{"id":154090,"date":"2026-07-24T08:16:51","date_gmt":"2026-07-24T06:16:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154090"},"modified":"2026-07-24T08:16:51","modified_gmt":"2026-07-24T06:16:51","slug":"hinweise-des-tages-5145","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154090","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154090#h01\">Beihilfe zum Angriffskrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154090#h02\">Atomdeal zwischen USA und Saudi-Arabien: Der Nahe Osten wird noch instabiler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154090#h03\">Zerst&ouml;rung russischer Raffinerien treibt europ&auml;ische Spritpreise in die H&ouml;he<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154090#h04\">Nach Griechenlands Erfolg mit Russlands LNG: Experte sieht neuen Trend bei EU-Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154090#h05\">Geheimtreffen in Baku: Bundesregierung verweigert Antworten &ndash; und widerspricht sich selbst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154090#h06\">Br&uuml;ssel will Billionen-Markt f&uuml;r Beschaffung kontrollieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154090#h07\">Unter der Kettens&auml;ge &ndash; Mileis autorit&auml;re Freiheit in Argentinien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154090#h08\">Rubio sieht rot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154090#h09\">Radikaler Umbau der Bundesverwaltung: Die Kettens&auml;ge jetzt auch in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154090#h10\">H&auml;rtere Einschnitte bei der Informationsfreiheit?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154090#h11\">Die Amerikanisierung des Arbeitsmarkts ist nicht die L&ouml;sung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154090#h12\">Partei des mittleren Kapitals<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154090#h13\">Erst Ludwigshafen, nun ganz Niedersachsen &ndash; Wie die SPD ihre verbleibende Macht antidemokratisch missbraucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154090#h14\">Alles hat seinen Preis. Zu den Untiefen des globalen Marktes f&uuml;r &bdquo;Leihschwangerschaften&ldquo; sowie den Widerspr&uuml;chlichkeiten einer regulierten Innen- und einer k&auml;uflichen Au&szlig;enwelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154090#h15\">Piketty entwirft eine Vision f&uuml;r die Verteilung dessen, was uns noch bleibt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Beihilfe zum Angriffskrieg<\/strong><br>\nBei der Verst&auml;rkung der US-Luftwaffenpr&auml;senz in Mittelost zur Vorbereitung einer Ausweitung des Angriffskriegs gegen Iran nutzen die US-Streitkr&auml;fte erneut milit&auml;rische Infrastruktur in Deutschland. So werden, ganz wie schon vor Kriegsbeginn und in den ersten 40 Kriegstagen, Kampfjets und Truppen &uuml;ber die U.S. Air Base Ramstein auf die Arabische Halbinsel verlegt, wo sie sich f&uuml;r die angek&uuml;ndigte verst&auml;rkte Angriffswelle bereithalten. Auch die U.S. Air Base Spangdahlem ist involviert; Kampfjets vom Typ F-16, die dort stationiert sind, wurden in der vergangenen Woche in das Aufmarschgebiet in Mittelost verlegt. Sie waren erst vor einigen Wochen von ihrem dortigen Kriegseinsatz zur&uuml;ckgekommen. Von hoher Bedeutung ist zudem das US-Milit&auml;rlazarett in Landstuhl; es ist das gr&ouml;&szlig;te seiner Art weltweit. In den vergangenen Tagen wurden knapp ein Dutzend teilweise schwer verletzte US-Milit&auml;rs zur Behandlung dorthin gebracht. Die Zahl der Sanit&auml;ter in dem Krankenhaus wurde zudem zuletzt um mehr als 150 aufgestockt &ndash; in Erwartung eines Anstiegs der Opferzahl. F&uuml;r die Ausweitung des illegalen Angriffskriegs k&uuml;ndigt US-Pr&auml;sident Donald Trump Kriegsverbrechen an. Berlin leistet Beihilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10492\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Signale der Eskalation<\/strong><br>\nIran-Krieg: USA bereiten Ausweitung der K&auml;mpfe vor. Jemens Ansarollah machen Blockadedrohungen ernst und er&ouml;ffnen weitere Front<br>\nZum zw&ouml;lften Mal in Folge haben US-Streitkr&auml;fte in der Nacht zum Donnerstag Ziele im Iran bombardiert. Teheran antwortete mit Angriffen auf US-St&uuml;tzpunkte in Jordanien und Kuwait. Washington verlegt inzwischen zus&auml;tzliche Spezialkr&auml;fte, Kampfjets und Bomber in den Nahen Osten. Erstmals seit Wiederaufnahme der Attacken vor zw&ouml;lf Tagen hat das US-Milit&auml;r einen strategischen B-1-Langstreckenbomber eingesetzt, um Einrichtungen der Islamischen Revolutionsgarde anzugreifen. Der Einsatz gilt als deutliches Signal der Eskalation. Laut Wall Street Journal vom Mittwoch (Ortszeit) wurden zudem mehr als 150 Milit&auml;rsanit&auml;ter nach Landstuhl beordert, wo sich ein gro&szlig;es Hospital der US-Armee befindet. Die Verlegung erfolgte nach dem Tod dreier US-Soldaten durch iranischen Beschuss eines St&uuml;tzpunkts in Jordanien. Au&szlig;erdem war ein weiterer Soldat im Irak get&ouml;tet worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/526624.nahostkonflikt-signale-der-eskalation.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Atomdeal zwischen USA und Saudi-Arabien: Der Nahe Osten wird noch instabiler<\/strong><br>\nDie USA beschlie&szlig;en einen Nukleardeal, der eine Urananreicherung in Saudi-Arabien erm&ouml;glicht. Eine fatale Entscheidung f&uuml;r den Nahen Osten.<br>\nDer Nukleardeal zwischen den USA und Saudi-Arabien macht die Lage im Nahen Osten und am Golf nicht einfacher. Glaubt man US-Medienberichten &ndash; der Originaltext des Abkommens ist bisher nicht ver&ouml;ffentlicht &ndash;, bekommt Saudi-Arabien die M&ouml;glichkeit, auf eigenem Boden Uran anzureichern. Das w&auml;re das erste Mal, dass die USA Derartiges nicht nur zulassen, sondern sogar vertraglich mit einem anderen Land festlegen. Wenngleich, und das betont die US-Regierung, das Ganze nur unter strikter US-Aufsicht stattfinden kann. Dennoch bek&auml;me zumindest theoretisch Saudi-Arabien damit Zugang zu waffenf&auml;higem Uran.<br>\nWenn wir uns die Region ansehen, dann wird schnell deutlich, wie dort in der Atomfrage mit zweierlei Ma&szlig; gemessen wird: &Uuml;ber die langj&auml;hrige Nuklearmacht Israel wird nicht gesprochen. Im Falle Irans soll auf jeden Fall verhindert werden, dass das Land Uran anreichern kann. Und nun wird ein Vertrag unterzeichnet, mit dem Saudi-Arabien genau das tut. Eines ist dabei schon jetzt sicher: Die US-Verhandlungsposition gegen&uuml;ber Iran ist dadurch geschw&auml;cht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Atomdeal-zwischen-USA-und-Saudi-Arabien\/!6198426\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Zerst&ouml;rung russischer Raffinerien treibt europ&auml;ische Spritpreise in die H&ouml;he<\/strong><br>\nDas gr&ouml;&szlig;te Risiko der Kraftstoffversorgung geht trotz der j&uuml;ngsten Eskalation in Nahost nicht von fehlendem Roh&ouml;l aus, sondern von einem Mangel an Raffineriekapazit&auml;ten. Obwohl Europa keinen Treibstoff mehr aus Russland importiert, ist der R&uuml;ckgang der russischen Dieselproduktion hier deutlich sp&uuml;rbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Zerstoerung-russischer-Raffinerien-treibt-europaeische-Spritpreise-in-die-Hoehe-id31114108.html\">n-tv<\/a>\n<p>dazu: <strong>Benzin wieder teurer als vor dem Tankrabatt<\/strong><br>\nTanken in Deutschland wird wieder teurer: Ein Liter E10 kostet inzwischen fast so viel wie rund um Ostern. Das liegt neben dem gestiegenen &Ouml;lpreis auch am Ferienverkehr. Der ADAC erwartet einen neuen H&ouml;hepunkt.<br>\nDie Spritpreise sind &uuml;ber das Wochenende erneut gestiegen. Superbenzin der Sorte E10 kostete im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntag 2,152 Euro pro Liter, wie aus Daten des ADAC hervorgeht. Damit verteuerte es sich im Vergleich zum Freitag um weitere 1,1 Cent. Diesel stieg im Vergleich zum Freitag um 1,6 Cent auf 2,177 Euro pro Liter. Bei beiden Kraftstoffen war es der achte Anstieg in Folge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/spritpreise-stau-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nach Griechenlands Erfolg mit Russlands LNG: Experte sieht neuen Trend bei EU-Sanktionen<\/strong><br>\nGriechenland setzte eine Ausnahme f&uuml;r russische LNG-Transporte durch. Ein Sanktionsexperte sieht darin ein Muster, das k&uuml;nftige EU-Sanktionen erschweren k&ouml;nnte.<br>\nMehr als eine Woche lang blockierte Griechenland das 21. Sanktionspaket der EU gegen Russland. Athen verlangte, dass europ&auml;ische Reedereien weiterhin russisches Fl&uuml;ssigerdgas (LNG) in Drittstaaten transportieren d&uuml;rfen.<br>\nNun hat sich Athen durchgesetzt: Die EU-Botschafter haben sich am Donnerstag auf eine zun&auml;chst zw&ouml;lfmonatige Ausnahme geeinigt. Das ab Ende 2026 vorgesehene Transportverbot ist damit vorerst vom Tisch.<br>\nBemerkenswert ist dabei vor allem, wie eng die Ausnahme auf einen konkreten Fall zugeschnitten ist. Nach Berechnungen des CREA entfielen 2025 rund 96 Prozent der von der Ausnahme betroffenen Drittstaatentransporte europ&auml;ischer Reedereien auf Dynagas. &bdquo;Das ist nicht wirklich eine Ausnahme f&uuml;r die europ&auml;ische Schifffahrtsindustrie. Es ist eine Ausnahme f&uuml;r ein Unternehmen&ldquo;, sagt der Sanktionsexperte Luke Wickenden vom Centre for Research on Energy and Clean Air (CREA) auf Anfrage der Berliner Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/nach-griechenlands-erfolg-mit-russlands-lng-experte-sieht-neuen-trend-bei-eu-sanktionen-10226281\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Geheimtreffen in Baku: Bundesregierung verweigert Antworten &ndash; und widerspricht sich selbst<\/strong><br>\nAuf eine Pressanfrage antwortet das Bundespresseamt mit zwei S&auml;tzen und verweist dabei auf Pressekonferenzen, in denen ebenfalls niemand antwortete. Was versucht sie zu vertuschen?<br>\nEs ist eine jener Situationen, in denen die Bundesregierung offenkundig hofft, dass Schweigen und Verweisen die Sache schon richten werden. Auf eine detaillierte Presseanfrage dieser Zeitung zum sogenannten Baku-Treffen &ndash; einem geheimen deutsch-russischen Hintergrundgespr&auml;ch, das der aserbaidschanische Pr&auml;sident Ilham Alijew am vergangenen Dienstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz &ouml;ffentlich best&auml;tigte &ndash; antwortete das Bundespresseamt mit exakt zwei S&auml;tzen. Man verweise auf die &Auml;u&szlig;erungen des Bundeskanzlers bei besagter Pressekonferenz sowie auf die Aussagen der Regierungssprecher in der Bundespressekonferenz. Das war&rsquo;s.<br>\nVier pr&auml;zise Fragen, zwei S&auml;tze Antwort. Keine inhaltliche Stellungnahme, keine Erkl&auml;rung der Widerspr&uuml;che, kein Dementi &ndash; aber eben auch kein Eingest&auml;ndnis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ostdeutscheallgemeine.com\/article\/bundesregierung-schweigt-zum-baku-treffen-trotz-offener-widersprueche-10226488\">Florian Warweg auf Ostdeutsche Allgemeine <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Br&uuml;ssel will Billionen-Markt f&uuml;r Beschaffung kontrollieren<\/strong><br>\nDie europ&auml;ische Pr&auml;ferenz (&ldquo;Buy European&rdquo;) nimmt Gestalt an. Br&uuml;ssel m&ouml;chte sie nutzen, um die Kontrolle &uuml;ber den Billionen-Markt f&uuml;r &ouml;ffentliche Beschaffung zu &uuml;bernehmen.<br>\nDie EU-Kommission plant eine kleine Revolution im &ouml;ffentlichen Beschaffungswesen. Kommunale Beh&ouml;rden, Krankenh&auml;user und Stadtwerke, aber auch L&auml;nder und EU-Staaten sollen &ouml;ffentliche Auftr&auml;ge k&uuml;nftig nicht mehr bevorzugt an den g&uuml;nstigsten Anbieter vergeben.<br>\nStattdessen soll eine europ&auml;ische Pr&auml;ferenz gelten, um Waren und Dienstleistungen &bdquo;made in Europe&ldquo; zu f&ouml;rdern. Damit will sich die EU gegen Billiganbieter etwa aus China durchsetzen, aber auch unabh&auml;ngiger von den USA machen. Die Aufsicht soll in Br&uuml;ssel zentralisiert werden.<br>\nDies geht aus einem geleakten Entwurf f&uuml;r den &bdquo;Public Procurement Act&ldquo; hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/bruessel-will-billionen-markt-fuer-oeffentliche-beschaffung-kontrollieren\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Unter der Kettens&auml;ge &ndash; Mileis autorit&auml;re Freiheit in Argentinien<\/strong><br>\nArgentinien entwickelt sich unter Javier Milei zu einem Land wachsender sozialer Ungleichheit, in dem Armut, Repression und der Abbau sozialer Rechte f&uuml;r viele Menschen die Realit&auml;t bestimmen. &bdquo;Freiheit f&uuml;r wen?&rdquo; &ndash; so daher der Name eines neuen Buchs &uuml;ber die noch kurze &Auml;ra des Mileismus vom freien Journalisten und Autoren Frederic Schnatterer. Juliana Rivas sprach mit dem Autor &uuml;ber die Ursachen von Mileis Aufstieg, den Widerstand gegen seine Politik, die internationale Vernetzung der extremen Rechten und die Frage, warum Argentinien zum neoliberalen Labor der Gegenwart geworden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/unter-der-kettensaege-mileis-autoritaere-freiheit-in-argentinien\/\">etos.media<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rubio sieht rot<\/strong><br>\nMit dem &raquo;Antiantifagipfel&laquo; in Washington versucht die Trump-Regierung, ihre Jagd auf Linke international auszuweiten<br>\nF&uuml;hrende Vertreter der US-Regierung haben am vergangenen Donnerstag mit Repr&auml;sentanten aus 66 Staaten einen &raquo;Antiantifagipfel&laquo; veranstaltet. Die von Au&szlig;enminister Marco Rubio einberufene Konferenz, an der auch der hochrangige Pr&auml;sidentschaftsberater Stephen Miller und Finanzminister Scott Bessent teilnahmen, wurde als &raquo;Ministertreffen zum Wiederaufleben politischer Gewalt&laquo; angek&uuml;ndigt, richtete sich jedoch ausschlie&szlig;lich gegen die politische Linke. In einer anschlie&szlig;enden Pressemitteilung erkl&auml;rte das Wei&szlig;e Haus, &raquo;Linksextremismus&laquo; k&uuml;nftig &auml;hnlich wie Dschihadismus bek&auml;mpfen zu wollen.<br>\nLaut der Washington Post &auml;u&szlig;erten mehrere europ&auml;ische Verb&uuml;ndete bereits vor Beginn der Konferenz im Au&szlig;enministerium die Sorge, der Termin diene vor allem dem Vorgehen gegen Regierungsgegner. Einige Staaten entsandten daher lediglich Botschafter oder andere diplomatische Vertreter anstelle ihrer Au&szlig;enminister. Die BRD wurde laut Innenministerium durch einen nicht namentlich genannten Abteilungsleiter vertreten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/526553.anti-antifa-gipfel-in-washington-rubio-sieht-rot.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Radikaler Umbau der Bundesverwaltung: Die Kettens&auml;ge jetzt auch in Deutschland<\/strong><br>\nBei der Kritik am Reformpaket der Bundesregierung wird der radikale B&uuml;rokratieabbau leicht &uuml;bersehen. Dabei steckt hier drin viel Sprengstoff. [&hellip;]<br>\nAnstatt sich mit den sachlichen Gr&uuml;nden f&uuml;r b&uuml;rokratische Regelungen im Umwelt-, Arbeits- und Verbraucherschutz auseinanderzusetzen, markiert die Koalition die Ma&szlig;nahmen pauschal als vermeidbare Belastung. So wird der politische Konflikt um die Verantwortung der Unternehmen umgangen und stattdessen &uuml;ber die Wettbewerbsf&auml;higkeit des Wirtschaftsstandorts debattiert.<br>\nDer Clou daran: Die betroffenen Regelungen bleiben formal bestehen, nur die Wahrscheinlichkeit, dass Verst&ouml;&szlig;e &uuml;berhaupt entdeckt werden, sinkt drastisch. Denn Berichts- und Dokumentationspflichten sind meist das einzige Vollzugsinstrument, mit dem Beh&ouml;rden pr&uuml;fen k&ouml;nnen, ob Normen und Vorschriften eingehalten werden. Die im Koalitionspapier zugesicherte Aufrechterhaltung des Schutzniveaus bleibt schon deswegen ein Lippenbekenntnis, weil gar nicht mehr kontrollierbar ist, ob das ohne effektive staatliche Beobachtungsf&auml;higkeit &uuml;berhaupt eingehalten wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Radikaler-Umbau-der-Bundesverwaltung\/!6198121\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>H&auml;rtere Einschnitte bei der Informationsfreiheit?<\/strong><br>\nAus MDR-Recherchen geht hervor, dass das Bundesinnenministerium unter anderem den Bundesbeauftragten f&uuml;r das Informationsfreiheitsgesetz abschaffen will. Die SPD kritisiert die Pl&auml;ne.<br>\nDie von Union und SPD geplanten &Auml;nderungen am Informationsfreiheitsgesetz haben enorme Proteste ausgel&ouml;st. Nun zeigen MDR-Recherchen: Im Bundesinnenministerium (BMI) w&uuml;nscht man sich noch tiefgreifendere Einschnitte als bislang bekannt.<br>\nDas belegt ein bislang unbekannter Vermerk aus dem Innenministerium, von Anfang Februar 2026, der MDR Investigativ vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/mdr\/ifg-bundesinnenministerium-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Amerikanisierung des Arbeitsmarkts ist nicht die L&ouml;sung<\/strong><br>\nDie Bundesregierung plant, befristete Arbeitsvertr&auml;ge auszuweiten. F&uuml;r Besch&auml;ftigte bedeutet das nicht nur mehr Unsicherheit in der Berufsplanung, sondern auch schlechtere Chancen auf dem Mietmarkt und weniger Verhandlungsmacht am Arbeitsplatz.<br>\nEs ist gar nicht so leicht, jeder einzelnen sozialen Schandtat, die die Bundesregierung derzeit im Akkord verk&uuml;ndet, die verdiente Aufmerksamkeit zu widmen. Neben Sozialabbau-Ma&szlig;nahmen scheinen Merz und Co. es vor allem auf Arbeitnehmerrechte abgesehen zu haben.<br>\nLaut dem Anfang Juli vorgestellten schwarz-roten &raquo;Programm f&uuml;r Aufschwung und Besch&auml;ftigung&laquo; sollen Arbeitgeber Mitarbeiter bis zu 48 (bisher 24) Monate sachgrundlos befristet besch&auml;ftigen k&ouml;nnen. Innerhalb dieses Zeitraums k&ouml;nnen befristete Vertr&auml;ge sechs (bisher drei) Mal verl&auml;ngert werden. Die Regelung soll vorerst &raquo;nur&laquo; bis Ende 2030 gelten &ndash; aber angesichts der aktuellen und absehbaren politischen Mehrheitsverh&auml;ltnisse d&uuml;rfte eine Verl&auml;ngerung wahrscheinlich sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/arbeitsmarkt-merz-reformen-cdu-arbeitsvertrag\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Partei des mittleren Kapitals<\/strong><br>\nKapitalverb&auml;nde halten an Union und SPD fest. AfD-Programm f&uuml;r Sachsen-Anhalt verspricht Wahlgeschenke f&uuml;r Investoren, Mittelstand bleibt Zielgruppe<br>\nWas die Bosse brauchen, sollen die Parteien liefern. Mit Union und SPD haben sich die Kapitalverb&auml;nde zuletzt immer ungeduldiger gezeigt, k&ouml;nnen die &raquo;Reformen&laquo; doch nicht schnell genug durchgepeitscht werden. Im September stehen Landtagswahlen in drei Bundesl&auml;ndern an. In Sachsen-Anhalt hat die AfD anhand von Umfragewerten Chancen, die absolute Mehrheit zu erzielen und erstmals einen Ministerpr&auml;sidenten zu stellen. Noch h&auml;lt die Kapitalseite aber an den &raquo;Parteien der Mitte&laquo; fest.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/526633.industrielobby-warnt-vor-der-afd-partei-des-mittleren-kapitals.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Einigung m&ouml;glich: Kapitalverb&auml;nde kritisieren AfD<\/strong><br>\nKritik aus den oberen Etagen der Bundesrepublik hat der AfD bisher nicht geschadet, nur gen&uuml;tzt. Das ber&uuml;cksichtigten offenbar der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA), als sie am Donnerstag zwar wieder einmal die AfD r&uuml;gten, aber mit einer bemerkenswerten Akzentverschiebung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/526625.einigung-m%C3%B6glich.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Erst Ludwigshafen, nun ganz Niedersachsen &ndash; Wie die SPD ihre verbleibende Macht antidemokratisch missbraucht<\/strong><br>\nAuf Basis des rheinland-pf&auml;lzischen Vorbilds hat Niedersachsens SPD-Innenministerin Daniela Behrens ein ebenso raffiniertes wie dummes System ersonnen, mit dem in den anstehenden B&uuml;rgermeister- und Landratswahlen alle Kandidaten der gr&ouml;&szlig;ten Oppositionspartei mit Siegeschancen von der Wahl ausgeschlossen werden sollen. [&hellip;]<br>\nDas neue Kommunalwahlrecht besagt, dass die kommunalen Wahlaussch&uuml;sse bei Zweifeln an der geforderten Verfassungstreue von Kandidaten, diese von der zust&auml;ndigen Kommunalaufsichtsbeh&ouml;rde &uuml;berpr&uuml;fen lassen. Diese wiederum kann beim Verfassungsschutz nachfragen. In einem Leitfaden f&uuml;r die Kommunen hat das Innenministerium klargestellt, dass eine aktive Rolle in der AfD bereits Zweifel an der Verfassungstreue begr&uuml;nde. [&hellip;]<br>\nEs ist geradezu atemberaubend, mit welcher Dreistigkeit die SPD vorgeht, um die politische Konkurrenz in ihrer Hochburg Niedersachsen von der Macht in den Kommunen und Landkreisen noch etwas l&auml;nger fernzuhalten. Atemberaubend ist auch die Dummheit, mit der hier der kurzfristige Machterhalt betrieben wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/niedersachsens-afd\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Um die Demokratie retten zu wollen, meinen einige politische Entscheidungstr&auml;ger, m&uuml;sse die Demokratie eingeschr&auml;nkt werden. Das wird nicht so gesagt, aber faktisch ist es so. Aus einem (vermeintlichen oder tats&auml;chlichen?) Kampf gegen Rechts scheint ein Kampf gegen die Demokratie zu werden. Dass ausgerechnet SPD-Mitglieder dabei mitwirken, ist tragisch und deutet auf die Unkenntnis der eigenen Parteigeschichte des gegenw&auml;rtigen F&uuml;hrungspersonals hin. Bitte lesen Sie dazu auch IhreDemokratie: SPD-Kl&uuml;ngel schlie&szlig;t AfD von Landratswahl aus und dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154007#h15\">Umfrage zur Brandmauer: Ost und West driften bei der AfD-Frage auseinander<\/a> mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Alles hat seinen Preis. Zu den Untiefen des globalen Marktes f&uuml;r &bdquo;Leihschwangerschaften&ldquo; sowie den Widerspr&uuml;chlichkeiten einer regulierten Innen- und einer k&auml;uflichen Au&szlig;enwelt<\/strong><br>\nDa rauscht nicht nur der Bl&auml;tterwald, sondern die Berichterstattung und vor allem die Kommentierungen schlagen sehr hohe Wellen, seitdem der bisherige Vorsitzende der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, seinen R&uuml;cktritt verk&uuml;nden musste als Folge der Inanspruchnahme einer &bdquo;Leihmutter&ldquo; in den USA gemeinsam mit seinem Ehemann.<br>\nDer Daumen hat sich nicht wegen der Erf&uuml;llung eines Kinderwunsches gesenkt, sondern aufgrund der Emp&ouml;rung auch in den eigenen Reihen angesichts des mindestens &bdquo;doppelmoralischen&ldquo; Verhaltens eines Politikers, der die restriktive Beschlusslage der Union zu Leihmutterschaften in der Vergangenheit und noch auf dem letzten Bundesparteitag im Februar 2026 in Stuttgart, als das Kind in den fernen USA schon l&auml;ngst auf den Weg gebracht war, ohne eine erkennbare Inanspruchnahme einer abweichenden Meinung vertreten hat &ndash; nur um sich rechtzeitig zum Beginn der Sommerpause mit der Bekanntgabe der frohen Botschaft, dass das bestellte Kind erfolgreich nach Deutschland importiert wurde, an die &Ouml;ffentlichkeit zu wenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2026\/07\/21\/leihschwangerschaften\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Piketty entwirft eine Vision f&uuml;r die Verteilung dessen, was uns noch bleibt<\/strong><br>\nDoch wie k&ouml;nnen wir die 1 % davon &uuml;berzeugen? Es ist inspirierend zu sehen, wie sich die Forscher des World Inequality Lab mit einer gro&szlig;artigen Vision globaler wirtschaftlicher Konvergenz direkt in die Postwachstumsdebatte einbringen. Wir k&ouml;nnen nur hoffen, dass dies eine friedliche Massenbewegung der B&uuml;rger ansto&szlig;t, um den unvermeidlichen Widerstand der Superreichen zu &uuml;berwinden.<br>\nAuf der World Inequality Conference im Juni stellten der renommierte &Ouml;konom Thomas Piketty und ein Team von 45 Forschern des World Inequality Lab den &bdquo;Global Justice Report&ldquo; vor. Es handelt sich um einen &auml;u&szlig;erst beeindruckenden und &uuml;berzeugenden Vorschlag, bis zum Ende des Jahrhunderts &bdquo;Gleichheit und Wohlstand innerhalb der planetarischen Grenzen&ldquo; zu erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/piketty-entwirft-eine-vision-fuer-die-verteilung-dessen-was-uns-noch-bleibt\/\">Overton Magazin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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