{"id":15398,"date":"2012-12-07T17:33:50","date_gmt":"2012-12-07T16:33:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398"},"modified":"2012-12-07T17:33:50","modified_gmt":"2012-12-07T16:33:50","slug":"hinweise-des-tages-ii-86","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398#h01\">Bund schenkt Toll Collect Milliarden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398#h02\">Banken-Rettungsfonds macht Milliardenverlust<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398#h03\">Aktualisierte Daten zum Scheitern der K&uuml;rzungspolitik in Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398#h04\">Paul Krugmnan &ndash; The Forgotten Millions<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398#h05\">Lug und Trug in der City<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398#h06\">Staatsfinanzen: Not everything is as it &ldquo;Siems&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398#h07\">Deutsche Bank: &Uuml;bersch&auml;tzte Investmentbanker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398#h08\">Thomas Fricke &ndash; Vom Fu&szlig; an die Gurgel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398#h09\">No Unions please, we&rsquo;re German<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398#h10\">SVG: Spanische Fahrer f&uuml;r Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398#h11\">Energie in B&uuml;rgerhand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398#h12\">WWF: F&uuml;r Kinderb&uuml;cher wird der Regenwald in S&uuml;dostasien abgeholzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398#h13\">Deutsche Reeder in rauer See<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398#h14\">Unternehmensgewinne: Am Fiskus vorbeigeschleust<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398#h15\">An der Leine der PR<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398#h16\">Unser Star f&uuml;r Oslo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398#h17\">Fussball-Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398#h18\">Erg&auml;nzung zu unserem Videopodcast 12\/02<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398#h19\">Zu guter Letzt: Entschuldigung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15398&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bund schenkt Toll Collect Milliarden<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will offenbar den Betreiber des Lkw-Maut-Systems Toll Collect schonen und verzichtet daher auf Einnahmen in Milliardenh&ouml;he. So soll der Maut-Betrieb auch weiterhin gew&auml;hrleistet werden &ndash; und dem Bund weiter Einnahmen bescheren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/wirtschaft\/maut-system-bund-schenkt-toll-collect-milliarden,15187248,21052234.html\">K&ouml;lner Stadtanzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Werner R&uuml;gemer:<\/strong> Acht Jahre nach der Forderung auf Schadenersatz (das System funktionierte nicht, Maut-Ausfall f&uuml;r den Bund) soll nun die &ldquo;L&ouml;sung&rdquo; sein: Der Bund verzichtet gegen&uuml;ber der Deutschen Telekom und Daimler auf 7 Mrd. Euro, weil es sich um &ldquo;zwei strategisch wichtige Konzerne&rdquo; handle. Die haben zudem gedroht (!), bei einer Milliardenzahlung sei der Betrieb auf den Autobahnen &ldquo;nicht mehr gew&auml;hrleistet. So entpuppt sich das erste und gr&ouml;&szlig;te PPP-projekt in Deutschland als eine Katastrophe f&uuml;r den Staat. Gleichzeitig passiert mit anderen, kleineren PPP-Projekten in aller medialen und politischen stille &auml;hnliches.<\/em><\/p>\n<p>Dazu: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/PPPethecon.pdf\">PPP-Referat von Werner R&uuml;gemer, gehalten am 17.11.2012 bei der Ethecon-Jahrestagung [PDF &ndash; 100 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Banken-Rettungsfonds macht Milliardenverlust<\/strong><br>\nFast drei Milliarden Euro werden die Steuerzahler dieses Jahr daf&uuml;r bezahlen m&uuml;ssen, dass der Staat in der Finanzkrise die Banken gerettet hat. So gro&szlig; ist offenbar der Verlust des Rettungsfonds. [&hellip;]<br>\nDemnach f&uuml;hrten vor allem neue Abschreibungen bei der Bad Bank der westdeutschen Landesbank WestLB zum Milliardenverlust. Ein Sprecher der Beh&ouml;rde erkl&auml;rte, f&uuml;r eine abschlie&szlig;ende Beurteilung sei es noch zu fr&uuml;h. Im vergangenen Jahr hatte der staatliche Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) noch mehr als 13 Milliarden Euro Defizit ausgewiesen. Insgesamt belaufen sich demnach die Verluste des Fonds seit seiner Gr&uuml;ndung Ende 2008 auf rund 25 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/folgen-der-finanzkrise-banken-rettungsfonds-macht-milliardenverlust-11985388.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Warum wird es eigentlich als selbstverst&auml;ndlich dargestellt, dass der Steuerzahler diese Verluste &uuml;bernimmt? Was macht eigentlich der <a href=\"http:\/\/www.fmsa.de\/de\/fmsa\/restrukturierungsfonds\/\">Restrukturierungsfonds<\/a> der Banken? Zu Not k&ouml;nnte man die Bankenabgabe auch problemlos erh&ouml;hen, so dass der Fonds die neuen Abschreibungen decken kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Aktualisierte Daten zum Scheitern der K&uuml;rzungspolitik in Griechenland<\/strong><br>\nVor einer Woche hat der Bundestag dem aktuellen Rettungspaket f&uuml;r Griechenland mit deutlicher Mehrheit zugestimmt. Von Politik und Medien wurde es in erster Linie als ein Ma&szlig;nahmenb&uuml;ndel wahrgenommen, mit dem dem Land mehr Zeit f&uuml;r die &ldquo;Konsolidierung&rdquo; seiner Haushalte einger&auml;umt wurde. Sehr viel mehr als das ist es aber ein Dokument des Scheiterns der K&uuml;rzungs- und Austerit&auml;tspolitik, die die Europ&auml;ische Union, die Europ&auml;ische Zentralbank und der Internationale W&auml;hrungsfonds den Griechinnen und Griechen seit einigen Jahren aufzwingen. Der Beschluss des Bundestags soll daher Anlass sein, einen (erneuten) Blick zu werfen auf die Prognosen und Realit&auml;ten der wirtschaftlichen Entwicklung in Griechenland.<br>\nSchon seit Jahren werden die Haushaltsdefizite in Griechenland und damit verbunden die notwendigen &ldquo;Hilfspakete&rdquo; (Kredite) zum Vorwand genommen, um &uuml;ber vermeintlich freigiebige und finanziell inkompetente Griechinnen und Griechen zu schimpfen. Aktuell etwa wird &uuml;ber die angeblich zunehmende Korruption in dem Land berichtet, ohne &uuml;berhaupt zu fragen, auf welchen &ndash; fragw&uuml;rdigen &ndash; Methoden solche &ldquo;Statistiken&rdquo; beruhen. Und ebenso wenig wird reflektiert, ob die Inkompetenz und die Gr&uuml;nde f&uuml;r die griechischen Haushaltsdefizite m&ouml;glicherweise ganz woanders zu finden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1085\">annotazioni<\/a>\n<p>dazu: <strong>Griechenland: Arbeitslosenquote schiesst auf 26%<\/strong><br>\nWie das griechische Statistikamt (ELSTAT) heute berichtete, stieg die saisonbereinigte offizielle Arbeitslosenquote im September 2012 in Griechenland um +0,7 Prozentpunkte zum Vormonat, auf 26,0%, nach 25,3% im Vormonat und nach 18,9% im Vorjahresmonat. Zum Vorjahresmonat stiegen die saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen im September 2012 um kr&auml;ftige +356&rsquo;600 bzw. um +38,0%. Insgesamt waren im September 2012 laut den saisonbereinigten Daten offiziell 1,2952 Millionen Griechen ohne Job, ein neuer Rekord!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/1a70.jpg\" alt=\"Griechenland Arbeitslosenquote\" title=\"Griechenland Arbeitslosenquote\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/griechenland-arbeitslosenquote-schiesst-auf-26\/\">Querschuesse<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Paul Krugmnan &ndash; The Forgotten Millions<\/strong><br>\nLet&rsquo;s get one thing straight: America is not facing a fiscal crisis. It is, however, still very much experiencing a job crisis.<br>\nIt&rsquo;s easy to get confused about the fiscal thing, since everyone&rsquo;s talking about the &ldquo;fiscal cliff.&rdquo; Indeed, one recent poll suggests that a large plurality of the public believes that the budget deficit will go up if we go off that cliff.<br>\nIn fact, of course, it&rsquo;s just the opposite: The danger is that the deficit will come down too much, too fast. And the reasons that might happen are purely political; we may be about to slash spending and raise taxes not because markets demand it, but because Republicans have been using blackmail as a bargaining strategy, and the president seems ready to call their bluff.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2012\/12\/07\/opinion\/krugman-the-forgotten-millions.html?_r=0\">New York Times<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Simon Johnson &ndash; The Real Fiscal Risks in the United States<\/strong><br>\nA great deal of attention is currently focused on the notion that a &ldquo;fiscal cliff&rdquo; of higher taxes and spending cuts awaits at the end of this year. The good news is that politicians are finally talking about the budget &ndash; and working hard to communicate their competing messages regarding what should be done to put public finance on a more sustainable footing.<br>\nThe bad news is that almost the entire national conversation on deficits and debts misses the real fiscal risks that we face.<br>\n[&hellip;] The United States doesn&rsquo;t need to do more immediately. In contrast to many parts of Europe, we have some time to make our fiscal adjustments &ndash; particularly while interest rates remain low. The country should phase in a big part of its needed fiscal adjustment as the economy recovers. For example, part of any budget adjustment should be linked to employment relative to G.D.P. &ndash; any tax cuts in the new year could be phased out as the economy recovers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/economix.blogs.nytimes.com\/2012\/12\/06\/the-real-fiscal-risks-in-the-united-states\/\">New York Times<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Fokussierung der in der NYT kommentierenden amerikanischen &Ouml;konomen auf die Realwirtschaft ist sehr erfreulich. Auch der konstruktive Ansatz ist bemerkenswert. Es geht weniger darum, den Schwarzen Peter zu verschieben und &uuml;ber vermeintliche Fehler der Vergangenheit zu klagen. Im deutschen Bl&auml;tterwald wird die Realwirtschaft immer gerne hintangestellt und stattdessen ein abstruser Schlagabtausch &uuml;ber Schuld, S&uuml;hne und Strafe gef&uuml;hrt. Vielleicht ist dies auch der Grund, warum progressive und konstruktive Ans&auml;tze hierzulande absolute Mangelware sind. Nicht nur die Wirtschafts- und Finanzpolitik, auch die Diskussionskultur br&auml;uchte hierzulande eine grundlegende Neuausrichtung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Lug und Trug in der City<\/strong><br>\nWer derzeit versucht das International Centre for Financial Regulation anzurufen, der erreicht nur einen Anrufbeantworter, wer eine Mail schickt, der bekommt prompt eine Fehlermeldung zur&uuml;ck. Der angesehene Londoner Think Tank f&uuml;r die Reform der Finanzm&auml;rkte ist scheinbar nicht mehr zu erreichen, und das liegt daran, dass das ICFR mit seinem ganz eigenen Regulierungsproblem zu k&auml;mpfen hat.<br>\nBritische Medien berichten, dass das einst unter der Schirmherrschaft des damaligen Premierministers Gordon Brown gegr&uuml;ndete Institut den Insolvenzverwalter ins Haus rufen musste, weil einer der Angestellten Geld unterschlagen hat. &bdquo;Die Summen, die auf dem Spiel stehen, sind bedeutend genug, um Fragen &uuml;ber das weitere Bestehen der Organisation aufzuwerfen&ldquo;, hei&szlig;t es in einem Statement des ICFR.<br>\nDas ist mehr als eine h&uuml;bsche ironische Anekdote &ndash; in der Geschichte des ICFR spiegeln sich die Probleme, mit denen die gesamte Londoner City zu k&auml;mpfen hat. [&hellip;]<br>\nGenauso wenig wie die Regulierungsexperten des ICFR offenbar die Untreue im eigenen Hause verhindern konnten, konnte der Kulturwandel in der britischen Finanzaufsicht die Skandalserie verhindern, die seit diesem Sommer die City ersch&uuml;ttert und die die Reputation von Europas wichtigstem Finanzzentrum immer weiter untergr&auml;bt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.handelsblatt.com\/handelsblog\/2012\/12\/06\/lug-und-trug-in-der-city\/\">Handelsblog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Staatsfinanzen: Not everything is as it &ldquo;Siems&rdquo;<\/strong><br>\nEinen wirklich niko-lausigen Artikel hat die Journalistin Dorothea Siems gestern abend noch auf Welt online abgeliefert. Nicht nur die Politik scheint ein enges bzw. gl&auml;ubiges Verh&auml;ltnis zur privaten Versicherungslobby zu unterhalten, auch der Journalismus. Daf&uuml;r spricht nicht zuletzt, dass Siems vor genau einem Jahr einen gleichartigen Bericht zum selben Thema kritzelte.<br>\n&ldquo;USA sind st&auml;rker verschuldet als Griechenland&rdquo; hei&szlig;t es in gro&szlig;en roten Lettern. Und: &ldquo;Katastrophale Perspektive f&uuml;r die USA: Laut einer Studie liegt die Schuldenlast auf einem h&ouml;heren Niveau als die Griechenlands &ndash; wenn man die Verpflichtungen der Sozialkassen mitrechnet.&rdquo;<br>\nWas Siems als Studie bezeichnet, ist aber das Produkt eines der bekanntesten Lobbyisten der privaten Versicherungswirtschaft und &ndash; im &ouml;konomischen Sinne &ndash; Staatsfeindes Nr.1, Bernd Raffelh&uuml;schen, der sich dennoch gern f&uuml;r Staatsknete als Professor verdingt. Siems unterschl&auml;gt wie Raffelh&uuml;schen selbst dessen Lobbyistent&auml;tigkeit und stellt ihn brav als &ldquo;Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelh&uuml;schen im Auftrag der Stiftung Marktwirtschaft&rdquo; vor. Das ist das eine.<br>\nDas andere ist der &ldquo;Inhalt&rdquo; der &ldquo;Studie&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=7243\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutsche Bank: &Uuml;bersch&auml;tzte Investmentbanker<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank verbucht ihre Verg&uuml;tungskosten nicht periodengerecht und stellt damit die Ertragslage im Investmentbanking zu g&uuml;nstig dar. In einem Gastbeitrag f&uuml;r die F.A.Z. zieht Dieter Hein, Bankanalyst des unabh&auml;ngigen Analysehauses Fairesearch, den Schluss, dass der Bereich seit 1999 nicht einmal die Kapitalkosten verdient habe. Trotzdem h&auml;tten die Investmentbanker &uuml;ppige Boni erhalten. Hein verweist auf den hohen Bestand an noch nicht in der Erfolgsrechnung verbuchten Boni, die sich nach seinen Berechnungen auf 4 Milliarden Euro belaufen. In ihren Gesch&auml;ftsberichten hat die Bank bislang noch keine Summe f&uuml;r die aufgeschobenen Kosten ausgewiesen &ndash; im Gegensatz etwa zu den Schweizer Gro&szlig;banken UBS und Credit Suisse. Eine Ber&uuml;cksichtigung in der Erfolgsrechnung findet erst ab dem Zeitpunkt statt, ab dem die Bonizusagen nicht mehr verfallen k&ouml;nnen. W&uuml;rden diese aber ber&uuml;cksichtigt, w&auml;re der Konzerngewinn der Deutschen Bank 2011 um 42 Prozent niedriger ausgefallen, sch&auml;tzt Hein. Da die Zusagen gr&ouml;&szlig;tenteils die Investmentbanker betreffen, w&auml;re nach seiner Sch&auml;tzung der Gewinn dieser Sparte sogar um zwei Drittel geringer gewesen. Seinen Berechnungen zufolge haben die Aktion&auml;re der Bank zwischen 1999 und 2011 &uuml;ber Dividenden und Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe 19,6 Milliarden Euro erhalten, w&auml;hrend sie 27 Milliarden Euro f&uuml;r Kapitalerh&ouml;hungen aufwenden mussten. In diesem Zeitraum seien aber auch 23 Milliarden Euro an Gewinnen einbehalten worden. Zudem seien seit 1997 in einem Zeitraum von zehn Jahren Industriebeteiligungen verkauft worden, deren stille Reserven Ende 1998 noch mit 19,3 Milliarden Euro ausgewiesen worden seien. Seiner Ansicht nach sind die Eigenkapitalrenditen des Investmentbankings zwischen 1998 und 2011 &uuml;berzeichnet dargestellt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-bank-ueberschaetzte-investmentbanker-11941938.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Heute morgen verwiesen die NDS  auf den Vorwurf, die Deutsche Bank habe Milliardenverluste versteckt. Die Studie von Dieter Hein* geht an das Eingemachte. Nach seinen Erkenntnissen verdienten die Institute Im Verh&auml;ltnis zum eingesetzten Kapital  im klassischen Privatkunden- und Verm&ouml;gensverwaltungsgesch&auml;ft deutlich mehr als im Investmentbanking. Das Investmentbanking galt bisher als besonders profitabler Bereich der Deutschen Bank. Hein bezieht sich aber nicht nur auf die Deutsche Bank, sondern hat auch die Renditen UBS  und Credit Suisse untersucht. Sein Fazit schl&auml;gt sich im Titel der Studie nieder: &ldquo;Investmentbank schlie&szlig;en und reich werden&rdquo;. Die <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftsnachrichten\/ubs-und-cs-unter-spardruck-1.17683353\">NZZ<\/a> spricht von &ldquo;riesigen Erntemaschinen, die mit gro&szlig;em Get&ouml;se eine Unmenge leeres Stroh dreschen&rdquo;. Die Schweizer UBS  streicht zurzeit ihr gesamtes Investmentbanking zusammen und f&uuml;gt die Reste zu einer erheblich kleineren Einheit zusammen. Etwa 10 000 Mitarbeiter sollen <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftsnachrichten\/10000-mitarbeiter-werden-abgebaut-1.17735613\">entlassen werden<\/a>. Dass in der Deutschen Bank &auml;hnliches geschieht, ist nicht zu erwarten, denn seit &uuml;ber 10 Jahren ziehen Investmentbanker in der Bank die F&auml;den. Der Aufstieg von Anshu Jain, der die Sparte bis Mai 2012 leitete, zum neuen Co-Chef der Deutschen Bank sagt eigentlich alles.<\/em><\/p>\n<p><em>*Bei Dieter Hein handelt es sich nicht um einen Bankenregulierer oder linken Politiker, sondern um einen langj&auml;hrigen Bankenexperten vom Analysehaus Fairesearch, der sich an Belangen der Aktion&auml;re orientiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Thomas Fricke &ndash; Vom Fu&szlig; an die Gurgel<\/strong><br>\n[&hellip;] Zw&ouml;lf Jahre sp&auml;ter ist alles anders. Jetzt preisen Deutschlands Gro&szlig;denker niemanden mehr &ndash; au&szlig;er unser Exportreich. Da deklassieren wir selbstlobend die anderen, zeigen den Schluderern, wie es geht. Und schimpfen &uuml;ber unsolide Amis, Briten, ach, das b&ouml;se angloamerikanische Kapitalistenreich, das nur unser Geld will. Erst recht die S&uuml;dl&auml;nder. Bonjour Neurose. Da reicht mittlerweile die falsche Nationalit&auml;t des EZB-Chefs, um Schuldenl&auml;nder-Komplotts zu vermuten. Oder s&uuml;dliche Erpressung, wenn eine Regierung nicht sofort macht, was wir ihr verschreiben. Zu Boden, Widerborste. Der Rest der Welt wird grad das Gef&uuml;hl nicht los, als tendiere mancher hier doch zur Gurgell&ouml;sung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaftswunder.ftd.de\/2012\/12\/07\/die-kolumne-vom-fus-an-die-gurgel\/\">FTD Wirtschaftswunder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>No Unions please, we&rsquo;re German<\/strong><br>\nBundesdeutsche Gro&szlig;konzerne gehen massiv gegen die Gewerkschaftsarbeit in ihren ausl&auml;ndischen Niederlassungen vor. Sie k&uuml;ndigen aktiven Gewerkschaftern, bespitzeln die Belegschaften und arbeiten mit Einsch&uuml;chterungen und Drohungen, um den Aufbau gewerkschaftlicher Organisationen zu sabotieren. Unter anderem bedienen sich DHL, Bayer, Daimler, T-Mobile, Bosch, ThyssenKrupp und Siemens solcher Praktiken. Manche der Unternehmen greifen dabei auch auf die Dienste von Firmen zur&uuml;ck, die auf die Abwehr von Besch&auml;ftigten-Vertretungen spezialisiert sind. Die Konzerne selbst streiten die Existenz entsprechender Strategien zur Schw&auml;chung von Arbeitnehmer-Rechten ab. So bezeichnet etwa die Telekom dokumentierte F&auml;lle von &ldquo;Union Busting&rdquo; in ihren US-amerikanischen T-Mobile-Niederlassungen als &ldquo;ungl&uuml;ckliche Einzelbeispiele&rdquo; oder &ldquo;Ausrutscher&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58484\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>SVG: Spanische Fahrer f&uuml;r Deutschland<\/strong><br>\nWer LKW-Fahrer sucht, muss sie sich etwas einfallen lassen. Ob im Fernverkehr oder im Nahverkehr &ndash; der Fahrermangel trifft inzwischen jedes Segment. Die Stra&szlig;enverkehrsgenossenschaft (SVG) hat nun gemeinsam mit Partnern ein Pilotprojekt gestartet, das deutschlandweit bald Schule machen k&ouml;nnte.<br>\nDaf&uuml;r wirbt die SVG Berufskraftfahrer aus dem spanischen Motril an und trainiert diese f&uuml;r die speziellen Anforderungen im deutschen Nah- und Fernverkehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.verkehrsrundschau.de\/svg-spanische-fahrer-fuer-deutschland-1185336.html?utm_source=Newsletter&amp;utm_medium=Newsletter-VR&amp;utm_campaign=Newsletter-regular\">Verkehrsrundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.K.:<\/strong> So sieht es aus, wenn deutsche Unternehmen &ldquo;den Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; in Angriff nehmen. L&ouml;hne &ldquo;auf deutschem Niveau&rdquo; sollen den spanischen Lkw-Fahrern geboten werden &ndash; da w&uuml;rde man gern wissen, wie hoch dieses Niveau ist. Dass der Mangel an Fahrern, wenn er denn wirklich existiert, auch durch zu niedrige L&ouml;hne und schlechte Arbeitsbedingungen wie z.B. lange Arbeitszeiten verursacht sein k&ouml;nnte, daran wird kein Gedanke verschwendet. Und was die Motivation der spanischen Fahrer betrifft, sich in Deutschland zu verdingen: Es ist ersch&uuml;tternd zu sehen, wie der wirtschaftliche Aufholprozess S&uuml;deuropas, der ja zweifelsohne stattgefunden hat, nun unter dem deutschen Austerit&auml;tsdiktat wieder r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht wird. S&uuml;deurop&auml;er sind wieder billige Arbeitskr&auml;fte f&uuml;r T&auml;tigkeiten, die kein Deutscher verrichten m&ouml;chte &ndash; wie vor 40 Jahren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Energie in B&uuml;rgerhand<\/strong><br>\nIn der letzten Ausgabe der &bdquo;Bl&auml;tter&ldquo; analysierte Gerd Rosenkranz, wie Schwarz-Gelb die eigene Energiewende hintertreibt &ndash; zugunsten der Energieerzeuger. Speziell mit den demokratischen und sozialstaatlichen Vorteilen der Energiewende, und insbesondere des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, besch&auml;ftigt sich im Folgenden der ehemalige Bremer Umweltsenator Reinhard Loske.<br>\nIn diesen Wochen und Monaten der politisch wie medial gesch&uuml;rten Aufregung &uuml;ber die Kosten der Energiewende im Allgemeinen und &uuml;ber das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Besonderen gilt es, sich zweierlei bewusst zu machen. Erstens: Das EEG ist &ndash; in seiner Genese &ndash; ein echtes Parlamentsgesetz. Es kam aus dessen Mitte, also aus dem Herzen der Volksvertretung, was ganz selten geschieht. Normalerweise dominiert und formuliert die Exekutive im Gesetzgebungsverfahren, hier war es die Legislative.<br>\nDass das EEG ein Parlamentsgesetz ist, hat seiner Akzeptanz lange Zeit enorm gen&uuml;tzt. Die Gesetzesberatungen waren, l&auml;sst man die notorischen EEG-Gegner von der FDP und dem Wirtschaftsfl&uuml;gel der Union einmal au&szlig;en vor, stets vom Willen zur F&ouml;rderung dieser Zukunftsenergie gepr&auml;gt. Erst die beiden Novellen dieses Jahres zeichneten sich vor allem durch Symbolik, Hektik und das &uuml;bertriebene Hickhack zwischen Umwelt- und Wirtschaftsressort, CDU und FDP aus. Und auch die Tatsache, dass die Bundesl&auml;nder im Bundesrat inzwischen fast ausschlie&szlig;lich Regionallobbyismus betreiben, dient sicher nicht den Zielen des Gesetzes. Das alles hat dem Ansehen des EEG geschadet, doch seine Integrit&auml;t wurde dadurch nicht zerst&ouml;rt &ndash; und die Unterst&uuml;tzung im Bundestag ist nach wie vor gro&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/dezember\/energie-in-buergerhand\">Die Bl&auml;tter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>WWF: F&uuml;r Kinderb&uuml;cher wird der Regenwald in S&uuml;dostasien abgeholzt<\/strong><br>\nViele deutsche Kinderb&uuml;cher enthalten einer Studie der Umweltorganisation WWF zufolge Papier aus Tropenholz. Der World Wide Fund For Nature (WWF) best&auml;tigte auf dapd-Anfrage einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins &ldquo;Der Spiegel&rdquo;. &ldquo;Die Verlage lassen billig in Fernost produzieren und nehmen dabei wissentlich die Abholzung des Regenwaldes in Kauf&rdquo;, sagte Johannes Zahnen, Waldreferent beim WWF Deutschland. F&uuml;r die Studie &ldquo;Im Wald, da sind die R&auml;uber&rdquo; lie&szlig; der WWF 79 Buchexemplare verschiedener Verlage untersuchen. Ergebnis: Knapp 30 Prozent enthielten zum Teil erhebliche Mengen Tropenholz, manche mit einem Anteil von mehr als der H&auml;lfte. Dies hat nach Einsch&auml;tzung der Umweltorganisation damit zu tun, dass die Verlage ihre Kinderb&uuml;cher zunehmend in Asien produzieren lie&szlig;en. Auf diese Weise sei China mittlerweile zum wichtigsten Buchlieferanten f&uuml;r die Bundesrepublik avanciert. Einen gro&szlig;en Teil des ben&ouml;tigten Zellstoffs importiere das Land aus Indonesien, wo teilweise illegal riesige Urwaldfl&auml;chen f&uuml;r die Papierproduktion abgeholzt w&uuml;rden.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/newsticker\/news3\/article111767933\/WWF-Fuer-Kinderbuecher-wird-der-Regenwald-in-Suedostasien-abgeholzt.html\">Die Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.wwf.de\/fileadmin\/fm-wwf\/Publikationen-PDF\/WWF_Kinderbuchstudie_2012.pdf\">WWF [PDF &ndash; 5.7 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man lernt nie aus. Dass der Zellstoff- und Papierhandel stark inernationalisiert ist war schon immer klar, dass aber die Verlage in diesem Umfang in Asien B&uuml;cher produzieren laasen ist, wissen meist nur Fachleute. Dem Bericht des WWF ist zu entnehmen, dass 43 % der deutschen Buchimporte aus Asien mit China\/Hongkong als Hauptliferanten stammen. Die Buchimporte von dort haben sich seit 2000 verachtfacht auf 35 % der Importe. In der Au&szlig;enhandelsstatistik werden Kinderb&uuml;cher nicht getrennt erfasst. Erfasst werden &bdquo;Bilderalben, Bilderb&uuml;cher und Zeichen- oder Malb&uuml;cher f&uuml;r Kinder&ldquo; f&uuml;r Kinder, sie machen 10 % der importierten Menge aus, aus China\/Hongkong 66 %. Allein zwischen 2008 und 2011 ist die Menge der Bilderb&uuml;cher, die aus Asien nach Deutschland importiert wurden, um 150 % gestiegen. Dass China, das nur wenig gegen die Umweltgef&auml;hrdung der eigenen Bev&ouml;lkerung unternimmt, sich nicht daf&uuml;r interessiert, wieviel Tropenholz zu Paper verabeitet wird, verwundert kaum. Dass aber Verlagsh&auml;user wie Coppenrath, Herder, Duden und Langenscheidt die Abholzung des Regenwaldes in Kauf nimmt, sollte vielleicht in einem abslut durchgeknallten Kapitalismus auch nicht verwundern, es iritiert aber gerade beim Kulturgut Buch doch.  Bereits in 2009 hatte der WWD mit der Studie &bdquo;Tropenwaldzerst&ouml;rung f&uuml;r Kinderb&uuml;cher &ndash; Eine Analyse des Buchmarktes in Deutschland&ldquo; auf die Problematik aufmerksam gemacht. Dabei gibt durchaus Kontrollverfahren, vor allem gibt unausgesch&ouml;pftes Potenzial bei  Recyclingpapier und lassen sich W&auml;lder mit dem Ziel der Nachhaltigkeit bewirtschaften. &ndash; Na dann viel Freude bei den Weihnachtseink&auml;ufen f&uuml;r die Kleinen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Deutsche Reeder in rauer See<\/strong><br>\nDie deutschen Reeder leiden unter der Schifffahrtskrise. &ldquo;Die Charterreeder machen die wohl schwierigste Zeit durch, die sie je erlebt haben&rdquo;, sagte der Pr&auml;sident des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), Michael Behrendt, am Freitag bei der Vorstellung des Jahresberichts in Hamburg. F&uuml;r viele Reeder gehe es 2013 um die Existenz. [&hellip;]<br>\nLaut Behrendt steht eine Pleitewelle vor allem bei kleinen Reedern bevor, wenn staatliche Hilfe ausbleibe. Er forderte deshalb &ldquo;den begrenzten, befristeten und r&uuml;ckzahlbaren Einsatz&rdquo; der staatlichen F&ouml;rderbank KfW. Genau das hatte Bundeswirtschaftsminister Philipp R&ouml;sler (FDP) vor wenigen Tagen allerdings abgelehnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/regional\/hamburg\/reeder139.html\">NDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Den Reedern sollte man einmal Kennedys Spruch &bdquo;Frage nicht was dein Land f&uuml;r dich tun kann, sondern was du f&uuml;r dein Land tun kannst&ldquo; ins Gebetbuch schreiben. Kaum eine andere Branche wurde in den letzten Jahrzehnten durch fragw&uuml;rdige Milliarden-Subventionen auf Kosten des Steuerzahlers gep&auml;ppelt. Kaum eine andere Branche zeigte sich derart undankbar und unterlief durch die Praxis des Ausflaggens nicht nur die Steuerpflicht, sondern auch die Sozialversicherungspflicht f&uuml;r ihre Mitarbeiter. Kaum eine andere Branche verdiente in den letzten Jahren vor der Krise derart f&uuml;rstlich und legte offenbar keine Reserven f&uuml;r schlechtere Zeiten an. Warum auch? Wenn es nicht gut l&auml;uft, ruft man halt nach dem Staat.<\/em><\/p>\n<p>Dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9614\">Milliarden-Subventionen ohne Gegenleistung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Unternehmensgewinne: Am Fiskus vorbeigeschleust<\/strong><br>\nInternationale Konzerne verflechten ihre Gesch&auml;fte so geschickt, dass m&ouml;glichst wenig Steuern anfallen. Dazu geh&ouml;ren auch deutsche Konzerne mit Staatsbeteiligung.<br>\nDie Steuereinnahmen von Bund, L&auml;ndern und Gemeinden waren noch nie so hoch wie heute. Die Summe aller Steuereinnahmen stieg von 484 Milliarden Euro im Jahr 2006 auf 568 Milliarden im Jahr 2011. Doch diese Summe stammt zum gr&ouml;&szlig;ten Teil von Lohn-und Einkommensbeziehern sowie aus Verbrauchssteuern, etwa der Umsatzsteuer. Der Anteil von Gewerbe- und K&ouml;rperschaftssteuern sank im gleichen Zeitraum.<br>\nObwohl die Wirtschaft seit Jahren kr&auml;ftig w&auml;chst, zahlen Unternehmen, insbesondere Konzerne, immer weniger Steuern. Die von ihnen zu zahlende K&ouml;rperschaftssteuer tr&auml;gt immer weniger zur Finanzierung des Staates bei. Im Jahr 2006 erbrachte sie noch 22,9 Milliarden Euro. Obwohl sich die Gewinne von den Auswirkungen der Finanzkrise l&auml;ngst erholt haben, zahlten Konzerne im Jahr 2011 nicht einmal mehr 16 Milliarden Euro.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/wdr\/2012\/05122012-unternehmensgewinne-100.html\">WDR Plusminus<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/sendungen_a-z\/432744_plusminus\/12703878_unternehmensgewinne-am-fiskus-vorbeigeschleust\">Der Beitrag in der ARD-Mediathek<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>An der Leine der PR<\/strong><br>\nPR wird in Deutschland immer autorit&auml;rer &ndash; und zerst&ouml;rt so das Vertrauen in Unternehmen und Organisationen. Eine Bilanz nach zw&ouml;lf Jahren FTD. [&hellip;]<br>\nViele folgen dem Beispiel, in DAX-Unternehmen scheint das Vorgehen inzwischen &uuml;blich zu sein. Was den Managern auferlegt wird, gilt erst recht f&uuml;r die normale Belegschaft. Bei Siemens und anderen Konzernen muss jeder Kontakt mit der Presse nach oben gemeldet werden. Nat&uuml;rlich kann ein Unternehmen von seinen Leuten Loyalit&auml;t erwarten. Aber die Art, in der Besch&auml;ftigte geg&auml;ngelt werden, ist schlicht autorit&auml;r. In der deutschen Wirtschaft geht es zu wie in Nordkorea.<br>\n[&hellip;] Das ist der Preis der diktatorischen Medienpolitik. Zwar haben es Organisationen und Gro&szlig;konzerne in den vergangenen Jahren geschafft, ihre Mitarbeiter einzusch&uuml;chtern und viele zum Schweigen zu bringen. Aber die Konsequenz ist klar. Wenn es nur noch die kalkulierten Verlautbarungen der Unternehmen gibt, wenn kein Mensch aus Fleisch und Blut mehr eigenst&auml;ndig spricht, bleibt eines &uuml;brig: das totale Misstrauen gegen die Wirtschaft. In der Presse &ndash; und hoffentlich in der &Ouml;ffentlichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/handel-dienstleister\/:public-relations-an-der-leine-der-pr\/70126208.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Unser Star f&uuml;r Oslo<\/strong><br>\nAm Montag wird die Europ&auml;ische Union mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Ein guter Anlass, uns einzugestehen, dass die deutsche Doktrin bei R&uuml;stungsexporten mehr einem Vabanquespiel als einer handfesten Strategie gleichkommt.<br>\n&bdquo;Der Mensch ist ein Wolf f&uuml;r den Menschen&ldquo;, schrieb der britische Philosoph Thomas Hobbes seinen Zeitgenossen ins Stammbuch. Folgt man seiner &ndash; mittlerweile &uuml;berholten &ndash; Annahme, der Wolf sei blutr&uuml;nstig, auf den eigenen Vorteil bedacht und stets aggressiv, dann muss einem gruseln vor dieser Welt und den Menschen, die sie bev&ouml;lkern. In einer solchen Welt wirken die moralischen Argumente gegen Waffenlieferungen lahm. Wenn der Mensch nun mal keinen Frieden halten kann und stets um seine Sicherheit zu f&uuml;rchten hat, dann &ndash; und jetzt h&ouml;ren Sie die Idealisten unisono seufzen &ndash; brauchen sie also Waffen.<br>\nDie Kanzlerin, glaubt man der aktuellen &bdquo;Spiegel&ldquo;-Geschichte zu den deutschen R&uuml;stungsexporten, ist da ganz Realistin. Im martialischen Flecktarn-Blazer blickt sie dem Betrachter d&uuml;ster von der Titelseite entgegen. Die Augen zusammengekniffen, kein L&auml;cheln umspielt die Lippen. Was sein muss, muss eben sein, sagt der Blick. Geben wir uns also dieser Welt und ihren brutalen Spielregeln hin und schauen, welche strategische Positionierung die Regierung unter Angela Merkel f&uuml;r Deutschland vorgesehen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/florian-guckelsberger\/5592-deutsche-ruestungsexporte-und-merkels-strategie#5592\">The European<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Unheimlich geheime Waffenexporte<\/strong><br>\nDer Gegensatz k&ouml;nnte gr&ouml;&szlig;er kaum sein: Wenn die Bundesregierung deutsche Soldaten mit ihren Waffen ins Ausland schicken will, kommt sie am Parlament nicht vorbei. Anders ist das bei Entscheidungen &uuml;ber R&uuml;stungsexporte, obwohl Kampfpanzer oder U-Boote unter indonesischem oder &auml;gyptischem Befehl nicht weniger t&ouml;dliche Wirkung entfalten als unter dem Kommando gut ausgebildeter Bundeswehr-Offiziere und obwohl High-tech-Waffensysteme wie der &bdquo;Leopard 2&ldquo; in gro&szlig;er St&uuml;ckzahl das milit&auml;rische Kr&auml;fteverh&auml;ltnis zwischen verfeindeten Staaten ver&auml;ndern und damit eine ganze Region destabilisieren k&ouml;nnen. Doch wenn darum gerungen wird, ob und in welches Land deutsche Waffen geliefert werden, haben die Volksvertreter nichts mehr zu bestellen. Dann treffen sich acht Minister unter dem Vorsitz von Angela Merkel streng abgeschirmt im Bundessicherheitsrat. So geheim tagt die Runde, dass sich strafbar macht, wer daraus berichtet. Was die Journalisten recherchiert haben, best&auml;rkt die These, dass die schwarz- gelbe Bundesregierung sich von jener restriktiven R&uuml;stungsexportpolitik verabschiedet, auf die das politische Berlin lange mindestens so stolz war wie auf die Parlamentsarmee. Seit gut einem Jahr macht Kanzlerin Merkel &ouml;ffentlich Andeutungen dar&uuml;ber, dass sie die Bundeswehr nur noch im Notfall in Krisengebiete schicken, stattdessen aber Partnerl&auml;nder au&szlig;erhalb der Nato durch R&uuml;stungsexporte st&auml;rken wolle. Die Auskunft, was das praktisch bedeute, verweigert die Bundesregierung regelm&auml;&szlig;ig. Ob Panzer f&uuml;r die Potentaten in Saudi-Arabien und Katar den Iran in Schach halten k&ouml;nnen, ob sie als Waffen gegen Aufst&auml;ndische taugen und ob nach einem Sturz der Regime wom&ouml;glich weit radikalere Kr&auml;fte &uuml;ber die modernen deutschen Waffen verf&uuml;gen &ndash; &uuml;ber all das kann sich der Bundestag weder informieren noch dar&uuml;ber entscheiden. &ndash; Der Bundestag hat es selbst in der Hand, sich mit einem neuen Gesetz mehr Informationen und Mitsprache zu sichern. Es w&auml;re eine sch&ouml;ne Dialektik, wenn Angela Merkel mit ihrem Aufrei&szlig;en der T&uuml;r f&uuml;r R&uuml;stungsexporte das Parlament so sehr vor den Kopf sto&szlig;en w&uuml;rde, dass sich die Abgeordneten ihr Recht auf Kontrolle der Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik wieder zur&uuml;ckholen w&uuml;rden. Ein bisschen Mut geh&ouml;rt im Jahr vor der Wahl freilich dazu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kampfpanzer-fuer-saudi-arabien-unheimlich-geheime-waffenexporte\/7472806.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Im Grunde liefert die Kanzlerin selbst die besten Argumente f&uuml;r eine Gleichstellung einer Entscheidung &uuml;ber Krieg und Fieden und &uuml;ber Waffenlieferungen. Wenn neuerdings die Strategie hei&szlig;t, dass R&uuml;stungsexporte den Krieg von Partnerl&auml;ndern erm&ouml;glichen und den Einsatzes eigener Truppen ersetzen sollen, dann ist die Entscheidung &uuml;ber Waffenexporte eine Entscheidung &uuml;ber Krieg und Frieden &ndash; und damit eine Sache des Parlaments.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Hennig Venske &ndash; Fussball-Gipfel<\/strong><br>\nJa, der FC ST. Pauli kommt auch drin vor: ein guter Grund f&uuml;r einen Fan wie mich, dieses Buch zu lesen: &bdquo;FUSSBALL-GIPFEL- Manni Breuckmann, Harald Schmidt, Uli Hoene&szlig; und Claudia Roth reden &uuml;ber eine Nebensache&ldquo;.<br>\nManni Breuckmann ist der Gastgeber und Moderator. Ach, h&auml;tte er doch nur ein Selbstgespr&auml;ch zu Papier gebracht! Selbst &uuml;ber die Begegnungen zwischen Hamborn 07 und den Sportfreunden Katernberg in der Oberliga West 48\/49, oder &uuml;ber die sch&ouml;nsten Tore der SpVgg Erkenschwick &ndash; jeder alte Fu&szlig;ballfreund w&auml;re damit schlafen gegangen.<br>\nAber nein, als ausgeschlafener Demokrat meint der legend&auml;re Manni:<br>\n&bdquo;Beim Fu&szlig;ball kann jeder sagen, was er will, er hat immer irgendwie recht&ldquo;.<br>\nAlso l&auml;sst er die anderen auch zu Wort kommen. Und da erh&auml;lt man nun f&uuml;r Manches die Best&auml;tigung, was man schon immer geahnt hat:<br>\nUli Hoene&szlig;, dem DFB sein Ratzinger, genetisch aus der Mett- und Hackabteilung des deutschen Fleischerhandwerks gezogen, f&uuml;r den die deutsche Bratwurst vermutlich  dasselbe ist wie die in einen knackzarten Naturdarm gepresste Nationalhymne, denkt sich alles kommerziell zurecht, er vermarktet und verdealt den Sport, der mal als soziales Miteinander-Spielen begann, bis der Verdacht des Sklavenhandels nahe liegt.<br>\nDer neoliberale Mittelstandshumorist Schmidt l&auml;sst ein paar gute Spr&uuml;che ab, aber seine Einstellung zum Fu&szlig;ball ist vermutlich  jedem Fu&szlig;baller wumpe:<br>\nSchmidt ist der Samstag-Nachmittag zu schade, um sich einen kompletten Spieltag im FS anzusehen, er h&auml;lt sich f&uuml;r nicht geeignet, sich in Gesellschaft TV-Fu&szlig;ball anzugucken, und &uuml;berhaupt sitzt er am liebsten allein und ohne Ton vorm Fernsehapparat. Ein haltungsloser Promi, der seine Kompetenz aus seiner Prominenz bezieht.<br>\nDen Herren zur Seite, anschmiegsam bis opportunistisch, Claudia Roth, Deutschlands aufdringlichster Gem&uuml;sespie&szlig;, die Gurkenchefin, die wirklich alles tut, um die Ansicht zu widerlegen, Frauen seien intelligente und liebensw&uuml;rdige Wesen: Sie schw&auml;tzt wie immer und bei jedem Thema:  Ahnungslos, aber engagiert. Geltungss&uuml;chtig, aber unbedeutend.<br>\nDie Herren lassen Frau Roths Geschwafel dementsprechend indolent an sich abtropfen. Das macht gro&szlig;en Spa&szlig;, das ist unterhaltsam!<br>\nAber dies ist kein Buch &uuml;ber Fu&szlig;ball, sondern eine Satire &uuml;ber drei wichtigtuerische Selbstdarsteller, die sich selbst entbl&ouml;&szlig;en.\n<p><em>Hennings Venske, Kabarettist und Autor. Zuletzt erschien von ihm &bdquo;Lallbacken. Das wird man ja wohl noch sagen d&uuml;rfen&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Erg&auml;nzung zu unserem <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15394\">Videopodcast 12\/02<\/a><\/strong><br>\nUnser Leser G.K. schreibt uns: Die Frage des NDS-Lesers bezog sich auf die europ&auml;ische Ebene: W&uuml;rde der &ldquo;chinesische Riese&rdquo; Europa bei einem st&auml;rkeren Lohnwachstum niederkonkurrieren? Auf der volkswirtschaftlichen Betrachtungsebene spielen auch die Produktivit&auml;tsentwicklung und der Wechselkurs eine entscheidende Rolle: Erzielt ein Land (in diesem Falle China) permanent hohe Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse, dann wird sich der Wechselkurs dieses Landes &uuml;ber kurz oder lang im Vergleich zu den W&auml;hrungen der &uuml;brigen L&auml;nder nach oben entwickeln, wodurch sich die preisliche Wettbwerbsf&auml;higkeit dieses Landes reduziert. Im Falle Chinas ist die Lage jedoch etwas komplizierter: Der Wechselkurs der chinesischen W&auml;hrung ist stark an den US-Dollar gekoppelt. Diese Koppelung hat in den vergangenen Jahren entscheidend mit dazu beigetragen, da&szlig; die USA ein hohes Au&szlig;enhandelsdefizit mit China aufweisen. Deutschland betrieb seit Ende der 90er Jahre innerhalb der Eurozone ein Lohndumping, China gegen&uuml;ber den USA ein W&auml;hrungsdumping. Die Wechselkursanpassung zwischen Euro und chinesischer W&auml;hrung l&auml;uft mithin v.a. &uuml;ber den &ldquo;zwischengeschalteten&rdquo; Dollar.<br>\nDie deutsche Exportwirtschaft als Teil der Eurozone hat sich den Euro seit der Fixierung der Euro-Umtauschkurse der einstmals eigenst&auml;ndigen europ&auml;ischen W&auml;hrungen im Jahre 1999 f&uuml;r die eigenen Interessen zu Nutze gemacht: Durch eine Lohnst&uuml;ckkostenentwicklung deutlich unterhalb der Zielinflationsrate der EZB hat die deutsche Exportwirtschaft ihre preisliche Wettbewerbsf&auml;higkeit zu Lasten der &uuml;brigen europ&auml;ischen Staaten massiv verbessert und damit in erheblichem Ma&szlig;e zu den europ&auml;ischen Ungleichgewichten und der Krise innerhalb der Eurozone mit beigetragen. Die deutsche Exportwirtschaft profitiert nicht nur im direkten Handel mit den &uuml;brigen Staaten der Eurozone von der hiesigen Dumpingpolitik, sondern wegen der Entwicklung des Eurokurses im Vergleich zu den &uuml;brigen Welt-W&auml;hrungen auch im Handel mit den Staaten au&szlig;erhalb der Eurozone. Denn die erheblichen &ouml;konomischen Probleme in zahlreichen Staaten der Eurozone sowie deren Au&szlig;enhandelsdefizite &uuml;ben preislichen Druck auf den Euro-Wechselkurs aus. W&uuml;rde Deutschland zur DM zur&uuml;ckkehren, dann w&uuml;rde dies zu einer massiven Aufwertung der DM gegen&uuml;ber dem Euro und den &uuml;brigen W&auml;hrungen f&uuml;hren. F&uuml;r die unter Au&szlig;enhandelsdefiziten leidenden Staaten der Eurozone ist der derzeitige Euro-Umtauschkurs hingegen noch immer zu hoch.<br>\nDie deutsche Exportwirtschaft profitiert jedoch von dem f&uuml;r sie g&uuml;nstigen Eurokurs nicht nur gegen&uuml;ber China, sondern gegen&uuml;ber auch den sog. BrICS-Staaten (Brasilien, Indien, China, S&uuml;dafrika) insgesamt. Die gestrige Ver&ouml;ffentlichung zu den industriellen Auftragseing&auml;ngen f&uuml;r den Monat Oktober zeigt dies wieder einmal sehr deutlich. In dieser vom Bundeswirtschaftsministerium ver&ouml;ffentlichten Meldung <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/ZahlenFakten\/Wirtschaftsbereiche\/IndustrieVerarbeitendesGewerbe\/_Doorpage\/AuftragseingangWirtschaftsministerium.pdf?__blob=publicationFile\">hei&szlig;t es [PDF &ndash; 40 KB]<\/a>:\n<blockquote><p>&ldquo;Die Auftragseing&auml;nge in der Industrie stiegen im Oktober vorl&auml;ufigen Angaben zufolge preis-, kalender- und saisonbereinigt gegen&uuml;ber dem Vormonat sp&uuml;rbar um 3,9 % an. Im Vormonat waren sie nach deutlicher Aufw&auml;rtsrevision um 2,4 % zur&uuml;ckgegangen. Der Umfang an Gro&szlig;auftr&auml;gen war erneut unterdurchschnittlich. Hintergrund des aktuellen Bestellzuwachses war ein kr&auml;ftiger Nachfrageschub aus dem Ausland (+6,7 %) und insbesondere aus dem Nicht-Eurogebiet. Die Auftragseing&auml;nge aus dem Inland nahmen um 0,4 % zu.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Auslandsauftr&auml;ge sind gegen&uuml;ber dem September 2012 um 6,7 Prozent (!) angestiegen. Der Anstieg aus dem Nicht-Eurogebiet liegt sogar noch oberhalb dieses Wertes (leider macht das Bundeswirtschaftsministerium keine Aussage zu der exakten H&ouml;he). Und selbst der minimale Anstieg der inl&auml;ndischen Auftragseing&auml;nge um 0,4 Prozent d&uuml;rfte indirekt ebenfalls auf das Auslandsgesch&auml;ft (Auftrgsvergabe der Exportwirtschaft an inl&auml;ndische Produzenten) zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein. Die deutsche (Export-)Wirtschaft wird auch in Zukunft von der Krise innerhalb der Eurozone deutlich profitieren. Bei einem Auseinanderbrechen der Eurozone w&uuml;rden sich die preislichen Wettbewerbsvorteile der deutschen Exportwirtschaft wegen einer massiven Aufwertung der dann wieder eingef&uuml;hrten DM jedoch quasi &uuml;ber Nacht verfl&uuml;chtigen.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Entschuldigung<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/201212061910563749918x548.jpg\" alt=\"Bye Bye FTD\" title=\"Bye Bye FTD\"><\/p>\n<p>liebe Gesellschafter, dass wir so viele Millionen verbrannt haben. Entschuldigung, liebe Anzeigenkunden, dass wir so kritisch &uuml;ber Eure Unternehmen berichtet haben. Entschuldigung, liebe Pressesprecher, dass wir so oft Euren Formulierungsvorschl&auml;gen nicht gefolgt sind. Entschuldigung, liebe Politiker, dass wir Euch so wenig geglaubt haben. Entschuldigung, liebe Kollegen, dass wir Euch so viele N&auml;chte und so viele Wochenenden haben durcharbeiten lassen. Entschuldigung, liebe Leser, dass dies jetzt die letzten Zeilen der FTD sind. Es tut uns leid. Wir entschuldigen uns vorbehaltlos. Aber: Wenn wir noch einmal von vorn anfangen d&uuml;rften &ndash; wir w&uuml;rden es jederzeit wieder genauso machen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/panorama\/vermischtes\/outofoffice\/:bilder-des-tages\/70118891.html\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-15398","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15398","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15398"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15398\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15404,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15398\/revisions\/15404"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15398"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15398"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15398"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}