{"id":152855,"date":"2026-06-25T12:00:21","date_gmt":"2026-06-25T10:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152855"},"modified":"2026-06-25T15:30:51","modified_gmt":"2026-06-25T13:30:51","slug":"rentenkommission-praesentiert-einen-33-fachen-stacheligen-rentenstrauss-kern-die-renten-konterreformen-gehen-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152855","title":{"rendered":"Rentenkommission pr\u00e4sentiert einen 33-fachen stacheligen Rentenstrau\u00df \u2013 Kern: Die Renten-Konterreformen gehen weiter!"},"content":{"rendered":"<p>Der Souver&auml;n, das Wahlvolk, spielt in dem absurden Polittheater keinerlei Rolle. Von der Regierung handverlesene Experten &uuml;ben Konsens untereinander &ndash; sie befinden sich im krassen Gegensatz zu den Interessen der betroffenen jetzigen und sp&auml;teren Rentnerinnen und Rentner. Ein Artikel von <strong>Reiner Heyse<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9616\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-152855-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260625_Rentenkommission_praesentiert_einen_33_fachen_stacheligen_Rentenstrauss_Kern_Die_Renten_Konterreformen_gehen_weiter_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260625_Rentenkommission_praesentiert_einen_33_fachen_stacheligen_Rentenstrauss_Kern_Die_Renten_Konterreformen_gehen_weiter_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260625_Rentenkommission_praesentiert_einen_33_fachen_stacheligen_Rentenstrauss_Kern_Die_Renten_Konterreformen_gehen_weiter_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260625_Rentenkommission_praesentiert_einen_33_fachen_stacheligen_Rentenstrauss_Kern_Die_Renten_Konterreformen_gehen_weiter_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=152855-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260625_Rentenkommission_praesentiert_einen_33_fachen_stacheligen_Rentenstrauss_Kern_Die_Renten_Konterreformen_gehen_weiter_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"260625_Rentenkommission_praesentiert_einen_33_fachen_stacheligen_Rentenstrauss_Kern_Die_Renten_Konterreformen_gehen_weiter_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Eine kurze Auflistung der Konter-Reformen, die am 23. Juni ver&ouml;ffentlicht wurden:<\/p><p>Obligatorische Abf&uuml;hrung von Beitr&auml;gen f&uuml;r die Aktienrente in der gesetzlichen Rentenversicherung. Verl&auml;ngerung der Lebensarbeitszeit. Ende der abschlagsfreien Fr&uuml;hverrentung nach 45 Versicherungsjahren. Weitere Verringerung des Rentenniveaus durch Verst&auml;rkung des Nachhaltigkeitsfaktors. Volle Beitragslast f&uuml;r Mini- und Midi-Jobber. Ank&uuml;ndigung weiterer Verschlechterungen bei der Hinterbliebenenrente.<\/p><p>Unter den 33 Empfehlungen gibt es einige wohlklingende Punkte, die sich bei genauerem Hinsehen als Nebelkerzen herausstellen (dazu sp&auml;ter). Die medialen Claqueure jubeln wieder einmal &uuml;ber eine bevorstehende &bdquo;Renten-Revolution&ldquo;. Worin besteht diese eigentlich?<\/p><p>Sie soll in einer weiteren Demontage der umlagefinanzierten Rente zugunsten der Gesch&auml;fte des Finanzkapitals und weiterer K&uuml;rzungen bei den Rentenleistungen bestehen. 2001 wurde das &bdquo;Drei-S&auml;ulen-Modell&ldquo; aus der Taufe gehoben. Betriebsrenten und private Altersvorsorge wurden direkt in die F&auml;nge von Versicherungen, Banken und Verm&ouml;gensverwaltern gegeben. Die gesetzliche Rentenversicherung wurde zwar enorm geschw&auml;cht, blieb aber noch vollst&auml;ndig umlagefinanziert. Das soll jetzt ge&auml;ndert werden.<\/p><p><strong>Aktienrente schafft &bdquo;Revolution&ldquo; (Handelsblatt) und &bdquo;gute Nachrichten f&uuml;r Millionen Besch&auml;ftigte&ldquo; (BILD)<\/strong><\/p><blockquote><p>\nEmpfehlung 27: <em>&bdquo;Die Kommission empfiehlt eine St&auml;rkung kapitalgedeckter Elemente in der Alterssicherung. Sie sieht darin einen wichtigen Schritt, um das Gesamtversorgungsniveau f&uuml;r Rentnerinnen und Rentner in Deutschland nicht nur zu stabilisieren, sondern mittelfristig deutlich zu erh&ouml;hen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Daraus folgt dann konsequent die<\/p><blockquote><p>\nEmpfehlung 28: Ab 2028 sollen im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung 0,5% der Bruttoeinkommen &ndash; parit&auml;tisch finanziert &ndash; an einen Kapitalfonds abgef&uuml;hrt werden. Dieser Beitrag soll bis 2031 auf 2,0% anwachsen.\n<\/p><\/blockquote><p>Wohlgemerkt, zus&auml;tzlich zu den normalen Beitr&auml;gen zur Rentenversicherung. Der &uuml;bliche Aufschrei &bdquo;Unbezahlbar!&ldquo; bleibt aus. Kein Experte, Journalist oder Politiker, der sonst bei jeder kleinsten Rentenverbesserung das als unverantwortlich brandmarkt, nimmt an der Mehrbelastung Ansto&szlig;.<\/p><p>Ganz im Gegenteil. Die Rentenkommission verspricht, dass mit Hilfe der Aktienrente nicht nur das Absenken des Rentenniveaus bis 2050 von 48 auf 46 Prozent verhindert werden kann. Nein, die Kommission h&auml;lt es f&uuml;r m&ouml;glich, das Rentenniveau auf &uuml;ber 50 Prozent zu erh&ouml;hen.<\/p><p>Da das im besten Fall erst in Jahrzehnten mit entsprechendem Zins und Zinseszins m&ouml;glich ist, sollen aus Steuermitteln Aufstockungsbetr&auml;ge geleistet werden.<\/p><blockquote><p>\nEmpfehlung 15: &bdquo;<em>Die Kommission empfiehlt die Einf&uuml;hrung eines <strong>&Uuml;bergangsfaktors<\/strong> bei der Rentenberechnung. Dieser stellt f&uuml;r die Rentenneuzug&auml;nge ab 2032 sicher, dass diejenigen, die vor allem durch eine kurze Ansparzeit noch nicht in ausreichendem Ma&szlig; von der gesetzlichen Kapitalrente profitieren k&ouml;nnen, einen Niveauzuschlag erhalten. Damit wird gew&auml;hrleistet, dass das Rentenniveau (inkl. gesetzlicher Kapitalrente) f&uuml;r die Rentenneuzug&auml;nge k&uuml;nftig mindestens so hoch wie heute ausf&auml;llt.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Der &Uuml;bergangsfaktor w&uuml;rde im Jahr 2040 j&auml;hrliche staatliche Zuschl&auml;ge von rund 40 Milliarden Euro erforderlich machen. Auch das ist f&uuml;r die Sozialstaatskritiker kein Problem.<\/p><p><strong>Vorbild schwedische Pr&auml;mienrente?<\/strong><\/p><p>Um die Aktienrente dem breiten Publikum schmackhaft zu machen, wird explizit die schwedische Pr&auml;mienrente als Vorbild aufgebaut. Dieses Vorbild wird seit Jahren in nahezu allen Medien hoch gelobt, bezeichnenderweise punktgenau am Tag der Kommissionsver&ouml;ffentlichung durch einen Sonderbeitrag der &bdquo;Tagesschau&ldquo;.<\/p><p>Ein genauerer Blick auf die schwedische Pr&auml;mienrente offenbart die Absurdit&auml;t der Lobhudeleien. Die Pr&auml;mienrente wird obligatorisch seit 25 Jahren mit 2,5 Prozent der Bruttoeinkommen gespeist. Nach 25 Jahren machen die Rentenzahlungen aus den Pr&auml;mienfonds gerade einmal f&uuml;nf Prozent der gesamten Rentenzahlungen aus. Davon erf&auml;hrt man nichts.<\/p><p>F&uuml;r die deutschen Medien sind auch die schwedischen Betriebsrenten nicht existent. Die leisten immerhin einen Anteil von 28 Prozent an den Gesamtrenten. Die Betriebsrenten sind in Schweden &uuml;ber Tarifvertr&auml;ge obligatorisch und f&uuml;r alle gleich geregelt. Sie werden ausschlie&szlig;lich durch die Betriebe mit 4,5 Prozent vom Brutto finanziert. Die Besch&auml;ftigten zahlen nicht eine Krone dazu. Aber so etwas f&uuml;r Deutschland zu fordern, w&auml;re nat&uuml;rlich Teufelswerk und nicht einmal der DGB kommt auf die Idee, das anzustreben.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/260625-rentenstrauss-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/260625-rentenstrauss-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Was auch durchg&auml;ngig zur Schwedenrente berichtet wird, sind die sagenhaft hohen Renditen der Pr&auml;mienfonds. Von durchg&auml;ngig elf Prozent ist da die Rede. Journalisten kommen ins Schw&auml;rmen und machen sich nicht die M&uuml;he, einmal selbst zu recherchieren. Nachbeten reicht offensichtlich aus. (Orwell: Das st&auml;ndige Wiederholen der L&uuml;ge macht sie zur Wahrheit.)<\/p><p>Das wahre Bild wird regelm&auml;&szlig;ig vom schwedischen Rentenversicherungsamt ver&ouml;ffentlicht. Demnach zeigten die Renditen in den ersten 13 Jahren extreme Ausschl&auml;ge und erst seit 2014 ging es in die Region zwischen sechs und sieben Prozent bei der realen Verzinsung.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/260625-rentenstrauss-02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/260625-rentenstrauss-02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Die Rentenkommission geht einfach davon aus, dass die neue Aktienrente in Deutschland f&uuml;r viele Jahrzehnte einen dauerhaften Zins von f&uuml;nf Prozent (ob nominal oder real bleibt unklar) erzielt. Das klingt nach einer M&auml;rchenerz&auml;hlung. Denn, wie soll das gehen? Das reale Wirtschaftswachstum steigt j&auml;hrlich um, wenn es gut l&auml;uft, zwischen ein und zwei Prozent. Die Renditen auf Finanzanlagen liegen aber dauerhaft bei f&uuml;nf und sieben Prozent. Da ist ja sch&ouml;n bl&ouml;d, wer sein t&auml;glich Brot durch produktive und dienstleistende Arbeit verdient, statt einfach nur vor dem Computer zu sitzen und zuzusehen, wie sein Geld f&uuml;r ihn arbeitet (Friedrich Merz gibt schon die Parole aus: &bdquo;Reichtum f&uuml;r die Jungen&ldquo;). Die Vorstellung ist so absurd, dass der L&uuml;genbaron M&uuml;nchhausen, der sich ja am eigenen Schopf aus dem Sumpf zog, sich &uuml;ber die Konkurrenz aus deutschen Landen &auml;rgern m&uuml;sste.<\/p><p><strong>Gesamtrentenniveau netto von 70 Prozent?<\/strong><\/p><blockquote><p>\nEmpfehlung 1: <em>&bdquo;Die Kommission empfiehlt, als politische Zielgr&ouml;&szlig;e einer lebensstandardsichernden Alterssicherung im Mehrs&auml;ulensystem eine Nettoersatzquote von mindestens 70 Prozent nach Steuern anzusetzen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Auch soll in Zukunft die international &uuml;bliche Nettoersatzquote berechnet und ver&ouml;ffentlicht werden. Also das Verh&auml;ltnis der durchschnittlichen Nettol&ouml;hne zu den Netto-Standardrenten, jeweils nach Abzug der Sozialversicherungsbeitr&auml;ge und Steuern.<\/p><p>Das klingt gut, ist aber &auml;u&szlig;erst billig. Die 70 Prozent sollen sich n&auml;mlich aus allen Rentenarten ergeben: der umlagefinanzierten Rente (53 Prozent oder weniger) plus der neuen Aktienrente, plus der Betriebsrente plus der privaten Rente. Welchen Anteil die einzelnen Quellen bringen, ist auch f&uuml;r die Kommissionsexperten r&auml;tselhaft, weil es dazu bisher keine validen Daten gibt. Eines ist jedoch felsenfest sicher: Die gesetzliche umlagefinanzierte Rente soll keinen zus&auml;tzlichen Anteil bringen (siehe Empfehlung 14).<\/p><p>Wie viel solche v&ouml;llig unverbindlichen Zielmarken wert sind, konnte man nach der Einf&uuml;hrung der Riester-Rente sehen. In der Begr&uuml;ndung zum Altersverm&ouml;gensgesetz aus 2001 (Riester-Renten und Entgeltumwandlung f&uuml;r Betriebsrenten) wurde von der Bundesregierung vorgerechnet, dass allein mit Hilfe der Riester-Rente das Gesamtversorgungsniveau von damals 70 Prozent auf 75 Prozent gesteigert werden k&ouml;nnte. Nat&uuml;rlich war auch das v&ouml;llig unverbindlich und gelandet sind wir bei aktuell 56 Prozent.<\/p><blockquote><p>\nEmpfehlung 14: <em>&bdquo;der Nachhaltigkeitsfaktor der aktuellen Rentenanpassungsformel (soll) beibehalten werden, dessen Anwendung derzeit bis 2031 ausgesetzt ist. Der Parameter &bdquo;alpha&ldquo; im Nachhaltigkeitsfaktor soll zudem moderat auf 0,33 erh&ouml;ht werden, um die Lasten der demografischen Alterung ausgewogener als bisher zwischen Rentnern und Beitragszahlern zu verteilen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Also, von wegen Stabilisierung des Rentenniveaus. Neben der bis 2058 zunehmenden Rentenbesteuerung soll auch der niveaureduzierende Nachhaltigkeitsfaktor verst&auml;rkt werden. An einem konkreten Beispiel: Im Jahr 2021 bewirkte der Nachhaltigkeitsfaktor, dass die lohnbedingte Rentensteigerung um 0,92 Prozent gek&uuml;rzt wurde. Mit der Erh&ouml;hung des Faktors alpha auf 0,33 h&auml;tte die K&uuml;rzung 1,21 Prozent betragen. Die Rentenerh&ouml;hung h&auml;tte statt 3,18 Prozent lediglich 2,89 Prozent betragen.<\/p><p><strong>Die Alten sollen gef&auml;lligst l&auml;nger arbeiten &hellip;<\/strong><\/p><p>Dazu gibt es ein regelrechtes Empfehlungspaket. Alle Punkte laufen darauf hinaus, die Rentenbezugsdauer zu k&uuml;rzen, die Abschl&auml;ge zu erh&ouml;hen und in der Folge mehr Menschen in die Erwerbsminderungsrente abzuschieben oder fr&uuml;her sterben zu lassen.<\/p><blockquote><p>\nEmpfehlung 5: Wenn die gesetzlich Rentenversicherten 12 Monate l&auml;nger leben, sollen sie 8 Monate l&auml;nger arbeiten und d&uuml;rfen 4 Monate l&auml;nger Rente beziehen.\n<\/p><\/blockquote><p>H&auml;tten die Rentenreformer im Jahr 1957 dieses Modell verfolgt, betr&uuml;ge das Renteneintrittsalter heute nicht 66 Jahre und 4 Monate, sondern glatte 74 Jahre und 9 Monate. Nach destatis lag das durchschnittliche Sterbealter 1959 bei 65 Jahren, 2024 waren es dann 79,7 Jahre. Diese Empfehlung w&auml;re dann der Weg, die Japaner vom Platz 1 in Sachen durchschnittliches Renteneintrittsalter (betr&auml;gt etwa 71 Jahre) zu verdr&auml;ngen.<\/p><blockquote><p>\nEmpfehlung 6: <em>&bdquo;Die Kommission empfiehlt, den abschlagsfreien Renteneintritt f&uuml;r besonders langj&auml;hrig Versicherte abzuschaffen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Im Jahr 2024 gingen 270.000 Rentnerinnen und Rentner mit mehr als 45 Beitragsjahren neu und abschlagsfrei in Rente. In dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung m&uuml;ssen sehr langj&auml;hrige Beitragszahler (von 45 bis 52 Jahren) bis zum bitteren Ende durcharbeiten oder hohe Abschl&auml;ge hinnehmen oder in die amts&auml;rztlich gepr&uuml;fte Erwerbsminderungsrente gehen.<\/p><blockquote><p>\nEmpfehlung 8: <em>&bdquo;Die Kommission empfiehlt, die Altersgrenze f&uuml;r die Rente f&uuml;r langj&auml;hrig Versicherte zeitnah von 63 auf 64 Jahre zu erh&ouml;hen. Danach soll sie parallel zur Entwicklung der Regelaltersgrenze angehoben werden. Das Renteneintrittsfenster soll dadurch auch bei Anhebung der Regelaltersgrenze bei drei Jahren bleiben.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Im Jahr 2024 sind 430.000 Menschen, die mehr als 35 Jahre Versicherungszeiten hatten, mit durchschnittlich 32 Abschlagsmonaten neu in Rente gegangen. Das war eine durchschnittliche Rentenk&uuml;rzung von 9,6 Prozent. Diese K&uuml;rzungen haben sie mit Sicherheit nicht in Kauf genommen, weil ihre verbleibende Rente so &uuml;ppig war oder sie hohe Nebeneink&uuml;nfte hatten. Sie konnten einfach nicht mehr oder sie hatten den nach Merz&lsquo;schem Weltbild unerh&ouml;rten Wunsch, noch ein paar Jahre etwas von ihrer Rente zu haben.<\/p><p>Die Erh&ouml;hung der Altersgrenze um ein Jahr wird etwa 170.000 Menschen zwingen, ein Jahr l&auml;nger durchzuhalten oder den beschwerlichen Weg der Erwerbsminderungsrente zu gehen. &Uuml;brigens gingen 380.000 erst mit dem gesetzlichen Rentenalter von damals 66 Jahren in den Ruhestand. Das waren vor allem Frauen, die nicht fr&uuml;her in Rente gehen konnten, weil sie noch keine 35 Jahre Versicherungszeit erreicht hatten.<\/p><blockquote><p>\nEmpfehlung 9: Die Abschl&auml;ge bei vorzeitigem Renteneintritt und die Zuschl&auml;ge bei aufgeschobenen Renteneintritt sollen alle 5 Jahre &uuml;berpr&uuml;ft und neu berechnet werden.\n<\/p><\/blockquote><p>Das d&uuml;rfte zur Folge haben, dass die Abschl&auml;ge von 0,3 Prozent je fr&uuml;herem Renteneintritt auf Dauer erh&ouml;ht werden.<\/p><p>In letzter Konsequenz werden diese Empfehlungen f&uuml;r viele als Ergebnis ein l&auml;ngeres Arbeiten f&uuml;r ein k&uuml;rzeres Leben haben. Wissenschaftlich erwiesen ist der Zusammenhang: Menschen mit niedrigem Einkommen sterben fr&uuml;her als Menschen mit h&ouml;herem Einkommen. Nach Daten der Deutschen Rentenversicherung (DRV) sterben sie etwa f&uuml;nf Jahre fr&uuml;her. Verglichen wurden die 20 Prozent mit den niedrigsten Renten mit den 20 Prozent, welche die h&ouml;chsten Renten bezogen. &Auml;hnliche Zusammenh&auml;nge wurden ermittelt bei langj&auml;hrigen, stark belastenden Arbeiten.<\/p><p><strong>Abschaffung der Witwer-\/Witwenrente: Und dann?<\/strong><\/p><blockquote><p>\nEmpfehlung 11: &bdquo;<em>Die Kommission empfiehlt, Reformoptionen zu pr&uuml;fen, welche die Hinterbliebenenversorgung an die ge&auml;nderten gesellschaftlichen Normen und Rahmenbedingungen anpassen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Der Sachverst&auml;ndigenrat der Bundesregierung (die 4 Wirtschaftsweisen ohne den F&uuml;nften, Achim Truger, der sich dagegenstellte) verlangt seit etlichen Jahren, die Witwen-\/Witwerrente durch Rentensplittung zu ersetzen. Seit Monaten wurde in den Medien kolportiert, dass dies auch dem Willen der Kommissionsmehrheit entspricht. Eine wenige Tage vor dem 23.6. von der DRV ver&ouml;ffentlichte Beispielrechnung aus dem realen Leben hat wohl zu der sehr allgemeinen Formulierung gef&uuml;hrt. Jede Partei, die dem Vorschlag der Sachverst&auml;ndigen gefolgt w&auml;re, h&auml;tte mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit politischen Selbstmord begangen.<\/p><p>Die M&ouml;glichkeit, Rentensplitting durchzuf&uuml;hren, gibt es bereits seit 2001. Freiwillig und auf Antrag. Rentensplitting hei&szlig;t: Die im gemeinsamen Zusammenleben erworbenen Rentenanspr&uuml;che werden addiert und durch zwei geteilt. Jede\/jeder hat Anspruch auf genau die H&auml;lfte. Die Inanspruchnahme ist bisher jedoch so verschwindend gering, dass sie von der DRV statistisch nicht ausgewiesen wird.<\/p><p>Die geforderte obligatorische Einf&uuml;hrung des Rentensplitting als Ersatz f&uuml;r die Witwen-\/Witwerrente h&auml;tte dramatische Folgen. Das sei an dem Beispiel eines typischen von der DRV angenommenen Ehepaars durchgerechnet:<\/p><p>Zun&auml;chst, etwas idealisiert, hat ein Ehepaar seine Rentenanwartschaften vollst&auml;ndig zusammen w&auml;hrend der Ehe erworben. Er hat 60 Entgeltpunkte erworben und erh&auml;lt daf&uuml;r eine Rente von 60 x 40,79 Euro (aktueller Rentenwert) = 2.447 Euro. Sie hat 20 Entgeltpunkte erworben und erh&auml;lt daf&uuml;r eine Rente von 20 x 40,79 Euro = 816 Euro.<\/p><p>Gesamtrente des Ehepaars: 3.263 Euro. Jeder hat Anspruch auf die H&auml;lfte: 1.632 Euro. Das ist, solange die Beiden gemeinsam in einem Haushalt leben, ohne jeden praktischen Belang.<\/p><p>Das &auml;ndert sich drastisch, wenn die Hinterbliebenensituation eintritt: Er verstirbt. Dann erh&auml;lt sie nach geltendem Recht eine gro&szlig;e Witwenrente von 1.346 &euro; (55 Prozent von seiner Rente, 2.447 &euro;). Zusammen mit ihrer eigenen Rente von 816 &euro; erh&auml;lt sie eine Gesamtrente 2.162 &euro;.<\/p><p>Bei Rentensplitting erhielte sie lediglich 1.632 &euro;. Das w&auml;ren 530 &euro; im Monat weniger!<\/p><p>Sie verstirbt. Dann erh&auml;lt er eine gro&szlig;e Witwerrente von 38 &euro; (nicht 55% von 816 &euro;, da seine Rente deutlich &uuml;ber dem Freibetrag liegt). Zusammen mit seiner eigenen Rente von 2.447 &euro; erh&auml;lt er eine Gesamtrente 2.485 &euro;.<\/p><p>Bei Rentensplitting erhielte er 1.632 &euro;. Das w&auml;ren 853 &euro; im Monat weniger!<\/p><p>Die DRV hat eine realistischere Beispielrechnung ver&ouml;ffentlicht, nach der die Rentenanspr&uuml;che des Paares teilweise <u>vor<\/u> der Ehe erworben wurden (er 40 Entgeltpunkte, sie 10 Entgeltpunkte, ansonsten gleiche Ausgangsdaten). Ergebnis: Sie h&auml;tte beim Splitting einen Nachteil von 734 &euro;! Er h&auml;tte einen Nachteil von 649 &euro;!<\/p><p>Bei weniger Jahren gemeinsam erworbener Rentenanwartschaften verschieben sich die unglaublich hohen Rentenk&uuml;rzungen zu Lasten der\/des geringer Verdienenden. Ganz &uuml;berwiegend also bei den Frauen.<\/p><p>Womit wird so eine wahnsinnige Verschlechterung begr&uuml;ndet? Dazu der Sachverst&auml;ndigenrat im November 2023: &bdquo;Simulationen zeigen, dass das Arbeitsangebot von Zweitverdienenden bei einem Wegfall der Witwen- und Witwerrenten zunimmt&ldquo;. Mit anderen Worten: &bdquo;Kommt raus aus eurer sozialen H&auml;ngematte &ndash; geht gef&auml;lligst arbeiten!&ldquo;<\/p><p><strong>Erwerbst&auml;tigenversicherung als &bdquo;Idealbild&ldquo; &ndash; aber leider, leider &hellip;<\/strong><\/p><blockquote><p>\nEmpfehlung 21: &bdquo;Die Kommission sieht eine Erwerbst&auml;tigenversicherung, in die neben abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten auch Selbst&auml;ndige, Beamte, Abgeordnete und Vorst&auml;nde von Aktiengesellschaften einbezogen sind, als Idealbild der Alterssicherung an.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Das klingt wirklich gut, wenn man es unterl&auml;sst, die darauf aufbauenden Empfehlungen 22 bis 25 und die Empfehlung 16 zu lesen. Bei deren Lekt&uuml;re kommt heraus: Die Regeln zur Berechnung der Beitragsbemessungsgrenze sollen nicht ge&auml;ndert werden. Je h&ouml;her das Einkommen, um so weniger d&uuml;rfte ein Beitrag zur Rentenversicherung sp&uuml;rbar sein. Zumal es sp&auml;ter ja auch eine Art Trinkgeld aus der Rentenkasse gibt. Das d&uuml;rfte durchg&auml;ngig auf die Vorst&auml;nde von Aktiengesellschaften zutreffen, die &uuml;ber &auml;u&szlig;erst &uuml;ppige Pensionsanspr&uuml;che ihrer Firmen verf&uuml;gen.<\/p><p>Auch die Renten der Abgeordneten werden wohl &auml;hnlich behandelt werden. Die Rentenkommission <em>&bdquo;empfiehlt, Abgeordnete zeitnah in die GRV einzubeziehen. Um die dabei entstehende Versorgungsl&uuml;cke auszugleichen, soll eine Zusatzversorgung eingerichtet werden.&ldquo; <\/em>Es soll also bei dem Mehrklassenrecht in der Altersversorgung bleiben (siehe auch Beamte).<\/p><p>Substantiell bleibt nur die Absicht, bislang unversicherte Selbstst&auml;ndige obligatorisch in die gesetzliche Rentenversicherung aufzunehmen. Aber das steht schon in den Regierungsprogrammen der letzten drei Bundesregierungen, ohne dass es zur Umsetzung gekommen w&auml;re.<\/p><blockquote><p>\nEmpfehlung 23:<em> &bdquo;Die Kommission empfiehlt, Reformen, die in der GRV erfolgt sind oder noch vorgenommen werden, wirkungsgleich auf die Beamtenversorgung zu &uuml;bertragen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Das &bdquo;Ideal&ldquo;, auch Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung aufzunehmen, bleibt ein ferner Traum. Ausf&uuml;hrlich wird erl&auml;utert, warum das zu teuer und verfassungswidrig, weil gegen die althergebrachten Grunds&auml;tze des Berufsbeamtentums versto&szlig;end, sei.<\/p><p><strong>Auch den Niedrigstverdienenden geht es an den Kragen!<\/strong><\/p><blockquote><p>\nEmpfehlung 26: &bdquo;<em>Die Kommission empfiehlt, geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse (Minijobs) ohne Opt-out-M&ouml;glichkeit in die GRV einzubeziehen und ihren steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus abzuschaffen &hellip; In der Folge er&uuml;brigt sich auch die gesonderte Berechnung der beitragspflichtigen Einnahmen im &Uuml;bergangsbereich (Midijobs).&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Und damit keine Zweifel aufkommen: <em>&bdquo;Mit dem Wegfall des &Uuml;bergangsbereichs w&uuml;rden Geringverdienende st&auml;rker mit Sozialversicherungsbeitr&auml;gen belastet &hellip; Die Ma&szlig;nahmen k&ouml;nnen Erwerbsanreize st&auml;rken und &uuml;ber h&ouml;here Beitr&auml;ge Mehreinnahmen in der GRV generieren.&ldquo;<\/em><\/p><p>Noch Fragen nach der Motivation der Kommissionsmitglieder? Die stellen ihr ganzes 80-seitiges Werk unter das Label &bdquo;Sozialpolitik&ldquo;. Geht&lsquo;s noch zynischer?<\/p><p><strong>Erg&auml;nzendes<\/strong><\/p><p>Die nicht beitragsgedeckten Leistungen sollten neu definiert und dann vollst&auml;ndig aus dem Bundeshaushalt finanziert werden. Statt &bdquo;Bundeszuschuss&ldquo; sollte das dann den Namen &bdquo;Bundesanteil&ldquo; bekommen (Empfehlung 17).<\/p><p>Die betriebliche Altersversorgung ist mit den beiden Betriebsrentenst&auml;rkungsgesetzen (2017 und 2026) auf einem guten Weg. Die Einf&uuml;hrung eines Obligatoriums, also Zwang zur Betriebsrente, wird als eine hilfreiche Option beschrieben (Empfehlung 29).<\/p><p>Die &bdquo;Fr&uuml;hstartrente&ldquo; (zehn Euro monatlich, gezahlt vom Staat f&uuml;r Kinder vom 6. bis zum 18. Lebensjahr) sollte mit der gesetzlichen Kapitalrente &bdquo;verzahnt&ldquo; werden. Ganz wichtig dabei: <em>&bdquo;die Finanzbildung von Kindern und Jugendlichen &uuml;ber alle Einkommensgruppen hinweg zu st&auml;rken.&ldquo;<\/em> (Empfehlung 31)<\/p><p>Ansonsten das &Uuml;bliche: B&uuml;rokratieabbau, DRV b&uuml;rgern&auml;her machen, Doppelstrukturen vermeiden, Transparenz herstellen, &hellip;<\/p><p><strong>Was bleibt von der &bdquo;Renten-Revolution&ldquo;<\/strong><\/p><p>Produktivit&auml;tsentwicklung findet nicht statt &ndash; das Wort Produktivit&auml;t kommt auf den 80 Seiten nicht ein einziges Mal vor. Obwohl es die entscheidende Gr&ouml;&szlig;e ist (und war), um Verteilungsspielr&auml;ume auszuloten.<\/p><p>Eine seit 2019 anhaltende Stagnation des Bruttoinlandsprodukts, die l&auml;ngste Wirtschaftskrise seit 1949, kommt nicht vor. Deshalb wird auch die eklatante Nachfrageschw&auml;che nicht erw&auml;hnt. Die sch&auml;dliche Wirkung von gewaltigen zus&auml;tzlichen Sparvolumina in allen drei Rentens&auml;ulen ist so auch v&ouml;llig unproblematisch.<\/p><p>Was problematisch als Ausgangspunkt dargestellt wird, ist die wachsende Zahl von Rentenempf&auml;ngern gegen&uuml;ber weniger Beitragszahlern. Das Kostenproblem, das an keiner Stelle mit Daten hinterlegt wird, zwingt angeblich zum Handeln.<\/p><p>Und dann passiert das Absurde: Kosten spielen keine Rolle mehr (au&szlig;er bei der Reduzierung von Rentenleistungen). Neben dem zunehmenden Versorgungsaufwand f&uuml;r die Alten mal eben zwei Prozent vom Brutto zus&auml;tzlich abf&uuml;hren? Kein Problem! Dutzende Milliarden Euro Steuergelder zur St&uuml;tzung des Renommees der gesetzlichen Kapitalrente (&bdquo;&Uuml;bergangsfaktor&ldquo;)? Kein Problem! Extensive F&ouml;rderung zu erh&ouml;hten Sparanstrengungen der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten und auch dazu milliardenschwere staatliche F&ouml;rdergelder? Kein Problem!<\/p><p>Die vorgespielte Absicht, die Jungen nicht zu &uuml;berlasten und ihnen eine sichere Rentenzukunft in 40 bis 50 Jahren zu bescheren, ist einfach nur l&auml;cherlich. In der Jetzt-Zeit br&ouml;ckelt der Putz von den Klassenr&auml;umen und die Bildungsmisere in Deutschland wird regelm&auml;&szlig;ig durch internationale Institutionen bescheinigt. Handlungsdruck? Nicht feststellbar.<\/p><p>Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass die Konter-Reformen, wie sie von der Rentenkommission vorgeschlagen werden, den Gesch&auml;ftsinteressen der Finanzkonzerne dienen. J&auml;hrlich garantierte Profite mit den Spargeldern, bei null Risiko. Es gibt keine Garantien. Wenn die Kapitalm&auml;rkte kriseln oder kollabieren, bleibt der Schaden allein bei den Einzahlern h&auml;ngen.<\/p><p>Neben den Interessen der Finanzkonzerne kommt seit ein paar Jahren eine weitere Motivation hinzu: die gewaltigen Mittel f&uuml;r die Aufr&uuml;stung. F&uuml;nf Prozent vom Bruttoinlandsprodukt ben&ouml;tigen Finanzierungsquellen. Und da bieten sich Rentenfonds idealerweise an. Die Geschichte der beiden Weltkriege haben das zur Gen&uuml;ge gezeigt.<\/p><p>Die Schlussworte &uuml;berlasse ich anderen:<\/p><p><em><strong>&bdquo;Um nennenswerte Summen <\/strong>(f&uuml;r die Aufr&uuml;stung, R.H.)<strong> zu bekommen, wird man auch an das Rentensystem herangehen m&uuml;ssen.&ldquo;<\/strong><\/em> (Moritz Schularick, Pr&auml;sident des Kieler Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW), SPIEGEL 10.01.25)<\/p><p><strong><em>&bdquo;Sagen Sie Ihren Banken und Pensionsfonds, dass es inakzeptabel ist, wenn sie sich weigern, in die Verteidigungsindustrie zu investieren.&ldquo;<\/em><\/strong> Mark Rutte, NATO-Generalsekret&auml;r im Dezember 2024.<\/p><p><small>Titelbild: Screenshot ARD Tagesschau<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Souver&auml;n, das Wahlvolk, spielt in dem absurden Polittheater keinerlei Rolle. Von der Regierung handverlesene Experten &uuml;ben Konsens untereinander &ndash; sie befinden sich im krassen Gegensatz zu den Interessen der betroffenen jetzigen und sp&auml;teren Rentnerinnen und Rentner. Ein Artikel von <strong>Reiner Heyse<\/strong>.<\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":152856,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,123,39,40],"tags":[3147,3461,1128,802,290,2003,2472,293,904,3655,1847,2217,288,487,301,1912,1609,1398],"class_list":["post-152855","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-kampagnentarnworteneusprech","category-rente","category-riester-ruerup-taeuschung-privatrente","tag-aktienrente","tag-beamteoeffentlicher-dienst","tag-beitragsbemessungsgrenze","tag-betriebliche-altersvorsorge","tag-binnennachfrage","tag-erwerbsminderungsrente","tag-expertokratie","tag-finanzwirtschaft","tag-grv","tag-hinterbliebenenrente","tag-lebensarbeitszeit","tag-lebenserwartung","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-produktivitaet","tag-rentenalter","tag-rentenniveau","tag-rentenreform","tag-schweden"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/260625-rentenstrauss.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152855","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=152855"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152855\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":152868,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152855\/revisions\/152868"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/152856"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=152855"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=152855"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=152855"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}