{"id":153080,"date":"2026-06-30T08:44:37","date_gmt":"2026-06-30T06:44:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153080"},"modified":"2026-06-30T08:44:37","modified_gmt":"2026-06-30T06:44:37","slug":"hinweise-des-tages-5127","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153080","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153080#h01\">Was w&auml;re, wenn? Politiker und Medien im Westen sollten sich fragen, ob sie wirklich eine russische Niederlage wollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153080#h02\">Noch&rsquo;n Update der geupdateten Updates: Weitere Milliarden f&uuml;r die Ukraine <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153080#h03\">Ein Aufstand gegen den Truppenzuschlag &ndash; wie sch&ouml;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153080#h04\">Mit Schulstreiks und Kriegsdienstverweigerung gegen verpflichtenden Wehrdienst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153080#h05\">Es ist an der Zeit, dass Israel den Preis daf&uuml;r zahlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153080#h06\">Amerikas &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit&ldquo; feiert 250 Jahre Chauvinismus und V&ouml;lkermord<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153080#h07\">Ein Zeichen der Schw&auml;che<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153080#h08\">Die Geschichte von Frontex: Milliardenbudget und tausende, teils bewaffnete Einsatzkr&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153080#h09\">Lukrativer US-Deal mit Kasachstan enth&uuml;llt: Trumps S&ouml;hne profitieren erneut von milliardenschwerem Staatsgesch&auml;ft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153080#h10\">S21 soll um weitere drei Milliarden Euro teurer werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153080#h11\">Bericht: 14 Monate Elterngeld k&uuml;nftig nur bei h&auml;lftiger Aufteilung der Partnermonate<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153080#h12\">Studienfinanzierung: Merz zeigt sich bei geplanter Baf&ouml;g-Reform zuversichtlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153080#h13\">#NDRfragt: Steigende Preise verst&auml;rken Sorgen um die Zukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153080#h14\">Gewerkschaftsarbeit unter Lebensgefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153080#h15\">Faktencheckerbranche im Niedergang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153080#h16\">KI-Firmen kaufen Antiquariate leer &ndash; und vernichten die B&uuml;cher<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Was w&auml;re, wenn? Politiker und Medien im Westen sollten sich fragen, ob sie wirklich eine russische Niederlage wollen<\/strong><br>\nDie ukrainischen Langstreckenangriffe zeigen Wirkung und westliche Medien freuen sich, weil sich im Krieg gegen Russland angeblich das Blatt wendet. Aber haben sie sich je gefragt, was passieren w&uuml;rde, wenn ihr Wunschtraum einer strategischen Niederlage Russlands Wahrheit wird? [&hellip;]<br>\nWenn ich so etwas lese, dann frage ich mich immer, ob die westlichen Schreiberlinge und Politiker, die das von sich geben, den Gedanken auch zu Ende gedacht haben. Wissen die eigentlich, was passieren w&uuml;rde, wenn Russland tats&auml;chlich die von ihnen ersehnte strategische Niederlage erleidet und den Krieg entweder milit&auml;risch verliert, oder die Regierung gest&uuml;rzt wird? Offenbar nicht, denn wenn sie es w&uuml;ssten, w&uuml;rden sie sich das sicher nicht w&uuml;nschen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/anti-spiegel.ru\/2026\/politiker-und-medien-im-westen-sollten-sich-fragen-ob-sie-wirklich-eine-russische-niederlage-wollen\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ukraine-Krieg: Russlands Hardliner fordern den Atomschlag<\/strong><br>\nNach den schweren Angriffen auf Moskau fordern Kreml-Hardliner den Einsatz von Atomwaffen. Ger&auml;t Wladimir Putin jetzt unter Zugzwang?<br>\nWer in diesen Tagen Bilder aus Russland in den Medien sieht, sieht etwa schwarzen Rauch &uuml;ber der Moskauer Skyline oder brennende Tanks in Wolgograd. Und in zahlreichen Berichten hei&szlig;t es, die Lage auf der Krim verschlechtere sich f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung.<br>\nDass der Krieg in der Ukraine einmal eine solche Wendung nehmen w&uuml;rde, hatte man sich im Kreml wohl nicht vorgestellt. Da es nun aber soweit gekommen ist, w&auml;chst der Druck auf den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin: Einflussreiche Nationalisten rufen laut Reuters dazu auf, den Krieg massiv zu eskalieren &ndash; und auch Atomwaffen einzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Ukraine-Krieg-Russlands-Hardliner-fordern-den-Atomschlag-11346838.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Noch&rsquo;n Update der geupdateten Updates: Weitere Milliarden f&uuml;r die Ukraine <\/strong><br>\nDer Entwurf der NATO-Gipfelerkl&auml;rung f&uuml;r den 7.\/8. Juli in Ankara sieht (auf Initiative Deutschlands) neue Milit&auml;rhilfen in H&ouml;he von 70 Milliarden f&uuml;r die Ukraine vor: 30 Mrd. aus beschlossenem EU-Kreditprogramm, 40 Mrd. bilaterale Zusagen von NATO-Staaten.<br>\nOhne Zuhilfenahme von KI kann ein normaler B&uuml;rger bald nicht mehr dahinterkommen, was f&uuml;r Unsummen sukzessive aus der EU in die Ukraine flie&szlig;en &ndash; in ein potemkinsches Kaputtnikkonstrukt, bei dem Staat &amp; Milit&auml;r nach Angabe des poln. Au&szlig;enministers Sikorski aus sich heraus &uuml;berhaupt nicht mehr lebensf&auml;hg sind.<br>\nDa die US-Amerikaner nicht mehr zahlen, sondern nur noch (R&uuml;stungs-)Auftr&auml;ge entgegennehmen, sollten Europ&auml;er sich besser an Meldungen dieser Art in akzelerierendem Takt gew&ouml;hnen &ndash; j&auml;hrlich, monatlich, w&ouml;chentlich, t&auml;glich, st&uuml;ndlich! -, w&auml;hrend ihre eigenen Staaten im selben Takt vor die Hunde gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/2071531595173957873\">Martin Sonneborn via Twitter\/X<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ein Aufstand gegen den Truppenzuschlag &ndash; wie sch&ouml;n<\/strong><br>\nKaum will die deutsche Armee etwas haben, verteuert es sich auf schwindelerregende Weise. Endlich f&auml;llt das den Abgeordneten auf.<br>\nDem rheinisch schwingenden, leicht rauen Singsang von Annette Lehnigk-Emden h&ouml;re ich gern zu. Die Chefin des Beschaffungsamts der Bundeswehr (die Abk&uuml;rzung lautet BAAINBw, die aufgel&ouml;ste Version davon wollen Sie hier nicht lesen) spricht sowieso sehr nachvollziehbar davon, wie sch&ouml;n ihr Beruf geworden ist: &bdquo;Wir k&ouml;nnen einfach mal kaufen&ldquo;, sagte sie im Fr&uuml;hjahr im Radiointerview und schob nach: &bdquo;Die Dinge kaufen, die die Truppe braucht, um einsatzf&auml;hig zu werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Bundeswehr-auf-Shoppingtour\/!6187396\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Im R&uuml;stungsrausch verschwendet Deutschland Milliarden<\/strong><br>\nDeutschland investiert Milliarden in die Bundeswehr. Doch mit dem Tempo wachsen auch Kosten, Risiken und die Abh&auml;ngigkeit von Konzernen.<br>\nMit dem Abbruch des Marineprojekts F126 ist jetzt eines der teuersten Beschaffungsdebakel der Bundeswehr zu Ende gegangen. Nach Angaben von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) wurden bereits rund 2,3 Milliarden Euro ausgegeben. W&auml;re das Fregatten-Projekt fortgesetzt worden, h&auml;tten die Kosten statt auf zehn auf mehr als 18 Milliarden Euro steigen k&ouml;nnen. Stattdessen soll nun ein kleinerer Fregattentyp beschafft werden.<br>\nDer Fall ist mehr als ein gescheitertes Marineprojekt. Er f&auml;llt in eine Zeit, in der Deutschland so viel Geld f&uuml;r Verteidigung bereitstellt wie nie zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/2-5-milliarden-fuer-fregatte-f126-im-ruestungsrausch-verschwendet-deutschland-viel-geld_15cb5be1-625d-408c-a01d-012e18dd32aa.html\">Focus Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Milliarden verschwendet? Kein Problem, Deutschland hat&rsquo;s ja. Das Geld wird halt bei Arbeitslosen, Studenten, Pflege- und Krankenhauspatienten und bei den Rentnern eingespart &ndash; zumindest, solange die sich das noch bieten lassen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mit Schulstreiks und Kriegsdienstverweigerung gegen verpflichtenden Wehrdienst<\/strong><br>\nDas S&auml;belrasseln unserer Kriegstreiber nimmt immer mehr Fahrt auf. Wieder einmal wollen deutsche Politiker den &bdquo;b&ouml;sen Russen&ldquo;, beziehungsweise den &bdquo;Autokraten Putin&ldquo; oder gar &bdquo;Diktator Putin&ldquo;, niederringen und besiegen. Ungeachtet der verheerenden Folgen zweier Weltkriege und der Tatsache, dass laut Statista im Zweiten Weltkrieg in der Sowjetunion 24 Millionen Menschen, davon die Mehrzahl Zivilisten, durch deutsche Soldaten ums Leben kamen. Die Sowjetunion war damit das Land, das weltmeist die meisten Kriegstoten zu beklagen hatte, gefolgt von China, das infolge des grausamen japanischen W&uuml;tens zwanzig Millionen Menschen, davon rund 17 Millionen Zivilisten, betrauern musste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/mit-schulstreiks-und-kriegsdienstverweigerung-gegen-verpflichtenden-wehrdienst\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Es ist an der Zeit, dass Israel den Preis daf&uuml;r zahlt<\/strong><br>\nPatrick Lawrence, unser Kolumnist aus den USA, macht darauf aufmerksam, dass Israel sich zu sehr und zu lange auf die grenzenlose Unterst&uuml;tzung der USA verlassen hat. Jetzt kommt die Zeit, so argumentiert er, wo Israel f&uuml;r diese egozentrische Fahrl&auml;ssigkeit zahlen muss.<br>\nWenn ich mir das Chaos anschaue, das das Apartheid-Israel bei sich selbst, in Westasien, in seinen Beziehungen zum Rest der Welt und &ndash; vor allem &ndash; bei der &bdquo;bedingungslosen Unterst&uuml;tzung&ldquo; angerichtet hat, die es lange Zeit von den USA genossen hat, kommt mir seltsamerweise eine alte Werbung in den Sinn, die unter Amerikanern nach wie vor ber&uuml;hmt ist. Sie warb f&uuml;r Alka-Seltzer, das Mittel gegen Verdauungsbeschwerden, und zeigte einen korpulenten Mann, der nach einem Anfall unkluger V&ouml;llerei elend aussah. Es war ein 30-Sekunden-Spot, der vor mehr als einem halben Jahrhundert lief, doch der Slogan hat noch immer einen Platz im kollektiven Ged&auml;chtnis der Amerikaner: &bdquo;Ich kann nicht glauben, dass ich das ganze Ding gegessen habe!&ldquo;, st&ouml;hnt der reum&uuml;tige Vielfra&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/es-ist-an-der-zeit-dass-israel-den-preis-dafuer-zahlt\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Israel steht unter der Last seiner eigenen Kriege vor einem beispiellosen psychischen Zusammenbruch<\/strong><br>\nEin beispielloser psychischer Zusammenbruch ersch&uuml;ttert die israelische Gesellschaft, da die anhaltende israelische Aggression eine massive Welle von posttraumatischen Belastungsst&ouml;rungen, h&auml;uslicher Gewalt und Selbstmorden ausl&ouml;st.<br>\nLaut Daten des Nationalen Versicherungsinstituts und des israelischen Kriegsministeriums, die von &bdquo;Haaretz&ldquo; ver&ouml;ffentlicht wurden, ist die Zahl der Menschen, bei denen &bdquo;kriegsbedingte&ldquo; psychische Beeintr&auml;chtigungen anerkannt wurden, in den letzten drei Jahren um das Zehnfache in die H&ouml;he geschnellt &ndash; von rund 6.400 auf mehr als 69.000.<br>\nExperten warnen, dass der aktuelle Anstieg nur die &bdquo;Spitze des Eisbergs&ldquo; darstellt, da Hunderttausende von Kriegsveteranen und Siedlern verz&ouml;gerte traumatische Reaktionen zeigen, die wie gesellschaftliche &bdquo;tickende Zeitbomben&ldquo; wirken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniora.org\/politik-wirtschaft\/israel\/israel-steht-unter-der-last-seiner-eigenen-kriege-vor-einem-beispiellosen-psychischen-zusammenbruch\">Seniora.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Amerikas &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit&ldquo; feiert 250 Jahre Chauvinismus und V&ouml;lkermord<\/strong><br>\nDer Mythos der US-amerikanischen Freiheit, der von nationalistischen Historikern, Politikern und den Mainstream-Medien immer wieder erz&auml;hlt wird, verschleiert die Sklaverei, die Enteignung und die Vorherrschaft der Wei&szlig;en, auf denen die Republik aufgebaut wurde.<br>\nDer amerikanische Chauvinismus bleibt die vorherrschende Ideologie der Vereinigten Staaten, sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite des politischen Spektrums und in der Mitte. Der bevorstehende 250. Jahrestag der Unabh&auml;ngigkeit, den das Land am 4. Juli 2026 feiern wird, ist ein weiterer Anlass, den Ultranationalismus Amerikas zum Ausdruck zu bringen und die schmutzige Geschichte des Landes, gepr&auml;gt von Unterdr&uuml;ckung und V&ouml;lkermord, als eine Geschichte der &bdquo;Freiheit&ldquo; umzuschreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globale-gleichheit.de\/amerikas-unabhaengigkeit-feiert-250-jahre-chauvinismus-und-voelkermord\/\">Globale Gleicheit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein Zeichen der Schw&auml;che<\/strong><br>\nDie EU verzichtet vorl&auml;ufig auf Strafz&ouml;lle und andere Ma&szlig;nahmen gegen Importe aus China und will mit Beijing bis Oktober eine L&ouml;sung im Streit um ihr zunehmendes Handelsdefizit gegen&uuml;ber der Volksrepublik finden. Dies best&auml;tigte EU-Handelskommissar Maro&scaron; &Scaron;ef&#269;ovi&#269; am Montag nach intensiven Gespr&auml;chen mit Chinas Handelsminister Wang Wentao in Br&uuml;ssel. Ursache f&uuml;r den Streit ist, dass die Volksrepublik ihre Ausfuhren in die EU deutlich steigert, w&auml;hrend zugleich die Exportkraft Deutschlands und der EU sinkt. Laut einer Studie des Kiel Institut f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW) liegt das &uuml;berwiegend an mangelnden Investitionen in Innovation in der Bundesrepublik. Berlin dagegen behauptet, die deutsche Wirtschaft sei Opfer chinesischer Subventionen und einer massiv unterbewerteten chinesischen W&auml;hrung. W&auml;hrend Bundeskanzler Friedrich Merz k&uuml;rzlich drohte, scharfe Ma&szlig;nahmen gegen Beijing einzuleiten, warnen Experten, die EU werde einen Wirtschaftskrieg gegen China vermutlich verlieren; das habe k&uuml;rzlich ein Planspiel ergeben, bei dem Experten eine Eskalation des Handelskonfliktes ausgetestet h&auml;tten. Demnach ist der aktuelle Verzicht der EU auf Strafz&ouml;lle ein Zeichen der Schw&auml;che.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10461\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Geschichte von Frontex: Milliardenbudget und tausende, teils bewaffnete Einsatzkr&auml;fte<\/strong><br>\nFrontex wurde in den vergangenen Jahren von einer Agentur, die prim&auml;r die EU-Staaten unterst&uuml;tzen sollte, zu einer eigenen EU-Grenzschutzagentur mit Milliardenbudget ausgebaut. Mittlerweile verf&uuml;gt die Agentur &uuml;ber tausende, teils bewaffnete Einsatzkr&auml;fte. Gleichzeitig steht Frontex seit Jahren in der Kritik: So sollen die Einsatzkr&auml;fte mehrfach EU-Recht gebrochen und illegale Pushbacks nicht verhindert, sondern sogar erm&ouml;glicht haben. Gegen einen Ex-Direktor von Frontex wird von der franz&ouml;sischen Justiz deshalb ermittelt. Mit der neuen GEAS-Reform (Gemeinsames Europ&auml;isches Asylsystem) der EU soll Frontex noch mehr ausgebaut werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/die-geschichte-von-frontex\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lukrativer US-Deal mit Kasachstan enth&uuml;llt: Trumps S&ouml;hne profitieren erneut von milliardenschwerem Staatsgesch&auml;ft<\/strong><br>\nDie Familie des US-Pr&auml;sidenten hat dank seines Amtes inzwischen Rekordsummen verdient. Nun kommt ein weiterer Deal dazu. Zwei US-Experten &uuml;ber die politische und wirtschaftliche Dimension des Vorgangs.<br>\nDie Familie des selbst erkl&auml;rten &bdquo;Dealmakers&ldquo; Donald Trump profitiert wirtschaftlich offenbar noch mehr als bisher bekannt von seinem Amt als US-Pr&auml;sident. Einer aktuellen Recherche der &bdquo;New York Times&ldquo; zufolge hat die US-Regierung im vergangenen Jahr mit Kasachstan einen milliardenschweren Vertrag &uuml;ber den Abbau des milit&auml;rstrategisch wichtigen Metalls Wolfram vereinbart, an dem auch Trumps Familie beteiligt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/lukrativer-us-deal-mit-kasachstan-enthullt-trumps-sohne-profitieren-von-milliardenschwerem-staatsgeschaft-15773057.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>S21 soll um weitere drei Milliarden Euro teurer werden<\/strong><br>\n14,5 Milliarden Euro k&ouml;nnten es werden: Die Deutsche Bahn muss bei Stuttgart 21 Berichten zufolge noch mal kr&auml;ftig drauflegen. Die Er&ouml;ffnung soll 2031 stattfinden.<br>\nNach der Verschiebung der Er&ouml;ffnung des neuen Stuttgarter Tiefbahnhofs um f&uuml;nf Jahre sollen auch die Kosten f&uuml;r das Projekt Stuttgart 21 weiter steigen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa rechnet die Bahn mit Mehrkosten in H&ouml;he von etwa drei Milliarden Euro. Damit w&uuml;rden sich die Gesamtkosten auf etwa 14,5 Milliarden Euro erh&ouml;hen. Zuvor hatten bereits mehrere Medien &uuml;ber die Kostensteigerung berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/mobilitaet\/2026-06\/stuttgart-21-kosten-bahn-eroeffnung-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bericht: 14 Monate Elterngeld k&uuml;nftig nur bei h&auml;lftiger Aufteilung der Partnermonate<\/strong><br>\nFamilienministerin Prien plant offenbar eine Versch&auml;rfung beim Elterngeld.<br>\nNach Informationen des RedaktionsNetzwerks Deutschland soll es f&uuml;r Paare k&uuml;nftig nur dann m&ouml;glich sein, die vollen 14 Monate Elterngeld zu beziehen, wenn beide Partner je sieben Monate Elternzeit nehmen. Bisher gibt es 14 Monate Elterngeld, wenn ein Elternteil mindestens zwei Monate davon bezieht &ndash; in der Regel ist das der Vater. Mehr als zwei Monate nehmen nur wenige M&auml;nner. In Koalitionskreisen wurde laut Redaktionsnetzwerk betont, dass die Verhandlungen noch laufen und es sich auch um eine Ma&szlig;nahme f&uuml;r mehr Gleichstellung handele. Tats&auml;chlich w&uuml;rde die Einf&uuml;hrung eines h&auml;lftigen Elterngeldes aber vor allem dem Ministerium Geld sparen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bericht-14-monate-elterngeld-kuenftig-nur-bei-haelftiger-aufteilung-der-partnermonate-104.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Studienfinanzierung: Merz zeigt sich bei geplanter Baf&ouml;g-Reform zuversichtlich<\/strong><br>\nMonatelang rang die Koalition um die geplante Baf&ouml;g-Reform, jetzt verspricht Friedrich Merz eine baldige L&ouml;sung. Der Kanzler m&uuml;sse nun sein Wort halten und den &raquo;Zick-Zack-Kurs&laquo; beenden, dr&auml;ngt das Deutsche Studierendenwerk.<br>\nDie geplante Baf&ouml;g-Reform, man kann es nicht anders sagen, ist ein Drama in vielen Akten: Anfang des Jahres stritten Union und SPD erst monatelang &uuml;ber die Finanzierung der Reform, dann verk&uuml;ndete man Ende April stolz eine Einigung. Diese wurde schlie&szlig;lich erst von Unionsfraktionschef Jens Spahn und sp&auml;ter von Forschungsministerin Dorothee B&auml;r wieder infrage gestellt.<br>\nNun k&ouml;nnte das Zerren um die Reform doch bald zu Ende sein. So hat es zumindest Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer Regierungsbefragung angek&uuml;ndigt:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/start\/bafoeg-friedrich-merz-stellt-baldige-einigung-auf-reform-in-aussicht-a-652c4209-17b9-48fb-b4aa-35f68b39cbd3%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ganz sch&ouml;n mutig, der Herr Bundeskanzler. Immerhin geht es um 130 bis 200 Millionen Euro mehr pro Jahr, und woher sollen die kommen? Ganz sicher nicht aus dem Verteidigungshaushalt (&gt; 100 Milliarden Euro j&auml;hrlich) oder von den zig Milliarden teuren Unternehmenssteuergeschenken. Oder gar durch die Wiedereinf&uuml;hrung der Erbschaftsteuer f&uuml;r Gro&szlig;verm&ouml;gen (mehrere Milliarden Euro pro Jahr) oder das Wiederaufleben der Verm&ouml;gensteuer (zig Milliarden Euro pro Jahr). Puh, 130 Millionen Euro pro Jahr in den Patschh&auml;ndchen von Studenten?  Dazu hei&szlig;t es: &raquo;Alle Ma&szlig;nahmen des Koalitionsvertrages stehen unter Finanzierungsvorbehalt&laquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>#NDRfragt: Steigende Preise verst&auml;rken Sorgen um die Zukunft<\/strong><br>\nLebensmittel, Energie, Mieten &ndash; vieles ist in den vergangenen Jahren teurer geworden. Laut einer #NDRfragt-Umfrage hat sich dadurch die finanzielle Lage vieler Menschen in Norddeutschland verschlechtert.<br>\n&ldquo;Wenn man einkaufen geht, hat man gerade mal die H&auml;lfte im Wagen und zahlt das gleiche wie vorher f&uuml;r deutlich weniger Lebensmittel. Wie soll man da noch auf gesunde Sachen achten?&rdquo; Das fragt sich nicht nur Jessica (46) aus Dithmarschen. In einer aktuellen Umfrage von #NDRfragt geben zwei Drittel der Befragten an, dass sich ihre finanzielle Situation in den vergangenen Jahren verschlechtert hat. Jeder Vierte berichtet sogar von einer deutlichen Verschlechterung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrfragt\/ndrfragt-steigende-preise-verstaerken-sorgen-um-die-zukunft,lebenshaltungskosten-102.html\">NDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gewerkschaftsarbeit unter Lebensgefahr<\/strong><br>\nGewerkschafter leben in Kolumbien gef&auml;hrlich. Doch die Gewerkschaft Sinaltrainal l&auml;sst sich nicht einsch&uuml;chtern. Sie k&auml;mpft f&uuml;r die Arbeitsrechte und die Sicherheit der Nestl&eacute;-Mitarbeitenden. work hat mit Sinaltrainal-Chef Carlos Soto bei einem Besuch in der Schweiz gesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.workzeitung.ch\/2026\/06\/sie-verrichten-gewerkschaftsarbeit-unter-lebensgefahr\/\">work<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Faktencheckerbranche im Niedergang<\/strong><br>\nAuf dem internationalen Treffen der Faktenchecker-Organisationen GlobalFact 2026 beklagte die Szene einen r&uuml;ckl&auml;ufigen Geldzufluss und zunehmenden politischen Gegenwind. Die Folge ist, dass deutlich mehr dieser halboffiziellen Wahrheitskontrolleure dicht machen als neue hinzukommen.<br>\nDie j&auml;hrlichen Konferenzen werden von der Organisation International Fact Checking Network (IFCN) aus den USA organisiert. Dieses Jahr fand sie am 18 Juni in Vilnius, Litauen, statt.<br>\nGegen&uuml;ber dem bisher h&ouml;chsten Wert im Jahr 2024 von 464 ist die Anzahl der aktiven Faktencheckerorganisationen weltweit bis Mitte 2026 um 27 oder 6% auf 437 zur&uuml;ckgegangen. Drei Viertel beklagten nach einer Umfrage des IFCN eine prek&auml;re oder krisenhafte Finanzlage, die H&auml;lfte berichtete &uuml;ber r&uuml;ckl&auml;ufige Einnahmen und ein Drittel musste die Belegschaft reduzieren.<br>\nEine wichtige Rolle dabei schrieben die Teilnehmer der Konferenz der Entscheidung von Meta Anfang 2025 zu, in den USA nicht mehr mit Faktencheckern zusammenzuarbeiten. Die sozialen Medienplattformen gl&auml;nzten zum Bedauern der Veranstalter in Vilnius durch Abwesenheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/globalfact-2026\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>KI-Firmen kaufen Antiquariate leer &ndash; und vernichten die B&uuml;cher<\/strong><br>\nPalettenweise wandern Sachb&uuml;cher und Romane aus europ&auml;ischen Antiquariaten in die USA. Dahinter stecken mutmasslich KI-Unternehmen: Sie nutzen gedruckte B&uuml;cher als Rohdaten f&uuml;r ihre Sprachmodelle &ndash; und werfen sie nach dem Scannen in die Tonne. Ein wichtiges Kulturgut geht dadurch verloren.<br>\nAb Anfang Mai trafen bei einem deutschen Online-Antiquariat jeweils nachts zwischen drei und f&uuml;nf Uhr massive Auftr&auml;ge ein &ndash; automatisiert, systematisch. Der H&auml;ndler bemerkte das &ndash; und tauschte sich mit Kollegen aus. Und siehe da: In einem Online-Forum f&uuml;r Antiquare h&auml;uften sich identische Berichte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/kultur\/gesellschaft-religion\/jagd-auf-alte-buecher-ki-firmen-kaufen-antiquariate-leer-und-vernichten-die-buecher\">SRF<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-153080","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/153080","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=153080"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/153080\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":153082,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/153080\/revisions\/153082"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=153080"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=153080"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=153080"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}