{"id":153638,"date":"2026-07-13T08:18:03","date_gmt":"2026-07-13T06:18:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153638"},"modified":"2026-07-13T08:18:50","modified_gmt":"2026-07-13T06:18:50","slug":"hinweise-des-tages-5136","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153638","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153638#h01\">Tomahawks f&uuml;r Deutschland: Der Kanzler spricht vom Schlie&szlig;en einer wichtigen strategischen L&uuml;cke. Wer aber schlie&szlig;t hier welche L&uuml;cke?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153638#h02\">Nato-Gipfel von Ankara: &bdquo;Love is in the air&ldquo;? Es riecht nach Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153638#h03\">Mit diesem Haushalt verspielt die Regierung Vertrauen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153638#h04\">Ab 3.000 Euro brutto droht 2028 ein Minus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153638#h05\">Nur 80 Prozent des Tankrabatts gingen an Verbraucher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153638#h06\">1.000 Tage V&ouml;lkermord<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153638#h07\">&bdquo;Das w&auml;re eine Katastrophe&ldquo;: EVP-Chef Weber warnt vor Kontrolle der Bundeswehr durch die AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153638#h08\">&bdquo;Mit der schwarzen Null k&ouml;nnen wir uns nicht gegen Putin verteidigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153638#h09\">Modernisierung des Bundespolizeigesetzes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153638#h10\">Labour g&auml;ngelt Presse <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153638#h11\">Die neue Tyrannei <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153638#h12\">Widerstand gegen Sommerferien-Bezahlung von Referendaren: Kultusminister sucht nach Kompromissen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153638#h13\">Zweiter inselweiter Blackout in Kuba in einer Woche <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153638#h14\">&bdquo;Gro&szlig;e Gr&uuml;ne Mauer&ldquo;: China pflanzt 100 Milliarden B&auml;ume, um die W&uuml;stenbildung zu stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153638#h15\">Mers-Forschung und Corona-Laborursprung: Drosten untersucht m&ouml;glichen Zusammenhang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153638#h16\">Rezension: Der digitale Raubzug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153638#h17\">Zu guter Letzt: Fragen, die man in Russland nicht stellen d&uuml;rfte<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Tomahawks f&uuml;r Deutschland: Der Kanzler spricht vom Schlie&szlig;en einer wichtigen strategischen L&uuml;cke. Wer aber schlie&szlig;t hier welche L&uuml;cke?<\/strong><br>\nMerz hat den Kauf amerikanischer Tomahawk-Marschflugk&ouml;rper im Bundestag bekannt gegeben. Medienberichten zufolge geht es um bis zu 400 Flugk&ouml;rper der Version Block Vb f&uuml;r rund 1,15 Milliarden Euro, dazu drei Typhon-Startsysteme f&uuml;r weitere 220 Millionen. Offiziell h&auml;lt die Bundesregierung die St&uuml;ckzahlen geheim. Der Kauf ersetzt die Stationierungszusage von 2024, die Trump kassiert hat. Damals sollten die Waffen kostenlos kommen, mit amerikanischem Personal, eingebettet in eine Multi-Domain Task Force. Jetzt zahlt Deutschland selbst, und nach Angaben aus Regierungskreisen wird kein US-Personal entsandt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/ArnoGottschalk\/status\/2075469314182783414\">Arno Gottschalk via Twitter\/X<\/a>\n<p>dazu: <strong>Tomahawks f&uuml;r Deutschland (2): Warum Washington lieber verkauft als stationiert<\/strong><br>\nIm ersten Teil hatte ich gefragt, wer hier eigentlich welche L&uuml;cke schlie&szlig;t, und gezeigt, dass Deutschland die Spitze eines Speers kauft, dessen Schaft amerikanisch bleibt. Bleibt die Frage, warum Washington lieber verkauft, statt zu stationieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/ArnoGottschalk\/status\/2075836811444654330\">Arno Gottschalk via Twitter\/X<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Tomahawks f&uuml;r Deutschland (3): Was im Kaufpreis nicht steht<\/strong><br>\nIm ersten Teil ging es um die Frage, wer hier welche L&uuml;cke schlie&szlig;t, im zweiten um das Interesse Washingtons am Verkauf statt der Stationierung. Dieser dritte Teil handelt von der Gegenseite der Rechnung, von vier Risiken, die Deutschland mit der Anschaffung &uuml;bernimmt und &uuml;ber die bisher kaum gesprochen wird. [&hellip;]<br>\nZieht man die Bilanz der drei Teile, dann kauft Deutschland eine F&auml;higkeit, die ohne fremde Wirkungskette keine ist, finanziert damit die Arsenale und die Industrie des Verk&auml;ufers, und &uuml;bernimmt im Gegenzug ein h&ouml;heres Risiko, fr&uuml;her und h&auml;rter in eine Eskalation hineingezogen zu werden, bei geringerer Kopplung an den amerikanischen Schutz. Mehr Exponierung bei weniger Sicherheit ist das Gegenteil dessen, was Abschreckung leisten soll. Zu dieser Beschaffung lautet die Antwort deshalb Nein. Und die Frage, die vor jedem Vertrag zu beantworten w&auml;re, ist noch nicht einmal gestellt: ob Deutschland Waffen dieser Reichweite &uuml;berhaupt braucht, auf welcher Bedrohungsannahme, mit welcher Doktrin und mit welchem Eskalationskalk&uuml;l. &Uuml;ber all das hat kein Parlament entschieden. Eine Regierungserkl&auml;rung nach vollzogenem Deal ersetzt diese Entscheidung nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/ArnoGottschalk\/status\/2076199508329840696\">Arno Gottschalk via Twitter\/X<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nato-Gipfel von Ankara: &bdquo;Love is in the air&ldquo;? Es riecht nach Krieg<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Trump brachte das Nato-Sommerm&auml;rchen auf den Punkt: Beim Treffen in Ankara habe soviel <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/trump-bei-gipfel-der-nato-there-is-a-feeling-of-love-in-the-air-6a4e4cef26384a0457a3222e\">Liebe in der Luft gelegen<\/a>.<br>\nTrump hatte allen Grund, hochzufrieden zu sein. Die europ&auml;ischen Pappenheimer sind genau dort angekommen, wo sie sein sollen: in ihrem Selbstverst&auml;ndnis sind sie inzwischen (mit Ausnahme von Spanien) keine &bdquo;Trittbrettfahrer&ldquo; (Merz) mehr, sondern dankbare Unterst&uuml;tzer des US-Hochr&uuml;stungs-Konjunkturprogramms. Das ist die neue &bdquo;Lastenteilung&ldquo; in der Nato: Sehr viel mehr europ&auml;ische Steuermilliarden werden in die USA flie&szlig;en. Europ&auml;ische Steuergelder werden in die Ukraine flie&szlig;en. Im Ukraine-Krieg l&auml;sst sich die Kriegstauglichkeit neuer Waffen bestens testen.<br>\nTrump verwirklicht das, wovon bereits sein Vorg&auml;nger Biden am 21.6 2022 sprach: Der Krieg gegen Russland sei eine Art &bdquo;Geduldsspiel&ldquo; &ndash; wieviel kann Russland aushalten, wieviel ist Europa bereit, auszuhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/nato-gipfel-von-ankara-love-is-in\">Petra Erler<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Endlich gesteht die NATO ein, Russland selber aktiv zu bek&auml;mpfen!<\/strong><br>\nHier erkl&auml;rt die NATO, dass sie selbst aktiv ist! Hier bitte anklicken! Das NATO-Video dauert nur sechseinhalb Minuten!<br>\nMan sei daran erinnert, dass die NATO nicht erst seit dem 24.2.2022 die Ukraine unterst&uuml;tzt. Sie hat im voraus alles getan, um die Ukraine an der Grenze zu Russland unter den Einfluss der NATO zu bringen, siehe hier!<br>\nUnd jetzt verk&uuml;ndet die NATO, dass sie die Ukraine &bdquo;unterst&uuml;tzt&ldquo;, weil sie &bdquo;gemeinsame Werte&ldquo; haben &hellip; Es ist einfach unglaublich!!!<br>\nSiehe dazu den Sonderbericht des Europ&auml;ischen Rechnungshofs zur Korruption in der Ukraine vom Herbst 2021! Es verschwinden dort j&auml;hrlich zig Milliarden US-Dollar in den Taschen der ukrainischen Administration!!! Der Westen wei&szlig; also sehr wohl, dass die ukrainische Administration ein korrupter Sauhaufen ist! Aber die NATO unterst&uuml;tzt die Ukraine, weil &bdquo;wir gemeinsame Werte haben&ldquo;. Mit Verlaub: Diese Begr&uuml;ndung der finanziellen und aktiven milit&auml;rischen Unterst&uuml;tzung der Ukraine mit dem Ziel der dramatischen Sch&auml;digung Russlands ist um Kotzen!!!<br>\nUnd der Schweizer Verteidigungsminister Martin Pfister besucht Schweden, um dort zu lernen, wie man von einem traditionell neutralen Staat zu einem NATO- und Kriegsstaat wird!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/endlich-gesteht-die-nato-ein-russland-selber-aktiv-zu-bekaempfen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mit diesem Haushalt verspielt die Regierung Vertrauen<\/strong><br>\nDie Priorit&auml;t der Bundesregierung liegt bei Waffen, Sozialausgaben werden gek&uuml;rzt. Perfide wird es dort, wo K&uuml;rzungen als Fortschritt verkauft werden.<br>\nEine Botschaft hat die Bundesregierung diese Woche eindeutig klargemacht: Ihre Priorit&auml;t liegt bei Waffen. Fast jeder dritte Euro des Bundeshaushalts 2027 geht f&uuml;r Panzer, Kampfflugzeuge, Drohnen drauf. Der Verteidigungsetat liegt bei 109,7 Milliarden Euro, dazu kommen 30 Milliarden aus dem Sonderverm&ouml;gen der Bundeswehr. Auch ohne l&auml;stige Saarlandvergleiche ist klar, dass es sich hier um einen gro&szlig;en Batzen Geld handelt. Ein Rekordwert. Und wenn an einer Stelle geballert wird, wird meist an anderer gespart. Im Haushalt der schwarz-roten Koalition ist das vor allem im Bereich des Sozialen geplant.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ruestung-oder-Rente\/!6191122\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Kritik ist mehr als berechtigt und gleichzeitig wohlfeil, denn auch die taz m&ouml;chte die Ukraine mit Waffen unterst&uuml;tzen und sieht in Putin den Feind. &ldquo;Kaum jemand in diesem Land bestreitet, dass Deutschland mehr Geld als vor ein paar Jahrzehnten f&uuml;r seine Verteidigung ausgeben muss.&rdquo; &ndash; Ich schon. Und genauso fatal ist, dass die taz sich &uuml;berhaupt auf die Logik &ldquo;kein Geld mehr da, also m&uuml;ssen wir sparen&rdquo; einl&auml;sst. Die Wirtschaft l&auml;uft schlecht, da braucht man ein Konjunkturprogramm, h&ouml;here L&ouml;hne und Sozialleistungen und mehr Geld f&uuml;r die Infrastruktur, genau das Gegenteil der jetzigen Politik.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Kahlschlag mit der Kettens&auml;ge: Der gezielte Abriss von Sozialstaat, Grundrechten und Arbeitnehmer*innenrechten<\/strong><br>\nDer Sozialstaat wird von der schwarz\/roten Regierung mit der Kettens&auml;ge zerlegt. Fast t&auml;glich &uuml;berbieten sich Politik und unionsnahe Verb&auml;nde mit neuen K&uuml;rzungsvorschl&auml;gen, repressiven Gesetzen und Verschlechterungen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung. Ob bei der Grundsicherung, dem Wohngeld, den Krankenkassen, der Rente, dem Kindersofortzuschlag, der Pflege, im Arbeitsrecht, beim Elterngeld oder beim Unterhaltsvorschuss &ndash; an allen Ecken und Enden wird grundlos die soziale Axt angesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tacheles-sozialhilfe.de\/newsticker\/thome-newsletter-23-2026-vom-12-07-2026.html\">Tacheles e.V.<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erstaunlich oder irritierend ist, dass zumindest bisher kaum &ouml;ffentlichkeitswirksamer Protest gegen den erneuten Abbau des Sozialstaates zu vernehmen ist.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Widerstand gegen Generalangriff<\/strong><br>\nEin besonderer Aufreger: Die verpflichtende Krankschreibung ab dem ersten Arbeitstag. Angeblich sind die Arbeitenden zu oft krank. Dass die Neuregelung schon allein wegen &uuml;berf&uuml;llter Arztpraxen Quatsch ist, wei&szlig; auch die Regierung. Es handelt sich um eine perfide Ablenkung von den anderen Angriffen, etwa der Ausweitung von befristeten Arbeitsvertr&auml;gen auf 48 Monate. Sie bedeutet vier Jahre Unsicherheit. Oder die sogenannte Steuerreform. Mit der l&auml;cherlichen Anhebung des Spitzensteuersatzes wird so getan, als ob alle Teile der Gesellschaft herangezogen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/widerstand-gegen-generalangriff-4816330\/\">unsere zeit<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Deutschlands R&uuml;stungsdurchmarsch<\/strong><br>\nDie Bundesregierung finanziert Deutschlands Hochr&uuml;stung au&szlig;er mit dem Abriss der Sozialsysteme auch mit Rekordschulden und treibt die Umlenkung aller verf&uuml;gbaren Mittel in die Milit&auml;retats europaweit voran. Berichten zufolge plant Berlin allein f&uuml;r die Jahre von 2027 bis 2030 Neuschulden von 838 Milliarden Euro ein, die zum Gro&szlig;teil in das Milit&auml;r flie&szlig;en. Bereits 2030 wird deshalb eine Zinslast von 81 Milliarden Euro erwartet &ndash; fast das Vierfache des derzeitigen Gesundheitshaushalts. Zugleich &uuml;bertreffen die realen deutschen Milit&auml;rausgaben die offiziell angegebenen um 50 Prozent. Sieht der Bundeshaushalt f&uuml;r dieses Jahr Aufwendungen f&uuml;r die Bundeswehr von nahezu 82,7 Milliarden Euro vor, so hat die Bundesregierung Milit&auml;rausgaben von 124,7 Milliarden Euro an die NATO gemeldet; die Differenz ist offenkundig in anderen Haushaltsposten und in Schattenhaushalten (&bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo;) versteckt. Unter dem Druck, mit Berlin mithalten zu m&uuml;ssen, r&uuml;sten auch Paris und London dramatisch auf &ndash; um den Preis heftiger K&uuml;rzungen in den Gesundheits-, Sozial- und Bildungssystemen. Bundeskanzler Friedrich Merz will Proteste nicht dulden und fordert: &bdquo;N&ouml;rgler und Berufskritiker: Wegtreten!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10476\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ab 3.000 Euro brutto droht 2028 ein Minus<\/strong><br>\nWie die &ldquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&rdquo; (FAZ) unter Berufung auf Berechnungen des Finanzwissenschaftlers Frank Hechtner von der Friedrich-Alexander-Universit&auml;t Erlangen-N&uuml;rnberg berichtet, f&auml;llt das Ergebnis deutlich schlechter aus, sobald neben der Einkommensteuer auch die steigenden Sozialabgaben ber&uuml;cksichtigt werden.<br>\nDer Grund: Zwar will die Koalition die Steuerzahler entlasten. Gleichzeitig steigen aber die Beitr&auml;ge zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung. Im Endeffekt kann das dazu f&uuml;hren, dass Arbeitnehmer 2028 netto schlechter dastehen als heute.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/aktuelles\/verbraucher\/id_101337108\/steuerreform-ab-3000-euro-brutto-droht-ab-2028-ein-minus.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Anstatt der versprochenen Entlastung bekommen gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung die &bdquo;Zitronenpresse&ldquo; zu sp&uuml;ren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nur 80 Prozent des Tankrabatts gingen an Verbraucher<\/strong><br>\nDer Tankrabatt im Mai und Juni ist zu rund 80 Prozent bei den Autofahrern angekommen &ndash; 20 Prozent der staatlichen Hilfe ging also an Tankstellen, Raffinerien und Gro&szlig;h&auml;ndler. Bei Diesel seien 82,6 Prozent der Senkung Verbrauchern zugutegekommen, bei E5-Benzin seien es 77,8 Prozent gewesen, teilte das Bundeskartellamt am Freitag in Bonn mit.<br>\nDer staatlich gew&auml;hrte Rabatt in Form einer Senkung der Energiesteuer als Reaktion auf die sprunghaft gestiegenen Tankstellenpreise nach Ausbruch des Nahostkrieges betrug eigentlich knapp 17 Cent pro Liter. Bei Diesel habe es dazu eine L&uuml;cke von 2,9 Cent gegeben, bei Benzin von 3,7 Cent.<br>\n&bdquo;&Uuml;ber den gesamten Zeitraum zeigt sich, dass die Steuerentlastung nicht vollst&auml;ndig, aber &uuml;berwiegend an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben wurde&ldquo;, sagte Kartellsamtschef Andreas Mundt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Senkung-der-Energiesteuer\/!6195021\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>1.000 Tage V&ouml;lkermord<\/strong><br>\nIn Gaza werden laut einem UN-Bericht gezielt Kinder get&ouml;tet &mdash; die Komplizenschaft westlicher L&auml;nder geht unvermindert weiter.<br>\nWenn man Terroristen ausschalten will, kann es leider Gottes zu ein paar Kollateralsch&auml;den kommen. Wo gehobelt wird, fallen eben auch Sp&auml;ne. Und Kinder &mdash; nun ja, wenn es pal&auml;stinensische Kinder sind, handelt es sich ja mit hoher Wahrscheinlichkeit ohnehin um zuk&uuml;nftige Terroristen. So oder so &auml;hnlich k&ouml;nnten die &Uuml;berlegungen der israelischen Massenm&ouml;rder lauten. Die Welt schaut weiter zu. Kinder stehen f&uuml;r Unschuld, f&uuml;r das Sch&uuml;tzenswerte, f&uuml;r Menschen, die unsere Hilfe brauchen, weil es noch an Kraft fehlt, um sich selbst zu verteidigen. Eine gesunde Psyche reagiert daher auf die Bilder hingemordeter, verst&uuml;mmelter oder hungernder Kinder mit besonderer Entr&uuml;stung oder Traurigkeit. Kindesmisshandlung ist ein Signal daf&uuml;r, dass unbedingt zu ihrem Wohl eingegriffen werden muss. In Pal&auml;stina indes erfrieren Neugeborene wegen der schlechten Versorgungslage, in Israel werden &auml;ltere Kinder zu Tausenden in Gef&auml;ngnissen schwer misshandelt. Neben vielen anderen Gr&auml;ueln. Noch immer aber schweigen westliche Regierungen. Schlimmer noch: Israel wird als &bdquo;Premium-Partner&ldquo; geh&auml;tschelt. F&uuml;r die offenbar v&ouml;llig skrupellosen T&auml;ter ist das ein Signal, dass nichts dagegen spricht, so weiterzumachen wie bisher. Nach den ersten 1.000 Tagen einer k&uuml;nstlich erzeugten H&ouml;lle werden nun offenbar die n&auml;chsten 1.000 angepeilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/1-000-tage-volkermord\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Das w&auml;re eine Katastrophe&ldquo;: EVP-Chef Weber warnt vor Kontrolle der Bundeswehr durch die AfD<\/strong><br>\nDie AfD ist im Bundestag nach der Union zweitst&auml;rkste politische Kraft, in Umfragen liegt sie seit Monaten teils mit deutlichem Vorsprung vor CDU\/CSU. Die anderen Parteien ringen um den Umgang mit den Rechten, debattiert wird &uuml;ber ein Verbotsverfahren oder Wahlrechtsentzug f&uuml;r einzelne Politiker wie den Th&uuml;ringer Landeschef Bj&ouml;rn H&ouml;cke. Immer wieder gibt es Warnungen, dass durch die Alternative f&uuml;r Deutschland im Falle einer Macht&uuml;bernahme die freiheitlich-rechtliche Grundordnung untergraben werden w&uuml;rde.<br>\nDer Fraktionschef der Europ&auml;ischen Volkspartei (EVP) im Europaparlament, Manfred Weber, hat jetzt &ndash; auch mit Blick auf die laufende Aufr&uuml;stung der Bundeswehr &ndash; gewarnt, dass die Truppe eines Tages unter Kontrolle der Partei Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) geraten k&ouml;nnte. Es sei nicht zu prognostizieren, was in zehn Jahren sein werde. &bdquo;Niemand kann ausschlie&szlig;en, dass die AfD irgendwann in der Zukunft die Bundeswehr kontrollieren wird. Das w&auml;re eine Katastrophe&ldquo;, sagte Weber, der auch CSU-Vize ist, der &bdquo;Welt am Sonntag&ldquo;.<br>\n&bdquo;Ich erlebe viele Menschen in Europa, die Angst haben vor einer stark aufger&uuml;steten deutschen Armee, die unter Kontrolle der AfD steht.&ldquo; Im Wahlprogramm der AfD stehe, die Bundeswehr m&uuml;sse &bdquo;die besten Traditionen der deutschen Milit&auml;rgeschichte leben&ldquo;, sagte Weber. &bdquo;Das ist nicht Stauffenberg, das ist purer Nationalismus.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/das-ware-eine-katastrophe-evp-chef-weber-warnt-vor-kontrolle-der-bundeswehr-durch-die-afd-15829508.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es mag sein, dass Herr Weber tats&auml;chlich viele Menschen erlebt, die Angst haben vor einer &bdquo;stark aufger&uuml;steten deutschen Armee, die unter Kontrolle der AfD steht&ldquo;. Es gibt jedoch auch viele Menschen, die generell Angst vor einer hochger&uuml;steten deutschen Armee haben. Herr Weber k&ouml;nnte Bundeskanzler Merz empfehlen, die Bundeswehr nicht hochzur&uuml;sten. Dadurch k&ouml;nnten die &Auml;ngste beseitigt werden &ndash; und das Geld stattdessen z.B. f&uuml;r gute Bildung, eine funktionierende Infrastruktur und eine gesetzliche Rente, die vor Altersarmut sch&uuml;tzt, verwendet werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Mit der schwarzen Null k&ouml;nnen wir uns nicht gegen Putin verteidigen&ldquo;<\/strong><br>\nAnsteht vor allem die Frage zu stellen: R&uuml;sten wir effizient, r&uuml;sten wir wirklich &bdquo;verteidigungs&ldquo;-gerecht? Sind die enormen Mittel, welche die Aufhebung der Schuldenbremse f&uuml;r das Milit&auml;r freigemacht hat, wirklich in dem hohen Ausma&szlig; erforderlich, wie sie laut Haushaltsplan ausgegeben werden sollen?<br>\nDass letztere Frage ansteht, hat die Fraktionsvize Wiebke Esdar (SPD), im Fraktionsvorstand zust&auml;ndig f&uuml;r Finanzen, in einem Interview mit dem Deutschlandfunk unfreiwillig klargemacht. Sie behauptet, die Bundeswehr habe einen &bdquo;hohen Aufholbedarf&ldquo;, und zwar der jahrzehntelangen Friedensdividende wegen &ndash; was impliziert, dass andernfalls das, was fr&uuml;her angeschafft worden w&auml;re, heute, trotz massiven kriegstechnischen Fortschritts im Zuge der Digitalisierung, unver&auml;ndert funktional w&auml;re. Die veranschlagten Ausgaben f&uuml;r Verteidigung, in 2027 110 Mrd. &euro; in EPl. 14 plus 30 Mrd. &euro; aus dem Scholzschen &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo;, in 2028 dann 154 Mrd.&euro;, in 2028 schlie&szlig;lich 183 Mrd.&euro;, halte sie &bdquo;f&uuml;r sachgerecht&ldquo; &ndash; und beteuert zur Unterlegung dieses ihres Urteils, dass im Verteidigungsausschuss genau hingeschaut werde, &bdquo;auf jede 25 Mio.-Vorlage&ldquo;.<br>\n&Uuml;berzeugend w&auml;re das, wenn man mittels genauen Blicks in Detailvorlagen tats&auml;chlich pr&uuml;fen k&ouml;nnte, was hier zu pr&uuml;fen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/mit-der-schwarzen-null-koennen-wir-uns-nicht-gegen-putin-verteidigen\/\">Blog der Republik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153455\">Klingbeil: &bdquo;Man kann sich gegen&uuml;ber Putin nicht mit der Schwarzen Null verteidigen&ldquo; &ndash; Verteidigen? Werden wir angegriffen?<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Modernisierung des Bundespolizeigesetzes<\/strong><br>\nAm heutigen Freitag beschlie&szlig;t der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Modernisierung des Bundespolizeigesetzes.<br>\nDazu erkl&auml;ren der stellvertretende Vorsitzende der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. G&uuml;nter Krings, und der innenpolitische Sprecher, Alexander Throm:<br>\nG&uuml;nter Krings: &ldquo;Mit diesem Gesetz st&auml;rken wir die Bundespolizei dort, wo sie t&auml;glich Verantwortung &uuml;bernimmt: an unseren Grenzen, an Bahnh&ouml;fen, in Z&uuml;gen, an Flugh&auml;fen und &uuml;berall dort, wo sie f&uuml;r die Sicherheit der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger im Einsatz ist. Das jetzige Bundespolizeigesetz ist noch von 1994, seitdem hat sich die Sicherheitslage grundlegend ver&auml;ndert. Illegale Migration, organisierte Schleuserkriminalit&auml;t, international vernetzte Kriminalit&auml;t, hybride Bedrohungen, Drohnen, verschl&uuml;sselte Kommunikation und Terrorismus stellen unsere Sicherheitsbeh&ouml;rden vor v&ouml;llig neuen Herausforderungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/7846\/6311823\">Presseportal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die China unterstellte Kontrolle und &Uuml;berwachung der Gesellschaft wird im Westen und insbesondere in Deutschland zur Realit&auml;t.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Labour g&auml;ngelt Presse<\/strong><br>\nBritisches Innenministerium untersagt, Informationen dort zu besorgen, wo es Terrorismus wittert<br>\nJeremy Corbyn hatte schon vor der ersten Abstimmung &uuml;ber eines der letzten Gesetze der scheidenden Starmer-Regierung eindringlich vor seinen Folgen gewarnt. Eine &raquo;alarmierende Ausweitung staatlicher Macht&laquo;, eine &raquo;Zuspitzung des beunruhigenden &Uuml;berfalls der Regierung auf das Recht auf Protest&laquo;, nichts Geringeres sei die National Security (State Threats) Bill, stellte er fest. Im Eiltempo, bevor einer der unbeliebtesten Premierminister in der Geschichte des Vereinigten K&ouml;nigreichs abtritt, wolle Innenministerin Shabana Mahmood durchpeitschen, dass strafrechtlich verfolgt werden kann, wer &raquo;eine Meinung oder &Uuml;berzeugung &auml;u&szlig;ert, die Organisationen unterst&uuml;tzt&laquo;, die wiederum nach Auffassung der britischen Innenministerin &raquo;die Sicherheit oder die Interessen&laquo; des Landes sch&auml;digten. Corbyn, der zuletzt als Unabh&auml;ngiger ins Parlament gew&auml;hlt wurde, erl&auml;uterte, das Gesetz sei &raquo;bewusst vage und offen gehalten&laquo;, damit es erlaube, politische Kampagnen nach Lust und Laune zu bestrafen. Corbyn warnte: &raquo;Wir begeben uns auf einen sehr gef&auml;hrlichen Weg.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/525818.angriff-auf-informationsfreiheit-labour-g%C3%A4ngelt-presse.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die neue Tyrannei<\/strong><br>\nNachdem B&uuml;rgersouver&auml;nit&auml;t und Demokratie schon l&auml;nger fast nur noch Fassade sind, versuchen die &bdquo;Eliten&ldquo; endg&uuml;ltig eine Herrschaft des Verbrechens zu etablieren.<br>\nDie europ&auml;ische Kolonisierung der Welt findet ihre Entsprechung in der geistigen Kolonisierung der eigenen B&uuml;rger. Deep-State-, New-World-Order- und Great-Reset-Ideologen der herrschende Klassen haben die Demokratie, wie wir sie kannten, demontiert und in ein Schlachtfeld des inszenierten Chaos verwandelt. Dieses Ideologie- und Herrschaftskonglomerat hat sich zum eigenen Wohl und zum Schaden der Menschheit an die Spitze der von ihm konstruierten Hackordnung gesetzt und unsere Staaten gekapert. Die Chaotisierung der Welt, die sich Schritt f&uuml;r Schritt vor unseren Augen entfaltet, ist kein Zufall, sie folgt einem Drehbuch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-neue-tyrannei\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Widerstand gegen Sommerferien-Bezahlung von Referendaren: Kultusminister sucht nach Kompromissen<\/strong><br>\nSein Vorsto&szlig; zugunsten der angehenden Lehrkr&auml;fte kam bei den Spitzen von Gr&uuml;nen und CDU nicht gut an. Doch der neue Kultusminister Andreas Jung (CDU) will nicht aufgeben.<br>\nTrotz Geldmangels im n&auml;chsten Landeshaushalt h&auml;lt der neue Kultusminister Andreas Jung (CDU) an seinem Plan fest, angehende Lehrkr&auml;fte nach Ende ihres Referendariats in den Sommerferien zu bezahlen. Wie der SWR aus Regierungskreisen erfuhr, hat Jung das bei dem sogenannten Chefgespr&auml;ch zum Haushalt 2027 mit Finanzminister Danyal Bayaz (Gr&uuml;ne) angemeldet.<br>\nDie Kosten f&uuml;r die Durchbezahlung der knapp 4.000 Referendarinnen und Referendare in den sechs Wochen Sommerferien werden auf 11,5 Millionen Euro veranschlagt. Doch in diesem Jahr wird es noch kein Geld f&uuml;r die angehenden Lehrkr&auml;fte im Sommer geben &ndash; und auch f&uuml;r n&auml;chstes Jahr ist das fraglich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/regional\/badenwuerttemberg\/swr-widerstand-gegen-sommerferien-bezahlung-von-referendaren-kultusminister-sucht-nach-kompromissen-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Allenthalben wird die Bedeutung guter Bildung betont, gerade im konservativen S&uuml;dwesten bildet man sich etwas darauf ein, und dann so eine Peinlichkeit, dass ausgerechnet bei angehenden Lehrkr&auml;ften der vergleichsweise l&auml;cherliche Betrag von 11,5 Millionen Euro in den Sommerferien gespart werden soll, w&auml;hrend gleichzeitig f&uuml;r Aufr&uuml;stung und Unternehmenssteuergeschenke j&auml;hrlich zig Milliarden rausgeschmissen werden. Und dabei <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/regional\/badenwuerttemberg\/swr-alltag-an-baden-wuerttembergs-schulen-100.html\">fehlen in Baden-W&uuml;rttemberg viele Lehrer<\/a>: diesen angeblichen Fachkr&auml;ftemangel hat die Politik vors&auml;tzlich selber verursacht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zweiter inselweiter Blackout in Kuba in einer Woche<\/strong><br>\nZum zweiten Mal innerhalb von nur vier Tagen ist es heute in Kuba zu einem inselweiten Blackout gekommen. Wie das Energieministerium mitteilte, wurden die Notfallprotokolle zur Wiederherstellung der Stromversorgung aktiviert.<br>\nAufgrund der maroden Infrastruktur und eines von den USA seit Monaten verh&auml;ngten &Ouml;lembargos leidet die sozialistische Karibik-Insel unter einer schweren Energiekrise.<br>\n&bdquo;Der Zusammenbruch ereignete sich inmitten einer kritischen Energiekrise, unter der das Land bereits schwer zu leiden hat&ldquo;, schrieb &bdquo;Granma&ldquo;, die offizielle Zeitung der Kommunistischen Partei Kubas, auf der Plattform X.<br>\nVorrangig sei gem&auml;&szlig; den Protokollen, die Versorgung von Einrichtungen wie Krankenh&auml;usern sicherzustellen, hie&szlig; es. Zu den Ursachen des erneuten Ausfalls machte die staatliche Stromgesellschaft UNE zun&auml;chst keine Angaben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3435919\/\">ORF.at<\/a>\n<p>dazu: <strong>Rubio fordert Kurswechsel auf Kuba<\/strong><br>\nAm f&uuml;nften Jahrestag der regierungskritischen Gro&szlig;demonstrationen auf Kuba hat Washington die Regierung der Insel dazu aufgerufen, grundlegende Reformen umzusetzen. Das m&uuml;sse geschehen, &bdquo;bevor es zu sp&auml;t ist&ldquo;, sagte US-Au&szlig;enminister Marco Rubio laut einer Mitteilung gestern.<br>\nWenn Havanna zu politischen und wirtschaftlichen Reformen bereit sei, sei eine neue Beziehung zwischen Kuba und den USA m&ouml;glich, so Rubio weiter.<br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump hat mit einer &bdquo;&Uuml;bernahme&ldquo; des Landes mit knapp zehn Millionen Einwohnern und Einwohnerinnen gedroht. Seit J&auml;nner erh&ouml;hte der Republikaner mit Sanktionen und einem &Ouml;lembargo den Druck auf die Insel erheblich. &bdquo;Pr&auml;sident Trump und ich w&uuml;nschen uns eine bessere Zukunft f&uuml;r Kuba und seine seit Langem leidende Bev&ouml;lkerung&ldquo;, so Rubio weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3435957\/\">ORF.at<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die USA verlangen &bdquo;grundlegende Reformen&ldquo;, sind jedoch nicht bereit, auf die eigenen Sanktionen gegen Kuba zu verzichten. Ohne diese Sanktionen ginge es der Bev&ouml;lkerung auf Kuba vermutlich deutlich besser.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Das Bild Kubas in den westlichen Medien &ndash; es ist Framing<\/strong><br>\nDer Globale S&uuml;den kommt in den westlichen Medien vergleichsweise selten vor, und falls doch, ist er von kolonialen und eurozentrischen Vorurteilen gepr&auml;gt. Dies wird deutlich bei einer kritischen Medienanalyse zu Kuba. In diesem ersten von zwei Beitr&auml;gen wird das Framing beschrieben.<br>\nStudien zeigen ein deutliches Unbehagen gegen&uuml;ber den Medien im Allgemeinen und den &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien im Besonderen. Immer weniger Menschen konsumieren regelm&auml;&szlig;ig traditionelle Medien. Das hat unterschiedliche Gr&uuml;nde, aber auch eine zunehmend offene Parteilichkeit bei ehemaligen oder vorgeblichen Qualit&auml;tsmedien. Das ist besonders offensichtlich in der internationalen Berichterstattung &uuml;ber die Kriege in Osteuropa und Westasien, wo sich die Tonalit&auml;t deutlich unterscheidet. W&auml;hrend Russland &bdquo;direkt und gezielt&ldquo; die Ukraine bombardiert und die dortige Bev&ouml;lkerung &bdquo;terrorisiert und ermordet&ldquo;, ist die Beschreibung des Genozids in Gaza eine g&auml;nzlich andere. Dort &bdquo;sterben Menschen&ldquo; durch &bdquo;Explosionen&ldquo;. Einmal in aktiver Sprache mit direkter Nennung des Aggressors und deutlicher Wertung, auf der anderen Seite passive Sprache und Vermeidung der Erw&auml;hnung Israels als T&auml;ter. Mehrere Studien zeigten diese Unterschiede etwa in der Berichterstattung der New York Times. Derartige Mechanismen sind nicht auf die Berichterstattung &uuml;ber diese beiden Konflikte beschr&auml;nkt und nicht neu; sie haben jedoch in den letzten Jahrzehnten rapide zugenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/das-bild-kubas-in-den-westlichen-medien-es-ist-framing\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Gro&szlig;e Gr&uuml;ne Mauer&ldquo;: China pflanzt 100 Milliarden B&auml;ume, um die W&uuml;stenbildung zu stoppen<\/strong><br>\nIm Grunde genommen &ndash; und entgegen dem, was uns ein Gro&szlig;teil der Technologiebranche hinsichtlich der Notwendigkeit technokratischer L&ouml;sungen zur Bew&auml;ltigung der Klimakrise weismachen will &ndash; sieht die Realit&auml;t so aus, dass der Kampf gegen den Klimawandel und die Eind&auml;mmung der W&uuml;stenbildung &uuml;ber das Pflanzen von B&auml;umen f&uuml;hren. Von vielen B&auml;umen.<br>\nDies ist der Standpunkt Chinas, das am 1. Januar 1978 das &bdquo;Three-North Shelterbelt Program&ldquo; [&bdquo;Schutzg&uuml;rtel der drei Norden&ldquo;] ins Leben gerufen hat, um die Waldbedeckung im Norden des Landes auf einem Gebiet, das 13 Provinzen umfasst und sich &uuml;ber insgesamt mehr als 4 Millionen Quadratkilometer erstreckt, zu vergr&ouml;&szlig;ern. Dieser von der Kommunistischen Partei Chinas initiierte Plan soll bis 2050 abgeschlossen sein; bis dahin sollen 100 Milliarden B&auml;ume entlang eines sich &uuml;ber etwa 4.500 Kilometer erstreckenden G&uuml;rtels gepflanzt worden sein, um degradierte Fl&auml;chen wiederherzustellen. In den betroffenen Gebieten &ndash; wie am Rande der Taklamakan-W&uuml;ste &ndash; erreicht dieser Gr&uuml;ng&uuml;rtel stellenweise eine Breite von mehr als einem Kilometer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/07\/grosse-gruene-mauer-china-pflanzt-100-milliarden-baeume-um-die-wuestenbildung-zu-stoppen\/\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Mers-Forschung und Corona-Laborursprung: Drosten untersucht m&ouml;glichen Zusammenhang<\/strong><br>\nEin Wissenschaftlerteam um den Virologen Christian Drosten hat in einer Ende Juni ver&ouml;ffentlichten Studie untersucht, inwiefern es einen Zusammenhang geben k&ouml;nnte zwischen der Forschung mit Mers-Viren und einem m&ouml;glichen Laborursprung des Coronavirus. Ausgangspunkt der Studie ist eine Entdeckung von Andreas Lisewski, Hochschullehrer und Forscher im Bereich Bioinformatik an der privaten Constructor University in Bremen. Er fand heraus, dass eine Sequenz der Furinspaltstelle von Sars-Cov-2 eine auff&auml;llige &Auml;hnlichkeit zu einer Sequenz eines Mers-Virus aufweist, das 2017 in einem Labor hergestellt worden war. In einem im Dezember 2024 ver&ouml;ffentlichten und begutachteten (&bdquo;peer-reviewed&ldquo;) wissenschaftlichen Artikel identifizierte er diese Mers-Furinspaltstelle als &bdquo;pr&auml;zise molekulare Blaupause f&uuml;r SARS-CoV-2<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0441\">Multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Rezension: Der digitale Raubzug<\/strong><br>\nDie gewaltige Macht, die gro&szlig;e Digitalkonzerne besitzen, ist ber&uuml;chtigt &ndash; und dies weltweit. Wom&ouml;glich aber ist sie nirgends so gewaltig wie im &auml;rmeren Teil der Welt, in den fr&uuml;heren Kolonien europ&auml;ischer Staaten. Wie gro&szlig; sie ist und welche Folgen das hat, das schildert der Journalist Satyajeet Malik in seinem soeben ver&ouml;ffentlichten Buch &bdquo;Der digitale Raubzug&ldquo; am Beispiel der Aktivit&auml;ten von Meta in Indien. Rechnet man die Nutzer von Facebook, Instagram und WhatsApp zusammen &ndash; sie alle z&auml;hlen zu Meta &ndash;, dann kommt man in Indien auf rund 1,27 Milliarden. Meta arbeitet in Indien eng mit Reliance Industries, dem gr&ouml;&szlig;ten Privatunternehmen des Landes, zusammen, was ihm exzellente Zug&auml;nge zur Macht und zum Markt verschafft. &Uuml;ber WhatsApp vergibt Meta Kleinkredite, nicht zuletzt auch an Bauern. Reliance steuert mit Hilfe von Apps die Aktivit&auml;ten von Landwirten und organisiert die Abnahme der Ernten. Beides erg&auml;nzt sich, zum beiderseitigen Profit. Den Schaden haben die Kleinbauern, die von Reliance abh&auml;ngig werden und sich bei Meta gef&auml;hrlich verschulden. Am Ende der Entwicklung stehen f&uuml;r sie Abh&auml;ngigkeit, Auspl&uuml;nderung, Armut. Gro&szlig;e westliche Konzerne wie Meta, zuweilen auch deutsche Finanziers wie die Entwicklungsbank KfW, tragen ma&szlig;geblich dazu bei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10475\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Fragen, die man in Russland nicht stellen d&uuml;rfte<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\" data-two-click-embeds-script=\"https:\/\/platform.x.com\/widgets.js\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Fragen, die man in Russland nicht stellen d&uuml;rfte: Chapeau an <a href=\"https:\/\/x.com\/HptmMatei?ref_src=twsrc%5Etfw\">@HptmMatei<\/a> f&uuml;r dieses mutige Interview! <a href=\"https:\/\/t.co\/EyeBaCSVZs\">pic.twitter.com\/EyeBaCSVZs<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Ole Nymoen (@nymoen_ole) <a href=\"https:\/\/x.com\/nymoen_ole\/status\/2076382847724597457?ref_src=twsrc%5Etfw\">July 12, 2026<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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