{"id":153586,"date":"2026-07-12T12:00:35","date_gmt":"2026-07-12T10:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153586"},"modified":"2026-07-10T15:38:09","modified_gmt":"2026-07-10T13:38:09","slug":"mit-dir-sind-wir-viele-sagt-die-bundeswehr-im-aufruestungsmodus-wie-waere-es-viele-fuer-abruestung-und-nachhaltigen-frieden-zu-begeistern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153586","title":{"rendered":"\u201eMit Dir sind wir viele\u201c, sagt die Bundeswehr im Aufr\u00fcstungsmodus \u2013 wie w\u00e4re es, viele f\u00fcr Abr\u00fcstung und nachhaltigen Frieden zu begeistern?"},"content":{"rendered":"<p>Das Land befindet sich im Ausnahmezustand, auch weil viele Menschen diesen als solchen immer noch nicht wahrnehmen. Dieser Zustand kommt gar unauff&auml;llig l&auml;ssig daher, mit gro&szlig;formatigen Stadt-Postern, auf denen die Bundeswehr f&uuml;r ihren YouTube-Kanal wirbt. &bdquo;Mit Dir sind wir viele&ldquo;, sprechen gewiefte Strategen junge Leute an, die wom&ouml;glich dazugeh&ouml;ren wollen &ndash; zur Bundeswehr: Karriere, sicherer Arbeitsplatz, Gemeinschaft. Verschwiegen wird, das die Rekrutierungsaktivit&auml;ten Teil der fortw&auml;hrenden, ungebremsten Aufr&uuml;stung und Militarisierung unserer Zivilgesellschaft sind. Statt solche Plakate in unsere Stadtbilder zu kleben, ist es l&auml;ngst Zeit, andere Poster zu platzieren. Ein Vorschlag ist am Ende dieses Beitrages zu finden. Ein Zwischenruf von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Menschenfang mit Postern &agrave; la Hollywoods &bdquo;Top Gun&ldquo;<\/strong><\/p><p>Da laufe ich k&uuml;rzlich so die Friedensstra&szlig;e (!) meiner Heimatstadt Plauen entlang. In H&ouml;he der Friedensbr&uuml;cke (die Ende des Zweiten Weltkrieges von US-Fliegerbomben schwer getroffen wurde) schaue ich an einer Ampelkreuzung auf eine Werbewand. Das Plakat daran sieht wie ein Filmposter &agrave; la &bdquo;Top Gun&ldquo; aus. Doch statt Tom Cruise und Kameraden ist eine Gruppe junger Deutscher im Lichte eines Sonnenuntergangs zu sehen, das durch das noch offene Riesentor eines Hangars scheint. Tats&auml;chlich sind es Bundeswehrsoldaten und welche, die &ndash; noch in Zivilkleidung &ndash; an dem Abend ihren Dienst antreten. Die Erl&auml;uterungen liefert die &Uuml;berschrift. Statt Generation Z sieht der Passant die Generation Wehrdienst.<br>\nDie Ansage &bdquo;Mit Dir sind wir viele&ldquo; ist die Aufforderung, mitzumachen beim Aufr&uuml;sten, Personalaufstocken, Ert&uuml;chtigen. Gemeinsam sind wir stark. Das Plakat wirbt f&uuml;r eine neue Serie, eine, die man streamen kann &ndash; eine, die fetzt. Bei <em>YouTube<\/em> jetzt statt Musikvideos solche, wo die Bundeswehr mal so nah und vertraut wie m&ouml;glich dargestellt wird. Lange Jahre gab es derlei Werbung der Bundeswehr nicht, wurde Personalgewinnung auf sachlichen Wegen realisiert. Damals schon war die Armee gro&szlig;, zu gro&szlig;, jetzt haben sich dieser Zustand und der Plan der Vergr&ouml;&szlig;erung nicht verbessert. Nirgends h&ouml;re ich ein Wort, die Armee generell infrage zu stellen. Stattdessen gibt es Videoclips und YouTube-Feeling. Die <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GjF3nWxc_tw\">Anmoderation auf der Seite<\/a> lautet:<\/p><blockquote><p><em>Der neue Wehrdienst, wie ihr ihn sonst kaum zu sehen bekommt: ungefiltert, direkt und nah dran. Zwischen Druck, Teamgeist, Routine und neuen Herausforderungen kriegt ihr in der Serie zu sehen, was Rekrut:innen vom ersten Antreten an wirklich erwartet.<\/em><\/p><\/blockquote><p><strong>Generation Wehrdienst &ndash; was hat sie f&uuml;r eine Zukunft, wenn das so weitergeht?<\/strong><\/p><p>Der Wehrdienst ist also neu (was ist da eigentlich neu daran?). Die Neuen hei&szlig;en politisch genderkorrekt <em>Rekrut:innen<\/em>. Wie bei der Fu&szlig;ballnationalmannschaft wird der Teamgeist beschworen. Ja klar, ist auch gut so, Druck gibt es dort, die Armee ist schlie&szlig;lich kein Zuckerschlecken, da herrschen Ordnung, Disziplin, Befehlskette, das hat noch keinem jungen Menschen geschadet, fallen mir bekannte wie uns&auml;gliche Worte alter wei&szlig;er M&auml;nner und Frauen ein. Das T&ouml;ten und Sterben, das Verletzen mindestens, die R&uuml;ckkehr und das Trauma nach der Schlacht bleiben au&szlig;en vor, als w&auml;re Armee ein Spiel, ein Game, wie heute geredet wird, wie im Film geschieht das. Kampagnen, die darauf abzielen, junge Menschen f&uuml;r die Bundeswehr zu gewinnen, gibt es viele, geduldig immer und immer wieder aufgelegt. Und das geschieht nicht nur mit Plakaten und Filmchen. Viel Geld steht bereit, landesweit Postkarten an die Haushalte zu verschicken, in denen heranwachsende Kinder leben &ndash; Postwurfsendungen, die j&auml;hrlich laut Bundeswehr an die 600.000 Jugendliche erreichen.<\/p><p>Und das Bild runden dann durch gr&ouml;&szlig;ere St&auml;dte fahrende Stra&szlig;enbahnen mit fetzigen Bundeswehrmotiven ab. Schlie&szlig;lich erfahren die jungen Leute und ihre Eltern auch tagt&auml;glich durch unsere gesch&auml;tzten Medien und via Internet, wie das Land fit gemacht wird oder dass der Bundeshaushalt von unserer Bundesregierung ordentlich modifiziert wird. Beim Milit&auml;r wird dann folglich ordentlich geklotzt, wir sind ja wieder wer &ndash; an anderer Stelle muss gespart werden. Und Du, ja Du, junger Mensch kannst dabei sein, verabschiede Dich von der Generation Z und mach&acute; mit bei der Generation Wehrdienst.<\/p><p>2030. Sp&auml;testens dann wird es vielleicht Ernst werden, gr&uuml;beln jetzt schon manche, die beim gro&szlig;en Game mitmachen, Perspektive erhoffen. Die Bundeswehr bietet schlie&szlig;lich sichere Jobs. Bei Stichworten wie Auslandseinsatz, Ostflanke, Front, Marschbefehl wird einem doch etwas mulmig. Doch keine Sorge, die Bundeswehr bedeutet nur Verteidigung, Abschreckung, S&auml;belrasseln, Bereitsein, um nie auszur&uuml;cken. Wirklich? Und so &uuml;berlegen junge Leute, die vielleicht Soldaten werden wollen, doch, ob wir das mit der Armee so, wie das alles gerade abl&auml;uft und befeuert wird, wirklich brauchen. Ob es wirklich Feinde gibt. Okay, einen gibt es: Russland. Und der steht ja bald vor den Toren Berlins. Oder doch nicht?<\/p><p><strong>Plakate f&uuml;r die Armee &ndash; Wo sind die Plakate f&uuml;r Frieden, wo sind die Leute, die protestieren?<\/strong><\/p><p>600.000 Jugendliche (Jahr f&uuml;r Jahr) erhalten Post von der Bundeswehr. Sp&auml;testens dann kommt den Heranwachsenden der Ernst des Lebens n&auml;her und vielleicht in den Sinn, dass das alles sinnlos ist. Sie werden sich umschauen und vielleicht von Verwandten, Bekannten, Freunden, den Menschen in ihrer Umgebung etwas von Widerspruch h&ouml;ren. Sie werden aber auch registrieren, dass der Wind des Widerstandes gerade immer noch eher lau weht, der Einsatz f&uuml;r Frieden und Abr&uuml;stung, die Einspr&uuml;che eher leise sind und\/oder von den gro&szlig;en Medien ausgesessen und verschwiegen werden.<\/p><p>Wie stellt man das an, Widerstand zu leisten und nein zu sagen? Indem man es macht. Schulen, Universit&auml;ten, Rath&auml;user, Klubh&auml;user, Kirchen, Vereinsheime, Firmen sind alles Orte, wo Menschen zusammenkommen und t&auml;tig sind. Aus diesen ist landesweit bis heute nicht zu h&ouml;ren: Haltet ein, r&uuml;stet ab, wir brauchen keine Armee der Hunderttausenden Soldaten und Soldatinnen! Es w&auml;re einfach und so notwendig: Studentenschaften, Sch&uuml;ler, Lehrer, Pfarrer, Gewerkschafter, Kommunalpolitiker, Vereinsmitglieder, K&uuml;nstler &ndash; die Liste ist unvollst&auml;ndig: Sie sollten an ihrem Platz den Mund aufmachen! In meiner Heimatstadt Plauen wurde dieser Tage am Rathaus eine Fahne f&uuml;r den Frieden gehisst. Gut. Vor Wochen fand in vielen Kommunen des Landes eine Aktion unter dem Titel &bdquo;Kommunen am Limit&ldquo; statt. Deutsche B&uuml;rgermeister beklagten die desolate, ja katastrophale Lage der St&auml;dte und Gemeinden. Sie forderten Ver&auml;nderung. Richtig. Sie beklagten die Aufr&uuml;stung, die dahinter schwelende Kriegssehnsucht <em>nicht<\/em>.<\/p><p><strong>Wo bleibt die Debatte &uuml;ber eine utopisch scheinende wie geniale Idee?<\/strong><\/p><p>Wozu sind Kriege da, sangen fragend einst ein kleines M&auml;dchen und ein deutscher Rockmusiker. Die Antwort bleibt die Politik ihnen und den Zuh&ouml;rern bis heute schuldig. Wozu sind Armeen da, wozu brauchen wir &uuml;berhaupt eine Armee? Auch diese Fragen werden in keiner TV-Talkshow besprochen. Mir kommt es so vor, dass mit dem lauten Schweigen auf jeden Fall verhindert werden soll, dass B&uuml;rger auf die Idee kommen, den Irrsinn um Armeen, Bomben, Soldaten, R&uuml;stungsschmieden, Drohnen, Panzer und dem daraus folgenden Profit (f&uuml;r die, die in keinen Krieg ziehen) infrage zu stellen. Ein kleiner Tipp f&uuml;r die hiesigen Leser: Machen Sie einmal eine Umfrage in ihrem Umfeld, wie ein Deutschland aussehen k&ouml;nnte und w&uuml;rde, das keine Armee (mehr) hat. Wom&ouml;glich gibt es herzerfrischende, aufbauende, vision&auml;re Gedanken, Konzepte, Ideen, Vorschl&auml;ge.<\/p><p>Dass es m&ouml;glich und richtig und realistisch ist, ohne Armee ein Land zu gestalten, beweisen schon einige L&auml;nder auf dieser sch&ouml;nen Erde. Beispiele? Andorra, Costa Rica, Island, Lichtenstein, Monaco, Panama, Vatikanstadt.<\/p><p>L&auml;nder wie Tschechien, &Ouml;sterreich, Belgien oder die Niederlande haben vergleichsweise kleine Armeen. Tschechien k&ouml;nnte getrost auf Streitkr&auml;fte verzichten: Bei einer Armee von nicht mal 30.000 Uniformierten folgt daraus, dass im Ernstfall einzig der R&uuml;ckzug und die Kapitulation als Tagesbefehl ausgegeben werden sollte. Stellt sich auch die Frage: Wer soll Tschechien angreifen?<\/p><p>Und Deutschland? Auch wir brauchen in Wahrheit keine Armee. Dieser Gedanke ist sicher erschreckend f&uuml;r die, die an dieser Institution kleben, die von R&uuml;stung und Konfrontation profitieren, die eine Zivilgesellschaft umbauen wollen in eine milit&auml;rische, die den Schwei&szlig; und die Tr&auml;nen der Freude und dem friedlichen Miteinander vorziehen. Ich las k&uuml;rzlich, dass die Deutsche Friedensgesellschaft bis heute ohne Unterlass die Entmilitarisierung fordert, angesichts unserer deutschen Geschichte (zwei Weltkriege, Kalter Krieg, Konfrontationspolitik, NATO, Aufr&uuml;stung, die Ignoranz der Mahnung &bdquo;Nie wieder Krieg) einzig logisch.<\/p><p><strong>Was f&uuml;r eine Idee: Im Ernstfall ganz anders agieren als milit&auml;risch<\/strong><\/p><p>G&auml;be es keine Bundeswehr, dann k&ouml;nnte ja, so die Annahme der Bundeswehrbef&uuml;rworter, ein fremdes Land mit seiner Armee und seinen nachfolgenden Kr&auml;ften ungehindert Deutschland besetzen. Zun&auml;chst: Wer sollte das sein, bei so vielen Freunden und Partnern und friedlichen V&ouml;lkern in unserem Umfeld? Sollte es doch dazu kommen, w&auml;re der zivile Widerstand ein Zusammenspiel gesellschaftlicher, sozialer und doch pazifistischer Verteidigung: Ziviler Ungehorsam, Boykotte, Verweigerung von Mitarbeit und Gefolgschaft von vielen gegen die Besatzer. Was soll eine Besatzungsmacht &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum dagegen ausrichten?<\/p><p>Und schlie&szlig;lich w&auml;re da die Pr&auml;vention, dass es gar nicht zu solch einem Szenario kommt. Die Vorbeugung, das Handreichen, die Diplomatie, aktives friedliches Wirken und Zusammenleben w&uuml;rden dazu beitragen. Konflikte, Auseinandersetzungen, Interessenunterschiede w&uuml;rden ohne Waffen, ohne Gewalt angegangen und gekl&auml;rt.<\/p><p>H&auml;tte Deutschland keine Armee mehr, br&auml;uchte es auch keine Stationierung anderer Armeen. Die USA k&ouml;nnten ihre Truppen und Waffensysteme getrost nach Hause holen.<\/p><p><strong>Die Realit&auml;t ist zum Heulen, und doch darf es kein Aufgeben geben<\/strong><\/p><p>Papperlapapp. Tr&auml;umer. Bundeswehr abschaffen. Geht&rsquo;s noch, wie naiv kann man sein? So w&uuml;rde ich sprechen, w&auml;re ich ein eifriger Freund all der Aufr&uuml;stungs-, Bundeswehrpersonalrekrutierungs-, Stationierungsprogramme und Vorhaben f&uuml;r ein &bdquo;Wir sind wieder wer&ldquo;-Deutschland mit allem Drum und Dran. Statt adieu Bundeswehr und US-Army wird weiter eskaliert.<\/p><p>Gerade las ich unter der Rubrik &bdquo;Eilmeldung&ldquo;, dass unser t&uuml;chtiger Kanzler bekannt gab, dass wir noch eine Schippe drauflegen werden f&uuml;r mehr Kampfkraft. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/deutschland-usa-ruestung-tomahawk-100.html\">Unsere &bdquo;Tagesschau&ldquo; jubelt<\/a>:<\/p><blockquote><p><em>Die &bdquo;Tomahawk&rdquo;-Marschflugk&ouml;rper w&uuml;rden von der Bundesregierung erworben und in Deutschland stationiert. &bdquo;Wir schlie&szlig;en damit eine wichtige strategische L&uuml;cke in unserer Verteidigung. Und wir werden gleichzeitig daran arbeiten, eigene europ&auml;ische Systeme zu entwickeln und in Europa zu stationieren&rdquo;, sagte Merz.<\/em><\/p><\/blockquote><p>Und wo der Tomahawk, also der Hammer h&auml;ngt, unser Feind zu suchen ist, liefert die &bdquo;Tagesschau&ldquo; gleich mit:<\/p><blockquote><p><em>Die Marschflugk&ouml;rper haben eine Reichweite von 2.500 Kilometern &ndash; k&ouml;nnten also von Deutschland weit bis in russisches Gebiet fliegen. Moskau ist 1.600 Kilometer Luftlinie von Berlin entfernt.<\/em><\/p><\/blockquote><p>Trotz allem hoffe ich weiter darauf, dass die Zahl derer Mitb&uuml;rger im Land zunimmt, die nein sagen, die ein Einhalten des Irrsinns fordern, die sich an ihrer Stelle, in ihren Positionen im Land laut artikulieren. Statt Plakate f&uuml;r eine sogenannte Bundeswehr-Generation zu kleben, w&auml;ren solche wie das eine hier (siehe Anhang) doch viel besser, finde ich (von mir entworfen und final erstellt mit der unglaublichen Hilfe k&uuml;nstlicher Kompetenzen &hellip;). Oder eins mit dem Titel &bdquo;Lassen Sie die Finger von den Tomahawks, Herr Merz&ldquo;.<\/p><p><strong>Anhang: Friedensplakat<\/strong><\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/260709-plakat-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/260709-plakat-01.jpg\" alt=\"Friedensplakat\"><\/a><\/div><p><strong>Anhang: Foto Plakat Generation Bundeswehr<\/strong><\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/260709-plakat-02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/260709-plakat-02.jpg\" alt=\"Foto Plakat Generation Bundeswehr\"><\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Land befindet sich im Ausnahmezustand, auch weil viele Menschen diesen als solchen immer noch nicht wahrnehmen. 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