{"id":154256,"date":"2026-07-28T08:39:36","date_gmt":"2026-07-28T06:39:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154256"},"modified":"2026-07-28T08:39:36","modified_gmt":"2026-07-28T06:39:36","slug":"hinweise-des-tages-5147","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154256","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154256#h01\">Feuerfronten: Finanziell ausgetrocknet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154256#h02\">Bundesregierung unter Erkl&auml;rungsdruck: CSD-Anschlag, Nord-Stream-Schweigen und Kabinettsumbau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154256#h03\">Dieser Tag lehrt Sie, Nein zu sagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154256#h04\">Jetzt kommt in der Regierung eine neue Ausnahme von der Schuldenbremse ins Spiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154256#h05\">Jeder achte Mieter lebt &uuml;ber seine Verh&auml;ltnisse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154256#h06\">Das Verfassungsgericht und die Aufnahmeerkl&auml;rung: Die seltsamen Pfade des zweiten Senats <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154256#h07\">St&ouml;renfried beseitigt: Abberufung von IStGH-Chefankl&auml;ger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154256#h08\">&bdquo;Die Welt steht auf einem Pulverfass&ldquo;: Senator bremst Trumps Atomdeal mit Saudi-Arabien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154256#h09\">Angriffe sollen ineffektiv gewesen sein: US-Top-Kommandeur soll Trump Abbruch der Hormus-Bombardierungen empfohlen haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154256#h10\">Libyen: Stromausf&auml;lle, eskalierende Proteste und der Bitcoin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154256#h11\">Die Kurden und die neue &laquo;Sicherheitsarchitektur&raquo; im Nahen Osten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154256#h12\">&bdquo;Kakerlaken&ldquo;-Proteste in Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154256#h13\">&Ouml;konom warnt vor KI-Folgen: Staaten setzen eher auf Repression als auf Umverteilung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154256#h14\">Entwicklungshilfeministerium will nicht offenlegen, was es mit Milliarden Euro Steuergeld anstellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154256#h15\">Kuba beginnt &uuml;berlebenswichtige Reformen: Nicht wegen, sondern trotz der Blockade<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Feuerfronten: Finanziell ausgetrocknet<\/strong><br>\nK&uuml;rzungen beim Etat f&uuml;r den Waldbrandschutz verhindern bessere Feuerbek&auml;mpfung in Spanien. In S&uuml;dfrankreich breiten sich die Br&auml;nde derweil weiter aus<br>\nDie Menschen in der Region Madrid und in der benachbarten Provinz &Aacute;vila erleben derzeit Waldbr&auml;nde von einem beispiellosen Ausma&szlig;. Rund 77.000 Hektar sind dort inzwischen verbrannt, etwa 100.000 Menschen mussten ihre H&auml;user verlassen. Nach Angaben der milit&auml;rischen Katastrophenschutzeinheit UME seien die Br&auml;nde seit Sonntag jedoch nicht mehr au&szlig;er Kontrolle.<br>\nObwohl der Klimawandel zu immer heftigeren Waldbr&auml;nden f&uuml;hrt, scheint die konservative Re&shy;gionalregierung der Autonomen Gemeinschaft Madrid auf die Idee gekommen zu sein, ausgerechnet bei der Waldbrandpr&auml;vention zu sparen. Wie die Onlinezeitung eldiario.es am Sonntag berichtete, sollen die Pr&auml;ventionsma&szlig;nahmen praktisch halbiert worden sein. Konkret hei&szlig;t es in dem Bericht: &raquo;Die Waldbrandbek&auml;mpfer der Autonomen Gemeinschaft Madrid erkl&auml;rten, sie m&uuml;ssten inzwischen mit nur noch f&uuml;nf Einsatzkr&auml;ften pro Einheit arbeiten, w&auml;hrend es im vergangenen Sommer noch sieben gewesen seien.&laquo;<br>\nDas ist einer der Gr&uuml;nde, warum am Sonnabend rund 60 Feuerwehrleute zu einer kleinen Kundgebung zusammenkamen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/526750.feuerfronten-finanziell-ausgetrocknet.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bundesregierung unter Erkl&auml;rungsdruck: CSD-Anschlag, Nord-Stream-Schweigen und Kabinettsumbau<\/strong><br>\nZur T&ouml;tung des mutma&szlig;lichen CSD-Attent&auml;ters bleibt die Bundesregierung vage, bei Nord Stream mauert das Kanzleramt &ndash; und bei Au&szlig;enminister Wadephul wird es pl&ouml;tzlich satirisch. [&hellip;]<br>\nAuch der Kabinettsumbau bot in der BPK ein aufschlussreiches Bild der Berliner Regierungskommunikation. Regierungssprecher Kornelius bem&uuml;hte sich, die Personalrochade als nahezu zwangsl&auml;ufige Folge des R&uuml;cktritts von Jens Spahn darzustellen: Dieser habe eine &bdquo;Kette von Folgeentscheidungen&ldquo; ausgel&ouml;st, die der Kanzler auf das &bdquo;kleinstm&ouml;gliche Ma&szlig;&ldquo; reduziert habe. Zugleich erkl&auml;rte derselbe Sprecher jedoch, der Kanzler habe ohnehin schon seit l&auml;ngerem dar&uuml;ber nachgedacht, nach gut einem Jahr Regierungszeit &bdquo;Nachjustierungen im Kabinett&ldquo; vorzunehmen. Genau hierin liegt der Widerspruch: Entweder war der Umbau prim&auml;r reaktive Krisenbew&auml;ltigung nach einer Vakanz &ndash; oder aber Ausdruck eines schon l&auml;nger vorbereiteten politischen Kurses. Beides gleichzeitig zu behaupten, wirkt weniger wie eine stringente Erkl&auml;rung als wie der Versuch, Improvisation im Nachhinein als Plan erscheinen zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/bundesregierung-unter-erklaerungsdruck-csd-anschlag-nordstream-schweigen-und-kabinettsumbau-10236743\">Florian Warweg in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Dieser Tag lehrt Sie, Nein zu sagen<\/strong><br>\nDie Lehre des Widerstands und die Verantwortung der Soldaten in der Demokratie: Rede zum Feierlichen Gel&ouml;bnis der Bundeswehr am 20. Juli 2026 im Bendlerblock in Berlin.<br>\nDass die Bundeswehr ihr Feierliches Gel&ouml;bnis am 20. Juli begeht, ist keine Selbstverst&auml;ndlichkeit. Denn dieser Tag steht nicht etwa f&uuml;r den Gehorsam, der in einer Armee jeden Tag einge&uuml;bt wird. Der 20. Juli steht daf&uuml;r, dass man Widerstand leisten muss, wenn Diensterf&uuml;llung ein Verbrechen ist. Dass jungen Menschen gleichsam mit dem Tag ihres Eintritts in die milit&auml;rische Laufbahn die Tugend des Neinsagens nahegebracht wird, w&auml;re in kaum einer anderen Armee vorstellbar und war auch bei der Gr&uuml;ndung der Bundeswehr noch undenkbar. Denn die Attent&auml;ter des 20. Juli 1944, die wir heute gemeinsam ehren, galten den meisten B&uuml;rgern der jungen Bundesrepublik noch als Verr&auml;ter. Und mochten sich die Gr&uuml;nderv&auml;ter der Bundeswehr auch glaubhaft auf das Erbe des 20. Juli berufen, waren doch viele der neuen Soldaten bis zum bitteren Schluss der Wehrmacht treu geblieben. Sie taten sich schwer, sich pl&ouml;tzlich in der Nachfolge von Claus Schenk Graf von Stauffenberg zu sehen. Wie schwierig der Bruch mit der eigenen Vergangenheit war, zeigte der Streit um die Wehrmachtsausstellung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/navid-kermanis-rede-zum-geloebnis-der-rekruten-im-bendlerblock-201048909.html\">FAZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Rede zum Gel&ouml;bnis der Bundeswehr: &bdquo;&hellip; wird es Ihre Pflicht sein, den Befehl zu verweigern&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154216\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Jetzt kommt in der Regierung eine neue Ausnahme von der Schuldenbremse ins Spiel<\/strong><br>\nEs geht um hohe Milliarden-Betr&auml;ge: Auch die zivile Ukraine-Hilfe soll auf Kredit finanziert werden, fordern Au&szlig;enminister Wadephul (CDU) und Entwicklungsministerin Radovan (SPD). Wie kommt das bei den Haushaltspolitikern der Koalition an? [&hellip;]<br>\nDie Bundesministerin f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Reem Alabali Radovan (SPD), und Au&szlig;enminister Johann Wadephul (CDU) dr&auml;ngen n&auml;mlich dazu, weitere Kredite aufzunehmen. Bislang fallen neben den Investitionen in die Bundeswehr und in den Katastrophenschutz nur die milit&auml;rischen Unterst&uuml;tzungsleistungen f&uuml;r die Ukraine unter die Ausnahme von den Schuldenregeln. Die beiden Minister wollen nun auch die zivilen Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen f&uuml;r die Ukraine unter die &bdquo;Bereichsausnahme&ldquo; fassen.<br>\n&bdquo;Mit unserer Entwicklungszusammenarbeit konnten allein im letzten Winter mehr als drei Millionen Menschen trotz der schweren Angriffe Russlands weiter mit Energie, mit Strom und W&auml;rme versorgt werden&ldquo;, sagte Radovan der Nachrichtenagentur Reuters. Ihr Ministerium leiste damit einen zentralen Beitrag zur Resilienz der Ukraine: &bdquo;Das ist f&uuml;r mich zivile Sicherheitspolitik. Deshalb sprechen wir innerhalb der Bundesregierung dar&uuml;ber, ob solche Ausgaben f&uuml;r die Ukraine k&uuml;nftig auch unter die Bereichsausnahme fallen k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6a63187fefccf0c0d553790d\/ukraine-hilfen-jetzt-kommt-in-der-regierung-eine-neue-ausnahme-von-der-schuldenbremse-ins-spiel.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Irgendwann muss dem Wohlmeinendsten die Kinnlade runterklappen. Die Bundesregierung k&uuml;rzt in Deutschland alles weg, was nicht niet- und nagelfest ist &ndash; bei der Krankenversicherung, beim Wohngeld, beim Baf&ouml;g, bei der Rente &ndash; und dann mit der unversch&auml;mten Falschbehauptung, es g&auml;be kein Geld mehr. Die Union weigert sich, eine Reform der Schuldenbremse (u. a. zugunsten von Sozialstaat und Bildungseinrichtungen) auch nur zu verhandeln, weil das finanziell unsolide w&auml;re. Aber den Zivil- und Sozialstaat in der Ukraine m&ouml;chte die Bundesregierung aufrechterhalten und ist bereit, genau daf&uuml;r Extra-Schulden an der Bremse vorbei aufzunehmen? Es gibt auch in Deutschland Menschen, die sogar ohne Krieg, aber wegen ihrer Armut nicht genug &ldquo;Energie, [&hellip;] Strom und W&auml;rme&rdquo; haben, und f&uuml;r die ist kein Geld da? Und w&auml;hrend Radovan die normale Entwicklungshilfe z. B. f&uuml;r Afrika zusammenk&uuml;rzt, wird die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine pl&ouml;tzlich unter Entwicklungshilfe subsumiert?<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&Uuml;ber die Probleme der Sozialdemokratie angesichts des sozialen Kahlschlags: Den Kriegskurs ablehnen<\/strong><br>\nDie Liste der aktuellen Angriffe der Bundesregierung auf soziale Errungenschaften der Arbeiterbewegung wird von Woche zu Woche l&auml;nger. Zwar brechen die Zustimmungswerte zu den Parteien der &bdquo;Gro&szlig;en Koalition&ldquo; ein, doch ist sie bislang erfolgreich beim reaktion&auml;r-militaristischen Umbau: Die Deindustrialisierung wird mit Konversion zur Waffenindustrie beantwortet, die K&uuml;rzungen von Sozialleistungen mit der Notwendigkeit der Aufr&uuml;stungsschulden begr&uuml;ndet und der Kriegstaumel mit einer angeblichen Bedrohung aus Moskau. Richtig ist, dass soziale und demokratische Errungenschaften unter Beschuss stehen, jedoch nicht aus Moskau, sondern aus Berlin. Es ist die eigene Regierung, die unter dem Vorwand der &auml;u&szlig;eren Bedrohung den gr&ouml;&szlig;ten Sozialraub in der Geschichte unseres Landes betreibt. Sie kann sich dabei &ndash; bislang &ndash; auf die Unterst&uuml;tzung der SPD und der ihr nahestehenden Gewerkschaftsf&uuml;hrungen st&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/den-kriegskurs-ablehnen-4816565\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Jeder achte Mieter lebt &uuml;ber seine Verh&auml;ltnisse<\/strong><br>\nFast jeder achte Mieter lebt laut Umfrage &uuml;ber seine Verh&auml;ltnisse. Warum der Wunsch nach Wohneigentum gro&szlig; ist und was viele vom Kauf abh&auml;lt.<br>\nMiete und Nebenkosten &uuml;berfordern immer mehr Menschen in Deutschland. Knapp die H&auml;lfte (48,5 Prozent) der 1.109 Mieter, die YouGov f&uuml;r die Postbank repr&auml;sentativ befragt hat, k&ouml;nnen sich ihre Wohnkosten &ldquo;gerade so leisten&rdquo;. Fast jeder achte Mieter (12,2 Prozent) lebt nach eigener Einsch&auml;tzung &uuml;ber seine finanziellen Verh&auml;ltnisse.<br>\nNur noch gut ein Drittel (34,1 Prozent) der Anfang Juli befragten Mieter gaben an, sich ihre Wohnkosten &ldquo;gut leisten&rdquo; zu k&ouml;nnen. Bei der Vergleichsumfrage 2023 sagten dies noch mehr als 44 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/aktuelles\/immobilien\/id_101361156\/hohe-mietkosten-jeder-achte-mieter-lebt-ueber-seine-verhaeltnisse.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Verfassungsgericht und die Aufnahmeerkl&auml;rung: Die seltsamen Pfade des zweiten Senats <\/strong><br>\nDie Tagesschau jubelte schon. &ldquo;Pauschaler Aufnahmestop von Afghanen ist &lsquo;Willk&uuml;r&rsquo;.&rdquo; &Auml;hnlich die Reaktion in einer ganzen Reihe weiterer Medien, die ohnehin stets das von der ehemaligen Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock eingerichtete Visaverteilungsprogramm nach Vorgaben von NGOs verteidigt hatten.<br>\nDas Urteil widerspricht sich aber im Kern selbst. Denn es finden sich darin auch Ausf&uuml;hrungen dar&uuml;ber, unter welchen Bedingungen &uuml;berhaupt eine rechtliche Beziehung zwischen der Bundesrepublik und ausl&auml;ndischen Staatsb&uuml;rgern im Ausland eintreten kann, und best&auml;tigen ganz klar, dass die Aufnahmeerkl&auml;rung, die das Innenministerium die Menschenrechtsliste betreffend gemacht hatte und die nach dem Regierungswechsel zur&uuml;ckgezogen worden war, kein Verwaltungsakt gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin war und auch keinen Rechtsanspruch auf Erteilung eines Visums begr&uuml;ndete.<br>\nUnd dann erfolgt, in den letzten Abs&auml;tzen (ab R 86), die Volte, wenn sie sich auch unauff&auml;llig tarnt:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/286792-verfassungsgericht-und-aufnahmeerklaerung-seltsamen-pfade\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>St&ouml;renfried beseitigt: Abberufung von IStGH-Chefankl&auml;ger<\/strong><br>\nUnd weg ist er. Die Mitgliedstaaten des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) haben am Freitag mit klarer Mehrheit den Chefankl&auml;ger des Den Haager Gerichts, den Briten Karim Khan, seines Amtes enthoben. Das ist ein Erfolg f&uuml;r die Trump-Administration und zugleich nur eine weitere Etappe in der Schlacht, die sie gegen den IStGH f&uuml;hrt. Schon mehrfach hatte sie schwere Sanktionen gegen Funktion&auml;re des Gerichtshofs verh&auml;ngt. &raquo;Wir werden den IStGH niederrei&szlig;en, wenn n&ouml;tig, Stein f&uuml;r Stein&laquo;, hatte US-Au&szlig;enminister Marco Rubio Mitte Juli im Wall Street Journal gedroht. Warum? Nicht nur, weil der IStGH Haftbefehle gegen Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und Exverteidigungsminister Joaw Gallant verh&auml;ngt hat, sondern auch, weil die Forderungen lauter werden, k&uuml;nftig US-Angriffskriege und -Kriegsverbrechen in Den Haag abzuurteilen. Washington fasst dies als offene Kampfansage auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/526751.st%C3%B6renfried-beseitigt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Die Welt steht auf einem Pulverfass&ldquo;: Senator bremst Trumps Atomdeal mit Saudi-Arabien<\/strong><br>\nDer republikanische Senator John Kennedy &auml;u&szlig;erte sich am Sonntag (26. Juli) skeptisch zum neu bekannt gegebenen zivilen Atomabkommen der Trump-Regierung mit Saudi-Arabien. Er stellte sich damit gegen seine Partei, w&auml;hrend sich die Abgeordneten auf die Pr&uuml;fung des Deals vorbereiteten. Kennedys &Auml;u&szlig;erungen folgten auf Pr&auml;sident Donald Trumps Bekanntgabe des Abkommens und dessen anschlie&szlig;ende Aufnahme einer Bedingung. Demnach m&uuml;sse Saudi-Arabien zun&auml;chst die Beziehungen zu Israel normalisieren, bevor der Deal vorankommen k&ouml;nne &ndash; eine Klausel, die partei&uuml;bergreifend Kritik ausgel&ouml;st und Zweifel an der Durchsetzbarkeit im Kongress gen&auml;hrt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/atomdeal-mit-saudi-arabien-republikaner-kennedy-zweifelt-an-trump-zr-94416251.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Angriffe sollen ineffektiv gewesen sein: US-Top-Kommandeur soll Trump Abbruch der Hormus-Bombardierungen empfohlen haben<\/strong><br>\nSeit drei N&auml;chten bombardiert das US-Milit&auml;r den Iran und die Stra&szlig;e von Hormus nicht mehr. Dabei hatte Trump noch erwogen, die Attacken auszuweiten. Offenbar beeinflusste ein Top-Kommandeur ihn ma&szlig;geblich.<br>\nDer oberste US-Kommandeur f&uuml;r den Nahen Osten, Admiral Brad Cooper, soll eine entscheidende Rolle beim vorl&auml;ufigen Abbruch der US-Angriffe auf den Iran und die Stra&szlig;e von Hormus gespielt haben. Wie das US-Portal &bdquo;Axios&ldquo; unter Berufung auf zwei unabh&auml;ngige Quellen berichtet, habe Cooper empfohlen, milit&auml;rische Luftschl&auml;ge rund um die Meerenge einzustellen, weil die Grenze der Wirksamkeit erreicht sei. Damit sollen er und andere Berater Pr&auml;sident Donald Trump entscheidend beeinflusst haben. Nachdem die USA den Iran zwei Wochen lang bombardiert hatten, gab es seit drei N&auml;chten keine Angriffe mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/angriffe-sollen-ineffektiv-gewesen-sein-us-top-kommandeur-soll-trump-abbruch-der-hormus-bombardierungen-empfohlen-haben-15884684.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Libyen: Stromausf&auml;lle, eskalierende Proteste und der Bitcoin<\/strong><br>\nGerade eskalieren im westlichen Libyen die Proteste gegen die st&auml;ndigen Stromausf&auml;lle, die das Land praktisch lahmlegen. In der Hauptstadt Tripolis kam es trotz eines gro&szlig;angelegten Polizeieinsatzes zu Protesten, die K&uuml;stenstra&szlig;e nach Dschanzur wurde mit Erdw&auml;llen blockiert und auf den Stra&szlig;en von al-Chums brannten Reifen. Die Bewegung der Bewohner von Suk al-Dschumaa (Tripolis) k&uuml;ndigten ab Mitternacht die Schlie&szlig;ung von elf Einrichtungen an, darunter f&uuml;nf Ministerien,<br>\nTelekommunikationsunternehmen, Filialen der Zentralbank, das Grundbuchamt, die Elektrizit&auml;tsgesellschaft, die zivile Luftfahrtbeh&ouml;rde und das Pr&auml;sidialamt. Geschlossen wurde auch die Melita &Ouml;l- und Gas-Gesellschaft in az-Zawiya, von der die Green-Stream-Pipeline nach Italien verl&auml;uft. Das Motto lautet: &bdquo;Nieder mit der korrupten Regierung!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/libyen-stromausfaelle-eskalierende-proteste-und-der-bitcoin\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Kurden und die neue &laquo;Sicherheitsarchitektur&raquo; im Nahen Osten<\/strong><br>\nIst die Revolution der demokratischen Bewegung im Iran am Widerstand der T&uuml;rkei gescheitert? Das behauptet zumindest Teheran. Amalia van Gent, eine aufmerksame Beobachterin der Situation im Nahen Osten, hat auch immer die Situation der Kurden im Auge. Hier ihr neuster Bericht.<br>\nDie Offenheit, mit der sich der iranische Au&szlig;enminister Abbas Araghchi am vergangenen Wochenende auf die ersten, dramatischen Kriegstage bezog, hat viele seiner Zuh&ouml;rer &uuml;berrascht. In einem mehr als einst&uuml;ndigen Interview mit dem iranischen Medienvertreter Javad Moghouei enth&uuml;llte er, seine Regierung habe am vierten Kriegstag von den Pl&auml;nen der USA und Israels erfahren, im Nordwesten des Iran eine zweite, kurdische Front zu er&ouml;ffnen, um damit einen Regimewechsel in Teheran zu beschleunigen. Erst dank dem wirksamen Eingreifen der T&uuml;rkei seien diese Pl&auml;ne zu einer &laquo;Zersplitterung des Iran&raquo; jedoch vereitelt worden, so Araghchi.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-kurden-und-die-neue-sicherheitsarchitektur-im-nahen-osten\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Kakerlaken&ldquo;-Proteste in Berlin<\/strong><br>\nErstmals hat sich in der vergangenen Woche die breite Protestbewegung in Indien nach Deutschland ausgeweitet. In Berlin gingen zahlreiche indische Studierende auf die Stra&szlig;e, um ihre Solidarit&auml;t mit der Protestbewegung in ihrem Herkunftsland zu zeigen und ihren Unmut &uuml;ber Indiens Regierung unter Premierminister Narendra Modi Ausdruck zu verleihen. In Indien waren Proteste gegen ernste Missst&auml;nde im indischen Bildungswesen zu Massenprotesten angewachsen, die sich von der urspr&uuml;nglichen Forderung nach einem R&uuml;cktritt des Bildungsministers &ndash; dieser ist inzwischen erfolgt &ndash; zu Protesten gegen Ministerpr&auml;sident Modi auszuweiten begannen. Sie wurden weitgehend von der Generation Z getragen, beruhen aber auf hoher Jugendarbeitslosigkeit und entsprechend desolaten Zukunftsaussichten f&uuml;r viele. Dass in Berlin indische Studierende auf die Stra&szlig;e gingen, von denen sich die Bundesregierung vor allem eine Deckung des deutschen Fachkr&auml;ftebedarfs erhofft, zeigt, dass sie kein passives Arbeitskr&auml;ftereservoir erh&auml;lt, sondern aktive, selbstbewusste Menschen. Mit der Regierung Modi, gegen die sich ihre Proteste richteten, arbeitet Berlin immer enger zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10495\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&Ouml;konom warnt vor KI-Folgen: Staaten setzen eher auf Repression als auf Umverteilung<\/strong><br>\nEine Studie von US-&Ouml;konom Daron Acemo&#287;lu rechnet vor, wie Regierungen auf drohende Unruhen durch KI-bedingte Ungleichheit reagieren w&uuml;rden. Das Ergebnis: Ab einem bestimmten Automatisierungsgrad wird Unterdr&uuml;ckung f&uuml;r Staaten kosteng&uuml;nstiger als Umverteilung.<br>\nVon der Verbreitung der K&uuml;nstlichen Intelligenz in der Wirtschaft werden wahre Wunder erwartet &ndash; zumindest, wenn man die B&ouml;rsenkurse der KI-Unternehmen als Ma&szlig;stab nimmt. Die Sch&auml;tzungen der kommenden Produktivit&auml;tsgewinne gehen in die Billionen.<br>\nEine steigende Produktivit&auml;t k&ouml;nnte aber auch bedeuten: Millionen Arbeitspl&auml;tze werden entwertet oder &uuml;berfl&uuml;ssig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/ki-oekonom-warnt-staaten-setzen-eher-auf-repression-als-auf-umverteilung-94416512.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein dystopischer Blick in die Zukunft &ndash; aber im Grunde genommen beschreibt es auch die Entwicklung der letzten 45 Jahre, in denen die Umverteilung von unten nach oben immer extremer geworden ist. Man erkl&auml;rt den Arbeitnehmern geduldig, warum man ihren Lohn senken muss und ihre Gesundheitsversorgung nicht garantieren kann&hellip; bis zu dem Punkt gr&ouml;&szlig;erer Unruhen, und dann wird der Staat brutal und repressiv. (Frankreich liefert viele Beispiel, die Gelbwesten und die Proteste gegen die wiederholten Rentenk&uuml;rzungen.) Insofern kein Wunder, dass die EU und u. a. die Politik in Deutschland immer autorit&auml;rer werden, je mehr die Unzufriedenheit &ndash; berechtigter Weise &ndash; w&auml;chst.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Entwicklungshilfeministerium will nicht offenlegen, was es mit Milliarden Euro Steuergeld anstellt<\/strong><br>\nThilo Bode war Gr&uuml;nder und Chef von Foodwatch, zuvor Chef von Greenpeace und zu Beginn seiner Laufbahn Entwicklungshelfer. Beim Versuch festzustellen, was aus seinen damaligen Projekten geworden ist, stie&szlig; er auf unerwartet starken Widerstand. Deshalb klagt er gegen die Geheimniskr&auml;merei das Ministerium f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit. (&hellip;)<br>\nIm Rahmen der Recherche-Reise suchte Bode Kontakt zu den heutigen Mitarbeitern der Gesellschaft f&uuml;r Internationale Zusammenarbeit und der KfW und bat um Interview-Termine. Das KfW-B&uuml;ro in Tunesien lehnte die Anfrage ohne Begr&uuml;ndung ab. Also beantragte Bode im November 2024 nach dem Informationsfreiheitsgesetz Akteneinsicht in die ma&szlig;geblichen Projektberichte. &Uuml;berreicht wurden ihm jedoch nur in wesentlichen Teilen geschw&auml;rzte Unterlagen, aus denen sich weder die mutma&szlig;liche Wirkungslosigkeit der deutschen Hilfe, noch das Gegenteil ablesen l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/bode-klage-gegen-bmz\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kuba beginnt &uuml;berlebenswichtige Reformen: Nicht wegen, sondern trotz der Blockade<\/strong><br>\nStaatskapitalismus, sozialistische Marktwirtschaft, Neue &Ouml;konomische Politik &ndash; ganz gleich, welchen Begriff Anh&auml;nger oder Kritiker der kubanischen Revolution verwenden m&ouml;gen: Es ist klar, dass die in diesem Land vorgeschlagenen Notreformen tiefgreifende Ver&auml;nderungen f&uuml;r das sozialistische System mit sich bringen werden. Am 19. Juni verabschiedete die kubanische Nationalversammlung einstimmig ein umfassendes Paket von 176 wirtschaftlichen Ma&szlig;nahmen, das Premierminister Manuel Marrero den Abgeordneten in einer fast zweist&uuml;ndigen Rede vorgestellt hatte. Das Paket betrifft praktisch alle S&auml;ulen der sozialistischen Wirtschaft: Privateigentum, Marktpreisbildung, Arbeitsrecht, Bankwesen und Investitionen aus dem Ausland. Dies ist ein erster Einblick in eine m&ouml;glicherweise historische Transformation &ndash; doch es bleibt offen, wie und ob diese Ma&szlig;nahmen umgesetzt werden und wer letztendlich davon profitiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/nicht-wegen-sondern-trotz-der-blockade-4816534\/\">unsere zeit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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