{"id":154167,"date":"2026-07-26T09:00:30","date_gmt":"2026-07-26T07:00:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154167"},"modified":"2026-07-24T15:15:14","modified_gmt":"2026-07-24T13:15:14","slug":"hinweise-der-woche-469","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154167","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154167#h01\">Im Zeitalter der Atomwaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154167#h02\">Der gef&auml;hrliche Traum vom europ&auml;ischen Schutzschild<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154167#h03\">Schw&auml;cht Aufr&uuml;stung den Sozialstaat? Ja &ndash; das ist der Mechanismus, der dazu f&uuml;hrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154167#h04\">F&uuml;nfmal so teuer wie zu russischen Zeiten: Was Deutschland jetzt f&uuml;r norwegisches Gas zahlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154167#h05\">Ausgaben vor Einnahmen: die zentrale &ouml;konomische (Trivial-)Logik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154167#h06\">Was vom &Uuml;berschuss &uuml;brig bleibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154167#h07\">Das Renten-Gesamtkunstwerk: Spalten bis die Schwarte kracht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154167#h08\">Im Westen soll Reisefreiheit herrschen? Ich kann nicht mal ein Eis kaufen, ohne zu rechnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154167#h09\">Radikaler Umbau der Bundesverwaltung: Die Kettens&auml;ge jetzt auch in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154167#h10\">Informationsfreiheitsgesetz soll faktisch abgeschafft werden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Im Zeitalter der Atomwaffen<\/strong><br>\nDeutschland und Frankreich haben erste konkrete &Uuml;bungen f&uuml;r eine Kooperation bei etwaigen franz&ouml;sischen Atomwaffeneins&auml;tzen realisiert. Anl&auml;sslich des Deutsch-Franz&ouml;sischen Verteidigungs- und Sicherheitsrats, der am Freitag auf dem Fliegerhorst N&ouml;rvenich s&uuml;dwestlich von K&ouml;ln abgehalten wurde, f&uuml;hrten zwei Mirage-Kampfjets der franz&ouml;sischen Nuklearstreitkr&auml;fte sowie zwei deutsche Eurofighter &Uuml;bungen etwa in der Luftbetankung durch. F&uuml;r diesen Herbst ist die Entsendung deutscher Milit&auml;rs als Beobachter zu einem franz&ouml;sischen Atomwaffenman&ouml;ver geplant. Grundlage ist die Strategie der &bdquo;vorverlegten Abschreckung&ldquo; (&bdquo;dissuasion avanc&eacute;e&ldquo;), die Pr&auml;sident Emmanuel Macron am 2. M&auml;rz &ouml;ffentlich vorgestellt hat und die eine Einbindung anderer Staaten Europas vorsieht, darunter Deutschland. Allerdings d&uuml;rfen die eingebundenen Staaten weder an einem etwaigen Beschluss zum Einsatz von Atomwaffen teilnehmen noch an Entscheidungen, die die Planung derartiger Eins&auml;tze betreffen. Paris beh&auml;lt damit die alleinige F&uuml;hrung. Berlin hat sich deshalb lange verweigert. Zudem wird in der Bundesrepublik weiterhin auch &uuml;ber eine &bdquo;deutsche Bombe&ldquo; diskutiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10485\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Atom-Kooperation zwischen den Milit&auml;rs in Deutschland und Frankreich hat l&auml;ngst begonnen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153957\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Doppelte Standards: Nukleardeal zwischen USA und Saudi-Arabien<\/strong><br>\nEin ziviles Nuklearprogramm im Mittleren Osten, Urananreicherung inklusive, und das alles ohne ad&auml;quate Kontrollen durch die Internationale Atomenergieorganisation? Ja, bitte! Nein, die Rede ist nicht von Iran; das Land soll, so verlangt es die Trump-Administration nach wie vor, auf all dies, zumindest jedoch auf die Anreicherung, dauerhaft verzichten. Es geht hier um Saudi-Arabien. US-Pr&auml;sident Donald Trump hat dem Land einen Nukleardeal zugesagt, der all dies umfasst. Am Mittwoch sollte er unterzeichnet werden. Zwar muss das Abkommen noch vom Kongress genehmigt werden, doch sollte sich eine Mehrheit der Abgeordneten weigern, kann ein pr&auml;sidiales Veto blo&szlig; mit einer Zweidrittelmehrheit &uuml;berstimmt werden. Und die ist nicht in Sicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/526565.doppelte-standards.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Atomdeal zwischen USA und Saudi-Arabien: Der Nahe Osten wird noch instabiler<\/strong><br>\nDie USA beschlie&szlig;en einen Nukleardeal, der eine Urananreicherung in Saudi-Arabien erm&ouml;glicht. Eine fatale Entscheidung f&uuml;r den Nahen Osten.<br>\nDer Nukleardeal zwischen den USA und Saudi-Arabien macht die Lage im Nahen Osten und am Golf nicht einfacher. Glaubt man US-Medienberichten &ndash; der Originaltext des Abkommens ist bisher nicht ver&ouml;ffentlicht &ndash;, bekommt Saudi-Arabien die M&ouml;glichkeit, auf eigenem Boden Uran anzureichern. Das w&auml;re das erste Mal, dass die USA Derartiges nicht nur zulassen, sondern sogar vertraglich mit einem anderen Land festlegen. Wenngleich, und das betont die US-Regierung, das Ganze nur unter strikter US-Aufsicht stattfinden kann. Dennoch bek&auml;me zumindest theoretisch Saudi-Arabien damit Zugang zu waffenf&auml;higem Uran.<br>\nWenn wir uns die Region ansehen, dann wird schnell deutlich, wie dort in der Atomfrage mit zweierlei Ma&szlig; gemessen wird: &Uuml;ber die langj&auml;hrige Nuklearmacht Israel wird nicht gesprochen. Im Falle Irans soll auf jeden Fall verhindert werden, dass das Land Uran anreichern kann. Und nun wird ein Vertrag unterzeichnet, mit dem Saudi-Arabien genau das tut. Eines ist dabei schon jetzt sicher: Die US-Verhandlungsposition gegen&uuml;ber Iran ist dadurch geschw&auml;cht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Atomdeal-zwischen-USA-und-Saudi-Arabien\/!6198426\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der gef&auml;hrliche Traum vom europ&auml;ischen Schutzschild<\/strong><br>\nMit einer neuen Raketenabwehrkoalition beginnt Europa den Aufbau einer integrierten Offensiv- und Defensivarchitektur. Das wird als Beitrag zur Sicherheit verkauft. Tats&auml;chlich d&uuml;rfte es den n&auml;chsten R&uuml;stungswettlauf beschleunigen.<br>\nAm Rande des Pariser Treffens der sogenannten Koalition der Willigen ging Mitte Juli eine Entscheidung beinahe unter, die das sicherheitspolitische Gesicht Europas langfristig st&auml;rker ver&auml;ndern k&ouml;nnte als viele der dort gefassten Beschl&uuml;sse zur Unterst&uuml;tzung der Ukraine. Zehn Staaten, neben Deutschland Frankreich, Gro&szlig;britannien, Italien, Spanien, die Niederlande, D&auml;nemark, Norwegen, Schweden und die Ukraine, vereinbarten die Gr&uuml;ndung einer Integrated Anti-Ballistic Missile Coalition. Ziel ist der Aufbau einer gemeinsamen europ&auml;ischen Architektur zur Abwehr ballistischer Raketen. Die Koalition will gemeinsame Anforderungen definieren, Forschung koordinieren, industrielle Entwicklung vorantreiben und langfristig eine eigenst&auml;ndige europ&auml;ische F&auml;higkeit zur Raketenabwehr schaffen. Die Gr&uuml;ndungserkl&auml;rung bezeichnet das Vorhaben ausdr&uuml;cklich als rein defensiv und versteht es als Erg&auml;nzung bestehender NATO-Strukturen.<br>\nDer n&auml;chste Schritt lie&szlig; keinen Tag auf sich warten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/der-gefaehrliche-traum-vom-europaeischen-schutzschild\/\">Arno Gottschalk auf Blog der Republik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schw&auml;cht Aufr&uuml;stung den Sozialstaat? Ja &ndash; das ist der Mechanismus, der dazu f&uuml;hrt<\/strong><br>\nL&auml;sst sich aber durch Aufr&uuml;stung nicht auch ein hohes Wirtschaftswachstum erzeugen? [&hellip;]<br>\nExperten d&auml;mpfen solche Hoffnungen. Zu glauben, &uuml;ber schuldenfinanzierte Kriegsmittel-Ausgaben die Wirtschaft in einem Ausma&szlig; zu stimulieren, dass etwa die damit verbundenen Zinslasten ausgeglichen werden k&ouml;nnen, ist etwa f&uuml;r die &Ouml;konomen Tom Krebs und Patrick Kaczmarczyk von der Uni Mannheim eine &bdquo;risikoreiche Wette&ldquo;.<br>\nErstens flie&szlig;en erhebliche Teile der Aufr&uuml;stungsgelder einfach ins Ausland ab, nicht zuletzt in die USA: Bestimmte milit&auml;risch als notwendig erachtete Systeme k&ouml;nnen deutsche Hersteller zumindest derzeit nicht bauen; zudem sind in der NATO gewisse Systeme aus Kompatibilit&auml;tsgr&uuml;nden &bdquo;gesetzt&ldquo;.<br>\nIm Allgemeinen wird die &bdquo;Abflussquote&ldquo; bei deutschen R&uuml;stungsausgaben auf bis zu 30 Prozent gesch&auml;tzt. Sie ist nicht ganz einfach zu ermitteln und liegt eventuell noch h&ouml;her. [&hellip;]<br>\nZweitens haben R&uuml;stungsausgaben nur begrenzte stimulierende Effekte. Krebs und Kaczmarczyk sch&auml;tzen in einer aktuellen Studie den sogenannten Fiskalmultiplikator bei R&uuml;stungsauftr&auml;gen derzeit auf etwa 0,5. Ein vom Staat f&uuml;r R&uuml;stung ausgegebener Euro zieht demnach 50 Cent an zus&auml;tzlicher Wirtschaftsaktivit&auml;t nach sich. Bei Ausgaben f&uuml;r Bildung, Infrastruktur und Kinderbetreuung liegt dieser Faktor zwei- bis dreimal h&ouml;her.<br>\nUnter anderem liege das an strukturellen Besonderheiten der deutschen R&uuml;stungsindustrie: Die sei bereits jetzt stark ausgelastet und von geringem Wettbewerbsdruck gepr&auml;gt: Neue staatliche Auftr&auml;ge f&uuml;hrten daher &bdquo;eher zu Preissteigerungen als zu einer Ausweitung der Produktion&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/velten-schaefer\/aufruestung-und-sozialabbau-der-zusammenhang-einfach-erklaert\/1847c3c1-9968-4e84-a8ba-6b10044288a3\">der Freitag <\/a>\n<p>dazu: <strong>Vom Sozialstaat zum Primat der Au&szlig;enpolitik<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153908\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>F&uuml;nfmal so teuer wie zu russischen Zeiten: Was Deutschland jetzt f&uuml;r norwegisches Gas zahlt<\/strong><br>\nNorwegen f&ouml;rdert kaum mehr Gas als vor der Krise. Doch Deutschland zahlt daf&uuml;r f&uuml;nfmal so viel wie zu russischen Zeiten. Der Iran-Krieg treibt den Preis weiter.<br>\nDrei Prozent mehr &Ouml;l und Gas, 77 Prozent mehr Gewinn. So sieht die Bilanz von Norwegens Staatskonzern Equinor f&uuml;r das zweite Quartal aus. Was die beiden Zahlen auseinandertreibt, ist der Krieg gegen Iran.<br>\nDas bereinigte Betriebsergebnis lag von April bis Juni bei 11,48 Milliarden Dollar, nach 6,5 Milliarden im Vorjahresquartal. Noch deutlicher f&auml;llt der Sprung beim Geld aus, das dem Konzern tats&auml;chlich zufloss. Der operative Cashflow stieg von 2,48 auf 9,47 Milliarden Dollar, fast auf das Vierfache. F&uuml;r Deutschland ist das keine Meldung aus der Ferne, denn kein Land liefert so viel Gas in die Bundesrepublik wie Norwegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/oelpreis-gaspreis-iran-krieg-norwegen-equinor-gewinn-deutschland-10223758\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Zerst&ouml;rung russischer Raffinerien treibt europ&auml;ische Spritpreise in die H&ouml;he<\/strong><br>\nDas gr&ouml;&szlig;te Risiko der Kraftstoffversorgung geht trotz der j&uuml;ngsten Eskalation in Nahost nicht von fehlendem Roh&ouml;l aus, sondern von einem Mangel an Raffineriekapazit&auml;ten. Obwohl Europa keinen Treibstoff mehr aus Russland importiert, ist der R&uuml;ckgang der russischen Dieselproduktion hier deutlich sp&uuml;rbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Zerstoerung-russischer-Raffinerien-treibt-europaeische-Spritpreise-in-die-Hoehe-id31114108.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ausgaben vor Einnahmen: die zentrale &ouml;konomische (Trivial-)Logik<\/strong><br>\nEin Gastbeitrag von Cord Twele<br>\nWer hat nicht schon die Mahnung seiner (Gro&szlig;-)Eltern geh&ouml;rt: &bdquo;Gib nicht mehr aus, als du einnimmst.&ldquo; Diese Lebensweisheit klingt nicht nur vern&uuml;nftig, sondern ist f&uuml;r die allermeisten Menschen sogar selbstverst&auml;ndlich. Was auf der Mikroebene f&uuml;r einen privaten Haushalt zumindest langfristig g&uuml;ltig sein mag, kehrt sich jedoch auf der Makroebene in sein genaues Gegenteil um. Die wahrscheinlich folgenreichste und am h&auml;ufigsten missverstandene gesamtwirtschaftliche Wahrheit lautet: Ausgaben und Einnahmen sind gesamtwirtschaftlich immer gleich hoch, aber die Ausgaben gehen den Einnahmen stets voraus. Nicht umgekehrt.<br>\nDie logische und zeitliche Priorit&auml;t der Ausgaben gegen&uuml;ber den Einnahmen ist der Schl&uuml;ssel zum Verst&auml;ndnis des wirtschaftlichen Kreislaufs, der Rolle des Staates in der Konjunktursteuerung, der Bedeutung des modernen Kreditgeldes und insbesondere der immer wiederkehrenden politischen Debatten &uuml;ber Haushaltsdisziplin und Schulden. Im Folgenden soll dieser Zusammenhang mit seinen Konsequenzen und Widerst&auml;nden dargelegt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/07\/19\/ausgaben-vor-einnahmen-die-zentrale-oekonomische-trivial-logik\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Was vom &Uuml;berschuss &uuml;brig bleibt<\/strong><br>\nDeutschlands Leistungsbilanz hat sich von innen ver&auml;ndert. Der Nachfrageimpuls aus dem Au&szlig;enhandel ist weit st&auml;rker gesunken, als die Gesamtzahl erkennen l&auml;sst.<br>\nIn der Debatte &uuml;ber die anhaltende Wachstumsschw&auml;che der deutschen Wirtschaft wird inzwischen h&auml;ufiger auf die Leistungsbilanz verwiesen. Die &Uuml;bersch&uuml;sse, &uuml;ber Jahre das Aush&auml;ngeschild des deutschen Modells, gehen seit einigen Jahren zur&uuml;ck, und mit ihnen f&auml;llt ein Teil der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage weg. Diese Diagnose ist richtig. Sie untersch&auml;tzt das Problem aber, solange der &Uuml;berschuss als unaufgegliederte Gr&ouml;&szlig;e behandelt wird.<br>\nWer ihn zerlegt, st&ouml;&szlig;t auf einen Befund, der die Diagnose versch&auml;rft. Der produktionswirksame Kern des &Uuml;berschusses, der Saldo im Warenhandel, erodiert bereits seit 2017 &ndash; und zwar weitaus st&auml;rker, als es der Gesamtsaldo zeigt. Verdeckt wurde diese Erosion durch den Aufstieg eines Postens, der in derselben Bilanz steht, aber eine andere Qualit&auml;t besitzt: der Ertr&auml;ge aus dem deutschen Auslandsverm&ouml;gen, in der Zahlungsbilanz als Prim&auml;reinkommen erfasst. F&uuml;r die Frage, welche Nachfrage die Leistungsbilanz der deutschen Wirtschaft zuf&uuml;hrt, macht dieser Unterschied viel aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arnogottschalk1.substack.com\/p\/was-vom-uberschuss-ubrig-bleibt?r=qseyy\">Arno Gottschalk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das Renten-Gesamtkunstwerk: Spalten bis die Schwarte kracht?<\/strong><br>\nDie Rentenkommission soll ja bekanntlich ein &bdquo;Gesamtkunstwerk&ldquo; vorgelegt haben. So jedenfalls die gemeinsam vorgetragene Lobeshymne von Kanzler Merz und Sozialministerin Baas, die versprachen, es 1:1 umzusetzen. Bei genauerem Hinsehen mutieren die Empfehlungen der Kommission immer st&auml;rker zu einem grundlegenden Angriff auf die fundamentalen Interessen von Abermillionen Menschen in diesem Land.<br>\nBeispiel:<br>\nEmpfehlung 15: &bdquo;Die Kommission empfiehlt die Einf&uuml;hrung eines &Uuml;bergangsfaktors bei der Rentenberechnung. Dieser stellt f&uuml;r die Rentenneuzug&auml;nge ab 2032 sicher, dass diejenigen, die vor allem durch eine kurze Ansparzeit noch nicht in ausreichendem Ma&szlig; von der gesetzlichen Kapitalrente profitieren k&ouml;nnen, einen Niveauzuschlag erhalten. Damit wird gew&auml;hrleistet, dass das Rentenniveau (inkl. gesetzlicher Kapitalrente) f&uuml;r die Rentenneuzug&auml;nge k&uuml;nftig mindestens so hoch wie heute ausf&auml;llt.&ldquo;<br>\nDas klingt erst einmal sozial und gut. Jedenfalls, so lange man nicht die Frage stellt: was passiert denn mit den aktuellen Rentnerinnen und Rentnern und denen, die noch bis 2031 in Rente gehen werden?<br>\nMit denen passiert n&auml;mlich folgendes: Der Rentenversicherungsbeitrag steigt von 2032 bis 2040 um etwa 1 % (von 22,2 % auf 23,2 &ndash; inklusive der neuen zweiprozentigen Kapitalmarktabgabe). Im gleichen Zeitraum nimmt die Zahl der Rentenempf&auml;nger gegen&uuml;ber den Beitragszahlern zu. Der sogenannte Rentenquotient steigt von 0,53 auf 0,57. Die Renten-D&auml;mpfungsformel bewirkt, dass durch die Beitragssatzsteigerung und die Erh&ouml;hung des Rentenquotienten das Rentenniveau von 48 % auf 46 % Prozent gedr&uuml;ckt wird. F&uuml;r den Eckrentner (hatte 45 Entgeltpunkte erarbeitet) w&uuml;rde das nach heutiger Kaufkraft eine Verringerung der Rente um 90 Euro gegen&uuml;ber dem heutigen Niveau bedeuten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/renten-zukunft.de\/2026\/07\/17\/das-renten-gesamtkunstwerk-spalten-bis-die-schwarte-kracht\/\">Reiner Heyse auf RentenZukunft<\/a>\n<p>dazu: <strong>Rentenkommission: Reform oder Systemwechsel?<\/strong><br>\nDie Rentenkommission pr&auml;sentiert ihre Vorschl&auml;ge als pragmatische Reform des Rentensystems. Tats&auml;chlich markieren sie den Einstieg in einen grundlegenden Systemwechsel: weg vom Umlageverfahren, hin zu einer kapitalgedeckten Altersvorsorge.<br>\nViele loben die Arbeit der Rentenkommission. Erleichterung ist zu sp&uuml;ren. Deutschland kann noch konstruktiven Kompromiss. Die Sachlichkeit des Berichts, die Disziplin der Kommissionsmitglieder, den Kompromiss nicht gleich wieder zu zerreden, unterscheidet sich angenehm von der Kakophonie der Top-&Ouml;konomen, Lobbyisten, Medien und Schlagwortpolitiker, die sich seit Monaten mit Untergangsszenarien und absurden Vorschl&auml;gen einen &Uuml;berbietungswettbewerb liefern.<br>\nSo weit, so gut. Wie ist nun, jenseits dessen, dass ein konsensualer Bericht f&uuml;r sich schon ein Erfolg ist, das Ergebnis der Kommission zu bewerten? F&uuml;hren die Vorschl&auml;ge zu mehr Gerechtigkeit innerhalb und zwischen den Generationen? Tragen sie den unterschiedlichen Belastungen im Berufsleben hinreichend Rechnung? Sichern sie die langfristige Finanzierbarkeit des Rentensystems? Unterminiert die Kapitaldeckung die Sozialversicherung oder ist sie die Mutter aller L&ouml;sungen? Wie realistisch ist es, dass alle 33 Vorschl&auml;ge wirklich umgesetzt werden?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/262026\/rentenkommission-reform-oder-systemwechsel\/\">Makroskop<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Verantwortlich f&uuml;r die niedrigen Renten in Deutschland ist die Politik und nicht die Demographie &ndash; Teil 1<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152310\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Verantwortlich f&uuml;r die niedrigen Renten in Deutschland ist die Politik und nicht die Demographie &ndash; Teil 2<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=152408\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Im Westen soll Reisefreiheit herrschen? Ich kann nicht mal ein Eis kaufen, ohne zu rechnen<\/strong><br>\nChristian Baron hat es im &bdquo;Freitag&ldquo; vorgerechnet: 17,4 Millionen Deutschen fehlt das Geld f&uuml;r eine Urlaubsreise. Unsere Autorin Janina L&uuml;tt ist eine von ihnen. Wie erkl&auml;rt sie ihrer Tochter, dass sie in den Ferien nicht wegfahren k&ouml;nnen? (&hellip;)<br>\nMeine Tochter und ich leben vom Existenzminimum. Urlaub ist f&uuml;r uns keine Frage des Geschmacks, sondern eine Utopie. Mein Alltag besteht aus Rechnungen, die ich im Kopf l&ouml;se, bevor ich einkaufen gehe: Was ist im Angebot? Welcher Supermarkt ist heute g&uuml;nstiger? Wie lange reichen die Lebensmittel noch bis Monatsende? An Urlaub denke ich dabei nicht mal ansatzweise &ndash; wer mit dem Regelsatz kaum bis kurz vor Monatsende durchkommt, hat andere Sorgen als Fernweh. (&hellip;)<br>\nIch bin schon dankbar, wenn ein Monat ohne finanzielle Katastrophe verl&auml;uft: kaputte Schuhe, ein kaputtes Fahrrad, eine Rechnung, die ich im Alltagsstress verdr&auml;ngt habe. Selbst eine simple Erk&auml;ltung wird zum finanziellen Risiko, wenn nicht verschreibungspflichtige Medikamente n&ouml;tig sind. Krank sein kostet &ndash; auch wenn man arm ist.<br>\nWas Urlaub f&uuml;r mich bedeutet: eine andere Stadt f&uuml;r einen Tag. F&uuml;r viele Menschen ist Urlaub Erholung, das Kennenlernen neuer Orte. F&uuml;r mich ist es schon eine Art Urlaub, f&uuml;r einen Tag in eine andere Stadt zu fahren, um aus dem immer gleichen Trott rauszukommen. Die Vorstellung, mehrere Tage in einem Hotel zu verbringen, ist mir komplett fremd.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/janina-luett\/existenzminimum-17-4-millionen-deutschen-fehlt-geld-fuer-urlaub-janina-luett\">Janina L&uuml;tt in der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>F&uuml;nfundzwanzig Euro<\/strong><br>\nDie Bundesregierung streicht den Kindersofortzuschlag und macht damit erneut klar, dass junge Menschen f&uuml;r sie keine Priorit&auml;t haben &mdash; erst recht nicht, wenn sie arm sind.<br>\nDie Bundesregierung ist in den vergangenen Wochen nicht gerade durch die Kinderfreundlichkeit ihrer Politik aufgefallen. So soll etwa das Elterngeld von m&ouml;glichen 14 auf 12 Monate verk&uuml;rzt werden und der Unterhaltsvorschuss nicht mehr an alleinerziehende Elternteile mit Kindern &uuml;ber 16 Jahren ausgezahlt werden. Die Streichung des Kindersofortzuschlags reiht sich in diese Art der Politik also nahtlos ein. Dieser ist ohnehin nie der gro&szlig;e Wurf gewesen. 25 Euro bekommen von Armut betroffene Familien aktuell noch ausgezahlt. Er wird automatisch ausgezahlt an Menschen, die bereits Sozialleistungen wie B&uuml;rgergeld, den regul&auml;ren Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen. Das hat nun wohl ein Ende.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/funfundzwanzig-euro\">Manova<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Und t&auml;glich gr&uuml;&szlig;t die &bdquo;KI-Schleife&ldquo;? K&uuml;nstliche Intelligenz (KI) bewegt die Sozialgerichte<\/strong><br>\n&raquo;Immer &ouml;fter nutzen B&uuml;rger k&uuml;nstliche Intelligenz, um Sozialleistungen wie die Grundsicherung einzuklagen. Die Sozialgerichte bringt das an ihre Grenzen&laquo; behauptet Mathias Zahn in seinem Beitrag KI statt Anwalt &ndash; Flut von Klagen &uuml;berschwemmt Sozialgerichte. Eine aktuelle Klagewelle und damit eine drohende &Uuml;berlastung sei derzeit das Topthema unter den Sozialrichterinnen und -richtern in Rheinland-Pfalz. Eine langj&auml;hrige Richterin sagt: &bdquo;So einen sprunghaften Anstieg von Klagen habe ich noch nicht erlebt.&ldquo;<br>\n&raquo;Immer &ouml;fter m&uuml;ssen die Richter feststellen, dass die Klage ganz offensichtlich nicht ein Mensch formuliert hat, sondern eine kostenlose KI-Anwendung. Die k&uuml;nstliche Intelligenz macht es f&uuml;r Nicht-Juristen einfach, ihr Anliegen selbst vorzubringen.&laquo;Und warum soll das f&uuml;r die Sozialgerichtsbarkeit ein besonderes Problem sein? &raquo;Bei den Sozialgerichten ist in den unteren Instanzen kein Anwalt vorgeschrieben.&laquo; Hinzu kommt: Grunds&auml;tzlich ist eine Klage vor der untersten sozialgerichtlichen Instanz f&uuml;r den Kl&auml;ger gerichtskostenfrei.<br>\nDie Richterinnen und Richter m&uuml;ssen lesen und in der Regel viel lesen. Und seit der &bdquo;KI-Welle&ldquo; m&uuml;ssen sie noch mehr lesen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2026\/07\/17\/ki-und-die-sozialgerichte\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Radikaler Umbau der Bundesverwaltung: Die Kettens&auml;ge jetzt auch in Deutschland<\/strong><br>\nBei der Kritik am Reformpaket der Bundesregierung wird der radikale B&uuml;rokratieabbau leicht &uuml;bersehen. Dabei steckt hier drin viel Sprengstoff. [&hellip;]<br>\nAnstatt sich mit den sachlichen Gr&uuml;nden f&uuml;r b&uuml;rokratische Regelungen im Umwelt-, Arbeits- und Verbraucherschutz auseinanderzusetzen, markiert die Koalition die Ma&szlig;nahmen pauschal als vermeidbare Belastung. So wird der politische Konflikt um die Verantwortung der Unternehmen umgangen und stattdessen &uuml;ber die Wettbewerbsf&auml;higkeit des Wirtschaftsstandorts debattiert.<br>\nDer Clou daran: Die betroffenen Regelungen bleiben formal bestehen, nur die Wahrscheinlichkeit, dass Verst&ouml;&szlig;e &uuml;berhaupt entdeckt werden, sinkt drastisch. Denn Berichts- und Dokumentationspflichten sind meist das einzige Vollzugsinstrument, mit dem Beh&ouml;rden pr&uuml;fen k&ouml;nnen, ob Normen und Vorschriften eingehalten werden. Die im Koalitionspapier zugesicherte Aufrechterhaltung des Schutzniveaus bleibt schon deswegen ein Lippenbekenntnis, weil gar nicht mehr kontrollierbar ist, ob das ohne effektive staatliche Beobachtungsf&auml;higkeit &uuml;berhaupt eingehalten wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Radikaler-Umbau-der-Bundesverwaltung\/!6198121\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Informationsfreiheitsgesetz soll faktisch abgeschafft werden<\/strong><br>\nEin breites B&uuml;ndnis aus 110 zivilgesellschaftlichen Organisationen, Vereinen, Projekten, Verb&auml;nden und Medien fordert, die im Koalitionsausschuss beschlossenen Pl&auml;ne zur Einschr&auml;nkung des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) zu stoppen.<br>\nOffener Brief an die Bundesregierung, das Bundesinnenministerium und die Bundestagsabgeordneten im Innenausschuss: &bdquo;H&auml;nde weg vom IFG! &ndash; Retten Sie die Informationsfreiheit&rdquo; (&hellip;)<br>\ndie vom Koalitionsausschuss geplanten &Auml;nderungen des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) bedeuten einen massiven R&uuml;ckschritt f&uuml;r die gesellschaftlichen Freiheitsrechte und alarmieren uns zutiefst.<br>\nIn Zeiten wachsenden Misstrauens gegen&uuml;ber Politik und staatlichen Institutionen will die Regierungskoalition eines der wichtigsten Transparenzinstrumente der Bundesrepublik de facto abschaffen. Das IFG erm&ouml;glicht seit 20 Jahren, dass Korruption und Machtmissbrauch konsequent aufgedeckt werden. Sollten die geplanten Anpassungen von Ihnen umgesetzt werden, so w&auml;re das nicht nur das Aus f&uuml;r einen Gro&szlig;teil der IFG-Antr&auml;ge, sondern auch ein fataler Einschnitt in die Pressefreiheit in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/digitalcourage.de\/blog\/2026\/ifg-brief\">digitalcourage<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.P.:<\/strong> Hier ein Hinweis zum (wie ich finde, wichtigen) Offenen Brief von Digitalcourage zu der von CDU\/CSU und SPD gewollten Abschaffung des Informationsfreiheitsgesetzes.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>H&auml;rtere Einschnitte bei der Informationsfreiheit?<\/strong><br>\nAus MDR-Recherchen geht hervor, dass das Bundesinnenministerium unter anderem den Bundesbeauftragten f&uuml;r das Informationsfreiheitsgesetz abschaffen will. Die SPD kritisiert die Pl&auml;ne.<br>\nDie von Union und SPD geplanten &Auml;nderungen am Informationsfreiheitsgesetz haben enorme Proteste ausgel&ouml;st. Nun zeigen MDR-Recherchen: Im Bundesinnenministerium (BMI) w&uuml;nscht man sich noch tiefgreifendere Einschnitte als bislang bekannt.<br>\nDas belegt ein bislang unbekannter Vermerk aus dem Innenministerium, von Anfang Februar 2026, der MDR Investigativ vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/mdr\/ifg-bundesinnenministerium-100.html\">tagesschau<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154167\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-154167","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154167","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=154167"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154167\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":154170,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154167\/revisions\/154170"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=154167"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=154167"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=154167"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}