{"id":154313,"date":"2026-07-29T11:00:45","date_gmt":"2026-07-29T09:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154313"},"modified":"2026-07-29T12:06:12","modified_gmt":"2026-07-29T10:06:12","slug":"neuer-ukrainischer-generalstabschef-russland-hat-kein-existenzrecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154313","title":{"rendered":"Neuer ukrainischer Generalstabschef: \u201eRussland hat kein Existenzrecht\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Am 21. Juli 2026 wechselte der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj den ukrainischen Generalstabschef Oleksandr Syrskyj aus. Als dessen Nachfolger ernannte Selenskyj den 43 Jahre alten Mychajlo Drapatyj. Die deutschen Medien loben Drapatyj als jungen, erfolgversprechenden Milit&auml;r, der &bdquo;frei von allem Sowjetischen&ldquo; sei und keine Soldaten verheize wie sein Vorg&auml;nger Syrskyj. Die deutschen Medien schweigen aber &uuml;ber die Gesinnung von Drapatyj, der in einem Interview erkl&auml;rte, Russland habe &bdquo;kein Recht auf eine Existenz&ldquo;. Die Menschen im Donbass wollten &bdquo;nicht arbeiten&ldquo;. Sie seien &bdquo;Umsiedler, Kriminelle&ldquo; und bed&uuml;rften einer &bdquo;Ukrainisierung&ldquo;. Die russische Au&szlig;enamtssprecherin Maria Sacharowa erkl&auml;rte, Drapatyj sei nichts anderes als &bdquo;ein Neonazi&ldquo;.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154313#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Eine Analyse von <strong>Ulrich Heyden<\/strong> (Moskau).<br>\n<!--more--><br>\nWer ist der neu ernannte Generalstabschef der Ukraine? Der Kampf gegen die Separatisten im Donbass machte ihn landesweit bekannt. Drapatyj wurde in der westukrainischen Stadt Kamjanez-Podilskyj geboren. Nach der Schule machte er ein Studium am Institut f&uuml;r Panzertruppen in der ostukrainischen Stadt Charkiw. Der neu ernannte Generalstabschef war im April 2014 im Rang eines Majors des 2. Bataillons der 72. Mechanisierten Brigade im Kampf gegen die selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk im Einsatz. Von 2024 bis 2025 war er Oberbefehlshaber des ukrainischen Heeres.<\/p><p><strong>Lobeshymne auf junge ukrainische Milit&auml;rs im deutschen Fernsehen<\/strong><\/p><p>Im deutschen Fernsehsender <em>ZDF<\/em> brachte der &ouml;sterreichische Milit&auml;rexperte Markus Reisner eine lange Lobeshymne auf Drapatyj. &Uuml;ber die politischen Ansichten des neuen Generalstabschefs sagte Reisner kein Wort.<\/p><p>Drapatyj sei &ndash; so Reisner &ndash; in der Ukraine sehr beliebt, weil er gegen&uuml;ber seinen Untergebenen sehr verantwortungsvoll sei. So sei er von seinem Posten als Befehlshaber des Heeres zur&uuml;ckgetreten, als bei einem russischen Raketenangriff auf ein ukrainisches Trainingszentrum zw&ouml;lf Soldaten get&ouml;tet wurden. Nach seinem R&uuml;cktritt 2025 erkl&auml;rte Drapatyj, er habe &bdquo;die ordnungsgem&auml;&szlig;e Ausf&uuml;hrung von Befehlen nicht gew&auml;hrleisten k&ouml;nnen&ldquo;. Er machte daf&uuml;r die Zust&auml;nde in der ukrainischen Armee verantwortlich.<\/p><p>Oberst Reisner berichtete &uuml;ber die Ernennung von Drapatyj im hoffnungsvollen Ton. Im Gegensatz zu dem abgesetzten Generalstabschef Syrskyj &ndash; er ist 61 Jahre alt und wurde noch in der Sowjetunion ausgebildet &ndash; geh&ouml;re Drapatyj zu einer neuen Generation von Milit&auml;rs, die sich ihre Erfahrungen im aktuellen Ukraine-Krieg erarbeitet h&auml;tten. Zu den hoffnungsvollen jungen Milit&auml;rs geh&ouml;re auch der jetzt zur&uuml;ckgetretene Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow, der 35 Jahre alt ist. Die jungen Milit&auml;rs &ndash; so Reisner &ndash; w&uuml;rden angeblich verantwortungsvoll mit Untergebenen umgehen und ihre Untergebenen nicht wie Syrskyj verheizen.<\/p><p>Die jungen ukrainischen Milit&auml;rs wie Drapatyj und Fedorow w&uuml;rden au&szlig;erdem auf innovative Projekte setzen. Unter Fedorows F&uuml;hrung h&auml;tten sich die ukrainischen Drohnenschl&auml;ge bis weit in das russische Hinterland ausgeweitet. Irgendwelche Zweifel an den Drohnenschl&auml;gen in das russische Hinterland, die sich oft direkt gegen zivile Ziele richten wie Warenverteilungszentren, zivile Busse und medizinisches Personal, wurden von Reisner nicht vorgebracht.<\/p><p><strong>Der Kampf um die Polizeizentrale von Mariupol machte Drapatyj ber&uuml;hmt<\/strong><\/p><p>Als besondere Leistung rechnete Reisner dem neu ernannten Generalstabschef Drapatyj eine Aktion in Mariupol am 9. Mai 2014 an. An diesem Tag habe Drapatyj die Befreiung von eingeschlossenen ukrainischen Sicherheitskr&auml;ften in der Polizeizentrale von Mariupol befehligt. Der Sch&uuml;tzenpanzerwagen von Drapatyj walzte eine von Separatisten errichtete Barrikade in der Innenstadt von Mariupol nieder. Das Video ging um die Welt.<\/p><p>Der &ouml;sterreichische Milit&auml;rexperte Reisner sah in der Niederschlagung von Protesten in Mariupol gegen die Staatsstreichregierung in Kiew nichts Verwerfliches, sondern im Gegenteil etwas Positives. Den Ablauf der Proteste in Mariupol am 9. Mai 2014 blendet Reisner komplett aus.<\/p><p>Nach Berichten russischer Journalisten[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] ereignete sich am 9. Mai 2014 in Mariupol Folgendes: Der am 1. Mai 2014 von Kiew eingesetzte Polizeichef von Mariupol, Waleri Andrustschik, hatte befohlen, auf &bdquo;Provokateure&ldquo;, die angeblich in gro&szlig;er Zahl an der Parade zum Siegestag &uuml;ber Hitlerdeutschland teilnahmen, ohne Vorwarnung zu schie&szlig;en. Doch viele Polizisten wollten diesen Befehl nicht ausf&uuml;hren. Um sich Respekt zu verschaffen, soll der Polizeichef dann angeblich einen seiner Untergebenen mit einem Schuss aus der Dienstwaffe verletzt und sich danach in seinem Dienstzimmer verbarrikadiert haben. Von dort rief der Polizeichef die ukrainischen Truppen in der Stadt zu Hilfe. Die r&uuml;ckten mit Sch&uuml;tzenpanzern sowie Angeh&ouml;rigen der Nationalgarde und Mitgliedern paramilit&auml;rischer Gruppen an und begannen, die Polizeizentrale zu beschie&szlig;en.<\/p><p><strong>Drapatyj: &bdquo;Unser Vorgehen gegen Zivilisten war hart, aber n&ouml;tig&ldquo;<\/strong><\/p><p>Zu dem Vorgehen des ukrainischen Milit&auml;rs gegen zivile Proteste in Mariupol am 9. Mai 2014 nahm der jetzt ernannte Generalstabschef Drapatyj in einem von dem Portal <em>Ukra&#1111;ner W<\/em> ver&ouml;ffentlichten Interview[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] Stellung. Das Interview wurde bereits im Mai 2023 gef&uuml;hrt, aber erst nach der Ernennung von Drapatyj zum Generalstabschef ver&ouml;ffentlicht. Das Interview wurde auf Ukrainisch gef&uuml;hrt, es l&auml;sst sich bei YouTube in verschiedenen Sprachen mitlesen.<\/p><p>Zu dem Vorgehen der von ihm befehligten Soldaten in Mariupol am 9. Mai 2014 erkl&auml;rte Drapatyj im Interview, &bdquo;wir hatten es mit Zivilisten zu tun, die von einem anderen Staat inspiriert wurden, um die Situation zu destabilisieren. Unsere Reaktion war entschlossen und hart. Aber das war n&ouml;tig.&ldquo; Russland habe die Menschen in Mariupol mit Alkohol aufgeputscht. (Minute 17:49)<\/p><p>Drapatyj war vor seinem Milit&auml;reinsatz gegen Separatisten in Mariupol vorher nicht in der Stadt gewesen. In dem jetzt ver&ouml;ffentlichten Interview beschreibt er, dass ihm die russlandfreundliche Stimmung in der Hafenstadt befremdlich vorkam. Die staatlichen ukrainischen Organe h&auml;tten &ndash; was die &bdquo;Ukrainisierung&ldquo; in den Gebieten Donezk und Lugansk betrifft &ndash; &bdquo;nicht ausreichend gearbeitet&ldquo;. Man h&auml;tte &bdquo;die ukrainische Staatlichkeit mehr kultivieren m&uuml;ssen&ldquo;. Diese Gebiete seien faktisch &bdquo;&Uuml;berbleibsel der Sowjetunion&ldquo; gewesen.<\/p><p><strong>Der neue Oberbefehlshaber: &bdquo;In Donezk nur Umsiedler und Kriminelle&ldquo;<\/strong><\/p><p>Donezk und Lugansk seien schwierige Gebiete, so Drapatyj. Dort w&uuml;rden vor allem &bdquo;Umsiedler&ldquo; (aus Russland), &bdquo;Kriminelle&ldquo; und Personen wohnen, &bdquo;die nicht arbeiten und alles umsonst haben wollen&ldquo; (Minute 12:00). In Donezk und Lugansk lebe eine Bev&ouml;lkerung &bdquo;ohne Bewusstsein&ldquo;. Mit &bdquo;Bewusstsein&ldquo; meint Drapatyj das Gef&uuml;hl, zur Ukraine zu geh&ouml;ren.<\/p><p>Russland ist laut Drapatyj eine &bdquo;st&auml;ndige Gefahr&ldquo; f&uuml;r die Ukraine. &bdquo;Das ist eine Nation mit einer F&uuml;hrung, die kein Recht auf Existenz hat. Sie hat w&auml;hrend tausend Jahren nichts Zivilisatorisches hervorgebracht, nicht in der Mentalit&auml;t und nicht in dem imperial-ambitionierten Verhalten.&ldquo; (Minute 23:40)<\/p><p>Mit Russland k&ouml;nne die Ukraine, so Drapatyj, keinen Kompromiss finden. &bdquo;Am Ende des Kampfes um unsere Unabh&auml;ngigkeit muss unser Sieg stehen. Ein Sieg ohne Kompromisse.&ldquo; (24:34)<\/p><p><strong>Der gew&ouml;hnliche ukrainische Ultranationalismus<\/strong><\/p><p>Drapatyj ist mit seiner ultranationalistischen Geisteshaltung kein Einzelfall, sondern typisch f&uuml;r die Elite, welche seit 2014 die Ukraine regiert. Schon im Januar 2014 erlebte der Autor dieser Zeilen, wie auf der Hauptb&uuml;hne des Maidan in Kiew ein Film &uuml;ber &bdquo;die Mafia in Donezk&ldquo; vorgef&uuml;hrt wurde. In dem Film wurde die Bev&ouml;lkerung des Gebietes, aus dem der 2014 gest&uuml;rzte, russlandfreundliche Pr&auml;sident Viktor Janukowitsch stammt, in Bausch und Bogen als mafiaverseucht, hinterw&auml;ldlerisch und demokratiefeindlich verdammt.<\/p><p>Eine ultranationalistische Geisteshaltung zeigte sich bei Wolodymyr Selenskyj bereits zwei Jahre nach seiner Wahl zum Pr&auml;sidenten. Zuvor war er noch f&uuml;r einen Frieden mit Russland eingetreten. In dem Fernsehkanal <em>Dom<\/em>, der von Kiew speziell f&uuml;r die &bdquo;Hinterw&auml;ldler&ldquo; in Donezk und Lugansk eingerichtet worden war, erkl&auml;rte Selenskyj im August 2021 in einem Interview: &bdquo;Wenn du auf ukrainischem Territorium lebst und f&uuml;hlst, dass es zu Russland geh&ouml;rt, dann musst du dir &ndash; deinen Kindern und Enkeln zuliebe &ndash; einen Platz in Russland suchen.&ldquo;[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]<\/p><p>Schon der Vorg&auml;nger Selenskyjs im Pr&auml;sidentenamt, Petro Poroschenko, hatte klargemacht, dass die Bev&ouml;lkerung von Lugansk und Donezk ihre Rechte als ukrainische Staatsb&uuml;rger durch ihre Sympathie f&uuml;r Russland verwirkt habe. 2015 wurden auf Befehl von Poroschenko alle Bankautomaten in Lugansk und Donezk abgeschaltet. Die dort lebenden Rentner mussten sich ihre Rente in der Zentralukraine abholen, wenn sie kr&auml;ftem&auml;&szlig;ig dazu &uuml;berhaupt in der Lage waren.<\/p><p><strong>Selenskyj in schwieriger Lage<\/strong><\/p><p>Dass Selenskyj mitten im Krieg die Posten des Generalstabschefs und des Verteidigungsministers neu ernennt, zeigt, dass es in der ukrainischen F&uuml;hrung ernste Konflikte &uuml;ber Strategie und Taktik gibt. Die westlichen Staaten versuchen, auf diesen Konflikt Einfluss zu nehmen, indem sie die Bef&ouml;rderung von Personen unterst&uuml;tzten, welche f&uuml;r die Durchsetzung westlicher Interessen in der Ukraine am ehesten n&uuml;tzlich scheinen.<\/p><p>Der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj muss sich westlichen Interessen immer wieder f&uuml;gen, weil durchschlagende milit&auml;rische Erfolge auf dem ukrainischen Territorium ausbleiben und die Armee trotz massiver Waffenlieferungen aus dem Westen in einem desolaten Zustand ist. Es gibt nicht genug ukrainische Soldaten, die Zahl der Deserteure steigt. In den ukrainischen St&auml;dten gibt es Proteste gegen die brutale Zwangsmobilisierung von Soldaten.<\/p><p>Doch das ist noch nicht alles. Die ukrainische F&uuml;hrung ist zerstritten. Der von Selenskyj berufene neue Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow fand keine gemeinsame Sprache mit dem ukrainischen Generalstabschef Syrskyj und trat am 15. Juli zur&uuml;ck. Syrskyj hatte Fedorow beschuldigt, ihm nicht genug Soldaten zu schicken.<\/p><p>Auf den Stra&szlig;en von Kiew entstand eine Protestbewegung gegen Syrskyj, die von westlichen Medien mit Verst&auml;ndnis begleitet wurde. Die Jugendlichen hofften offenbar, dass Verteidigungsminister Fedorow mit der Zwangsmobilisierung Schluss macht.<\/p><p>Der Kiew-Korrespondent der <em>Welt<\/em>, Christoph Wanner, erkl&auml;rte in einer Liveschaltung, westliche Kr&auml;fte h&auml;tten die Proteste gegen Syrskyj mitangeschoben. Das ist mehr als wahrscheinlich, denn der Westen ist an einer Konsolidierung der innenpolitischen Situation in der Ukraine interessiert. Eine ukrainische Armee, die ihr Territorium nicht verteidigen kann, gef&auml;hrdet das ganze westliche Ukraine-Projekt. Deshalb braucht man jetzt zumindest neue Gesichter in der politischen F&uuml;hrung der Ukraine, die Hoffnung machen und mit denen man neue Finanzhilfen f&uuml;r die Ukraine einwerben kann.<\/p><p><em>Von Ulrich Heyden erschien 2022 das Buch: Der l&auml;ngste Krieg in Europa seit 1945. Augenzeugenberichte aus dem Donbass. Hamburg 2022, Tredition, Taschenbuch, 348 Seiten, ISBN: 978-3-347-59573-6, 19,90 Euro.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Screenshot aus dem YouTube-Video von Ukra&#1111;ner W. (2023)<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/afc0a5d36ab04efa80af043c24331810\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/rg.ru\/2026\/07\/23\/zaharova-otvetila-na-slova-drapatogo-o-russkoj-nacii.html?ysclid=ms0jg517ta377222923\">Maria Sacharowa &uuml;ber den neuen ukrainischen Oberbefehlshaber Drapatyj<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114968\">Die Hintergr&uuml;nde des Kampfes um die Polizeizentrale von Mariupol<\/a> am 9. Mai 2014<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=W8DZMpx--UA\">Interview des ukrainischen Portals <em>Ukra&#1111;ner W<\/em> mit Mychajlo Drapatyj aus dem Jahr 2023<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/ulrich-heyden\/geht-doch-rueber\">Geht doch r&uuml;ber!<\/a> Ulrich Heyden, <em>der Freitag<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 21. Juli 2026 wechselte der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj den ukrainischen Generalstabschef Oleksandr Syrskyj aus. Als dessen Nachfolger ernannte Selenskyj den 43 Jahre alten Mychajlo Drapatyj. Die deutschen Medien loben Drapatyj als jungen, erfolgversprechenden Milit&auml;r, der &bdquo;frei von allem Sowjetischen&ldquo; sei und keine Soldaten verheize wie sein Vorg&auml;nger Syrskyj. Die deutschen Medien schweigen aber<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154313\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":154314,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,172,20],"tags":[282,2311,3004,2460,3287,3151,835,663,309,259,2620,1203,827,260],"class_list":["post-154313","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-aufruestung","category-landerberichte","tag-buergerproteste","tag-befreiungsbewegungen","tag-donbass","tag-gruppenbezogene-menschenfeindlichkeit","tag-mobilmachung","tag-nationale-minderheiten","tag-nationalismus","tag-putsch","tag-repressionen","tag-russland","tag-selenskyj-wolodymyr","tag-separatismus","tag-stigmatisierung","tag-ukraine"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/260728-Interview-titel-Screenshot-2023.jpeg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154313","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=154313"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154313\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":154331,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154313\/revisions\/154331"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/154314"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=154313"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=154313"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=154313"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}