{"id":15418,"date":"2012-12-11T09:03:42","date_gmt":"2012-12-11T08:03:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418"},"modified":"2012-12-11T09:03:42","modified_gmt":"2012-12-11T08:03:42","slug":"hinweise-des-tages-1779","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418#h01\">Die entwertete Auszeichnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418#h02\">Schluss mit &ldquo;too big to fail&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418#h03\">Ein Modell f&uuml;r die Besteuuerung multinationaler Unternehmen im 21. Jahrhundert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418#h04\">Streitgespr&auml;ch &bdquo;Arme Republik, reiche Republik&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418#h05\">Zins-Skandal um Euribor &ndash; Br&uuml;ssel zerrt Banken vor Gericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418#h06\">James Galbraith &ndash; US-&Ouml;konom f&uuml;rchtet Arbeitsmigration<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418#h07\">Armut w&auml;chst &ndash; Reichtum auch!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418#h08\">Minijob statt regul&auml;re Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418#h09\">Total sanktioniert &ndash; Leben, 100 Prozent unter dem Existenzminimum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418#h10\">&raquo;Echte Wohnungsnot&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418#h11\">Umstrittene Spekulationsobjekte: Agrarrohstoffe als Finanzprodukte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418#h12\">Die Kostenl&uuml;ge der Deutschen Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418#h13\">Ich und er<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418#h14\">Einverstanden mit Ruinen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418#h15\">Wahlversprechen schon gebrochen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418#h16\">Freispruch f&uuml;r Journalisten im Sachsensumpf-Prozess<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418#h17\">Andrew Gowers w&uuml;tend auf Handelsblatt-Chef<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418#h18\">Zu guter Letzt: Ein Wunder! Willy-Brandt-Statue weint w&auml;hrend Steinbr&uuml;cks Kandidatenk&uuml;r<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15418&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die entwertete Auszeichnung<\/strong><br>\nSchon oft hat das Nobelkomitee in Oslo den Friedensnobelpreis entwertet. Man kann sicher nicht immer richtig liegen &ndash; aber in den letzten Jahren haben sich die absurden oder arg plump motivierten Preisvergaben geh&auml;uft. Die Preise f&uuml;r Jimmy Carter 2002, die Internationale Atomenergieorganisation 2005, Al Gore 2007 und als H&ouml;hepunkt auch noch Barack Obama 2009 waren allesamt vor allem Statements gegen die US-Regierung von George W. Bush.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-EU-Friedensnobelpreis\/!107139\/\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Auch die Instrumentalisierung der Finanz- und Eurokrise durch die europ&auml;ischen &bdquo;Eliten&ldquo; zwecks europaweiter Durchsetzung der ideologischen Konzepte des Neoliberalismus und die damit einhergehenden massiven rechtlichen und finanziellen Einschnitte zu Lasten der europ&auml;ischen Gering- und Durchschnittsvediener verbieten eigentlich die Verleihung des Friedensnobelpreises an &bdquo;die EU&ldquo; (de facto jedoch an die durch diesen Preis gebauchpinselten &ouml;konomischen und politischen Entscheidungstr&auml;ger innerhalb der EU). Die Entscheidung des Nobelpreiskomitees ist v.a. vor dem Hintergrund der von Teilen der Politik und der Medien angezettelten Verunglimpfelungs- und Hasskampagnen sehr fragw&uuml;rdig. So betreibt in Deutschland nicht nur die Springerpresse chauvinistische und nationalistische Stimmungsmache gegen Griechenland sowie die &uuml;brigen europ&auml;ischen Krisenstaaten und die dortigen &bdquo;faulen&ldquo; und &bdquo;korrupten&ldquo; Bev&ouml;lkerungen. Und in Griechenland sp&uuml;lt die dortige Krise den braunen Mob an die Oberfl&auml;che, der die Angst und die Wut zahlreicher Griechen auf die in Griechenland lebenden ausl&auml;ndischen Mitb&uuml;rger umlenken m&ouml;chte. Dar&uuml;ber hinaus ist es mehr als fragw&uuml;rdig, den Friedensnobelpreis an eine Staatengruppe zu verleihen, die sich aus &bdquo;geopolitischen&ldquo; und &ouml;konomischen Motiven heraus an v&ouml;lkerrechtswidrigen Kriegen beteiligt. Der v&ouml;lkerrechtswidrige Angriffskrieg der &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo; gegen den Irak, der auch von mehreren europ&auml;ischen Staaten milit&auml;risch unterst&uuml;tzt wurde (auch die damals gegen&uuml;ber G.W. Bush katzbuckelnde Oppositionspolitikerin Merkel lieb&auml;ugelte mit einer aktiven milit&auml;rischen Beteiligung Deutschlands an dieser &bdquo;Koalition&ldquo;), bildet hier nur die Spitze des Eisberges.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Schluss mit &ldquo;too big to fail&rdquo;<\/strong><br>\nDie Finanzaufseher aus den USA und Gro&szlig;britannien haben einen Plan vorgelegt, mit dem die Wirtschaft vor den Pleiten systemrelevanter Banken gesch&uuml;tzt werden soll. K&uuml;nftig sollen Aktieninhaber und andere Gl&auml;ubiger haften &ndash; aber nicht mehr die Regierungen. [&hellip;]<br>\nIhre Ideen w&uuml;rden weitreichende Eingriffe in die Struktur taumelnder Gro&szlig;banken bedeuten:<br>\nIn der Krise 2008 konnten Bankchefs von Politikern und Regulierungsbeamten noch teure Hilfen fordern &ndash; ihr offensives Auftreten in den Verhandlungen hinter verschlossenen T&uuml;ren ist legend&auml;r und wurde von Andrew Ross Sorkin in seinem Buch &ldquo;Die Unfehlbaren&rdquo; verewigt. Bei der n&auml;chsten Krise sollen die Aufsichtsbeh&ouml;rden sie feuern k&ouml;nnen. In Tuckers und Gruenbergs Papier hei&szlig;t es n&uuml;chtern: &ldquo;Das Management, das f&uuml;r den Zustand der Institution verantwortlich ist, wird ersetzt.&rdquo;<br>\n2008 zahlten Steuerzahler mit dem Umweg &uuml;ber die Regierungen f&uuml;r Papiere in Bankbilanzen, die pl&ouml;tzlich wertlos geworden waren, vor allem verbriefte Immobilienkredite. Daf&uuml;r waren zum Beispiel die Anteilseigner der Banken fein raus. Sie sollen nun als Erste im Fall einer Insolvenz bezahlen &ndash; mit der Abwertung ihrer Papiere. &ldquo;Aller Wahrscheinlichkeit nach w&uuml;rden Aktienbesitzer jegliche Werte verlieren.&rdquo;<br>\nAuch Gl&auml;ubiger der betroffenen Bank sollen zahlen. Wenn sie ihr Geld in Form unbesicherter Kredite geliehen haben, sollen sie auf einen Teil der R&uuml;ckzahlungen verzichten. Dieser &ldquo;Bail-in&rdquo; spart den Staat im Gegensatz zum &ldquo;Bail-out&rdquo; Geld, weil private Anleger haften. Ein Teil der Forderungen soll in Eigenkapital der Banken umgewandelt werden. Das bedeutet, dass die Gl&auml;ubiger zun&auml;chst nicht an ihr Geld kommen k&ouml;nnen.<br>\nDie Regeln setzen auf der h&ouml;chsten Ebene an, bei den Muttergesellschaften der Banken. So sollen unklare Zust&auml;ndigkeiten f&uuml;r verschiedene Einheiten einer Bank, die in verschiedenen L&auml;ndern liegen, verhindert werden. Funktionierende, solide Tochtergesellschaften sollen in neue Firmen &uuml;berf&uuml;hrt werden, selbst wenn die Muttergesellschaften insgesamt abgewickelt werden.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/abwicklung-systemrelevanter-banken-schluss-mit-too-big-to-fail-1.1546275\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bankofengland.co.uk\/publications\/Documents\/news\/2012\/nr156.pdf\">Resolving Globally Active, Systemically Important, Financial Institutions &ndash; Bank of England [PDF &ndash; 310 KB]<\/a>\n<p><strong>dazu: When global banks fail, resolve them globally<\/strong><br>\nDuring the financial crisis governments provided taxpayer support for banks, steadying the global financial system and helping to avoid a repeat of the Depression. Those bank rescues exposed governments and taxpayers to losses. And in the long term they will have made banking riskier if managers and creditors conclude that bailout is part of the fabric of the system.<br>\nTo avoid that fate, the &ldquo;too big to fail&rdquo; problem must be cured. We believe it can be and that serious progress is being made. Evidence can be seen in the joint paper released by our organisations on Monday, which outlines a resolution strategy for large and complex financial companies.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ft.com\/intl\/cms\/s\/0\/fd66d172-3fd4-11e2-b0ce-00144feabdc0.html#axzz2Ed7gqfPI\">Financial Times<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Das Papier von Gruenberg und Tucker ist wichtig und richtig und hat es verdient, auf oberster Ebene ernsthaft diskutiert zu werden. Leider ist seit 2008 &uuml;berhaupt nichts unternommen wurden, um die tickenden &bdquo;systemrelevanten&ldquo; Zeitbomben zu entsch&auml;rfen. Auch Deutschland darf sich nicht zur&uuml;cklehnen, f&auml;llt einer der gr&ouml;&szlig;ten und gef&auml;hrlichsten Zeitbomben, die Deutsche Bank, doch gr&ouml;&szlig;tenteils in die deutsche Verantwortung. Doch mit einem Abwicklungsplan allein ist uns noch nicht geholfen. Je gr&ouml;&szlig;er eine Bank ist, desto komplizierter gestaltet sich durch Wechselwirkungen mit anderen Banken und der Realwirtschaft die Abwicklung. Der erste Schritt muss also sein, zu gro&szlig;e Banken wieder beherrschbar zu machen. Dazu m&uuml;ssen vor allem die Bilanzen dieser Banken gek&uuml;rzt werden. Am Elegantesten w&auml;re dies &uuml;ber massiv versch&auml;rfte Eigenkapitalrichtlinien zu erreichen. Die 50 Mrd. Euro Eigenkapital der Deutschen Bank sind kein Problem &ndash; die Bilanzsumme in H&ouml;he von 2.000 Mrd. Euro ist jedoch ein sehr gro&szlig;es Problem.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ein Modell f&uuml;r die Besteuuerung multinationaler Unternehmen im 21. Jahrhundert<\/strong><br>\nDas internationale Tax Justice Network hat heute ein Modell f&uuml;r die Besteuerung multinationaler Unternehmen im 21. Jahrhundert vorgestellt: die einheitliche Besteuerung (&bdquo;unitary taxation&ldquo;). Sie soll das gegenw&auml;rtige Besteuerungsmodell ersetzen, das veraltet ist und vielfach f&uuml;r untauglich befunden wurde. Die Konstruktionsfehler dieses Modells erm&ouml;glichen es multinationalen Konzernen, hunderte Milliarden Dollar an Steuern zu vermeiden und damit zugleich ihre kleineren lokalen Konkurrenten auszustechen. Das hat nichts mit Steuergerechtigkeit und nichts mit echter &ouml;konomischer Effizienz oder Produktivit&auml;t zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2012\/12\/ein-modell-fur-die-besteuerung.html\">Blog Steuergerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Streitgespr&auml;ch &bdquo;Arme Republik, reiche Republik&ldquo;<\/strong><br>\nM&uuml;ssen die Verm&ouml;genden in Deutschland mehr abgeben? Oder m&uuml;ssen sich die Armen mehr anstrengen? Dar&uuml;ber debattieren &Ouml;konom Michael H&uuml;ther und Armutsforscher Christoph Butterwegge in einem Streitgespr&auml;ch<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/streitgespraech-wie-armut-in-deutschland-bekaempft-werden-kann-a-871545.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Zins-Skandal um Euribor &ndash; Br&uuml;ssel zerrt Banken vor Gericht<\/strong><br>\nDie Banken haben nicht nur den wichtigen Zinssatz Libor zu ihrem eigenen Gunsten manipuliert: Auch ein weiterer Leitzins soll verf&auml;lscht worden sein. Nun will die Europ&auml;ische Union offenbar mehrere Banken verklagen &ndash; darunter wohl auch die Deutsche Bank.<br>\nIn der Finanzwelt ist der Zinssatz das wichtigste Statussymbol &uuml;berhaupt: Wer kreditw&uuml;rdig ist, bekommt Geld zu geringen Zinss&auml;tzen geliehen. Mehr zahlen muss hingegen jener, dessen Bonit&auml;t zweifelhaft ist.<br>\nGerade w&auml;hrend der Finanzkrise versuchten daher wohl mehrere Institute, sich auf betr&uuml;gerische Art bei Gl&auml;ubigern in vorteilhaftes Licht zu r&uuml;cken: Sie behaupteten einfach, sie w&uuml;rden weniger Zinsen zahlen, als sie tats&auml;chlich aufwenden mussten. Auf diese Weise wurde beispielsweise der sogenannte Libor gef&auml;lscht. Das ist ein Zinssatz, der durch Abfragen bei Banken ermittelt wurde. Er ist so wichtig, weil viele Produkte mit variablen Zinss&auml;tzen sich auf ihn beziehen. Ein Billionen-Gesch&auml;ft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/zins-skandal-um-euribor-bruessel-zerrt-banken-vor-gericht-1.1546252\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Banking Industry Squirms Over European Rate Probe<\/strong><br>\nThe scandal over banks&rsquo; attempted manipulation of interest rates has mostly centered on the London interbank offered rate. But Libor&rsquo;s lesser known cousin, the euro interbank offered rate, or Euribor, is facing mounting attacks.<br>\nThe European Union is expected soon to accuse multiple banks of attempted collusion in the setting of Euribor, according to people briefed on the probe. Barclays has already acknowledged trying to rig the rate, and other banks are likely to be pressed by regulators in the U.S., U.K. and elsewhere into similar admissions, according to industry and regulatory officials.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/online.wsj.com\/article\/SB10001424052970203880704578087211853601302.html?mod=wsj_share_tweet#\">Wall Street Journal<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>James Galbraith &ndash; US-&Ouml;konom f&uuml;rchtet Arbeitsmigration<\/strong><br>\nGibt es nach der Krise vor f&uuml;nf Jahren eine R&uuml;ckkehr zur Normalit&auml;t? Die ver&shy;hei&shy;&szlig;ene Erholung hat sich nicht ein&shy;ge&shy;stellt, sagt der US-&Ouml;konom James Galbraith. Die wirt&shy;schaft&shy;li&shy;che Volatilit&auml;t wird wei&shy;ter gehen, da die Gr&uuml;nde f&uuml;r die Krise nicht beho&shy;ben wur&shy;den. Galbraith erkl&auml;rt in Berlin, was er der Politik r&auml;t.<br>\nNach der Krise vor f&uuml;nf Jahren gibt es keine R&uuml;ckkehr zur Normalit&auml;t, sagt der US-&Ouml;konom James Galbraith. Und die, die das vor&shy;aus&shy;ge&shy;sagt haben, wur&shy;den nicht geh&ouml;rt. Die wirt&shy;schaft&shy;li&shy;che Volatilit&auml;t wird wei&shy;ter gehen, da die Gr&uuml;nde f&uuml;r die Krise nicht beho&shy;ben wur&shy;den. &bdquo;Wir hier m&uuml;s&shy;sen uns nun fra&shy;gen, wie packen wir das an?&ldquo;, fragt Galbraith die Teilnehmer der Kurswechselkongress in Berlin. Der Schuldenschnitt ist eine dumme Sache und wird das nicht &auml;ndern, kri&shy;ti&shy;siert er die Bundesregierung.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.igmetall-kurswechselkongress.de\/inhalt\/us-okonom-furchtet-armutsmigration\/#more-5528\">IG Metall<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?feature=player_embedded&amp;v=i6vLQQw4kcM\">Die Rede von Galbraith mit deutscher Synchronisation via YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Armut w&auml;chst &ndash; Reichtum auch!<\/strong><br>\nReichtum der einen bedeutet Armut der anderen. Und wer von Staatsverschuldung spricht, sollte privaten Reichtum nicht verschweigen. Zwei DGB-Plakate machen mit aussagekr&auml;ftigen Grafiken und zuspitzenden Karikaturen auf den Zusammenhang zwischen wachsenden Gewinnen und schrumpfenden L&ouml;hnen, zwischen &ouml;ffentlicher Verschuldung und privatem Reichtum aufmerksam.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++a2fbea38-42c2-11e2-a43e-00188b4dc422\">DGB [PDF &ndash; 336 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Minijob statt regul&auml;re Arbeit<\/strong><br>\nVerdr&auml;ngen Minijobs regul&auml;re Arbeitspl&auml;tze? Dar&uuml;ber wird seit Jahren leidenschaftlich gestritten. Nun zeigt eine Studie, dass die Kritik an dieser Besch&auml;ftigungsform keineswegs aus der Luft gegriffen ist.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/arbeitsmarkt-studie-minijob-statt-regulaere-arbeit,1472780,21074232,view,printVersion.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2012\/kb2412.pdf\">Umstrittene Minijobs &ndash; IAB [PDF &ndash; 386 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Selbst das der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit angeschlossene IAB sieht die drastische Ausweitung der Minijobs kritisch. Der erhebliche Anstieg der zumeist schlechtbezahlten Minijobs (68 Prozent der Minijobber verdienen aktuell weniger als 8,50 Euro pro Stunde) erkl&auml;rt in Verbindung mit der ebenso drastischen Ausweitung der h&auml;ufig ebenfalls schlechtbezahlten und unfreiwilligen Teilzeitjobs einen erheblichen Teil des sog. &bdquo;Arbeitsmarktwunders&ldquo; in Deutschland. Die St&uuml;ckelung von ehemaligen Vollzeitstellen in Mini- und Teilzeitjobs bewirkt auf dem Papier einen statistischen R&uuml;ckgang der Arbeitslosigkeit ebenso wie einen statistischen Anstieg der Anzahl der Besch&auml;ftigten, ohne da&szlig; sich das Arbeitsvolumen tat&auml;chlich ausgeweitet h&auml;tte.<\/em> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nur ein kleine Korrektur der Kosmetik: Das IAB schreibt: &ldquo;Die Daten des IAB-Betriebspanels zeigen, dass der Anteil geringf&uuml;giger Besch&auml;ftigung in den Betrieben zwischen 2006 und 2011 nahezu konstant geblieben ist.&rdquo; In der Statistik kommt es nat&uuml;rlich immer auf die gew&auml;hlten Zeitr&auml;ume an. F&uuml;r den Zeitraum 2004 &ndash; also etwa zum Zeitpunkt der Einf&uuml;hrung &ndash; bis 2011 ist die Zahl der geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigten von 6,3 Mio. auf 7,2 Mio. in 2011 gestiegen. Bisher hatten wir jedes Jahr eine kleine Steigerung. Auch sollte man wissen, dass im IAB-Betriebspanel keine privaten Haushalte und nur Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten befragt wurden. Auch Einzelunternehmer, die ausschlie&szlig;lich Minijobber besch&auml;ftigen, werden nicht erfasst, &ldquo;so dass es zu einer deutlichen Differenz von &uuml;ber 3 Mio. Minijobs zwischen den Ergebnissen des IAB-Betriebspanels und der BA-Statistik kommt. Auf der erfassten betrieblichen Ebene wurden in der H&auml;lfte aller Betriebe in Deutschland Minijobs registriert. Desweiteren zur Information: &ldquo;Doch Minijobs haben auch ihren Preis. So sind die mittleren Bruttostundenl&ouml;hne von Minijobbern im direkten Vergleich zu allen atypischen Besch&auml;ftigungsformen die niedrigsten. Selbst ein Vergleich der mittleren Nettol&ouml;hne zeigt, dass nur Leiharbeiter nach Abzug der Steuern und Abgaben weniger verdienen als geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte &hellip;.. Weiter ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass ein Teil der Minijobber nur geringe Anspr&uuml;che an die Rentenversicherung erwirbt. Obwohl die M&ouml;glichkeit besteht, den Rentenversicherungsbeitrag aufzustocken und vollwertige Pflichtbeitragszeiten zu erwerben, tun dies nur etwa 5 Prozent der Minijobber im gewerblichen Bereich. Dies hat zur Folge, dass das Risiko von Altersarmut steigt. Das gilt vor allem f&uuml;r Frauen, da Minijobs als Hauptbesch&auml;ftigung &uuml;berwiegend von ihnen ausge&uuml;bt werden.&rdquo; Frage: Woher nehmen, um den Rentenversicherungsbeitrag aufzustocken?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Vielfach kommt als Nachteil f&uuml;r Geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte hinzu, dass sie nur nach Anwesenheit bzw. geleisteter Arbeit bezahlt werden. Obwohl dies verboten ist, gelten bei Geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigten oft weder Entgeltfortzahlungsgesetz noch Urlaubsgesetz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Total sanktioniert &ndash; Leben, 100 Prozent unter dem Existenzminimum<\/strong><br>\nMehr als 10.000 Menschen k&uuml;rzten die Jobcenter 2011 das Arbeitslosengeld II l&auml;nger als drei Monate um 100 Prozent. Einer, der monatelang ohne Hartz IV leben muss ist Bernd Hennemann. REPORT MAINZ-Reporter Thomas Reutter hat Bernd Hennemann in seinem Alltag mit der Kamera begleitet.<br>\nErst als REPORT MAINZ bei dem Jobcenter nachfragt, kommt Bewegung in die Sache:<br>\nAm Wochenende nach den Dreharbeiten erhielt Bernd Hennemann am 3. Dezember wieder zwei Lebensmittelgutscheine vom Jobcenter Dortmund &ndash; einen Monat, nachdem er zuletzt einen Gutschein bekommen hatte.<br>\nDie Pressestelle des Jobcenters schreibt uns noch am selben Tag: &ldquo;Herr Hennemann hat glaubhaft versichert, dass er mit uns zusammenarbeiten will. Deshalb wird die Sanktion auf 60 Prozent zur&uuml;ckgestuft.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/nid=233454\/did=10688132\/1aa67yv\/index.html\">SWR Report Mainz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&raquo;Echte Wohnungsnot&laquo;<\/strong><br>\nMieterbund kritisiert Preisexplosion und warnt vor geplanten Rechts&auml;nderungen zugunsten der Hauseigent&uuml;mer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/12-10\/040.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Umstrittene Spekulationsobjekte: Agrarrohstoffe als Finanzprodukte<\/strong><br>\nAgrarrohstoffe sind begehrte Spekulationsobjekte, seit es zum Beispiel mit Immobilien nicht mehr so gut l&auml;uft. Nichtregierungsorganisationen werfen Banken, Versicherungen und Anlegern vor, damit die Nahrungsmittelpreise in die H&ouml;he zu treiben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/zeitfragen\/1932854\/\">Deutschlandradio Kultur (Einleitungstext)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2012\/11\/26\/drk_20121126_1930_5a8e7e33.mp3\">Deutschlandradio Kultur (Podcast) [Audio &ndash; mp3]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Da in der Sendung auch Ingo Pies zu Wort zu kommt, sei hier auf zwei Artikel auf den NachDenkSeiten verwiesen, die mit Pies hart ins Gericht gehen: Lebensmittelspekulation: Wenn <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14325\">Wirtschaftsethiker der Unmoral das Wort reden<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14415\">Wissenschaft und Spekulation<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Kostenl&uuml;ge der Deutschen Bahn<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn AG macht satte Gewinne. Trotzdem ist das Bahnfahren seit heute teurer. Zum Fahrplanwechsel erh&ouml;hte der Staatskonzern die Preise im Personenverkehr um durchschnittlich 2,8 Prozent. Er begr&uuml;ndet diesen Schritt in erster Linie mit gestiegenen Energiekosten. Eine Begr&uuml;ndung, die nicht alle nachvollziehen k&ouml;nnen.<br>\nDenn die Bahn ist als Gro&szlig;kunde privilegiert und muss nur wenig f&uuml;r die Energiewende und den Ausbau der Stromnetze zahlen, sagt der Gr&uuml;nen-Politiker und Vorsitzende des Verkehrsausschusses Anton Hofreiter dem ZDF-Magazin &ldquo;Frontal21&rdquo;. Au&szlig;erdem profitiere die Bahn seit Monaten von sinkenden Strompreisen. &ldquo;Sie freut sich dar&uuml;ber, dass der Gro&szlig;handelspreis sinkt und gegen&uuml;ber den Kunden begr&uuml;ndet sie die steigenden Ticketpreise mit steigenden Strompreisen&rdquo;, so Hofreiter. &ldquo;Offensichtlich weil sie denken: Naja, der Kunde hat steigende Strompreise, da glaubt er uns das schon.&rdquo;<br>\nAuch Verbrauchersch&uuml;tzer kritisieren das allj&auml;hrliche Drehen an der Preisschraube bei der Deutschen Bahn. Seit 2003 h&auml;tten sich die Tickets um satte 35 Prozent verteuert. Die Inflation stieg aber um gerade mal 16 Prozent.<br>\nSchienennetz in &ldquo;desolatem Zusatand&rdquo;<br>\nIm Interview mit Frontal21 sagt der Sprecher des Fahrgastverbandes Pro Bahn, Matthias Oomen: &ldquo;Die Leistungen der Bahn haben sich im vergangenen Jahr nicht wirklich verbessert.&rdquo; Nach wie vor gebe es gro&szlig;e technische Probleme. Es fehlten Z&uuml;ge und &ldquo;das Schienennetz ist einem desolaten Zustand&rdquo;, da es chronisch unterfinanziert sei. Dadurch komme es immer wieder zu vielen Versp&auml;tungen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ZDF\/zdfportal\/web\/heute-Nachrichten\/4672\/25602280\/94a15e\/Die-Kostenl%C3%BCge-der-Deutschen-Bahn.html\">ZDF heute.de <\/a>\n<p><strong>Passend dazu:<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/121211_01.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikaturarchiv_4697.html\">Klaus Stuttmann<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Zu diesem Thema sei <a href=\"http:\/\/wirtschaftswunder.ftd.de\/2012\/09\/25\/marktwirtschaft-um-wie-viel-prozent-verteuern-sich-eigentlich-bahntickets-wirklich\/\">hier noch einmal auf einen Artikel<\/a> aus dem September dieses Jahres hingewiesen, der die Angabe der &bdquo;durchschnittlichen Preiserh&ouml;hung&ldquo; kritisch hinterfragt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ich und er<\/strong><br>\nOskar Lafontaine und Gerhard Schr&ouml;der: H&ouml;chste Zeit, dass sich die zwei Kontrahenten aussprechen. Doch zum Treffen kam nur einer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sz-magazin.sueddeutsche.de\/drucken\/text\/39041\">S&uuml;ddeutsche Magazin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Einverstanden mit Ruinen<\/strong><br>\nWie hat man doch die Inszenierung der DDR-Eliten immer bel&auml;chelt. War da die Nomenklatura versammelt, war es das reinste Geklatsche und Gewinke. Feierlichkeit lag in der Luft, einstudiertes Sendungsbewusstsein wurde abgehalten, Loblieder angestimmt. Nichts konnte die Festlichkeit tr&uuml;ben, alles war im Butter, die politischen Ziele schon jetzt oder bald erreicht, man war auf einem guten Weg, Es entwickelt sich, Genossen! [&hellip;]<br>\nLetzte Woche fand der Bundesparteitag der CDU statt.<br>\nAlte und junge Parteimitglieder l&auml;chelten um die Wette. Alle waren sich halbwegs einig. Man sei auf einem guten Weg. Es entwickelt sich, Kollegen! Gewinkt wurde auch. Geklatscht ohne Unterlass.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2012\/12\/einverstanden-mit-ruinen.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wahlversprechen schon gebrochen<\/strong><br>\n&bdquo;Wir lassen uns nicht die Rendite der Reformpolitik der Regierung Schr&ouml;der stehlen&hellip; Wir sind es gewesen, die damals dieses Land vorangebracht haben!&ldquo; Lobeshymnen auf die Agenda 2010 sind f&uuml;r Peer Steinbr&uuml;ck die Grundlage seiner Politik.<br>\n&bdquo;Rendite&ldquo;! Was f&uuml;r eine Begriffswahl. Ja, in der der Tat ist die Rendite der Unternehmer explodiert. Die Profite sind seit 2000 um 30 Prozent hochgeschnellt, die Reall&ouml;hne jedoch um f&uuml;nf Prozent gesunken.<br>\nSteinbr&uuml;ck beklagt, dass die Menschen &bdquo;verunsichert und orientierungslos sind &hellip; durch eine Finanz- und Bankenkrise, die ihren Glauben &hellip; in eine Soziale Marktwirtschaft ersch&uuml;ttert haben.&ldquo; Aber es waren doch die SPD-Finanzminister Eichel und Steinbr&uuml;ck, die den Finanzzo-ckern und Heuschrecken den roten Teppich ausgerollt haben.<br>\nSteinbr&uuml;ck beklagt, dass &bdquo;Arbeit immer weiter entwertet wird. &hellip; Die Menschen m&uuml;ssen im-mer gebildeter sein, immer mobiler, immer flexibler &hellip; und kriegen auch immer weniger Lohn.&ldquo; Aber es waren doch SPD und Gr&uuml;ne, die den Arbeitsmarkt dereguliert haben, die Leiharbeit, Befristungen, frauendiskriminierende Minijobs und vor allem die Knechtung der Menschen durch Hartz IV eingef&uuml;hrt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.michael-schlecht-mdb.de\/wahlversprechen-schon-gebrochen.html\">Michael Schlecht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Freispruch f&uuml;r Journalisten im Sachsensumpf-Prozess<\/strong><br>\nDas Landgericht Dresden entlastet zwei Reporter, die &uuml;ber Verdacht der Korruption und der Bildung krimineller Netzwerke berichtet hatten. Sie sollten Geldstrafen zahlen. [&hellip;]<br>\nDamit folgte die Strafkammer der Forderung der Verteidigung. Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Pl&auml;doyer zuvor Geldstrafen von je 6.000 Euro wegen &uuml;bler Nachrede und Verleumdung gefordert.<br>\nDie 37 und 42 Jahre alten freiberuflichen Journalisten hatten 2008 &uuml;ber den sogenannten Sachsensumpf berichtet. F&uuml;r einen ZEIT-ONLINE-Beitrag aus Sachsen hatten sie wegen &uuml;bler Nachrede eine Geldstrafe von je 2.500 Euro Strafe erhalten. In dem Bericht ging es um den Verdacht krimineller Netzwerke und der Bestechung in Leipzig Anfang der 1990er Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2012-12\/sachsensumpf-journalisten-freispruch\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Andrew Gowers w&uuml;tend auf Handelsblatt-Chef<\/strong><br>\nFTD-Gr&uuml;ndungschefredakteur Andrew Gowers will nach MEEDIA-Informationen nie wieder f&uuml;r das Handelsblatt schreiben. Ausgerechnet am ersten FTD-&ldquo;losen&rdquo; Tag erschien am Montag im Handelsblatt ein Meinungsst&uuml;ck von Gowers. HB-Chef Gabor Steingart k&uuml;ndigte Ende vergangener Woche an, Gowers werde &ldquo;k&uuml;nftig bei uns schreiben&rdquo;. Gowers soll &uuml;ber diese Eigenwerbung not amused sein. Irref&uuml;hrend und geschmacklos seien die &Auml;u&szlig;erungen, soll der langj&auml;hrige FT-Mann gegen&uuml;ber ehemaligen Mitstreitern gesagt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/print\/andrew-gowers-wuetend-auf-handelsblatt-chef\/2012\/12\/10.html\">Meedia<\/a>\n<p><strong>Dazu: Statement der FTD<\/strong><br>\nHandelsblatt-Chefredakteur Gabor Steingart hat angek&uuml;ndigt, dass zwei ehemalige FTD-Chefredakteure k&uuml;nftig f&uuml;r sein Blatt schreiben.<br>\nWir haben bei den Betreffenden mal nachgefragt: Christoph Keese, heute Cheflobbyist von Axel Springer, wei&szlig; von seinem Gl&uuml;ck noch gar nichts. Und FTD-Gr&uuml;ndungschefredakteur Andrew Gowers hat auch nicht wirklich vor, im Handelsblatt fortan als regelm&auml;&szlig;iger Autor auf<br>\nzutreten. Hier sein Statement im O-Ton:<br>\n&bdquo;I am writing one piece for HB about a subject I feel strongly about &ndash; Britain and Europe &ndash; as commissioned by Torsten Riecke (Anmerkung der Ex-Redaktion: Torsten Riecke ist Kommentarchef des Handelsblatt).<br>\nI just sent Steingart a note complaining about his tasteless, poorly-judged and misleading remarks and saying I will never write a column for his shit, declining newspaper! You can tell that to the colleagues too.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/photo.php?fbid=10151356410069274&amp;set=a.347224754273.187398.101087684273&amp;type=1&amp;theater\">FTD Facebook<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Dies ist eine weitere Episode der unendlichen Serie &bdquo;Fremsch&auml;men mit Gabor Steingart&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Ein Wunder! Willy-Brandt-Statue weint w&auml;hrend Steinbr&uuml;cks Kandidatenk&uuml;r<\/strong><br>\nBerlin, Hannover (dpo) &ndash; Offenbar sind Statuen der Jungfrau Maria nicht die einzigen Kunstwerke, die Emotionen zeigen. Besucher des Willy-Brandt-Hauses in Berlin staunten am Sonntag nicht schlecht, als die &uuml;berlebensgro&szlig;en Bronzeskulptur des ehemaligen Bundeskanzlers pl&ouml;tzlich zu weinen begann &ndash; und zwar exakt in dem Moment, als Peer Steinbr&uuml;ck beim Sonderparteitag in Hannover offiziell zum Kanzlerkandidaten der Sozialdemokraten gek&uuml;rt wurde. Ein Angestellter des Willy-Brandt-Hauses sagte dem Postillon, dass dies kein ungew&ouml;hnlicher Anblick sei. Die Statue des ehemaligen Berliner B&uuml;rgermeisters, Au&szlig;enministers und Bundeskanzlers sei in der Vergangenheit schon mehrfach in Tr&auml;nen ausgebrochen &ndash; etwa als Gerhard Schr&ouml;der die Agenda 2010 ausrief oder als Frank-Walter Steinmeier zum Spitzenkandidaten f&uuml;r die Bundestagswahl 2009 gek&uuml;rt wurde; zudem weine die drei Meter vierzig hohe Skulptur praktisch jedesmal, wenn Andrea Nahles den Mund aufmacht. Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel ist &uuml;berzeugt, dass es sich bei der Fl&uuml;ssigkeit, die immer wieder aus den Augen der Statue l&auml;uft, nur um Tr&auml;nen der Freude handeln kann. &bdquo;W&uuml;rde Brandt heute noch leben, er w&auml;re sicher stolz auf das, was wir aus seinem politischen Erbe gemacht haben&ldquo;, so Gabriel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2012\/12\/ein-wunder-willy-brandt-statue-weint.html#more\">Der Postillon<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-15418","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15418","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15418"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15418\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15422,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15418\/revisions\/15422"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15418"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15418"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15418"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}