbau-und-Bessere-Rechtsetzung\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Die Dialog-Teilnehmer sind nicht bescheiden. Wir wollen die Welt ver&auml;ndern&ldquo;<\/strong><br>\nPeter Thiel, der deutschst&auml;mmige libert&auml;re Tech-Milliard&auml;r und Milei- und Epstein-Freundh&auml;lt von einem demokratischen Staat und Wettbewerb nichts, mehrt seinen Reichtum dennoch mit staatlichen Geldern aus &Uuml;berwachungs- und Kriegstechnik, kultiviert, weil es bei den Reichen chic zu sein scheint, irgendwie wie sein Ziehsohn JD Vance religi&ouml;se Neigungen und turtelt mit Apokalypse und dem Antichrist etwa in Gestalt von Greta Thunberg herum (Peter Thiel h&auml;lt den Menschen nur f&uuml;r eine m&auml;ngelbehaftete Fleischmaschine, Die Welt der rechtslibert&auml;ren Techmilliard&auml;re: Greta Thunberg als Antichrist).<br>\nThiel ist nicht nur mit der Bilderberg-Konferenz verbunden, Inbegriff der Elitenverschw&ouml;rung, sondern hat auch selbst 2006 Dialog gegr&uuml;ndet, ein noch exklusiveres j&auml;hrliches Treffen hinter verschlossenen T&uuml;ren. Thiel war auch eng verbunden mit Epstein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/die-dialog-teilnehmer-sind-nicht-bescheiden-wir-wollen-die-welt-veraendern\/\">Florian R&ouml;tzer auf Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die Abschaffung der Politik<\/strong><br>\nDer Plattformkapitalist Peter Thiel will die Demokratie radikal aushebeln und das Gemeinwesen den Privatfirmen ausliefern.<br>\nNoch vor wenigen Jahren kannte in Deutschland kaum jemand Peter Thiel (1). Jetzt ist der geb&uuml;rtige Frankfurter in aller Munde und quasi der Inbegriff alles B&ouml;sen. Als Begr&uuml;nder und Inspirator der Spionagefirma Palantir und als tatkr&auml;ftiger F&ouml;rderer von Donald Trump und dessen Vizepr&auml;sidenten JD Vance gilt Thiel vielen Zeitgenossen als gef&auml;hrliche graue Eminenz der US-amerikanischen Politik. Im Laufe der Jahre hat Peter Thiel immer energischer die Entmachtung des politischen Raums vorangetrieben. Zusammen mit seinen superreichen Mitstreitern von der sogenannten &bdquo;PayPal-Mafia&ldquo; betreibt Thiel eine politische Agenda, die die Demokratie radikal aushebeln will. An die Stelle der Politik sollen komplett privatwirtschaftlich betriebene St&auml;dte und Wirtschaftssonderzonen treten. An die Stelle eines Nationalstaates soll quasi ein Netz von profitorientierten Unternehmen treten. Wer will, kann sich in so eine Privatstadt einkaufen. Er muss aber Geld mitbringen. Wer kein Geld hat, bleibt vor den Mauern der gated community, ist sich selber und dem Elend &uuml;berlassen. Ganz wie im Mittelalter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-abschaffung-der-politik\">Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rohstoffkorridor gegen China<\/strong><br>\nIm s&uuml;dlichen Afrika spitzt sich die Konkurrenz zwischen China, den USA und der EU um den Zugriff auf strategische Rohstoffe zu. Eine Schl&uuml;sselrolle spielt dabei gegenw&auml;rtig der sogenannte Lobito-Korridor, eine Eisenbahnverbindung vom Kupferg&uuml;rtel Sambias und der Demokratischen Republik Kongo bis zum angolanischen Atlantikhafen Lobito. Das Infrastrukturprojekt gilt als eines der wichtigsten Vorhaben der europ&auml;ischen Global-Gateway-Strategie und wird von Br&uuml;ssel, aber auch von Washington, das dort ebenfalls investiert, als Instrument zur Verringerung der Abh&auml;ngigkeit von China betrachtet. Entlang der Strecke sollen k&uuml;nftig Kupfer, Kobalt, Lithium und weitere Rohstoffe, die f&uuml;r die Produktion von Batterien, Elektrofahrzeugen, digitalen Technologien und R&uuml;stungsg&uuml;tern ben&ouml;tigt werden, in Richtung Westen transportiert werden. Die Initiative kn&uuml;pft dabei an eine Infrastruktur an, die bereits w&auml;hrend der Kolonialherrschaft errichtet wurde, um afrikanische Rohstoffe f&uuml;r den Export verf&uuml;gbar zu machen. Kritiker konstatieren, der Ausbau des Lobito-Korridors schreibe bestehende Muster der Rohstoffextraktion unter neuen Vorzeichen fort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10451\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>VW-Hauptversammlung: Blume gesteht &ndash; das Gesch&auml;ftsmodell ist tot<\/strong><br>\nOliver Blume hat auf der virtuellen Hauptversammlung des Wolfsburger Konzerns ausgesprochen, was viele l&auml;ngst ahnten: Das Gesch&auml;ftsmodell von Volkswagen ist Geschichte. &bdquo;Unser &uuml;ber Jahrzehnte erfolgreiches Gesch&auml;ftsmodell funktioniert heute nicht mehr&ldquo;, erkl&auml;rte der VW-Chef laut Spiegel im Rahmen der Versammlung.<br>\nDie Rahmenbedingungen h&auml;tten sich 2026 nochmals versch&auml;rft, die Lage sei angespannt und anspruchsvoll. W&auml;hrend Blume einerseits Fortschritte bei E-Autos betont &ndash; in Europa ist VW Marktf&uuml;hrer &ndash;, r&auml;umt er andererseits ein: &bdquo;Mit unseren Produkten stehen wir wieder vorn im Wettbewerb. Allerdings verdienen wir damit nicht genug Geld.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDie Zahlen sind brutal: Bis 2030 sollen konzernweit 50.000 Stellen wegfallen. 28.000 Mitarbeiter haben bereits freiwillige Austritte vereinbart, allein bei der Kernmarke reduziert sich die Belegschaft bis Ende 2026 um 19.000 Besch&auml;ftigte. Parallel dazu senkt VW die Fabrikkosten an deutschen Standorten um mehr als 20 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.business-punk.com\/business\/vw-hauptversammlung-blume-gesteht-das-geschaeftsmodell-ist-tot\/\">Business Punk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Im angef&uuml;gten &bdquo;Check&ldquo; werden weder Fehler des Managements noch die politisch bedingten Rahmen&auml;nderungen erw&auml;hnt. Zun&auml;chst ist der Dieselmotor in eine Krise geraten. Der Vorstand von VW hat kaum gegen die politisch gewollte Hinwendung zum E-Auto protestiert und schweigt auch weitestgehend bei den hohen Energiepreisen. Stattdessen bem&auml;ngelt der &bdquo;Check&ldquo; die Struktur, an dem auch das Land Niedersachsen beteiligt ist, und folgt der Kritik der Aktion&auml;re. Dabei hatte der VW-Konzern mit genau dieser Struktur die gr&ouml;&szlig;ten Gewinne erwirtschaftet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Globale Agrarm&auml;rkte wanken &ndash; Weizen im freien Fall<\/strong><br>\nRekordernten, fallende &Ouml;lpreise und die &Ouml;ffnung der Stra&szlig;e von Hormus dr&uuml;cken die Weizenpreise unter wichtige Marken. W&auml;hrend die Weltm&auml;rkte aufatmen, geraten deutsche Landwirte zunehmend unter Druck. (&hellip;)<br>\nIn Deutschland wird die Getreideernte 2026 nach Prognose des Deutschen Raiffeisenverbandes mit 44,1 Millionen Tonnen solide und leicht &uuml;berdurchschnittlich ausfallen. Beim Weizen wird jedoch nur ein Volumen von 22,6 Millionen Tonnen erwartet, rund 500.000 Tonnen weniger als im Vorjahr.<br>\nF&uuml;r viele heimische Agrarbetriebe entsteht dadurch eine gef&auml;hrliche Mischung: Die Preise fallen, w&auml;hrend die Kosten hoch bleiben. Der jetzt zur Ernte anstehende Weizen wurde im vergangenen Jahr unter deutlich h&ouml;heren Kosten ges&auml;t und gepflegt. Besonders D&uuml;ngemittel, Energie und Betriebsmittel belasten die Kalkulation der Landwirte. Damit droht ausgerechnet zur Erntezeit eine wirtschaftliche Schieflage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wallstreet-online.de\/nachricht\/21012410-hohe-kosten-geringe-einnahmen-globale-agrarmaerkte-wanken-weizen-freien\">Wallstreet Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Stromnetzbetreiber erzielen Rekordrenditen &ndash; Verbraucher zahlen mehr<\/strong><br>\nDie 18 gr&ouml;&szlig;ten deutschen Stromnetzbetreiber erzielen au&szlig;ergew&ouml;hnlich hohe Renditen. Das geht aus einer Analyse des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft (BNE) hervor, die der ZEIT vorliegt. Die Untersuchung zeigt, dass die Eigenkapitalrendite im Jahr 2024 im Durchschnitt bei 30,1 Prozent lag. 2023 betrug sie 16,6 Prozent.<br>\nBesonders hohe Renditen erzielten EWE Netz (61 Prozent), Westnetz (45 Prozent), die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom (43 Prozent) und Bayernwerk Netz (38 Prozent). Dem Bundesverband zufolge verzeichneten diejenigen Unternehmen die h&ouml;chsten Gewinne, die eine regionale Monopolstellung haben und ohne Konkurrenz wirtschaften. Gemessen an ihren Renditen und dem eingesetzten Kapital z&auml;hlten die Strombetreiber zu den profitabelsten Unternehmen in Deutschland, hei&szlig;t es in der BNE-Analyse. Die zust&auml;ndige Regulierungsbeh&ouml;rde, die Bundesnetzagentur, k&auml;me gegen die regionalpolitisch oft einflussreichen Firmen nur bedingt an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2026-06\/stromnetzbetreiber-verteilnetz-eigenkapitalrendite-rendite-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zumindest beim Thema Transparenz &uuml;ber Gewinne kann sich der Bundesverbands Neue Energiewirtschaft eigentlich nicht beschweren, denn immerhin liegen ihm konkrete Zahlen der Stromnetzbetreiber vor.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Reichstes Zehntel verursacht Umweltsch&auml;den in Billionenh&ouml;he<\/strong><br>\nDie reichsten zehn Prozent aller Menschen sind &uuml;berproportional f&uuml;r die Zerst&ouml;rung der Umwelt verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende der niederl&auml;ndischen Universit&auml;t Leiden und der englischen Universit&auml;t Oxford. Demnach belaufen sich die Umwelt- und Klimasch&auml;den dieser Bev&ouml;lkerungsgruppe auf 1,7 bis 5,7 Billionen US-Dollar pro Jahr.<br>\nDie Rechnung mache das Ausma&szlig; der Zerst&ouml;rung und die Verantwortung der obersten zehn Prozent deutlich, schreibt Hauptautorin Inge Schrijver. &raquo;Die Schadenssumme ist h&ouml;her als die Mittel, die weltweit f&uuml;r Klima- und Biodiversit&auml;tsfonds ben&ouml;tigt werden.&laquo; Es sei wichtig, die Verursachenden der Umweltsch&auml;den st&auml;rker in die Pflicht zu nehmen, folgern die Autoren der Studie, welche im Fachjournal Communications Sustainability ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissenschaft\/umwelt\/2026-06\/reichsten-zehn-prozent-umwelt-klimaschaeden-konsum-studie-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Afrikanische Staaten fordern Entsch&auml;digung f&uuml;r Sklavenhandel<\/strong><br>\nIm M&auml;rz stuften die UN den Sklavenhandel als &raquo;schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit&laquo; ein. Nun wollen die betroffenen L&auml;nder eine Entschuldigung und Reparationen. (&hellip;)<br>\nGefordert werden die Einrichtung eines globalen Reparationsfonds, umfassende Schuldenerlasse und Reformen internationaler Finanzinstitutionen, um eine gerechtere Vertretung von Staaten des Globalen S&uuml;dens sicherzustellen.<br>\nAu&szlig;erdem fordert der Plan die R&uuml;ckgabe geraubter Kulturg&uuml;ter und sterblicher &Uuml;berreste von Vorfahren, Finanzierungen f&uuml;r Klimagerechtigkeit sowie Ma&szlig;nahmen zur Aufarbeitung der Grausamkeiten, die afrikanischen Frauen und M&auml;dchen w&auml;hrend der Sklaverei zugef&uuml;gt wurden.<br>\nDar&uuml;ber hinaus werden afrikanische Staaten aufgefordert, Menschen afrikanischer Herkunft in der Diaspora ein R&uuml;ckkehrrecht und Wege zur Staatsb&uuml;rgerschaft zu gew&auml;hren. (&hellip;)<br>\nDie UN-Resolution wurde im M&auml;rz mit 123 Stimmen angenommen. Die USA, Israel und 52 weitere Staaten &ndash; darunter Mitgliedsl&auml;nder der Europ&auml;ischen Union und Gro&szlig;britannien &ndash; stimmten dagegen oder enthielten sich. Auch Deutschland enthielt sich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-06\/ghana-konferenz-sklavenhandel-wiedergutmachung\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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