{"id":153121,"date":"2026-06-30T15:00:33","date_gmt":"2026-06-30T13:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153121"},"modified":"2026-06-30T15:07:40","modified_gmt":"2026-06-30T13:07:40","slug":"leserbriefe-zu-social-media-verbot-fuer-kinder-falsch-es-geht-um-eine-identifikationspflicht-fuer-alle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153121","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eSocial-Media-Verbot f\u00fcr Kinder? Falsch \u2013 es geht um eine Identifikationspflicht f\u00fcr alle\u201c"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><br>\nDie Empfehlung einer Expertenkommission veranlasst das Bundesfamilienministerium, ein Social-Media-Verbot f&uuml;r Kinder einzufordern. <strong>Jens Berger<\/strong> argumentiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152897\">in seinem Beitrag<\/a>, dass der Kinderschutz nur ein Vorwand ist, um &bdquo;das Ende der Anonymit&auml;t im Internet&ldquo; einzul&auml;uten. Australien, das &bdquo;vor gut einem halben Jahr ein Social-Media-Verbot f&uuml;r Kinder unter 16 Jahren einf&uuml;hrte&ldquo;, scheiterte mit diesem Versuch, da entsprechende Ma&szlig;nahmen wie z.B. Gesichtserkennung technisch leicht zu umgehen sind. Zugleich werden durch biometrische Daten oder Ausweispr&uuml;fungen erhebliche Datenschutzrisiken geschaffen, da dadurch &bdquo;Datenkraken aus den USA die M&ouml;glichkeit [gegeben wird], die Ausweisdaten aller Nutzer abzufischen&ldquo;. Das wird auch &bdquo;von staatlichen Akteuren ge- oder besser missbraucht&ldquo; unter dem Vorwand der &bdquo;Terrorabwehr&ldquo;, &bdquo;Kampf gegen &bdquo;russische Desinformation&ldquo;&ldquo; und anderen sicherheitspolitischen Bedenken. Als Alternative schl&auml;gt unser Autor einen technischen Jugendschutz durch Elternkontrollen vor, der ohne Massen&uuml;berwachung auskommt. Wir danken unseren Leserinnen und Lesern, die sich nicht von den sommerlichen Temperaturen abhalten lie&szlig;en, uns zu schreiben. Die Leserbriefe hat <strong>Ala Goldbrunner <\/strong>f&uuml;r Sie zusammengestellt.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion,<\/p><p>Jens Berger trifft den entscheidenden Punkt: Es geht bei dieser Debatte nicht nur um Kinder- und Jugendschutz. Es geht um die Frage, ob unter dem Deckmantel des Kinderschutzes eine allgemeine Identifikationspflicht im Internet eingef&uuml;hrt werden soll.<\/p><p>Diese Tendenz ist seit Jahrzehnten sichtbar. Immer wieder werden emotionale Themen vorgeschoben, um Eingriffe in Freiheitsrechte technisch, politisch und gesellschaftlich akzeptabel zu machen. Fr&uuml;her waren es Netzsperren, Vorratsdatenspeicherung oder der Bundestrojaner, heute ist es der Schutz von Kindern vor sozialen Medien. Das Muster bleibt gleich: Wer dagegen ist, muss sich erst einmal rechtfertigen, obwohl eigentlich diejenigen in der Pflicht w&auml;ren, die eine Infrastruktur zur Kontrolle aller Nutzer schaffen wollen.<\/p><p>Besonders problematisch ist dabei, dass Kindern offenbar nicht einmal ansatzweise Selbstverantwortung zugetraut werden soll. Nat&uuml;rlich brauchen Kinder Schutz, Begleitung und Grenzen. Aber sie brauchen eben auch Medienkompetenz, Vertrauen und schrittweise Eigenverantwortung. Wer alles &uuml;ber Verbote, Identifikation und technische Zugangskontrollen l&ouml;sen will, erzieht keine m&uuml;ndigen Menschen, sondern gew&ouml;hnt die Gesellschaft an &Uuml;berwachung.<\/p><p>Der Wunsch, dass Eltern entsprechende Schutzmechanismen einrichten sollen, ist v&ouml;llig richtig. Genau daf&uuml;r gibt es l&auml;ngst technische M&ouml;glichkeiten. Auf Rechnern, Smartphones und auch in vielen Routern lassen sich Zeitlimits, Filter, App-Sperren und Jugendschutzprofile einrichten. Wer Kinder sch&uuml;tzen m&ouml;chte, kann das heute bereits tun. Eine allgemeine Pflicht zur Alters- oder Identit&auml;tspr&uuml;fung aller Nutzer ist deshalb nicht nur unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, sondern politisch durchsichtig.<\/p><p>Noch heikler wird es, wenn solche Funktionen auf Betriebssystemebene verpflichtend eingebaut werden sollen. Dann betrifft es nicht nur Haushalte mit Kindern, sondern jeden Rechner, jedes Smartphone und jeden Nutzer. Damit w&auml;re eine Infrastruktur geschaffen, mit der sich das Alter, sp&auml;ter vielleicht auch die Identit&auml;t, zentral oder halbzentral verifizieren l&auml;sst. Wer glaubt, eine solche Struktur werde niemals zweckentfremdet, hat aus den letzten Jahrzehnten wenig gelernt.<\/p><p>Nebenbei w&uuml;rde eine solche L&ouml;sung auch noch ein zweites Problem f&uuml;r gro&szlig;e Konzerne l&ouml;sen: Sie st&auml;rkt die Kontrolle von Microsoft, Apple und Google &uuml;ber die digitale Grundinfrastruktur. F&uuml;r freie Systeme wie Linux k&ouml;nnte das schnell zu einem massiven Problem werden, wenn bestimmte Dienste nur noch &uuml;ber offiziell zertifizierte Alters- oder Identit&auml;tsmechanismen erreichbar w&auml;ren. Was als Kinderschutz verkauft wird, k&ouml;nnte am Ende auch ein weiterer Schlag gegen offene, freie und unabh&auml;ngige Betriebssysteme sein.<\/p><p>Kinderschutz ist wichtig. Aber er darf nicht als trojanisches Pferd f&uuml;r die Abschaffung anonymer Internetnutzung missbraucht werden. Die richtige Antwort w&auml;re Aufkl&auml;rung, Medienkompetenz, elterliche Verantwortung und freiwillig nutzbare technische Schutzma&szlig;nahmen &mdash; nicht eine Identifikationsarchitektur f&uuml;r alle.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nNiki Beckmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NachDenkSeiten-Redaktion, lieber Jens Berger,<\/p><p>es stimmt, der Datenschutz darf f&uuml;r den Kinderschutz nicht &uuml;ber Bord geworfen werden. Es g&auml;be jedoch Alternativen, z.B. hardwarebasierte L&ouml;sungen, die ganz ohne Daten ausk&auml;men, doch an denen hat die Tech-Industrie selbstverst&auml;ndlich kein Interesse.<\/p><p>In meinem Leserbrief vom 24. Februar 2026 habe ich schon einmal deutlich gemacht, warum die Klarnamenpflicht nicht die L&ouml;sung f&uuml;r Kinder- und Jugendschutz im Internet sein sollte und welche Alternativen es g&auml;be. Auch die EUDI-Wallet sollte nicht zum Einsatz kommen.<\/p><p>Dennoch braucht es Kinder- und Jugendschutz vor Social Media. Denn so, wie es im Moment l&auml;uft, ist es bewusst tolerierte Kindeswohlgef&auml;hrdung und unterlassene Hilfeleistung, weil wir der Tech-Industrie h&ouml;rig sind.<\/p><p>Gestern ist ein Interview mit mir zu den Empfehlungen der Expertenkommission erschienen. Vielleicht m&ouml;gen Sie auch auf Ihrer Seite darauf hinweisen.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/kein-social-media-verbot-fuer-kinder-diese-mutter-ist-verzweifelt-50827886\">noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/kein-social-media-verbot-fuer-kinder-diese-mutter-ist-verzweifelt-50827886<\/a><\/p><p>Datenschutz und Kinderschutz m&uuml;ssen Hand in Hand gehen und sollten sich nicht gegenseitig blockieren.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>Jeannette Deckers (Lehrerin, Mutter zweier Kinder, <em>Petentin [Anm. A.G.: weibliche Person, die eine Petition einreicht]<\/em> der Petition &ldquo;Kein Zugang zu Sozialen Medien f&uuml;r Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren&rdquo; und Autorin von &ldquo;Schutzlos digital&rdquo;, das im September erscheint)<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>zu Ihrem letzten Absatz in Ihrem Artikel h&auml;tte ich f&uuml;r Sie die Information, dass diese Jugendschutzfunktionen von der Firma Apple in der n&auml;chsten gro&szlig;en Aktualisierung des Betriebssystems iOS umgesetzt werden.<\/p><p>Wenn Sie sich das selbst gerne anschauen m&ouml;chten, hier die Verkn&uuml;pfung zum Video der Er&ouml;ffnung der Entwicklerkonferenz aus diesem Jahr: <a href=\"https:\/\/developer.apple.com\/videos\/play\/wwdc2026\/101\/\">developer.apple.com\/videos\/play\/wwdc2026\/101\/<\/a><\/p><p>Der Teil zur Sicherheit beginnt ab Minute 17:00.<\/p><p>Mein Tipp: Schalten Sie den Ton aus, blenden die deutschen Untertitel ein und lesen Sie nur diese. Das ist deutlich angenehmer.<\/p><p>Also in Bezug auf Ihren Artikel ein kleiner Lichtblick.<\/p><p>Freundliche Lesergr&uuml;&szlig;e<br>\nP. W. S.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>am Ende ihres Artikels schreiben sie:<\/p><blockquote><p>&ldquo;Warum verpflichtet die EU die Anbieter von Betriebssystemen von Smartphones und Computern nicht einfach, einen &bdquo;Jugendschutzmodus&ldquo; einzurichten? In diesem Modus k&ouml;nnten Erziehungsberechtigte dann bestimmte Apps und Angebote nach eigenem Gutd&uuml;nken f&uuml;r ihre Kinder blockieren oder auch freigeben.&rdquo;<\/p><\/blockquote><p>Tats&auml;chlich gibt es solche M&ouml;glichkeiten bereits, nur halt nicht verpflichtend. F&uuml;r Android-Ger&auml;te gibt es beispielsweise die App&nbsp; &ldquo;Family Link&rdquo; von Google. Apple hat einen entsprechenden Jugendschutzmodus direkt im iOS integriert. F&uuml;r PCs gibt es ebenfalls entsprechende M&ouml;glichkeiten. Fast alle Anbieter von Virenschutz bieten auch derartige Programme an.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nDaniel Rische<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Es geht ja nicht nur um die Identifikationspflicht.<\/p><p>Langsam aber sicher wird der B&uuml;rger in eine digitale Zwangsjacke \/ Gef&auml;ngnis gesteckt:<\/p><p>Identifikationspflicht<\/p><p>EU- ID Wallet<\/p><p>Digitaler Euro ( Abschaffung cash )<\/p><p>Erweiterte Befugnisse f&uuml;r Sicherheitskr&auml;fte.<\/p><p>Der wichtigste Punkt dabei ist, dass jede Ma&szlig;nahme zum Guten oder B&ouml;sen angewendet werden kann.<\/p><p>Wir verf&uuml;gen bereits heute &uuml;ber Beweise, dass die EU und in Verl&auml;ngerung davon die einzelnen Regierungen den Rechtsstaat ausgehebelt haben: die Sanktionen gegen Jacques Baud und weitere EU B&uuml;rger erweitert auf ihre Familien sprechen f&uuml;r sich.<\/p><p>Bedeutet konkret mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass den B&uuml;rgern &uuml;bel mitgespielt werden wird im digitalen Kontroll-Universum.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nPatrick Janssens<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>sie fragen in ihrem Artikel &ldquo;Social-Media-Verbot f&uuml;r Kinder? Falsch &ndash; es geht um eine Identifikationspflicht f&uuml;r alle&rdquo;, warum nicht einfach Anbieter von Betriebssystemen verpflichtet w&uuml;rden, einen Jugendschutzmodus einzuf&uuml;hren. Diese Pflicht wurde bereits vor 1,5 Jahren <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Jugendschutz-Ministerpraesidenten-beschliessen-Zwangsfilter-fuer-Betriebssysteme-10199425.html\">durch Neufassung des Jugendmedienschutzstaatsvertrag eingef&uuml;hrt<\/a>:<\/p><p>(13.12.2024):<\/p><blockquote><p>\n<em>&ldquo;Bundesl&auml;nder beschlie&szlig;en Porno-Filter f&uuml;r Betriebssysteme &ndash;&nbsp;Auch Betriebssysteme m&uuml;ssen laut dem reformierten Jugendmedienschutz-Staatsvertrag bald sicherstellen, dass sie eine &ldquo;Jugendschutzvorrichtung&rdquo; haben.<br>\nDie Regierungschefs der L&auml;nder haben am Donnerstag bei der Ministerpr&auml;sidentenkonferenz in Berlin eine erneute Reform des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) beschlossen. Damit sollen Pornofilter schon auf der elementaren Ebene von PCs, Laptops und Smartphones installiert und eine Alterskennzeichnung f&uuml;r Webseiten und Apps eingef&uuml;hrt werden. Laut dem &uuml;berarbeiteten Paragraf 12 m&uuml;ssen Anbieter von Betriebssystemen k&uuml;nftig sicherstellen, dass diese &uuml;ber eine &ldquo;Jugendschutzvorrichtung&rdquo; verf&uuml;gen. Eine solches Filtersystem, hei&szlig;t es weiter, &ldquo;muss in einfacher, leicht zug&auml;nglicher und abgesicherter Weise aktiviert, deaktiviert und angepasst werden k&ouml;nnen&rdquo;.&rdquo;\n<\/em><\/p><\/blockquote><p>Im neuen Jugendmedienschutzstaatsvertrag wurden auch <a href=\"https:\/\/www.ministerpraesident.sachsen.de\/ministerpraesident\/TOP-10-Sechster-Medienaenderungsstaatsvertrag.pdf\">einige weitere Kontrollfunktionen<\/a> der Landesmedienanstalten &uuml;ber das Internet und dessen Content-Anbieter eingef&uuml;hrt:<\/p><blockquote><p>\n<em>&ldquo;3. &sect; 2&hellip;&bdquo;Ma&szlig;nahmen gegen Anbieter von Telemedien oder Betriebssystemen mit Sitz in einem anderen Mitgliedstaat sind auf Grundlage dieses Staatsvertrages zul&auml;ssig, wenn die Ma&szlig;nahme<br>\n1.zum Schutz<br>\na) der &ouml;ffentlichen Sicherheit und Ordnung, einschlie&szlig;lich des Jugendschutzes, insbesondere im Hinblick auf<br>\naa) die Verh&uuml;tung, Ermittlung, Aufkl&auml;rung, Verfolgung und Vollstreckung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten,<br>\nbb) die Bek&auml;mpfung der Verunglimpfung aus Gr&uuml;nden der Rasse, des Geschlechts, des Glaubens oder der Nationalit&auml;t,<br>\ncc) Verletzungen der Menschenw&uuml;rde einzelner Personen oder<br>\ndd) <strong>die Wahrung nationaler Sicherheits- und Verteidigungsinteressen<\/strong>,<br>\nb) <strong>der &ouml;ffentlichen Gesundheit<\/strong> oder<br>\nc)der Interessen der Verbraucher und der <strong>Interessen von Anlegern<\/strong> erforderlich ist,<br>\n&hellip;<br>\n19. &sect; 20 wird wie folgt ge&auml;ndert:<br>\n&bdquo;Dar&uuml;ber hinaus kann die zust&auml;ndige Landesmedienanstalt den am Zahlungsverkehr Beteiligten, <strong>insbesondere den Kredit- und Finanzdienstleistungsunternehmen<\/strong>, nach vorheriger Nennung unzul&auml;ssiger Angebote im Sinne des &sect; 4 Abs. 1 und 2 die Mitwirkung an Zahlungen f&uuml;r diese Angebote untersagen, ohne dass es einer vorherigen Inanspruchnahme des Anbieters durch die Aufsicht bedarf.&ldquo;&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Die neue Macht der Landesmedienanstalten, Zahlungen an ausl&auml;ndische Content-Anbieter zu unterbinden, <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Medienanstalten-wollen-Pornhub-vom-Zahlungsverkehr-abschneiden-10513722.html\">wurde zun&auml;chst an Porno-Portalen ausprobiert<\/a>:<\/p><p>(7.8.2025):<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;<em>Die Landesmedienanstalten wollen Finanzdienstleister dazu zwingen, Zahlungen an Erotikportale wie Pornhub und Youporn abzulehnen &ndash; auch Zahlungen Erwachsener. Rechtsgrundlage ist der neue Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV).&nbsp;Das hat der Vorsitzende der Kommission f&uuml;r Jugendmedienschutz (KJM), Marc Jan Eumann, dem Evangelischen Pressedienst (epd) erkl&auml;rt.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Ich denke mir das so, dass unterschiedlichste Wege der Kontrolle des Internets in den vergangenen Jahren gesetzlich parallel eingef&uuml;hrt wurden. Die neue Identifikationspflicht im Internet w&auml;re eine neue Facette. Je nach politischem Gegner und Zweck wird man auf unterschiedliche Gesetzesgrundlagen zur&uuml;ckgreifen k&ouml;nnen, die man f&uuml;r die Kontrolle des Internets einsetzen kann.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nA.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin,<\/p><p>Sie nennen das Kind beim Namen, Herr Berger, und das treffend pointiert bereits in der &Uuml;berschrift. Vielen Dank daf&uuml;r! Eine dringend notwendige Klarheit, die hoffentlich daf&uuml;r sorgt, da&szlig; das Thema auf demokratischer Ebene diskutiert wird.<\/p><p>Das Problem betrifft nicht nur Deutschland, sondern wird weltweit ausgerollt. Deutschland ist, wie immer, quasi das Nesth&auml;kchen der Digitalisierung. Ward es zun&auml;chst das m&auml;chtige Bundesdatenschutzgesetz, das &uuml;bergriffigen Konzernen Riegel vorschob, wurde es mit der EU-europ&auml;ischen DSGVO aufweichend erg&auml;nzt; aufweichend deswegen, weil insbesondere Artikel 6 f&uuml;r die Rechtfertigung von allerlei Datensauereien herhalten mu&szlig;, allen voran Buchstabe f) (das allein w&auml;re ein Thema f&uuml;r sich): <a href=\"https:\/\/dsgvo-gesetz.de\/art-6-dsgvo\/\">dsgvo-gesetz.de\/art-6-dsgvo\/<\/a><\/p><p>Das ist bei der Debatte nach Jugendschutz in Bezug auf soziale Medien besonders pikant, denn im letzten Teilabsatz hei&szlig;t es ausdr&uuml;cklich:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;insbesondere dann, wenn es sich bei der betroffenen Person um ein Kind handelt.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Gem&auml;&szlig; einschl&auml;giger Datenschutzvorschriften ist das gesamte Vorhaben rechtlich auf wackelige F&uuml;&szlig;e gestellt, denn man unterstellt einfach, da&szlig; das Pers&ouml;nlichkeitsrecht weniger w&ouml;ge, und, wie in diesem Fall, das Recht des Kindes als Schutzbefohlenes, das per se h&ouml;her als das eines Erwachsenen zu gewichten ist.<\/p><p>Auch Sanktionsm&ouml;glichkeiten w&auml;ren denkbar: Wer in der EU-Liste steht, der kriegt keine Altersfreigabe und kann die damit verbundenen Dienste nicht nutzen.<\/p><p>Was bei der Debatte &uuml;ber Alterspr&uuml;fungen sehr gerne unter den Tisch f&auml;llt, das sind Datenlecks. Da stehen sensible pers&ouml;nliche Daten, die zumindest auf dem Papier besonders zu sch&uuml;tzen sind (insbesondere medizinische Daten), teilweise komplett ungesch&uuml;tzt, f&uuml;r Jedermann abrufbar, im Internet. Es wurden bereits mehrere solcher F&auml;lle dokumentiert, in verschiedenen L&auml;ndern wie England, den USA oder Indien, mit Millionen von Datens&auml;tzen &uuml;ber nat&uuml;rliche Personen, inklusive besonders sensiblen und daher besonders zu sch&uuml;tzenden medizinischen wie auch biometrische Daten.<\/p><p>Insbesondere der Diebstahl biometrischer Daten, beispielsweise Fingerabdr&uuml;cke und Gesichtserkennung, ist irreversibel, denn die eigenen k&ouml;rperlichen Merkmale lassen sich nicht mal eben &auml;ndern wie ein Pa&szlig;wort. Ein fiktives Beispiel wurde in einem der &ldquo;Batman&rdquo;-Filme gezeigt: Kriminelle erbeuteten die Fingerabdr&uuml;cke von Bruce Wayne, um seine Firma &uuml;ber B&ouml;rsengesch&auml;fte zu ruinieren. Werden biometrische Daten entwendet, so kann man sich kaum eines digitalen Identit&auml;tsdiebstahles erwehren.<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Ein solcher Datenpool weckt Begehrlichkeiten. Sei es die Terrorabwehr [&hellip;] oder einfach nur eine so schwere Straftat wie das Bezeichnen eines Bundesministers als &bdquo;Schwachkopf&ldquo; &ndash; wenn es diese Daten gibt, werden sie auch [&hellip;] missbraucht.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Abgesehen davon, da&szlig; diese Bezeichnung mitnichten eine schwere Straftat darstellt, sondern lediglich eine Bagatelle, die unter normalen demokratischen Ma&szlig;st&auml;ben unter Ber&uuml;cksichtigung der Meinungsfreiheit &uuml;berhaupt nichts ausgel&ouml;st h&auml;tte (schon gar keine Wohnungsdurchsuchung), so kann ich diese Tatsache mit einem prominenten Beispiel untermauern:<\/p><p>W&auml;hrend der &ldquo;Corona&rdquo;-PLANdemie waren Gastwirte gezwungen, Namen &amp; Adressen inklusive Datums- &amp; Zeitangaben ihrer G&auml;ste festzuhalten. Nachdem Phantasienamen wie &ldquo;Donald Duck&rdquo; kursierten, weil den Menschen ihr eigener Datenschutz tats&auml;chlich wichtig war, wurde dies unter Strafandrohung f&uuml;r die Wirte unterbunden. Diese, sodann &ldquo;korrekt&rdquo; gesammelten Daten, wurden dann sp&auml;ter in manchen Bezirken tats&auml;chlich von der Polizei verwendet, sogar bei kleineren Vergehen, obwohl es zuvor ausdr&uuml;cklich und &ldquo;hoch &amp; heilig versprochen&rdquo; hie&szlig;, da&szlig; sie ausschlie&szlig;lich f&uuml;r die Kontaktverfolgung im (irrationalen) &ldquo;Infektionsfall&rdquo; genutzt w&uuml;rde, um &ldquo;Infektionsketten&rdquo; erfolgreich nachverfolgen und angeblich unterbrechen zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Wer sollte dem Staat nach solch einem vors&auml;tzlichen Datenmi&szlig;brauch noch glauben, da&szlig; er mit ihnen sorgsam umginge? Ich tue das auf keinen Fall. Und wer garantierte, da&szlig; nicht auch Wirte mit diesen Daten sorgsam umgingen? Das weitet sich nat&uuml;rlich aus auf (Sub-)Unternehmen, die im staatlichen oder sonstigen Auftr&auml;gen sensible pers&ouml;nliche Daten verarbeiten sollen.<\/p><p>Die neueste Sau, die jetzt zur Zensur verwendet wird: der Mi&szlig;brauch von Verschl&uuml;sselungen: <a href=\"https:\/\/anti-spiegel.ru\/2026\/weitere-zensurmassnahmen-in-planung-wie-sie-den-anti-spiegel-auch-dann-weiter-lesen-koennen\/\">anti-spiegel.ru\/2026\/weitere-zensurmassnahmen-in-planung-wie-sie-den-anti-spiegel-auch-dann-weiter-lesen-koennen\/<\/a><\/p><p>Sprich:<\/p><p>Wenn man sich denn erfolgreich als &Uuml;16 oder &Uuml;18 bei Beh&ouml;rden &amp; Datenkraken pr&auml;sentierte, dann entscheiden andere Faktoren dar&uuml;ber, was man lesen darf und was nicht. Technischer Hintergrund sind die Zertifikate, die von den gro&szlig;en Browsern wie Googles Chrome, Microsofts Edge, Firefox oder Apples Safari etc. genutzt werden: &ldquo;westliche&rdquo; Zertifizierungsstellen sanktionieren dann andere L&auml;nder, die selbst auf Nachfrage keine Zertifikate mehr kriegen: die Seite kann in diesen Browsern dann nicht mehr angezeigt werden. Prominentes Beispiel sind russische Seiten, allen voran die offiziellen beh&ouml;rdlichen. Nat&uuml;rlich werden zeitgleich &auml;ltere oder andere, alternative Browser von gro&szlig;en Seiten wie YouTube rigoros ausgesperrt, soda&szlig; der gemeine Internetnutzer gezwungen ist, eine aktuelle Version der &ldquo;g&auml;ngigen&rdquo; Browser zu installieren.<\/p><p>Ich f&uuml;r meinen Teil nutzte noch nie die &ldquo;sozialen Medien&rdquo; wie Facebook oder TikTok und k&ouml;nnte mich als Nicht-Betroffener beruhigt zur&uuml;cklehnen. Doch ich bef&uuml;rchte, da&szlig; die Altersverifikation langfristig auf noch viel mehr Felder ausgedehnt wird und das Internet, wie wir es einst kannten, dann gar nicht mehr ohne k&uuml;nstliche Barrieren genutzt werden kann. Da ich aber auch den Datenschutz sehr hoch halte, kann ich mich nur in die Liste der Warner einreihen, ein solches System gar nicht erst zuzulassen, denn sowohl der Mi&szlig;brauch dieses Instrumentes als auch Datenlecks werden meiner Einsch&auml;tzung nach eintreten.<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Denn um den Schutz der Kinder geht es ja offensichtlich nicht.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Wer die Tragweite dieses Vorhabens erfa&szlig;t: v&ouml;llig richtig, das ist nur der &Ouml;ffner der B&uuml;chse der Pandora, moralisch hehr daher kommend, denn welcher B&uuml;rger w&uuml;rde die kindliche Unversehrtheit nicht wollen? Da&szlig; Diese damit nicht wirklich gesch&uuml;tzt wird, verr&auml;t man nat&uuml;rlich nicht &mdash; sonst k&ouml;nnten Zweifel an dem Vorhaben aufkommen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nMichael Schauberger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>In Zeiten der <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/meinung\/m\/cbs-us-doku-deutsche-justiz-staatsanwaltschaft-hass-im-netz-aktionstag-durchsuchungen-thomas-fischer\">feixenden Staatsanw&auml;lte<\/a> und Badem&auml;ntel w&auml;re so eine Klarnamenpflicht im Internet ein Sargnagel f&uuml;r die Demokratie &hellip;<\/p><p>Ach Moment, ich lege ihn mal in meine Kiste mit den Sargn&auml;geln&hellip;. Uuups, da liegen ja schon so viele!<\/p><ul>\n<li>eine Demokratie, wo die Politik jahrzehntelang nicht den Willen der Bev&ouml;lkerungsmehrheit tut &ndash; ist einfach keine<\/li>\n<li>eine Demokratie, wo die Politiker\/Journalisten wie Muttis es ihren Kindern &lsquo;nur noch besser vermitteln&rsquo; wollen, wenn die die Politikerweisheit nicht einsehen, und <em>nicht mal mehr auf die Idee kommen<\/em>, dass viellllleicht auch der B&uuml;rger Recht haben k&ouml;nnte &ndash; ist keine<\/li>\n<li>eine Demokratie, wo schwerste Grundrechtseingriffe aus der Coronazeit, deren Falschheit durch die RKI-Files belegt ist, nicht mal <em>untersucht<\/em> werden sollen &ndash; ist hundertprozentig keine!<\/li>\n<li>eine Demokratie, wo es einfach egal ist, ob eine Partei bei einer Neuausz&auml;hlung h&ouml;chstwahrscheinlich ins Parlament (das Heiligtum der Demokratie!) reink&auml;me &ndash; ist eine Bananendemokratie<\/li>\n<li>eine Demokratie, in der Habeckwitze bald so schlimm sind wie Honeckerwitze &ndash; kann auch keine bleiben &hellip;<\/li>\n<\/ul><p>Jeder der hier aufgez&auml;hlten Sargn&auml;gel reicht schon <strong>ganz allein<\/strong> aus zu zeigen, dass dieses Staatswesen wichtige Eigenschaften einer Demokratie nicht mehr hat.<\/p><p>Martin aus S<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wer demn&auml;chst in Deutschland etwas im Internet lesen oder sagen will, muss erst seinen Perso vorlegen<\/p><p>Liebe NDS-Redaktion,<\/p><p>dem &ldquo;braven B&uuml;rgersmann&rdquo; muss doch seine eigene (Total)-&Uuml;berwachung schmackhaft gemacht werden, denn er soll\/muss die ja schlie&szlig;lich bezahlen. &ldquo;Schutz der Kinder, Schutz vor Desinformation, Schutz vor Terror, Schutz vor Hass &amp; Hetze&hellip;&rdquo; &ndash; denn Bullerb&uuml; muss leben!<\/p><p>Wie weit das schon geht, kann man auch noch folgenden Artikeln entnehmen:<\/p><p>Unsichtbare digitale Ketten<\/p><p>(Tobias Augenbraun auf Free21)<\/p><p>Ende der freien Rede durch DSA<\/p><p>(Manfred K&ouml;lsch auf <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/?s=Ende+der+freien+Rede+durch+DSA\">norberthaering.de<\/a>)<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMichael Wrazidlo<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS, Jens Berger<\/p><p>Danke f&uuml;r den Artikel. Hoffentlich denken die Menschen endlich mal nach&hellip;<\/p><p>Der letzte Absatz ist der wichtigste. Eltern sollten nicht vom Staat, der EU usw bevormundet werden. Sie tragen die Verantwortung f&uuml;r die Entwicklung ihrer Kinder in einer Demokratie.<\/p><p>So einfach kann Schutz gehen&hellip;<br>\nGr&uuml;&szlig;e<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-153121","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/153121","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=153121"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/153121\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":153135,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/153121\/revisions\/153135"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=153121"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=153121"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=153121"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}