{"id":153233,"date":"2026-07-03T10:00:50","date_gmt":"2026-07-03T08:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153233"},"modified":"2026-07-03T10:43:20","modified_gmt":"2026-07-03T08:43:20","slug":"leben-in-der-betreuten-demokratie-warum-der-kampf-fuer-den-erhalt-der-meinungsfreiheit-keine-frage-von-links-oder-rechts-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153233","title":{"rendered":"Leben in der betreuten Demokratie: Warum der Kampf f\u00fcr den Erhalt der Meinungsfreiheit keine Frage von Links oder Rechts ist"},"content":{"rendered":"<p>Der Fall des YouTubers Benjamin Berndt (<em>ungeskriptet by Ben<\/em>), den die Landesmedienanstalt wegen eines unkommentierten Satzes in seinem Interview mit dem AfD-Politiker Bj&ouml;rn H&ouml;cke abgemahnt hat, hat zu Recht Emp&ouml;rung ausgel&ouml;st. Sofort ging aber bei vielen die Rechts-Links-Schere auf: Auf der einen Seite unterst&uuml;tzen eher linke, gr&uuml;ne und sozialdemokratische Stimmen das Durchgreifen gegen &bdquo;rechte Narrative&ldquo; und &bdquo;Fake News&ldquo;, auf der anderen Seite kritisieren konservative und einige alternative Medien den Zensurapparat des &bdquo;linken&ldquo; Staates. Diese Sicht auf die Situation verstellt aus meiner Sicht den Blick auf das eigentliche Problem. Ein Kommentar von <strong>Maike Gosch<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDie Debatte um die wachsende Einschr&auml;nkung der Meinungsfreiheit ist eigentlich kein Kulturkampf zwischen Links und Rechts. Sie spielt sich auf einer ganz anderen Achse unseres politischen Kompasses ab: dem Spannungsfeld zwischen demokratischem Liberalismus auf der einen und autorit&auml;rer Bevormundung auf der anderen Seite. Man muss also auf dem Koordinatensystem eine andere, vertikale Achse anlegen und jenseits der inzwischen ja ohnehin sehr verschwommenen Begriffe &bdquo;links&ldquo; und &bdquo;rechts&ldquo; denken und argumentieren.<\/p><p>Denn autorit&auml;r ist weder notwendigerweise links noch notwendigerweise rechts. Sowohl Rechte als auch Linke k&ouml;nnen autorit&auml;r sein. Wir kommen nicht wirklich weiter, wenn wir auf der Stufe stehen bleiben, dass &bdquo;Rechte&ldquo; im Autoritarismus immer nur eine &bdquo;linke Bedrohung&ldquo; sehen und ebenso wenig, wenn eher progressive (oder sich als solche verstehende) Kr&auml;fte einen &bdquo;rechten Autoritarismus&ldquo; auferstehen sehen. Dann bleiben wir in einem Pingpong-Spiel gefangen und kommen einer L&ouml;sung der Situation nicht n&auml;her.<\/p><p><strong>Der Rollentausch der Aufkl&auml;rer<\/strong><\/p><p>Wer die Debatte heute beobachtet, dem f&auml;llt bereits eine gro&szlig;e Verschiebung auf. Noch vor wenigen Jahrzehnten waren es oft dezidiert linke, liberale und systemkritische Kr&auml;fte, die gegen staatliche Zensurversuche, gegen die Allmacht von Geheimdiensten und gegen die G&auml;ngelung von Journalisten durch den Staat auf die Barrikaden gingen. Die alte &bdquo;Linke&ldquo; misstraute der Macht des Staatsapparates instinktiv. Die Freiheit des Wortes wurde k&auml;mpferisch gegen ein konservatives, als autorit&auml;r empfundenes Establishment verteidigt.<\/p><p>Heute haben Teile des progressiven Spektrums in staatlichen Institutionen und Beh&ouml;rden Karriere gemacht oder betrachten sie als willkommene Verb&uuml;ndete im Kampf f&uuml;r das vermeintlich Gute und gegen &bdquo;Rechts&ldquo;. Gleichzeitig koalieren sie dabei mit der Regierung, mit Geheimdiensten, NATO-Think-Tanks, NGOs, Polizei, Staatsanwaltschaften und den etablierten Medien. Sehr deutlich zeigen das die <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus6a4233dc3ee0e5c74e6de562\/mit-rundfunkbeitrag-finanziert-wie-landesmedienanstalten-netzinhalte-ueberwachen-und-mit-geheimdiensten-kooperieren.html\">j&uuml;ngsten Recherchen der <em>WELT<\/em><\/a> zu der Zusammenarbeit der Landesmedienanstalten mit dem Verfassungsschutz, um &bdquo;Hassrede&ldquo; im Netz zu identifizieren und zu verfolgen.<\/p><p>Viele haben jetzt anscheinend die Seiten gewechselt: Weg vom liberalen, staatskritischen Pol hin zu einem autorit&auml;ren Paternalismus, der administrative Druckmittel und obrigkeitsstaatliche Gewalt nutzt, um den gesellschaftlichen Debattenraum zu verengen. Alles im Namen der &bdquo;wehrhaften Demokratie&ldquo; und vorgeblich zum Schutz &bdquo;unserer Demokratie&ldquo;.<\/p><p>Die Demokratie ist aber nicht etwas, das man vor dem Volk sch&uuml;tzen muss. Und sie ist auch nichts, das man dem Volk beibringen muss wie einer Horde unreifer Sch&uuml;ler. Das ist eine falsche Grundannahme, die seit der Nachkriegszeit in Deutschland vorherrscht. Sie war damals, in der direkten Nachkriegszeit, historisch begr&uuml;ndet und vielleicht notwendig &ndash; heute ist sie das aber auf jeden Fall nicht mehr.<\/p><p>Dissens in der Bev&ouml;lkerung zur Regierungspolitik und -linie ist nicht etwas, das man einfach als &bdquo;undemokratisch&ldquo; oder &bdquo;menschenfeindlich&ldquo; brandmarken kann und dann unterdr&uuml;cken darf. Dissens aus der Bev&ouml;lkerung er&ouml;ffnet eine Diskussion &uuml;ber bessere Entscheidungen und L&ouml;sungen. Er ist ja auch das Korrektiv f&uuml;r Regierungs- und anderes staatliches Handeln. Nicht das Regierungshandeln sollte die Haltungen des Volkes korrigieren, sondern umgekehrt die Haltungen im Volk das Regierungshandeln. Das ist eigentlich eine solche Selbstverst&auml;ndlichkeit, dass man sich manchmal richtiggehend wundert, dass es den selbstgef&auml;lligen Entscheidern und auch vielen Journalisten im Mainstream nicht auff&auml;llt.<\/p><p><strong>Die Illusion der eigenen Unfehlbarkeit<\/strong><\/p><p>Die vorherrschende Haltung der Regierenden und vieler Akteure des Establishments beruht aber im Gegenteil auf einer erschreckenden Arroganz. Wenn z.B. eine Landesmedienanstalt anmahnt, dass ein Interviewer (ob nun &bdquo;Journalist&ldquo; oder nicht) die Aussagen seines Gastes &bdquo;richtig&ldquo; einordnen und kontextualisieren muss, erhebt sie ihre eigene politische Sichtweise zur absoluten, unumst&ouml;&szlig;lichen Wahrheit. Sie behauptet zwar im konkreten Fall von &bdquo;Ben ungeskriptet&ldquo;, es ginge hier um eine falsche Tatsachenbehauptung, aber auch das greift zu kurz, denn Tatsachen, Meinungen, Einsch&auml;tzungen, etc. lassen sich bei so politisierten Debatten &uuml;ber historische Einordnungen oder Gerichtsurteile &uuml;ber &Auml;u&szlig;erungsdelikte nun einmal nicht mit naturwissenschaftlicher Reinheit auseinanderhalten und festlegen.<\/p><p>Jedes Unterdr&uuml;cken (oder modern: staatliche &bdquo;Kuratieren&ldquo;) von Meinungen beruht immer auf der unausgesprochenen Annahme der eigenen Unfehlbarkeit. Wer sich anma&szlig;t, den Diskurs obrigkeitsstaatlich zu steuern, spricht Andersdenkenden nicht nur das Recht auf ihre Sichtweise ab, sondern er verhindert, dass sich Irrt&uuml;mer der herrschenden Meinung &uuml;berhaupt korrigieren lassen. Die Geschichte ist voll von Beispielen, in denen das Establishment felsenfest davon &uuml;berzeugt war, im Recht zu sein &ndash; und sich dabei irrte.<\/p><p><strong>Das kindliche Staatsvolk<\/strong><\/p><p>Hinter der Ausweitung der Aufgaben der Landesmedienanstalten steckt das Menschenbild von kindlichen und leicht manipulierbaren Staatsb&uuml;rgern. Sie werden nicht wirklich als m&uuml;ndiger Souver&auml;n begriffen, sondern als ein psychologisch labiles Gef&auml;&szlig;, das vor &bdquo;falschen&ldquo; Einfl&uuml;ssen gesch&uuml;tzt, erzogen und betreut werden muss wie ein Minderj&auml;hriger.<\/p><p>Zu sagen: &bdquo;Wir m&uuml;ssen dieses Interview im Nachhinein einordnen, weil der Zuschauer sonst Gefahr l&auml;uft, das Falsche zu glauben&ldquo;, ist die Konsequenz und Ausdruck einer zutiefst paternalistischen Haltung; und des Hochmuts einer F&uuml;hrungsriege, die sich im Besitz der absoluten und unumst&ouml;&szlig;lichen Wahrheit sieht statt als Angestellte der Bev&ouml;lkerung.<\/p><p>Und es ist eine Umkehrung des demokratischen Gedankens von den F&uuml;&szlig;en auf den Kopf: Eigentlich dient der Staatsapparat dem Volk. Und die Grundrechte von Presse- und Meinungsfreiheit dienen dem Schutz vor dem Staat, nicht dem Schutz des Staates vor den B&uuml;rgern. In der Logik der modernen Medienw&auml;chter und ihrer Claqueure in der Bev&ouml;lkerung kontrolliert und kuratiert dagegen der Staatsapparat die Willensbildung in den K&ouml;pfen der B&uuml;rger.<\/p><p>Der Begriff &bdquo;Unsere Demokratie&ldquo; ist dabei einerseits besonders ironisch, anderseits aber auch verr&auml;terisch: Denn die Demokratie wird nicht mehr als die Sache aller gesehen, sondern als etwas, das exklusiv nur ein Teil der politischen Landschaft und der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r sich beansprucht. Das widerspricht aber dem Grundgedanken &ndash; der Demos ist eben nicht teilbar. Diese &bdquo;Demokratie&ldquo; steht dann nicht mehr f&uuml;r die Herrschaft des Volkes, sondern die Herrschaft des aktuellen Establishments und von Teilen der Bev&ouml;lkerung <em>&uuml;ber<\/em> die Meinung eines anderen Teils der Bev&ouml;lkerung, getarnt als Schutz der Demokratie.<\/p><p>Und &ndash; wie gesagt &ndash; dies ist kein Problem von rechts oder links. Traditionell &bdquo;linke&ldquo; Meinungen wie Antiimperialismus, Widerstand gegen Kolonialismus, Fremdenfeindlichkeit, Angriffskriege und Kriegsverbrechen werden aktuell genauso unterdr&uuml;ckt wie das, was als eher &bdquo;rechte&ldquo; Meinung gilt. Siehe die massiven Repressionen gegen die pro-pal&auml;stinensische Bewegung (z.B. das Verfahren gegen die Widerstandsgruppe der &bdquo;Ulm 5&ldquo; gegen israelische Waffenfirmen oder &bdquo;Palestine Action&ldquo; in Gro&szlig;britannien) oder auch gegen H&uuml;seyin Do&#287;ru, der ein klassischer antiimperialistischer und sozialistischer linker Journalist ist.<\/p><p><strong>Die autorit&auml;re Spirale<\/strong><\/p><p>Darum ist das Argument &sbquo;Seid vorsichtig mit der Unterdr&uuml;ckung &bdquo;rechter&ldquo; Meinungen, denn bald kommt die AfD an die Macht und dann werden &bdquo;linke&ldquo; Meinungen genauso unterdr&uuml;ckt&lsquo; auch zu oberfl&auml;chlich und zu utilitaristisch. Das Problem ist nicht, dass es irgendwann gegen &bdquo;linke&ldquo; Meinungen gehen wird &ndash; das tut es ja jetzt schon &ndash;, sondern dass wir es mit einem neuen Autoritarismus in Deutschland zu tun haben, der jenseits von &bdquo;links&ldquo; und &bdquo;rechts&ldquo; entsteht und auch wirkt.<\/p><p><strong>Zeit, erwachsen zu werden<\/strong><\/p><p>Eine Demokratie, die den Namen verdient, muss und kann es aushalten, dass Menschen radikale, falsche oder unsympathische Meinungen &auml;u&szlig;ern und diese in Interviews unkommentiert bleiben. Auch was als &bdquo;falsche&ldquo; Tatsache gilt, ist sehr viel weniger klar und eindeutig, als es unsere modernen &bdquo;Wahrheitsw&auml;chter&ldquo; behaupten, deswegen wird das in presserechtlichen Streitigkeiten und anderen Auseinandersetzungen um Falschbehauptungen auch m&uuml;hsam vor Gericht festgestellt und nicht nach Gutd&uuml;nken von Beh&ouml;rdenmitarbeitern. Und das beste Mittel gegen den Missbrauch des freien Wortes sind nicht medienrechtliche Strafma&szlig;nahmen, sondern das Gegenargument, der &ouml;ffentliche Spott und die gesellschaftliche Debatte.<\/p><p>Wer Interviews per Beh&ouml;rdendruck mit staatlich verordnetem Kontext versehen will, betreibt keine Medienaufsicht &ndash; er betreibt Volksp&auml;dagogik. Eine Demokratie, die ihre B&uuml;rger wie unm&uuml;ndige Kinder behandelt, ist keine erwachsene Demokratie. Es wird Zeit, dass wir das Konzept der &bdquo;betreuten Demokratie&ldquo;, welches das deutsche politische Denken seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs dominiert hat, aufgeben und endlich erwachsen werden.<\/p><p><small>Titelbild: KI-generierte Illustration OpenAI \/ ChatGPT<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/56853fe34e054c65ac72cd2ee19d91f2\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153103\">&bdquo;Der Staat hat aus historischen Gr&uuml;nden nichts einzuordnen&ldquo; &ndash; Interview mit Rechtsanwalt Markus Kompa zum Fall &bdquo;Ben Ungescriptet&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152714\">Was ist heute links?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150075\">Ben ungeskriptet, Bj&ouml;rn H&ouml;cke und eine Sozialdemokratin: M&ouml;chte Frau Esken bitte die Politik verlassen?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149958\">Darf man mit H&ouml;cke sprechen? Man darf nicht nur, man muss!<\/a>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Fall des YouTubers Benjamin Berndt (<em>ungeskriptet by Ben<\/em>), den die Landesmedienanstalt wegen eines unkommentierten Satzes in seinem Interview mit dem AfD-Politiker Bj&ouml;rn H&ouml;cke abgemahnt hat, hat zu Recht Emp&ouml;rung ausgel&ouml;st. Sofort ging aber bei vielen die Rechts-Links-Schere auf: Auf der einen Seite unterst&uuml;tzen eher linke, gr&uuml;ne und sozialdemokratische Stimmen das Durchgreifen gegen &bdquo;rechte Narrative&ldquo;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153233\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":18,"featured_media":153234,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,123,11],"tags":[2938,3646,3072,3625,1865,1415,220],"class_list":["post-153233","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-kampagnentarnworteneusprech","category-strategien-der-meinungsmache","tag-autoritarismus","tag-berndt-benjamin","tag-landesmedienanstalten","tag-links-rechts-debatte","tag-meinungsfreiheit","tag-pressefreiheit","tag-zensur"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/260702-nicht-links-oder-rechts.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/153233","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/18"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=153233"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/153233\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":153260,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/153233\/revisions\/153260"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/153234"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=153233"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=153233"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=153233"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}