{"id":154308,"date":"2026-07-29T10:00:33","date_gmt":"2026-07-29T08:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154308"},"modified":"2026-07-29T11:50:08","modified_gmt":"2026-07-29T09:50:08","slug":"breiter-protest-gegen-wissenschaftliche-aufruestung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154308","title":{"rendered":"Breiter Protest gegen \u201ewissenschaftliche\u201c Aufr\u00fcstung"},"content":{"rendered":"<p>Universit&auml;t K&ouml;ln: Bundeskanzler Merz er&ouml;ffnet die private &bdquo;Adenauer School of Government&ldquo;. Sie wird &uuml;ber Umwege vom verschwiegensten Milliard&auml;rs-Clan Deutschlands finanziert. Von <strong>Werner R&uuml;gemer<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nAm 13. Juli er&ouml;ffnete Bundeskanzler Friedrich Merz an der Universit&auml;t K&ouml;ln feierlich die &bdquo;Adenauer School of Government&ldquo;. Von diesem Institut sollen, so der Ehrengast Merz in seinem Festvortrag, &bdquo;k&uuml;nftige F&uuml;hrungskr&auml;fte&ldquo; kommen f&uuml;r &bdquo;die selbstbewusste Neuordnung der Welt&ldquo;, mit der &bdquo;Digitalisierung und Modernisierung unseres Staates, gerade auch unserer kritischen Infrastruktur, in Form der Bef&auml;higung unserer Streitkr&auml;fte&ldquo;.[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]<\/p><p><strong>H&ouml;chste &bdquo;Sicherheits&ldquo;stufe<\/strong><\/p><p>Die Er&ouml;ffnung war eine Veranstaltung der h&ouml;chsten &bdquo;Sicherheits&ldquo;stufe. Der Albertus-Magnus-Platz vor der Universit&auml;t war hermetisch abgeriegelt, umstellt von Polizeiwagen und Sicherheitspersonal, bevor die sechssp&auml;nnige Mercedes-Kanzler-Kolonne, ebenfalls abgeschirmt von Polizeiwagen, einfahren konnte.<\/p><p>Sprengstoffexperten mit ihren Sp&uuml;rhunden kontrollierten das Hauptgeb&auml;ude, suchten nach Bomben, kontrollierten die Fotoapparate und Aufnahmeger&auml;te der zahlreichen Journalisten. Auch im Saal mit der Rede von Merz galten strenge Vorschriften: Der Zutritt war streng geregelt, beim Beifallklatschen durften die ausgew&auml;hlten Zuschauer nicht aufstehen, sondern mussten sitzenbleiben. &bdquo;Sitzenbleiben!&ldquo; ist ja sowieso die Parole des Bundeskanzlers an die Bev&ouml;lkerung, bei der er gerade noch 13 Prozent Zustimmung hat und er zu Recht das Aufstehen bef&uuml;rchten muss.<\/p><p>Zur Er&ouml;ffnung sprachen auch die Wissenschaftsministerin des Landes NRW, der Universit&auml;tsdirektor und der schon eingesetzte Institutsdirektor. Und Merz verlie&szlig; nach seinem Auftritt als Erster den Saal, als Vorsichtsma&szlig;nahme, damit ihn keiner und keine unter den braven Sitzenbleibklatschern am schnellen Verschwinden behindern oder ihm gar eine ungeplante Frage stellen konnte.<\/p><p><strong>Breiter Protest, studentisch, gesellschaftlich &ndash; und gut vorbereitet<\/strong><\/p><p>Die &bdquo;Sicherheit&ldquo; f&uuml;r den Minderheits-Feier-Kanzler galt den mehreren Tausend Studierenden, die auf der Uniwiese hinter dem Hauptgeb&auml;ude der Universit&auml;t protestierten.<\/p><p>&bdquo;74 % unzufrieden &ndash; f&uuml;r wen regiert Merz?&ldquo;, hie&szlig; es auf einem der vielen Dutzend hochgehaltenen Protestschilder; auf anderen Transparenten stand die ganze fantasievolle Palette, meist kurz und knapp: &bdquo;Halt den Mund, Friedrich&ldquo;, &bdquo;K&ouml;ln steht auf &ndash; Merz muss weg&ldquo;, &bdquo;Merz ist nicht die Mitte&ldquo;, &bdquo;Mehr Herz statt Merz&ldquo;, &bdquo;Lieber Merz los statt Herzlos&ldquo;, &bdquo;Behinderte gegen Rechts&ldquo;, &bdquo;Tax the Rich&ldquo;, &bdquo;Reformen &ndash; das ist Klassenkrieg&ldquo; und zum Beispiel: &bdquo;Ich habe meine Arbeit unterbrochen, um gegen Merz zu protestieren &ndash; Klassenkampf&ldquo; &ndash; und so weiter.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p>Der Protest war seit Wochen gut vorbereitet, durch ein breites B&uuml;ndnis. Auch bei Studierenden ist inzwischen mehr an Selbstorganisation und Widerstand los, als der &bdquo;normale&ldquo; Medienkonsument und W&auml;hler ahnt (und ahnen soll). Die Themen betreffen nat&uuml;rlich die Universit&auml;t, gehen aber auch weit in die Gesellschaft hinein.<\/p><p>So erkl&auml;rte Paula Woltering von &bdquo;Studis gegen Rechts&ldquo;: &bdquo;Egal ob Studierende, Sch&uuml;lerIn, Krankenhausbesch&auml;ftigte oder Erwerbslose, wir alle wollen Besseres als die antisoziale Politik der gro&szlig;en Koalition unter Friedrich Merz.&ldquo;<\/p><p>Studierende und abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte geh&ouml;ren zusammen, so Woltering: &bdquo;Die Merz-Regierung k&uuml;rzt bei der Krankenkasse, der Kinder- und Jugendhilfe, der Pflegeversicherung, der Grundsicherung und bei der Rente. Deswegen fordern wir soziale Absicherung, k&uuml;rzere Arbeitszeiten und h&ouml;here L&ouml;hne. Wir wollen Zugang zu Gesundheit, Bildung, Kultur und Wohnen f&uuml;r alle statt Milliardenprofite f&uuml;r Superreiche!&ldquo;<\/p><p><strong>Proteste gegen Aufr&uuml;stung und Genozid, f&uuml;r Demokratie<\/strong><\/p><p>Auch die Geopolitik ist im Blick, nicht nur in Kritik an der Merz-Migranten-Politik. So erkl&auml;rte Assme Ben Akil von der Fachschaft Sprachen und Kulturen der islamisch gepr&auml;gten Welt: &bdquo;Mit dem neuen EU-Migrationsabkommen werden F&ouml;rderungen f&uuml;r die Seenotrettung gestrichen und Abschiebegef&auml;ngnisse an den Grenzen Europas gebaut. Wir dagegen fordern: Fluchtursachen bek&auml;mpfen statt gefl&uuml;chtete Menschen!&ldquo;<\/p><p>Die Fachschaft Physik erkl&auml;rte: &bdquo;Die Regierung finanziert mit Milliarden eine seit der Nazizeit nicht mehr gesehene Aufr&uuml;stung. Mit der Wehrpflicht sollen junge Menschen wieder das T&ouml;ten und Sterben lernen. Wir wollen keinen Krieg und keinen Genozid. Wir fordern Abr&uuml;stung, Diplomatie, die Einhaltung des V&ouml;lkerrechts und ein Ende der imperialistischen Gewalt.&ldquo;<\/p><p>Der AStA-Vorsitzende Frederick Heinz benannte direkte Folgen der Merz-Politik f&uuml;r Universit&auml;t und Studierende und begr&uuml;ndete die Gegenforderungen: &bdquo;Hier an der Uni wird unter anderem die Professur f&uuml;r Disability Studies gestrichen. Die Bundesregierung streicht selbst die mickrige Inflationsanpassung des BAf&ouml;G-Satzes und l&auml;uft gegen die Zivilklauseln an Hochschulen Sturm, um R&uuml;stungsforschung voranzutreiben. Und gegen die Bundesregierung, die eine dringend ben&ouml;tigte BAf&ouml;G-Reform und damit prek&auml;re studentische Lebenslagen mit F&uuml;&szlig;en getreten hat, k&auml;mpfen wir f&uuml;r ein BAf&ouml;G f&uuml;r alle. Auch damit alle f&uuml;r eine gerechte, demokratische und friedliche Welt studieren und sich engagieren k&ouml;nnen.&ldquo;[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]<\/p><p><strong>Adenauer School of Government: 10 Millionen j&auml;hrlich, privat<\/strong><\/p><p>Das neue Institut funktioniert nach dem Vorbild von US-Eliteuniversit&auml;ten. Von den neun Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats kommen sieben von den privaten US-Eliteuniversit&auml;ten Stanford, Harvard und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT); ein weiteres Beiratsmitglied kommt vom Center for Global Development in Washington und ein weiteres Mitglied von der Toulouse School of Economics in Frankreich, finanziert von Konzernen wie Airbus, AXA und dem weltweit f&uuml;hrenden Luxusg&uuml;terkonzern LVMH. Niemand von der Universit&auml;t K&ouml;ln ist im Beirat: Sie darf die &auml;u&szlig;ere H&uuml;lle stellen.<\/p><p>Auch den ausf&uuml;hrenden Direktor darf die Universit&auml;t K&ouml;ln stellen: Prof. Axel Ockenfels, gelobter Theoretiker der Spieltheorie, der Verhaltens&ouml;konomie und des Marktdesigns. Er hatte auch in Harvard studiert, hatte kurzzeitige Gastprofessuren in Stanford und der University of California. Der Vielverwendbare hatte und hat zahlreiche Funktionen, unter anderem ist er Mitglied im Beirat des Bundesministeriums f&uuml;r Wirtschaft und Energie. Und er spricht flie&szlig;end Englisch. Der Master-Studiengang in &bdquo;Public Governance&ldquo; wird in Englisch durchgezogen. Besonders ausgew&auml;hlte Studierende bekommen ein Stipendium.<\/p><p>Das Institut wird privat finanziert, und zwar von einem der reichsten und zugleich verschwiegensten deutschen Milliard&auml;rs-Clans: zehn Millionen Euro jetzt zum Start und zehn Millionen jedes Jahr, f&uuml;r unbegrenzte Zeit. Die Millionen kommen von der Reimann-Familie: Dieser Clan wird auch von den populistischen BILD- und Massen-Leitmedien fast nie genannt, die ansonsten immer wieder ein paar Heirats-, Liebes- und Sex-Geschichten aus dem Leben der reichen Piechs und Porsches (VW, Porsche), Springers (<em>BILD<\/em>, <em>Welt<\/em>), Quants und Klattens (BMW, Altana, SGL Carbon, Nordex, Skion), Schwarz (Lidl, Kaufland) und Albrechts (Aldi) ausbreiten (ein bisschen). Dabei w&auml;re gerade die gro&szlig;e Reimann-Familie ungleich ergiebiger f&uuml;r solche &bdquo;Skandal&ldquo;-Geschichten, aber gerade sie kommen nicht. Warum? Dazu sp&auml;ter.<\/p><p><strong>Benckiser mit den Reimanns: erster Aufstieg mit Hitler<\/strong><\/p><p>Das gro&szlig;e Geld kommt aus der Erfolgsgeschichte der Reimanns, zuerst mit dem Hitler-Regime. Albert Reimann, 1898 geboren, stieg im chemischen Mittelstandsunternehmen Benckiser auf, gegr&uuml;ndet im 19. Jahrhundert in Ludwigshafen am Rhein &ndash; im Schatten des gr&ouml;&szlig;eren Chemiekonzerns BASF. Sein Vater wie auch Reimann begeisterten sich fr&uuml;h f&uuml;r Hitler: 1931 wurde Sohn Albert, f&uuml;hrender Benckiser-Manager, sofort Mitglied im gerade gegr&uuml;ndeten SA-Motorsturm und im Nationalsozialistischen Kraftfahrer-Korps NSKK; am 1. Februar 1932 trat er der NSDAP bei, war f&uuml;r die Hitler-Partei im Stadtrat, und schon 1933 wurde Benckiser zum NS-Musterbetrieb.<\/p><p>&bdquo;Wir sind ein &uuml;ber hundertj&auml;hriges, rein arisches Familienunternehmen, unbedingte Anh&auml;nger der Rassenlehre&ldquo;, meldete Reimann dem NS-Staat. Vater Reimann wurde IHK-Pr&auml;sident der Pfalz und wehrwirtschaftlicher Verbindungsmann zum Reichswirtschaftsminister Hermann G&ouml;ring. 1943 l&ouml;ste Junior Albert Reimann seinen Vater ab und wurde Betriebsf&uuml;hrer des Benckiser-Konzerns. So expandierte Benckiser im Krieg gegen Russland auf das Dreifache, auch mithilfe des Einsatzes von bisher 870 namentlich ermittelten Zwangsarbeitern aus Russland und der Ukraine sowie Kriegsgefangenen aus Frankreich.[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]<\/p><p><strong>Zweiter Aufstieg mit US-Milit&auml;rregierung und Adenauer<\/strong><\/p><p>Nach dem Krieg stellten sich die Reimanns, von der US-Milit&auml;rregierung gesch&uuml;tzt, als Nazi-Opfer dar. Albert Reimann wurde mithilfe freundlicher &bdquo;Persilscheine&ldquo; aus der urspr&uuml;nglichen, schon zu harmlosen Einstufung als &bdquo;Belasteter&ldquo; (Gruppe II) zum &bdquo;Mitl&auml;ufer&ldquo; (Gruppe IV) herabgestuft, zahlte 2.000 Reichsmark und konnte weitermachen. Alle Kriegsgewinne konnte Benckiser behalten.<\/p><p>Die Produktion expandierte profitabel dann auch weiter gef&ouml;rdert in der Adenauer-Republik, mit Produkten wie dem schon in der NS-Zeit entwickelten Wasserenth&auml;rter Calgon, dem Sp&uuml;lmittel Calogonit, mit Clerasil und Sagrotan, dem Zahnreiniger Kukident und dem Finanzprodukt Quanto.<\/p><p>Die alten Beziehungen zu Hitlers R&uuml;stungsminister Albert Speer wurden nach dessen Entlassung aus dem Gef&auml;ngnis 1966 sofort wieder aufgenommen: Ex-NS-Aktivist Albert Reimann holte den alten Freund und Ex-NS-Aktivisten Speer als Berater f&uuml;r die anstehende Umstrukturierung des Benckiser-Konzerns.<\/p><p>Mit mehreren Jubil&auml;umsschriften &ndash; 1958, 1973, 1978 &ndash; wurde die NS-Zeit l&uuml;genhaft &uuml;bert&uuml;ncht. Albert Reimann bekam auf der H&ouml;he seines neuen Erfolgs 1963 das Gro&szlig;e Verdienstkreuz der christlichen Konrad-Adenauer-Regierung. Und das wurde 1973 noch gesteigert durch das Gro&szlig;e Verdienstkreuz mit Stern &ndash; von der sozialdemokratischen Willy-Brandt-Regierung.<\/p><p><strong>Benckiser: die Amerikanisierung und Globalisierung<\/strong><\/p><p>Nach dem Tod des Chef-Mitl&auml;ufers Reimann 1984 wurde das Erfolgsunternehmen Benckiser weiter umstrukturiert. Dazu geh&ouml;rte die Verteilung des Milliardenverm&ouml;gens auf dessen neun (!) adoptierte Kinder als Erben. Die letzten Schritte wurden ab 2016 eingeleitet, denn da kam &ndash; sehr sp&auml;t &ndash; noch die &bdquo;Aufarbeitung&ldquo; der NS-Komplizenschaft dazu, deren Folgen aber gleichzeitig verdeckt werden sollten.<\/p><p>Die Umstrukturierung oder Modernisierung wurde geleitet von Peter Harf: Der Harvard-Absolvent, der zun&auml;chst in der US-Unternehmensberatung Boston Consulting Group gearbeitet hatte, wurde Anfang der 1980er-Jahre zu Benckiser geholt. Nicht profitable Teile wurden verkauft, aber mit den Benckiser-Milliarden wurden schrittweise weltweit etwa 25 Unternehmen hinzugekauft, etwa in England, Italien, Spanien und vor allem in den USA: im Bereich Kaffee und Getr&auml;nke (Jacobs, Senso, Tassimo, Tully&rsquo;s, Van Houtte, Keurig Green Mountains), bei Luxus-Kosmetik (Coty) und Genussmitteln (Krispy Kreme), in der Systemgastronomie (Panera Bread, Brueggers Bagel, Manhattan Bagel). Inzwischen geh&ouml;rt auch eine Kette von Veterin&auml;rkliniken und Haustierversicherungen dazu.<\/p><p>Zum Beispiel: Der Kauf des US-Kaffeemaschinen- und Kaffeekapselherstellers Keurig Green Mountain kostete 12,8 Milliarden, der Kauf der US-B&auml;ckereikette Panera Bread kostete 7,5 Milliarden, der Kauf des US-Getr&auml;nkekonzerns Dr Pepper Snapple Group kostete 10,2 Milliarden US-Dollar.<\/p><p><strong>Der Name Benckiser wird zum Verschwinden gebracht<\/strong><\/p><p>Bei allen diesen zahlreichen Unternehmen, Tochter- und Briefkastenfirmen, verstreut auf mehrere Staaten und Finanzoasen, und auf allen Produkten steht nirgends der Name Reimann oder Benckiser: Die milliardenschweren Eigent&uuml;mer wurden unsichtbar gemacht.<\/p><p>Und der Unsichtbarkeit wurde noch weiter nachgeholfen: Die &ouml;ffentlich nicht bekannte Zahl der Firmen wird seit 2012 zusammengefasst in der zentralen Holding JAB S.a.r.l. Sie hat ihren Sitz in der Finanzoase Luxemburg (S.a.r.l. = Soci&eacute;t&eacute; &agrave; responsabilit&eacute; limit&eacute;e, Gesellschaft mit beschr&auml;nkter Haftung). Die Abk&uuml;rzung JAB steht f&uuml;r Johann Adam Benckiser, der 1823 das kleine Mittelstandsunternehmen gegr&uuml;ndet hatte und nichts mit den Verbrechen seiner Nachkommen ein Jahrhundert sp&auml;ter zu tun hatte &ndash; aber sein Name dient als T&auml;uschung: Die Milliard&auml;re inszenieren sich als biedere Mittelst&auml;ndler.[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]<\/p><p>Das in der JAB angelegte bzw. versteckte Verm&ouml;gen der hier investierten vier verbliebenen Reimann-Haupterben und die kleineren Anteile ihrer Kinder und vieler Verwandter sowie f&uuml;hrender Manager betrug im Jahre 2017 gesch&auml;tzte 70 Milliarden.[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>] Wegen der international organisierten Versteckerei schwanken die Angaben erheblich: 2025 wurde das Verm&ouml;gen von freundlichen &bdquo;Experten&ldquo; auf nur 25 Milliarden gesch&auml;tzt.[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>]<\/p><p>Und der Umstrukturierer und Top-Manager Peter Harf wurde damit auch selbst zum (kleinen, einstelligen) Milliard&auml;r. In diesem Milieu darf auch ein Diener Milliard&auml;r werden, wenn er ein Vielfaches seines Einkommens f&uuml;r die Multimilliard&auml;re unsichtbar macht.[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>]<\/p><p>Also, Ergebnis: Der Name des Erfolgsunternehmens Benckiser wurde 175 Jahre nach dessen Gr&uuml;ndung zum Verschwinden gebracht. Benckiser? Vergessen, gibts nicht mehr, gab&lsquo;s nie: Ergebnis einer aufwendigen Vergessensproduktion. Aber warum?<\/p><p><strong>Von der Benckiser-Stiftung zur Landecker Foundation<\/strong><\/p><p>Die Vergessensproduktion dauerte etwa drei Jahrzehnte. Der Umstrukturierungsmanager und Vergessensproduzent Peter Harf ist auch Chef der gro&szlig;z&uuml;gigen Stiftung, die die j&auml;hrlichen zehn Millionen zahlt. Die kommen als Brosamen von den Milliarden der heutigen Reimann-Erben. Aber die Stiftung hei&szlig;t nicht Reimann-Stiftung, hei&szlig;t auch nicht Benckiser-Stiftung.<\/p><p>Die Stiftung hei&szlig;t Alfred Landecker Foundation. Sie wurde erst 2019 von den heutigen Reimann-Erben gegr&uuml;ndet, und das kam so: Nachdem die Aufdeckung der Nazi-Vergangenheit der Reimanns ab 2016 ansatzweise begonnen wurde, nahm Harf namens seiner Mehrfachmilliard&auml;re die &bdquo;Aufarbeitung&ldquo; der NS-Vergangenheit selbst in die Hand. Sie beauftragten den Historiker Paul Erker, die &bdquo;Verstrickungen der Unternehmensleitung von Benckiser in der NS-Zeit&ldquo; zu untersuchen, so hei&szlig;t es auf der Webseite der Alfred Landecker Foundation. &bdquo;Verstrickungen&ldquo; und &bdquo;NS-Zeit&ldquo;: dieser Sprachgebrauch, der die aktive, profitable Mitt&auml;terschaft der Reimanns in Hitlers V&ouml;lkermord-Regime zugleich verharmlost, verleugnet &ndash; das ist schon ein Teil der Vergessens- und F&auml;lschungsproduktion.<\/p><p>Um gleichzeitig die Folgen der &bdquo;Aufarbeitung&ldquo; abzufedern, wurde, wie das andere Konzerne &ndash; allerdings meist schon viel fr&uuml;her &ndash; auch gemacht haben, eine wohlt&auml;tige Stiftung mit gemeinn&uuml;tzigem Status gegr&uuml;ndet: Die zun&auml;chst gegr&uuml;ndete Stiftung mit Sitz in den Niederlanden hie&szlig; anfangs &bdquo;Benckiser Stiftung Zukunft&ldquo;: Der Name Benckiser, das w&auml;re wahrheitsgem&auml;&szlig; gewesen. Aber es ging um die Verdeckung der Wahrheit. Deshalb musste dieser Name verschwinden, auch weil das vom beauftragten Historiker Erker ver&ouml;ffentlichte Buch den Titel &bdquo;Die chemische Fabrik Joh. A. Benckiser im Nationalsozialismus&ldquo; hat. Es erschien 2023.<\/p><p>Deshalb wurde die Benckiser-Stiftung schon vor der Ver&ouml;ffentlichung dieser NS-Konzerngeschichte umbenannt &ndash; in die Alfred Landecker Foundation. Chef ist kein anderer als der Vergessensmanager Peter Harf selbst: Bei der Pr&auml;sentation der Adenauer School of Government an der Universit&auml;t K&ouml;ln pr&auml;sentierte Harf sich stolz neben Merz als der gro&szlig;z&uuml;gige Sponsor. Die Sitzenbleiber auf den St&uuml;hlen im Saal klatschten.<\/p><p><strong>Benckiser-Betriebsf&uuml;hrer Reimann: au&szlig;erehelich mit der &bdquo;Halbj&uuml;din&ldquo;<\/strong><\/p><p>Aber wer war Alfred Landecker? Er war ein Jude, aus Ostpreu&szlig;en eingewandert in die aufstrebende Industrieregion um Ludwigshafen und Mannheim, wurde als Unteroffizier im Ersten Weltkrieg mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet, wurde Prokurist in einem Stahlunternehmen, f&uuml;hrte eine gut situierte Ehe mit einer Katholikin, sie hatten drei Kinder.<\/p><p>Diese Kinder galten dann in Hitlerdeutschland als &bdquo;Halbjuden&ldquo;. Aber ihr Vater, der &bdquo;Volljude&ldquo; Alfred Landecker, wurde arbeitslos gemacht, er musste den gelben Stern tragen und wurde 1942 nach Polen deportiert, kam dort unter ungekl&auml;rten Umst&auml;nden um, entweder durch Verhungern im Zwischen-Ghetto Izbica oder in einem der KZ wie Sobibor.<\/p><p>Diese 80 Jahre lang verheimlichte Geschichte wurde nun pl&ouml;tzlich aufwendig hervorgeholt und instrumentalisiert. Alfred Landeckers Name wurde zur Umbenennung der Ersatzstiftung missbraucht. Daf&uuml;r gaben die Reimann-Erben &uuml;ber ihren Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Harf jetzt pl&ouml;tzlich auch die Biografie Landeckers in Auftrag, finanzierten sie und stellten die Unterlagen zur Verf&uuml;gung. Die Biografie erschien 2024.[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>]<\/p><p>So wurde es &ouml;ffentlich: W&auml;hrend also Vater Landecker vom NS-Regime verfolgt wurde, den gelben Stern tragen musste und dann in den Tod deportiert wurde, f&uuml;hrte seine Tochter Emilie als offizielle &bdquo;Halbj&uuml;din&ldquo; ein ganz anderes Leben: auf der anderen Seite, auf der Seite des f&uuml;hrenden NS-T&auml;ters im aufsteigenden Benckiser-Konzern.<\/p><p>Benckiser-Juniorchef Albert Reimann war seit 1938 mit Paula Frey verheiratet, seiner langj&auml;hrigen Haush&auml;lterin in der &uuml;ppigen Reimann&rsquo;schen Villa im Zentrum von Ludwigshafen. Die Ehe dauerte jahrzehntelang, sollte aber kinderlos bleiben.<\/p><p>Aber Reimann zog ab 1939, schon ein Jahr nach seiner Eheschlie&szlig;ung mit Paula Frey, sowieso eine um 25 Jahre j&uuml;ngere, attraktivere Frau vor &ndash; nein, es war ein junges M&auml;dchen, n&auml;mlich die damals 17-j&auml;hrige &bdquo;Halbj&uuml;din&ldquo; Emilie: die Tochter von Alfred Landecker.<\/p><p><strong>Neun uneheliche Benckiser-Erben<\/strong><\/p><p>Reimann war und blieb mit Paula Frey verheiratet, aber pflegte ab 1939 parallel unter anderen jahrzehntelang die au&szlig;ereheliche Beziehung mit Emilie. W&auml;hrend Paula Frey bis 1983 lebte und gut versorgt wurde, hatte Albert Reimann mit Emilie dann ab 1951 drei au&szlig;ereheliche Kinder. Da hatte auch die katholische Kirche nichts gegen dieses Verhalten ihres katholischen F&uuml;hrungsschafes. Reimann adoptierte die drei Kinder 1965, so geh&ouml;ren sie zu seinen heutigen Erben.<\/p><p>Weil das aber nicht genug war, um die bisherigen und kommenden Milliarden in die (kapitalistische) Ewigkeit zu retten, adoptierte Reimann sechs weitere seiner Kinder verschiedener M&uuml;tter, die teilweise mit den Reimanns verwandt waren, teilweise nicht.[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>] So wurde das Erbe also auf neun (9) adoptierte Kinder verschiedener M&uuml;tter verteilt, die alle nicht mit dem Vater Reimann verheiratet waren.<\/p><p>Diese damalige Form der Leihmutterschaft war auch in der Bundesrepublik Deutschland mit dem Gr&uuml;ndungskanzler Adenauer eine von der christlichen Regierungspartei und auch seinen Nachfolgern geduldete Praxis, jedenfalls in der &bdquo;Elite&ldquo;, die diese Parteien finanzierte &ndash; und die Kirchen mit ihrem damals verbreiteten, verheimlichten und christlich abgesegneten sexuellen Missbrauch hatten auch nichts dagegen.<\/p><p><strong>Die politischen Helfer: die Multimillion&auml;re Adenauer und Merz<\/strong><\/p><p>Konrad Adenauer, von 1917 bis 1933 au&szlig;ergew&ouml;hnlich hoch bezahlter Oberb&uuml;rgermeister von K&ouml;ln, dann ab 1921 bis 1933 gleichzeitiger hochbezahlter Pr&auml;sident des Preu&szlig;ischen Staatsrats in Berlin und vor allem w&auml;hrend dieser Zeit Mitglied von einem Dutzend Aufsichtsr&auml;ten, etwa der Deutschen Bank &ndash; so wurde er zum Multimillion&auml;r.<\/p><p>Der NS-Staat zahlte ihm dann auf der Grundlage seines hohen Einkommens eine hohe Pension, bewilligt auf Lebenszeit, und seine anderen Millionen durfte er auch behalten. Gegen Hitler hatte er nichts: &bdquo;Meinetwegen auch Hitler&ldquo;, schrieb er nach Hitlers Machtantritt an seine Bankiersfreundin Dora Pferdmenges.[<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>]<\/p><p>So sah dann auch der 1949 gegr&uuml;ndete Separatstaat Bundesrepublik Deutschland aus, gef&uuml;hrt vom CDU-Vorsitzenden und Bundeskanzler Adenauer: Der auch von der US-Milit&auml;rregierung gesch&uuml;tzte Benckiser-Chef Albert Reimann bekam das Gro&szlig;e Verdienstkreuz.<\/p><p>Und Friedrich Merz, Adenauers Doppelnachfolger als CDU-Vorsitzender und Bundeskanzler, hatte sich ab 2005 bis 2021 ebenfalls zum Multimillion&auml;r gemacht, als Miteigent&uuml;mer der US-Wirtschaftskanzlei Mayer Brown, als Berater von US-Investoren beim Ausverkauf des deutschen Mittelstands, dann wie Adenauer mit einem Dutzend Mandaten in Unternehmensaufsichtsr&auml;ten, dann ab 2016 gleichzeitig als Aufsichtsratsvorsitzender der deutschen Tochterfirma von BlackRock, des inzwischen gr&ouml;&szlig;ten Aktion&auml;rs, also Eigent&uuml;mers der f&uuml;hrenden Unternehmen in Deutschland, zum Beispiel beim R&uuml;stungskonzern Rheinmetall und im Wohnungskonzern Vonovia. Merz verheimlicht nicht nur seine pers&ouml;nlichen zweistelligen Millionenverm&ouml;gen, sondern in der Regierung auch die Milliardenverm&ouml;gen der ungleich reicheren BlackRock-Kunden.[<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>]<\/p><p>So f&uuml;hrt Merz die von Adenauer begr&uuml;ndete Politik weiter, jetzt auch mit der Adenauer School of Government an der Universit&auml;t K&ouml;ln, mithilfe der Reimanns, die sich hinter einem Nazi-Opfer verstecken, aber ihren Ursprung in den Gewinnen des Zweiten Weltkriegs haben, mit dem Hauptkrieg gegen Russland: Regieren lernen, das hei&szlig;t, so Merz auch mithilfe der erhofften F&uuml;hrungskr&auml;fte der Adenauer School of Governance: Neu aufr&uuml;sten gegen Russland.<\/p><p>Es gibt also noch viel mehr Gr&uuml;nde, das zu verhindern! Auch die Proteste an der K&ouml;lner Universit&auml;t sind ein hoffnungsvolles Zeichen!<\/p><p><small>Titelbild: &copy; Bundesregierung\/Steffen Kugler<\/small><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/eroeffnung-adeanuer-school-2446836\">Rede von Bundeskanzler Merz anl&auml;sslich der Er&ouml;ffnung der Adenauer School of Government<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/reels\/Dau-1szO1SV\/\">instagram.com\/reels\/Dau-1szO1SV\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Alle genannten Erkl&auml;rungen: <a href=\"https:\/\/asta.uni-koeln.de\/2026\/07\/08\/pressemitteilung-merz-besuch\/\">asta.uni-koeln.de\/2026\/07\/08\/pressemitteilung-merz-besuch\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Paul Erker: Die chemische Fabrik Joh. A. Benckiser im Nationalsozialismus, G&ouml;ttingen 2023<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Hans-J&uuml;rgen Jakobs: Wem geh&ouml;rt die Welt? M&uuml;nchen Random House 2016, Seite 259ff.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Reimann-Holding verwaltet bereits 70 Milliarden Dollar, manager magazin 28.5.2017<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Private-banking-magazin.de, abgerufen 26.7.2026<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] Die Welt 7.5.2026<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] Anette Prosinger: Alfred Landecker. Ein deutsch-j&uuml;disches Leben 1884 &ndash; 1942, G&ouml;ttingen 2024<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] Die tragische Geschichte der reichsten Familie Deutschlands, manager magazin 17.9.2020<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] Werner R&uuml;gemer: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144278\">Der christliche L&uuml;gner<\/a>, 5. Januar 2026<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] Werner R&uuml;gemer: BlackRock Germany. Die heimliche Weltmacht, ihre Praktiken in Deutschland und Friedrich Merz, Berlin 2026<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Universit&auml;t K&ouml;ln: Bundeskanzler Merz er&ouml;ffnet die private &bdquo;Adenauer School of Government&ldquo;. Sie wird &uuml;ber Umwege vom verschwiegensten Milliard&auml;rs-Clan Deutschlands finanziert. Von <strong>Werner R&uuml;gemer<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":154309,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[172,17,205],"tags":[1114,282,374,783,416,633,561,3230],"class_list":["post-154308","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aufruestung","category-hochschulen-und-wissenschaft","category-neoliberalismus-und-monetarismus","tag-adenauer-konrad","tag-buergerproteste","tag-eliten","tag-merz-friedrich","tag-nationalsozialismus","tag-politikerverdrossenheit","tag-privatschulen","tag-revisionismus"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/2026-07-13-adenauer-school_webp_92.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154308","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=154308"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154308\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":154330,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154308\/revisions\/154330"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/154309"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=154308"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=154308"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=154308"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}