{"id":153496,"date":"2026-07-09T08:28:28","date_gmt":"2026-07-09T06:28:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153496"},"modified":"2026-07-09T08:28:28","modified_gmt":"2026-07-09T06:28:28","slug":"hinweise-des-tages-5134","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153496","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153496#h01\">Wo der Hausverstand triumphiert, ist die Volkswirtschaft verloren <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153496#h02\">Erheblicher Teil der Bev&ouml;lkerung untersch&auml;tzt Entwicklung der Kaufkraft &ndash; Konsumverzicht und Misstrauen als Folge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153496#h03\">Auf dem Irrweg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153496#h04\">Kommt dieses Jahr der &raquo;hei&szlig;e Herbst&laquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153496#h05\">Mehr und l&auml;nger (sachgrundlos) befristen. Anmerkungen zu einer der 34 Ma&szlig;nahmen der <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153496#h06\">Neue Gasreserve: Auf Gaskunden kommt jetzt die n&auml;chste Umlage zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153496#h07\">Stoppt die Deutsche Bahn!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153496#h08\">Nord Stream verliert vor Gericht in London: Interessante Thesen zu den T&auml;tern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153496#h09\">Krieg gegen Iran: Alles auf Anfang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153496#h10\">Jenseits der NATO<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153496#h11\">Kanonen statt Butter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153496#h12\">Ein Bundesland als &bdquo;Flugzeugtr&auml;ger&ldquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153496#h13\">Auf Kriegsfu&szlig; mit der Wahrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153496#h14\">Massen&uuml;berwachung per Gesetz: Dobrindt will die Daten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153496#h15\">Gegenwind wird st&auml;rker: SPD-Fraktion gegen De-facto-Abschaffung der Informationsfreiheit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wo der Hausverstand triumphiert, ist die Volkswirtschaft verloren <\/strong><br>\n&bdquo;Wir werden den Menschen etwas abverlangen m&uuml;ssen&ldquo;. Dieser Satz des Bundesfinanzministers vom vergangenen Wochenende zeigt die Konfusion, die von diesem Land Besitz ergriffen hat, in voller Sch&ouml;nheit. Weil es uns schlecht geht, m&uuml;ssen wir den G&uuml;rtel enger schnallen. Der Hausverstand, so nennt man die Logik der schw&auml;bischen Hausfrau in &Ouml;sterreich, hat klare Vorstellungen davon, was in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation zu tun ist. Der Hausverstand sagt dem Familienoberhaupt, dass man nicht darauf warten kann, bis die schwierigen Zeiten vorbei sind, sondern dass man das tun muss, was man als Familie oder als kleines Unternehmen nun einmal tun kann: Den G&uuml;rtel enger schnallen und darauf hoffen, dass sich auf diese Weise die Krise aussitzen l&auml;sst.<br>\nIch habe schon in meiner letzten Kolumne erkl&auml;rt, warum die einzelwirtschaftliche Sicht systematisch in die Irre f&uuml;hrt, wenn es um volkswirtschaftliche Fragen geht. Wenn alle sich in der Weise anpassen, die der Hausverstand diktiert, konkurrieren sie sich gegenseitig in den Abgrund. Weil die Kosten des Einen die Einnahmen des Anderen sind, f&uuml;hrt Kostensenkung bei Haushalten und Unternehmen nicht aus der Krise heraus, sondern direkt hinein.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/07\/08\/wo-der-hausverstand-triumphiert-ist-die-volkswirtschaft-verloren\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/252026\/wo-der-hausverstand-triumphiert-ist-die-volkswirtschaft-verloren\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Erheblicher Teil der Bev&ouml;lkerung untersch&auml;tzt Entwicklung der Kaufkraft &ndash; Konsumverzicht und Misstrauen als Folge<\/strong><br>\nZwischen 2021 und 2023 haben Pandemie und Ukrainekrieg die Inflation angefacht und die real verf&uuml;gbaren Einkommen sinken lassen. Mittlerweile wurde das Minus durch Tariferh&ouml;hungen, einen h&ouml;heren Mindestlohn, Rentenerh&ouml;hungen und nachlassende Teuerung zumindest im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt wieder wettgemacht. In der Wahrnehmung der Bev&ouml;lkerung ist die Situation aber weitaus negativer: Knapp 60 Prozent der Menschen hielten die eigene Kaufkraft Ende 2025 immer noch f&uuml;r geringer als vor dem Inflationsschock. Die Folge sind Sorgen hinsichtlich der k&uuml;nftigen Entwicklung der Lebenshaltungskosten, Zur&uuml;ckhaltung beim Konsum und Misstrauen gegen&uuml;ber der Bundesregierung. Das geht aus einer Analyse des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-kaufkraft-konsumverzicht-und-misstrauen-77676.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Auf dem Irrweg<\/strong><br>\nMit neoliberalen Rezepten besteht Deutschland in der Wolfswelt nicht. Es braucht eine v&ouml;llig neue Wirtschaftspolitik. [&hellip;]<br>\nDie Medizin aus dem vergangenen Jahrhundert wirkt unter den Bedingungen der Wolfswelt nicht mehr. Ausgerechnet der Hegemon hat sich von der liberalen Wirtschaftsordnung abgewandt, die er geschaffen und &uuml;ber Jahrzehnte garantiert hatte. In den USA w&auml;chst seit Jahren partei&uuml;bergreifend die &Uuml;berzeugung, dass die Turboglobalisierung eine kleine Elite reich gemacht, der breiten Mehrheit jedoch geschadet hat. Donald Trumps Handelskrieg mag besonders rabiat sein, entspringt aber derselben Skepsis gegen&uuml;ber dem Freihandel, die bereits linke Globalisierungskritiker formulierten. Biden wie Trump versprachen, Industriearbeitspl&auml;tze in das ver&ouml;dete amerikanische Herzland zur&uuml;ckzuholen und dem Konkurrenten China durch Technologieexportverbote das Wasser abzugraben. Das hochverschuldete Land hat es satt, Konsument der letzten Instanz zu sein. Damit f&auml;llt der Wachstumsmotor weg, der die Weltwirtschaft jahrzehntelang angetrieben hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/wirtschaft-und-oekologie\/artikel\/auf-dem-irrweg-1-9173\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kommt dieses Jahr der &raquo;hei&szlig;e Herbst&laquo;?<\/strong><br>\nDie Regierung greift Acht-Stunden-Tag, Renten und Sozialleistungen an, w&auml;hrend VW und Mercedes massenhaft Stellen abbauen. Doch die Gewerkschaften zaudern mit Widerstand. Dabei br&auml;uchte es jetzt eine Offensive gegen den Sozialabbau.<br>\nKaum ein Tag vergeht ohne Hiobsbotschaften f&uuml;r Besch&auml;ftigte. Viele Unternehmen testen derzeit (weitgehend unabh&auml;ngig von ihrer konkreten &ouml;konomischen Lage) aus, wie weit sie gehen k&ouml;nnen. Sie meiden Unternehmerverb&auml;nde, k&uuml;ndigen Tarifvertr&auml;ge, schwingen die Keule des Arbeitsplatzabbaus. Zugleich formuliert die seit M&auml;rz 2025 amtierende schwarz-rote Bundesregierung einen &raquo;Reformvorschlag&laquo; zu Arbeit und sozialer Sicherung nach dem anderen, die vor allem eins gemeinsam haben: &raquo;die Wirtschaft&laquo; zu entlasten und den Druck auf Arbeitende zu erh&ouml;hen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/heisser-herbst-gewerkschaften-merz-spd\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mehr und l&auml;nger (sachgrundlos) befristen. Anmerkungen zu einer der 34 Ma&szlig;nahmen der Koalitionsparteien in ihrem &bdquo;Programm f&uuml;r Aufschwung und Besch&auml;ftigung&ldquo;<\/strong><br>\nDie Spitzen der Koalitionsparteien von CDU, CSU und SPD haben getagt und Anfang Juli 2026 kurz vor Beginn der Sommerpause bzw. des Sommerlochs ein Papier ver&ouml;ffentlicht, das 34 mehr oder weniger gehaltvolle Ma&szlig;nahmen enth&auml;lt und unter dem wahrlich nicht von Minderwertigkeitsgef&uuml;hlen gespeisten Titel Ein Programm f&uuml;r Aufschwung und Besch&auml;ftigung ver&ouml;ffentlicht wurde. Darin enthalten ist den Arbeitsmarkt betreffend beispielsweise die seit der Ver&ouml;ffentlichung &uuml;beraus kontrovers diskutierte bzw. kommentierte Abschaffung der telefonischen Krankschreibung und die Arbeitsunf&auml;higkeitsbescheinigung ab dem ersten Krankheitstag.<br>\nAber das zumindest von der Titelei ambitioniert daherkommende Aufschwung-Papier enth&auml;lt weitere arbeitsmarktrelevante Aspekte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2026\/07\/06\/sachgrundlose-befristungen\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neue Gasreserve: Auf Gaskunden kommt jetzt die n&auml;chste Umlage zu<\/strong><br>\nDie strategische Gasreserve soll bald kommen. Die Kosten liegen bei bis zu 1,5 Milliarden Euro &ndash; offen ist, wie stark die Haushalte genau belastet werden.<br>\nDie Bundesregierung unter Friedrich Merz (CDU) will ihre seit Monaten diskutierte strategische Gasreserve nun offenbar tats&auml;chlich auf den Weg bringen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters, die sich auf einen mit den Pl&auml;nen vertrauten Insider beruft, soll das Bundeskabinett das Vorhaben bereits Mitte August beschlie&szlig;en. Die Berliner Zeitung hatte &uuml;ber die Pl&auml;ne bereits im April berichtet.<br>\nVorgesehen ist demnach eine strategische Reserve von rund 24 Terawattstunden Gas. Das entspricht knapp zehn Prozent der deutschen Speicherkapazit&auml;t. Finanziert werden soll sie nicht aus dem Bundeshaushalt, sondern &uuml;ber eine neue Umlage auf die Gaskunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/neue-gasreserve-auf-gaskunden-kommt-jetzt-die-naechste-umlage-zu-10173697\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Stoppt die Deutsche Bahn!<\/strong><br>\nDie gr&ouml;&szlig;te Gefahr f&uuml;r die Demokratie geht in Deutschland nicht von einer Partei aus, sondern von einem Mobilit&auml;tskonzern.<br>\nDie Bundesrepublik hat sich in vielen gesellschaftlichen Bereichen zu einem dysfunktionalen Gemeinwesen entwickelt. Prozesse haken, Abl&auml;ufe geraten schnell ins Stocken &mdash; und am Ende ist dem B&uuml;rger immer klar, dass er Geduld haben muss, bis seine Anliegen irgendwann mal vielleicht Ber&uuml;cksichtigung finden. Wer diese Fehlentwicklung komprimiert und in gesamter F&uuml;lle &uuml;ber sich ergehen lassen will, muss nur ein Ticket f&uuml;r die Deutsche Bahn buchen &mdash; ob Nah- oder Fernverkehr ist einerlei, denn beide Bereiche bieten den vollumf&auml;nglichen Krisenmodus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/stoppt-die-deutsche-bahn\">Roberto J. De Lapuente auf Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nord Stream verliert vor Gericht in London: Interessante Thesen zu den T&auml;tern<\/strong><br>\nEin Londoner High Court hat entschieden: Die Sprengung der Pipeline ist nicht von der Versicherung gedeckt. Ein Gutachter liefert bemerkenswerte Theorien. [&hellip;]<br>\nDie Versicherer hatten die Bezahlung der Sch&auml;den mit der Begr&uuml;ndung abgelehnt, die Explosionen st&uuml;nden in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine. Die Versicherungsvertr&auml;ge enthielten einen Kriegsausschluss, welcher Sch&auml;den infolge von Krieg oder staatlichen Gewaltakten vom Versicherungsschutz ausnimmt. Die Nord Stream AG argumentierte dagegen, die Versicherer k&ouml;nnten weder einen konkreten T&auml;ter noch eine staatliche Verantwortlichkeit nachweisen. Solange dies nicht gelinge, handele es sich versicherungsrechtlich um einen Sabotageakt, der grunds&auml;tzlich durch die Vertr&auml;ge gedeckt sei. [&hellip;]<br>\nDie Richterin schreibt: &bdquo;Sollten die USA die Sabotage jedoch tats&auml;chlich durchgef&uuml;hrt haben, ist der kausale Zusammenhang mit dem Krieg eindeutig: Wie Dr. Less (Gutachter der Kl&auml;ger, Anm. d. Red.) einr&auml;umte, stellte die gro&szlig; angelegte Invasion im Jahr 2022 eine erhebliche Eskalation der bisherigen Bef&uuml;rchtungen dar.&ldquo; Die Motivation der USA h&auml;tte &bdquo;im Wesentlichen darin bestanden, Russland mit den Konsequenzen eines fortgesetzten Krieges zu bedrohen&ldquo;. Selbst wenn die urspr&uuml;ngliche Entscheidung, wie eine der journalistischen Quellen &ndash; Hersh &ndash; nahelegt, &bdquo;vor dem Krieg gefallen ist, h&auml;tte die Invasion laut den Aussagen von Dr. Donald (Gutachter der Beklagten, Anm. d. Red.) die Sabotage der Pipelines zu einer denkbaren Aktion gemacht&ldquo;. Richterin Moulder: &bdquo;Meiner Ansicht nach w&auml;re der Krieg daher, falls die USA die Sabotage tats&auml;chlich durchgef&uuml;hrt haben, eine wesentliche Ursache f&uuml;r ihr Handeln gewesen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/nord-stream-verliert-vor-gericht-in-london-interessante-thesen-zu-den-taetern-10175238\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.H.:<\/strong> Wenn die USA die Sprengung von Nord Stream bereits vor dem Ukrainekrieg aus energie- und marktpolitischen Motiven planten, etwa mit dem Ziel, Europa st&auml;rker von US-Gas abh&auml;ngig zu machen, l&auml;ge die wesentliche Ursache nicht im Krieg, sondern in einem eigenst&auml;ndigen geopolitischen Ziel der USA. Erfolgte die Sprengung dagegen durch die USA wegen des Krieges, l&auml;ge der Schluss nahe, die USA als Kriegspartei zu betrachten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Krieg gegen Iran: Alles auf Anfang<\/strong><br>\nUSA nutzen Angriffe auf Schiffe, um Krieg gegen Iran wieder hochzufahren. Urheberschaft weiter unklar, Iran antwortet mit Vergeltungsschl&auml;gen<br>\nKaum ist die Trauer um den bei einem US-amerikanisch-israelischen Angriff get&ouml;teten iranischen Revolutionsf&uuml;hrer Ali Khamenei in ihre letzte Etappe getreten, greift Washington erneut zu den Waffen. Nach dem Beschuss von drei Handelsschiffen im Bereich der Stra&szlig;e von Hormus hatte die US-Armee in der Nacht zum Mittwoch mehr als 80 Ziele im Iran angegriffen. Wer die Angriffe ausf&uuml;hrte, blieb offen. Washington sprach von &raquo;ersten Hinweisen&laquo; auf eine iranische T&auml;terschaft, Katar machte Teheran unmittelbar verantwortlich. Aus Iran wurden die Vorw&uuml;rfe weder best&auml;tigt noch dementiert, sp&auml;ter war die Rede von &raquo;fragw&uuml;rdigen Anschuldigungen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/525711.krieg-gegen-iran-alles-auf-anfang.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Jenseits der NATO<\/strong><br>\nUngeachtet aller Appelle zum Aufbau einer &bdquo;europ&auml;ischen NATO&ldquo; arbeiten Politiker wie auch Milit&auml;rs in mehreren europ&auml;ischen NATO-Mitgliedstaaten an Optionen milit&auml;rischer Handlungsf&auml;higkeit jenseits der Allianz. Ursache sind Bef&uuml;rchtungen, auch eine &bdquo;europ&auml;ische NATO&ldquo;, in der zentrale Kommandoposten und Waffensysteme von europ&auml;ischen Staaten gestellt w&uuml;rden, k&ouml;nne letztlich von den USA &bdquo;blockiert&ldquo; werden, wenn ihre Aktivit&auml;ten Washington nicht passten. Schon seit l&auml;ngerer Zeit werden deshalb Forderungen nach einem &bdquo;Plan B&ldquo; laut. In den nordischen Staaten hei&szlig;t es, ein &bdquo;starker nordeurop&auml;ischer Verteidigungscluster&ldquo; k&ouml;nne zum &bdquo;Kern&ldquo; eines solchen Plans werden. Gro&szlig;britannien wiederum hat seit 2014 mit der Joint Expeditionary Force (JEF) eine Streitmacht aufgebaut, die zwar NATO-kompatibel, aber auch ohne die NATO einsatzf&auml;hig ist; ihr Hauptquartier in Northwood verf&uuml;gt &uuml;ber eigenst&auml;ndige Strukturen aller Art. Unl&auml;ngst haben die zehn Mitgliedstaaten der JEF beschlossen, gemeinsame Seestreitkr&auml;fte aufzubauen &ndash; gegen Russland. Zudem hei&szlig;t es, die NATO orientiere sich an &uuml;berkommenen Doktrinen; es gelte, am Drohnenkrieg orientiert, &bdquo;europ&auml;ische&ldquo; Wege der Kriegsf&uuml;hrung zu finden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10472\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kanonen statt Butter<\/strong><br>\nDie Bundesregierung setzt immer st&auml;rker auf Aufr&uuml;stung. Auch Standorte im Osten werden so zu einer Zielscheibe.<br>\nW&auml;hrend nicht nur im Osten des Landes ein Traditionsbetrieb nach dem anderen seine Pforten schlie&szlig;t, verspricht derzeit vor allem eine Branche noch Arbeitspl&auml;tze und Gewinne (in den Portfolios der Anleger und auf den Konten der Lobbyisten): die R&uuml;stung. Dabei f&auml;llt auf, dass immer mehr Standorte gro&szlig;er Konzerne in j&uuml;ngster Zeit Ableger rechts von Elbe, Werra und Saale errichten. Doch wer will schon Waffenproduzenten vor der eigenen Haust&uuml;r haben?<br>\nSo beschleicht beispielsweise viele Menschen in G&ouml;rlitz ein mulmiges Gef&uuml;hl. Wo von 1849 bis M&auml;rz 2026 Bahnwaggons hergestellt worden sind, hat nun der R&uuml;stungskonzern KNDS das Alstom-Werk &uuml;bernommen. Viele Proteste unterschiedlichster Parteien und zivilgesellschaftlicher Gruppen gab es im Vorfeld. Einige Mitarbeiter gingen, k&uuml;ndigten oder streben einen vorzeitigen Ruhestand an. Andere wiederum freuen sich &uuml;ber die Arbeitspl&auml;tze. Entschieden hat ohnehin &bdquo;die Politik&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freie-medienakademie.de\/medien-plus\/kanonen-statt-butter\">Freie Medienakademie<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Rheinmetalls Munitionsfabrik im Wedding &ndash; Was sagen die Menschen im Kiez?<\/strong><br>\nDas ehemalige Pierburg-Werk von Rheinmetall wird schrittweise von einem Standort der Automobilzulieferindustrie zu einer Fabrik f&uuml;r Munitionskomponenten umgebaut. K&uuml;nftig sollen dort H&uuml;lsen f&uuml;r Artilleriemunition gefertigt werden &ndash; mitten in einem dicht besiedelten Arbeiterkiez. Der Umbau steht exemplarisch f&uuml;r den industriepolitischen Kurs der Bundesregierung: W&auml;hrend Milliarden in Aufr&uuml;stung, Bundeswehr und die Expansion der R&uuml;stungsindustrie flie&szlig;en, orientieren Unternehmen ihre Produktion zunehmend am milit&auml;rischen Bedarf. Doch wie wird dieser Kurs im Kiez selbst wahrgenommen? Um dieser Frage nachzugehen, haben wir mit Anwohnerinnen und Anwohnern im Wedding gesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/525986.waffenproduktion-rheinmetalls-munitionsfabrik-im-wedding-was-sagen-die-menschen-im-kiez.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ein Bundesland als &bdquo;Flugzeugtr&auml;ger&ldquo;?<\/strong><br>\n&Uuml;ber der 150-Einwohner-Gemeinde Schweinschied im Nordpf&auml;lzer Bergland sind regelm&auml;&szlig;ig Luftbetankungen von NATO-Kampfflugzeugen zu beobachten. Das l&ouml;st Besorgnis aus, weit &uuml;ber die Region hinaus. Einem Bericht des &bdquo;Oeffentlichen Anzeigers&ldquo; aus dem Mai zufolge ziehen &bdquo;riesige Tankflugzeuge&ldquo; mehr als 20 Mal pro Monat ihre Bahnen, gefolgt von Formationen aus Kampfflugzeugen. F&uuml;nf dieser Eins&auml;tze seien im Schnitt solche der Luftwaffe der Bundeswehr. Rheinland-Pfalz, von dem fr&uuml;heren Ministerpr&auml;sidenten Bernhard Vogel (CDU) voller Stolz und blind f&uuml;r die Gef&auml;hrdung der vier Millionen dort lebenden Menschen als &bdquo;gr&ouml;&szlig;ter Flugzeugtr&auml;ger der NATO&ldquo; bezeichnet, wird als milit&auml;rische Lufttankstelle benutzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/ein-bundesland-als-flugzeugtraeger-4816308\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Auf Kriegsfu&szlig; mit der Wahrheit<\/strong><br>\nUnter dem Titel &bdquo;Auf Kriegsfu&szlig; mit der Wahrheit&ldquo; publizierte die Washington Post im Dezember 2019 die Auswertung der sogenannten &bdquo;Afghanistan-Papiere&ldquo;, einer internen Bilanz der US-Regierung. Diese Ver&ouml;ffentlichung war in ihrer Bedeutung mit der Ver&ouml;ffentlichung der Pentagon-Papiere zum Vietnam-Krieg durchaus vergleichbar, und die Washington Post wies stolz darauf hin. Julian Assange zog diese Parallele gegen&uuml;ber dem Guardian nach der Ver&ouml;ffentlichung der Afghanistan-Papiere durch Wikileaks.<br>\nDer lange Artikel der Washington Post begann mit einem vernichtenden Urteil: 18 Jahre lang sagten US-Politiker nicht die Wahrheit &uuml;ber den Krieg in Afghanistan. Sie machten rosige Ank&uuml;ndigungen, von denen sie wussten, dass sie falsch waren und verbargen die klaren Beweise, dass der Krieg nicht gewonnen werden k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/auf-kriegsfu-mit-der-wahrheit\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Massen&uuml;berwachung per Gesetz: Dobrindt will die Daten<\/strong><br>\nGesetzespaket soll Polizei gegen &raquo;neue Herausforderungen&laquo; wie &raquo;Linksextremisten&laquo; digital aufr&uuml;sten. Kritiker bef&uuml;rchten Massen&uuml;berwachung<br>\nDer Deutsche Anwaltverein spricht von &raquo;digitaler &Uuml;berwachungsdystopie&laquo;, das Bundesinnenministerium von einer &raquo;St&auml;rkung digitaler Ermittlungsbefugnisse in der Polizeiarbeit&laquo;. Gemeint ist dasselbe: In der letzten Woche vor der parlamentarischen Sommerpause stand am Mittwoch abend, 19 Uhr, die erste Lesung eines Gesetzespakets, das die Massen&uuml;berwachung durch deutsche Polizeibeh&ouml;rden erheblich ausdehnen soll, auf der Tagesordnung des Bundestags. Die Pl&auml;ne sollen das Bundeskriminalamt (BKA) und die Bundespolizei zum Einsatz von KI-Systemen erm&auml;chtigen, um biometrische Daten aus dem Internet zu erfassen und abzugleichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/525720.massen%C3%BCberwachung-per-gesetz-dobrindt-will-die-daten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gegenwind wird st&auml;rker: SPD-Fraktion gegen De-facto-Abschaffung der Informationsfreiheit<\/strong><br>\nDie Pl&auml;ne des Koalitionsausschusses, die Informationsfreiheit faktisch abzuschaffen, geraten immer mehr ins Wanken. Nach gro&szlig;en Teilen der Zivilgesellschaft und den zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden stellen sich nun auch die SPD-Bundestagsabgeordneten dagegen. Wir ver&ouml;ffentlichen ein Positionspapier der SPD-Fraktion im Volltext.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2026\/gegenwind-wird-staerker-spd-fraktion-gegen-de-facto-abschaffung-der-informationsfreiheit\/\">netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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