{"id":154183,"date":"2026-07-24T16:45:00","date_gmt":"2026-07-24T14:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154183"},"modified":"2026-07-24T16:47:53","modified_gmt":"2026-07-24T14:47:53","slug":"hinweise-des-tages-ii-734","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154183","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154183#h01\">Das Schlachtfeld in unseren K&ouml;pfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154183#h02\">Burnham treibt Gro&szlig;britannien noch tiefer in den Krieg gegen Russland und den Iran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154183#h03\">Die Wasserpegelpanik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154183#h04\">Russischer Geheimdienst: Deutschland k&ouml;nne &bdquo;innerhalb eines Jahres eine funktionsf&auml;hige Atomwaffe bauen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154183#h05\">Die Kapitalrente als Kapitalmarkt- und Wachstumsprojekt? Eine Antwort an Jens S&uuml;dekum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154183#h06\">F&ouml;rderung beruflicher Weiterbildung in der Grundsicherung: Jobcenter beklagen unterschiedliche Hindernisse. Und selbst hier wieder: das sozialpolitische Krankheitsbild der Verschiebebahnh&ouml;fe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154183#h07\">Der IWF empfiehlt Europa ein Harakiri-Programm, ignoriert aber die viel h&ouml;here Staatsverschuldung der USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154183#h08\">&raquo;Widerstand ist legitim, aber nicht jedes Mittel ist rational oder produktiv&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154183#h09\">Strategisches Dilemma: Streit in der polnischen PiS<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154183#h10\">USA blasen zum globalen &ldquo;Krieg gegen den Kommunismus&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154183#h11\">Corona aus Sicht eines Lokalredakteurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154183#h12\">Burda Media stellt sich neu auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154183#h13\">Die &Uuml;berwachungsparanoia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154183#h14\">Datensch&uuml;tzerin &uuml;ber Geheimdienstreform: Der BND r&uuml;stet auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154183#h15\">Fast jedes zweite Freibad ist sanierungsbed&uuml;rftig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154183#h16\">Zu guter Letzt: Klimaanlage kaputt? Einsatz f&uuml;r Minenjagdboot vorerst beendet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das Schlachtfeld in unseren K&ouml;pfen<\/strong><br>\nF&uuml;hrende Vertreter Deutschlands und der NATO setzen vieles daran, die Wahrnehmung und das Denken der Massen zu kontrollieren &mdash; mit Erfolg.<br>\nWestliche B&uuml;ndnisse wie die NATO oder die EU sind immer vorne mit dabei, wenn es darum geht, vor Desinformation zu warnen. Diese geht selbstredend immer von den anderen aus. Man selbst pr&auml;sentiert sich mit wei&szlig;er Weste und westlichen Werten &mdash; ganz anders als die Machthaber im Osten, allen voran Wladimir Putin. Bei genauerer Betrachtung stellt man ironischerweise fest, dass auch dieses Narrativ durch ein geh&ouml;riges Ma&szlig; an Desinformation getragen wird. Russland sei nicht friedens- oder verhandlungsf&auml;hig, w&uuml;rde jedes Entgegenkommen als Schw&auml;che interpretieren. Nicht durch Logik oder Beweise dringt das in die K&ouml;pfe der Menschen, sondern durch fortw&auml;hrende Wiederholung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/das-schlachtfeld-in-unseren-kopfen\">Wolfgang Bittner auf Manova<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Schrankenlose Mobilmachung<\/strong><br>\nDie Kriegsvorbereitung wird auch auf rechtlichem Gebiet vorangetrieben. Daf&uuml;r sollen Teile des Notstandskompromisses von 1968 gekippt werden. Eine Analyse der aktuellen Pl&auml;ne der Bundesregierung.<br>\nVersuch der Manipulation von Wahlen und &ouml;ffentlicher Meinung, Propaganda, Provokation, Desinformation, Einsch&uuml;chterung, Spionage, Sabotage, Luftraumverletzung durch Drohnen und Kampfflugzeuge, Auftragsmorde, die Verfolgung im Ausland lebender Oppositioneller. &laquo; Die Liste angeblich russischer Angriffe, die Martin J&auml;ger, der Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND), im Oktober 2025 im Bundestag pr&auml;sentierte, war so lang wie sein Fazit eindeutig: &raquo;Unser Gegner kennt keine Rast- und Ruhezeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/526436.militarisierung-schrankenlose-mobilmachung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Burnham treibt Gro&szlig;britannien noch tiefer in den Krieg gegen Russland und den Iran<\/strong><br>\nNur zwei Tage nach seinem Amtsantritt als neuer Premierminister von Gro&szlig;britannien hat Andy Burnham den britischen Imperialismus noch tiefer in die beiden gro&szlig;en geopolitischen Konflikte hineingezogen. So &uuml;berraschend ist das allerdings nicht: Die Geschichte zeigt, dass Gro&szlig;britannien schon immer versucht hat, Russland zu schaden und zu schw&auml;chen. Man denke nur schon an den Krimkrieg 1853 &ndash; 1856, wo Gro&szlig;britannien im Krieg gegen das christliche Russland sogar mit dem Osmanischen Reich zusammenarbeitete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/burnham-treibt-grossbritannien-noch-tiefer-in-den-krieg-gegen-russland-und-den-iran\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Wasserpegelpanik<\/strong><br>\nDie Bew&auml;sserungsrestriktionen in M&uuml;nchen sind weit mehr als der ideologische Alleingang eines gr&uuml;nen B&uuml;rgermeisters &mdash; sie sind der lokale Vorgeschmack auf die n&auml;chste gro&szlig;e, weltweite Agenda, die seit 2026 ausgerollt wird: Wasser.<br>\nWasser ist das neue Corona. In M&uuml;nchen wird derzeit wie unter dem Brennglas sichtbar, was schon dieses Jahr global ausgerollt werden soll: die &mdash; k&uuml;nstliche &mdash; Verknappung von Wasser beziehungsweise die Behauptung desselbigen. W&auml;hrend das inzwischen gr&uuml;n besetzte Rathaus mit dem Verweis auf Pegelst&auml;nde und t&auml;gliche Gesamtwasserverbrauchszahlen einen Notstand begr&uuml;nden m&ouml;chte, lassen sich diese Behauptungen mit &ouml;ffentlich einsehbaren Daten sowie dem Heranziehen &auml;lterer Medienberichte unmittelbar und mit Leichtigkeit widerlegen. Obendrein entbehrt die restriktiv verordnete und strafbewehrte Wassersparaufforderung nicht einer gewaltigen und doch so altbekannten Doppelmoral. Denn w&auml;hrend der M&uuml;nchner beim Z&auml;hneputzen den Wasserhahn nicht zu lange laufen lassen soll, ist die bayerische Landeshauptstadt seit Jahren der Hotspot f&uuml;r ausgesprochen wasserverbrauchsintensive Industrien wie etwa R&uuml;stung und KI.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-wasserpegelpanik\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Russischer Geheimdienst: Deutschland k&ouml;nne &bdquo;innerhalb eines Jahres eine funktionsf&auml;hige Atomwaffe bauen&ldquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung unter Kanzler Merz will Deutschland aus der Abh&auml;ngigkeit von den USA zur nuklearen Abschreckung durch &bdquo;nukleare Teilhabe&ldquo; zu l&ouml;sen und unter den nuklearen Schirm Frankreichs r&uuml;cken, um &bdquo;in der Abschreckung einen neuen gemeinsamen Weg&ldquo; zu gehen. Die &bdquo;strategische Zusammenarbeit&ldquo; beider L&auml;nder solle vertieft werden, sagte Merz nach dem Treffen des Deutsch-Franz&ouml;sischen Ministerrats am 17. Juli in Br&uuml;hl. Geplant ist die Einrichtung einer &bdquo;strategischen Steuerungsgruppe&ldquo;. Macron spricht von &bdquo;erweiterte Abschreckung&ldquo; und lobte Deutschland, das Teil der &bdquo;Vorreiterrolle in der strategischen nuklearen Abschreckung&ldquo; sei.<br>\nIm Herbst soll die Bundeswehr erstmals an einer &Uuml;bung der franz&ouml;sischen Nuklear-Streitkr&auml;fte teilnehmen. Eifrig wird versichert, dass man an der Abschreckung durch die Nato und damit durch die USA festhalte. N&auml;heres &uuml;ber die strategische Kooperation wurde aber nicht ge&auml;u&szlig;ert, also ob Deutschland beispielsweise eine Art nuklearer Teilhabe mit franz&ouml;sischen Atomwaffen anstrebt. Klar scheint zu sein, dass der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Macron die vollst&auml;ndige Kontrolle behalten will, was die Zusammenarbeit allerdings nach den Wahlen mit einer vielleicht von Le Pen gef&uuml;hrten Regierung erschweren d&uuml;rfte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/russischer-geheimdienst-deutschland-koenne-innerhalb-eines-jahres-eine-funktionsfaehige-atomwaffe-bauen\/\">Florian R&ouml;tzer im Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Kapitalrente als Kapitalmarkt- und Wachstumsprojekt? Eine Antwort an Jens S&uuml;dekum<\/strong><br>\nJens S&uuml;dekum ist einer der prominentesten &Ouml;konomen des Landes und Chefberater von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil. Wenn er die Rentenpolitik der Koalition einordnet, lohnt es sich deshalb, genau hinzusehen. In einem aktuellen Beitrag im Handelsblatt vom 22. Juli 2026 zeichnet er ein gro&szlig;es Bild: Die Kapitalrente, deren Einf&uuml;hrung die Koalition im Zuge der Empfehlungen der Alterssicherungs-kommission angek&uuml;ndigt hat, sei weit mehr als eine Rentenreform. Sie sei ein St&uuml;ck Wachstumspolitik.<br>\nSo weit ist die Politik allerdings noch nicht. Der Koalitionsausschuss hat angek&uuml;ndigt, die 33 Empfehlungen vollst&auml;ndig und z&uuml;gig umzusetzen; Ziel ist der Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens bis Ende 2026. Ein Gesetz &uuml;ber die Kapitalrente gibt es bislang nicht. Auch die Fr&uuml;hstartrente ist noch kein geltendes Recht; f&uuml;r sie liegt seit dem 22. Juli ein Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums vor. Politisch ist der Weg vorgezeichnet, rechtlich und institutionell bleibt vieles offen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arnogottschalk1.substack.com\/p\/die-kapitalrente-als-kapitalmarkt\">Arno Gottschalk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>F&ouml;rderung beruflicher Weiterbildung in der Grundsicherung: Jobcenter beklagen unterschiedliche Hindernisse. Und selbst hier wieder: das sozialpolitische Krankheitsbild der Verschiebebahnh&ouml;fe<\/strong><br>\nH&auml;ufig passen die Qualifikationen und beruflichen F&auml;higkeiten von Arbeitslosen nicht zu den Anforderungen ausgeschriebener Stellen. Das gilt besonders in der Grundsicherung (SGB II). Dann bietet es sich bei einem Teil der Betroffenen an, mit Hilfe einer beruflichen Weiterbildungsma&szlig;nahme (wieder) den Anschluss herzustellen.<br>\n&raquo;Jobcenter k&ouml;nnen die Weiterbildung von Leistungsberechtigten durch entsprechende Ma&szlig;nahmen f&ouml;rdern und so deren langfristige Integrationschancen verbessern. Darunter fallen sowohl k&uuml;rzere Qualifizierungen wie ein Lkw-F&uuml;hrerschein oder ein Computerkurs als auch solche, die zu einem Berufsabschluss f&uuml;hren.&laquo;<br>\n&raquo;Doch eine aktuelle Befragung der Jobcenter zeigt: Fehlende Vorkenntnisse auf Seiten der Leistungsberechtigten, knappe Haushaltsmittel und fehlende Teilzeitangebote sind Hindernisse auf dem Weg zur Weiterbildungsteilnahme.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2026\/07\/23\/berufliche-weiterbildungsfoerderung-im-sgb-ii\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der IWF empfiehlt Europa ein Harakiri-Programm, ignoriert aber die viel h&ouml;here Staatsverschuldung der USA<\/strong><br>\nKluge Autoren wie Michael Sauga vom Spiegel bemerken sofort, wenn es Ernst wird: Europa braucht jetzt Austerit&auml;t. F&auml;hrt Europa nicht sofort ein Austerit&auml;tsprogramm, ist es verloren. Europa muss auf Teufel komm raus sparen. Am besten w&auml;re ein Austerit&auml;tsprogramm &agrave; la Schr&ouml;der Agenda. Das nennt der Spiegel &bdquo;Politik ohne Geld&ldquo;. &Uuml;bersetzt bedeutet es allerdings Betrug an den Nachbarn, genannt wird es Merkantilismus.<br>\nDer Spiegel-Autor ist aber nur der Bote. Er wei&szlig; das alles so genau, weil er die j&uuml;ngsten Empfehlungen des Internationalen W&auml;hrungsfonds f&uuml;r Europa gelesen hat. In einer 70 Seiten langen Studie hat die Organisation in Washington den Europ&auml;ern ins Stammbuch geschrieben, wie man intelligent konsolidiert.<br>\nLeider ist die Theorie hinter der Studie so unterirdisch schlecht, dass man sich fragt, wie es m&ouml;glich ist, dass eine Institution, die von den Mitgliedsl&auml;ndern mit viel Geld ausgestattet wird und die besten &Ouml;konomen der Welt anheuern kann, in der Lage ist, solch einen Stuss zu produzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/07\/24\/der-iwf-empfiehlt-europa-ein-harakiri-programm-ignoriert-aber-die-viel-hoehere-staatsverschuldung-der-usa\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&raquo;Widerstand ist legitim, aber nicht jedes Mittel ist rational oder produktiv&laquo;<\/strong><br>\nDer Angriff des 7. Oktobers basierte auf einer katastrophalen Fehleinsch&auml;tzung, sagt Nahost-Experte Gilbert Achcar. Im Gespr&auml;ch &uuml;ber sein neues Buch &raquo;Der lange Weg nach Gaza&laquo; analysiert er die Zerst&ouml;rung Pal&auml;stinas und den Bankrott der liberalen Weltordnung.<br>\nGilbert Achcar ist emeritierter Professor f&uuml;r Entwicklungsstudien und internationale Beziehungen an der SOAS, University of London. Als einer der renommiertesten Kenner der Region analysiert er seit Jahrzehnten die geopolitischen Verh&auml;ltnisse des Nahen Ostens. Sein neues Buch Der lange Weg nach Gaza ist im Mai im Brumaire Verlag erschienen. Darin ordnet er den Angriff der Hamas vom 7. Oktober und den darauffolgenden V&ouml;lkermord historisch ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/gaza-israel-palaestina-achcar-weltordnung-genozid\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Strategisches Dilemma: Streit in der polnischen PiS<\/strong><br>\nWar es ein Showdown oder eine riesenhafte Schaumschl&auml;gerei, was sich da am Donnerstag in der Zentrale der Kaczy&#324;ski-Partei PiS in Warschau abspielte? War dieses Gespr&auml;ch zwischen Parteichef Jaros&#322;aw Kaczy&#324;ski und seinem fr&uuml;heren Regierungschef Mateusz Morawiecki die letzte Chance? Letzterer hat vor einigen Wochen einen um seine Person konzentrierten Verein namens &raquo;Entwicklung plus&laquo; (Rozw&oacute;j plus) ins Leben gerufen, der nach eigenem Anspruch die &raquo;Programmarbeit der Partei auffrischen&laquo; und diese &raquo;f&uuml;r neue Milieus &ouml;ffnen&laquo; wolle. Damit kam er freilich bei Kaczy&#324;ski &uuml;berhaupt nicht gut an: Der hasst zwar den Kommunismus wie die Pest, aber seinen Lenin hat er schon studiert. Also lie&szlig; er das von ihm kontrollierte &raquo;Pr&auml;sidium des Politischen B&uuml;ros&laquo; (das hei&szlig;t wirklich so) einen Beschluss fassen, der jede Art von fraktioneller T&auml;tigkeit innerhalb der PiS als parteisch&auml;digend und spalterisch verurteilte und allen, die sich an solchen Aktivit&auml;ten beteiligen, mit dem Ausschluss aus der Partei drohte. Genauer: Wer sich an solchen Aktivit&auml;ten beteilige, schlie&szlig;e sich selbst aus der Partei aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/526630.strategisches-dilemma.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>USA blasen zum globalen &ldquo;Krieg gegen den Kommunismus&rdquo;<\/strong><br>\nDie US-Regierung wittert mal wieder die kommunistische Weltverschw&ouml;rung: Unter Kubas Kommando operieren angeblich China, Russland, Iran und linke Kleingruppen in aller Welt gegen ihr Imperium. Der &ldquo;Mitt&auml;terschaft&rdquo; Verd&auml;chtige will sie global als Terroristen jagen &ndash; mit deutscher Hilfe. (&hellip;)<br>\nMan sollte das nicht als blo&szlig;en Wahn abtun, denn die US-Regierung meint das wirklich ernst. Sie will nicht nur die linke Opposition im eigenen Land ausschalten, sondern auch in Deutschland. Rubio verk&uuml;ndete offen, dass er diese dort f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;te Gefahr h&auml;lt &ndash; beklatscht von deutschen Politikern und Beamten. Zu &ldquo;Linksextremisten&rdquo; k&ouml;nnten die USA letztlich jeden erkl&auml;ren, der nicht komplett auf Linie ihrer Regierung ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/286577-usa-blasen-zum-globalen-krieg\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Corona aus Sicht eines Lokalredakteurs<\/strong><br>\nEin St&uuml;ck Aufarbeitung: Ein fr&uuml;herer Lokalredakteur in T&uuml;bingen schaut selbstkritisch auf den Journalismus der Corona-Jahre zur&uuml;ck.<br>\nVolker Rekittke ist ein guter Journalist. Einer, der rausgeht, recherchiert, nachfragt. Einer, der die Narrative der Herrschenden infrage stellt. Trotzdem hat es in der Corona-Zeit gedauert, bis er sich gegen den Mainstream gestellt hat. Es war ein Prozess mit viel Recherche und vielen Fragen. Auch an sich selbst. Nun hat Rekittke, der bis 2024 als Redakteur des Schw&auml;bischen Tagblatts in T&uuml;bingen gearbeitet hat, seine Corona-Geschichte aufgeschrieben. Es ist gleichzeitig ein St&uuml;ck Mediengeschichte und ein St&uuml;ck Aufarbeitung. Ein wichtiges Buch, weil es zum einen den Weg eines Journalisten nachzeichnet, der zun&auml;chst die Ruhe durch den Lockdown gelobt oder &uuml;ber zu wenig Impftermine geschrieben hat. Er war also mittendrin. Und zum anderen zeigt das Buch den Weg aus dieser Mainstream-Blase und zeugt von den Verfehlungen des Journalismus bei Corona und dar&uuml;ber hinaus. Volker Rekittkes Buch ist ehrlich und selbstkritisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/kultur\/corona-aus-sicht-eines-lokalredakteurs\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Burda Media stellt sich neu auf<\/strong><br>\nBurda Media leitet eine umfassende Transformation ein und richtet&#8239;die&#8239;Organisation auf die Anforderungen einer zunehmend von K&uuml;nstlicher Intelligenz gepr&auml;gten Medienwelt aus.<br>\nIn den kommenden 12 bis 18 Monaten soll das Unternehmen schlanker, agiler und schlagkr&auml;ftiger werden. Im Zentrum der Neuaufstellung stehen starke Marken, direkte Kundenbeziehungen und die konsequente Nutzung von KI.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/intern\/intern\/burda-media-stellt-sich-neu-auf_d3bb8c0b-d909-4dd9-8761-aa00f3905349.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die &Uuml;berwachungsparanoia<\/strong><br>\nDer beschlossene Angriff auf Datenschutz und Privatsph&auml;re sch&uuml;rt die Angst vor einem aufziehenden &Uuml;berwachungsstaat &mdash; dabei ist dieser l&auml;ngst Realit&auml;t. Teil 1 von 2.<br>\nDie Aufregung ist gro&szlig;: Die j&uuml;ngst von der Europ&auml;ischen Union (EU) im dritten Anlauf verabschiedete Chat-Kontrolle erhitzt die Gem&uuml;ter ebenso wie der am 22. April 2026 verabschiedete Gesetzesentwurf, der Internetanbieter verpflichtet, IP-Adressen und die zugeh&ouml;rigen Port-Nummern f&uuml;r drei Monate vorsorglich zu speichern. Dabei ist die &Uuml;berwachung und langfristige Speicherung privater Kommunikation im Internet schon seit vielen Jahren traurige Realit&auml;t. Was gerade in der EU und in Deutschland ganz offiziell geschieht, ist nichts anderes als die schrittweise Legalisierung der Massen&uuml;berwachung, welche der &bdquo;Sicherheitsapparat&ldquo; schon seit Jahrzehnten illegal betreibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-uberwachungsparanoia\">Manova<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Das bedeutet die neue Kamera-Pflicht im Auto f&uuml;r uns<\/strong><br>\nAblenkung gilt als Ursache f&uuml;r bis zu 30 Prozent aller Unf&auml;lle in Europa. Eine neue Pflichttechnik in allen Neuwagen soll das &auml;ndern. Das System nennt sich ADDW und soll Leben retten.<br>\n&ldquo;Vision Zero&rdquo; &ndash; Die Europ&auml;ische Union hat sich fest vorgenommen, bis zum Jahr 2038 die Zahl der Verkehrstoten drastisch zu senken. Um der Vision von null Verkehrsopfern m&ouml;glichst nahezukommen, wurden vor Jahren bereits Geschwindigkeitsassistenten in modernen Autos Pflicht, die Alarm geben, wenn eine H&ouml;chstgeschwindigkeit &uuml;berschritten wird.<br>\nZuletzt wurde das Innenraum-&Uuml;berwachungssystem ADDW (Advanced Driver Distraction Warning bzw. Erweitertes Fahrerablenkungswarnsystem) eingef&uuml;hrt, das die Verkehrssicherheit sp&uuml;rbar erh&ouml;hen soll. Die Europ&auml;ische Kommission beruft sich auf Sch&auml;tzungen von Unfallforschern, wonach 10 bis 30 Prozent aller Verkehrsunf&auml;lle in Europa auf Ablenkung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren seien &ndash; allen voran die illegale Smartphone-Nutzung am Steuer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/auto\/bedeutet-kamera-pflicht-auto-42520168\">Web.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dieser Artikel wirkt verharmlosend. Wie bei der Chatkontrolle scheinen auch bei diesem Thema Argumente in den Vordergrund ger&uuml;ckt zu werden, die keine Sorgen vermitteln sollen: Die Unfallvermeidung. Technisch d&uuml;rfte es jedoch m&ouml;glich sein, entsprechende Kamera-Daten an Dritte zu &uuml;bermitteln und sie lange aufzubewahren. Das Auto k&ouml;nnte vom Transportmittel um die Funktion der Datensammlung erg&auml;nzt werden. Eine &uuml;bergriffige Europ&auml;ischen Kommission scheint Gefallen daran gefunden zu haben und erweitert die &Uuml;berwachungsm&ouml;glichkeiten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Datensch&uuml;tzerin &uuml;ber Geheimdienstreform: Der BND r&uuml;stet auf<\/strong><br>\nDie Bundesdatenschutzbeauftragte Specht-Riemenschneider schl&auml;gt wegen der geplanten Geheimdienstreform Alarm. Sie h&auml;lt sie f&uuml;r hochgradig verfassungswidrig.<br>\nW&uuml;rde man die Kritik der Bundesbeauftragten f&uuml;r Datenschutz, Louisa Specht-Riemenschneider, an der geplanten Geheimdienstreform aus Beamtendeutsch in Alltagssprache &uuml;bersetzen, hie&szlig;e das wohl: Seid ihr eigentlich komplett bescheuert und was macht ihr eigentlich beruflich?! Oder inhaltlich zusammengefasst: Die B&uuml;rger*innen werden mit einem komplett aufger&uuml;steten Geheimdienst allein gelassen.<br>\nKanzler Friedrich Merz (CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) wollen gern &bdquo;echte Geheimdienste&ldquo; haben, die nicht nur &uuml;berwachen, sondern auch Aktionen durchf&uuml;hren k&ouml;nnen. Den 700-seitigen Gesetzentwurf will Dobrindt &uuml;ber die Sommerpause durchs Kabinett peitschen, entsprechend kurz sind die Fristen f&uuml;r Stellungnahmen.<br>\nDennoch hat es die von Deutschlands oberster Datensch&uuml;tzerin in sich:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Bundesdatenschutzbeauftragte-ueber-Geheimdienstreform-Seid-ihr-bescheuert\/!6198179\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Fast jedes zweite Freibad ist sanierungsbed&uuml;rftig<\/strong><br>\nDen Freib&auml;dern in Deutschland fehlen Geld und passende F&ouml;rderprogramme. Lediglich ein Viertel der B&auml;der ist laut einer Umfrage in gutem Zustand.<br>\nFast jedes zweite Freibad in Deutschland ist sanierungsbed&uuml;rftig. Das geht aus einer Umfrage des Verbands kommunaler Unternehmen hervor, die der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vorliegt. Als gr&ouml;&szlig;te H&uuml;rde f&uuml;r notwendige Modernisierungen nennen die Betreiber demnach fehlende Finanzierungsm&ouml;glichkeiten und nicht passgenaue F&ouml;rderprogramme.<br>\nEine umfassende Sanierung w&auml;re demnach bei 45 Prozent der Freib&auml;der n&ouml;tig. Das ist im Vergleich zu den Vorjahren ein deutlicher Anstieg:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2026-07\/freibaeder-deutschland-sanierung-umfrage-kommunen-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Klimaanlage kaputt? Einsatz f&uuml;r Minenjagdboot vorerst beendet<\/strong><br>\nDeutschland wollte sich an einem Einsatz zur Sicherung der freien Seefahrt in der Stra&szlig;e von Hormus beteiligen. Nun werden die entsandten Schiffe vorerst zur&uuml;ckgezogen. Ist es ihnen zu hei&szlig;?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/verteidigung-klimaanlage-kaputt-einsatz-fuer-minenjagdboot-vorerst-beendet\/100242543.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Deutschland zieht Marineschiffe wieder ab<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat beschlossen, das Minenjagdboot &ldquo;Fulda&rdquo; und das Versorgungsschiff &ldquo;Mosel&rdquo; aus der Golfregion abzuziehen. Wie das Bundesverteidigungsministerium mitteilte, sollen die beiden Schiffe angesichts der &ldquo;volatilen politischen Lage&rdquo; in den kommenden Tagen aus dem Hafen von Dschibuti ins &ouml;stliche Mittelmeer verlegt werden, wo sie urspr&uuml;nglich stationiert waren. An Bord befinden sich nach Angaben des Ministeriums rund 140 Soldatinnen und Soldaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/id_101357480\/strasse-von-hormus-deutschland-zieht-minen-jagdboot-wieder-ab.html\">t-online<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-154183","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154183","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=154183"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154183\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":154186,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154183\/revisions\/154186"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=154183"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=154183"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=154183"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}