{"id":153199,"date":"2026-07-02T11:00:45","date_gmt":"2026-07-02T09:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153199"},"modified":"2026-07-02T13:25:29","modified_gmt":"2026-07-02T11:25:29","slug":"adieu-laecherlicher-tankrabatt-wie-waere-es-mal-mit-einem-preisdeckel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153199","title":{"rendered":"Adieu, l\u00e4cherlicher Tankrabatt \u2013 wie w\u00e4re es mal mit einem Preisdeckel?"},"content":{"rendered":"<p>12 Uhr mittags. Fr&uuml;her dachten filmbegeisterte B&uuml;rger bei dieser Uhrzeit an einen amerikanischen Western. Jetzt ist die Mittagszeit hierzulande eingebunden in eine sogenannte 12-Uhr-Regel, die an der Tankstelle gilt und festlegt, dass der Preis f&uuml;r Kraftstoffe genau dann und nur dann f&uuml;r den Tag erh&ouml;ht werden darf. Dem nicht genug: Der Erfinder der Regel, Vater Staat, hatte gener&ouml;s zu dieser Ma&szlig;nahme einen &bdquo;Tankrabatt&ldquo; f&uuml;r autofahrende B&uuml;rger eingef&uuml;hrt, der zu einer Entlastung des Geldbeutels beitragen sollte. Dieser Entlastungsrabatt, wie sich herausstellte einer ohne wirkliche Kraft, ist seit dem 1. Juli Geschichte. &Uuml;berall ist so seit den vergangenen Tagen und aktuell weiter deutlich zu erleben, wie die Mineral&ouml;lkonzerne und ihre folgenden Unternehmen ungeniert ihre Monopolstellung ausnutzen und noch etwas mehr Kasse machen. Was macht der Staat, was macht das Kartellamt, was machen Lobbyisten wie der ADAC? Sie warnen, mahnen, empfehlen und tun doch nichts &ndash; jedenfalls nichts f&uuml;r die B&uuml;rger. Dabei g&auml;be es M&ouml;glichkeiten. Ein Kommentar von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1362\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-153199-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260702_Adieu_laecherlicher_Tankrabatt_wie_waere_es_mal_mit_einem_Preisdeckel_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260702_Adieu_laecherlicher_Tankrabatt_wie_waere_es_mal_mit_einem_Preisdeckel_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260702_Adieu_laecherlicher_Tankrabatt_wie_waere_es_mal_mit_einem_Preisdeckel_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260702_Adieu_laecherlicher_Tankrabatt_wie_waere_es_mal_mit_einem_Preisdeckel_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=153199-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260702_Adieu_laecherlicher_Tankrabatt_wie_waere_es_mal_mit_einem_Preisdeckel_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"260702_Adieu_laecherlicher_Tankrabatt_wie_waere_es_mal_mit_einem_Preisdeckel_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Tagesschau-Publikum bekommt Seifenoper serviert<\/strong><\/p><p>Wie sch&ouml;n an wahren Ursachen eines Skandals vorbeigeredet und zudem von den &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien dem B&uuml;rger verkauft wird, dass das halt so ist, wie es ist, erlebt B&uuml;rger am miesen Spiel der Mineral&ouml;lkonzerne und derer, die das decken. Der &bdquo;Tankrabatt&ldquo; ist Geschichte, eine Ma&szlig;nahme, die in Medien zusammenfassend als wenig n&uuml;tzlich f&uuml;r die Verbraucher eingesch&auml;tzt wird. Immerhin etwas mehr als 30 Euro sollen durch den staatlich festgelegten Rabatt gespart worden sein, feiern Bef&uuml;rworter. Immerhin. Nun ist alles wieder so wie zuvor, und schon melden sich gewichtige Pers&ouml;nlichkeiten wie der Chef des Bundeskartellamts, der zumindest einr&auml;umt, dass der Rabatt &bdquo;nicht ganz&ldquo; bei uns Autofahrern ankam. Pech. Mehr noch, wie er sich einsetzt und alles sch&ouml;n im Konjunktiv formuliert und sogar warnt, davor m&uuml;ssen sich die Konzernbosse f&uuml;rchten, oder nicht? Die &bdquo;Tagesschau&ldquo; meldet:<\/p><blockquote><p>\n<em>Angesichts der erwarteten Entwicklung warnte der Pr&auml;sident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, die Mineral&ouml;lbranche vor unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hohen Preisaufschl&auml;gen. Unternehmen d&uuml;rften die Situation nicht dazu nutzen, Preiserh&ouml;hungen vorzunehmen, die sich sachlich nicht rechtfertigen lie&szlig;en, so Mundt. Entsprechenden Hinweisen werde man nachgehen. Seine Beh&ouml;rde ist zudem zum Schluss gekommen, dass der Tankrabatt nicht ganz beim Verbraucher ankam. Der Tankrabatt sei zwar bei den Kunden angekommen. &bdquo;Aber er ist aus unserer Sicht eben nicht zu 100 Prozent weitergegeben worden&rdquo;, sagt er. Zu genauen Zahlen wollte Mundt auf Nachfrage nichts sagen. &bdquo;Ich kann das noch nicht pr&auml;zisieren, weil wir die Zahlen der letzten Tage noch nicht validiert haben.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Staatstreue, dem die entfesselte Marktwirtschaft sch&auml;tzenden &bdquo;Tagesschau&ldquo;-Seher wird das sicher gen&uuml;gen, was Pr&auml;sident Mundt so wegarbeitet. Man d&uuml;rfe Situationen nicht nutzen, man werde Hinweisen nachgehen. Soso. Auch der Kollege aus dem Verkehrsministerium ist heftig am Wirken, denn der mahnt gleichfalls:<\/p><blockquote><p>\n<em>Auch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder warnte die Mineral&ouml;lkonzerne mit Blick auf m&ouml;gliche Preissteigerungen an den Tankstellen.<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Die Seifenoper ist eine ganz geniale, eine spannende, eine, bei der Sieger und Verlierer feststehen und das Publikum am eigenen Leib erlebt, wie das Spiel geht, wenn keiner den Akteuren echte Regeln auferlegt. Warnen, das ist ja schon mal eine Ansage von Lobbyisten und Regierung. Was juckt es die andere Seite. Da wird ordentlich bei den Konzernen getrickst und gerechnet und vorab sind die Spritpreise bereits angehoben worden, wor&uuml;ber auch die &bdquo;Tagesschau&ldquo; berichtet inklusive Krokodilstr&auml;nen vonseiten des Autofahrer-Lobbyisten ADAC:<\/p><blockquote><p>\n<em>Auch mit Tankrabatt waren zuletzt die Spritpreise gestiegen. Am Dienstag ging es bei Diesel im bundesweiten Durchschnitt um 24 Cent pro Liter nach oben, bei E10 um 20,3 Cent, wie der ADAC mitteilte. &bdquo;Der aktuelle Anstieg der Kraftstoffpreise ist aus Sicht des ADAC nicht gerechtfertigt&rdquo;, kritisiert der Verkehrsclub. &bdquo;Der Roh&ouml;lpreis steigt aktuell nicht.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/ende-tankrabatt-102.html\">Tagesschau<\/a>)\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Konzerne in die Schranken weisen mit einer &Uuml;bergewinnsteuer? Ach nee<\/strong><\/p><p>Von wegen soziale Marktwirtschaft, von wegen Wettbewerb, von wegen Verantwortung und gute Politik. Die &Ouml;lkonzerne haben eine grandiose Monopolstellung, die meiner Meinung nach nicht infrage gestellt wird. Diese nicht gerechtfertigte Position der Konzerne wird nicht durch einen fairen Wettbewerb relativiert, einen mit fairen Regeln, die allen Beteiligten Rechnung tragen &ndash; denen, die eine Ware anbieten und die damit durchaus Geld verdienen sollen, und denen, die die Ware kaufen. Das muss zu fairen Konditionen geschehen. Doch das ist gegenw&auml;rtig nicht Realit&auml;t. Rabatte, 12 Uhr und etwas Protest aus diversen F&uuml;hrungsetagen der Republik m&uuml;ssen reichen.<\/p><p>Was eine Monopolstellung dann eben m&ouml;glich macht, sind Einnahmen, die ohne eine Mehrleistung eingestrichen werden k&ouml;nnen. So finden sich auf der Seite &bdquo;transportenvironment.org&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.transportenvironment.org\/te-deutschland\/articles\/neue-prognose-oelkonzerne-werden-24-milliarden-euro-uebergewinn-auf-kosten-von-europaeischen-autofahrenden-machen\">ern&uuml;chternde S&auml;tze von &bdquo;Transport &amp; Environment&ldquo;<\/a>, europ&auml;ischer Dachverband f&uuml;r sauberen Verkehr und Energie:<\/p><blockquote><p>\n<em>Die gro&szlig;en &Ouml;lkonzerne werden in Europa in diesem Jahr voraussichtlich 24 Milliarden &Uuml;bergewinn durch den Konflikt im Nahen Osten erzielen. Das zeigt ein neuer Tracker von T&amp;E. Bereits jetzt haben die &Ouml;lkonzerne 1,3 Milliarden Euro &Uuml;bergewinn erzielt, so die Analyse. T&amp;E fordert von der EU eine Steuer f&uuml;r &Uuml;bergewinne. Die eingenommenen Mittel sollten daf&uuml;r eingesetzt werden, Europ&auml;erinnen und Europ&auml;er f&uuml;r k&uuml;nftige &Ouml;lkrisen abzusichern.<\/em><\/p>\n<p><em>Sebastian Bock, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer bei T&amp;E Deutschland, sagt: &bdquo;Wieder einmal klingeln die Kassen der &Ouml;lkonzerne zulasten der breiten Bev&ouml;lkerung. Die &Ouml;lriesen tun alles in ihrer Macht, um Europa so lange wie m&ouml;glich von fossilen Brennstoffen abh&auml;ngig zu machen. Die Bundesregierung darf hier nicht tatenlos zuschauen. Wir brauchen dringend eine &Uuml;bergewinnsteuer, deren Einnahmen in die E-Mobilit&auml;t und erneuerbare Energien investiert werden.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Das Wort &bdquo;&Uuml;bergewinnsteuer&ldquo; f&auml;llt. Was spricht f&uuml;r eine solche Steuer? Ramona Pop, Vorst&auml;ndin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes e. V. (vzbv), kommt in der &bdquo;Tagesschau&ldquo; zum Zug. Und doch sagt sie lediglich, dass die Konzerne nicht d&uuml;rfen, obwohl sie wei&szlig;, dass sie es trotzdem tun:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Die Mineral&ouml;lkonzerne d&uuml;rfen die Krise nicht ausnutzen und auf dem R&uuml;cken der Verbraucherinnen und Verbraucher Extragewinne einfahren.&rdquo; Wenn ein Teil der Zusatzgewinne abgesch&ouml;pft wird, kann der Staat damit zudem Entlastungen f&uuml;r Verbraucher oder Unternehmen gegenfinanzieren &ndash; und das, ganz ohne neue Schulden aufnehmen zu m&uuml;ssen.<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Schlie&szlig;lich noch ein Vorschlag, der doch machbar sein muss? Der Tankpreisdeckel<\/strong><\/p><p>Von der saarl&auml;ndischen Ministerpr&auml;sidentin Anke Rehlinger las ich, dass sie die Bundesregierung auf staatliche Obergrenzen f&uuml;r den Benzinpreis und eine Absenkung der Mehrwertsteuer gedr&auml;ngt hatte. Mehr noch, sie forderte, dass Deutschland staatliche Preisobergrenzen festlegen sollte. Derlei Obergrenze, ich nenne sie mal &bdquo;Tankpreisdeckel&ldquo;, gibt es in Europa in verschiedenen L&auml;ndern wie Polen, Luxemburg, Belgien. In Tschechien wird t&auml;glich eine staatliche H&ouml;chstpreisgrenze festgelegt. Konzerne d&uuml;rften zus&auml;tzlich maximal zehn Cent pro Liter als Marge draufschlagen. Einw&auml;nde folgen hierzulande sofort, ausgerechnet vom Autofahrerlobby-Verband ADAC, der einen staatlichen Tankpreisdeckel ablehnt, da dieser angeblich zu Versorgungsengp&auml;ssen, Umgehungseffekten und h&ouml;heren Durchschnittspreisen f&uuml;hren w&uuml;rde. Dagegen kommt der gute ADAC mit seinem Dauerinstrument um die Ecke: <a href=\"https:\/\/www.adac.de\/verkehr\/tanken-kraftstoff-antrieb\/kraftstoffpreise\/\">dem Preisvergleich<\/a>. Das sei das &bdquo;bessere, freie Instrument, da er den Wettbewerb st&auml;rkt und Preisunterschiede von bis zu 10 Cent pro Liter ausnutzbar macht&ldquo;. Frage: Was macht Fahrer, wenn jede Tankstelle ausschlie&szlig;lich teures Benzin verkauft und Vergleiche sinnlos sind? Das Auto stehen lassen?<\/p><p><strong>Fazit: Es bleibt, wie es ist &ndash; die Konzerne machen weiter wie gehabt<\/strong><\/p><p>Zum 1. April gab es in Berlin angesichts der hohen Benzinpreise ein wichtiges Treffen, die Regierung hatte Wirtschaft und Gewerkschaften geladen und dabei auch die Rolle des Kartellamtes hervorgehoben. Tats&auml;chlich &bdquo;legte&ldquo; das Amt danach gleich los. Andreas Mundt, Pr&auml;sident des Bundeskartellamts lobte: Schnell, unb&uuml;rokratisch und sehr effizient h&auml;tte seine Beh&ouml;rde die neuen Instrumente in die Hand genommen. Richtig kraftvoll wurde ein <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/spritpreise-bundesregierung-bundeskartellamt-100.html\">&bdquo;Ersuchen&ldquo;<\/a> an die &Ouml;lkonzerne geschickt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Wir haben zum 1. April ein Schreiben an die Mineral&ouml;lindustrie gesandt mit dem Auskunftsersuchen, warum die Preise in Deutschland so stark und so schnell gestiegen sind, warum der Diesel so sehr viel teurer geworden ist.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Ob Andreas Mundt der Sache dienliche Informationen auf sein Auskunftsersuchen erhalten hat? Wer wei&szlig; es. Trotz des sicher immensen Engagements scheint es so zu bleiben, wie es ist: Die Konzerne arbeiten eben auch sehr schnell, unb&uuml;rokratisch und effizient. Und der &bdquo;Tagesschau&ldquo; bleibt nur die Schlagzeile: &bdquo;Sorge vor dem Preissprung um 12 Uhr&ldquo;. Und das Publikum erf&auml;hrt, dass mit dem Ende des Tankrabatts die Spritpreise weiter steigen k&ouml;nnten. Denn bereits am Dienstag waren Benzin und Diesel deutlich teurer geworden. Ohne die 17-Cent-Steuerentlastung d&uuml;rfte sich dieser Trend um 12 Uhr fortsetzen. Was f&uuml;r eine Seifenoper.<\/p><p><small>Titelbild: Rabizo Anatolii \/ shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>12 Uhr mittags. Fr&uuml;her dachten filmbegeisterte B&uuml;rger bei dieser Uhrzeit an einen amerikanischen Western. Jetzt ist die Mittagszeit hierzulande eingebunden in eine sogenannte 12-Uhr-Regel, die an der Tankstelle gilt und festlegt, dass der Preis f&uuml;r Kraftstoffe genau dann und nur dann f&uuml;r den Tag erh&ouml;ht werden darf. Dem nicht genug: Der Erfinder der Regel, Vater<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153199\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":153200,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,160],"tags":[1689,3644,3236,1973,3271,3235],"class_list":["post-153199","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-markt-und-staat","tag-adac","tag-uebergewinne","tag-mineraloelwirtschaft","tag-monopolisierung","tag-preisdeckel","tag-spritpreise"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/shutterstock_2758267287.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/153199","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=153199"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/153199\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":153224,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/153199\/revisions\/153224"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/153200"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=153199"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=153199"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=153199"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}