{"id":153189,"date":"2026-07-02T08:37:25","date_gmt":"2026-07-02T06:37:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153189"},"modified":"2026-07-02T08:37:25","modified_gmt":"2026-07-02T06:37:25","slug":"hinweise-des-tages-5129","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153189","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153189#h01\">Reformpaket der Koalition: Kein Fortschritt, sondern Mogelpackung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153189#h02\">Mehr Druck, mehr Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153189#h03\">Gro&szlig;angriff auf VW-Besch&auml;ftigte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153189#h04\">Spritpreise ziehen kr&auml;ftig an <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153189#h05\">Die Pr&auml;senz Chinas in Lateinamerika &ndash; eine Chance, aber auch eine gro&szlig;e Gefahr! <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153189#h06\">L&uuml;gen in Zeiten des Kriegs <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153189#h07\">&bdquo;Ohne Widerstand sieht es d&uuml;ster aus&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153189#h08\">Israelischer General: Gaza-Krieg h&auml;tte ein Jahr fr&uuml;her enden k&ouml;nnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153189#h09\">Ohne Verfahren, ohne Urteil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153189#h10\">Gewerkschafter mahnen Solidarit&auml;t mit H&uuml;seyin Do&#287;ru an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153189#h11\">Ein mutiger Nestbeschmutzer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153189#h12\">Digitale Souver&auml;nit&auml;t in progress: KI made in Europe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153189#h13\">Corona-Enquete-Kommission: Fachleute uneins &uuml;ber Impf-Folgen f&uuml;r Kinder und Schwangere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153189#h14\">Springer braucht kein Geheimtreffen: Wie Bild und Welt die AfD hofieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153189#h15\">Wie hast du&rsquo;s mit der CDU?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Reformpaket der Koalition: Kein Fortschritt, sondern Mogelpackung<\/strong><br>\nFriedrich Merz will den Sozialstaat auf Zwangsdi&auml;t setzen. In den letzten Wochen haben Ministerinnen und Experten umfangreiche Spar- und K&uuml;rzungsvorschl&auml;ge f&uuml;r Gesundheit, Pflege und Rente gemacht. Im Mittelpunkt stehen nicht die Bedarfe der Besch&auml;ftigten, Kranken, Jungen und Alten, sondern die Sozialstaatskosten der Wirtschaft.<br>\nDie Gro&szlig;e Koalition will bei Gesundheit und Pflege fast 28 Milliarden Euro einsparen. Medikamente und Zahnersatz werden teurer. Pflegebed&uuml;rftige m&uuml;ssen zuk&uuml;nftig mehr aus eigener Tasche zahlen und ihre Angeh&ouml;rigen verlieren Rentenanspr&uuml;che. In den Kliniken sollen Tariflohnsteigerungen nicht mehr vollst&auml;ndig refinanziert werden. Zudem m&uuml;ssen Pflegeheime ihre Besch&auml;ftigten nicht mehr nach Tarif bezahlen. So droht die erfolgreiche Aufwertung der Gesundheitsarbeit zunichte gemacht zu werden.<br>\nDoch damit nicht genug.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/gastwirtschaft\/reformpaket-der-koalition-kein-fortschritt-sondern-mogelpackung-94377594.html\">Dierk Hirschel auf FR Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wie viel Ungleichheit vertr&auml;gt die Demokratie?<\/strong><br>\nLetztlich w&uuml;nschen sich die meisten Deutschen einen st&auml;rkeren Sozialstaat, wie zum Beispiel aus den j&uuml;ngsten Ergebnissen des Sozialstaatsradar 2026 des DGB hervorgeht. Dennoch setzt die deutsche Regierung auf einen teilweisen Abbau des Sozialstaats zur Behebung von Haushaltsl&ouml;chern. Fiskalpolitische Ma&szlig;nahmen, wie etwa h&ouml;here Finanztransaktions- oder Kapitalertragssteuern sowie eine Verm&ouml;genssteuer, wie sie teilweise bereits in europ&auml;ischen Nachbarstaaten existieren, werden kaum ernsthaft diskutiert. Es ist unschwer zu erkennen, dass es sich bei der Abwendung derartiger Ma&szlig;nahmen um einen Konvergenzpunkt der Interessen verm&ouml;gender Eliten handelt, die ihren privilegierten Status, nat&uuml;rlich mit gewissen Ausnahmen, sch&uuml;tzen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.philomag.de\/artikel\/wie-viel-ungleichheit-vertraegt-die-demokratie\">Philosophie Magazin<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wie der deutsche Bundeskanzler BlackRock durch die Hintert&uuml;r ins deutsche Rentensystem einschleusen will &hellip;<\/strong><br>\nDie von der Friedrich Merz-Regierung vorgeschlagene Rentenreform wird viele Verlierer mit sich bringen, aber auch einen gro&szlig;en Gewinner: die Verm&ouml;gensverwaltungsgesellschaft BlackRock. Und das soll nur ein Zufall sein? Fred Schumacher bringt dazu einige Zahlen &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wie-der-deutsche-bundeskanzler-blackrock-durch-die-hintertuer-ins-deutsche-rentensystem-einschleusen-will\/\">Globalbridge<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Rentenklau als Gesamtkunstwerk<\/strong><br>\nErsatzlose Streichung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren, stattdessen schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre und Monopoly mit der Altersvorsorge der Versicherten an der B&ouml;rse. So kann man die Vorschl&auml;ge, die die Rentenkommission in der vergangenen Woche an die Bundesregierung &uuml;bergeben hatte, zusammenfassen. &bdquo;Alle Elemente dieses Reformpakets m&uuml;ssen jetzt z&uuml;gig umgesetzt werden&ldquo;, verk&uuml;ndete ein sichtlich gut gelaunter Friedrich Merz noch am selben Tag in Berlin. Man k&ouml;nne es sich nicht erlauben, einzelne Ma&szlig;nahmen herauszunehmen oder abzulehnen. Die Ma&szlig;nahmen w&uuml;rden ineinandergreifen und sich gegenseitig ausbalancieren. &bdquo;Sie bilden ein Gesamtkonzept, das nur in seiner Gesamtheit funktioniert&ldquo;, betonte der Kanzler.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/rentenklau-als-gesamtkunstwerk-4816082\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mehr Druck, mehr Sanktionen<\/strong><br>\nDas bisherige B&uuml;rgergeld hei&szlig;t nun Grundsicherung. F&uuml;r Betroffene bringt es neue H&auml;rten. Die Linke pr&uuml;ft eine Klage gegen die Regelungen. (&hellip;)<br>\nDie Grundsicherung soll sofort f&uuml;r drei Monate um 30 Prozent gemindert werden, wenn ein Arbeitsloser keine Bewerbungen schreibt oder F&ouml;rderkurse ablehnt. Dann flie&szlig;en rund 150 Euro im Monat weniger. Bei vers&auml;umten Jobcenterterminen soll gelten: Nach dem zweiten Mal greift die 30-Prozent-K&uuml;rzung f&uuml;r einen Monat. Bei drei vers&auml;umten Terminen sollen Jobcenter die &Uuml;berweisungen einstellen. Wegfallen k&ouml;nnen auch Wohnkostenzahlungen.<br>\nDie Beh&ouml;rden sollen den Betroffenen Gelegenheit zur pers&ouml;nlichen Anh&ouml;rung geben &ndash; etwa durch einen Anruf oder Besuch. Psychisch Kranke sollen verschont bleiben. Bislang treffen Sanktionen im Vergleich zu den Millionen Beziehern nur sehr wenige Menschen &ndash; im Schnitt etwa 30.000 im Monat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Grundsicherung-loest-Buergergeld-ab\/!6192366\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dieser Vorgang ist auch ein Indiz daf&uuml;r, dass es den politischen Entscheidungstr&auml;gern an guter Bildung mangelt. Aus der Geschichte ist offensichtlich nichts gelernt worden, was sich positiv f&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger auswirken k&ouml;nnte. Ansteigende finanzielle Armut in der Gesellschaft kann auch zur politischen Radikalisierung f&uuml;hren. Wer jedoch einen politischen Kampf gegen rechts f&uuml;hren m&ouml;chte, sollte nicht f&uuml;r weiteren radikalen Sozialabbau, sondern f&uuml;r mehr finanziell-soziale F&ouml;rderung sorgen. Erinnert sei in diesem Zusammenhang insbesondere an diesen Beitrag: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12310\">Kein Grund zum Feiern: 10 Jahre Hartz-Kommission<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gro&szlig;angriff auf VW-Besch&auml;ftigte<\/strong><br>\nAn mindestens 300.000 Fr&uuml;hst&uuml;ckstischen dieses Landes gab es letzten Samstagmorgen nur ein Thema: die Zukunft des eigenen Arbeitsplatzes. Alle Zeitungen verk&uuml;ndeten auf Seite 1 den Plan des VW-Vorstands, statt der mit IG Metall und Betriebsrat vereinbarten 50.000 Stellen nun insgesamt 100.000 innerhalb weniger Jahre zu streichen. Das betrifft vor allem die deutschen Werke, in denen eben die H&auml;lfte der insgesamt 600.000 Lohnabh&auml;ngigen des Konzerns in Lohn und Brot steht &ndash; weitere Hunderttausende in den Zulieferern nicht mitgerechnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/grossangriff-auf-vw-beschaeftigte-4816088\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Spritpreise ziehen kr&auml;ftig an<\/strong><br>\nAm ersten Tag nach dem Auslaufen des Tankrabatts sind die Preise f&uuml;r Benzin und Diesel an den Zapfs&auml;ulen kr&auml;ftig nach oben geklettert. Laut ADAC-Auswertung verteuerte sich ein Liter Super E10 zur Mittagszeit zwischen 11.45 Uhr und 12.15 Uhr im bundesweiten Mittel um 18,2 Cent auf 2,15 Euro. Bei Diesel betrug der Aufschlag im selben Zeitraum 20,4 Cent auf 2,11 Euro pro Liter. Bereits am Dienstag, dem letzten Tag des Tankrabatts durch eine niedrigere Steuer, hatten die Mineral&ouml;lkonzerne die Preise massiv angehoben. Die Aufschl&auml;ge fielen mit 20,3 Cent bei Super E10 und 24,0 Cent bei Diesel sogar noch h&ouml;her aus als heute. (&hellip;)<br>\nAuch der Vorsitzende der Monopolkommission, Tomaso Duso, kritisiert, dass die Preise zu fr&uuml;h gestiegen seien. &ldquo;Der Tankrabatt ist seit heute Nacht Geschichte &ndash; doch an den Zapfs&auml;ulen war das Ende l&auml;ngst eingepreist.&rdquo; In den vergangenen Tagen h&auml;tten die Mineral&ouml;lunternehmen das absehbare Auslaufen offenbar genutzt, um ihre Margen gezielt auszuweiten, so der &Ouml;konom. &ldquo;In den letzten Tagen lag die Weitergabe nur noch bei 7 bis 11 Cent pro Liter je nach Kraftstoff, obwohl der Rabatt rechnerisch rund 17 Cent betragen sollte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/spritpreise-tankrabatt-steuererleichterung-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Pr&auml;senz Chinas in Lateinamerika &ndash; eine Chance, aber auch eine gro&szlig;e Gefahr!<\/strong><br>\nLateinamerika ist eines der wichtigsten Schlachtfelder im Wettstreit zwischen China und den USA um Ressourcen, Technologie, Energie und wirtschaftliche Kontrolle. &ndash; Um sich eine Vorstellung vom extrem vielf&auml;ltigen Charakter dieses Kontinents machen zu k&ouml;nnen, vom grenzenlosen Reichtum einerseits und von der bitteren Armut andererseits, hat die Globalbridge-Redaktion zu einigen L&auml;ndern Bilder in den Text eingef&uuml;gt, die nicht aus dem Original des folgenden Artikels stammen, aber die Vielfalt deutlich machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-praesenz-chinas-in-lateinamerika-eine-chance-aber-auch-eine-grosse-gefahr\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>L&uuml;gen in Zeiten des Kriegs<\/strong><br>\nDer Ukraine-Konflikt ist ein Lehrbeispiel f&uuml;r Kriegspropaganda im 21. Jahrhundert. Jens Winkelmann pr&uuml;ft die zehn h&auml;ufigsten Falschaussagen.<br>\nIn den westlichen Leitmedien kommen zum Ukraine-Krieg fast ausschlie&szlig;lich sogenannte Experten zu Wort, die in einschl&auml;gig bekannten NGOs integriert sind und typische transatlantische Lebensl&auml;ufe vorweisen, wie ich in einem fr&uuml;heren Text aufgezeigt habe. &Uuml;ber die Mainstream-Kan&auml;le verbreiten diese Transatlantiker politisch genehme Narrative zum Krieg &ndash; und was st&auml;ndig wiederholt wird, bleibt in den K&ouml;pfen h&auml;ngen. So werden Ausgaben in Milliardenh&ouml;he zu Lasten der Menschen in den EU-L&auml;ndern gerechtfertigt. Die zehn h&auml;ufigsten Falschaussagen hat der ehemalige Diplomat und heutige politische Aktivist Jens Winkelmann f&uuml;r die Freie Medienakademie analysiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freie-medienakademie.de\/medien-plus\/lugen-in-zeiten-des-kriegs\">Freie Medienakademie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Ohne Widerstand sieht es d&uuml;ster aus&ldquo;<\/strong><br>\nAm 24. und 25. Juli findet die vierte Gewerkschaftskonferenz f&uuml;r den Frieden in W&uuml;rzburg statt. Sie steht unter dem Motto &bdquo;Den Frieden gewinnen, nicht den Krieg!&ldquo; Wir haben mit einem der Referenten der Konferenz, Nonni Morisse, gesprochen. Er arbeitet als Gewerkschaftssekret&auml;r in Bremerhaven. [&hellip;]<br>\nIn Bremerhaven befinden sich der zweitgr&ouml;&szlig;te Seehafen Deutschlands und die l&auml;ngste durchg&auml;ngige Stromkaje Europas &ndash; das Container-Terminal erstreckt sich hier &uuml;ber fast f&uuml;nf Kilometer an der Weser entlang und bietet 14 Liegepl&auml;tze f&uuml;r Gro&szlig;containerschiffe.<br>\n&Uuml;ber Bremerhaven wurden im vergangenen Jahr fast 56 Millionen Tonnen an Waren umgeschlagen. Die Ein- und Ausfuhr von R&uuml;stungsg&uuml;tern und Milit&auml;rger&auml;t ist ein fester Bestandteil davon. Das geschieht zum einen &uuml;ber den Containerumschlag, wor&uuml;ber auch Munition und Waffen transportiert werden. Zum anderen ist aber das Automobilterminal in Bremerhaven, betrieben von der halbstaatlichen BLG, Teil der &bdquo;NATO-Drehscheibe Europas&ldquo; und auch zentral im sogenannten &bdquo;Operationsplan Deutschland&ldquo; der Bundeswehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/ohne-widerstand-sieht-es-duester-aus-4816079\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Israelischer General: Gaza-Krieg h&auml;tte ein Jahr fr&uuml;her enden k&ouml;nnen<\/strong><br>\nDoch die israelische Regierung wollte das nicht und lie&szlig; damit Geiseln sterben, sagt nun der ehemalige Geiselbeauftragte des Landes<br>\nLebende Geiseln h&auml;tten aus der Gewalt der Hamas gerettet werden k&ouml;nnen, doch Israels Regierung entschied sich dagegen und lieferte sie dem Tod aus: Das sagte ausgerechnet der fr&uuml;here Geiselbeauftragte Israels, Nitzan Alon.<br>\nAlon, ein ehemaliger Armeegeneral, war nach dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023, bei dem 1.200 Menschen get&ouml;tet und 251 verschleppt wurden, mit den Geiselagenden beauftragt worden. Der Generalmajor, der in der Armee eine steile Karriere gemacht hatte, &uuml;bernahm die Funktion des &ldquo;Kommandanten der Aufkl&auml;rungsstelle zur Lokalisierung entf&uuml;hrter und vermisster Personen&rdquo; im israelischen Milit&auml;r.<br>\nHeute zieht er eine drastische Bilanz:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000329621\/israelischer-general-gaza-krieg-haette-ein-jahr-frueher-enden-koennen\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ohne Verfahren, ohne Urteil<\/strong><br>\nDer Angriff auf die Grundrechte in der Bundesrepublik Deutschland geht ungebremst weiter. Aufgrund von Beitr&auml;gen in sozialen Medien wurde Abdallah A. die deutsche Staatsb&uuml;rgerschaft entzogen, ohne dass ein Strafverfahren stattgefunden h&auml;tte oder eine Verurteilung vorl&auml;ge. Er wurde im Libanon in eine pal&auml;stinensische Familie geboren, kam als erst zwei Monate alter S&auml;ugling nach Deutschland, und hat alle 36 Jahre seines Lebens in diesem Land verbracht. Es dauerte dennoch bis zum September 2025, bis ihm endlich die deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeit verliehen wurde. Zwei Monate sp&auml;ter wurde sie ihm wieder entzogen. Der absurde Vorwand daf&uuml;r war ein Social-Media-Beitrag von Abdallah A., der als Sympathiebekundung f&uuml;r die Hamas eingestuft wurde, die Israels Existenzrecht leugne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/ohne-verfahren-ohne-urteil-4816064\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gewerkschafter mahnen Solidarit&auml;t mit H&uuml;seyin Do&#287;ru an<\/strong><br>\nBesser sp&auml;t als nie: Gut ein Jahr nach Verh&auml;ngung der EU-Sanktionen l&auml;uft die gewerkschaftliche Solidarit&auml;t mit dem Berliner Journalisten H&uuml;seyin Do&#287;ru endlich an. Bislang mehr als 60 Unterzeichner, darunter eine Reihe von Funktion&auml;ren von ver.di und anderen Gewerkschaften, haben in einem Offenen Brief vor der Mitgliederversammlung der Deutschen Journalistinnen- und Journalistenunion (dju) in ver.di Berlin-Brandenburg am vergangenen Samstag dju-Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Danica Bensmail und den ver.di-Bundesvorsitzenden Frank Werneke aufgefordert, &bdquo;&ouml;ffentlich Stellung zu den EU-Sanktionen gegen Euer Mitglied H&uuml;seyin Do&#287;ru&ldquo; zu nehmen. &bdquo;Positioniert Euch gegen die Einsch&uuml;chterung unabh&auml;ngiger journalistischer Arbeit. Gewerkschaftliche Solidarit&auml;t ist ein Versprechen, das gerade in Zeiten des politischen Rechtsrucks und politischer Bedr&auml;ngnis gelten muss&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Appell.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/gewerkschafter-mahnen-solidaritaet-mit-hueseyin-dogru-an-4815946\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ein mutiger Nestbeschmutzer<\/strong><br>\nJean Ziegler kritisierte zeitlebens, wenn die eigentlich neutrale Schweiz doch ihr St&uuml;ck vom Kuchen des Kriegsprofits beanspruchte &mdash; nun ist er tot und muss so einiges nicht mehr mit ansehen.<br>\nDer Schweizer Soziologe Jean Ziegler war wohl einer der integersten Mitarbeiter, die die Vereinten Nationen vorzuweisen hatten. Er k&auml;mpfte gegen Krieg, den Hunger in der Welt und vor allem gegen den globalen Raubtierkapitalismus. Auch in seinem Heimatland mischte er sich immer wieder ein, machte sich bei Banken unbeliebt und kritisierte lautstark Waffenlieferungen. Denn auch die Schweiz ist kein Hort der friedfertigen Gl&uuml;ckseligkeit, von v&ouml;lliger Neutralit&auml;t hat sie sich l&auml;ngst ein St&uuml;ck verabschiedet. Angesichts so mancher bedr&uuml;ckender Entwicklungen, wie etwa im Iran, meint man beinahe noch die Mahnungen zu h&ouml;ren, die der einstige UN-Sonderberichterstatter ausgesprochen h&auml;tte, w&auml;re er noch am Leben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/ein-mutiger-nestbeschmutzer\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Digitale Souver&auml;nit&auml;t in progress: KI made in Europe<\/strong><br>\n80 Prozent der digitalen Technologien, die Europa nutzt, kommen aus dem Ausland. Wer die Daten hat, hat die Macht, und diese liegt derzeit kaum in europ&auml;ischen H&auml;nden. Was sich &auml;ndern soll.<br>\nEs brauchte nur eine Anordnung aus Washington und Europa stand ohne eine seiner leistungsf&auml;higsten KIs da. Mitte Juni zwang die US-Regierung das Unternehmen Anthropic per Exportkontrolle, seine st&auml;rksten Modelle f&uuml;r alle Nicht-US-B&uuml;rger:innen zu sperren. &Uuml;ber Nacht war ein kommerzielles System f&uuml;r europ&auml;ische Nutzer:innen nicht mehr verf&uuml;gbar. In der Digitalbranche l&ouml;ste das offene Sorgen aus: Der Verband Bitkom warnte vor der Verwundbarkeit Europas, Stimmen forderten einen &bdquo;Souver&auml;nit&auml;tsgipfel&rdquo;.<br>\nDer aktuelle Fall r&uuml;ckt eine Frage ins Zentrum &uuml;ber die in der EU schon lange diskutiert wird: Wem geh&ouml;rt eigentlich die Technologie, auf die wir uns l&auml;ngst verlassen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arbeit-wirtschaft.at\/digitale-souveraenitaet-in-progress-ki-made-in-europe\/\">Arbeit&amp;Wirtschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Corona-Enquete-Kommission: Fachleute uneins &uuml;ber Impf-Folgen f&uuml;r Kinder und Schwangere<\/strong><br>\nMediziner sind sich weiterhin nicht &uuml;ber die Folgen der Corona-Impfungen f&uuml;r Kinder und Schwangere einig. Bei der j&uuml;ngsten Tagung (26. Juni) der vom Land Brandenburg eingesetzten Corona-Enquete-Kommission, &auml;u&szlig;erten &Auml;rzte und Wissenschaftler verschiedene Ansichten zur Sicherheit der Pr&auml;parate. Sucharit Bhakdi, Facharzt f&uuml;r Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, sagte, keiner dieser Impfstoffe sei &bdquo;jemals in einer ordentlichen klinischen Studie gepr&uuml;ft worden&ldquo; (Aufzeichnung ab 1:11:43). Es handle sich um &bdquo;das gr&ouml;&szlig;te Medizin-Verbrechen aller Zeiten&ldquo;. Der Facharzt f&uuml;r Kinder- und Jugendmedizin Albrecht Jahn kritisierte, die Corona-Impfungen bei Kindern seien &bdquo;kontraindiziert&ldquo; (ab 0:53:11) gewesen. Sie &bdquo;erkrankten nicht schwer, sie gaben auch die Erkrankung nicht weiter&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0433\">Multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Springer braucht kein Geheimtreffen: Wie Bild und Welt die AfD hofieren<\/strong><br>\nFand zwischen Mathias D&ouml;pfner und Friedrich Merz ein Vier-Augen-Gespr&auml;ch zur Brandmauer statt? Ein Blick in BILD und WELT verr&auml;t jedenfalls, was man bei Axel Springer von der Brandmauer h&auml;lt. [&hellip;]<br>\nAufregung in Berlin-Mitte: Springer-Chef Mathias D&ouml;pfner soll Kanzler Merz offensiv dazu gedr&auml;ngt haben, mit der AfD zusammenzuarbeiten. Das jedenfalls behaupten der Journalist Stephan Lamby und die Journalistin Eva Quadbeck in einem Podcast. Sie berichten von einem Vier-Augen-Treffen zwischen D&ouml;pfner und Merz, das Anfang des Jahres im Kanzleramt stattgefunden haben soll. Lamby und Quadbeck waren zwar nicht dabei, aber es gebe &bdquo;Sekund&auml;rquellen&rdquo;, &bdquo;Indizien&rdquo; und &bdquo;gut informierte Personen&rdquo;, auf deren Grundlage der Gespr&auml;chsverlauf rekonstruierbar sei. Merz soll demnach zu D&ouml;pfner gesagt haben, eine Zusammenarbeit mit der AfD komme nicht infrage: &bdquo;Das wird nicht passieren. Nur &uuml;ber meine Leiche.&ldquo; Anschlie&szlig;end habe er D&ouml;pfner rausgeworfen, der das Gespr&auml;ch beim Herausgehen mit einer Drohung beendete: &bdquo;Das werden Sie noch bereuen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ueberrechts.de\/p\/springer-braucht-kein-geheimtreffen\">&Uuml;ber Rechts<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie hast du&rsquo;s mit der CDU?<\/strong><br>\nDas Rennen nach rechts, das sich der Block aus CDU, SPD und Gr&uuml;nen mit der AfD liefert, wird offenkundig immer enger. Kriegsvorbereitung gegen Russland, Unterst&uuml;tzung des V&ouml;lkermords in Gaza, Verachtung des V&ouml;lkerrechts, massiver Sozialabbau, Einschr&auml;nkung von Arbeiter- und Grundrechten, massenhafte Verarmung der Bev&ouml;lkerung und rassistische Spaltung der Gesellschaft &ndash; da kommen die einen kaum noch an den anderen vorbei. So verlagert sich der Wettbewerb auf neue Ebenen, zum Beispiel hin zu der Frage, wer am wehleidigsten auf politische Kritik reagiert.<br>\nIn diesem Spiel haben SPD und CDU am vergangenen Mittwoch einen Punkt gemacht. Nachdem der neue Parteivorsitzende der &bdquo;Linken&ldquo;, Luigi Pantisano, die Politik der CDU in einem Interview mit &bdquo;Bild TV&ldquo; als &bdquo;faschistisch&ldquo; bezeichnet hatte, setzten die Regierungsfraktionen eine Aktuelle Stunde im Bundestag an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/wie-hast-dus-mit-der-cdu-4816067\/\">unsere zeit<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Vollendete Sinnentleerung<\/strong><br>\nWohl noch nie zuvor ist der Vorsitzende einer im Bundestag vertretenen Partei so ins Amt gestolpert wie Luigi Pantisano. Vom Parteitag wurde er mit gerade mal 53 Prozent gew&auml;hlt, von der Presse wegen eines vorher der &bdquo;Bild&ldquo; gew&auml;hrten Interviews verh&ouml;hnt, f&uuml;r das er sp&auml;ter &bdquo;um Entschuldigung&ldquo; gebeten hat, die von denjenigen, die er so anflehte &ndash; der CDU\/CSU &ndash; nicht angenommen wurde. Seine &Auml;u&szlig;erung &bdquo;Letztlich gibt es auch gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst&ldquo;, sei &bdquo;in dieser Form&ldquo; falsch, lie&szlig; der neue Ko-Vorsitzende der Linkspartei verlautbaren. Eine Erkl&auml;rung, in welcher &bdquo;Form&ldquo; sie denn richtig sei, gab er nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/vollendete-sinnentleerung-4816041\/\">unsere zeit<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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