{"id":153245,"date":"2026-07-03T08:37:26","date_gmt":"2026-07-03T06:37:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153245"},"modified":"2026-07-03T08:37:26","modified_gmt":"2026-07-03T06:37:26","slug":"hinweise-des-tages-5130","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153245","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153245url#h01\">Programm f&uuml;r Armut und Stagnation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153245url#h02\">Rentenpolitik: Starke Rente f&uuml;r alle Generationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153245url#h03\">Auf den Grund k&uuml;rzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153245url#h04\">Zahl der Arbeitsk&auml;mpfe im zweiten Jahr in Folge r&uuml;ckl&auml;ufig &ndash; Gewerkschaften m&uuml;ssen h&auml;ufig f&uuml;r Tarifbindung streiken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153245url#h05\">Frontalangriff im Dienste des Immobilienkapitals<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153245url#h06\">Deutsches R&uuml;stungskapital vs US-Finanziers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153245url#h07\">&ldquo;Ich bin optimistisch, dass es uns gelingt, die Stimmung in diesem Lande in Richtung von Frieden und Dialog und Diplomatie zu beeinflussen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153245url#h08\">Selenskyjs Warnung bewahrheitete sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153245url#h09\">Einflusskampf um Lateinamerika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153245url#h10\">Apollo-News &ndash; Es werde Licht, aber nur genau da unten rechts, wo wir es haben wollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153245url#h11\">Der Kanzler auf Springers Abschussliste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153245url#h12\">Der Druck auf Merz w&auml;chst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153245url#h13\">Fraunhofer: Netzkosten verdoppeln Preis f&uuml;r gr&uuml;nen Wasserstoff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153245url#h14\">Bundesregierung will Recht auf Informationsfreiheit einschr&auml;nken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153245url#h15\">Ex-Minister Spahn und zu Guttenberg bei Geheimtreffen von US-Milliard&auml;r Peter Thiel<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Programm f&uuml;r Armut und Stagnation<\/strong><br>\nDie angek&uuml;ndigten Reformen der Bundesregierung werden viele Menschen in Deutschland &auml;rmer machen. Und dabei nicht einmal die Wirtschaft ankurbeln.<br>\nDie Bundesregierung will mit ihrem &bdquo;Programm f&uuml;r Wachstum und Besch&auml;ftigung&ldquo; die Konjunktur ankurbeln. Das wird nicht gelingen. Denn Union und SPD setzen keinerlei Wachstumsimpulse, wollen aber weitere Belastungen f&uuml;r B&uuml;rger:innen. Sie bringen so nicht nur immer mehr W&auml;hler:innen gegen sich auf, sondern schaden auch der Volkswirtschaft.<br>\nDas Bruttoinlandsprodukt wird nicht wachsen, weil Besch&auml;ftigte ab dem ersten Krankentag eine &auml;rztliche Bescheinigung brauchen oder es keine telefonische Krankschreibung mehr gibt &ndash; das f&uuml;llt nur die bereits &uuml;berf&uuml;llten Arztpraxen weiter. Von der Einkommensteuerreform werden viele Besch&auml;ftigte &uuml;berhaupt nicht profitieren, weil ihre Eink&uuml;nfte unter dem Grundfreibetrag liegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Schwarz-Rotes-Reformpaket\/!6188664\/\">Anja Kr&uuml;ger in der taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Aufschwung auf dem Papier: Was das Reformpaket der Koalition ver&auml;ndert und was es offenl&auml;sst<\/strong><br>\nDie Regierungskoalition hat sich auf ein Papier mit dem Titel &bdquo;Ein Programm f&uuml;r Aufschwung und Besch&auml;ftigung&rdquo; verst&auml;ndigt: 34 Ma&szlig;nahmen, pr&auml;sentiert als faires Gesamtpaket aus Entlastung, Wettbewerbsf&auml;higkeit und sozialer Ausgewogenheit. Wer das Dokument bewerten will, sollte nicht z&auml;hlen, wie viele Punkte auf welche Seite entfallen. Aufschlussreicher ist die Frage, welche Ma&szlig;nahmen institutionelle Spielregeln dauerhaft ver&auml;ndern und welche lediglich einmalig Geld umverteilen. An diesem Kriterium gemessen ist das Paket deutlich weniger symmetrisch, als seine Selbstbeschreibung nahelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arnogottschalk1.substack.com\/p\/aufschwung-auf-dem-papier\">Arno Gottschalk via Substack<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rentenpolitik: Starke Rente f&uuml;r alle Generationen<\/strong><br>\nIhre Ergebnisse waren mit Spannung erwartet worden. Mitte letzter Woche hat die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission ihre Empfehlungen<br>\nf&uuml;r eine Reform der Alterssicherung vorgelegt. Nach der Pr&auml;sentation sagte die schwarz-rote Koalition eilig zu, die dreiunddrei&szlig;ig Einzelvorschl&auml;ge, dieses &bdquo;Gesamtkunstwerk&ldquo;, in G&auml;nze schnell umsetzen zu wollen. Ausreichend Raum f&uuml;r eine gr&uuml;ndliche Debatte soll es offenbar nicht geben. Doch genau die w&auml;re notwendig f&uuml;r eine sorgf&auml;ltige Reform solcher Tragweite &ndash; zumal zentrale Ma&szlig;nahmen wenig gerecht erscheinen.<br>\nGut ist das Bekenntnis der Kommission, dass die Rente den Lebensstandard im Alter sichern und ihr Niveau dazu 70 Prozent des Nettoeinkommens vom Durchschnittsverdienst betragen soll. Zurecht wird dabei auch die Notwendigkeit h&ouml;herer Beitr&auml;ge anerkannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen-bremen-sachsenanhalt.dgb.de\/aktuelles\/news\/rentenpolitik-starke-rente-fuer-alle-generationen\/\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Schein-Kapitaldeckung im &bdquo;Gesamtkunstwerk&ldquo; zur Rente &ndash; diese Regierung hat jeden Ma&szlig;stab verloren<\/strong><br>\nIch habe schon unmittelbar nach dem Erscheinen des &bdquo;Gesamtkunstwerks&ldquo; (Merz und Bas) zur Rente dargelegt, dass der wichtigste Teil des von der Kommission vorgeschlagenen Reformkonzepts (die Kapitaldeckung) kein Kunstwerk ist, sondern ein morscher Balken, der jederzeit zusammenbrechen kann. Nun hat der Kanzler in seiner Euphorie nachgelegt und erl&auml;utert, wie er sich die Kapitaldeckung vorstellt. Das Ergebnis ist haneb&uuml;chen. [&hellip;]<br>\nEs ist &uuml;brigens absolut l&auml;cherlich und unangemessen, wenn eine Regierung (hier in Form von Merz und Bas) 33 Empfehlungen einer Rentenkommission als &bdquo;Gesamtkunstwerk&ldquo; bezeichnet. Die Empfehlungen haben weder etwas mit &bdquo;Gesamt&ldquo; zu tun noch mit &bdquo;Kunst&ldquo;. Es sind zusammengew&uuml;rfelte Vorschl&auml;ge, die keine gemeinsame analytische Basis haben, sondern lediglich die zuf&auml;llige oder politisch gewollte Zusammensetzung der Kommission widerspiegeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/06\/30\/schein-kapitaldeckung-im-gesamtkunstwerk-zur-rente-diese-regierung-hat-jeden-massstab-verloren\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Auf den Grund k&uuml;rzen<\/strong><br>\nVom B&uuml;rgergeld zur Grundsicherung: Parit&auml;tischer warnt vor versch&auml;rfter Armut und Wohnungsverlust. Linke erw&auml;gt Verfassungsklage wegen Totalsanktionierung<br>\nSie sind sich einig, sie sprechen dieselbe Sprache: Bundeskabinett und Kapitalverb&auml;nde. Sie fordern Sanktionen gegen Arme und Verdr&auml;ngte &ndash; per Gesetz. Sie sind erfolgreich &ndash; zun&auml;chst jedenfalls. Seit Mittwoch ersetzt die &raquo;neue Grundsicherung&laquo; das B&uuml;rgergeld. Eine Leistung, die erst seit 2023 galt und das fr&uuml;here Arbeitslosengeld II abl&ouml;ste. Anders gesagt: Das alte Hartz-IV-Regime ist zur&uuml;ck.<br>\nDie Protagonisten jubeln. Bundesarbeitsministerin B&auml;rbel Bas (SPD) sprach am Mittwoch von einem &raquo;starken Signal gegen Sozialleistungsmissbrauch&laquo;. Arbeitgeberboss Steffen Kampeter sekundiert &ndash; und verlangt, die &raquo;strengeren Mitwirkungspflichten konsequent umzusetzen&laquo;. Details sind noch offen. Aktuell werkeln Ministerialb&uuml;rokraten aus dem Bas-Ressort an einem Gesetz zum Berechnungsmodus der Grundsicherung &ndash; also an der sogenannten Regelbedarfsermittlung. &Uuml;bersetzt: Was steht Grundsicherungsempf&auml;ngern zu? Welche Positionen sind existenzsichernd und m&uuml;ssen in den S&auml;tzen enthalten sein, welche nicht?<br>\nDavon unabh&auml;ngig: Vom &raquo;B&uuml;rgergeld&laquo; zur &raquo;Grundsicherung&laquo; ist kein blo&szlig;er Etikettenwechsel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/525274.klassenkampf-von-oben-auf-den-grund-k%C3%BCrzen.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Neue Grundsicherung und Mietkosten: Sinnlose Wohnungssuche auf Befehl vom Jobcenter<\/strong><br>\nAb 1. Juli sind nur noch niedrige Wohnkosten in der neuen Grundsicherung erlaubt. Betroffene m&uuml;ssen dann eine oft sinnlose Wohnungssuche nachweisen.<br>\nDie alleinerziehende Mutter zweier Kinder in der Region Hannover war schon l&auml;nger als ein Jahr auf Leistungen des Jobcenters angewiesen. Die Karenzzeit, innerhalb derer das Jobcenter die Miete f&uuml;r ihre Wohnung in voller H&ouml;he &uuml;bernahm, war abgelaufen, nun galt die Wohnung als zu teuer. Aber billiger Wohnraum war in der Region nicht zu finden.<br>\nDie Mutter musste dem Jobcenter anderthalb Jahre lang beweisen, dass sie intensiv suchte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Neue-Grundsicherung-und-Mietkosten\/!6192428\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zahl der Arbeitsk&auml;mpfe im zweiten Jahr in Folge r&uuml;ckl&auml;ufig &ndash; Gewerkschaften m&uuml;ssen h&auml;ufig f&uuml;r Tarifbindung streiken<\/strong><br>\nDie Anzahl der Arbeitsk&auml;mpfe und der dabei ausgefallenen Arbeitstage hat sich im Jahr 2025 im Vergleich zu den beiden Vorjahren weiter verringert, parallel zur Normalisierung der Verbraucherpreise. Im langfristigen Mittel lag die Zahl der von Streiks begleiteten Konflikte jedoch weiterhin auf relativ hohem Niveau. Dies hat mehrere Gr&uuml;nde: So waren die massiven Kaufkraftverluste der Vorjahre auch 2025 noch nicht in allen Branchen vollst&auml;ndig ausgeglichen. Au&szlig;erdem f&uuml;hrten Besch&auml;ftigte und ihre Gewerkschaften viele Arbeitsk&auml;mpfe, um der seit Jahren sinkenden Tarifbindung durch Arbeitgeber, die aus Tarifvertr&auml;gen aussteigen, etwas entgegenzusetzen. Das zeigt die neue Arbeitskampfbilanz des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Im internationalen Vergleich wird in Deutschland weiterhin relativ wenig gestreikt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-gewerkschaften-muessen-haeufig-fuer-tarifbindung-streiken-77574.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Frontalangriff im Dienste des Immobilienkapitals<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will Vergesellschaftung von Wohnungen auf Landesebene verbieten. Das Vorhaben ist ein Angriff auf Mieter:innen &ndash; und haneb&uuml;chener Unsinn.<br>\nE s ist beeindruckend, wie viele sinnlose Substantive in den einen Satz passen, mit dem SPD und CDU auf Bundesebene dem erfolgreichen Volksentscheid in Berlin, die gro&szlig;en Immobilienkonzerne der Stadt zu vergesellschaften, das Genick brechen wollen. Im Ergebnis des Koalitionsausschusses hei&szlig;t es: &bdquo;Um den privaten Wohnungsbau nicht zu gef&auml;hrden, wird durch Bundesgesetz geregelt, dass die Verstaatlichung privater Mietwohnungsbest&auml;nde durch Vergesellschaftungsgesetze auf Landesebene nicht mehr m&ouml;glich ist.&ldquo;<br>\nSchon der erste Satzteil &ndash; &bdquo;Um den privaten Wohnungsbau nicht zu gef&auml;hrden&ldquo; &ndash; trieft vor Unterw&uuml;rfigkeit gegen&uuml;ber dem Immobilienkapital.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Koalition-will-Vergesellschaftungsverbot\/!6192830\/?&amp;sfnsn=scwspmo\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Schwarz-Rot will Enteignungsverbot durchsetzen<\/strong><br>\nDie Koalition will die Enteignung von Wohnungskonzernen verhindern. Und eine neue Wohnungsbaugesellschaft auf Bundesebene soll her. Was bringt das?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Koalition-zum-Wohnen\/!6192955\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Merz erkl&auml;rt der Vergesellschaftung den Krieg<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will den L&auml;ndern per Gesetz die Vergesellschaftung von Wohnraum verbieten und damit einen Gr&uuml;ndungskonsens der Bundesrepublik entsorgen. Das ist juristisch fragw&uuml;rdig &ndash; und doch zwingt es die deutsche Linke zum Handeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/bundesregierung-reformpaket-vergesellschaftung-verbot-dwe-berlin\">Jacobin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutsches R&uuml;stungskapital vs US-Finanziers<\/strong><br>\nDer wiederholte Einstieg m&auml;chtiger US-Investoren in strategisch wichtige deutsche R&uuml;stungs-Startups versch&auml;rft in Deutschland die Debatte &uuml;ber einen etwaigen Kontrollverlust &uuml;ber zentrale Unternehmen der Branche an die USA. In der vergangenen Woche hat sich an einer neuen Finanzierungsrunde des Berliner R&uuml;stungs-Startups Stark Defence neben dem US-Wagniskapitalgeber Sequoia Capital erneut der Investmentfonds des US-Milliard&auml;rs Peter Thiel beteiligt. W&auml;hrend Bundesregierung, Banken und Versicherungen Milliarden zu mobilisieren suchen, um den Aufbau einer eigenst&auml;ndigen europ&auml;ischen Investitionslandschaft voranzutreiben, w&auml;chst die Sorge, vielversprechende Unternehmen k&ouml;nnten in entscheidenden Wachstumsphasen von US-Kapital abh&auml;ngig bleiben. Im Zentrum steht die Frage, wer die milliardenschweren Finanzierungsrunden von Drohnen-, KI- und Raumfahrt-Startups stemmt und damit Einfluss auf Schl&uuml;sseltechnologien der Aufr&uuml;stung gewinnt. &Uuml;ber Thiel hei&szlig;t es in Deutschland bislang, sein Einfluss etwa auf Stark Defence sei recht beschr&auml;nkt. Der Streit um ihn belegt jedoch das deutsche Bestreben, im versch&auml;rften globalen Konkurrenzkampf gr&ouml;&szlig;ere finanzielle Unabh&auml;ngigkeit von den USA zu erlangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10465\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&ldquo;Ich bin optimistisch, dass es uns gelingt, die Stimmung in diesem Lande in Richtung von Frieden und Dialog und Diplomatie zu beeinflussen&rdquo;<\/strong><br>\nReiner Braun ist Friedensaktivist. Er war jahrelang Co-Pr&auml;sident des International Peace Bureau (IPB) in Berlin und ist heute noch immer Vorstandsmitglied des IPB. Im April hat er Russland u.a. im Rahmen eines Treffens des Petersburger Dialogs besucht. Der Petersburger Dialog wurde 2001 gegr&uuml;ndet, um die Zusammenarbeit und die gegenseitige Verst&auml;ndigung zwischen Deutschland und Russland zu f&ouml;rdern. &ndash; Ein Interview:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/ich-bin-optimistisch-dass-es-uns-gelingt-die-stimmung-in-diesem-lande-in-richtung-von-frieden-und-dialog-und-diplomatie-zu-beeinflussen\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Untergangspropheten und M&ouml;glichkeitensucher<\/strong><br>\nDie dominierende Debatte im Westen handelt von milit&auml;rischer Sicherheit, nicht von m&ouml;glichen Wegen zum Frieden im Besonderen und einer besseren Welt im Allgemeinen. W&auml;hrend in China lebhafte Diskussionen &uuml;ber zuk&uuml;nftige globale Strukturen, Regierungsf&uuml;hrung, Frieden, Konfliktl&ouml;sung und eine f&uuml;r das 21. Jahrhundert taugliche reformierte UNO stattfinden, bleibt der Westen gefangen in einer &uuml;berholten milit&auml;risch-dominierten Weltanschauung.<br>\nOffensive Abschreckung, Aufr&uuml;stung und immer gr&ouml;&szlig;ere Milit&auml;rhaushalte werden als Weg zum Frieden pr&auml;sentiert. Aber wenn Waffen Frieden schaffen k&ouml;nnten, w&uuml;rden wir schon seit Jahrzehnten in Frieden leben.<br>\nSelbst Friedensforschungsinstitute sind in milit&auml;risches Sicherheitsdenken abgedriftet, finanziert von Regierungen, deren Politik sie nicht zu hinterfragen wagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/07\/untergangspropheten-und-moeglichkeitensucher\/\">pressenza<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Selenskyjs Warnung bewahrheitete sich<\/strong><br>\nDie ukrainische Hauptstadt Kiew ist in der Nacht auf Donnerstag und in der Fr&uuml;h von besonders schweren russischen Luftangriffen getroffen worden. Nur wenige Stunden zuvor hatte Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj eindringlich davor gewarnt. Geheimdienst- und Satellitenaufkl&auml;rung spielten dabei eine wesentliche Rolle. In der ukrainischen Abwehr gibt es aber auch eine Schwachstelle, die Russland offenbar gezielt ausnutzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3435060\/\">ORF<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ukraine bezeichnet Rheinmetall-System Skynex als &ldquo;&auml;u&szlig;erst unzuverl&auml;ssig&rdquo;<\/strong><br>\nDie Ukraine und Russland setzen im Kampf gegeneinander tagt&auml;glich g&uuml;nstige Drohnen ein. F&uuml;r den Kampf dagegen entwickelt Rheinmetall das Flugabwehrsystem Skynex. Einem Bericht zufolge soll das System bei einem russischen Angriff im April versagt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Ukraine-bezeichnet-Rheinmetall-System-Skynex-als-aeusserst-unzuverlaessig-id31038003.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Einflusskampf um Lateinamerika<\/strong><br>\nMit der St&auml;rkung der Beziehungen zum Mercosur und einem neuen Zugriff auf Argentiniens Rohstoffe bem&uuml;ht sich Au&szlig;enminister Johann Wadephul um Alternativen f&uuml;r die deutsche Wirtschaft zu den USA und China. Wadephul hatte am Dienstag zun&auml;chst an einem Mercosur-Gipfel in Paraguay teilgenommen, bevor er am Mittwoch in Argentinien &uuml;ber einen st&auml;rkeren Zugriff deutscher Unternehmen auf die dortigen Rohstoffe verhandelte, darunter Lithium. Am heutigen Freitag setzt Wadephul Gespr&auml;che in Brasilien fort, dem wirtschaftsst&auml;rksten Land des Mercosur. Berlin w&uuml;nscht eine Steigerung der Exporte in den s&uuml;damerikanischen Staatenbund, um von der Ausfuhr in die USA unabh&auml;ngiger zu werden. Allerdings ist die Trump-Administration gerade dabei, Lateinamerika st&auml;rker unter ihre Kontrolle zu bringen. Dazu unterst&uuml;tzt sie ultrarechte Kandidaten bei Wahlen, in Brasilien etwa Fl&aacute;vio Bolsonaro. Dar&uuml;ber hinaus weitet sie unter dem Vorwand, Drogenkartelle und -gangs bek&auml;mpfen zu wollen, ihre milit&auml;rische Kontrolle &uuml;ber den Subkontinent aus. Mittlerweile nimmt sie auch Brasilien ins Visier, das eine gewisse R&uuml;ckendeckung in engerer Kooperation mit der EU sucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10466\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Apollo-News &ndash; Es werde Licht, aber nur genau da unten rechts, wo wir es haben wollen<\/strong><br>\nEs geschehen noch Zeichen und Wunder. Vor etwa drei Wochen bekam ich eine Mail von Apollo-News mit der Bitte um ein Interview. Ich musste kurz zucken, sagte dann aber zu, denn es kann ja nicht schaden, wenn auch da, wo sich Apollo-News verortet, mal etwas Vernunft in die wirtschaftspolitische Debatte kommt.<br>\nGesagt, getan, und sehr schnell hatte ich eine Antwort und einen Termin, am 12. Juni sollte das Interview mit Max Mannhart stattfinden. Es fand auch statt, aber schon w&auml;hrend des etwa 40-min&uuml;tigen Interviews merkte ich, dass Mannhart mehrfach geistig hart auf den Boden aufschlug. Zum Schluss fragte ich ihn noch, ob er geschockt sei, aber er meinte, man kenne meine Meinung und habe das erwarten m&uuml;ssen.<br>\nIn Sachen Ver&ouml;ffentlichung des Interviews wollte man sich nicht festlegen, aber innerhalb einer Woche sollte es schon erscheinen. Nun sind drei Wochen vergangen und das Interview ist trotz mehrfacher Nachfragen meinerseits &ndash; vermutlich endg&uuml;ltig &ndash; in der Versenkung verschwunden. Zum ersten Mal in meinem langen Berufsleben ist eine f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit gedachte Meinungs&auml;u&szlig;erung meinerseits schlicht abhanden gekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/07\/02\/apollo-news-es-werde-licht-aber-nur-genau-da-unten-rechts-wo-wir-es-haben-wollen\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Kanzler auf Springers Abschussliste<\/strong><br>\nDer Springer-Konzern wendet sich von Merz ab und &ouml;ffnet sich f&uuml;r eine Kooperation zwischen CDU und AfD. Um das zu sehen, braucht es keine Vieraugengespr&auml;che. [&hellip;]<br>\nAuch wenn das angebliche Treffen jetzt rauf und runter diskutiert wird, stellt sich die Frage, ob das &uuml;berhaupt die wichtigste Frage ist. Denn sowohl die Krise zwischen Merz und Springer als auch die Lieb&auml;ugelei des Konzerns mit der AfD sind bereits offenkundig. So offenbart ein Blick in die publizistischen Springer-Erzeugnisse, dass Bild und Welt schon ganz &ouml;ffentlich und unverbl&uuml;mt eine Zusammenarbeit mit der AfD herbeischreiben. Der Journalist Sebastian Friedrich lieferte im Blog &bdquo;&Uuml;ber Rechts&ldquo; eine Sammlung von Beitr&auml;gen, die in den letzten Monaten erschienen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Bericht-ueber-Merz-Doepfner-Treffen\/!6193011\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153189#h14\">Hinweise des Tages, 2. Juli 2026<\/a><\/strong><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Klarstellung zum Podcast &bdquo;Wenn Sie w&uuml;ssten &hellip;&ldquo;<\/strong><br>\nWir haben ein Gespr&auml;ch zwischen D&ouml;pfner und Merz zeitlich falsch zugeordnet. Wir k&ouml;nnen nicht ausschlie&szlig;en, dass eine unserer Quellen auf denselben Ursprung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist, aus der sich auch die SMS vom November an Herrn D&ouml;pfner speist.<br>\nNach unseren weiteren Recherchen hat es mehr als ein Treffen zwischen Merz und D&ouml;pfner gegeben. Eins der Gespr&auml;che hat in der Zeit vor Merz Kanzlerschaft stattgefunden. Eine weitere Quelle best&auml;tigt uns, dass Merz bereits nach dem ersten Treffen mit D&ouml;pfner, damals noch als Oppositionsf&uuml;hrer, emp&ouml;rt gewesen sei. Der Grund seiner Emp&ouml;rung: D&ouml;pfner soll ihn zu einer Zusammenarbeit mit der AfD aufgefordert haben. Auch danach hat es nach unseren Informationen den Versuch der Einflussnahme von D&ouml;pfner auf die Union gegeben, sie zur AfD zu &ouml;ffnen. Wir werden in unserer n&auml;chsten Podcast-Folge am kommenden Dienstag auf die Thematik eingehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/klarstellung-zum-podcast-wenn-sie-wuessten-6DP5PRUY2NEAXBTDADA7RQNLLI.html\">RND<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Vielleicht hat das Redaktionsnetzwerk auch nur erkannt, dass in der boomenden Welt der Podcasts ein tierisches Gesch&auml;ft an ihnen vorbeil&auml;uft. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Druck auf Merz w&auml;chst<\/strong><br>\nDie Werte von Kanzler Merz weiter im Sinkflug, die AfD f&uuml;nf Punkte vor der Union &ndash; der ARD-DeutschlandTrend zeigt, welcher Druck auf Schwarz-Rot lastet. Auf die Reformpl&auml;ne zur Rente reagieren die Deutschen verhalten. [&hellip;]<br>\nKanzler Merz wird darin von den Deutschen noch einmal schw&auml;cher bewertet als im Vormonat: Nur noch 13 Prozent sind mit seiner Arbeit zufrieden (-3), f&uuml;nf von sechs Deutschen sind mit ihm unzufrieden. In fast 30 Jahren Geschichte des ARD-DeutschlandTrends wurde kein amtierender Kanzler schw&auml;cher bewertet.<br>\nDie Unzufriedenheit mit der Arbeit von Union und SPD insgesamt ist seit Monaten hoch. Und in der aktuellen Sonntagsfrage liegt die AfD mit 27 Prozent inzwischen f&uuml;nf Punkte vor der Union (22 Prozent, -1). Die SPD liegt mit nur noch 12 Prozent (-1) hinter den Gr&uuml;nen (15 Prozent) und knapp vor der Linken (11 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend\/deutschlandtrend-juli-102.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fraunhofer: Netzkosten verdoppeln Preis f&uuml;r gr&uuml;nen Wasserstoff<\/strong><br>\nBetreiber von Wasserstoffkraftwerken drohen laut CINES-Forschern Kosten von bis zu 15,16 Euro je Kilo. Die Infrastruktur tr&auml;gt die H&auml;lfte.<br>\nGr&uuml;ner Wasserstoff soll in Zukunft auch im deutschen Strommix eine Rolle spielen. Doch wer hierzulande ab 2035 ein Wasserstoffkraftwerk betreiben m&ouml;chte, muss tief in die Tasche greifen. Nicht wegen des Wasserstoffs selbst, sondern wegen der Infrastruktur drumherum.<br>\nDas Fraunhofer-Exzellenzcluster CINES hat in einer aktuellen Studie erstmals systematisch berechnet, was gr&uuml;ner Wasserstoff verschiedene Abnehmer tats&auml;chlich kosten wird &ndash; inklusive Transport &uuml;ber das geplante Kernnetz und Speicherung.<br>\nDas Ergebnis ist f&uuml;r Kraftwerksbetreiber nicht gerade positiv:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Fraunhofer-Netzkosten-verdoppeln-Preis-fuer-gruenen-Wasserstoff-bis-2035-11350182.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bundesregierung will Recht auf Informationsfreiheit einschr&auml;nken<\/strong><br>\nDas entsprechende Gesetz regelt die Auskunftsrechte, die B&uuml;rger gegen&uuml;ber Bundesbeh&ouml;rden und anderen staatlichen Einrichtungen haben. Bisher muss kein Grund f&uuml;r eine solche Anfrage genannt werden. In den Beschl&uuml;ssen des Koalitionsausschusses hei&szlig;t es nun, dass ein &bdquo;berechtigtes Interesse&ldquo; an einer Auskunft n&ouml;tig sein soll. Die Regierung will au&szlig;erdem pr&uuml;fen, ob der Kreis der Personen, die Anfragen stellen d&uuml;rfen, auf Deutsche und in Deutschland lebende EU-B&uuml;rger beschr&auml;nkt werden kann. Namen in den Akten sollen geschw&auml;rzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bundesregierung-will-recht-auf-informationsfreiheit-einschraenken-100.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der autorit&auml;re Staatsumbau nimmt Fahrt auf<\/strong><br>\nSchwarz-Rot will das Informationsfreiheitsgesetz de facto abschaffen. Es ist der schwerste Angriff auf staatliche Transparenz in der Geschichte der BRD.<br>\nDie Maskenaff&auml;re von Jens Spahn, die Kumpelei von Katherina Reiche mit der Milliard&auml;rs-Lobby, die CDU-F&ouml;rdermittelaff&auml;ren: Nach einem Beschluss des Koalitionsausschusses kommen derartige Skandale k&uuml;nftig allesamt nicht mehr an die &Ouml;ffentlichkeit. SPD und Union wollen das Informationsfreiheitsgesetz de facto abschaffen. Das ist der schwerste Angriff auf staatliche Transparenz in der Geschichte der Bundesrepublik &ndash; und ein Bruch des Koalitionsvertrags.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/IFG-Reform-auf-Bundesebene\/!6192998\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ex-Minister Spahn und zu Guttenberg bei Geheimtreffen von US-Milliard&auml;r Peter Thiel<\/strong><br>\nDer ehemalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und der fr&uuml;here deutsche Wirtschafts- und Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg (CSU) nahmen an als &bdquo;Dialog&ldquo; betitelten Geheimtreffen teil. &bdquo;Dialog&ldquo; wurde 2006 von dem US-Datenunternehmer Auren Hoffman und Peter Thiel gegr&uuml;ndet. Thiel ist seinerseits Gr&uuml;nder des &Uuml;berwachungsunternehmens Palantir und des Zahlungsdienstleisters Paypal und hat enge Verbindungen zur Regierung von US-Pr&auml;sident Donald Trump. Spahns Teilnahme an den geheimen &bdquo;Dialog&ldquo;-Veranstaltungen wurde durch Weitergabe und Ver&ouml;ffentlichung von Teilnehmerlisten bekannt, &uuml;ber die das Magazin &bdquo;Wired&ldquo; zuerst berichtet hatte. Zu Guttenbergs Teilnahme wird in einem Dokument der Epstein-Akten erw&auml;hnt. Auf einer Teilnehmerliste f&uuml;r das Jahr 2013 stehen dort sowohl zu Guttenberg als auch Thiel selbst. (&hellip;)<br>\nZu Guttenberg stellte au&szlig;erdem &uuml;ber seine New Yorker Beratungsfirma f&uuml;r Wirecard Kontakt zu Thiel her, wie der &bdquo;Spiegel&ldquo; berichtete. Der Kontakt zu Wirecard sei 2016 entstanden. Anfang diesen Jahres wurde zudem bekannt, dass zu Guttenberg gemeinsam mit dem &ouml;sterreichischen Ex-Kanzler Sebastian Kurz ein geheimes Treffen in Tirol organisiert hatte. Kurz begann nach seinem Ausscheiden aus der Politik f&uuml;r Thiel zu arbeiten. Auch Jens Spahn ist mit Kurz laut eigener Aussage &bdquo;gut pers&ouml;nlich bekannt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0434\">Multipolar<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Gesch&uuml;tzte R&auml;ume im Privatleben sind in Ordnung, aber gesch&uuml;tzte R&auml;ume in der Politik? Da scheint der ehemalige CSU-Bundesminister den Begriff Transparenz insbesondere gegen&uuml;ber dem Souver&auml;n missverstanden zu haben &ndash; und nicht lediglich dieser (Ex-)Politiker.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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