{"id":153835,"date":"2026-07-19T09:00:17","date_gmt":"2026-07-19T07:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153835"},"modified":"2026-07-17T12:41:09","modified_gmt":"2026-07-17T10:41:09","slug":"hinweise-der-woche-468","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153835","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153835#h01\">Nato-Gipfel von Ankara: &bdquo;Love is in the air&ldquo;? Es riecht nach Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153835#h02\">Eigentum ohne Souver&auml;nit&auml;t: Was Deutschland mit den Tomahawks kauft &mdash; und was nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153835#h03\">Aus dem Lot geraten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153835#h04\">&Ouml;konomische Ohnmacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153835#h05\">Mit diesem Haushalt verspielt die Regierung Vertrauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153835#h06\">Kiew heute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153835#h07\">1.000 Tage V&ouml;lkermord<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153835#h08\">Enteignungen machen uns alle reicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153835#h09\">Angriff auf das IFG: Diese Recherchen w&auml;ren k&uuml;nftig nicht mehr m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153835#h10\">Abgelehnt, &uuml;bergangen, beschlossen &ndash; Die Chatkontrolle und das Demokratieverst&auml;ndnis der EU <\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nato-Gipfel von Ankara: &bdquo;Love is in the air&ldquo;? Es riecht nach Krieg<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Trump brachte das Nato-Sommerm&auml;rchen auf den Punkt: Beim Treffen in Ankara habe <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/trump-bei-gipfel-der-nato-there-is-a-feeling-of-love-in-the-air-6a4e4cef26384a0457a3222e\">soviel Liebe in der Luft gelegen<\/a>.<br>\nTrump hatte allen Grund, hochzufrieden zu sein. Die europ&auml;ischen Pappenheimer sind genau dort angekommen, wo sie sein sollen: in ihrem Selbstverst&auml;ndnis sind sie inzwischen (mit Ausnahme von Spanien) keine &bdquo;Trittbrettfahrer&ldquo; (Merz) mehr, sondern dankbare Unterst&uuml;tzer des US-Hochr&uuml;stungs-Konjunkturprogramms. Das ist die neue &bdquo;Lastenteilung&ldquo; in der Nato: Sehr viel mehr europ&auml;ische Steuermilliarden werden in die USA flie&szlig;en. Europ&auml;ische Steuergelder werden in die Ukraine flie&szlig;en. Im Ukraine-Krieg l&auml;sst sich die Kriegstauglichkeit neuer Waffen bestens testen.<br>\nTrump verwirklicht das, wovon bereits sein Vorg&auml;nger Biden am 21.6 2022 sprach: Der Krieg gegen Russland sei eine Art &bdquo;Geduldsspiel&ldquo; &ndash; wieviel kann Russland aushalten, wieviel ist Europa bereit, auszuhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/nato-gipfel-von-ankara-love-is-in\">Petra Erler<\/a>\n<p>dazu: <strong>NATO-Gipfel 2026 &ndash; Eine kritische Nachbetrachtung<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153716\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Endlich gesteht die NATO ein, Russland selber aktiv zu bek&auml;mpfen!<\/strong><br>\nHier erkl&auml;rt die NATO, dass sie selbst aktiv ist! Hier bitte anklicken! Das NATO-Video dauert nur sechseinhalb Minuten!<br>\nMan sei daran erinnert, dass die NATO nicht erst seit dem 24.2.2022 die Ukraine unterst&uuml;tzt. Sie hat im voraus alles getan, um die Ukraine an der Grenze zu Russland unter den Einfluss der NATO zu bringen, siehe hier!<br>\nUnd jetzt verk&uuml;ndet die NATO, dass sie die Ukraine &bdquo;unterst&uuml;tzt&ldquo;, weil sie &bdquo;gemeinsame Werte&ldquo; haben &hellip; Es ist einfach unglaublich!!!<br>\nSiehe dazu den Sonderbericht des Europ&auml;ischen Rechnungshofs zur Korruption in der Ukraine vom Herbst 2021! Es verschwinden dort j&auml;hrlich zig Milliarden US-Dollar in den Taschen der ukrainischen Administration!!! Der Westen wei&szlig; also sehr wohl, dass die ukrainische Administration ein korrupter Sauhaufen ist! Aber die NATO unterst&uuml;tzt die Ukraine, weil &bdquo;wir gemeinsame Werte haben&ldquo;. Mit Verlaub: Diese Begr&uuml;ndung der finanziellen und aktiven milit&auml;rischen Unterst&uuml;tzung der Ukraine mit dem Ziel der dramatischen Sch&auml;digung Russlands ist um Kotzen!!!<br>\nUnd der Schweizer Verteidigungsminister Martin Pfister besucht Schweden, um dort zu lernen, wie man von einem traditionell neutralen Staat zu einem NATO- und Kriegsstaat wird!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/endlich-gesteht-die-nato-ein-russland-selber-aktiv-zu-bekaempfen\/\">Globalbridge<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Multipolare Weltordnung und Selbstbehauptung Europas<\/strong><br>\nDas internationale System befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Der politische, wirtschaftliche, technologische und milit&auml;rische Aufstieg Chinas zur Weltmacht, die R&uuml;ckkehr klassischer Machtpolitik sowie regionale Konflikte mit globalen Auswirkungen ver&auml;ndern die internationalen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse nachhaltig.<br>\nDiese dynamische Entwicklung kennzeichnet eine Neuformierung jenseits westlicher Institutionen. Das internationale System, das die USA nach 1945 aufgebaut haben, einschliesslich des Dollars als Weltleitw&auml;hrung, steht unter Druck.<br>\nDer Ukraine- und der Iran-Krieg haben eine neue Dynamik bei der Entstehung der neuen Weltordnung ausgel&ouml;st, die durch die Rivalit&auml;t der grossen M&auml;chte China, den Vereinigten Staaten und Russland gepr&auml;gt ist: von einer unipolaren zu einer multipolaren Weltordnung, in der sich die Einflusssph&auml;ren radikal verschieben. Internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen verlieren an Durchsetzungskraft, w&auml;hrend milit&auml;rische St&auml;rke, Wirtschaftskraft und strategische Allianzen wieder st&auml;rker in den Vordergrund r&uuml;cken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zgif.ch\/2026\/06\/16\/multipolare-weltordnung-und-selbstbehauptung-europas\/\">Harald Kujat auf Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eigentum ohne Souver&auml;nit&auml;t: Was Deutschland mit den Tomahawks kauft &mdash; und was nicht<\/strong><br>\nMan kann die Geschichte dieses Waffenkaufs als Abfolge von Daten erz&auml;hlen, und schon die Daten erz&auml;hlen die H&auml;lfte. Am 8. Juni 2026 erkl&auml;ren Friedrich Merz und Emmanuel Macron das deutsch-franz&ouml;sische Kampfflugzeugprojekt FCAS f&uuml;r beendet, das gr&ouml;&szlig;te europ&auml;ische R&uuml;stungsvorhaben seit Jahrzehnten. Am 7. und 8. Juli tagt in Ankara der NATO-Gipfel, auf dem die Europ&auml;er zusichern, mehr Verantwortung im B&uuml;ndnis zu &uuml;bernehmen und die NATO europ&auml;ischer zu machen; der Kanzler streitet dort zugleich mit dem amerikanischen Pr&auml;sidenten &uuml;ber Gr&ouml;nland und &uuml;ber Spanien. Am 9. Juli, einen Tag nach Gipfelende und wenige Stunden nach der Europ&auml;isierungszusage, gibt Merz im Bundestag bekannt, dass Deutschland amerikanische Tomahawk-Marschflugk&ouml;rper kaufen und stationieren wird. Eine wichtige strategische L&uuml;cke in der Verteidigung werde damit geschlossen, sagt er, und parallel w&uuml;rden eigene europ&auml;ische Systeme entwickelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arnogottschalk1.substack.com\/p\/eigentum-ohne-souveranitat\">Arno Gottschalk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Aus dem Lot geraten<\/strong><br>\nRasch wachsende Spannungen zwischen Deutschland und Frankreich begleiten die Anwesenheit von Bundeskanzler Friedrich Merz in Paris bei der Milit&auml;rparade zum franz&ouml;sischen Nationalfeiertag am heutigen Dienstag. Die Parade wird von rund 500 Soldaten aus L&auml;ndern der &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo; zur Unterst&uuml;tzung der Ukraine angef&uuml;hrt. Sie solle nicht nur die &bdquo;strategische Aufr&uuml;stung Frankreichs&ldquo;, sondern vor allem auch &bdquo;das strategische Erwachen Europas&ldquo; symbolisieren, hei&szlig;t es im &Eacute;lys&eacute;e-Palast. Gleichzeitig sorgt es in Paris f&uuml;r schweren Unmut, dass Berlin nach seinem Ausstieg aus dem gemeinsamen Bau eines Kampfjets der sechsten Generation nicht nur ein nationales Kampfjetprojekt angesto&szlig;en hat, sondern auch die mit dem Flugzeug verbundene Combat Cloud im Alleingang entwickeln will &ndash; und nicht, wie j&uuml;ngst noch abgemacht, in Kooperation mit Frankreich. Schon zuvor war Paris beim Aufbau eines Satellitennetzwerks abgedr&auml;ngt worden: Berlin arbeitet an einem &bdquo;deutschen Starlink&ldquo;, was ein schon viel l&auml;nger geplantes &bdquo;europ&auml;isches Starlink&ldquo; mit franz&ouml;sischer Beteiligung scheitern lassen d&uuml;rfte. Experten warnen, der deutsche Durchmarsch bringe die EU strategisch aus dem Lot.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10477\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Aus dem Lot geraten (II)<\/strong><br>\nVor hochrangigen deutsch-franz&ouml;sischen Treffen am heutigen Donnerstag und am morgigen Freitag bem&uuml;ht sich die Bundesregierung, den Unmut in Paris &uuml;ber die j&uuml;ngsten Berliner Alleing&auml;nge in Sachen Milit&auml;r und R&uuml;stung zu d&auml;mpfen. In Frankreich l&ouml;st die offen erkl&auml;rte deutsche Absicht, die Bundeswehr zu den st&auml;rksten konventionellen Streitkr&auml;ften Europas zu machen, ebenso zunehmend Sorgen aus wie die Absage deutsch-franz&ouml;sischer High-Tech-R&uuml;stungsprojekte zugunsten nationaler Vorhaben. All dies k&ouml;nne Frankreich &bdquo;deklassieren&ldquo;, warnt der Generalstabschef des Landes, Fabien Mandon. In Berlin wird nun, um ein Festhalten am gemeinsamen Vorgehen wenigstens zu suggerieren, eine deutsch-franz&ouml;sische Herstellung von Marschflugk&ouml;rpern und ballistischen Raketen erwogen. Bei beidem verf&uuml;gt die deutsche R&uuml;stungsindustrie bislang nicht &uuml;ber nennenswerte F&auml;higkeiten, die franz&ouml;sische hingegen schon. Paris ist bereit zur Kooperation, setzt aber zugleich darauf, seine beiden letzten Alleinstellungsmerkmale mehr zur Geltung kommen zu lassen &ndash; seine operative milit&auml;rische Erfahrung und seine Nuklearstreitkr&auml;fte. Es plant aggressive Man&ouml;ver der von ihm gef&uuml;hrten &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo;; es dehnt seinen &bdquo;Nuklearschirm&ldquo; &uuml;ber Europa aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10481\">German Foreign Policy<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Gott mit Friedrich Merz? Der fatale R&uuml;stungsrausch der deutschen Kirchen<\/strong><br>\nDer katholische Milit&auml;rbischof Franz-Josef Overbeck betreibt eine gef&auml;hrliche moralische Doppelz&uuml;ngigkeit. W&auml;hrend er &ouml;ffentlich Lippenbekenntnisse zu Diplomatie und Dialog ablegt, deckt er gleichzeitig die radikale Aufr&uuml;stungspolitik der Bundesregierung und liefert die ethische Rechtfertigung f&uuml;r eine neue R&uuml;stungsspirale. Mit diesem Kurs stellt er sich in einen fundamentalen Widerspruch zur strikten Antikriegslinie des Vatikans. Ein moralischer Bankrott: Statt als unabh&auml;ngiges, friedensforderndes Korrektiv gegen die Berliner Bellizismus-Logik aufzubegehren, degradieren sich die Spitzen der Kirchen zu staatlich besoldeten Handlangern der Staatsraison. Gefragt ist endlich eine kompromisslose Option f&uuml;r den Frieden &ndash; auch und gerade gegen den Willen der Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/07\/gott-mit-friedrich-merz-der-fatale-ruestungsrausch-der-deutschen-kirchen\/\">pressenza<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Wie die deutsche Regierung den Krieg ins eigene Land holt<\/strong><br>\nDeutschland kauft den USA &laquo;Tomahawks&raquo; ab und stationiert sie. Damit wird das Land zur Abschussrampe f&uuml;r US-Angriffswaffen. [&hellip;]<br>\nMan wolle sich von Erpressbarkeit freimachen, heisst es. Was f&uuml;r eine groteske Verkehrung der Tatsachen.<br>\nMit einer Reichweite von 2500 Kilometern k&ouml;nnen diese Marschflugk&ouml;rper von Deutschland aus nicht nur Moskau erreichen &ndash; die Entfernung betr&auml;gt gerade einmal 1600 Kilometer &ndash;, sondern Ziele tief im russischen Kernland. Die Botschaft ist eindeutig: Deutschland wird zur Abschussrampe f&uuml;r amerikanische Angriffswaffen gegen Russland, und zwar in deutscher Verf&uuml;gungsgewalt. Das ist keine Verteidigungsmassnahme, das ist eine Kriegserkl&auml;rung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/wie-die-deutsche-regierung-den-krieg-ins-eigene-land-holt\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&Ouml;konomische Ohnmacht<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Politik &uuml;ber B&uuml;rgergeld-S&auml;tze streitet, verschweigt sie die wahren Brandmauern des Reichtums. Wie lange h&auml;lt &bdquo;unserer Demokratie&ldquo; das aus?<br>\nWenn der Sp&auml;tkapitalismus in die Krise ger&auml;t, sucht er sich seine S&uuml;ndenb&ouml;cke mit verl&auml;sslicher Pr&auml;zision: Schw&auml;chelt die Wirtschaft, sind es die ausufernden Sozialausgaben. Streikt oder versp&auml;tet sich die Bahn, ist das B&uuml;rgergeld schuld. Fehlen Wohnungen, lautet das neoliberale Mantra schlicht, die Menschen m&uuml;ssten eben &bdquo;gef&auml;lligst mehr arbeiten&ldquo;.<br>\nDas ist eine altbekannte mediale und politische Routine &ndash; die Moralisierung und Disziplinierung der Ohnm&auml;chtigen. Doch w&auml;hrend die &ouml;ffentliche Debatte um jeden einzelnen Euro kreist, den der Wohlfahrtsempf&auml;nger oder die Alleinerziehende den Steuerzahler angeblich kostet, vollzieht sich im Hintergrund eine historische, fast lautlose Verschiebung der realen Machtverh&auml;ltnisse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freie-medienakademie.de\/medien-plus\/okonomische-ohnmacht\">Freie Medienakademie<\/a>\n<p>dazu: <strong>Merz leert die Sparschweine meiner Kinder<\/strong><br>\nDie schwarz-rote Koalition will den Kindersofortzuschlag in H&ouml;he von 25 Euro streichen. F&uuml;r Alleinerziehende mit Grundsicherung ist das eine Katastrophe.<br>\nAls alleinerziehende Mutter zweier Kinder musste ich in den letzten Monaten viel schlucken. Wie &uuml;ber 40 Prozent der Alleinerziehenden bin ich auf die neue Grundsicherung (ehemals B&uuml;rgergeld) angewiesen. Ich stocke auf und dennoch reicht es hinten und vorne nicht.<br>\nDas Familienportal des Bundes empfiehlt f&uuml;r zehnj&auml;hrige Kinder 15 bis 25 Euro Taschengeld im Monat. Genau dieser Betrag soll mit den Reformpl&auml;nen der Bundesregierung nun wegfallen. Dass Friedrich Merz und die Koalition nun auch dazu bereit sind, die Sparschweine meiner Kinder zu leeren, macht mich fassungslos. Anstatt Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, um Kinderarmut zu verhindern, werden Ma&szlig;nahmen ergriffen, um Kinderarmut zu f&ouml;rdern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Sozialkuerzungen\/!6196224\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Jahrbuch Steuergerechtigkeit 2026<\/strong><br>\nDas mittlerweile f&uuml;nfte Jahrbuch Steuergerechtigkeit zeigt: Subventionen f&uuml;r gro&szlig;e Erbverm&ouml;gen, Steuerl&uuml;cken f&uuml;r internationale Gro&szlig;konzerne und das Sparprivileg f&uuml;r Superreiche kosten den Staat jedes Jahr gesch&auml;tzt 50 Milliarden Euro. Anstatt diese L&uuml;cken zu schlie&szlig;en hat die Bundesregierung sie im ersten Jahr ihrer Amtszeit um etwa 30 Milliarden Euro vergr&ouml;&szlig;ert.<br>\nDie amtierende Regierung hat in ihrem ersten Jahr rund die H&auml;lfte ihrer steuerpolitischen Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt, darunter die schrittweise Senkung der K&ouml;rperschaftsteuer ab 2028 (Kosten: 25 Milliarden Euro pro Jahr ab 2032) sowie die Reduzierung der Mehrwertsteuer f&uuml;r die Gastronomie (Kosten: 4 Milliarden Euro). Von diesen Steuersenkungen profitieren zu etwa 80 % die wohlhabenden 10 % und zu etwa 65 % das reichste 1 % der Steuerpflichtigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/jahrbuch\/\">Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mit diesem Haushalt verspielt die Regierung Vertrauen<\/strong><br>\nDie Priorit&auml;t der Bundesregierung liegt bei Waffen, Sozialausgaben werden gek&uuml;rzt. Perfide wird es dort, wo K&uuml;rzungen als Fortschritt verkauft werden.<br>\nEine Botschaft hat die Bundesregierung diese Woche eindeutig klargemacht: Ihre Priorit&auml;t liegt bei Waffen. Fast jeder dritte Euro des Bundeshaushalts 2027 geht f&uuml;r Panzer, Kampfflugzeuge, Drohnen drauf. Der Verteidigungsetat liegt bei 109,7 Milliarden Euro, dazu kommen 30 Milliarden aus dem Sonderverm&ouml;gen der Bundeswehr. Auch ohne l&auml;stige Saarlandvergleiche ist klar, dass es sich hier um einen gro&szlig;en Batzen Geld handelt. Ein Rekordwert. Und wenn an einer Stelle geballert wird, wird meist an anderer gespart. Im Haushalt der schwarz-roten Koalition ist das vor allem im Bereich des Sozialen geplant.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ruestung-oder-Rente\/!6191122\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Kritik ist mehr als berechtigt und gleichzeitig wohlfeil, denn auch die taz m&ouml;chte die Ukraine mit Waffen unterst&uuml;tzen und sieht in Putin den Feind. &ldquo;Kaum jemand in diesem Land bestreitet, dass Deutschland mehr Geld als vor ein paar Jahrzehnten f&uuml;r seine Verteidigung ausgeben muss.&rdquo; &ndash; Ich schon. Und genauso fatal ist, dass die taz sich &uuml;berhaupt auf die Logik &ldquo;kein Geld mehr da, also m&uuml;ssen wir sparen&rdquo; einl&auml;sst. Die Wirtschaft l&auml;uft schlecht, da braucht man ein Konjunkturprogramm, h&ouml;here L&ouml;hne und Sozialleistungen und mehr Geld f&uuml;r die Infrastruktur, genau das Gegenteil der jetzigen Politik.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Kahlschlag mit der Kettens&auml;ge: Der gezielte Abriss von Sozialstaat, Grundrechten und Arbeitnehmer*innenrechten<\/strong><br>\nDer Sozialstaat wird von der schwarz\/roten Regierung mit der Kettens&auml;ge zerlegt. Fast t&auml;glich &uuml;berbieten sich Politik und unionsnahe Verb&auml;nde mit neuen K&uuml;rzungsvorschl&auml;gen, repressiven Gesetzen und Verschlechterungen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung. Ob bei der Grundsicherung, dem Wohngeld, den Krankenkassen, der Rente, dem Kindersofortzuschlag, der Pflege, im Arbeitsrecht, beim Elterngeld oder beim Unterhaltsvorschuss &ndash; an allen Ecken und Enden wird grundlos die soziale Axt angesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tacheles-sozialhilfe.de\/newsticker\/thome-newsletter-23-2026-vom-12-07-2026.html\">Tacheles e.V.<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erstaunlich oder irritierend ist, dass zumindest bisher kaum &ouml;ffentlichkeitswirksamer Protest gegen den erneuten Abbau des Sozialstaates zu vernehmen ist.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Deutschlands R&uuml;stungsdurchmarsch<\/strong><br>\nDie Bundesregierung finanziert Deutschlands Hochr&uuml;stung au&szlig;er mit dem Abriss der Sozialsysteme auch mit Rekordschulden und treibt die Umlenkung aller verf&uuml;gbaren Mittel in die Milit&auml;retats europaweit voran. Berichten zufolge plant Berlin allein f&uuml;r die Jahre von 2027 bis 2030 Neuschulden von 838 Milliarden Euro ein, die zum Gro&szlig;teil in das Milit&auml;r flie&szlig;en. Bereits 2030 wird deshalb eine Zinslast von 81 Milliarden Euro erwartet &ndash; fast das Vierfache des derzeitigen Gesundheitshaushalts. Zugleich &uuml;bertreffen die realen deutschen Milit&auml;rausgaben die offiziell angegebenen um 50 Prozent. Sieht der Bundeshaushalt f&uuml;r dieses Jahr Aufwendungen f&uuml;r die Bundeswehr von nahezu 82,7 Milliarden Euro vor, so hat die Bundesregierung Milit&auml;rausgaben von 124,7 Milliarden Euro an die NATO gemeldet; die Differenz ist offenkundig in anderen Haushaltsposten und in Schattenhaushalten (&bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo;) versteckt. Unter dem Druck, mit Berlin mithalten zu m&uuml;ssen, r&uuml;sten auch Paris und London dramatisch auf &ndash; um den Preis heftiger K&uuml;rzungen in den Gesundheits-, Sozial- und Bildungssystemen. Bundeskanzler Friedrich Merz will Proteste nicht dulden und fordert: &bdquo;N&ouml;rgler und Berufskritiker: Wegtreten!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10476\">German Foreign Policy<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Senkung des aktuellen Rentenwerts trotz Niveauschutz &ndash; Ein nachtr&auml;glicher Triumph der &raquo;Renten-Rebellen&laquo;<\/strong><br>\nDie Empfehlungen der Kommission liegen nun seit dem 23. Juni 2026 vor; sollten sie &raquo;1 zu 1&laquo; umgesetzt werden, wie der Bundeskanzler w&auml;hrend der &ouml;ffentlicher Pr&auml;sentation versicherte, so k&auml;me dies einem nachtr&auml;glichen Triumph der &raquo;Renten-Rebellen&laquo; gleich. Sie h&auml;tten ihr urspr&uuml;ngliches Ziel, gut versteckt im Kommissionsbericht, doch noch erreicht &ndash; nicht einmal der Arbeitsministerin, die bis zuletzt tapfer f&uuml;r die 48 Niveauprozente stritt, scheint dieser Enkeltrick im Rahmen des &raquo;Gesamtkunstwerks&laquo; aufgefallen zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.portal-sozialpolitik.de\/index.php?page=Empfehlungen_der_Alterssicherungskommission\">Portal Sozialpolitik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kiew heute<\/strong><br>\nNach meiner Ankunft habe ich mir eine ukrainische SIM-Karte gekauft. Sobald ich sie ins Handy gesteckt hatte, bevor ich mit dem Telefon irgendetwas anderes h&auml;tte tun k&ouml;nnen, kam sofort eine Nachricht mit den entsprechenden Kontaktdaten: &bdquo;Slawa Ukraini! Willkommen in der Ukraine! Wenn du Beratung oder Hilfe brauchst, ruf die Hotline der regionalen Milit&auml;rverwaltung an!&ldquo; Ich bin viel gereist und habe noch nie erlebt, dass ein Land, in das ich einreise, mich zum Beispiel so begr&uuml;&szlig;t hat: &bdquo;Heil der Schweiz!&ldquo; oder &bdquo;Ruhm Deutschland!&ldquo; oder &bdquo;Ruhm Brasilien!&ldquo; Wozu das?<br>\nDann kam eine SMS von &bdquo;Anti_Fake&ldquo;: &bdquo;Hast du eine schockierende oder zweifelhafte Nachricht gesehen? &Uuml;berpr&uuml;fe sie im Zentrum zur Bek&auml;mpfung von Desinformation des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine!&ldquo; &bdquo;Melde sie uns!&ldquo; mit den Kontaktdaten.<br>\nAufrufe dieser Art wirken immer in zwei Richtungen. Zum einen wird jemand aufgefordert, Verd&auml;chtiges zu melden, also ggf. zum Denunzianten zu werden. Und auf der anderen Seite k&ouml;nnen derartige Aufrufe gegen einen selbst wirken, wenn irgendein anderer Mensch zu dem Schluss kommt, dass ich mich irgendwie &bdquo;nicht normal&ldquo; bewege oder verhalte.<br>\nF&uuml;r mich bedeutete das: Wenn ich etwas aktiv fotografiere und das jemandem zweifelhaft erscheint, kann er mich anzeigen.<br>\nIch m&ouml;chte die Leser daran erinnern, dass ich gerade erst die SIM-Karte gekauft hatte und auf meine neue Nummer, von der aus ich noch keinen Anruf get&auml;tigt hatte, schon Nachrichten nur so hereinstr&ouml;mten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/kiew-heute\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>1.000 Tage V&ouml;lkermord<\/strong><br>\nIn Gaza werden laut einem UN-Bericht gezielt Kinder get&ouml;tet &mdash; die Komplizenschaft westlicher L&auml;nder geht unvermindert weiter.<br>\nWenn man Terroristen ausschalten will, kann es leider Gottes zu ein paar Kollateralsch&auml;den kommen. Wo gehobelt wird, fallen eben auch Sp&auml;ne. Und Kinder &mdash; nun ja, wenn es pal&auml;stinensische Kinder sind, handelt es sich ja mit hoher Wahrscheinlichkeit ohnehin um zuk&uuml;nftige Terroristen. So oder so &auml;hnlich k&ouml;nnten die &Uuml;berlegungen der israelischen Massenm&ouml;rder lauten. Die Welt schaut weiter zu. Kinder stehen f&uuml;r Unschuld, f&uuml;r das Sch&uuml;tzenswerte, f&uuml;r Menschen, die unsere Hilfe brauchen, weil es noch an Kraft fehlt, um sich selbst zu verteidigen. Eine gesunde Psyche reagiert daher auf die Bilder hingemordeter, verst&uuml;mmelter oder hungernder Kinder mit besonderer Entr&uuml;stung oder Traurigkeit. Kindesmisshandlung ist ein Signal daf&uuml;r, dass unbedingt zu ihrem Wohl eingegriffen werden muss. In Pal&auml;stina indes erfrieren Neugeborene wegen der schlechten Versorgungslage, in Israel werden &auml;ltere Kinder zu Tausenden in Gef&auml;ngnissen schwer misshandelt. Neben vielen anderen Gr&auml;ueln. Noch immer aber schweigen westliche Regierungen. Schlimmer noch: Israel wird als &bdquo;Premium-Partner&ldquo; geh&auml;tschelt. F&uuml;r die offenbar v&ouml;llig skrupellosen T&auml;ter ist das ein Signal, dass nichts dagegen spricht, so weiterzumachen wie bisher. Nach den ersten 1.000 Tagen einer k&uuml;nstlich erzeugten H&ouml;lle werden nun offenbar die n&auml;chsten 1.000 angepeilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/1-000-tage-volkermord\">Manova<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die leeren Versprechen der &bdquo;europ&auml;ischen Werte&ldquo;: Wie die EU Israels Verbrechen finanziert<\/strong><br>\nIm Jahr 2012 feierte die Europ&auml;ische Union: Sie erhielt den Friedensnobelpreis. Der damalige Pr&auml;sident des Europaparlaments und SPD-Politiker Martin Schulz schreibt am Auszeichnungstag: &bdquo;Die EU ist ein einzigartiges Projekt, das Krieg durch Frieden, Hass durch Solidarit&auml;t ersetzte.&ldquo;  In den darauf folgenden Jahren avancierte die Formulierung &bdquo;europ&auml;ische Werte&rdquo; wie ein Mantra in Politik und Medien. Doch die Fassade der &bdquo;europ&auml;ischen Werte&rdquo; br&ouml;ckelt &ndash; nicht erst seit den letzten drei Jahren und nicht nur aufgrund der engen Beziehungen zu Israel. Doch nichts symbolisiert die Kluft zwischen Rhetorik und Praxis deutlicher als der Umgang mit dem Assoziierungsabkommen zwischen EU und Israel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/die-leeren-versprechen-der-europaeischen-werte-wie-die-eu-israels-verbrechen-finanziert\/\">etos.media<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Libanon: Verbrannte Erde<\/strong><br>\nDer Krieg dauert trotz Waffenstillstand an. Israel zerst&ouml;rt dabei systematisch die Lebensgrundlagen der Menschen.<br>\nDer Krieg im Libanon dauert an. Es ist die l&auml;ngste kriegerische Auseinandersetzung zwischen Israel und dem Libanon seit dem israelischen Abzug aus dem S&uuml;dlibanon im Jahr 2000. Es ist ein weiteres Kapitel in einer an Kriegen reichen und leidvollen gemeinsamen Geschichte. Doch dieser Krieg ist anders als alle vorangegangenen, das schiere Ausma&szlig; der Zerst&ouml;rung im Libanon ohne Beispiel.<br>\nNicht einmal die Waffenstillst&auml;nde &ndash; November 2024, April 2026, Juni 2026 &ndash; unterbrechen das T&ouml;ten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.medico.de\/blog\/verbrannte-erde-20598\">medico<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Enteignungen machen uns alle reicher<\/strong><br>\nDie Regierung will die Vergesellschaftung von Wohnraum untersagen &ndash; und st&auml;rkt so das Misstrauen in die Politik. Warum Wohnungen dringend Gemeingut werden m&uuml;ssen. [&hellip;]<br>\nMit windigen Verz&ouml;gerungstaktiken lie&szlig; der Berliner Senat das Volksbegehren ins Leere laufen und weigerte sich schlichtweg, es umzusetzen &ndash; dabei beruft sich &raquo;Deutsche Wohnen &amp; Co enteignen&laquo; auf Artikel 15 des Grundgesetzes, demzufolge Grund und Boden zum Zwecke der Vergesellschaftung in Gemeineigentum &uuml;berf&uuml;hrt werden k&ouml;nnen.<br>\nOb man ein im Grundgesetz verankertes Recht einfach aushebeln darf, dar&uuml;ber wird das Verfassungsgericht entscheiden. Aber von solch juristischen Fragen abgesehen, tritt in der Debatte auch ein Problem der Demokratie zutage: Ein Anliegen, f&uuml;r das die Mehrheit der Hauptstadt stimmte, nicht nur zu verschleppen, sondern nun auch auf Bundesebene untersagen zu wollen (die Initiative plant in der n&auml;chsten Runde der Kampagne einen Gesetzesvolksentscheid, der bindend w&auml;re), ist der beste Garant f&uuml;r die in Sonntagsreden viel beklagte Demokratiem&uuml;digkeit und das Misstrauen in &raquo;die da oben&laquo;. Verfolgt der Koalitionsausschuss wom&ouml;glich das Ziel, das weitverbreitete Gef&uuml;hl von Machtlosigkeit, von Entfremdung von der Demokratie und damit auch die Anf&auml;lligkeit f&uuml;r autorit&auml;res Denken zu verst&auml;rken? Dann ist er auf dem besten Weg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/feuilleton\/2026-07\/vergesellschaftung-wohnungen-deutsche-wohnen-co-rahel-jaeggi\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Professorin &uuml;ber Vergesellschaftung: &bdquo;Wir wohnen radikal ungleich&ldquo;<\/strong><br>\nSchwarz-Rot will die Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen verbieten. Die Stadtplanungsexpertin Barbara Sch&ouml;nig ist dar&uuml;ber &bdquo;doppelt ersch&uuml;ttert&ldquo;.<br>\ntaz: Frau Sch&ouml;nig, die Bundesregierung will verbieten, dass private Wohnungskonzerne auf L&auml;nderebene vergesellschaftet werden k&ouml;nnen. Was halten Sie von diesem Beschluss des letzten Koalitionsausschusses?<br>\nBarbara Sch&ouml;nig: Ich bin &uuml;berrascht, dass es m&ouml;glich sein soll, per einfachem Bundesgesetz die verfassungsrechtliche Kompetenz eines Bundeslands zu beschneiden &ndash; aber das m&ouml;gen Rechtswissenschaftler:innen besprechen. Politisch bin ich doppelt ersch&uuml;ttert: Erstens dar&uuml;ber, dass man die Berliner Landesregierung von Bundesseite aus daran hindern will, einen erfolgreichen Volksentscheid umzusetzen. Und zweitens dar&uuml;ber, wie undifferenziert &uuml;ber die Vergesellschaftung von Wohnraum gesprochen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Professorin-ueber-Vergesellschaftung\/!6195012\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Berlin: Das letzte Gefecht f&uuml;r die Vergesellschaftung gro&szlig;er Wohnungskonzerne. Happy End unwahrscheinlich<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153654\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Angriff auf das IFG: Diese Recherchen w&auml;ren k&uuml;nftig nicht mehr m&ouml;glich<\/strong><br>\nBriefe, E-Mails, Aktenvermerke: Das Informationsfreiheitsgesetz bringt immer wieder brisante Unterlagen ans Licht. Union und SPD wollen das Auskunftsrecht nun massiv einschr&auml;nken. Acht Recherchen, die mit den Pl&auml;nen k&uuml;nftig so nicht mehr m&ouml;glich w&auml;ren.<br>\nAls die Bundestagsabgeordneten 2005 das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) einf&uuml;hrten, schrieben sie einen bemerkenswerten Satz in die Gesetzesbegr&uuml;ndung: &bdquo;Die neuen Informationszugangsrechte verbessern die Kontrolle staatlichen Handelns und sind insofern auch ein Mittel zur Korruptionsbek&auml;mpfung.&ldquo;<br>\nMit dem IFG als Anti-Korruptionsgesetz k&ouml;nnte es bald vorbei sein. CDU, CSU und SPD wollen die Auskunftsrechte von B&uuml;rger:innen, Medien und der Zivilgesellschaft massiv einschr&auml;nken. Das geht aus dem Koalitionsbeschluss &bdquo;Ein Programm f&uuml;r Aufschwung und Besch&auml;ftigung&ldquo; vom 2. Juli 2026 hervor. Darin begr&uuml;nden die Koalitionsparteien ihre Pl&auml;ne mit einem angeblichen &bdquo;B&uuml;rokratier&uuml;ckbau&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/recherchen\/informationsfreiheit\/diese-recherchen-waeren-kuenftig-nicht-mehr-moeglich\">abgeordnetenwatch<\/a>\n<p>dazu: <strong>Zweifel an Reform-Begr&uuml;ndung: Ministerien-Antworten bringen Regierungssprecher in Bedr&auml;ngnis<\/strong><br>\nDas Informationsfreiheitsgesetz ist f&uuml;r journalistische Recherchen fundamental wichtig. Die schwarz-rote Bundesregierung will es massiv einschr&auml;nken. Sprecher Kornelius begr&uuml;ndet den Schritt mit Sicherheitsbedenken. Diese Behauptung teilen die Ministerien nach &ldquo;Stern&rdquo;-Recherchen aber nicht. [&hellip;]<br>\nDer &ldquo;Stern&rdquo; hat alle Ministerien nach konkreten F&auml;llen der Bedrohung von Mitarbeitern aufgrund des IFG gefragt. Kein einziges konnte einen Fall benennen. Selbst die sicherheitsrelevanten Ministerien melden Fehlanzeige. &ldquo;Dem Ausw&auml;rtigen Amt sind keine F&auml;lle im Sinne der Fragestellung bekannt&rdquo;, teilt das Haus von Minister Johann Wadephul mit. Auch dem Entwicklungsministerium waren keinerlei F&auml;lle bekannt. Genau wie dem Justizministerium. Andere H&auml;user erkl&auml;rten, dass sie &uuml;ber solche F&auml;lle &ldquo;keine Statistik f&uuml;hren&rdquo; w&uuml;rden oder &ldquo;man sich zu Einzelf&auml;llen nicht &auml;u&szlig;ern&rdquo; w&uuml;rde.<br>\nSelbst im f&uuml;r das IFG zust&auml;ndigen Bundesinnenministerium wird die Frage, ob IFG-Anfragen zu einer Gef&auml;hrdung von Staatsbediensteten im Zust&auml;ndigkeitsbereich von Minister Alexander Dobrindt gef&uuml;hrt haben, klar beantwortet: &ldquo;Dem Bundesinnenministerium sind keine F&auml;lle im Sinne der Fragenstellung bekannt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Informationsfreiheitsgesetz-Antworten-von-Ministerien-bringen-Regierungssprecher-Stefan-Kornelius-in-Bedraengnis-id31085243.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Nachrichtendienstgesetz: Mit BND und Verfassungsschutz gegen aufm&uuml;pfige Publizisten und Parteien<\/strong><br>\nMit seinem in das sommerliche Aufmerksamkeitsloch geworfenen Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Nachrichtendienste schafft Innenminister Alexander Dobrindt die Grundlage daf&uuml;r, Parteien und Publizisten, die Narrative der Regierung, der EU oder der NATO angreifen, mit geheimdienstlichen Mitteln auszuforschen und zu bek&auml;mpfen. (&hellip;)<br>\nWer Kritik an Regierung, EU oder NATO als moralzersetzend und damit als implizite Kooperation mit dem Propaganda-Kriegsgegner einstuft, der l&auml;sst den Auslandsgeheimdienst auch auf Inl&auml;nder los und erm&ouml;glicht dem Verfassungsschutz solche Staatsfeinde mit allen Mitteln zu bek&auml;mpfen.<br>\nDas ist alles folgerichtig. Nur die freiheitlich demokratische Grundordnung kann man mit derartigen freiheits- und demokratiefeindlichen Gesetzen, Begr&uuml;ndungen und Ma&szlig;nahmen unm&ouml;glich verteidigen. Damit schafft man sie ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/nachrichtendiensreform\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Labour g&auml;ngelt Presse<\/strong><br>\nBritisches Innenministerium untersagt, Informationen dort zu besorgen, wo es Terrorismus wittert<br>\nJeremy Corbyn hatte schon vor der ersten Abstimmung &uuml;ber eines der letzten Gesetze der scheidenden Starmer-Regierung eindringlich vor seinen Folgen gewarnt. Eine &raquo;alarmierende Ausweitung staatlicher Macht&laquo;, eine &raquo;Zuspitzung des beunruhigenden &Uuml;berfalls der Regierung auf das Recht auf Protest&laquo;, nichts Geringeres sei die National Security (State Threats) Bill, stellte er fest. Im Eiltempo, bevor einer der unbeliebtesten Premierminister in der Geschichte des Vereinigten K&ouml;nigreichs abtritt, wolle Innenministerin Shabana Mahmood durchpeitschen, dass strafrechtlich verfolgt werden kann, wer &raquo;eine Meinung oder &Uuml;berzeugung &auml;u&szlig;ert, die Organisationen unterst&uuml;tzt&laquo;, die wiederum nach Auffassung der britischen Innenministerin &raquo;die Sicherheit oder die Interessen&laquo; des Landes sch&auml;digten. Corbyn, der zuletzt als Unabh&auml;ngiger ins Parlament gew&auml;hlt wurde, erl&auml;uterte, das Gesetz sei &raquo;bewusst vage und offen gehalten&laquo;, damit es erlaube, politische Kampagnen nach Lust und Laune zu bestrafen. Corbyn warnte: &raquo;Wir begeben uns auf einen sehr gef&auml;hrlichen Weg.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/525818.angriff-auf-informationsfreiheit-labour-g%C3%A4ngelt-presse.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Abgelehnt, &uuml;bergangen, beschlossen &ndash; Die Chatkontrolle und das Demokratieverst&auml;ndnis der EU <\/strong><br>\nEs gibt Kontrollen, die von einer Mehrheit abgelehnt wurden, aber trotzdem eingef&uuml;hrt wurden. Ein seltsamer Vorgang. Geschehen gerade jetzt im EU-Parlament &hellip;<br>\nAm 09. Juli 2026 stimmte eine Mehrheit des Europ&auml;ischen Parlaments gegen die sogenannte Chatkontrolle &ndash; eine Ausnahmeregelung, die es Anbietern wie Google, Meta und Microsoft erlaubt, private Nachrichten automatisiert und ohne konkreten Verdacht auf Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs zu durchsuchen. 314 Abgeordnete lehnten die Ratsposition ab, 276 stimmten daf&uuml;r, 30 enthielten sich. Demokratisch betrachtet war die Sache eindeutig: eine klare Mehrheit der abgegebenen Stimmen war dagegen.<br>\nDie Chatkontrolle trat trotzdem in Kraft. Bis April 2028, zwei volle Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/abgelehnt-uebergangen-beschlossen-die-chatkontrolle-und-das-demokratieverstaendnis-der-eu\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Verl&auml;ngerung der Chatkontrolle durch die EU ist ein Affront gegen die Demokratie<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153670\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Warum das Thema &bdquo;Chatkontrolle&ldquo; so wichtig ist<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153712\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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