{"id":15329,"date":"2012-12-03T08:43:08","date_gmt":"2012-12-03T07:43:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329"},"modified":"2012-12-03T08:43:08","modified_gmt":"2012-12-03T07:43:08","slug":"hinweise-des-tages-1773","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h01\">Wie kommt man Griechenland und S&uuml;deuropa zu Hilfe?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h02\">Troika-Bericht zu Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h03\">Euro-Rettungsschirm verliert Spitzenrating bei Moody&rsquo;s<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h04\">Zypern braucht 10 Mrd EUR zur Bankensanierung <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h05\">Am Goldman h&auml;ngt, vom Goldman dr&auml;ngt doch alles<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h06\">300 Reichste in der Schweiz: Jeder f&uuml;nfte ist Deutscher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h07\">Credit Suisse zahlte 149 Millionen Euro Geldbu&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h08\">Bedarfsgemeinschaft unzeitgem&auml;&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h09\">Jobcenter drohte Arbeitslosen &ndash; Nichtraucherkurs oder weniger Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h10\">Gericht: Kontoumstellung nur mit Zustimmung des Kunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h11\">740 Park Avenue<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h12\">Neue Kostenprognose f&uuml;r S21 &ndash; Bahn informiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h13\">Krankenhausinfektionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h14\">Die Bertelsmann Stiftung nimmt sich der Kommunalpolitik an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h15\">Frankfurter Rundschau: Im Feuilleton tranken sie Wein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h16\">Die Verschw&ouml;rung gegen Brandt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h17\">&Uuml;ber den Sinn und Unsinn von Hochschulrankings<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h18\">Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h19\">Mythos &Uuml;berfremdung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h20\">&bdquo;Mehr als Klerikalfaschismus&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h21\">Pentagon will Hunderte Spione ins Ausland schicken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h22\">Schwere Schlappe in Katalonien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329#h23\">Zu guter Letzt: The Daily Show<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15329&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wie kommt man Griechenland und S&uuml;deuropa zu Hilfe?<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Heribert Prantl: Bundestag stimmt Griechenland-Hilfe zu: Immer weg mit den Milliarden<\/strong><br>\nNeue Hilfspakete, Sparauflagen, Reformen &ndash; alles schon mal geh&ouml;rt. Mit ihrem Schlingerkurs bei der Griechenland-Rettung erzeugt die Politik ein Gef&uuml;hl von D&eacute;j&agrave;-vu. Gut ist es, wenn sich die Deutschen auf diesem Wege an europ&auml;ische Solidarit&auml;t gew&ouml;hnen. Ganz schlecht ist es, wenn die Menschen im S&uuml;den der EU daf&uuml;r mit ihrer Existenz bezahlen m&uuml;ssen. So l&auml;sst sich Europa nicht retten &ndash; sondern nur mit echter Hilfe: &bdquo;Bei vielen Griechen gibt es das Gef&uuml;hl, dass sie sich mit dem Strick, den die Mitteleurop&auml;er ihnen zuwerfen, nicht aus dem Sumpf ziehen, sondern aufh&auml;ngen sollen. Erst kommt der Markt, dann kommt der Mensch? Das w&auml;re eine Untergangsdevise f&uuml;r Europa.<br>\nEuropa kann man nicht bauen, wenn in den S&uuml;dl&auml;ndern jeder zweite Jugendliche arbeitslos ist. Europa kann man nicht bauen, wenn immer mehr Leute glauben, dass es ihnen ohne Europa besser ginge. Dieses Gef&uuml;hl l&auml;sst sich nicht damit wegargumentieren, dass Europa doch ein historisches Friedensprojekt sei. Wenn die Leute ihren Frieden nicht mehr finden, wird all das zum Wortgeklingel.<br>\nEuropa muss also nach sozialem Ausgleich trachten; es darf nicht diejenigen, die ohnehin arm dran sind, auch noch das Gros der Belastungen tragen lassen. Griechenland braucht echte finanzielle Hilfe, nicht blo&szlig; Kredite. Griechenland braucht die Hilfe so, wie Deutschland sie nach dem Zweiten Weltkrieg von den USA gebraucht hat.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bundestag-stimmt-griechenland-hilfe-zu-immer-weg-mit-den-milliarden-1.1538719%20\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ob dieser Kommentar von Heribert Prantl auch im Wirtschaftsressort der SZ gelesen wird?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Axel Troost: S&uuml;deuropa braucht ein &bdquo;Zukunfts-, ein Investitionsprogramm&ldquo;<\/strong><br>\nDie Bewilligung der Griechenlandhilfe soll der Bundesregierung dazu verhelfen, im Wahljahr 2013 keine weitere Finanzdebatte zu haben, sagt Axel Troost von der Links-Partei. Griechenland ben&ouml;tige eine nachhaltige Wirtschaftsf&ouml;rderung, damit die &Ouml;konomie wieder auf die Beine komme.<br>\nEs geht nicht darum, das Land in die Pleite laufen zu lassen, und es geht auch nicht darum, Solidarit&auml;t mit Griechenland und den anderen s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;ndern zu &uuml;ben. Aber das, was praktiziert wird seit 2010 mit allen Schirmen, mit allen Rettungsma&szlig;nahmen, ist gnadenlose Spar- und Auflagenpolitik zu machen, mit denen man die Wirtschaft ruiniert und letztlich dann das Gegenteil von dem erreicht, was man erreichen will, also keine Reduzierung der Schulden, sondern einen Anstieg der Schulden. Ich fand das, was Herr Trittin im Bundestag gesagt hat, in weiten Teilen durchaus richtig. Aber dann darf man nicht die Schlussfolgerung daraus ziehen, dieser Politik weiter zuzustimmen, sondern dann muss man sagen, wir brauchen eine andere Politik, wir brauchen eine nachhaltige Wirtschaftsf&ouml;rderung in Griechenland, damit die &Ouml;konomie wieder auf die Beine kommt, damit die Arbeitslosigkeit wieder runtergeht. Dann steigen auch Steuereinnahmen und dann kann man auch an eine Konsolidierung der Haushalte herangehen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1936857\/\">DLF<\/a>\n<p><strong>Anmerkung:<\/strong> Damit Sie nicht immer nur h&ouml;ren und lesen, die LINKE sei nur dagegen, wollen wir Ihnen deren <a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/117\/1711706.pdf\">Entschlie&szlig;ungsantrag zur Regierungserkl&auml;rung des Finanzministers zur Kenntnis geben [PDF &ndash; 166 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Richard Koo : Der Staat darf nicht sparen<\/strong><br>\nDer weltweit anerkannte &Ouml;konom Richard Koo warnte die Europ&auml;er in einem Vortrag nur zu sparen. Die aktuelle Finanzkrise zeige, dass die bis dato aufgestellten Wirtschaftstheorien ad absurdum gef&uuml;hrt wurden.<br>\nDas erfordere jetzt ein totales Umdenken in der &Ouml;konomie und im politischen Handeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de:80\/de\/news509907\">idw<\/a><\/li>\n<li><strong>Eilige Abstimmung zu Hilfspaket &ldquo;ist eine Verh&ouml;hnung des Bundestags&rdquo;<\/strong><br>\nVor der Entscheidung &uuml;ber neue Hilfen f&uuml;r Griechenland hat der SPD-Abgeordnete Marco B&uuml;low die Informationspolitik der Bundesregierung und zunehmende Machtlosigkeit der Parlamentarier kritisiert: &bdquo;Es kann nicht verlangt werden von einem Abgeordneten, dass er 200, 300 Seiten in ein, zwei Tagen durchliest, keine Fragen mehr stellen kann, h&ouml;chstens noch in der eigenen Fraktion, aber dazu eigentlich keine Debatte mehr stattfindet, sondern gleich das alles beschlie&szlig;en soll. Das ist eine Verh&ouml;hnung des Parlaments und jedes freien gew&auml;hlten Abgeordneten. Und ich wette damit, dass 95 Prozent, die da abstimmen, keine Ahnung haben, &uuml;ber was sie wirklich abstimmen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/interview\/1936484\/\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><strong>Kontencheck f&uuml;r Athen<\/strong><br>\nSPD-Chef Sigmar Gabriel und DGB-Chef Michael Sommer fordern jetzt, die Auslandskonten griechischer Steuerfl&uuml;chtlinge einzufrieren. Die Idee stammt urspr&uuml;nglich von der Linkspartei. Laut Sch&auml;tzungen der NGO Global Financial Integrity sind von 2003 bis 2011 mehr als 200 Milliarden Euro illegal aus Griechenland ins Ausland geflossen. Die Kapitalflucht Richtung Norden hat sich im Jahr 2012 noch beschleunigt. Allein im Mai 2012 transferierten griechische Staatsb&uuml;rger 5 Milliarden Euro ins Ausland. Der griechische Staat versucht seit Kurzem diesen Strom einzud&auml;mmen. Im Oktober k&uuml;ndigte die Regierung in Athen jedenfalls an, &Uuml;berweisungen von 22 Milliarden Euro ins Ausland auf Steuerflucht zu &uuml;berpr&uuml;fen. Die griechische Steuerfahndung pr&uuml;ft derzeit Konten von 3.000 B&uuml;rgern, die zwischen 2009 und 2011 mindestens 1 Million Euro ins Ausland &uuml;berwiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2012%2F12%2F01%2Fa0232&amp;cHash=72c22b8f3573f8d0e85548d261700047\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ob sich der Wunsch von Katja Kipping, der Vorsitzenden der Linkspartei, erf&uuml;llt, dass die SPD sich mit der Linken zusammensetzt, um einen konkreten, gemeinsamen Umsetzungsvorschlag zu erarbeiten?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Troika-Bericht zu Griechenland<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/121130_troika-bericht_griechenland-absichtserklaerung.pdf\">Entwurf vom 27. November 2012 [PDF &ndash; 840.9 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Euro-Rettungsschirm verliert Spitzenrating bei Moody&rsquo;s<\/strong><br>\nDie Agentur Moody&rsquo;s senkte die Bonit&auml;tsnoten von ESM und EFSF von &ldquo;Aaa&rdquo; um eine Stufe auf &ldquo;Aa1&rdquo;. Der Ausblick f&uuml;r beide Hilfsinstrumente bleibt negativ, das hei&szlig;t, es drohte eine weitere Absenkung. Die Abstufung sei eine Folge der schlechteren Bonit&auml;t des Euro-Schwergewichts Frankreich, erkl&auml;rte Moody&rsquo;s am sp&auml;ten Freitag in Frankfurt. Moody&rsquo;s hatte Frankreich vor einer guten Woche ebenfalls von &ldquo;Aaa&rdquo; auf &ldquo;Aa1&rdquo; abgestuft. Das hatte die Ratingagentur damit begr&uuml;ndet, dass sich Frankreichs langfristige wirtschaftliche Wachstumsaussichten eingetr&uuml;bt h&auml;tten. Das Land habe an Wettbewerbsf&auml;higkeit eingeb&uuml;&szlig;t, hatte Moody&rsquo;s geurteilt. Frankreich ist nach Deutschland die wichtigste St&uuml;tze des ESM. Der Anteil der Franzosen liegt bei 20,3 Prozent. Deutschland steht hinter 27,1 Prozent der insgesamt 700 Milliarden Euro an Kapital und Garantien. Ein schlechteres Rating kann die Aufnahme von frischem Geld am Kapitalmarkt verteuern und erschweren. Allerdings ist eine Note von &ldquo;Aa1&rdquo; zum einen immer noch sehr gut. Zum anderen ist Moody&rsquo;s nur eine der gro&szlig;en Ratingagenturen. Die Abstufung kommt in einer Zeit, in der Europa einen Etappenerfolg beim Kampf gegen die Schuldenkrise feiern konnte: Anfang der Woche hatten sich die internationalen Geldgeber nach wochenlangem Streit auf die Auszahlung neuer Milliardenkredite f&uuml;r Griechenland verst&auml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.finanzen.ch\/nachrichten\/aktien\/Euro-Rettungsschirm-verliert-Spitzenrating-bei-Moodys-255624\">finanzen.ch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> &ldquo;Moody&rsquo;s Rating-Entscheidung ist schwer zu verstehen&rdquo;, erkl&auml;rte der Chef des Euro-Rettungsfonds, Klaus Regling. Das ist nat&uuml;rlich ein Schlag f&uuml;r alle, die dachten &bdquo;Nu ist gut&ldquo;, denn eigentlich sollte der ESM dazu dienen, unabh&auml;ngiger von den Ratings der Mitglieder zu agieren. Aber in der Welt der Ratingagenturen kann sich auch der ESM  auf Dauer nicht dem Rating eines so gewichtigen Beitragszahlers wie Frankreich entziehen, das 20 Prozent der 700 Mrd. Euro des Rettungsschirms h&auml;lt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Siehe dazu: Die Herabstufung des EMS ist der H&ouml;hepunkt einer Kampagne gegen die Politik der franz&ouml;sischen Regierung<\/strong><br>\n&ldquo;Frankreich sollte zur Kenntnis nehmen, dass die Finanzm&auml;rkte nerv&ouml;s werden und Reformen von der Regierung von Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande erwarten&rdquo;, sagt Heribert Dieter, Finanzexperte der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Der Moderator hatte den Ton vorgegeben und &uuml;ber unser Nachbarland so geredet, wie ein Gro&szlig;teil der Politik und der Medien seit Monaten &uuml;ber Griechenland spricht&hellip;<br>\nWas Dieter damit meint, ist klar. Wer vom Pfad des deutschen Sparmodells auch nur um einige Millimeter abweicht, bekommt es mit den M&auml;rkten zu tun und hat die Zw&auml;nge einer globalisierten Welt noch nicht verstanden. Dabei wird das deutsche Modell als alternativlos hingestellt.<br>\nWenn der Unionspolitiker Wolfgang Bosbach die Entscheidung der Ratingagentur als &ldquo;Warnschuss an Frankreich&rdquo; interpretiert, muss man sich die Frage stellen, welche Instrumente herrausgeholt werden, wenn die franz&ouml;sische Regierung nicht bereit ist, s&auml;mtliche Wahlversprechen zu vergessen oder die franz&ouml;sische Bev&ouml;lkerung die versprochene Sozial- und Wirtschaftspolitik einfordert?&hellip;<br>\nDie Kampagne gegen Frankreich ist auch ein Warnschuss an alle europ&auml;ischen L&auml;nder, die wom&ouml;glich einen Ausweg jenseits der Schr&ouml;der-Merkel-Doktrin aus der Krise suchen. Gerade weil Hollande von einigen zur Alternativen zur deutschen Politik aufgebaut wurde, die er wahrscheinlich nie sein wollte, wird seine Regierung jetzt ins Visier genommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/38\/38116\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zypern braucht 10 Mrd EUR zur Bankensanierung<\/strong><br>\nDas angeschlagene Euro-Mitglied Zypern braucht 10 Milliarden Euro an Hilfen zur Sanierung seines Bankensektors. Das geht aus einem Entwurf des zyprischen Finanzministeriums hervor, in den Dow Jones Newswires Einblick hatte. Die Banken des Landes haben massiv unter dem Schuldenschnitt auf griechische Staatsanleihen im Fr&uuml;hjahr gelitten und brauchen frisches Kapital.&nbsp; Die 10 Milliarden Euro f&uuml;r die Banken sind nur ein Teil eines gr&ouml;&szlig;eren Kredits, den der Inselstaat von der EU und dem Internationalen W&auml;hrungsfonds erhofft. Der Finanzminister hat dazu die Summe von 17,5 Milliarden Euro ins Spiel gebracht. Die Regierung hofft, schon in der kommenden Woche gr&uuml;nes Licht aus Br&uuml;ssel f&uuml;r die Kredite zu bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.finanzen.ch\/nachrichten\/aktien\/Zypern-braucht-10-Mrd-EUR-zur-Bankensanierung---Dokument-255728\">finanzen.ch<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Am Goldman h&auml;ngt, vom Goldman dr&auml;ngt doch alles<\/strong><br>\nWenn vormalige Top-Banker auf einmal &ouml;ffentliche Aufgaben &uuml;bernehmen, betonen sie gern, sie wollten der Gesellschaft &ldquo;etwas zur&uuml;ckgeben&rdquo;. So r&uuml;hrend das auch ist, wir kommen nicht umhin, bei Ex-Goldm&auml;nnern weitere Motive zu vermuten. &ndash; Und auf welchen Posten sich die &Uuml;berbanker auf einmal wohlf&uuml;hlen: Finanzminister, Pr&auml;sidentschaftsberater, Weltbank-Chef, Chef der New York Fed jenseits des Atlantiks und zweimal ungew&auml;hlter Regierungschef, EZB- und nun auch Bank-of-England-Chef diesseits des Teichs. Keine schlechten Jobs, sicher. Aber stets sehr politisch, debatten-, konsens- und mediengetrieben. Da kann man bei Goldman sicher zielgerichteter arbeiten, oder? Oder dienen die Posten als Kontrast zum harten Banker-Leben, da man finanziell eh ausgesorgt hat? Warum hat Carney dann eine Gehaltserh&ouml;hung von 60 Prozent gegen&uuml;ber seinem Vorg&auml;nger auf 0,5 Mio. Pfund ausgehandelt? Einmal Goldman, doch immer Goldman? Das kann auch nerven. Mario Draghi etwa reagiert gereizt, fragt man ihn nach seiner Rolle als Goldman-Banker bei der Bilanzkosmetik Griechenlands. Wie wird Carney reagieren, wenn man ihn darauf anspricht, dass seine Kollegen 1998 auf eine Eskalation der Russland-Krise wetteten, w&auml;hrend er die damalige Regierung als Goldman beriet? Ebenso wie das Thema Abacus-IKB-Paulson waren sicherlich auch diese Deals streng aufsichtsrechtlich koscher. Aber allein die Anh&auml;ufung dieser Eigentlich-legal-Gesch&auml;fte l&auml;sst einen jedes Mal erschrecken, wenn ein weiterer Goldman-Alumnus einen &ouml;ffentlichen Topjob einnimmt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/marktberichte\/:das-kapital-am-goldman-haengt-vom-goldman-draengt-doch-alles\/70122729.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ja, auch den Autor der Kolumne &ldquo;Das Kapital&rdquo;,&nbsp; Matthias Pindter, werde ich vermissen. Schon die Bandbreite seiner pointierten Berichterstattung,&nbsp; ob nun absurde Kursbewertungen bei Aktien,&nbsp; seine kritische Unternehmensberichterstattung oder seine hinterfragende Sicht auf internationale Zusammenh&auml;nge, siehe z.B. seinen Beitrag &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/marktberichte\/:das-kapital-zur-verwegenen-hoffnung-auf-amerika\/70123617.html\">Zur verwegenen Hoffnung auf Amerika<\/a>&ldquo;, ist beeindruckend. Pindter ist eher ein Wirtschaftsliberaler, aber man kann ihn keineswegs damit abtun, denn das macht ihn (s.o.) nicht aus. Und wenn dieses Element st&auml;rker zum Tragen kam, reizt er zum fruchtbaren Widerspruch, zum Abarbeiten, zum Nachdenken. Es sind eben nicht nur Fricke und seine Leute, der auch manch steile These vertritt, die ich nicht teile, sondern auch Pindter oder M&uuml;nchau, der mich mit fast jedem zweiten Artikel zumindest partiell &auml;rgert, die die FTD lesenswert, genau besehen unersetzlich machen. Es w&auml;ren noch viele andere zu nennen, die auch quer zu Fricke stehen, aber das Blatt ausmachen. Es sind nicht nur Personen im Einzelnen, das Blatt war mehr als die Summe seiner Autoren. Nicht grundlos hat die FTD&nbsp; die Position &bdquo;Wirtschaftsredaktion des Jahres&ldquo; im Jahr 2012 erobert. &ndash; Nicht zu fassen, dass die Bertelsmann AG, die 74,9 % von Gruner + Jahr h&auml;lt, sich dieser Zierde des Wirtschaftsjournalismus entledigt, die soviel frischen Wind in die deutsche Presselandschaft brachte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>300 Reichste in der Schweiz: Jeder f&uuml;nfte ist Deutscher<\/strong><br>\nSchuldenkrise hin, Frankenst&auml;rke her: Die 300 Reichsten, die in der Schweiz leben, sind in diesem Jahr um weitere 31 Milliarden Franken reicher geworden. Zusammen besitzen sie 512 Milliarden. Beinahe jeder zweite der 300 Reichsten ist aus dem Ausland zugezogen. Vor allem den Deutschen behagt das (Steuer-)Klima in der Schweiz. Jeder F&uuml;nfte besitzt einen deutschen Pass. Die 60 Reichsten aus Deutschland kommen zusammen auf ein Verm&ouml;gen von 90,3 Milliarden Franken, 28 davon sind Milliard&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bilanz.ch\/deutsche2012\">Bilanz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Credit Suisse zahlte 149 Millionen Euro Geldbu&szlig;e<\/strong><br>\nDie Schweizer Gro&szlig;bank hat sich mit der Staatsanwaltschaft au&szlig;ergerichtlich auf ein Bu&szlig;geld geeinigt. Das fiel so hoch aus, weil die Bank-Gesch&auml;ftsleitung die Steuerhinterziehung gef&ouml;rdert hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article111760211\/Credit-Suisse-zahlte-149-Millionen-Euro-Geldbusse.html\">Welt Online<\/a>\n<p><strong>Siehe dazu den Beschluss des Landgerichts D&uuml;sseldorf<\/strong><br>\n&hellip;Die Beteiligte unterst&uuml;tzte in gro&szlig;em Umfang Kunden bei deren Steuerhinterziehungen.<\/p>\n<ul>\n<li> So wurde etwa &ndash; sogar geb&uuml;hrenpflichtig &ndash; angeboten, den Kunden keine Ertr&auml;gnisaufstellung nach Deutschland zu &uuml;bersenden. Diese konnten nur vor Ort in der Schweiz eingesehen werden. Es wurde der Rat erteilt, keine Verm&ouml;genswerte &uuml;ber die Grenze zur Schweiz mitzunehmen. Teilweise wurden Termine zwischen Kunden und Bankmitarbeitern aus der Schweiz in Deutschland vereinbart, um Konten zu er&ouml;ffnen und die Gelder durch die Kundenbetreuer in die Schweiz zu verbringen.<\/li>\n<li>Ferner wurden &uuml;ber Tochtergesellschaften sogenannte Lebensversicherungsm&auml;ntel (Wraps) angeboten, die keine Lebensversicherungspolice im eigentlichen Sinne beinhalteten, sondern in erster Linie dem Zweck dienten, Verm&ouml;genswerte vor dem deutschen Steuerfiskus zu verschleiern. Gelder wurden an die Lebensversicherungsgesellschaften als einmalige Beitragszahlung &uuml;bertragen, ohne dass die Kunden letztlich die wirtschaftliche Verf&uuml;gungsgewalt &uuml;ber die Verm&ouml;genswerte verloren. Zu den Verschleierungsma&szlig;nahmen geh&ouml;rte etwa auch das Angebot von Nummernkonten oder die Beratung des Kunden, zwei Konten zu f&uuml;hren, von denen lediglich eins &bdquo;offiziell&ldquo;, also gegen&uuml;ber den deutschen Finanzbeh&ouml;rden, steuerlich erkl&auml;rt werden sollte, ohne das andere Konto anzugeben. Die Kundenbetreuer sind angehalten worden, Gr&uuml;nde f&uuml;r die Anlageentscheidung zu dokumentieren, sofern diese nicht steuerlich motiviert ist.<\/li>\n<li>Die Beteiligte hat &ndash; wie sich aus Unterlagen zur Mitarbeiterschulung ergibt &ndash; gezielt diejenigen Kunden angesprochen, bei denen sie davon ausging, dass diese beabsichtigten, zumindest die Ertr&auml;ge aus den Verm&ouml;genswerten nicht in Deutschland zu versteuern.<\/li>\n<li>In diesen Unterlagen wird die Art und Weise der Betreuung dieser besonderen Kunden von der in Bezug auf andere Kunden differenziert. Es wird die H&ouml;he der &bdquo;Schwarzgeldproduktion&ldquo; in Deutschland und die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Beratung dieser Kunden (etwa erh&ouml;hte Diskretion) dargestellt. Es wird Wert darauf gelegt, dass kein Datenaustausch zwischen der C. S. (Deutschland) AG und der Muttergesellschaft in der Schweiz stattfindet.<\/li>\n<li>In grenznahen St&auml;dten in der Schweiz sind Filialen eingerichtet worden, die sich auf die Betreuung dieser sogenannten NCAS-Kunden, also Kunden, bei denen man davon ausging, dass sie die Verm&ouml;genswerte bzw. Ertr&auml;gnisse daraus nicht steuerlich erkl&auml;ren w&uuml;rden, spezialisiert haben.<\/li>\n<li>Repr&auml;sentanten sind &ndash; jeweils in regional aufgeteilten Zust&auml;ndigkeiten &ndash; insbesondere f&uuml;r das &bdquo;offshore Cross-Border-Gesch&auml;ft&ldquo; t&auml;tig gewesen, haben die Abl&auml;ufe koordiniert und waren als exklusive Ansprechpartner f&uuml;r die Anlage im Ausland eingesetzt. Es bestand die Verpflichtung f&uuml;r jeden Kundenbetreuer, diesen Repr&auml;sentanten einzuschalten.<\/li>\n<li>In den Schulungsunterlagen werden die Problematik der Beihilfe zur Steuerhinterziehung und die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zum anonymisierten Wertpapiertransfer &uuml;ber bankinterne CpD-Konten dargestellt. Es wird daraus der Schluss gezogen, man d&uuml;rfe keine bankinternen Konten zum Wertpapiertransfer benutzen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/openjur.de\/u\/573836.html\">openJur<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ohne den Kauf von Steuer-CDs durch das nordrhein-westf&auml;lische Finanzministerium w&auml;re diese Beihilfe zum Steuerbetrug wohl nie bekannt geworden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bedarfsgemeinschaft unzeitgem&auml;&szlig;<\/strong><br>\nDas deutsche Sozialmodell entwickelt sich widerspr&uuml;chlich: Zwar sollen nun M&auml;nner und Frauen erwerbst&auml;tig sein. Die sozialrechtliche Konstruktion der Bedarfsgemeinschaft geht jedoch weiterhin von einem traditionellen Familienbild aus &ndash; zum Leidwesen der meisten Paare.<br>\nDie Familienpolitik in Deutschland steuere vorsichtig auf ein neues Leitbild zu, analysieren Jutta Allmendinger, D&ouml;rthe Gatermann und Wolfgang Ludwig-Mayerhofer in einer aktuellen Studie f&uuml;r die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Angestrebt sei eine gleichberechtigte Beteiligung der Geschlechter an der Erwerbsarbeit, kurz: &ldquo;Jeder hat eigenes Geld&rdquo;. Ganz anders sehe es jedoch im Fall l&auml;ngerer Arbeitslosigkeit aus: Hier habe die Hartz-IV-Reform mit den versch&auml;rften Anrechnungsvorschriften f&uuml;r Partnereinkommen, dem &ldquo;R&uuml;ckgriff auf familiale Verpflichtungszusammenh&auml;nge&rdquo;, genau in die Gegenrichtung gewirkt. Die Pr&auml;sidentin des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB), der Soziologie-Professor von der Universit&auml;t Siegen und WZB-Forscherin Gatermann haben empirisch ermittelt, wie Paare zu den aktuellen Regeln des Sozialrechts stehen &ndash; und inwieweit sie gemeinsam oder getrennt wirtschaften. Dazu haben die Wissenschaftler &uuml;ber 1.000 Paare befragt, sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigte wie Arbeitslose.<br>\nDrei Viertel w&uuml;nschen sich einen starken Sozialstaat. Neun von zehn Befragten rechnen damit, dass die Einkommensunterschiede in der Gesellschaft in Zukunft zunehmen und gleichzeitig die Eigenvorsorge f&uuml;r Alter und Krankheit wichtiger wird. Die Erwartung, der Staat werde ihren Lebensstandard sichern oder im Alter und bei Krankheit f&uuml;r die Menschen sorgen, teilten weniger als 40 beziehungsweise 30 Prozent. Diesen pessimistischen Prognosen zum Trotz spricht sich die gro&szlig;e Mehrheit f&uuml;r einen starken Wohlfahrtsstaat aus: Umverteilung der Einkommen, angemessener Lebensstandard f&uuml;r Arbeitslose, ein garantiertes Mindesteinkommen und Wohnraum f&uuml;r jeden, Gesundheitsversorgung, angemessener Lebensstandard im Alter, ein Arbeitsplatz f&uuml;r jeden, der arbeiten will &ndash; alle diese Forderungen sollte der Staat nach Auffassung von wenigstens drei Vierteln der Befragten erf&uuml;llen&hellip;<br>\nRund 75 Prozent stimmten der Aussage zu, der Staat solle gar nicht verlangen, dass jemand mit einem mittleren Einkommen den arbeitslosen Partner versorgen muss. Lediglich im Falle hoher Einkommen und bei Verheirateten stie&szlig; die sozialrechtliche Praxis auf eine gewisse Zustimmung. Gegen eine Anrechnung von Ersparnissen auf Hartz-Leistungen des Partners waren mehr als 80 Prozent&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/41624_41633.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Jobcenter drohte Arbeitslosen &ndash; Nichtraucherkurs oder weniger Hartz IV<\/strong><br>\nDas Jobcenter Nienburg in Niedersachsen steht im Verdacht, sozial Schwache zur Teilnahme an einer Info zur Raucherentw&ouml;hnung gezwungen zu haben. Sonst drohten drei Monate lang Abz&uuml;ge beim Arbeitslosengeld. Die Leitung spricht von einem &bdquo;bedauerlichen Fehler&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/panorama\/jobcenter-drohte-arbeitslosen-nichtraucherkurs-oder-weniger-hartz-iv-id7345815.html\">Der Westen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gericht: Kontoumstellung nur mit Zustimmung des Kunden<\/strong><br>\nDen Ausgangspunkt f&uuml;r das Verfahren bildeten Schreiben der beklagten Bank, die diese im Mai 2012 an Kunden versandt hatte, die &uuml;ber ein Girokonto verf&uuml;gten, f&uuml;r das kein monatliches Entgelt berechnet wurde. In dem Schreiben wurde den Kunden mitgeteilt, dass ihr Konto bereits auf ein anderes, so genanntes &bdquo;Premium-Konto&ldquo; umgestellt worden sei,<br>\nwelches sie nunmehr f&uuml;r 12 Monate mit all seinen Vorteilen kostenlos &ndash; statt f&uuml;r regul&auml;r 5,99 EUR monatlich &ndash; nutzen k&ouml;nnten. Zugleich wurden die Kunden auf ein achtw&ouml;chiges Widerrufsrecht und die M&ouml;glichkeit der K&uuml;ndigung nach Ablauf der 12 Monate hingewiesen&hellip;<br>\nDas Schreiben gebe die Sachlage unrichtig wieder, da es den unzutreffenden Eindruck erwecke, die Kunden m&uuml;ssten den erh&ouml;hten Preis zahlen, wenn sie nicht innerhalb der genannten Frist widerspr&auml;chen. Tats&auml;chlich bed&uuml;rfe es aber f&uuml;r eine Vertrags&auml;nderung<br>\n&uuml;bereinstimmender Willenserkl&auml;rungen beider Parteien; das Angebot der einen Seite m&uuml;sse durch die andere Partei angenommen werden. Zwar sei insoweit keine ausdr&uuml;ckliche Annahmeerkl&auml;rung erforderlich, vielmehr gen&uuml;ge auch ein schl&uuml;ssiges Verhalten. Das blo&szlig;e Schweigen des Erkl&auml;rungsempf&auml;ngers sei demgegen&uuml;ber im Rechtsverkehr<br>\ngrunds&auml;tzlich nicht als Willenserkl&auml;rung anzusehen.<br>\nQuelle: Landgericht M&ouml;nchengladbach\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das Urteil ist insofern interessant und aktuell, da in letzter Zeit immer mehr Banken dazu &uuml;bergehen, <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/newsticker\/news2\/article111309116\/Bild-Immer-mehr-Banken-schaffen-Gratiskonten-ab.html\">Gratiskonten abzuschaffen und Kontof&uuml;hrungsgeb&uuml;hren einzuf&uuml;hren<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>740 Park Avenue<\/strong><br>\nIm &ldquo;reichsten Mehrfamilienhaus der Welt&rdquo; leben mehr Milliard&auml;re als in jedem anderen Geb&auml;ude in den USA. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Es gab in unserer Gesellschaft schon immer einen Graben zwischen den Superreichen und allen anderen, doch in den letzten 30 Jahren hat sich etwas ver&auml;ndert. Der Graben ist zu einem Abgrund geworden&rdquo;, sagt der Regisseur Alex Gibney. &ldquo;2010 verf&uuml;gten die 400 reichsten Amerikaner &uuml;ber mehr Geld als die unteren 50 Prozent unserer Gesellschaft. (&hellip;)<br>\nIn den palast&auml;hnlichen Appartments der 740 Park Avenue gehen Pr&auml;sidenten und Senatoren ein und aus, denen im Gegenzug f&uuml;r Steuersenkungen Millionen f&uuml;r ihre Wahlk&auml;mpfe versprochen werden.(&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/videos.arte.tv\/de\/videos\/740-park-avenue--7081948.html\">Arte<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.L.:<\/strong> Lief am Donnerstag zu nachttrunkener Stunde und wird nochmal zur &ldquo;Prime Time&rdquo; am Dienstag, 18. Dezember 2012, 11:25 Uhr,  ausgestrahlt. Zeigt deutlich, wie durch von Superreichen (die 1 Prozent der 1 Prozent) finanziertem Lobbyismus seit Mitte der Siebziger die Spielregel immer mehr zu ihren Gunsten ge&auml;ndert wurden. Die Tea Party Bewegung kam nicht aus dem Nichts, sondern wurde quasi durch Thinktanks der Superreichen erfunden. Interessant auch, wie eigentlich l&auml;cherlich geringe Spenden in H&ouml;he von 1 Mio. $ an demokratische Senatoren und Repr&auml;sentanten zu Steuergeschenken in Multimilliardenh&ouml;he f&uuml;hren. Und wie durch die Steuergeschenke an die Superreichen der Staat absichtlich handlungsunf&auml;hig gemacht wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Neue Kostenprognose f&uuml;r S21 &ndash; Bahn informiert<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn will nach einem Zeitungsbericht den Aufsichtsrat am 12. Dezember &uuml;ber m&ouml;gliche Mehrkosten beim Bahnprojekt S21 informieren. Danach rechnet sie mit einer Steigerung der Kosten in dreistelliger Millionenh&ouml;he. Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Gr&uuml;ne) geht sogar von einer Milliarde Euro aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr3.de\/info\/nachrichten\/Neue-Kostenprognose-fuer-S21-Bahn-informiert\/-\/id=47428\/did=1861362\/14rwx8b\/%20\">SWR 3<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Krankenhausinfektionen: ALERTS-Studie am Uniklinikum Jena schlie&szlig;t Forschungsl&uuml;cke in Deutschland<\/strong><br>\nBisher sch&auml;tzen Experten die Zahl der F&auml;lle im Jahr, in denen sich Patienten in einem deutschen Krankenhaus eine Infektion zuziehen. Zahlen von 600.000 und mehr werden genannt, weil aktuelle, fundierte Ausgangsdaten fehlen. Diese Forschungsl&uuml;cke schlie&szlig;t die ALERTS-Studie am Universit&auml;tsklinikum Jena. Als ein zentrales Projekt des vom BMBF gef&ouml;rderten Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums &bdquo;Center for Sepsis Control and Care&ldquo; erfasste sie ein Jahr lang die Zahl der am Klinikum auftretenden Krankenhausinfektionen. Das Ergebnis: Bei 4,3% der in den ersten sechs Monaten behandelten F&auml;lle, genau 823-mal traten Krankenhausinfektionen auf. Die Auswertung weiterer sechs Monate l&auml;uft noch. &bdquo;Damit k&ouml;nnen wir die bisherigen Expertensch&auml;tzungen f&uuml;r deutsche Kliniken best&auml;tigen und erstmals wissenschaftlich untersetzen&ldquo;, wertet der Studienleiter Prof. Dr. Frank M. Brunkhorst das Ergebnis. &bdquo;Und wir haben die Voraussetzungen f&uuml;r die n&auml;chste Studienphase geschaffen, denn ohne Ausgangswerte l&auml;sst sich der Effekt von Pr&auml;ventionsma&szlig;nahmen nicht ermitteln&ldquo;, so der Intensivmediziner und Sepsisexperte weiter. Genau das ist das Ziel der zweiten Studienphase von ALERTS. In Erg&auml;nzung zu den bestehenden Hygieneregeln werden Ma&szlig;nahmen zur gezielten Pr&auml;vention der h&auml;ufigsten Krankenhausinfektionen wie Wund- oder Atemwegsinfektionen entwickelt, die auf die jeweilige Patientengruppe und die Abl&auml;ufe in der Klinik zugeschnitten sind. Ob und wie wirksam die einzelnen Ma&szlig;nahmen sind, wird sich ab M&auml;rz 2013 zeigen, denn dann beginnt eine erneute Erfassung der Infektionen. Parallel wird anhand der Daten ein exakteres Risikoprofil formuliert, um so spezielle Patientengruppen noch gezielter und wirksamer zu sch&uuml;tzen zu k&ouml;nnen. Prof. Brunkhorst: &bdquo;Es ist unser Ziel, die Krankenhausinfektionen an unserem Klinikum nachhaltig um 20% zu reduzieren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jenapolis.de\/2012\/11\/alerts-studie-am-uniklinikum-jena-schliesst-forschungsluecke-in-deutschland\/\">Jenapolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> &Uuml;bertr&auml;gt man die in Jena ermittelten 4,3 Prozent auf die Zahl der Krankenhausf&auml;lle von 2011 kommt man auf 761.000 Krankenhausinfektionen. Nur, was hat man von der Best&auml;tigung fr&uuml;herer Sch&auml;tzungen. Man wei&szlig; doch schon l&auml;ngst, dass die deutsche Hygienesituation in Krankenh&auml;usern f&uuml;r ein solch hochentwickeltes Land skandal&ouml;s ist. Und eine weitere Studie zu Ma&szlig;nahmen zur gezielten Pr&auml;vention von Krankenhausinfektionen ist eigentlich unn&ouml;tig. Da kann man z.B. vorhandene US-Studien zu Rate ziehen oder einfach dem Beispiel der skandinavischen L&auml;nder oder der Niederlande folgen. Zun&auml;chst einmal k&ouml;nnte man die vorhandenen Hygiene-Richtlinien f&uuml;r Krankenh&auml;user einfach einmal umsetzen. Das gro&szlig;e Problem ist der Wille zu Umsetzung. Und sinnvoll w&auml;re es, mehr Geld in Mikrobiologen, mehr Geld in Hygienefachleute zu investieren. Die Mehrkosten w&uuml;rden die weggefallenen Kosten f&uuml;r die Behandlung z.B. von MRSA-Infizierten mehr als auffangen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Netzwerk der Macht in Aktion &ndash; Die Bertelsmann Stiftung nimmt sich der Kommunalpolitik an<\/strong><br>\nKr&auml;mer zieht nach der Lekt&uuml;re dieser Handreichungen folgende Schl&uuml;sse: &bdquo;Bei alledem geht es letztlich um nichts anderes als die Einf&uuml;hrung betriebswirtschaftlicher und marktorientierter Verwaltungsmanagement-Methoden, die der Abschaffung demokratischer Prinzipien und des Haushaltsrechts der Kommunalparlamente (in einem ersten Schritt) dienen. An die Stelle der Aufbringung &ouml;ffentlicher Mittel (Steuern), deren H&ouml;he sich nach der Leistungsf&auml;higkeit des Steuerzahlungspflichtigen richtet, sollen die Kommunen [sich] nach betriebswirtschaftlichen Methoden [&hellip;] managen und die Aufbringung der erforderlichen Mittel soll entweder durch Leistungsk&uuml;rzungen, ehrenamtliche Arbeit oder durch die Herausgabe von Kommunalanleihen durch die Kommunen am Kapitalmarkt erwirtschaftet werden. Wobei nat&uuml;rlich an Letzterem wieder einmal auch die Banken und Kapitalanlagevermittler durch Provisionen mitverdienen und die Reichen und Superreichen in unserer Gesellschaft ggf. weitere sichere relativ gut verzinsliche Anlagem&ouml;glichkeiten erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/me-magazine.info\/2012\/12\/02\/bertelsmann-stiftung-nimmt-sich-der-kommunalpolitik-an\/\">me-magazine<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe <a href=\"http:\/\/www.wegweiser-kommune.de\/themenkonzepte\/demographie\/Demographie.action?renderStudien&amp;redirect=false\">dazu etwa den wegweiser-kommune.de der Bertelsmann Stiftung<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>FR: Im Feuilleton tranken sie Wein<\/strong><br>\nDie &ldquo;Frankfurter Rundschau&rdquo; war eine Institution der Bundesrepublik, errichtet um Adorno und &Auml;ppelwoi. Jetzt ist sie die erste &Uuml;berregionale, die Insolvenz anmeldet. Was bedeutet das f&uuml;r den Menschen und seine Zeitung?&hellip;<br>\nIm dritten Quartal 2012 ist die offizielle Auflage 117.000. Wirklich verkauft worden sind 81.700 Exemplare, E-Paper inklusive. Allein seit dem Einstieg des DuMont Verlages 2006 hat man 30.000 K&auml;ufer verloren, also mehr als ein Viertel&hellip;<br>\nDoch als der Verleger Alfred Neven DuMont sich nach dem Kauf der Rundschau mit den Ressortleitern traf und sie neugierig fragte, wie sie denn &ldquo;linksliberal&rdquo; zeitgem&auml;&szlig; in Zeitung umsetzen w&uuml;rden, bekam er eben auch keine Antwort&hellip;<br>\nIst die Rundschau ein Beleg daf&uuml;r, dass Zeitungen, denen es mehr um die Gesellschaft geht und weniger um den Gewinn, unter den heutigen Bedingungen bei privatwirtschaftlichen Verlegern nicht gut aufgehoben sind, wie ihr fr&uuml;herer Chefredakteur Wolfgang Storz in der taz schrieb, um sofort nach dem Staat zu schreien? Sie ist wohl doch eher ein Beispiel, wie es kommen kann. Nicht, wie es kommen muss&hellip;<br>\n&ldquo;Die ,Rundschau&rsquo; hat sich er&uuml;brigt als gesellschaftliche Informationsquelle&rdquo;, sagt der Soziologe (Peter Unfried).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=hi&amp;dig=2012%2F12%2F01%2Fa0023&amp;cHash=bd31a32c063f78917403f7134d9a4d07\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Gerade habe ich diese &ldquo;Geschichte&rdquo; der Rundschau von Peter Unfried in der TAZ gelesen&hellip;..- und mir dabei vor allem gedacht, es ist vor allem die &ldquo;Geschichte&rdquo; einer  Ver&auml;nderung der Milieus seit Beginn der siebziger Jahre mit dem Ende des &ldquo;Sozialliberalismus&rdquo; und dann einer Wende hin zu dem Siegeszug des Neoliberalismus &ndash; mit dem Ende von Bretton Woods und dann in Deutschland mit dem Lambsdorff-Papier als &ldquo;Scheidungs-Dokument&rdquo; f&uuml;r die sozial-liberale Regierung &ndash; aber bis zu dieser Erkenntnis kann man nicht mehr mit Adorno allein oder auch mit den Milieus der TAZ (Peter Unfried) vordringen..<\/em><br>\n<em>Es gab eben keine intellektuelle &ldquo;Leitfigur&rdquo; &ndash; wie einst Adorno nach dem Faschismus und zweiten Weltkrieg &ndash; mehr. Bei unserem guten J&uuml;rgen Habermas wurde &ndash; wegen der Verweigerung einer Hinwendung zum &ouml;konomischen Sachverhalt &ndash; eben das Hemd zu einer &ldquo;Aufkl&auml;rung&rdquo; &ndash; gerade mit Blick auf das wirtschaftlich geplante Europa &ndash; zu kurz.<br>\nDas gro&szlig;artige Aufb&auml;umen im &ldquo;Historikerstreit&rdquo; gegen Nolte war ja auch &ldquo;nur&rdquo; r&uuml;ckw&auml;rtsgewandt.<\/em><br>\n<em>Und ohne diesen Kontext mit einer Hinwendung zur neoliberalen  Marktradikalit&auml;t , der wie Gerd Mielke es einmal ausdr&uuml;ckte , wie eine weitere gro&szlig;e &ldquo;reeducation&rdquo; &uuml;ber das deutsche Volk gezogen wurde (welchen Anteil daran hatten doch vor allem die Wirtschaftsredaktionen, die selbst schon einer &ldquo;Gehirnw&auml;sche&rdquo; fast verd&auml;chtig wurden, so kontroverslos wurde doch zumindest seit der Jahrtausendwende (nach einhelliger Meinung der &ldquo;richtige&rdquo; Beginn des Niedergangs der Rundschau!)  Wirtschaft nur noch &ldquo;marktradikal&rdquo; gedacht, ohne, dass die FR wie bei Asterix (Ganz Gallien ? nein&hellip;) eine klare Gegenposition z.B. jetzt mit dem Schwerpunkt &ldquo;Marktversagen&rdquo; und &ldquo;Staatsbedeutung&rdquo; entwickeln konnte (von einzelnen guten Beitr&auml;gen abgesehen) &ndash;  Und dar&uuml;ber hinaus erwuchs dieser &ldquo;neuen&rdquo; Marktradikalit&auml;t eben  aus einem gro&szlig;en Teil der sog. 68-er auch noch sch&ouml;n &ldquo;gewendete&rdquo; Mitstreiter (wegen der Freude an einer Kritik des &ldquo;Staatsversagens&rdquo; bei Friedman und Hayek). Und erst mit diesem Hintergrund kann ich dann auch  verstehen, wieso &ldquo;die Rundschau-Milieus, die Gewerkschaften, die Industriegesellschaft und nicht zuletzt die SPD an Kraft und Bedeutung verloren&rdquo; (Unfried) &ndash; ja eigentlich immer mehr zerbr&ouml;selten und an Deutungshoheit verloren.<\/em><br>\n<em>Aber das war ja in der Offensive von Friedman und Hayek durchaus so beabsichtigt &ndash; und wurde von der Unternehmerseite tatkr&auml;ftig mit betrieben. ( vgl. bei uns dann u.a. die &ldquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&rdquo; (INSM).<\/em><br>\n<em>Interessanterweise wurden auch die &ndash; f&uuml;r mich &ndash; relevanten Leute aus der Wirtschaftsredaktion der FR wie z.B. Rolf Dietrich Schwartz oder auch Peter Ziller in diesem Artikel in der TAZ &uuml;berhaupt nicht angesprochen &ndash; ebenso wenig die immer noch politisch so rege Jutta Roitsch, deren &ldquo;Wort&rdquo; in den Gewerkschaften bei ihrer Gewerkschaftsberichterstattung immer einen hohen Stellenwert hatte. Die aber nicht nur f&uuml;r die m.E. so bedeutende &ldquo;Seite Drei&rdquo; mit zust&auml;ndig war, sondern auch f&uuml;r die fr&uuml;here &ldquo;Dokumentationsseite&rdquo; in der FR. Also Dinge, die ein regelrechtes Markenzeichen der Rundschau waren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Verschw&ouml;rung gegen Brandt<\/strong><br>\nNachdem 1969 erstmals ein SPD-Politiker Bundeskanzler wurde, bauten CDU- und CSU-Anh&auml;nger einen eigenen Nachrichtendienst auf. Ein unglaublicher Spionagefall.<br>\nDies ist die erstaunliche Geschichte einer Verschw&ouml;rung. Sie begann im Herbst 1969 und endete Mitte der achtziger Jahre, sie spielt nicht irgendwo, sondern im Herzen der politischen Landschaft der Bundesrepublik Deutschland, tief verankert in den konservativen Parteien CDU und CSU. Es geht dabei um nicht weniger als um die Gr&uuml;ndung eines eigenen Nachrichtendienstes, abseits der &Ouml;ffentlichkeit und jeder parlamentarischen Kontrolle. Verschiedene Geheimdienstfiguren spielen eine Rolle und ein internationales Netz schillernder Agenten, alles in enger Abstimmung mit christsozialen Hardlinern. Franz Josef Strau&szlig; hat den Dienst unterst&uuml;tzt, Helmut Kohl hat von ihm gewusst. Finanziert wurden die schwarzen Spione im Verborgenen, aus un&uuml;bersichtlichen Kan&auml;len. Nach den Unterlagen, die dem ZEITmagazin vorliegen, kostete dieser Nachrichtendienst mehrere Millionen Mark.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/49\/Spionage-CDU-CSU-Willy-Brandt\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&Uuml;ber den Sinn und Unsinn von Hochschulrankings<\/strong><br>\nWas kann man von solchen Rankings halten?<br>\nDie Hochschulen in Deutschland, zumindest sechs von ihnen, nur noch wenig. Sie scheren aus, wollen k&uuml;nftig alle Umfragen und Ranglisten boykottieren. Fachgesellschaften, wie die f&uuml;r Chemie, Soziologie oder Anglistik, empfehlen ihren Mitgliedern, das Ranking des Centrums f&uuml;r Hochschulentwicklung zu boykottieren. Die Methoden seien fragw&uuml;rdig und die Arbeitsbelastung f&uuml;r alle Beteiligten unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig. Man sei schlie&szlig;lich f&uuml;r die Forschung und Lehre da, hei&szlig;t es und nicht f&uuml;r die Lieferung von Daten.<br>\nDas sei eine Blockadehaltung, rufen die Bef&uuml;rworter. Wo k&auml;men wir da hin, wenn sich Forschungseinrichtungen der Erforschung ihrer selbst entz&ouml;gen? Fest steht, dass von der Position auf den Hochschulranglisten vieles abh&auml;ngt, vor allem finanziell. Es geht um F&ouml;rdert&ouml;pfe, das Buhlen um Studenten und das Renommee der Hochschulen.<br>\nEs diskutieren:\n<ul>\n<li>Prof. J&uuml;rgen Hesselbach, Pr&auml;sident, Technische Universit&auml;t Braunschweig<\/li>\n<li>Dr. Volker Meyer-Guckel, stv. Generalsekret&auml;r, Stifterverband f&uuml;r die Deutsche Wissenschaft<\/li>\n<li>Prof. Sighard Neckel, Goethe-Universit&auml;t Frankfurt, Vorstandsmitglied Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Soziologie<\/li>\n<li>Prof. Frank Ziegele, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung CHE<\/li>\n<\/ul>\n<p>Moderation: Michael Kr&ouml;her, manager magazin, Christian Floto, Deutschlandfunk<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/kulturgespraech\/1923026\/%20\">DLF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wieder einmal eine ziemlich unausgewogene Zusammensetzung der Diskussionsrunde. Drei von vier halten das CHE-Ranking f&uuml;r gut. Kein Wort dar&uuml;ber, dass der Stifterverband f&uuml;r die Deutsche Wissenschaft, der ein verl&auml;ngerter Arm der Wirtschaft auch in den Hochschulen ist. Keine Silbe &uuml;ber die &bdquo;Mission&ldquo; des bertelsmannschen CHE als Motor einer durch Wettbewerb um Drittmittel und um Studierende gesteuerten &bdquo;unternehmerischen Hochschule&ldquo;. Au&szlig;er dem Soziologen Neckel, kein Kritiker des CHE-Rankings. Warum braucht eigentlich der DLF f&uuml;r die Moderation einen Redakteur des Wirtschaftsblatts manager-magazin?<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Universit&auml;t Hamburg steigt aus<\/strong><br>\nDie Universit&auml;t Hamburg wird sich k&uuml;nftig nicht mehr an Rankings und Umfragen beteiligen, bei denen deutsche und internationale Universit&auml;ten gegeneinander ausgespielt werden k&ouml;nnten. Das gab die Hochschule am 19. September 2012 bekannt. Weiter kooperieren will die Universit&auml;t hingegen bei Anfragen von Institutionen der &ouml;ffentlichen Hand. Andere Anfragen w&uuml;rden nur &ldquo;gegen Vollkostenrechnung&rdquo; beantwortet. Davon ausgenommen seien Anfragen aus Anlass wissenschaftlicher Untersuchungen, an deren Zustandekommen die Universit&auml;t Hamburg ein Interesse habe.<br>\nBefragungen von Personal oder Studierenden beruhten zumeist auf &ldquo;zu kleinen Stichproben&rdquo; und w&uuml;rden &ldquo;einfachste statistische G&uuml;tekriterien&rdquo; nicht ber&uuml;cksichtigen, hie&szlig; es zur Begr&uuml;ndung. Gleichwohl beeinflussten verzerrte Umfrageergebnisse Bewerberverhalten und die Zuwendungsbereitschaft von Staat und Drittmittelgebern. Au&szlig;erdem sehe sich die Universit&auml;t nicht mehr in der Lage, die Flut der Anfragen zu bew&auml;ltigen, ohne die Kernaufgaben von Wissenschaft und Verwaltung zu vernachl&auml;ssigen.<br>\nIn die Kritik ist insbesondere das Hochschulranking des Centrums f&uuml;r Hochschulentwicklung (CHE) geraten. Nach der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Soziologie (vgl. Newsletter 7\/2012) und dem Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands haben nun auch die Gesellschaft Deutscher Chemiker und die Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Erziehungswissenschaft zum Boykott des Rankings aufgerufen.<br>\nQuelle: Deutscher-Hochschul-Verband, DHV-Newsletter 10\/2012<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung M.K.:<\/strong> Mehr und mehr Universit&auml;ten steigen aus dem vom CHE und der Bertelsmann-Stiftung entwickelten Hochschulranking aus, weil sie endlich erkennen, dass die Hochschulen durch diese pseudowissenschaftlichen Rankings bei ihrem Wettbewerb um Studenten und &ouml;ffentliche wie private Gelder nur gegeneinander ausgespielt werden sollen und die wirklichen wissenschaftlichen Leistungen und der Wettbewerb um sie durch das CHE\/Bertelsmann-Ranking eher behindert als gef&ouml;rdert wird.<\/em><br>\n<em>Trotz dieser inzwischen an den Hochschulen langsam reifenden Erkenntnis, soll bei den Kommunen ein solches Ranking hinsichtlich der Beurteilung ihres Managements und ihrer Kreditw&uuml;rdigkeit erst noch eingef&uuml;hrt werden und die Kommunen sollen in denselben &ndash; f&uuml;r sie nachteiligen Wettbewerb &ndash; geschickt werden, wie es bei den Hochschulen und Universit&auml;ten bereits in der Vergangenheit gemacht wurde.<\/em><br>\n<em>Diese verquasten Ideen von Ranking und Benchmarking und New Public-Management usw. usw. der Bertelsmann-Stiftung und derjenigen Institutionen, auf die diese Stiftung und die dahinterstehenden Unternehmen der Bertelsmann-Gruppe (RTL, Random House, Gruhner und Jahr, DER SPIEGEL, DER STERN, arvato, usw. usw.) ma&szlig;geblichen Einfluss haben.<\/em><br>\n<em>Dabei geht es stets und st&auml;ndig um ein und dasselbe bei Bertelsmann, der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und den Wirtschaftslobbyisten:<\/em><br>\n<em>Abschaffung des Sozialstaates, des Demokratie-Prinzips und Schw&auml;chung des Rechtsstaates zugunsten einer &Ouml;konomisierung aller Lebensbereiche, zugunsten massiver Steuerersparnisse f&uuml;r die Reichen und Einflussreichen (Lobbyisten), Manipulation der &Ouml;ffentlichkeit durch von ihnen bestimmte Medien. Dies alles sei aus Gr&uuml;nden der Demographie, der Globalisierung und des Geldmangels etc. etc. dringend geboten.<\/em><br>\n<em>Wer das alles so glaubt wird selig! W&auml;hlt CDU\/CSU, F.D.P oder GR&Uuml;NE, &hellip; hat eine Riester- oder R&uuml;rup-Rente (weniger f&uuml;r eine Aufbesserung der eigenen privaten Altersversorgung als zum Vorteil der Versicherungsgesellschaften und zur Verbesserung der Provisionen der Versicherungsvertreter), glaubt den Finanzoptimierern von DVAG oder AWD oder anderen Wortverdrehern und Angela Merkel (CDU) oder Peer Steinbr&uuml;ck (SPD) und vielleicht sogar Guido Westerwelle oder Phillip R&ouml;sler, beide von der F.D.P.<\/em><br>\n<em>Kurz: Er hat von den wirklichen Dingen des Lebens, insbesondere aber davon, wie bei uns Politik und Meinung gemacht wird, keine Ahnung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands<\/strong><br>\nSchwarz-Gelb, Rot-Gr&uuml;n, eine Gro&szlig;e Koalition oder doch ein B&uuml;ndnis aus Union, FDP und Gr&uuml;nen? Schon jetzt wird &uuml;ber m&ouml;gliche Konstellationen nach der Bundestagswahl spekuliert. Nur eine Partei taucht dabei nicht auf: die Linke. Jetzt r&auml;cht sich die jahrelange Fundamentalopposition von Oskar Lafontaine.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundestagswahl-linke-spielt-bei-koalitionsspekulationen-keine-rolle-a-870050.html\">SPIEGEL online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.K.:<\/strong> Wie war das mit der Medienblockade hinsichtlich der Linken? Und weiter geht das Linken-Bashing auf SPON. B&ouml;jrn Hengst scheint bei SPON geradezu darauf abonniert zu sein. Sicher nicht falsch, wenn man noch was werden will. Da kann der Bl&ouml;dsinn, den man verzapft, nicht gro&szlig; genug sein: &ldquo;Jetzt r&auml;cht sich die jahrelange Fundamentalopposition von Oskar Lafontaine.&rdquo; Die Linke ist bekanntlich die einzige im Bundestag vertretene Partei, die eine klare Position gegen den neoliberalen Mainstream bezieht. Das hei&szlig;t heute Fundamentalopposition bei der neoliberalen Journaille. Und Lafontaine ist sowieso an allem schuld. Wobei der Titel nicht ohne Zynismus ist. Gerade die Mainstreampresse tut ihr M&ouml;glichstes, um die Linke aus dem &ouml;ffentlichen Bewusstsein fernzuhalten bzw. nur mit einem negativen Image auftreten zu lassen. Das jetzt der Linken in die Schuhe zu schieben, macht das ganze fast zu einem Anw&auml;rter auf die Manipulation der Woche.<\/em><br>\n<em>Und Peer Steinbr&uuml;ck als SPD-Kanzlerkandidat ist sicher das Beste, was dem neoliberalen Mainstream passieren konnte. Eine linke Mehrheit ist damit absolut zuverl&auml;ssig ausgeschlossen. Ich wiederhole mich zwar, aber man kann &uuml;ber die D&auml;mlichkeit der SPD nur noch den Kopf sch&uuml;tteln.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Mythos &Uuml;berfremdung<\/strong><br>\nDer britisch-kanadische Autor Doug Saunders r&auml;umt mit islamfeindlichen Vorurteilen auf:<br>\nSie kommen in Scharen, &uuml;berfluten den Westen und rei&szlig;en die Vorherrschaft nicht nur in Glaubensfragen an sich: integrationsunwillige Muslime.<br>\nDieses Horrorszenario haben Einwanderungskritiker der unterschiedlichsten Couleur in ganz Europa popul&auml;r gemacht. In Deutschland war es vor allem Thilo Sarrazin mit seinem umstrittenen Bestseller &ldquo;Deutschland schafft sich ab&rdquo;.<br>\nDer britisch-kanadische Publizist Doug Saunders hat die vermeintlich wissenschaftlich begr&uuml;ndeten Argumente f&uuml;r die These von der drohenden &Uuml;berfremdung Punkt f&uuml;r Punkt unter die Lupe genommen und r&auml;umt mit den zu Fakten verbr&auml;mten Vorurteilen in seinem neuen Buch auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wissen-kultur\/ttt\/sendung\/wdr\/2012\/saunders-102.html\">ARD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>&bdquo;Mehr als Klerikalfaschismus&ldquo;<\/strong><br>\nDer Buchautor und ehemalige katholische Religionslehrer David Berger &uuml;ber Kreuz.net, Antisemitismus, die katholische Kirche und einen homophoben Papst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Koordinator-ueber-Stoppt-kreuznet\/!106457\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Pentagon will Hunderte Spione ins Ausland schicken<\/strong><br>\nDas US-Milit&auml;r reagiert auf &ldquo;neue Bedrohungen&rdquo; und baut seinen Geheimdienst massiv aus. So soll ein US-Spionagenetz von noch nie dagewesenem Umfang entstehen&hellip;<br>\nSeit die USA verst&auml;rkt auf Drohnenangriffe setzen, bekommen Geheimdienstinformationen eine noch wichtigere strategische Rolle. Derzeit ist &ndash; au&szlig;erhalb des Kriegsgebietes Afghanistan &ndash; vor allem die CIA verantwortlich f&uuml;r t&ouml;dliche Angriffe mit ferngelenkten Flugzeugen.<br>\nDer Ausbau der Geheimdienste h&auml;nge mit dem strategischen Umdenken der Regierung Obama zusammen, berichtete die Washington Post: Sie setze lieber auf Spionage und verdeckte Aktionen statt auf konventionelle Milit&auml;roperationen.<br>\nDie DIA selbst darf anders als die CIA keine Angriffe wie etwa Drohneneins&auml;tze oder Sabotageakte ver&uuml;ben. Sie liefert aber den Streitkr&auml;ften Informationen f&uuml;r deren Milit&auml;rschl&auml;ge. Mit dem Ausbau des Milit&auml;rgeheimdienstes k&ouml;nnten die t&ouml;dlichen Angriffe und Geheimoperationen zunehmen, spekulierte die Washington Post.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2012-12\/usa-militaergeheimdienst-ausbau\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Schwere Schlappe in Katalonien<\/strong><br>\nDer Plan von Artur Mas ist gescheitert. Der aktuelle und k&uuml;nftige Pr&auml;sident der Autonomieregierung Kataloniens zog die Wahlen um zwei Jahre vor &ndash; mit dem Versprechen, in der kommenden Legislaturperiode eine Volksabstimmung &uuml;ber die Unabh&auml;ngigkeit seiner nordostspanischen Region abzuhalten. Seine konservativ-nationalistische Converg&egrave;ncia i Uni&oacute; (CiU) wollte sich damit an die Spitze einer breiten Bewegung setzen, die im September weit &uuml;ber eine Million Menschen auf die Stra&szlig;en Barcelonas brachte. Doch die CiU brach bei den Wahlen ein. Stattdessen profitierte die linksseparatistische Republikanische Linke Kataloniens (ERC) von der Unabh&auml;ngigkeitsdebatte.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2012%2F11%2F27%2Fa0096&amp;cHash=44c3e699b3ca201c30fd4d0896bc6115\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2012%2F11%2F27%2Fa0057&amp;cHash=1d0ef9f953ceffe2e6e83e8aeb70aa8d\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Was hei&szlig;t hier schwere Schlappe in Katalonien? Richtig ist, dass die CiU von Artur Mas Stimmen verloren hat, aber der Separatismus hat gewonnen. Bei der h&ouml;chsten Wahlbeteiligung seit &uuml;ber 20 Jahren (70 Prozent) sind nun 87 der 135 Abgeordneten im Parlament tendenziell Separatisten und d&uuml;rften trotz aller Meinungsverschiedenheiten, z. B. in der Wirtschaftspolitik, ein Plebiszit &uuml;ber die Losl&ouml;sung Kataloniens vom spanischen Staat anstreben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: The Daily Show<\/strong><br>\nLeser D.L. schreibt uns: &bdquo;Ich kann verstehen, wenn viele Ihrer Leser englischsprachige Texte oder Videos ablehnen. Aber manchmal gibt es einfach Inhalte, zu denen es keine wirklichen deutschen Alternativen gibt. Die auf ZDF heute Show mit Oliver Welke schafft es meiner Meinung nach eher selten dem Original das Wasser zu reichen. Die Sendung vom 27.11.2012 ist in voller L&auml;nge zu empfehlen. Neben einem Interview mit Warren Buffett, werden die Proteste von Wal-Mart Angestellten, die Abwicklung des Twinkie-Herstellers sowie der Brand in der Textilfabrik und deren Auswirkungen auf Wal-Mart besprochen.<br>\nIntelligente Unterhaltung, die aufkl&auml;rt und informiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.thedailyshow.com\/full-episodes\/tue-november-27-2012-warren-buffett---carol-loomis\">The Daily Show<\/a>\n<p>Und wer schon immer einmal wissen wollte, was aus den politischen Beratern nach dem Ende eines Wahlkampfes wird, sollte sich diesen 5 Minuten langen Beitrag unbedingt anschauen. Ich habe nicht gewusst, dass <a href=\"http:\/\/www.thedailyshow.com\/watch\/wed-november-28-2012\/consultants-without-borders\">politische Strategen aus den USA auch f&uuml;r &ldquo;Kunden&rdquo; im Ausland arbeiten<\/a> und gefallenen Regimen und Politikern damit ein Comeback bescheren.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-15329","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15329","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15329"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15329\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15333,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15329\/revisions\/15333"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15329"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15329"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15329"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}