{"id":153946,"date":"2026-07-21T08:41:50","date_gmt":"2026-07-21T06:41:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153946"},"modified":"2026-07-21T08:41:50","modified_gmt":"2026-07-21T06:41:50","slug":"hinweise-des-tages-5142","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153946","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153946#h01\">Neue Russland-Sanktionen wackeln: Jetzt sch&uuml;tzen EU-Staaten ihre Unternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153946#h02\">Der gef&auml;hrliche Traum vom europ&auml;ischen Schutzschild<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153946#h03\">F&uuml;r die NZZ ist die Ukraine zum &laquo;Defacto-Mitglied&raquo; der NATO geworden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153946#h04\">EU-Kommission und EU-Mitgliedstaaten einigen sich auf Verl&auml;ngerung des vor&uuml;bergehenden Schutzes f&uuml;r Gefl&uuml;chtete aus der Ukraine bis zum 04. M&auml;rz 2028<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153946#h05\">Iran Insight: Bodentruppen und das Doppelschloss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153946#h06\">&bdquo;Das extraktivistische Erbe&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153946#h07\">Staatsschulden richtig vermessen: Warum Flassbecks Kritik in zwei Punkten zutrifft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153946#h08\">Schw&auml;cht Aufr&uuml;stung den Sozialstaat? Ja &ndash; das ist der Mechanismus, der dazu f&uuml;hrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153946#h09\">Vielen droht Altersarmut in Sachsen-Anhalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153946#h10\">Und t&auml;glich gr&uuml;&szlig;t die &bdquo;KI-Schleife&ldquo;? K&uuml;nstliche Intelligenz (KI) bewegt die Sozialgerichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153946#h11\">M&uuml;ssen Notfallrettungen k&uuml;nftig aus eigener Tasche bezahlt werden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153946#h12\">Volksabstimmungen: Die Top Ten der Geldgeber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153946#h13\">M&uuml;nchens gr&uuml;ner OB demonstriert gef&auml;hrliche Lernresistenz gr&uuml;ner Spitzenpolitiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153946#h14\">Spahn und die Moral: Warum erst jetzt der R&uuml;cktritt und nicht schon wegen der Maskenaff&auml;re? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153946#h15\">Merz wehrt sich gegen Vorwurf, Deutsche als faul bezeichnet zu haben<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Neue Russland-Sanktionen wackeln: Jetzt sch&uuml;tzen EU-Staaten ihre Unternehmen<\/strong><br>\nDie EU will Russland wirtschaftlich h&auml;rter treffen. Doch immer mehr Staaten sch&uuml;tzen inzwischen eigene Unternehmen und Branchen &ndash; offenbar auch Deutschland.<br>\nDie EU will mit ihrem 21. Sanktionspaket den wirtschaftlichen Druck auf Russland weiter erh&ouml;hen. Geplant sind neue Ma&szlig;nahmen gegen russische Energieexporte, das Finanzsystem und Moskaus Einnahmen aus dem &Ouml;lgesch&auml;ft. Doch Griechenland blockiert das Paket bislang, weil Athen die heimische LNG-Reederei Dynagas vor erheblichen Sch&auml;den im Russland-Gesch&auml;ft sch&uuml;tzen will.<br>\nNun zeigt sich: Griechenland ist l&auml;ngst kein Einzelfall mehr. Nach Informationen der britischen Financial Times (FT) fordern auch Deutschland, Frankreich, Italien, &Ouml;sterreich und Portugal Ausnahmen oder stellen sich gegen einzelne Ma&szlig;nahmen. Vier Tage lang verhandelten die EU-Botschafter zuletzt in Br&uuml;ssel &ndash; ohne Einigung. Diplomaten sprechen von einem beispiellosen Widerstand und warnen vor einer grundlegenden Krise der europ&auml;ischen Sanktionspolitik. Ger&auml;t der europ&auml;ische Konsens &uuml;ber weitere Russland-Sanktionen nun ins Wanken?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/neue-russland-sanktionen-wackeln-jetzt-schuetzen-eu-laender-ihre-unternehmen-10215192\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die EU-Staaten geben also inzwischen mehr oder minder offen zu, wie hart die Russland-Sanktionen die eigene Wirtschaft treffen. Ob der Irrsinn mal aufh&ouml;rt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der gef&auml;hrliche Traum vom europ&auml;ischen Schutzschild<\/strong><br>\nMit einer neuen Raketenabwehrkoalition beginnt Europa den Aufbau einer integrierten Offensiv- und Defensivarchitektur. Das wird als Beitrag zur Sicherheit verkauft. Tats&auml;chlich d&uuml;rfte es den n&auml;chsten R&uuml;stungswettlauf beschleunigen.<br>\nAm Rande des Pariser Treffens der sogenannten Koalition der Willigen ging Mitte Juli eine Entscheidung beinahe unter, die das sicherheitspolitische Gesicht Europas langfristig st&auml;rker ver&auml;ndern k&ouml;nnte als viele der dort gefassten Beschl&uuml;sse zur Unterst&uuml;tzung der Ukraine. Zehn Staaten, neben Deutschland Frankreich, Gro&szlig;britannien, Italien, Spanien, die Niederlande, D&auml;nemark, Norwegen, Schweden und die Ukraine, vereinbarten die Gr&uuml;ndung einer Integrated Anti-Ballistic Missile Coalition. Ziel ist der Aufbau einer gemeinsamen europ&auml;ischen Architektur zur Abwehr ballistischer Raketen. Die Koalition will gemeinsame Anforderungen definieren, Forschung koordinieren, industrielle Entwicklung vorantreiben und langfristig eine eigenst&auml;ndige europ&auml;ische F&auml;higkeit zur Raketenabwehr schaffen. Die Gr&uuml;ndungserkl&auml;rung bezeichnet das Vorhaben ausdr&uuml;cklich als rein defensiv und versteht es als Erg&auml;nzung bestehender NATO-Strukturen.<br>\nDer n&auml;chste Schritt lie&szlig; keinen Tag auf sich warten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/der-gefaehrliche-traum-vom-europaeischen-schutzschild\/\">Arno Gottschalk auf Blog der Republik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>F&uuml;r die NZZ ist die Ukraine zum &laquo;Defacto-Mitglied&raquo; der NATO geworden<\/strong><br>\nUnter der Headline &laquo;Raketenabwehr f&uuml;r die Ukraine: Europa handelt viel zu sp&auml;t&raquo; lamentiert Andreas R&uuml;esch in gewohnt russophober Art, dass Europa der Ukraine schon l&auml;ngst mehr h&auml;tte helfen k&ouml;nnen und m&uuml;ssen. Aber im gleichen Kommentar zeigt er sich happy, dass &bdquo;die Ukraine nun in einen gesamteurop&auml;ischen Industrieverbund integriert wird.&ldquo; Und: &bdquo;damit avanciert sie zum Defacto-NATO-Mitglied&ldquo;!<br>\nAndreas R&uuml;esch w&ouml;rtlich: &bdquo;Energisch, zukunftsweisend, voller Tatendrang: So pr&auml;sentieren sich westliche Staatsf&uuml;hrer dem Publikum gerne &ndash; besonders dann, wenn sie in Wirklichkeit eklatante Vers&auml;umnisse kaschieren wollen. Auf den ersten Blick k&ouml;nnte man meinen, die Ukraine werde nun von allen Seiten mit L&ouml;sungen gegen die t&ouml;dliche Bedrohung durch russische Raketen &uuml;berh&auml;uft. Doch der Schein tr&uuml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/fuer-die-nzz-ist-die-ukraine-zum-defacto-mitglied-der-nato-geworden\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EU-Kommission und EU-Mitgliedstaaten einigen sich auf Verl&auml;ngerung des vor&uuml;bergehenden Schutzes f&uuml;r Gefl&uuml;chtete aus der Ukraine bis zum 04. M&auml;rz 2028<\/strong><br>\nDie EU-Mitgliedstaaten haben sich auf die Verl&auml;ngerung des vor&uuml;bergehenden Schutzes f&uuml;r aus der Ukraine Gefl&uuml;chtete geeinigt. Damit haben Betroffene eine aufenthaltsrechtliche Sicherheit bis zum 4. M&auml;rz 2028. Allerdings sind Einschr&auml;nkungen f&uuml;r neu einreisende ukrainische Staatsangeh&ouml;rige im wehrpflichtigen Alter beschlossen worden. [&hellip;]<br>\nJedoch wird der Zugang zum vor&uuml;bergehenden Schutz f&uuml;r ukrainische Staatsangeh&ouml;rige im wehrpflichtigen Alter, die die Ukraine ab Inkrafttreten des Beschlusses verlassen, nach Art. 2 des Beschlussentwurfs materiell eingeschr&auml;nkt:<br>\nPersonen, die nach dem Inkrafttreten des Beschlusses aus der Ukraine ausreisen, erhalten vor&uuml;bergehenden Schutz grunds&auml;tzlich nur dann, wenn sie den zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden des Aufnahmemitgliedstaats nachweisen k&ouml;nnen, dass sie von den ukrainischen Beh&ouml;rden zur Ausreise unter Einhaltung ihrer wehrrechtlichen Verpflichtungen autorisiert wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tacheles-sozialhilfe.de\/newsticker\/thome-newsletter-24-2026-vom-19-07-2026.html\">Tacheles e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Iran Insight: Bodentruppen und das Doppelschloss<\/strong><br>\n8.000 bis 10.000 US-Soldaten sind unterwegs in den Persischen Golf. Marines, Fallschirmj&auml;ger, amphibische Kampfschiffe. Das ist keine Drohgeb&auml;rde &ndash; das kostet Hunderte Millionen Dollar.<br>\nIhr Ziel hat einen Namen: Kharg Island. Wer Kharg kontrolliert, kontrolliert Irans &Ouml;l, Chinas Versorgung und die Stra&szlig;e von Hormuz gleichzeitig. Und wenn Iran die zweite Meerenge schlie&szlig;t, bricht die gesamte Handelsroute zwischen Asien und Europa zusammen.<br>\nWenn die USA 8.000 bis 10.000 Soldaten in Richtung Persischer Golf verlegen &ndash; Marines, Fallschirmj&auml;ger, amphibische Kampfschiffe &ndash; dann ist das keine Drohgeb&auml;rde. Drohgeb&auml;rden kosten kein Geld. Diese Verlegung kostet Hunderte von Millionen Dollar. Man schickt keine Fallschirmj&auml;ger und keine Marine Expeditionary Units in ein Kriegsgebiet, um Botschaften zu bewachen. Man schickt sie, weil man etwas Konkretes vorhat.<br>\nDieses Konkrete hat einen Namen: Kharg Island.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/07\/18\/iran-insight-bodentruppen-und-das-doppelschloss-2\/\">Michael Hollister<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Chinas Beidou-Satellitensystem ist ein Wendepunkt im Krieg Irans mit den USA.<\/strong><br>\n&ldquo;W&auml;hrend des zw&ouml;lft&auml;gigen Krieges im Juni 2025 hatten iranische Raketen und Drohnen mit der hochentwickelten elektronischen Kriegsf&uuml;hrung Israels und der USA zu k&auml;mpfen. GPS-St&ouml;rungen und -Manipulationen beeintr&auml;chtigten wiederholt ihre Leitsysteme und schr&auml;nkten ihre Effektivit&auml;t w&auml;hrend des intensiven Konflikts erheblich ein. Anfang 2026 hatte sich die Lage auf dem Schlachtfeld dramatisch ver&auml;ndert. Irans Pr&auml;zisionsschl&auml;ge durchbrachen nun die moderne Luftverteidigung und trafen strategisch wichtige Ziele im gesamten Golf mit &uuml;berraschender Genauigkeit. Geheimdienstanalysten nannten einen entscheidenden Faktor: Iran hatte GPS durch das chinesische Satellitennavigationssystem Beidou ersetzt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/chinas-beidou-satellitensystem-ist-ein-wendepunkt-im-krieg-irans-mit-den-usa\">Seniora.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Das extraktivistische Erbe&ldquo;<\/strong><br>\nErdgas und gr&uuml;ner Wasserstoff aus Afrika sollen kriegsbedingte Ausf&auml;lle bei deutschen Erdgasimporten aus Russland sowie vom Persischen Golf ersetzen: Dies ist eines der Ziele der Afrikareise von Au&szlig;enminister Johann Wadephul. Dieser verhandelte am gestrigen Montag in Mauretanien unter anderem &uuml;ber k&uuml;nftige Importe gr&uuml;nen Wasserstoffs; Mauretanien will sich zu einem Zentrum der Wasserstoffwirtschaft in Westafrika entwickeln. Am heutigen Dienstag trifft Wadephul in Nigeria ein, das au&szlig;er gr&uuml;nem Wasserstoff auch Erdgas in die Bundesrepublik exportieren soll. In der vergangenen Woche verhandelte Bundeskanzler Friedrich Merz mit dem Pr&auml;sidenten Algeriens, Abdelmadjid Tebboune, aus dessen Land Berlin gleichfalls Erdgas und gr&uuml;nen Wasserstoff erhalten will. Kritiker stufen das Vorhaben, zu dem der Bau einer Wasserstoffpipeline unter dem Mittelmeer hindurch z&auml;hlt, als &bdquo;neokoloniales Projekt&ldquo; ein, das wie gehabt die Ausbeutung der Ressourcen des Globalen S&uuml;dens auf Kosten von dessen Entwicklung forciert. N&ouml;tig wird dies aus deutscher Perspektive, weil der harte Machtkampf gegen Russland und der Irankrieg der USA jeweils die bisherige Rohstoffversorgung st&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10487\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Staatsschulden richtig vermessen: Warum Flassbecks Kritik in zwei Punkten zutrifft<\/strong><br>\nEin Gastbeitrag von Christopher Kofner<br>\nDie deutsche Debatte &uuml;ber Staatsschulden wird fast vollst&auml;ndig von einer einzigen Kennzahl beherrscht: dem Verh&auml;ltnis des Maastricht-Schuldenstands zum Bruttoinlandsprodukt. Deutschland lag 2023 mit 62,3 Prozent knapp &uuml;ber der europ&auml;ischen Referenzgr&ouml;&szlig;e von 60 Prozent. Daraus wird regelm&auml;&szlig;ig geschlossen, der finanzpolitische Spielraum sei weitgehend ausgesch&ouml;pft. Heiner Flassbeck hat an dieser Betrachtungsweise zwei grundlegende Einw&auml;nde formuliert: Der Finanzierungssaldo des Staates kann erstens nicht unabh&auml;ngig von den Salden der &uuml;brigen Sektoren betrachtet werden. Zweitens ist es methodisch problematisch, eine Bestandsgr&ouml;&szlig;e wie den &uuml;ber Jahre aufgelaufenen Schuldenstand ausschlie&szlig;lich mit einer Flussgr&ouml;&szlig;e wie dem innerhalb eines Jahres erzeugten BIP zu vergleichen. Beide Einw&auml;nde waren der Ausgangspunkt meiner Untersuchung der europ&auml;ischen Staatsfinanzen. Die Ergebnisse best&auml;tigen Flassbecks Kritik und zeigen zugleich, wie sie durch eine Bilanz- und Zinsanalyse konkretisiert werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/07\/20\/staatsschulden-richtig-vermessen-warum-flassbecks-kritik-in-zwei-punkten-zutrifft\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schw&auml;cht Aufr&uuml;stung den Sozialstaat? Ja &ndash; das ist der Mechanismus, der dazu f&uuml;hrt<\/strong><br>\nL&auml;sst sich aber durch Aufr&uuml;stung nicht auch ein hohes Wirtschaftswachstum erzeugen? [&hellip;]<br>\nExperten d&auml;mpfen solche Hoffnungen. Zu glauben, &uuml;ber schuldenfinanzierte Kriegsmittel-Ausgaben die Wirtschaft in einem Ausma&szlig; zu stimulieren, dass etwa die damit verbundenen Zinslasten ausgeglichen werden k&ouml;nnen, ist etwa f&uuml;r die &Ouml;konomen Tom Krebs und Patrick Kaczmarczyk von der Uni Mannheim eine &bdquo;risikoreiche Wette&ldquo;.<br>\nErstens flie&szlig;en erhebliche Teile der Aufr&uuml;stungsgelder einfach ins Ausland ab, nicht zuletzt in die USA: Bestimmte milit&auml;risch als notwendig erachtete Systeme k&ouml;nnen deutsche Hersteller zumindest derzeit nicht bauen; zudem sind in der NATO gewisse Systeme aus Kompatibilit&auml;tsgr&uuml;nden &bdquo;gesetzt&ldquo;.<br>\nIm Allgemeinen wird die &bdquo;Abflussquote&ldquo; bei deutschen R&uuml;stungsausgaben auf bis zu 30 Prozent gesch&auml;tzt. Sie ist nicht ganz einfach zu ermitteln und liegt eventuell noch h&ouml;her. [&hellip;]<br>\nZweitens haben R&uuml;stungsausgaben nur begrenzte stimulierende Effekte. Krebs und Kaczmarczyk sch&auml;tzen in einer aktuellen Studie den sogenannten Fiskalmultiplikator bei R&uuml;stungsauftr&auml;gen derzeit auf etwa 0,5. Ein vom Staat f&uuml;r R&uuml;stung ausgegebener Euro zieht demnach 50 Cent an zus&auml;tzlicher Wirtschaftsaktivit&auml;t nach sich. Bei Ausgaben f&uuml;r Bildung, Infrastruktur und Kinderbetreuung liegt dieser Faktor zwei- bis dreimal h&ouml;her.<br>\nUnter anderem liege das an strukturellen Besonderheiten der deutschen R&uuml;stungsindustrie: Die sei bereits jetzt stark ausgelastet und von geringem Wettbewerbsdruck gepr&auml;gt: Neue staatliche Auftr&auml;ge f&uuml;hrten daher &bdquo;eher zu Preissteigerungen als zu einer Ausweitung der Produktion&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/velten-schaefer\/aufruestung-und-sozialabbau-der-zusammenhang-einfach-erklaert\/1847c3c1-9968-4e84-a8ba-6b10044288a3\">der Freitag <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Vielen droht Altersarmut in Sachsen-Anhalt<\/strong><br>\nHunderttausenden Vollzeitbesch&auml;ftigten in Sachsen-Anhalt droht nach 45 Jahren Arbeitsjahren eine Altersarmut. Das best&auml;tigte die Bundesregierung &ndash; und das beweisen Zahlen des Statistischen Bundesamts. Von den 503.000 Vollzeitbesch&auml;ftigten in Sachsen-Anhalt verdienen derzeit 304.000 so wenig Geld, dass ihnen nach 45 Arbeitsjahren eine Rente auf Armutsniveau droht.<br>\nDas geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage von Dietmar Bartsch, Bundestagsabgeordneter der Partei Die Linke hervor. Diesen Fakt st&uuml;tzen auch Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die ebenfalls auf seine Anfrage erhoben wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen-anhalt\/armut-rente-arbeit-vollzeit,sachsen-anhalt-armutsrente-100.html\">mdr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Und t&auml;glich gr&uuml;&szlig;t die &bdquo;KI-Schleife&ldquo;? K&uuml;nstliche Intelligenz (KI) bewegt die Sozialgerichte<\/strong><br>\n&raquo;Immer &ouml;fter nutzen B&uuml;rger k&uuml;nstliche Intelligenz, um Sozialleistungen wie die Grundsicherung einzuklagen. Die Sozialgerichte bringt das an ihre Grenzen&laquo; behauptet Mathias Zahn in seinem Beitrag KI statt Anwalt &ndash; Flut von Klagen &uuml;berschwemmt Sozialgerichte. Eine aktuelle Klagewelle und damit eine drohende &Uuml;berlastung sei derzeit das Topthema unter den Sozialrichterinnen und -richtern in Rheinland-Pfalz. Eine langj&auml;hrige Richterin sagt: &bdquo;So einen sprunghaften Anstieg von Klagen habe ich noch nicht erlebt.&ldquo;<br>\n&raquo;Immer &ouml;fter m&uuml;ssen die Richter feststellen, dass die Klage ganz offensichtlich nicht ein Mensch formuliert hat, sondern eine kostenlose KI-Anwendung. Die k&uuml;nstliche Intelligenz macht es f&uuml;r Nicht-Juristen einfach, ihr Anliegen selbst vorzubringen.&laquo;Und warum soll das f&uuml;r die Sozialgerichtsbarkeit ein besonderes Problem sein? &raquo;Bei den Sozialgerichten ist in den unteren Instanzen kein Anwalt vorgeschrieben.&laquo; Hinzu kommt: Grunds&auml;tzlich ist eine Klage vor der untersten sozialgerichtlichen Instanz f&uuml;r den Kl&auml;ger gerichtskostenfrei.<br>\nDie Richterinnen und Richter m&uuml;ssen lesen und in der Regel viel lesen. Und seit der &bdquo;KI-Welle&ldquo; m&uuml;ssen sie noch mehr lesen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2026\/07\/17\/ki-und-die-sozialgerichte\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wo bleiben die Proteste gegen den Sozialabbau?<\/strong><br>\nGegen Hartz IV gingen 2004 Hunderttausende auf die Stra&szlig;e. Heute plant die Regierung K&uuml;rzungen im Sozialstaat &ndash; doch es bleibt ruhig. Protestforscher Man&egrave;s Weisskircher erkl&auml;rt, warum Gewerkschaften seltener mobilisieren, wenn die SPD mitregiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/wo-bleiben-die-proteste-gegen-den-sozialabbau-94406945.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>M&uuml;ssen Notfallrettungen k&uuml;nftig aus eigener Tasche bezahlt werden?<\/strong><br>\nDie 112 bleibt erreichbar &ndash; doch hinter der schnellen Hilfe w&auml;chst die Sorge um die Finanzierung. Rettungsorganisationen warnen vor Folgen, die Patienten sp&uuml;ren k&ouml;nnten.<br>\nEin Sturz auf der Treppe, pl&ouml;tzlich ein stechender Schmerz in der Brust oder ein schwerer Verkehrsunfall: Es sind Momente, in denen niemand lange &uuml;berlegt. Die Nummer 112 wird gew&auml;hlt. Dass nur wenige Minuten sp&auml;ter Rettungskr&auml;fte mit medizinischer Ausr&uuml;stung und entsprechender Ausbildung vor der T&uuml;r stehen, ist in Deutschland selbstverst&auml;ndlich. Doch hinter dieser Sicherheit steht ein komplexes System, das durch die Gesundheitsreform zunehmend unter finanziellem Druck ger&auml;t.<br>\nDaher fordern die Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter, Malteser, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft sowie der ADAC und die DRF Luftrettung eine besondere Regelung im vor ein paar Tagen vom Bundestag beschlossenen Beitragssatzstabilisierungsgesetz im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).<br>\nDie sogenannte &Ouml;ffnungsklausel in &sect; 133 SGB V soll sicherstellen, dass die besonderen Anforderungen der Notfallrettung ber&uuml;cksichtigt werden und eine kostendeckende Finanzierung m&ouml;glich bleibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.schwarzwaelder-bote.de\/baden-wuerttemberg\/rettungsdienste-warnen-vor-folgen-der-gesundheitsreform-muessen-notfallrettungen-kuenftig-aus-eigener-tasche-bezahlt-werden-79308443.html\">Schwarzw&auml;lder Bote<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Volksabstimmungen: Die Top Ten der Geldgeber<\/strong><br>\nVier F&uuml;nftel der Kampagnenbudgets stammten 2025 von einer kleinen Gruppe Financiers. Einige davon bleiben lieber im Dunkeln.<br>\nMit 1,7 Millionen Franken finanzierten die Parteien, allen voran die SP und die FDP, letztes Jahr f&uuml;nf Abstimmungskampagnen &ndash; ein bescheidenes Budget, verglichen mit den Summen, welche die Verb&auml;nde aufwarfen: 10,4 Millionen Franken.<br>\nDer gemeinn&uuml;tzige Verein &laquo;Lobbywatch&raquo;, hinter dem eine Gruppe von Journalistinnen und Journalisten steht, hat die Geldfl&uuml;sse analysiert. 6,5 Millionen Franken steckte der Hauseigent&uuml;merverband demzufolge in die Kampagne zur Abschaffung des Eigenmietwerts. &laquo;Das ist zw&ouml;lfmal so viel wie das Gegenlager, das nur auf etwas mehr als eine halbe Million kam&raquo;, schreibt &laquo;Lobbywatch&raquo;.<br>\nDie Abstimmung fiel zugunsten des Hauseigent&uuml;merverbands aus: 57,7 Prozent der Stimmb&uuml;rgerinnen und Stimmb&uuml;rger waren daf&uuml;r, den Eigenmietwert abzuschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/volksabstimmungen-die-top-ten-der-geldgeber\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>M&uuml;nchens gr&uuml;ner OB demonstriert gef&auml;hrliche Lernresistenz gr&uuml;ner Spitzenpolitiker<\/strong><br>\nM&uuml;nchens neuer B&uuml;rgermeister gibt ein besonders drastisches Beispiel f&uuml;r Volkserziehung durch schikan&ouml;se Vorschriften. Kurz vor oder kurz nachdem er einen Wassernotstand erfand, um die Wassernutzung der M&uuml;nchener rigide einzuschr&auml;nken, mussten die Stadtwerke auf ihrer Netzseite den Hinweis l&ouml;schen, dass die Wasservorr&auml;te M&uuml;nchens dank besonders g&uuml;nstiger geologischer und klimatischer Bedingungen &bdquo;praktisch unersch&ouml;pflich&ldquo; sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/muenchen-wassersparen\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Spahn und die Moral: Warum erst jetzt der R&uuml;cktritt und nicht schon wegen der Maskenaff&auml;re? <\/strong><br>\n&ldquo;Ich wei&szlig;, sie tranken heimlich Wein und predigten &ouml;ffentlich Wasser&rdquo;, schrieb Heinrich Heine einst und umfasste damit auch die damalige Politik. Jens Spahn scheint eine perfekte Illustration daf&uuml;r zu sein, dass es derzeit nicht anders ist.<br>\nWar das jetzt ein Fall vom Krug, der zum Brunnen geht, bis er bricht, das mit dem R&uuml;cktritt von Jens Spahn? Immerhin hatte er in den letzten Jahren R&uuml;cktrittsgr&uuml;nde gesammelt, als w&auml;ren es Rabattmarken; sei es der Villenkauf vom ehemaligen US-Botschafter Grenell, sei es die Maskenaff&auml;re, deren Gesamtkosten irgendwo &uuml;ber drei Milliarden enden k&ouml;nnten, sei es die grundrechtswidrige Corona-Politik, die sein Nachfolger Karl Lauterbach dann &uuml;bergangslos fortsetzte &hellip; Das w&auml;re Material nicht f&uuml;r einen R&uuml;cktritt, sondern f&uuml;r mehrere. [&hellip;]<br>\nSpahn steht zu seiner Weltsicht, dass Gesetze nur f&uuml;r andere gemacht sind, aber nicht f&uuml;r ihn. Sonst h&auml;tte er das &ldquo;Familiengl&uuml;ck&rdquo; nicht auch noch &ouml;ffentlich bekanntgemacht. Edelmenschen wie diese beiden bestehen nat&uuml;rlich auf genetischer Verwandtschaft (man kann fast annehmen, dass f&uuml;r ein m&ouml;gliches zweites Kind dann Spahn der Samenspender sein wird), was eine gew&ouml;hnliche Adoption ausschlie&szlig;t. Das f&uuml;gt sich bestens mit seinem sonstigen Verhalten zusammen.<br>\nDenn das ist der Aspekt, der durch den vergleichsweise schnellen R&uuml;cktritt &uuml;berspielt werden soll: Dass auch seine Position in der Corona-Politik, Freundlichkeiten wie &ldquo;die Pandemie der Ungeimpften&rdquo; und Fantasien wie 2G &uuml;berall derselben Geisteshaltung entspringen, die es problemlos erm&ouml;glicht, beinahe beliebig bestimmte Gruppen von Menschen eben nicht als Menschen zu behandeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/286397-spahn-und-moral-warum-erst\/%20\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153830\">Spahn kauft sich ein Kind und Deutschland versinkt im Neofeudalismus<\/a> sowie Die einzig richtige Konsequenz und dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153914#h01\">Spahn tritt zur&uuml;ck &ndash; geht es wirklich nur um die Leihmutter?<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Merz wehrt sich gegen Vorwurf, Deutsche als faul bezeichnet zu haben<\/strong><br>\nBundeskanzler Friedrich Merz hat den Vorwurf zur&uuml;ckgewiesen, deutsche Arbeitnehmer beleidigt zu haben. &raquo;Ich habe nie jemandem pers&ouml;nliche Faulheit unterstellt&laquo;, sagte der CDU-Vorsitzende im ZDF-Sommerinterview. &raquo;Ich habe nur gesagt, dass die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden in Deutschland im Augenblick zu niedrig ist.&laquo; Produktivit&auml;t und wirtschaftliche Leistung seien zu gering &ndash; &raquo;da m&uuml;ssen wir ran&laquo;.<br>\nKonfrontiert mit dem Vorwurf, er w&uuml;rde diejenigen beschimpfen, die das Land am Laufen halten, betonte Merz, er wolle niemandem pers&ouml;nlich zu nahe treten. &raquo;Ich versuche, ein Problem zu beschreiben, das wir haben, und ich versuche, aus dieser Problembeschreibung heraus eine L&ouml;sung zu entwickeln. Und nat&uuml;rlich geht das nur mit den Menschen.&laquo;<br>\nDeutschland brauche &raquo;h&ouml;here Leistung&laquo;<br>\n&raquo;Wenn wir uns diesen Sozialstaat weiter leisten wollen, dann m&uuml;ssen wir f&uuml;r den Sozialstaat gemeinsam arbeiten&laquo;, sagte der Kanzler. In einer Demokratie brauche man Zustimmung in der Breite der Bev&ouml;lkerung. &raquo;Die haben wir im Augenblick nicht in dem Umfang. Deswegen werden wir noch viel mehr erkl&auml;ren m&uuml;ssen. Aber es hat keinen Sinn, etwas gesundzubeten, was im Augenblick nicht gesund ist&laquo;, sagte der Kanzler.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-07\/friedrich-merz-zdf-sommerinterview-faulheit-arbeitsstunden\">Zeit Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/video\/interviews\/zdf-sommerinterviews-102\/berlin-direkt---sommerinterview-vom-19-juli-2026-100\">ZDF Sommerinterview (Video)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es mag sein, dass Merz nicht jede\/n einzelne\/n Deutsche\/n individuell als faul bezeichnet hat, aber doch die Gesamtheit, und daf&uuml;r gibt es auch gen&uuml;gend Videomaterial. Ein Armutszeugnis des &Ouml;RR und dieses Gef&auml;lligkeitsinterviews, dass Merz seine L&uuml;ge nicht gleich um die Ohren gehauen wird. Und dann verbreitet Merz seine Unversch&auml;mtheiten und Beleidigungen gleich wieder, indem er behauptet, die &ldquo;Zahl der geleisteten Arbeitsstunden in Deutschland [ist] im Augenblick zu niedrig&rdquo;. Zu niedrig f&uuml;r was und woran gemessen? Leidet ein Land, in dem die Arbeitslosigkeit rasant steigt, an zu wenig gearbeiteten Stunden oder an zu wenig Arbeitskr&auml;ftenachfrage, &uuml;berhaupt an zu wenig (Binnen-)Nachfrage? &ldquo;Insgesamt m&uuml;ssen wir in diesem Land einfach eine h&ouml;here Leistung erbringen.&rdquo; &ndash; Was soll das? Warum sollten Menschen das tun, die f&uuml;r ihre Arbeit zu schlecht bezahlt werden und f&uuml;r die schlicht zu wenig Arbeit angeboten wird???<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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