{"id":154007,"date":"2026-07-22T08:25:47","date_gmt":"2026-07-22T06:25:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154007"},"modified":"2026-07-22T08:16:14","modified_gmt":"2026-07-22T06:16:14","slug":"hinweise-des-tages-5143","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154007","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154007#h01\">Bert R&uuml;rup: Keynesianische Konjunkturpolitik versagt &ndash; obwohl man sie gar nicht versucht hat. Angebotspolitik ist die L&ouml;sung &ndash; obwohl es unm&ouml;glich ist.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154007#h02\">Was vom &Uuml;berschuss &uuml;brig bleibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154007#h03\">Initiative fordert weitere Reformen nach erstem Paket<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154007#h04\">Deutschland &ndash; Italien 0:1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154007#h05\">Bayerns Unternehmen fliehen ins Ausland &ndash; Experte spricht von Manager-&bdquo;Armutszeugnis&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154007#h06\">Um mehr als 25 Prozent: Deutsche Autoexporte nach China brechen deutlich ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154007#h07\">Mietpreise in Deutschland deutlich gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154007#h08\">Google-Rechenzentrum in Kronstorf: &ldquo;Es wird null Wertsch&ouml;pfung geben in &Ouml;sterreich&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154007#h09\">Massenprotest in Indien: &bdquo;Kakerlakenbewegung&ldquo; fordert Regierung Modi heraus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154007#h10\">10 Jahre nach dem M&uuml;nchner OEZ-Attentat: &bdquo;Jetzt glauben wir nichts mehr, auch nicht der Polizei&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154007#h11\">CO&#8322;-Rechner beweist: Klimaanlagen sind f&uuml;rs Klima weniger schlimm als wir glauben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154007#h12\">Doge nun offiziell abgeschafft: Statt zwei Billionen Dollar einzusparen, kostete die Musk-Beh&ouml;rde offenbar 165 Milliarden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154007#h13\">Merz und R&uuml;stungsaktien: Bundespresseamt antwortet mit drei S&auml;tzen auf 14 Fragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154007#h14\">Der gemietete Bauch und die geliehene Emp&ouml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154007#h15\">IhreDemokratie: SPD-Kl&uuml;ngel schlie&szlig;t AfD von Landratswahl aus<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bert R&uuml;rup: Keynesianische Konjunkturpolitik versagt &ndash; obwohl man sie gar nicht versucht hat. Angebotspolitik ist die L&ouml;sung &ndash; obwohl es unm&ouml;glich ist.<\/strong><br>\nNachdem er lange hin- und her gewogen hat, was Deutschland und Japan jeweils tun k&ouml;nnen, um ihre Wachstumsschw&auml;che zu &uuml;berwinden, kommt er f&uuml;r Deutschland zu einem &uuml;berraschenden Ergebnis:\n<blockquote><p>\n&bdquo;Bislang gibt es keine validen Anzeichen, dass Deutschland seine persistente Wachstumsschw&auml;che, die 2019 einsetzte, allein durch mehr &ouml;ffentliche Investitionen &uuml;berwinden kann. Wenn aber keynesianische Konjunkturpolitik versagt und eine Abwertung der W&auml;hrung ausscheidet, bleibt der Bundesregierung wenig anderes &uuml;brig, als mit klassischer Angebotspolitik die Wirtschaft zu revitalisieren.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Man muss diese S&auml;tze auf der Zunge zergehen lassen, um zu ahnen, wie viel platte und plumpe Ideologie dahintersteht. Man kann die Wachstumsschw&auml;che nicht durch &bdquo;mehr &ouml;ffentliche Investitionen &Uuml;berwinden&ldquo;. Aber was ist &bdquo;mehr&ldquo;? Eine Milliarde, hundert Milliarden oder vielleicht gar tausend? M&uuml;sste man nicht fragen, wie gro&szlig; das Problem ist, das gel&ouml;st werden soll, bevor man sagt, wie viel man daf&uuml;r braucht und wie viel &bdquo;mehr&ldquo; denn ausreichen k&ouml;nnte? R&uuml;rup argumentiert wie ein Handwerker, der ein Regal befestigen soll, aber nur Schrauben hat, die zu klein sind. Daraus folgert er, das Regal lasse sich einfach nicht befestigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/07\/21\/bert-ruerup-keynesianische-konjunkturpolitik-versagt-obwohl-man-sie-gar-nicht-versucht-hat-angebotspolitik-ist-die-loesung-obwohl-es-unmoeglich-ist\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Was vom &Uuml;berschuss &uuml;brig bleibt<\/strong><br>\nDeutschlands Leistungsbilanz hat sich von innen ver&auml;ndert. Der Nachfrageimpuls aus dem Au&szlig;enhandel ist weit st&auml;rker gesunken, als die Gesamtzahl erkennen l&auml;sst.<br>\nIn der Debatte &uuml;ber die anhaltende Wachstumsschw&auml;che der deutschen Wirtschaft wird inzwischen h&auml;ufiger auf die Leistungsbilanz verwiesen. Die &Uuml;bersch&uuml;sse, &uuml;ber Jahre das Aush&auml;ngeschild des deutschen Modells, gehen seit einigen Jahren zur&uuml;ck, und mit ihnen f&auml;llt ein Teil der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage weg. Diese Diagnose ist richtig. Sie untersch&auml;tzt das Problem aber, solange der &Uuml;berschuss als unaufgegliederte Gr&ouml;&szlig;e behandelt wird.<br>\nWer ihn zerlegt, st&ouml;&szlig;t auf einen Befund, der die Diagnose versch&auml;rft. Der produktionswirksame Kern des &Uuml;berschusses, der Saldo im Warenhandel, erodiert bereits seit 2017 &ndash; und zwar weitaus st&auml;rker, als es der Gesamtsaldo zeigt. Verdeckt wurde diese Erosion durch den Aufstieg eines Postens, der in derselben Bilanz steht, aber eine andere Qualit&auml;t besitzt: der Ertr&auml;ge aus dem deutschen Auslandsverm&ouml;gen, in der Zahlungsbilanz als Prim&auml;reinkommen erfasst. F&uuml;r die Frage, welche Nachfrage die Leistungsbilanz der deutschen Wirtschaft zuf&uuml;hrt, macht dieser Unterschied viel aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arnogottschalk1.substack.com\/p\/was-vom-uberschuss-ubrig-bleibt?r=qseyy\">Arno Gottschalk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Initiative fordert weitere Reformen nach erstem Paket<\/strong><br>\nDie Initiative &bdquo;Made for Germany&ldquo; sieht trotz Reformpaket weiter Handlungsbedarf. Im Herbst soll mit der Bundesregierung &uuml;ber zus&auml;tzliche Ma&szlig;nahmen beraten werden.<br>\nDie Wirtschaftsinitiative &bdquo;Made for Germany&ldquo; will Ende September mit der Bundesregierung &uuml;ber weitere Reformen beraten. Das j&uuml;ngst beschlossene Paket gehe viele wichtige Probleme an, aber l&auml;ngst nicht alle, sagte Siemens-Chef Roland Busch ein Jahr nach dem Auftakttreffen der Initiative mit Kanzler Friedrich Merz (CDU). &bdquo;Jetzt m&uuml;ssen die Ma&szlig;nahmen schnell und sp&uuml;rbar umgesetzt und weitere Reformen angegangen werden.&ldquo;<br>\nKonkret nannte Busch die Flexibilisierung der Arbeitszeit: Deutschland sei &bdquo;das einzige Land, was die Arbeitszeit auf den Tag regelt und nicht auf die Woche&ldquo;. Zudem sei die Teilzeitquote zu hoch, sagte Busch. &bdquo;In Summe m&uuml;ssen wir in Deutschland mehr arbeiten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/treffen-im-herbst-initiative-fordert-weitere-reformen-nach-erstem-paket-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260721-930-415648\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Hier und in anderen &auml;hnlichen Medien wird diese Ansammlung von Unversch&auml;mtheiten und L&uuml;gen unkommentiert abgedruckt bzw. ins Netz gestellt. Nachdem Merz, Bas und Klingbeil einen ersten Satz Lohn- und Sozialk&uuml;rzungen haben beschlie&szlig;en lassen, geruht die selbsternannte Initiative &ldquo;Made for Germany&rdquo;, im Herbst die Bundesregierung &uuml;ber ihre W&uuml;nsche f&uuml;r weitere Lohn- und Sozialk&uuml;rzungen in Kenntnis zu setzen, die dann Pronto zu Gesetzen werden sollen. Und dann, ja und dann, lassen sich die Teilnehmer der Initiative eventuell herab, die versprochenen und nirgendwo substantiell berechneten angeblichen Investitionen &ldquo;in dreistelliger Milliardenh&ouml;he in Deutschland einzusetzen&rdquo;. Oder auch nicht, das h&auml;ngt von den anschlie&szlig;end folgenden Lohn- und Sozialk&uuml;rzungen (&ldquo;Reformen&rdquo;) ab. Ausgerechnet in der neoliberalen Wirtschaftswoche werden die Behauptungen und Zahlen dieser &ldquo;Initiative&rdquo; <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/made-for-germany-wie-merz-grosse-investitionsoffensive-ihre-eigenen-ziele-verfehlt\/100241402.html\">in Grund und Boden kritisiert<\/a> und u.a. darauf hingewiesen, dass Teilnehmer wie Volkswagen nicht *mehr*, sondern *weniger* investieren und massenhaft Stellen abbauen. Trotz gro&szlig;m&auml;uliger Versprechungen und trotz der &ldquo;Reformen&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutschland &ndash; Italien 0:1<\/strong><br>\nDer &Uuml;bernahmekampf um die Commerzbank ist entschieden. Mit ihrer erfolgreichen &Uuml;bernahmeofferte hat sich die italienische UniCredit knapp die H&auml;lfte der Stimmrechte gesichert und kann auf der Hauptversammlung 2027 die Kontrolle &uuml;ber Aufsichtsrat und Vorstand der zweitgr&ouml;&szlig;ten deutschen Privatbank &uuml;bernehmen. Unterst&uuml;tzt wurde sie dabei von einem Netzwerk internationaler Finanzinstitute, darunter die japanische Nomura, die franz&ouml;sische BNP Paribas sowie mehrere US-Banken. Damit endet nicht nur ein fast zweij&auml;hriger Machtkampf zwischen den Gro&szlig;banken aus Deutschland und Italien. Die &Uuml;bernahme steht zugleich f&uuml;r die fortschreitende Konzentration des europ&auml;ischen Bankensektors. W&auml;hrend sich die italienische UniCredit als neuer europ&auml;ischer Bankenkonzern positioniert, ger&auml;t Deutschland zunehmend in die Defensive. Mit der Commerzbank kommt ein zentraler Kreditgeber des deutschen Mittelstands und eine Schl&uuml;sselinstitution des Finanzplatzes Frankfurt unter ausl&auml;ndische Kontrolle. Der Konflikt verdeutlicht den Widerspruch zwischen der europ&auml;ischen Integration des Finanzsektors und den Interessen der Nationalstaaten, die die Kontrolle &uuml;ber ihre &ouml;konomischen Steuerungszentren zu bewahren suchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10489\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bayerns Unternehmen fliehen ins Ausland &ndash; Experte spricht von Manager-&bdquo;Armutszeugnis&ldquo;<\/strong><br>\nImmer mehr Industriebetriebe verlagern Jobs ins Ausland &ndash; vor allem im Autobau. Mittlerweile sind auch viele Entwicklerstellen betroffen. Laut IG Metall ein Zeichen von &bdquo;Ideenlosigkeit&ldquo;.<br>\nDer Nutzfahrzeug-Hersteller MAN verlagert Teile seiner Lkw-Produktion aus Bayern nach Polen. Der Autozulieferer Mahle schlie&szlig;t sein Werk in Neustadt an der Donau und verlegt die Klimaanlagen-Produktion in die Slowakei.<br>\nDer Roboterbauer Kuka zieht einen Teil seiner Fertigung nach Ungarn um: Laut IG Metall sind das nur drei Beispiele, wie Bayerns Industriekonzerne in der Krise auf Personalabbau und Sparprogramme statt auf Investitionen und Innovationen setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/bayern-betriebe-man-ausland-jobs-industrie-jeder-zweite-betrieb-verlagert-produktion-ins-ausland-94407715.html\">Merkur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Um mehr als 25 Prozent: Deutsche Autoexporte nach China brechen deutlich ein<\/strong><br>\nChina kauft weniger deutsche Autos. Zugleich w&auml;chst die Importflut aus der Volksrepublik.<br>\nDie Exporte der deutschen Automobilindustrie nach China sind in den ersten Monaten dieses Jahres weiter eingebrochen. Von Januar bis Mai wurden Autos und Autoteile im Wert von 4,7 Milliarden Euro in die Volksrepublik ausgef&uuml;hrt und damit 26,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Inzwischen sind Autos nicht mehr die wichtigste Exportkategorie im Handel mit China.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/aktuelles\/wirtschaft\/id_101351492\/deutsche-autoexporte-nach-china-brechen-ein-abhaengigkeit-wird-groesser.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mietpreise in Deutschland deutlich gestiegen<\/strong><br>\nDie Mieten in Deutschland sind laut dem Institut der deutschen Wirtschaft im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich gestiegen. Dabei gibt es gro&szlig;e regionale Unterschiede auf dem Wohnungsmarkt.<br>\nLaut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln (IW) sind die Mietpreise in Deutschland zuletzt deutlich gestiegen. Die Angebotsmieten lagen im zweiten Quartal bundesweit vier Prozent h&ouml;her als im Vorjahreszeitraum.<br>\nBesonders stark stiegen sie in Gro&szlig;st&auml;dten au&szlig;erhalb der gr&ouml;&szlig;ten Metropolen. Dort lag der Zuwachs bei 4,9 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/mietpreise-anstieg-iw-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Google-Rechenzentrum in Kronstorf: &ldquo;Es wird null Wertsch&ouml;pfung geben in &Ouml;sterreich&rdquo;<\/strong><br>\nGoogle baut ein Rechenzentrum in Kronstorf in Ober&ouml;sterreich: 2,5 mal so gro&szlig; wie urspr&uuml;nglich geplant und ohne Umweltvertr&auml;glichkeitspr&uuml;fung. Es gibt immer mehr Widerstand. Am 17.7.2026 wurde protestiert. Der Sprecher der &bdquo;B&uuml;rger:inneninitiative Rechenzentrum Kronstorf&ldquo; Harald M&uuml;llner erkl&auml;rt im Interview, wo die Probleme liegen und was er sicht vom Protest erhofft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/07\/google-rechenzentrum-in-kronstorf-es-wird-null-wertschoepfung-geben-in-oesterreich\/\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Massenprotest in Indien: &bdquo;Kakerlakenbewegung&ldquo; fordert Regierung Modi heraus<\/strong><br>\nIn Delhi demonstrieren Zehntausende gegen die mutma&szlig;liche Korruption im Bildungswesen. Die Regierung hat die Versammlungen verboten.<br>\nIn den vergangenen Tagen sind immer mehr regierungskritische Menschen an den Jantar Mantar gezogen, den zentralen Protestplatz in Indiens Hauptstadt. Etwa 20.000 Demonstrierende wollten am Montag von dort aus friedlich zum Parlament marschieren, wo die Monsun-Sitzungsperiode begann. Doch Barrikaden und Einsatzkr&auml;fte versperrten ihnen den Weg, hinzu kam eine lokale Internetsperre.<br>\nNahe Metrostationen waren geschlossen worden, die Regierung hatte ein Versammlungsverbot erlassen. Das hielt aber viele Demonstrierende nicht davon ab, Richtung Parlament zu ziehen, zum Teil begleitet von Politiker:innen der Opposition.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kakerlakenbewegung-in-Indien-fordert-Regierung-von-Modi-heraus\/!6197703\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>10 Jahre nach dem M&uuml;nchner OEZ-Attentat: &bdquo;Jetzt glauben wir nichts mehr, auch nicht der Polizei&ldquo;<\/strong><br>\nAm Mittwoch j&auml;hrt sich der rechtsterroristische Anschlag am M&uuml;nchner Olympia-Einkaufszentrum zum zehnten Mal. Angeh&ouml;rige warten bis heute auf Antworten. [&hellip;]<br>\nAn diesem Mittwoch j&auml;hrt sich das OEZ-Attentat zum zehnten Mal. Die Tat besch&auml;ftigte tagelang die Medien und sorgte im Nachgang f&uuml;r lange Diskussionen &uuml;ber den Umgang der Ermittlungsbeh&ouml;rden mit rechtsterroristischer Gewalt: Der T&auml;ter, der selbst iranischen Migrationshintergrund hatte, schien in keine Schublade zu passen. [&hellip;]<br>\nDie Rechercheorganisation Mediendienst Integration spricht von dem &bdquo;verkannten Anschlag&ldquo;. Denn lange herrschte die Auffassung: Es war ein Amoklauf, letztlich unpolitisch. Der T&auml;ter sei psychisch krank gewesen und habe sich f&uuml;r langj&auml;hriges Mobbing in der Schule r&auml;chen wollen. [&hellip;]<br>\nAnteilnahme h&auml;tten die Angeh&ouml;rigen wenig erfahren, stattdessen wurden sie n&uuml;chtern verh&ouml;rt.<br>\nIhr Vertrauen in die Bundesrepublik haben die Angeh&ouml;rigen verloren, komplett. Nayde Day&#305;c&#305;k, die seit 36 Jahren in Deutschland lebt, sagt: &bdquo;Fr&uuml;her haben wir Deutschland als sicheres, starkes Land gesehen. Aber jetzt glauben wir nichts mehr, auch nicht der Polizei.&ldquo; Yasemin K&#305;l&#305;&ccedil; sieht ein &bdquo;rassistisches Denken in den Beh&ouml;rden&ldquo;. Und S&uuml;leyman Day&#305;c&#305;k sagt: &bdquo;Die Polizei in Deutschland kann die Menschen nicht besch&uuml;tzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/10-Jahre-nach-dem-Muenchner-OEZ-Attentat\/!6197661\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>CO&#8322;-Rechner beweist: Klimaanlagen sind f&uuml;rs Klima weniger schlimm als wir glauben<\/strong><br>\nAn einem hei&szlig;en Sommertag verursacht eine Klimaanlage rund 0,6 Kilogramm CO&#8322;. Zum Vergleich: Wenn wir einen Tag im Winter mit einer Gasheizung heizen, verursacht das 10,9 Kilogramm. Ein Tag Heizen entspricht also so viel CO&#8322; wie 18 Tage K&uuml;hlen. Die Regierung will den Einbau von Klimager&auml;ten jetzt erleichtern, und damit stellt sich die Frage, wie stark K&uuml;hlen das Klima &uuml;berhaupt belastet. Mit diesem Rechner k&ouml;nnen Sie herausfinden, wie Ihre Heizung oder Klimaanlage sich auf das Klima niederschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/klimaanlage-co2-klima\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Doge nun offiziell abgeschafft: Statt zwei Billionen Dollar einzusparen, kostete die Musk-Beh&ouml;rde offenbar 165 Milliarden<\/strong><br>\nZwei Billionen Dollar sollte die fr&uuml;here Beh&ouml;rde von Elon Musk einsparen. Stattdessen hat sie offenbar selbst Kosten verursacht. Und noch immer sitzen Doge-Figuren wohl an wichtigen Schaltstellen der USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/das-erbe-von-doge-die-musk-behorde-wurde-offiziell-abgeschafft--doch-ihr-einfluss-lebt-wohl-auf-hochster-ebene-fort-15857414.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Merz und R&uuml;stungsaktien: Bundespresseamt antwortet mit drei S&auml;tzen auf 14 Fragen<\/strong><br>\nWas dieser Vorgang freilegt, reicht &uuml;ber die Frage einzelner Aktienbest&auml;nde hinaus. Die geltende F&uuml;nf-Prozent-Meldeschwelle des Abgeordnetengesetzes &ndash; die einzige Offenlegungspflicht, auf die das Bundespresseamt verweist &ndash; entspr&auml;che bei einem Unternehmen wie Rheinmetall einem Gegenwert von rund einer Milliarde Euro. Unterhalb dieser Schwelle besteht keinerlei Transparenzpflicht. In den USA m&uuml;ssen Regierungsmitglieder jeden Aktienhandel ab 1000 Dollar offenlegen. In Frankreich pr&uuml;ft die unabh&auml;ngige Beh&ouml;rde HATVP die Verm&ouml;gensverh&auml;ltnisse und ver&ouml;ffentlicht sie. Die Bundesregierung wurde gefragt, ob sie vergleichbare Regelungen plane. Die Antwort: Schweigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ostdeutscheallgemeine.com\/article\/merz-und-rheinmetall-aktien-bundesregierung-gibt-keine-auskunft-was-sie-damit-verraet-10218891\">Florian Warweg auf Ostdeutsche Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der gemietete Bauch und die geliehene Emp&ouml;rung<\/strong><br>\nZwischen Homophobie, Paternalismus und der Angst, was Geld kaufen darf: Was der Fall Spahn &uuml;ber Leihmutterschaft verr&auml;t. [&hellip;]<br>\nWer als Politiker eine Haltung &ouml;ffentlich vertritt und sie privat unterl&auml;uft, muss sich an h&ouml;heren Massst&auml;ben messen lassen als der Rest. Glaubw&uuml;rdigkeit ist die einzige W&auml;hrung, die ein Fraktionschef wirklich besitzt.<br>\nDamit aber landen wir bei der Verwechslung, die diese Debatte pr&auml;gt: Die Verwechslung von Heuchelei-Kritik mit Sachkritik an der Leihmutterschaft selbst. Der &laquo;Spiegel&raquo; und viele andere vermischen beide, ohne es zu merken: den Vorwurf der Heuchelei &ndash; Spahn habe sich privat erlaubt, was er politisch jahrelang bek&auml;mpfte &ndash; und den Vorwurf der Sache, die blosse Behauptung, wie sie der &laquo;Spiegel&raquo; erhoben hat, kommerzielle Leihmutterschaft mache &laquo;den K&ouml;rper der Frau zum Objekt&raquo;. Aber ein Objekt unterschreibt keinen Vertrag, verhandelt kein Honorar, l&auml;sst sich nicht von einer eigenen Anw&auml;ltin beraten. Die Leihmutter tut all das. Objektiviert wird sie hier nicht durch den Vertrag, sondern durch die Debatte, die ihr die Rolle als Urheberin der eigenen Entscheidung abspricht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/frau-mann\/reproduktions-technologie\/der-gemietete-bauch-und-die-geliehene-empoerung\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>IhreDemokratie: SPD-Kl&uuml;ngel schlie&szlig;t AfD von Landratswahl aus<\/strong><br>\nWeil der nieders&auml;chsische Verfassungsschutz, eine Abteilung des SPD-gef&uuml;hrten Innenministeriums, die AfD-Niedersachsen als gesichert rechtsextremistisch einstuft, hat die SPD-gef&uuml;hrte Kommunalaufsicht im Innenministerium dem Wahlausschuss des Landkreises Friesland empfohlen, den AfD-Kandidaten und Bundestagsabgeordneten Martin Sichert von der Landratswahl am 9. September auszuschlie&szlig;en. Vertreter aller Parteien au&szlig;er der AfD stimmten f&uuml;r den Ausschluss. So geht IhreDemokratie. Sichert will den Rechtsweg aussch&ouml;pfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/ihredemokratie-niederesachsen\/%20\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eine tolle Demokratie <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/steinmeier-wir-leben-im-besten-deutschland-das-es-jemals-gegeben-hat-79e657f9-a7b2-4fc8-b330-3a6eddfd5622.html\">im besten Deutschland, das es jemals gegeben hat<\/a>. <\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Umfrage zur Brandmauer: Ost und West driften bei der AfD-Frage auseinander<\/strong><br>\nAus der Forsa-Umfrage, die im Auftrag von Stern und RTL durchgef&uuml;hrt wurde, geht hervor, dass 53 Prozent der Ostdeutschen m&ouml;gliche Regierungsb&uuml;ndnisse anderer Parteien mit der AfD bef&uuml;rworten, 44 Prozent sprechen sich dagegen aus. Im Westen liegt das Verh&auml;ltnis aber umgekehrt: Dort halten 61 Prozent der Befragten an der Abgrenzung von der AfD fest, nur 37 Prozent sind f&uuml;r eine Lockerung der sogenannten Brandmauer, zwei Prozent &auml;u&szlig;erten sich nicht. Bundesweit betrachtet lehnt mit 58 Prozent ebenfalls eine klare Mehrheit Koalitionen mit der Partei ab, 39 Prozent stehen ihnen positiv gegen&uuml;ber.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/landtagswahlen2026\/286446-umfrage-zur-brandmauer-ost-und\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ob wohl ein Zusammenhang besteht zwischen den Umfrageergebnissen und dem Umgang der anderen Parteien mit der AfD?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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