{"id":1543,"date":"2006-02-14T19:24:19","date_gmt":"2006-02-14T17:24:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=1543"},"modified":"2006-08-30T15:58:57","modified_gmt":"2006-08-30T13:58:57","slug":"hinweise-des-tages-2-20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1543","title":{"rendered":"Hinweise des Tages (2)"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>So ist wirklich kein Staat zu machen<\/strong><br>\nWer wie Hartmut M&ouml;llring, der Vorsitzende der Tarifgemeinschaft der deutschen L&auml;nder, die Arbeitslosen gegen die Gewerkschaft in Stellung bringen will, der spielt mit falschen Karten.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/hinw_060214.pdf\">Bayerischer Rundfunk [PDF &ndash; 24 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>St&auml;dte f&uuml;rchten US-Investoren<\/strong><br>\nViele St&auml;dte verkauften ihre Infrastruktur an amerikanische Geldgeber &ndash; und m&uuml;ssen jetzt bei jeder Bauma&szlig;nahme Angst vor deren Schadenersatzforderungen haben<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2006\/02\/14\/a0117.1\/textdruck\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Selbstm&ouml;rderischer Kapitalismus<\/strong><br>\nManager jagen viel zu hohen Profitzielen hinterher und bedrohen damit das Wirtschaftssystem. Diese provokative These stellte der franz&ouml;sische &Ouml;konom Patrick Artus in seinem j&uuml;ngsten Bestseller auf. Da langfristige Investitionen normalerweise nicht die geforderten Margen abwerfen k&ouml;nnen, werden sie schlicht unterlassen &ndash; mit verheerenden Folgen f&uuml;r Wachstum und Besch&auml;ftigung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-aktuell.de\/_inc\/_globals\/print.php?client=fr&amp;cnt=804909&amp;ref=\/ressorts\/wirtschaft_und_boerse\/wirtschaft\/\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em>Kommentar: Heiner Flassbeck schrieb zu den hohen Renditeforderungen vor einem Jahr: &bdquo;Es ist sicher nicht unmoralisch, seine Rendite massiv zu steigern, wenn man ein besonders gefragtes neues Produkt entwickelt oder wenn man eine Erfindung macht, mit der vorhandene Produkte viel billiger hergestellt werden k&ouml;nnen. &hellip; Freilich, ob die Deutsche Bank in diese Kategorie von Unternehmen geh&ouml;rt, ist fraglich. Wenn jemand nichts erfindet und erfolgreich vermarktet, also nicht &uuml;berproportional zum gesamtwirtschaftlichen Ergebnis beitr&auml;gt und doch eine weit h&ouml;here Zuwachsrate anstrebt als das eine Prozent mehr, das f&uuml;r alle da ist, dann muss er anderen etwas wegnehmen, um auf den angestrebten Einkommenszuwachs zu kommen.&ldquo;<\/em><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck.de\/pdf\/2005\/20.03.2005\/ACKERMAN.pdf\">[PDF &ndash; 52 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Wie Wolfgang Clement seinen Ruf besch&auml;digt<\/strong><br>\nMit jedem neuen Fall der Kapitalisierung von Polit-Laufbahnen rutscht die Akzeptanz der Politik in der Gesellschaft weiter in den Keller. &ndash; Wolfgang Clement hat in seinen Regierungs&auml;mtern mit dem von ihm durchgesetzten Braunkohle-Vorrang unmittelbare RWE-Interessen bef&ouml;rdert. Das aber disqualifiziert ihn zumindest auf Zeit f&uuml;r die &Uuml;bernahme von &Auml;mtern bei dem Essener Konzern. Dadurch, dass er das bezahlte RWE-Aufsichtsratsmandat dennoch antritt, besch&auml;digt Wolfgang Clement selbst seine politische Leistungsbilanz.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/.bin\/print.php\/berliner-zeitung\/meinung\/526008.html\">Berliner Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/.bin\/print.php\/berliner-zeitung\/politik\/525981.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Kahls Kampf gegen das &ldquo;Opel-Imperium&rdquo;<\/strong><br>\nDer unabh&auml;ngige Betriebsrat Eugen Kahl streitet vor dem Darmst&auml;dter Arbeitsgericht auf Zutritt zum R&uuml;sselsheimer Opelwerk. Das hatte ihn rausgeschmissen. Kahl f&uuml;hlt sich von der IG Metall in eine Falle gelockt &ndash; weil diese Konkurrenz f&uuml;rchtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/.bin\/print.php\/berliner-zeitung\/politik\/525981.html\">TAZ<\/a><\/li>\n<li>In Finnland d&uuml;rfen jetzt auch Polen arbeiten<br>\nAls vierter EU-Staat hebt Finnland Arbeitsbeschr&auml;nkungen f&uuml;r Osteurop&auml;er auf, obwohl die Arbeitslosenrate hoch ist.<br>\nQuelle: TAZ<br>\n<em><br>\nKommentar: Im Unterschied zu Deutschland wird f&uuml;r dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von 3,9 Prozent erwartet. Matti Viialainen, Vorsitzender des Gewerkschaftsdachverbands FFC: &ldquo;Hier entstehen st&auml;ndig neue Arbeitspl&auml;tze, tats&auml;chlich gibt es schon Bereiche mit Arbeitskr&auml;ftemangel.&rdquo;<\/em>\n<\/li>\n<li><strong>Verkalkuliert<\/strong><br>\nW&auml;hrend der Streik bei AEG hoffnungslos eskaliert, darf die Frage gestellt werden, ob sich Elektrolux mit seiner Verlagerungsstrategie nicht verkalkuliert hat. Jedenfalls setzt der koreanische Haushaltsger&auml;te-Konzern gerade einen Kontrapunkt , indem es in Stuttgart das erste Forschungslabor f&uuml;r Haushaltsger&auml;te au&szlig;erhalb Koreas etabliert &ndash; mit der Bemerkung, in der Branche habe man sich viel zu wenig um Innovationen gek&uuml;mmert und nur auf Preiskonkurrenz gesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.f-r.de\/_inc\/_globals\/print.php?client=fr&amp;cnt=804913&amp;ref=\/ressorts\/wirtschaft_und_boerse\/wirtschaft\/\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>B&ouml;ckler Impuls 03\/2006<\/strong><br>\nQuelle: Hans-B&ouml;ckler-Stiftung\n<p>Die R&uuml;ckkehr der Klassengesellschaft<br>\nDass die Armut in Deutschland seit den 70er-Jahren langsam, aber stetig zunimmt, ist vielfach belegt. Experten streiten aber, wer wie lange von Armut betroffen ist. Eine Trendanalyse zeigt: Armut verfestigt sich zunehmend dauerhaft unter Arbeitern.<br>\nZur Quelle 1<br>\nZur Quelle 2 [PDF &ndash; 80 KB]<\/p>\n<p>Therapie mit Nebenwirkungen<br>\nDie Rente mit 67 soll nach dem Willen der Bundesregierung fr&uuml;her kommen als bislang geplant. Faktisch k&uuml;rzt das die zu erwartenden Rentenzahlungen der zuk&uuml;nftigen Rentner. Von der Verl&auml;ngerung der Regelarbeitszeit besonders betroffen: die gering Qualifizierten.<br>\nZur Quelle 1<br>\nZur Quelle 2 [PDF &ndash; 108 KB] \t<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-1543","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1543","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1543"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1543\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1543"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1543"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1543"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}