{"id":152833,"date":"2026-06-25T08:40:42","date_gmt":"2026-06-25T06:40:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152833"},"modified":"2026-06-25T08:40:42","modified_gmt":"2026-06-25T06:40:42","slug":"hinweise-des-tages-5124","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152833","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152833#h01\">Der historische Irrtum der &bdquo;Angebotspolitik&ldquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152833#h02\">Rente mit Sozialbetrugsanteil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152833#h03\">Zerschlagung des Rentensystems &ndash; Alles f&uuml;r die Aufr&uuml;stung?&#8232;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152833#h04\">Die zivile Basis des Kriegs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152833#h05\">Wehrerfassung: Bundeswehr rekrutiert nur 530 Freiwillige durch Wehrdienstfragebogen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152833#h06\">Nach Problemen bei Beschaffung: Pistorius beendet F126-Fregatten-Projekt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152833#h07\">&Ouml;kosystem der Kriegstreiber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152833#h08\">Menschen ohne Krankenversicherung: Notfallfonds kann Behandlungen nicht mehr bezahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152833#h09\">Tariffluchthelfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152833#h10\">Der &bdquo;nicht-programmierbare&ldquo; digitale Euro ist eine Mogelpackung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152833#h11\">Alles Faschisten au&szlig;er der Linken?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152833#h12\">&bdquo;Valentina, niemals werde ich Euch als Feinde betrachten!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152833#h13\">&bdquo;Befreiung von der Mafia&ldquo;: Magyar r&auml;umt mit der Brechstange auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152833#h14\">Ende der Unschuld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152833#h15\">Mission accomplished<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der historische Irrtum der &bdquo;Angebotspolitik&ldquo; <\/strong><br>\nIch erlebe es bei meinen Vortr&auml;gen immer wieder, dass j&uuml;ngere Leute sich gar nicht vorstellen k&ouml;nnen, wie und warum es in den 1970er Jahren in der &Ouml;konomik zu einem vollst&auml;ndigen Bruch mit dem Keynesianismus kam, weil den meisten einleuchtet, dass eine Volkswirtschaft Nachfrageprobleme haben kann, die nur durch Nachfragepolitik zu bek&auml;mpfen sind.<br>\nDoch die heutige Generation von Professoren, die schon 20 Jahre und mehr auf den wichtigen Universit&auml;ts-Lehrst&uuml;hlen sitzen, kennen das Wort Nachfrage nicht mehr. Monika Schnitzer etwa, die Vorsitzende des Sachverst&auml;ndigenrates, eine Mikro&ouml;konomin par excellence, redet in einem Interview im Spiegel ausschlie&szlig;lich &uuml;ber die Reform der Sozialversicherungen, &uuml;ber Einsparungen und Steuererh&ouml;hungen (Mehrwertsteuer nat&uuml;rlich).<br>\nEtwas anderes kennt Schnitzer einfach nicht, obwohl sie die Vorsitzende eines Rates ist, dessen Gesetzesauftrag sagt, er habe sich mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung auseinanderzusetzen und sich aller konkreten Politikempfehlungen zu enthalten. Letzteres hatte der Gesetzgeber in den 1960er Jahren explizit festgehalten, weil er wollte, dass der Rat eine tiefgehende makro&ouml;konomische Analyse vornimmt und sich nicht vorschnell auf wohlfeile mikro&ouml;konomische Politikempfehlungen st&uuml;rzt. Heutige Jahresgutachten enthalten eine belanglose Analyse, aber hunderte von konkreten Politikempfehlungen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/06\/25\/der-historische-irrtum-der-angebotspolitik\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/232026\/der-historische-irrtum-der-angebotspolitik\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rente mit Sozialbetrugsanteil<\/strong><br>\nAnfang des Jahres nahm die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission ihre Arbeit auf. Am Dienstag (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe von UZ) will sie ihre Ergebnisse pr&auml;sentieren. Der DGB hat sich bereits im Vorfeld zu m&ouml;glichen Reformvorschl&auml;gen ge&auml;u&szlig;ert und fordert eine verpflichtende Betriebsrente als zus&auml;tzliche Altersversorgung.<br>\nDiese Forderung k&ouml;nnte eine gute Idee sein, wenn der Gewerkschaftsbund erg&auml;nzen w&uuml;rde: &bdquo;nach schwedischem Vorbild&ldquo;. Denn in Schweden sind die Betriebsrenten &uuml;ber Tarifvertr&auml;ge f&uuml;r 90 Prozent der Rentenversicherten obligatorisch. Den Betriebsrentenbeitrag von 4,5 Prozent des Einkommens zahlen allein und ausschlie&szlig;lich die Firmen. Die Betriebsrenten machten in Schweden 2025 einen Anteil von 28 Prozent aller ausgezahlten Rentenleistungen aus &ndash; die hochgejubelten Pr&auml;mien- und Aktienrenten gerade einmal 5 Prozent.<br>\nAber von Schweden ist beim DGB keine Rede. Im Gegenteil. Seit 2001 werden in Deutschland nach dem Altersverm&ouml;gensgesetz neu abgeschlossene Betriebsrenten in Deutschland so gut wie ausschlie&szlig;lich &uuml;ber &bdquo;Entgeltumwandlung&ldquo; finanziert. Das bedeutet, dass die Firmen einen Teil des Bruttolohns an eine Versicherung &uuml;berweisen. Die Versicherung k&ouml;nnen sie ausw&auml;hlen, einen eigenen Beitrag m&uuml;ssen sie nicht leisten. Mit einer Betriebsrente hat das nichts zu tun. Es ist eher eine Betrugsrente, denn die in der Beitragsphase sozialversicherungs- und steuerfrei gestellten Lohnanteile werden nachtr&auml;glich bei Rentenbezug f&auml;llig &ndash; und zwar mit dem doppelten Satz bei der Krankenversicherung und einer erheblichen Verringerung der gesetzlichen Rente.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/rente-mit-sozialbetrugsanteil-4815895\/\">Reiner Heyse auf unsere zeit<\/a>\n<p>dazu: <strong>Pl&auml;ne der Rentenkommission: Zwischen Reformkonsens und Widerstand<\/strong><br>\nDie Rentenkommission legt weitreichende Reformvorschl&auml;ge vor. W&auml;hrend die Bundesregierung eine rasche Umsetzung verspricht, formiert sich Kritik aus Opposition, Gewerkschaften und Teilen der L&auml;nder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/232026\/plane-der-rentenkommission-zwischen-reformkonsens-und-widerstand\/\">Makroskop<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Vorschl&auml;ge der Rentenkommission bringen teilweise Risiken f&uuml;r Wirtschaftswachstum und sozialen Zusammenhalt<\/strong><br>\nDer Abschlussbericht der von der Bundesregierung eingesetzten Rentenkommission enth&auml;lt einige sinnvolle Vorschl&auml;ge zur Stabilisierung der gesetzlichen Rentenversicherung, beinhaltet allerdings auch Elemente, die das Wirtschaftswachstum in Deutschland &uuml;ber die n&auml;chsten Jahre sp&uuml;rbar zu d&auml;mpfen drohen. Auch k&ouml;nnten einige der Vorschl&auml;ge zu sozialen Schieflagen f&uuml;hren. Das ergibt eine neue gemeinsame Studie des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) und des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Sinnvoll ist danach etwa die Ausweitung der Versicherungspflicht auf Selbst&auml;ndige. Gesamtwirtschaftlich problematisch ist dagegen, dass zum Aufbau eines neuen Elements der Kapitaldeckung der Beitragssatz f&uuml;r die Rente ab 2028 z&uuml;gig um zwei Prozentpunkte steigen soll. Dies entzieht Kaufkraft und d&uuml;rfte so Konsumnachfrage und Wirtschaftswachstum in Deutschland verringern. Eine Folge davon w&auml;ren auch niedrigere Einnahmen f&uuml;r Staat und Sozialversicherungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-vorschlage-der-rentenkommission-bringen-teilweise-risiken-77384.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die Kapitalrente ist nicht sicher<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will die Vorschl&auml;ge der Rentenkommission komplett &uuml;bernehmen. Das ist fatal, denn es w&uuml;rde de facto eine Rentenk&uuml;rzung bedeuten. [&hellip;]<br>\nDenjenigen, die glauben, dass der Finanzmarkt generell besser ist als die gesetzliche Rentenversicherung, mag diese &bdquo;Kapitalrente&ldquo; attraktiv erscheinen. Aber Vorsicht: Sichere Renditen von mehr als 3 Prozent pro Jahr wie in der gesetzlichen Rentenversicherung m&uuml;ssen am Kapitalmarkt erst einmal erwirtschaftet werden. Und dass sich die Beitragszahlung in die gesetzliche Rentenversicherung f&uuml;r J&uuml;ngere nicht lohnt, stimmt nicht.<br>\nVor allem: Die Kapitalrente ist nicht sicher. Aus guten Gr&uuml;nden hat Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) in den 1950er Jahren die Rente von der Kapitaldeckung auf das Umlageverfahren umgestellt. Nach zwei Weltkriegen war nicht mehr genug Kapital da. Abgesehen davon werden die Zeiten nicht friedlicher: Vor B&ouml;rsencrashs ist niemand sicher. Die Reaktionen an den B&ouml;rsen auf Trumps Kapriolen zeigen, wie schnell Finanzm&auml;rkte ins Wanken geraten. Und: Investieren am Kapitalmarkt ist nicht umsonst. Finanzdienstleister bekommen saftige Geb&uuml;hren und Provisionen.<br>\nDie gesetzliche Rentenversicherung ist stabil und krisenfest, auch wenn sie systematisch schlechtgeredet wird. In den vergangenen 20 Jahren ist der Anteil der Rentenausgaben am Bruttoinlandsprodukt gesunken und keineswegs gestiegen, wie Studien etwa der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung zeigen. Reformdruck besteht allenfalls mit Blick auf die Altersarmut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Schwarz-rote-Rentenreform\/!6188581\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenigstens eine Mainstream-Zeitung widerspricht der allgemeinen Aktieneuphorie bzw. der Finanzmarktgl&auml;ubigkeit, wobei in anderen taz-Artikeln der Teil mit dem Kapitalmarkt wiederum gelobt wird. Weiter unbegreiflich: wieso wird die Stabilit&auml;t der Rentenversicherung mithilfe der &ndash; gemessen am Bruttoinlandsprodukt &ndash; sinkenden (!!) Rentenausgaben belegt? Ein deutlich steigendes Rentenniveau durch steigende Rentenbeitr&auml;ge w&auml;re unglaublich wichtig und auch gut bezahlbar &ndash; und da haben wir die vollst&auml;ndige Erstattung der versicherungsfremden Leistungen aus dem Staatshaushalt nicht einmal ber&uuml;cksichtigt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Zerschlagung des Rentensystems &ndash; Alles f&uuml;r die Aufr&uuml;stung?&#8232;<\/strong><br>\nDie Pl&auml;ne der Bundesregierung zur Rentenreform drohen das System grundlegend zu ver&auml;ndern. Statt einer Rente als Regel wird sie f&uuml;r viele zur Ausnahme &ndash; finanziert durch massive K&uuml;rzungen zugunsten von Aufr&uuml;stung und Milit&auml;r.<br>\nSollten die Pl&auml;ne der Bundesregierung f&uuml;r eine Reform des Rentensystems in die Wirklichkeit umgesetzt werden, muss in Zukunft f&uuml;r viele Besch&auml;ftigte von einer Rente als Ausnahme, nicht als Regel gesprochen werden. Die geplante Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters auf 70 sowie die Abschaffung von Fr&uuml;hverrentungsoptionen wie der Rente ab 63 laufen nicht nur auf eine massive Rentenk&uuml;rzung hinaus, sondern drohen auch 150 Jahre Kampf der Arbeiterbewegung f&uuml;r sichere und ausk&ouml;mmliche Renten infrage zu stellen. F&uuml;r viele Arbeiter wird es in Folge der deutlich geringeren Lebenserwartung im Vergleich etwa zu Beamten keine oder nur noch einige wenige Jahre an Rentenauszahlung geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kolumnen\/dagdelen-direkt\/zerschlagung-des-rentensystems-alles-fuer-die-aufruestung\/\">Sevim Dagdelen auf Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die zivile Basis des Kriegs<\/strong><br>\nVerteidigungsminister Boris Pistorius ruft in Vorbereitung auf einen m&ouml;glichen Krieg die Bundesl&auml;nder zur St&auml;rkung des &bdquo;gesellschaftlichen Zusammenhalt[s]&ldquo; auf. Die sogenannte &bdquo;Zivile Verteidigung&ldquo; m&uuml;sse mit dem Milit&auml;r &bdquo;Schritt halten&ldquo;, forderte Pistorius Ende vergangener Woche auf der Innenministerkonferenz. Staat und Gesellschaft m&uuml;ssten hinter der Armee stehen; die deutsche Gesellschaft als Ganzes m&uuml;sse sich auf einen Krieg gegen Russland vorbereiten. Deutschland sei so stark bedroht, &bdquo;wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr&ldquo;. Bereits im vergangenen Jahr hatten Experten aus Milit&auml;r, Staat und Wirtschaft in einem Strategiepapier &bdquo;die Maximierung ziviler Leistungserbringung&ldquo; f&uuml;r den &bdquo;geplanten Aufmarsch&ldquo; Richtung Osten gefordert. Dazu gelte es, auch Zivilpersonen und zivile Organisationen von der Feuerwehr bis hin zu den Betreibern Kritischer Infrastruktur &bdquo;kontinuierlich in entsprechende &Uuml;bungs-, Aus- und Fortbildungsvorhaben einzubinden&ldquo;. Bei einer &Uuml;bung im April r&uuml;ckte f&uuml;r die Bundeswehr die Analyse der Reaktion der Bev&ouml;lkerung auf einen Milit&auml;raufmarsch in den Blick. Berlin rechnet bei einer Mobilmachung mit umfangreichen Protestaktivit&auml;ten. Experten fordern deshalb den Ausbau der Repressionsapparate.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10454\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Schulstreik gegen Wehrpflicht: Warum die Jugend das liberale Staatsverst&auml;ndnis nicht teilt<\/strong><br>\nDass Jugendliche den Zusammenhang von K&uuml;rzungen und Militarisierung sehen und als Reaktion eine Bewegung entsteht, die mit ihren Vorstellungen von Solidarit&auml;t und Gerechtigkeit an der Staatsr&auml;son kratzt, damit hat wohl niemand gerechnet. Der Gegenwind f&auml;llt dementsprechend st&auml;rker aus als bei vorherigen Schulstreiks wie Fridays for Future, da sich die Forderung, nicht durch ein Losverfahren f&uuml;r die Bundeswehr rekrutiert zu werden, noch schwieriger in das Krisenmanagement der Regierung integrieren l&auml;sst. Denn diese erhofft sich durch neue Profite in der R&uuml;stungsindustrie einen Ausweg aus der Wirtschaftskrise und greift dabei auf eine bew&auml;hrte Strategie zur&uuml;ck, um Zustimmung zu generieren: die Universalisierung partikularer Interessen, hegemonietheoretisch formuliert. Das bedeutet: Die Interessen einzelner Kapitalvertreter &ndash; wie etwa von Unternehmen wie Rheinmetall und Co. &ndash; werden als Interesse der Allgemeinheit artikuliert. (&hellip;)<br>\nIn krisenhaften Zeiten entbl&ouml;&szlig;t der Staat seinen Klassencharakter, denn nun hei&szlig;t es: Profitmaximierung, koste es, was es wolle &ndash; notfalls auch die formale Freiheit. Von dieser bleibt h&ouml;chstens ein idealistischer Abklatsch &uuml;ber, zusammengefasst in einem &bdquo;Ich gehe an die Front, um f&uuml;r meine Freiheit zu sterben&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.philomag.de\/artikel\/schulstreik-gegen-wehrpflicht-warum-die-jugend-das-liberale-staatsverstaendnis-nicht\">Philosophie Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wehrerfassung: Bundeswehr rekrutiert nur 530 Freiwillige durch Wehrdienstfragebogen<\/strong><br>\nF&uuml;r die neue Wehrerfassung hat die Bundesregierung fast 300.000 Frageb&ouml;gen versendet, aber wenige Rekruten verpflichtet. Bei der klassischen Rekrutierung l&auml;uft es besser.<br>\nRund f&uuml;nf Monate nach dem Beginn der neuen Wehrerfassung hat die Bundesregierung fast 300.000 Frageb&ouml;gen an junge M&auml;nner und Frauen verschickt. Von ihnen verpflichteten sich bislang aber nur gut 530 Freiwillige f&uuml;r den Wehrdienst, wie aus einer Auswertung des Verteidigungsministeriums hervorgeht.<br>\nDemnach wurden bis Mitte Juni insgesamt 298.200 Frageb&ouml;gen an junge Menschen versendet. Die gut 153.000 angeschriebenen M&auml;nner mussten darauf antworten. Mit 96 Prozent von ihnen kamen fast alle der Verpflichtung nach. In den &uuml;brigen F&auml;llen werde nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gepr&uuml;ft. Bei den Frauen betrug die Antwortquote lediglich rund vier Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-06\/wehrerfassung-bundeswehr-fragebogen-wehrdienst-freiwillige\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Mehr junge Menschen wollen zur Bundeswehr<\/strong><br>\nDer neue Wehrdienst steigert die Zahl der Bewerbungen f&uuml;r die Bundeswehr: Das Verteidigungsministerium hat Bilanz gezogen &ndash; und auch Zahlen zum R&uuml;cklauf bei den Frageb&ouml;gen ver&ouml;ffentlicht. [&hellip;]<br>\nDemnach wurden bis Mitte Juni rund 298.200 Anschreiben verschickt, davon gut die H&auml;lfte an vollj&auml;hrig werdende M&auml;nner. Von diesen h&auml;tten rund 96 Prozent den verpflichtenden Fragebogen fristgerecht beantwortet.<br>\nMehr als jeder f&uuml;nfte m&auml;nnliche Befragte habe Interesse an einem Dienst in den Streitkr&auml;ften signalisiert. Bei ihnen seien bisher 1.500 Musterungen durchgef&uuml;hrt worden, etwa 530 w&uuml;rden f&uuml;r 2026 fest f&uuml;r den Wehrdienst eingeplant, so das Verteidigungsministerium.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/bundeswehr-1122.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Man beachte den Unterschied in den Texten. W&auml;hrend die Zeit die Zahlen des Ministeriums durchaus kritisch einordnet, scheint bei der Tagesschau einfach die regierungsfreundliche Auslegung &uuml;bernommen worden zu sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Nach Problemen bei Beschaffung: Pistorius beendet F126-Fregatten-Projekt<\/strong><br>\nDie Fregatten vom Typ F126 sollten die &ldquo;gr&ouml;&szlig;ten Kampfschiffe der Marine&rdquo; werden, doch das Beschaffungsprojekt verz&ouml;gerte sich zuletzt um mehrere Jahre. Nun hat Verteidigungsminister Pistorius das endg&uuml;ltige Aus beschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/fregatten-projekt-pistorius-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Eine wesentliche Information l&auml;sst die Tagesschau weg. Nach Sch&auml;tzungen von Bundestagsabgeordneten sollen sich die bisherigen Kosten auf etwa 2,3 bis 2,4 Milliarden Euro belaufen, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/boris-pistorius-der-verteidigungsminister-will-das-fregatten-projekt-f126-beenden-a-95a9afcb-34d0-4646-b172-b13ff5b2cc8f\">berichtet der Spiegel (Bezahlschranke)<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Rheinmetall erleidet Rekord-Kurssturz<\/strong><br>\nDie Aktien von Rheinmetall steuern auf den gr&ouml;&szlig;ten Kursrutsch seit fast 30 Jahren zu. Das Bundesverteidigungsministerium hatte zuvor den geplanten Bau von sechs F126-Fregatten gestoppt. Nun sollen insgesamt acht kleinere Fregatten vom Typ &ldquo;Meko-200&rdquo; der Thyssenkrupp-Marinetochter TKMS bestellt werden. Konkurrent Rheinmetall, der kurz vor der &Uuml;bernahme des Projekts gestanden haben soll, d&uuml;rfte nun leer ausgehen. Daraufhin brach der Aktienkurs um mehr als 18 Prozent ein. TKMS-Aktien schossen um gut elf Prozent nach oben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Rheinmetall-erleidet-Rekord-Kurssturz-id31008069.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&Ouml;kosystem der Kriegstreiber<\/strong><br>\nZalando, Rocket Internet oder Lieferando &ndash; Namen aus der Welt der sogenannten &bdquo;New Economy&ldquo;. Einst als Start-ups gestartet, sind diese sich gerne als Weltwunder an technologischem Fortschritt inszenierenden Unternehmen der Digital- und Plattform&ouml;konomie heute teils b&ouml;rsennotierte und international agierende Gr&ouml;&szlig;en ihrer Branche. Alle haben ihren Ursprung im Berlin der 2010er Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/oekosystem-der-kriegstreiber-4815854\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Menschen ohne Krankenversicherung: Notfallfonds kann Behandlungen nicht mehr bezahlen<\/strong><br>\nDie Hamburger Clearingstelle f&uuml;r Ausl&auml;nder:innen ohne Krankenversicherung kann ihre Arbeit nicht fortsetzen. N&ouml;tige Mittel wurden nicht bewilligt.<br>\nAusl&auml;nder:innen ohne Krankenversicherung erhalten seit Mitte Mai in Hamburg auch in akuten medizinischen Notlagen keine Kosten&uuml;bernahme mehr f&uuml;r notwendige Behandlungen. Ben&ouml;tigte Mittel f&uuml;r den Notfallfonds der st&auml;dtisch gef&ouml;rderten Clearingstelle wurden nicht bewilligt. Damit fehlen diese Gelder f&uuml;r das restliche Jahr. Das teilt das Medinetz mit, ein Zusammenschluss medizinischer Einrichtungen und Beratungsstellen, der Menschen ohne Versicherung medizinisch versorgt und sozial begleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Menschen-ohne-Krankenversicherung\/!6188376\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Tariffluchthelfer<\/strong><br>\n&bdquo;Tarifl&ouml;hne m&uuml;ssen wieder die Regel werden und d&uuml;rfen nicht die Ausnahme bleiben&ldquo;, hie&szlig; es noch vollmundig bei der Vorstellung des Koalitionsvertrags der schwarz-roten Bundesregierung im vergangenen Jahr. Die SPD hatte diese Formulierung nicht zuletzt auch auf Druck des DGB in das Papier hineinverhandelt. Tats&auml;chlich wurden seither mit dem Bundestarif&shy;treuegesetz zumindest kleine Schritte in die richtige Richtung gemacht, wenngleich die Kritik an den Ausnahmeregelungen und an dem viel zu hoch angesetzten Auftragsvolumen, ab dem das Gesetz greift, berechtigt ist.<br>\nNun folgt im Rahmen der als &bdquo;Reformen&ldquo; bezeichneten Sozialstaatsdemontage die Rolle r&uuml;ckw&auml;rts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/tariffluchthelfer-4815892\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der &bdquo;nicht-programmierbare&ldquo; digitale Euro ist eine Mogelpackung<\/strong><br>\nEurop&auml;ische Zentralbank (EZB) und EU-Kommission versichern, der digitale Euro werde &bdquo;nicht programmierbar&ldquo; sein. Ein Verordnungsentwurf f&uuml;r den digitalen Euro macht sehr deutlich, dass das Augenwischerei ist. Denn &bdquo;programmierbares Geld&ldquo; wird sehr eng definiert. Programmierbare Zahlungen sollen dagegen ausdr&uuml;cklich gef&ouml;rdert werden. Diese er&ouml;ffnen hochproblematische M&ouml;glichkeiten zur finanziellen Feinsteuerung der B&uuml;rger. [&hellip;]<br>\nDer Trick ist raffiniert. Man w&auml;hlt eine witzlos enge Definition von &bdquo;programmierbar&ldquo; und schlie&szlig;t dann Programmierbarkeit ausdr&uuml;cklich aus. Wenn dann Menschen zu Recht vor dem programmierbaren digitalen Euro warnen, kann man ihnen entgegenhalten, dass er ausdr&uuml;cklich nicht programmierbar sein darf. Das Publikum, das die Details nicht kennt, h&auml;lt die Warner dann f&uuml;r ignorante Querulanten und h&ouml;rt nicht mehr auf sie. Die L&ouml;sung f&uuml;r Kritiker d&uuml;rfte sein, nicht die Kurzform &bdquo;programmierbarer Euro&ldquo; zu verwenden, sondern davor zu warnen, dass der digitale Euro erm&ouml;glicht, automatisiert zu steuern, wof&uuml;r wir unser Geld ausgeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/geldsystem\/mogelpackung-digitaler-euro\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Digitaler Euro nimmt wichtige H&uuml;rde<\/strong><br>\nKommt bald das digitale Geld der EZB? Ein wichtiger Schritt ist geschafft. Nun k&ouml;nnte das Projekt schneller vorankommen als viele erwarten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/aktuelles\/kryptowaehrung\/id_101309634\/digitaler-euro-zahlungsmittel-nimmt-wichtige-huerde-in-der-eu.html\">t-online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Alles Faschisten au&szlig;er der Linken?<\/strong><br>\nLuigi Pantisano hat CDU und AfD f&uuml;r faschistisch erkl&auml;rt und sich daf&uuml;r wenig sp&auml;ter entschuldigt. Das war politisch unklug &ndash; wichtiger ist aber, was das Debakel &uuml;ber den Begriff selbst sagt. [&hellip;]<br>\nDer analytische Fehler folgt dabei durchaus einer gewissen Logik: Die linken Faschismus-Warner belegen zun&auml;chst die AfD mit dem Begriff, dann stellen sie Gemeinsamkeiten mit der CDU fest und schlie&szlig;en daraus, dass auch letztere in dieselbe Kategorie geh&ouml;rt. Dass es (insbesondere im Bereich der Migrations- und Sicherheitspolitik) immer wieder inhaltliche &Uuml;berschneidungen zwischen AfD und CDU gibt; dass die CDU etwa im Kampf gegen Antisemitismus zunehmend bereit ist, autorit&auml;re Mittel einzusetzen; dass die CDU im Bereich der Wirtschafts- und Sozialpolitik bereit ist, den Menschen eine gewisse H&auml;rte zuzumuten &ndash; all das ist unbestritten.<br>\nDass es sich dabei allerdings schon um Faschismus (oder den Weg dorthin) handelt, konnte bislang niemand plausibel machen. Und deshalb braucht es immer wieder den Umweg &uuml;ber eine potenzielle Zusammenarbeit der CDU mit der AfD, die nun auch Pantisano in den Mittelpunkt seiner Verteidigung stellt, wenn er sagt, ihm sei es nur darum gegangen, seine Sorge vor den Kumpeleien zwischen den Christdemokraten und der Rechtsau&szlig;en-Partei zum Ausdruck zu bringen.<br>\nDamit d&uuml;rfte er allerdings die Kooperationsperspektive mit der CDU in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern nachhaltig besch&auml;digt haben. Dort werden nach den Herbstwahlen m&ouml;glicherweise B&uuml;ndnisse zwischen Linken und CDU n&ouml;tig sein, um eine AfD-Regierungsbeteiligung zu verhindern. Fast zeitgleich mit seinem Faschismus-Vorwurf hatte Pantisano sich &uuml;brigens in einem ARD-Interview noch f&uuml;r eben diese Zusammenarbeit ausgesprochen.<br>\nHinter dem Scheitern der Faschismusrhetorik steckt also ein reales analytisches Defizit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ueberrechts.de\/p\/alles-faschisten-auer-der-linken\">&Uuml;ber Rechts<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Narrenfreiheit verteidigt<\/strong><br>\nDen Start ins neue Amt als Vorsitzender der Partei &bdquo;Die Linke&ldquo; hat Luigi Pantisano geh&ouml;rig vermasselt. Der erste Fehler war, noch vor der Wahl ausgerechnet &bdquo;Bild TV&ldquo; ein Interview zu geben. Weil er die Politik der CDU darin als &bdquo;faschistisch&ldquo; bezeichnete, emp&ouml;rten sich Konservative au&szlig;erhalb der Partei ebenso wie das &bdquo;Linke&ldquo;-Regierungslager, das auf eine Kooperation mit der CDU nach den Landtagswahlen im Osten hofft. Weil er sich auf dem Parteitag aber offenhielt, ob man mit der CDU vielleicht eine Regierung bilden k&ouml;nne, brachte er auch den linken Fl&uuml;gel gegen sich auf. Am Ende stand ein denkbar knappes Wahlergebnis: mit gerade einmal 53 Prozent wurde Pantisano zum Vorsitzenden gew&auml;hlt. Die alte und neue Vorsitzende Ines Schwerdtner erhielt 85,7 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/narrenfreiheit-verteidigt-4815899\/\">unsere zeit<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&bdquo;Unsere Demokratie&ldquo; oder Wie die AfD von der Dummheit der etablierten Parteien profitiert<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152786\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Valentina, niemals werde ich Euch als Feinde betrachten!&ldquo;<\/strong><br>\nDer Brief eines Deutschen an eine fast 85-j&auml;hrige Russin und an alle Menschen der Russischen F&ouml;deration zum 85. Jahrestag des deutschen &Uuml;berfalls geht ans Herz. Er wurde auch ins Russische &uuml;bersetzt und dort in einer gro&szlig;en Zeitung abgedruckt. Und in Deutschland wurde er zuerst in der &laquo;Berliner Zeitung&raquo; abgedruckt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/valentina-niemals-werde-ich-euch-als-feinde-betrachten\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Befreiung von der Mafia&ldquo;: Magyar r&auml;umt mit der Brechstange auf<\/strong><br>\nUngarns neuer Premier will mit dem Ma&szlig;nahmenpaket &bdquo;Fegefeuer&ldquo; das Orb&aacute;n-System zerschlagen. Doch f&uuml;r die Art seines Vorgehens erntet er Kritik.<br>\nDer neue ungarische Regierungschef P&eacute;ter Magyar will radikal mit dem System seines Vorg&auml;ngers Viktor Orb&aacute;n brechen. Bei einer Pressekonferenz stellte er am Montag sein &bdquo;Fegefeuer&ldquo; genanntes Ma&szlig;nahmenpaket vor, das auf das Spitzenpersonal der Orb&aacute;n-&Auml;ra zielt. Mit einer Verfassungs&auml;nderung soll mit Magyars Zweidrittelmehrheit der Staatspr&auml;sident Tam&aacute;s Sulyok des Amtes enthoben werden. Einen R&uuml;cktritt lehnte Sulyok bisher ab und warnte vor einer Verfassungskrise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Befreiung-von-der-Mafia\/!6189965\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ende der Unschuld<\/strong><br>\nUS-Dokumente offenbaren ein weltweites Netz von Biolaboren. Doch der Skandal liegt nicht allein in ihrer bisher bestrittenen Existenz.<br>\nIm Juni 2026 geriet eine &uuml;ber Jahre verbreitet Erz&auml;hlung ins Rutschen. Deklassifizierte US-Regierungsakten machten &ouml;ffentlich, was zuvor bestritten, relativiert oder in technokratische Unsch&auml;rfe aufgel&ouml;st worden war: ein globales Netz von &uuml;ber 120 US-finanzierten Biolaboren in mehr als 30 L&auml;ndern. Allein in der Ukraine sollen 40 Labore eingerichtet oder unterst&uuml;tzt worden sein. Was lange wahlweise als Verdacht oder Verschw&ouml;rungstheorie galt, ist nun Aktenlage. Wer die Existenz solcher Einrichtungen, ihre Finanzierung oder ihren Forschungszweck infrage stellte, galt nicht als Kritiker, sondern als St&ouml;renfried, als Verbreiter feindlicher Narrative, als politisch verd&auml;chtig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freie-medienakademie.de\/medien-plus\/ende-der-unschuld\">Freie Medienakademie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Mission accomplished<\/strong><br>\nWenigstens die BBC verga&szlig; nicht zu erw&auml;hnen, dass Keir Starmer auch seine Verdienste hat: Er hat wesentlich zur Niederlage von Jeremy Corbyn beigetragen und ihn von der Spitze der Labour-Partei verdr&auml;ngt. Er trieb die Linken in Labour durch falsche Anschuldigungen, Disziplinarverfahren und &Auml;nderung parteiinterner Spielregeln aus der Partei. Und: Kaum jemand ist glaubhafter, wenn es darum geht, die NATO gegen jede Vernunft zu verteidigen oder die Pal&auml;stina-Solidarit&auml;t zu kriminalisieren.<br>\nKeir Starmer hat sich die beeindruckende Ablehnung durch das britische Volk verdient. Er verdient aber genauso den Dank der herrschenden Klasse. Wir erwarten, dass er entsprechend belohnt wird &ndash; egal ob in einem repr&auml;sentativen Amt oder im Aufsichtsrat eines beliebigen Finanzinstituts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/mission-accomplished-4815844\/\">unsere zeit<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Keir Starmer, ein Handelsvertreter der Macht<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152771\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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