{"id":153605,"date":"2026-07-10T16:40:21","date_gmt":"2026-07-10T14:40:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153605"},"modified":"2026-07-10T16:40:21","modified_gmt":"2026-07-10T14:40:21","slug":"hinweise-des-tages-ii-732","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153605","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153605#h01\">Sicherheit durch Aufr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153605#h02\">Vom Absurdit&auml;ten-Zirkus zur Friedensformel: Belarus und der blockierte Dialog im Herzen Europas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153605#h03\">So ermorden die Israelis gezielt Presse-Leute, um sie definitiv zum Schweigen zu bringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153605#h04\">Offener Brief an Kanzler Merz: Ablehnung der Vorschl&auml;ge der Rentenkommission &ndash; keine Rentenreform zu Lasten des B&uuml;rgers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153605#h05\">Deindustrialisierung: Tal der Arbeitslosen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153605#h06\">&bdquo;Ich verurteile sie ja nicht als Faschisten&ldquo;: Gaucks herablassender Blick auf Millionen AfD-W&auml;hler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153605#h07\">Die GKV-Reform ist eine Zumutung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153605#h08\">Gericht stoppt Honorark&uuml;rzung f&uuml;r Psychotherapeuten vorerst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153605#h09\">Ex-Justizministerin zur geplanten Reform der Informationsfreiheit: &bdquo;Aus meiner Erfahrung sage ich: H&auml;nde weg!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153605#h10\">Firmenpleiten auf h&ouml;chstem Stand seit 21 Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153605#h11\">Union will Lockerungen beim Mieterschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153605#h12\">Neue Gaskraftwerke kommen: Verbraucher zahlen mehr f&uuml;r Strom<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153605#h13\">Warum Mexiko die iranische Nationalmannschaft mit offenen Armen begr&uuml;&szlig;te<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153605#h14\">&Ouml;RR frisst Journalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153605#h15\">Einer, wie keiner mehr<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sicherheit durch Aufr&uuml;stung<\/strong><br>\nEs ist ein Mythos, dass man seine Angst vor Angreifern beschwichtigen k&ouml;nne, indem man diese durch martialisches Gebaren &bdquo;abschreckt&ldquo; &mdash; ein realistischer Pazifismus ist die kl&uuml;gere Alternative.<br>\nWie erreicht man &bdquo;Sicherheit&ldquo; &mdash; ein Wort, das neuerdings den fundamentaleren Begriff des Friedens vergessen machen soll &mdash; in einer Welt, in der selbstbewusste Gro&szlig;m&auml;chte, Autokraten und imperiale Ambitionen das Vertrauen in die internationale Ordnung ersch&uuml;ttern? Durch massive Aufr&uuml;stung und Abschreckung, wie uns die Propagandisten der &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; verk&uuml;nden? Die pazifistische Haltung des Gewaltverzichts dagegen, die Suche nach friedlichen Alternativen der Konfliktl&ouml;sung, wird heute als weltfremd verspottet, ihre Vertreter als n&uuml;tzliche Idioten Putins verunglimpft. Der fr&uuml;here Bundespr&auml;sident Joachim Gauck sagte: &bdquo;In solchen Situationen halte ich nichts von Pazifismus&ldquo; (1). Hat sich die Idee des Pazifismus angesichts der Brutalit&auml;t des Krieges &uuml;berlebt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/sicherheit-durch-aufrustung\">Manova<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Kriegsvorbereitung: Merz ordert &raquo;Tomahawks&laquo;<\/strong><br>\nDer Bundeskanzler k&uuml;ndigt den Kauf von US-Raketen an, bejubelt das U-Boot-Gesch&auml;ft mit Kanada und lobt das K&uuml;rzungspaket seiner Regierung<br>\nVom NATO-Gipfel in Ankara zur&uuml;ckgekehrt, nutzte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) seine Regierungserkl&auml;rung am Donnerstag, um die Ergebnisse des Treffens zu bejubeln und &ndash; ganz nebenbei &ndash; die Stationierung von Mittelstreckenwaffen anzuk&uuml;ndigen. Am Rande des Treffens habe er sich mit der US-Regierung auf den Kauf von Marschflugk&ouml;rpern des Typs &raquo;Tomahawk&laquo; geeinigt, erkl&auml;rte Merz. &raquo;Wir schlie&szlig;en damit eine wichtige strategische L&uuml;cke in unserer Verteidigung&laquo;, sagte er.<br>\nDass die Raketen mit einer Reichweite von etwa 2.000 Kilometern auf Russland gerichtet sein werden, erw&auml;hnte der Kanzler nicht. Daf&uuml;r redete Unionsfraktionschef Jens Spahn Klartext. Die Bundeswehr werde mit allem aus- und aufger&uuml;stet, &raquo;was sie braucht, um Deutschland und Europa gegen Aggressoren wie Putin zu verteidigen&laquo;, sagte er mit Blick auf den russischen Pr&auml;sidenten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/525781.kriegsvorbereitung-merz-ordert-tomahawks.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Russlands Nukleardebatte: Signalpolitik mit strategischem Kalk&uuml;l<\/strong><br>\nAtomare Ambitionen, europ&auml;ische &Auml;ngste: Sind die russischen Nuklear-Debatten Vorboten eines Dammbruchs oder leere Drohung? Eine Analyse.<br>\nIm November 2024 unterzeichnete Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin eine neue Nukleardoktrin &ndash; Anweisung 991. Gegen&uuml;ber der Vorg&auml;ngerversion von 2020 versch&auml;rfte diese zwei entscheidende Stellen: Ein Atomwaffeneinsatz ist bereits als Antwort auf einen konventionellen Angriff m&ouml;glich, der eine &ldquo;kritische Bedrohung&rdquo; f&uuml;r die territoriale Integrit&auml;t darstellt.<br>\nZuvor musste die &ldquo;Existenz des Staates&rdquo; auf dem Spiel stehen. Zweitens f&uuml;hrte Moskau eine Extra-Klausel ein: Ein Angriff eines nicht nuklearen Staates auf Russland gilt als &ldquo;gemeinsamer Angriff&rdquo;, sobald dabei ein Atomstaat unterst&uuml;tzt oder beteiligt ist &ndash; eine Formel mit Blick auf Kiews Verb&uuml;ndete Frankreich, Gro&szlig;britannien, die USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Russlands-Nukleardebatte-Signalpolitik-mit-strategischem-Kalkuel-11359454.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Vom Absurdit&auml;ten-Zirkus zur Friedensformel: Belarus und der blockierte Dialog im Herzen Europas<\/strong><br>\nSeit den Protesten 2020 und den EU-Sanktionen sind die diplomatischen Kan&auml;le zwischen Westeuropa und Minsk weitgehend eingefroren. &Eacute;VA P&Eacute;LI hat in Minsk mit dem stellvertretenden Au&szlig;enminister Igor Sekreta gesprochen. Sein Pl&auml;doyer: Eine R&uuml;ckkehr zur klassischen Vernunft-Diplomatie statt Konfrontation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/vom-absurditaeten-zirkus-zur-friedensformel-belarus-und-der-blockierte-dialog-im-herzen-europas\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>So ermorden die Israelis gezielt Presse-Leute, um sie definitiv zum Schweigen zu bringen<\/strong><br>\nDie libanesische Journalistin Amal Khalil berichtete t&auml;glich aus dem Kriegsschauplatz S&uuml;dlibanon, bis sie von israelischen Streitkr&auml;ften angegriffen wurde. Zuvor erhielt sie Morddrohungen, die nun Realit&auml;t wurden. Zusammen mit der Fotojournalistin Zainab Faraj suchte sie Zuflucht und w&auml;hlte den Notruf. Der Rettungsdienst, der zu ihnen eilte, wurde selbst vom israelischen Milit&auml;r beschossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/so-ermorden-die-israelis-gezielt-presse-leute-um-sie-definitiv-zum-schweigen-zu-bringen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Offener Brief an Kanzler Merz: Ablehnung der Vorschl&auml;ge der Rentenkommission &ndash; keine Rentenreform zu Lasten des B&uuml;rgers<\/strong><br>\nSehr geehrter Herr Bundeskanzler Merz,<br>\nals Rentner im 74ten Lebensjahr &ndash; der noch bis Dez. 2025 sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigt war, also seinen Beitrag an die Gesellschaft geleistet hat &ndash; lehne ich die Vorschl&auml;ge der Alterssicherungskommission entschieden ab. Die Kommission hat zwar ein umfangreiches Paket mit 33 Empfehlungen vorgelegt. Doch hinter der technokratischen Sprache verbirgt sich eine politische Linie, die dem B&uuml;rger in emp&ouml;render Weise weitere Zumutungen aufb&uuml;rdet: l&auml;nger arbeiten, gesetzliche Anspr&uuml;che relativieren, Kapitalmarktrisiken eingehen, private Vorsorge erzwingen und die Verantwortung schrittweise vom Sozialstaat auf den Einzelnen verschieben.<br>\nDas ist keine b&uuml;rgernahe Rentenreform. Das ist der Versuch, die durch jahrelange Beitragszahlungen rechtm&auml;&szlig;ig erworbenen Rentenanspr&uuml;che zu pulverisieren.<br>\nMit der vorgeschlagene Zielgr&ouml;&szlig;e eines Gesamtversorgungsniveaus von mindestens 70% netto nach Steuern in einem 4-S&auml;ulensystem verabreichen Sie eine blo&szlig;e Beruhigungspille. In Wahrheit ist es nur ein Rechentrick. Denn diese 70% sollen nicht durch eine starke gesetzliche Rente garantiert werden, sondern durch ein Zusammenspiel aus gesetzlicher Rente, Kapitalrente, Betriebsrente und privater Vorsorge. Was die Gaukler von der Kommission hier mit der Rente versuchen ist der H&uuml;tchenspieler Trick, bekannt von den Jahrm&auml;rkten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniorenaufstand.de\/offener-brief-an-kanzler-merz-ablehnung-der-vorschlaege-der-rentenkommission-keine-rentenreform-zu-lasten-des-buergers\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deindustrialisierung: Tal der Arbeitslosen<\/strong><br>\nAufsichtsratssitzung: VW-Bosse wollen an vier Standorten Produktion auslaufen lassen &ndash; auch in Zwickau. Westsachsen droht industrielle Ver&ouml;dung<br>\nEs war weit mehr als ein technischer Bauakt: die Grundsteinlegung f&uuml;r das VW-Werk in Mosel bei Zwickau im September 1990. Es war eine &ouml;ffentliche Inszenierung des BRD-Kapitals gegen&uuml;ber der DDR-Industrie wenige Tage vor dem Anschluss, der &raquo;deutschen Einheit&laquo;. Hauptdarsteller ist Helmut Kohl. Mit staatsm&auml;nnischer Geste rollt der Kanzler der &raquo;bl&uuml;henden Landschaften&laquo; ein B&uuml;ndel Zeitungen und Dokumente zusammen, stopft sie in die kupferne Zeitkapsel und legt sie in die vorbereitete Mauerwerks&ouml;ffnung. Mit einer Kelle M&ouml;rtel streicht er &uuml;ber einen Vollziegel und verfugt ihn im Mauerwerk. Die Kassenschlager Golf und Polo werden nach der Sachsenring-&Uuml;bernahme produziert &ndash; am laufenden Band. Ein Werk als industrielles Aush&auml;ngeschild f&uuml;r Westsachsen &ndash; doch heute droht nur eines: Betriebsdemontage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/525772.deindustrialisierung-tal-der-arbeitslosen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Ich verurteile sie ja nicht als Faschisten&ldquo;: Gaucks herablassender Blick auf Millionen AfD-W&auml;hler<\/strong><br>\nEx-Bundespr&auml;sident Joachim Gauck analysiert im ZDF die Entfremdung der B&uuml;rger &ndash; und befeuert sie im selben Atemzug. Ein Sommergespr&auml;ch voller Widerspr&uuml;che [&hellip;]<br>\nBesonders entlarvend ist Gaucks Erkl&auml;rungsversuch f&uuml;r den Erfolg der AfD in Ostdeutschland. Er spricht von einem &bdquo;habituellen Strickmuster&ldquo;, von einer &bdquo;erlernten Form, ein Ich zu sein&ldquo;, die das &bdquo;Aufstehen des aktiven B&uuml;rgers&ldquo; verhinderten. Die DDR habe &bdquo;das Element des Politischen ruiniert&ldquo;, weshalb es ein &bdquo;Defizit an zivilgesellschaftlich aktiver Bev&ouml;lkerung&ldquo; gebe &ndash; &bdquo;statistisch erhebbar&ldquo;, wie er betont, und &bdquo;keine Charakterschw&auml;che&ldquo;.<br>\nDoch genau so klingt es eben: wie die Diagnose eines Charakterdefizits, nur h&ouml;flicher formuliert. Gauck pathologisiert hier eine gesamte Bev&ouml;lkerungsgruppe. Die Ostdeutschen, so die Lesart, sind nicht etwa unzufrieden, weil sie reale Erfahrungen mit gebrochenen Versprechen, mit Deindustrialisierung und Entwertung ihrer Biografien gemacht haben. Sie sind unzufrieden, weil sie habituell falsch gepr&auml;gt sind. Dass ausgerechnet jene Ostdeutschen, die 1989 eine Diktatur zu Fall brachten &ndash; Gauck selbst war einer von ihnen &ndash;, offenbar nicht &uuml;ber gen&uuml;gend zivilgesellschaftliche Kompetenz verf&uuml;gen sollen, um heute &bdquo;richtig&ldquo; zu w&auml;hlen, ist ein Widerspruch, der im Gespr&auml;ch unbemerkt bleibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/gauck-bei-lanz-wenn-der-oberpfarrer-seinen-waehlern-erklaert-dass-sie-falsch-waehlen-10184211\">Floran Warweg in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die GKV-Reform ist eine Zumutung<\/strong><br>\nStatt die Beitr&auml;ge zu stabilisieren, bringt die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung nur mehr Instabilit&auml;t in der Versorgung. Krankenh&auml;user, Praxen und Patienten m&uuml;ssen ausbaden, dass die Politik vor ernsthaften Reformen zur&uuml;ckschreckt.<br>\nVolle Wartezimmer, ersch&ouml;pfte Pflegekr&auml;fte, abgesagte Facharzttermine &ndash; was heute schon Alltag ist, wird nun erst recht zur Regel. Das neu beschlossene und massiv kritisierte Spargesetz f&uuml;r die Krankenkassen ist eine Zumutung f&uuml;r Besch&auml;ftigte in Krankenh&auml;usern und Praxen, Patientinnen und Patienten sowie uns als demokratische Gesellschaft. Dabei ist die strukturelle Finanzierungskrise der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) keine &Uuml;berraschung, sondern das Ergebnis eines Musters: Reformen werden erst unter akutem Finanzdruck beschlossen und zielen vor allem darauf, den n&auml;chsten Beitragsanstieg zu verhindern.<br>\nVerlierer sind, wie k&ouml;nnte es anders sein, die gesetzlich Versicherten und Gesundheitsberufe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/gvk-reform-krankenversicherung-merz\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gericht stoppt Honorark&uuml;rzung f&uuml;r Psychotherapeuten vorerst<\/strong><br>\nDurch einen Gerichtsbeschluss sind die Honorark&uuml;rzungen f&uuml;r Psychotherapie vorerst ausgesetzt. Ein Branchenverband hatte wegen der umstrittenen Sparma&szlig;nahmen geklagt.<br>\nDie im April eingef&uuml;hrten Honorark&uuml;rzungen f&uuml;r Psychotherapeuten sind durch einen Gerichtsentscheid vorerst gestoppt worden. Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg setzte die sofortige Vollziehung aus, wie ein Sprecher mitteilte.<br>\nHintergrund ist eine Klage der Kassen&auml;rztlichen Bundesvereinigung (KBV), die auch Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten vertritt. Der Beschluss im Eilverfahren sei rechtskr&auml;ftig, teilte das Gericht mit. Wann &uuml;ber die Klage in der Hauptsache entschieden wird, sei noch offen.<br>\nDas Gericht begr&uuml;ndete das vorl&auml;ufige Aussetzen der K&uuml;rzungen unter anderem mit Bedenken an der Methodik von Berechnungen des Entscheidungsgremiums.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/arbeit\/2026-07\/honorarkuerzung-psychotherapeuten-landessozialgericht-berlin-brandenburg-kbv\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ex-Justizministerin zur geplanten Reform der Informationsfreiheit: &bdquo;Aus meiner Erfahrung sage ich: H&auml;nde weg!&ldquo;<\/strong><br>\nAls Ministerin war Sabine Leutheusser-Schnarrenberger selbst von IFG-Anfragen betroffen. Heute sagt sie: Das muss genau so bleiben. Und geht davon aus, dass der Reformvorsto&szlig; der Bundesregierung scheitern wird.<br>\nFrau Leutheusser-Schnarrenberger, die Bundesregierung m&ouml;chte das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) reformieren und dabei die H&uuml;rden f&uuml;r berechtigte Anfragen h&ouml;her setzen. Ist das n&ouml;tig?<br>\nDiese Reform ist vollkommen &uuml;berfl&uuml;ssig. Es gibt unbestritten einen gro&szlig;en Reformbedarf in Deutschland, aber mit Sicherheit nicht in diesem Bereich. Es geht um Transparenz staatlichen Handelns, darum, dass Heimlichtuerei nicht an erster Stelle steht. Darum, dass B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sowie gesellschaftliche Institutionen einen Anspruch auf Information haben. Das muss so bleiben. Das Gesetz soll ja gerade auch das Vertrauen in staatliches Handeln st&auml;rken. Dass man das jetzt massiv beschneiden will, geht in die absolut falsche Richtung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/ex-justizministerin-zur-geplanten-reform-der-informationsfreiheit-aus-meiner-erfahrung-sage-ich-hande-weg-15823579.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Und mit ein bisschen Hass* entlassen wir Sie ins Wochenende&hellip; Smiley!<\/strong><br>\n*Kein Wunder nach DER Woche&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/2075474900886618296\">Martin Sonneborn via Twitter\/X<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Firmenpleiten auf h&ouml;chstem Stand seit 21 Jahren<\/strong><br>\nDie Zahl der Firmenpleiten ist im zweiten Quartal in Deutschland weiter gestiegen. Fast alle Branchen sind betroffen. Bei genauerem Hinsehen ist die Situation nicht ganz so dramatisch. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Die Lage ist schwierig. Die Insolvenzen treffen die Wirtschaft in der Breite&rdquo;, so Stefan M&uuml;ller, Leiter der IHW-Insolvenzforschung.<br>\nAuch andere Daten deuten auf eine anhaltend schwierige Lage hin. Das Statistische Bundesamt meldete f&uuml;r das erste Quartal 2026 einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen um 6,5 Prozent im Jahresvergleich. Auch die Wirtschaftsauskunftei Creditreform meldete f&uuml;r das erste Halbjahr mit 12.900 Unternehmensinsolvenzen den h&ouml;chsten Stand seit 2013.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/dax-276.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Union will Lockerungen beim Mieterschutz<\/strong><br>\nNach z&auml;hen Verhandlungen beschloss das Kabinett einen Mieterschutz-Gesetzentwurf, der Wohnungsmieter vor Obdachlosigkeit bewahren soll. Doch die Union stellt Teile davon infrage.<br>\nCDU und CSU wollen die von der Bundesregierung geplanten Mieterschutz-Regelungen noch einmal zugunsten von Vermietern entsch&auml;rfen. Bei der ersten Lesung des Gesetzentwurfs im Bundestag forderten Unionsabgeordnete &Auml;nderungen bei der zeitlichen Obergrenze f&uuml;r Kurzzeit-Mietvertr&auml;ge und bei der angepeilten Schonfrist f&uuml;r s&auml;umige Mieter. Die rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Susanne Hierl (CSU), warb f&uuml;r ein ausgewogenes Verh&auml;ltnis zwischen Mieterschutz und den berechtigten Interessen von Vermietern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/mieterschutz-soll-laut-einiger-unionspolitiker-aufgeweicht-werden-37945530.html\">Stern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Neue Gaskraftwerke kommen: Verbraucher zahlen mehr f&uuml;r Strom<\/strong><br>\nGestritten wird auch &uuml;ber die Menge an Geld, mit dem der Staat den Bau der neuen Gaskraftwerke f&ouml;rdern will. Die Bundesregierung hatte nach dem Kabinettsbeschluss Kosten in H&ouml;he von einer bis drei Milliarden Euro bis 2031, danach j&auml;hrlich 0,9 bis 2,3 Milliarden Euro bis 2045 genannt. Doch vor dem Bundestagsbeschluss wurde der Gebotsh&ouml;chstwert f&uuml;r die Kraftwerke erneut deutlich erh&ouml;ht, sodass Umweltsch&uuml;tzer nun von vier Milliarden Euro bis 2031 sprechen.<br>\nFinanziert werden soll das &uuml;ber eine neue Umlage auf den Strompreis. Deren H&ouml;he wird erst in einem sp&auml;teren Verfahren festgelegt. Laut Berechnungen des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft (bne) k&ouml;nnte diese Umlage rechnerisch bei 0,54 Cent pro Kilowattstunde liegen. Bei einem j&auml;hrlichen Stromverbrauch von 5.000 Kilowattstunden entspr&auml;che das Kosten von 25 Euro im Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/energie\/id_101334106\/bundestag-beschliesst-bau-neuer-gaskraftwerke-vier-milliarden-euro-bis-2031.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Warum Mexiko die iranische Nationalmannschaft mit offenen Armen begr&uuml;&szlig;te<\/strong><br>\nWeil die Trump-Regierung der iranischen Mannschaft nur stundenweise Einreise erlaubte, sprang Mexiko ein und bot den Iranern eine Basis. Das hat auch historische Gr&uuml;nde, denn beide L&auml;nder verbindet eine lange Geschichte US-amerikanischer &Uuml;bergriffe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/mexiko-iran-fussball-wm\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&Ouml;RR frisst Journalismus<\/strong><br>\nSprechsaal, Berlin: Annekatrin M&uuml;cke und Tilo Bernhardt &uuml;ben sich in Medienschelte und verhandeln journalistische G&uuml;tekriterien.<br>\n&bdquo;Milliarden, Macht und Meinung &ndash; Kann der &Ouml;RR weg?&ldquo; Diese Frage stellt Alexander King, BSW-Mitglied und fraktionsloser Abgeordneter im Abgeordnetenhaus von Berlin, am Mittwochabend in Berlin. Der Sprechsaal in der Marienstra&szlig;e gilt dem Moderator Ramon Schack als &bdquo;ein Mekka der Meinungsfreiheit&ldquo;. Das Thema hat zudem Anziehungskraft: Der Saal ist gut belegt und im Publikum sind auch einige neue Gesichter zu sehen. Als Aufh&auml;nger f&uuml;r den Abend fungiert die Schlesinger-Aff&auml;re. Der neue Berliner Filz sei &bdquo;sehr gr&uuml;n, sehr weiblich, sehr vielf&auml;ltig&ldquo;, so King. Er r&auml;umt ein, sich am Beginn seiner politischen Karriere mit Kritik an den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen zur&uuml;ckgehalten zu haben. Abgeordnete der SPD, der Gr&uuml;nen und der Linkspartei h&auml;tten ihm zu verstehen gegeben:\n<blockquote><p>Wer den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk kritisiert, s&auml;gt am Ast der Demokratie und spielt das Spiel der Springerpresse.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.freie-medienakademie.de\/medien-plus\/orr-frisst-journalismus\">Freie Medienakademie<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Einer, wie keiner mehr<\/strong><br>\nProtestant, Marxist, Revolution&auml;r, Katholik &ndash; und bis zuletzt ein &laquo;communiste de c&oelig;ur&raquo;. Alles mit allem und noch viel mehr: Unser langj&auml;hriger Kolumnist Jean Ziegler war einfach zu viel f&uuml;r die Schweiz!<br>\n&laquo;Es scheint mir nicht m&ouml;glich, dass bei all dieser Liebe das Leben im Nichts endet!&raquo; Das sagte der damals 90j&auml;hrige Jean Ziegler im work-Interview im April 2024. Es gebe so viel Liebe auf dieser Welt, &laquo;der Guerrillero, der sein Leben hingibt f&uuml;r die Gerechtigkeit, der politische Gefangene, der unter der Folter schweigt, um die Gef&auml;hrten zu sch&uuml;tzen. Die Liebe der Eltern f&uuml;r ihre Kinder. Die Liebe zu einer Frau oder zu einem Mann.&raquo; Diese Liebe m&uuml;sse von irgendwoher kommen. Er, Jean Ziegler, glaube darum an die Auferstehung.<br>\nJetzt, zwei Jahre sp&auml;ter, ist der weltber&uuml;hmte Soziologe, ehemalige SP-Nationalrat, Uno-Sonderberichterstatter f&uuml;r das Recht auf Nahrung und Vizepr&auml;sident des Beratenden Ausschusses des Uno-Menschenrechtsrats gegangen. Er, der es immer mit seinem Mentor Jean-Paul Sartre hielt und den Tod als Mord bezeichnete. Als inakzeptables Skandalon, weil das Bewusstsein f&uuml;r die Unendlichkeit bestimmt sei, f&uuml;r das Sein. Heisst das, dass Ziegler wiederkommen wird? Zuzutrauen w&auml;r&rsquo;s ihm!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.workzeitung.ch\/2026\/07\/einer-wie-keiner-mehr\/\">work<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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