{"id":154467,"date":"2026-07-31T16:45:04","date_gmt":"2026-07-31T14:45:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154467"},"modified":"2026-07-31T16:18:34","modified_gmt":"2026-07-31T14:18:34","slug":"hinweise-des-tages-ii-735","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154467","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154467#h01\">Die Zahl der Erwerbst&auml;tigen sinkt: Eine einfache Graphik, eine einfache Erkenntnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154467#h02\">Wenn die Kasse weniger zahlt: Warum Psychotherapeuten gegen Budgetierung protestieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154467#h03\">Warnung vor Reformen: Die Rentenpl&auml;ne treffen eine Region besonders hart<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154467#h04\">Unruhe im Paradies &mdash; die Krim unter Angriff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154467#h05\">Ostfrontt&uuml;chtigmachung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154467#h06\">Aufr&uuml;stung gegen die Industriekrise?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154467#h07\">Lateinamerikaner k&auml;mpfen f&uuml;r Kiew &ndash; Rekrutierer locken mit hohen Zahlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154467#h08\">Das taube, stumme und blinde Reich der Piraterie <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154467#h09\">Zwischen Br&uuml;ssel und Moskau: Armenien ringt um seine wirtschaftliche Zukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154467#h10\">Ican: &laquo;Geld, das zum Leben fehlt, wird f&uuml;r A-Waffen vergeudet&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154467#h11\">Siedlerterror im Westjordanland: Nachts, wenn die Milizen kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154467#h12\">Deutschland schiebt erstmals Afghanen ohne Vorstrafe ab &ndash; Pro Asyl sieht &bdquo;moralischen Bankrott&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154467#h13\">Kein Vertrauen in den Staat: Corona-L&uuml;ge komplett ausgeblendet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154467#h14\">Diesseits und jenseits der &bdquo;Leihschwangerschaften&ldquo;: Adoptionen von Kindern in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154467#h15\">Unkabarettistische Anstalten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Zahl der Erwerbst&auml;tigen sinkt: Eine einfache Graphik, eine einfache Erkenntnis<\/strong><br>\nIn diesen Tagen erscheinen wieder viele Informationen auf dem Meinungsmarkt, die den Eindruck erwecken, mit der deutschen Wirtschaft ginge es allm&auml;hlich bergauf. Einige Stimmungsindikatoren haben sich verbessert und das Statistische Bundesamt hat verk&uuml;ndet, die deutsche Wirtschaft sei auch im zweiten Quartal und damit zwei Quartale hintereinander gewachsen. So einfach ist es allerdings nicht.<br>\nDie Stimmungsindikatoren sind extrem anf&auml;llig f&uuml;r politische Meldungen und die immer wieder neu aufkeimenden Hoffnungen, wenigstens die Auseinandersetzung der USA mit dem Iran k&ouml;nnte bald beigelegt werden. Das, was das Bundesamt in Sachen Wachstum meldet, ist chronisch unzuverl&auml;ssig, weil dem Amt allzu oft die Phantasie durchgeht (wie z. B. hier gezeigt). Schon die Zuwachsrate von 0,4 Prozent im ersten Quartal dieses Jahres findet sich in keiner Produktionsstatistik und muss daher massiv angezweifelt werden. Aber auch f&uuml;r die 0,2 Prozent f&uuml;r das zweite Quartal m&uuml;ssten die Zahlen f&uuml;r den Juni, die erst Ende n&auml;chster Woche ver&ouml;ffentlicht werden, sich als sehr gut erweisen.<br>\nGegen einen sehr guten Juni sprechen allerdings die Zahlen f&uuml;r die Entwicklung der Erwerbst&auml;tigkeit, die heute herausgekommen sind (Abbildung).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/07\/31\/die-zahl-der-erwerbstaetigen-sinkt-eine-einfache-graphik-eine-einfache-erkenntnis\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wenn die Kasse weniger zahlt: Warum Psychotherapeuten gegen Budgetierung protestieren<\/strong><br>\nAb 2027 soll ambulante Psychotherapie ein begrenztes Budget bei den Krankenkassen bekommen. Eine Therapeutin erkl&auml;rt, ob dies weniger Therapiepl&auml;tze f&uuml;r gesetzlich Versicherte bedeuten wird. [&hellip;]<br>\nTherapeuten mit Kassenzulassung k&ouml;nnten auch Einkommen mit Privatpatienten und Selbstzahlern kompensieren &ndash; oder komplett zur Privatpraxis werden. Das versch&auml;rfe die Zwei-Klassen-Medizin. &ldquo;Es gibt nur 10 Prozent Privatversicherte in Deutschland, das alleine ern&auml;hrt die Praxen auch nicht. Und als Selbstzahler zu kommen, ist nur f&uuml;r einen kleinen Teil der Bev&ouml;lkerung machbar&rdquo;, sagt sie.<br>\nDie Folge: Praxen k&ouml;nnten in reichere Regionen ziehen, &auml;rmere Gegenden und Menschen w&uuml;rden dann au&szlig;en vor bleiben. Doch das Risiko, psychisch zu erkranken, sei bei wirtschaftlich und sozial Benachteiligten h&ouml;her, sagt Zellfelder-Str&ouml;der. Und eingesparte Kosten tr&auml;ten im Gesundheitssektor dann andernorts auf. &ldquo;Wenn es sich in die Kliniken verlagert, w&auml;re es viel teurer.&rdquo; Genau wie in anderen Sozialbereichen, etwa durch Fr&uuml;hverrentungen, Arbeitsunf&auml;higkeit, Produktivit&auml;tsverluste oder Suchterkrankungen.<br>\nSie verweist auf Studien, laut denen jeder in Psychotherapie investierte Euro mehrere Euro bei anderen Gesundheitsausgaben spare, besonders wenn sie fr&uuml;h begonnen werden. &ldquo;Wenn ein leichter Fall nicht behandelt wird, ist das Risiko h&ouml;her, dass daraus ein schwerer Fall wird&rdquo;, sagt sie. Daher sieht sie es kritisch, wenn es oft hei&szlig;e, Psychotherapie sei nicht immer n&ouml;tig oder eine Mode.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/inland\/psychotherapie-reform-termine-kassenpatienten-42556576\">web.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Warnung vor Reformen: Die Rentenpl&auml;ne treffen eine Region besonders hart<\/strong><br>\nDie Ost-Ministerpr&auml;sidenten warnen vor Reformen zulasten &auml;lterer Menschen. Tats&auml;chlich ist die Ausgangslage in Ostdeutschland besonders heikel.<br>\nDie Bundesregierung hat f&uuml;r den kommenden Herbst gro&szlig;e Pl&auml;ne. Nach der Sommerpause soll das Rentensystem umfassend reformiert werden &ndash; und damit d&uuml;rften auch Einschnitte einhergehen. Geplant ist etwa, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren abzuschaffen. Gleichzeitig sollen die Altersgrenze f&uuml;r die Fr&uuml;hrente mit Abschl&auml;gen steigen und das regul&auml;re Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung gekoppelt werden. Auch k&uuml;nftige Rentenerh&ouml;hungen sollen schw&auml;cher ausfallen.<br>\nAll das tr&auml;fe Rentner in Ostdeutschland besonders hart. Denn dort h&auml;ngt die Alterssicherung viel st&auml;rker an der gesetzlichen Rente als im Westen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/ratgeber\/altersvorsorge\/gesetzlicherente\/id_101366754\/rente-in-ostdeutschland-warum-die-reformen-dort-haerter-wirken-koennten.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Mit dieser Faktenlage wird nicht nur klar, warum die Ost-Ministerpr&auml;sidenten die &ldquo;Rente nach 45 Beitragsjahren&rdquo; mit Z&auml;hnen und Klauen verteidigen wollen, sondern auch, dass CDU und SPD den Menschen im Osten so &uuml;berhaupt nichts zu bieten haben, weil sie das Wenige auch noch wegnehmen wollen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Neuer &Auml;rger f&uuml;r Merz &ndash; ostdeutsche CDU-Ministerpr&auml;sidenten schreiben Renten-Brief<\/strong><br>\nKaum ist der Personalumbau der Union weitgehend abgeschlossen, ger&auml;t Kanzler Friedrich Merz erneut unter Druck. Die ostdeutschen CDU-Ministerpr&auml;sidenten lehnen geplante Reformen bei Rente und Pflege ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6a6adc62dd06dd5ef2e3ef0a\/rente-neuer-aerger-fuer-merz-drei-ostdeutsche-cdu-ministerpraesidenten-schreiben-brandbrief.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Unruhe im Paradies &mdash; die Krim unter Angriff<\/strong><br>\nDie Ukraine beschie&szlig;t mehr und mehr Ziele im Innern Russlands, notabene mit Waffen aus dem Westen und mit westlicher Steuerung der Drohnen und Raketen. Und seit einiger Zeit geh&ouml;rt auch die Krim zu den Zielen des ukrainischen Milit&auml;rs. De facto verst&auml;rkt die Ukraine damit sogar den Willen der Krim-Bewohner, nicht zur Ukraine, sondern zu Russland zu geh&ouml;ren.<br>\nIn den letzten Wochen hatte die Ukraine ihre Angriffe auf die Krim massiv verst&auml;rkt, jene Halbinsel, die seit langem ein Zankapfel zwischen Russland und der Ukraine ist. Die Angriffe mit Drohnen und Raketen haben systematisch nicht nur milit&auml;rische Ziele wie Flugpl&auml;tze getroffen, sondern auch Kraftwerke, Eisenbahnstrecken und Br&uuml;cken. Russische Schiffe, die &Ouml;l und Benzin transportieren, wurden in gro&szlig;er Zahl im Asowschen Meer &ouml;stlich der Krim getroffen. Auch die Stra&szlig;en, die von der S&uuml;dukraine zur Krim f&uuml;hren, sind zu Zielen geworden. Die ber&uuml;hmte Kertsch-Br&uuml;cke, die die Ukraine in der Vergangenheit zu zerst&ouml;ren versuchte, blieb jedoch vorerst verschont. Tausende Menschen haben die Krim in den vergangenen zwei Monaten &uuml;ber diese Br&uuml;cke verlassen. Die Ukraine will angeblich die Br&uuml;cke als Fluchtweg offen lassen &mdash; f&uuml;r diejenigen, die die Halbinsel verlassen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/unruhe-im-paradies-die-krim-unter-angriff\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ostfrontt&uuml;chtigmachung<\/strong><br>\nDeutsche R&uuml;stungskonzerne mit dunkler Vergangenheit statten Kiewer Neonazimilit&auml;rs mit Waffen aus, die Bundeswehr ignoriert historische Imperative ihres Traditionserlasses. Das sind Folgen der wachsenden Verflechtung zwischen den milit&auml;risch-industriellen Komplexen Deutschlands und der Ukraine f&uuml;r die Vorbereitung des n&auml;chsten gro&szlig;en Krieges in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/globales\/kriege\/ostfronttuechtigmachung\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Aufr&uuml;stung gegen die Industriekrise?<\/strong><br>\nEs gibt einen merkw&uuml;rdigen Widerspruch in der deutschen Politik. W&auml;hrend die industrielle Basis des Landes br&ouml;ckelt, flie&szlig;en Milliarden in die Aufr&uuml;stung. Autofabriken schlie&szlig;en, Panzerfabriken expandieren. Das wirkt zun&auml;chst wie die Gleichzeitigkeit zweier verschiedener Krisen. Tats&auml;chlich geh&ouml;ren beide Entwicklungen zusammen.<br>\nDenn je st&auml;rker Deutschland einen Verlust seiner wirtschaftlichen und politischen Bedeutung f&uuml;rchtet, desto st&auml;rker setzt es auf Militarisierung. Nicht zuf&auml;llig folgen auch Industriepolitik, Infrastrukturinvestitionen und staatliche Ausgaben zunehmend geopolitischen Interessen. Peter Mertens beschreibt diese Entwicklung in seinem Buch &bdquo;Meuterei&ldquo; als eine neue Phase des Kapitalismus, f&uuml;r die es bislang noch keinen Namen gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/aufruestung-gegen-die-industriekrise\/\">etos.media<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Lateinamerikaner k&auml;mpfen f&uuml;r Kiew &ndash; Rekrutierer locken mit hohen Zahlungen<\/strong><br>\nArgentiniens Justiz zerschl&auml;gt ein Netzwerk, das K&auml;mpfer f&uuml;r die Ukraine angeworben haben soll. Auch in anderen L&auml;ndern l&auml;uft die Anwerbung &uuml;ber soziale Medien.<br>\nDie argentinische Bundesstaatsanwaltschaft hat nach eigenen Angaben eine Organisation zerschlagen, die Menschen &uuml;ber soziale Netzwerke f&uuml;r den Kriegseinsatz aufseiten der Ukraine anwarb.<br>\nWie die Beh&ouml;rde am Montag mitteilte, wurde in der Ortschaft Tigre in der Provinz Buenos Aires eine Frau festgenommen. Ihr Partner, der ebenfalls Teil der Gruppe gewesen sein soll, setzte sich wenige Tage vor dem Zugriff nach Brasilien ab und gilt als fl&uuml;chtig. Gegen die Frau wird wegen Menschenhandels ermittelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/soeldner-fuer-die-ukraine-argentinien-hebt-anwerbe-netzwerk-aus-10241901\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das taube, stumme und blinde Reich der Piraterie <\/strong><br>\nEs ist eindrucksvoll zu sehen, wie Iran mit einer &auml;u&szlig;erst disziplinierten Strategie das gesamte milit&auml;rische &Ouml;kosystem der USA in Westasien demontiert.<br>\nDie ganze CENTCOM-Infrastruktur zur Unterst&uuml;tzung ist praktisch zum Freiwild geworden: Von teuren Fr&uuml;hwarnradaren bis hin zu kompletten Luftabwehrsystemen, von Hangars bis hin zu Logistikzentren, von Treibstoff- und Munitionslagern bis hin zu Basen f&uuml;r Vorw&auml;rtsoperationen, von Marine- und See&uuml;berwachungsanlagen bis hin zu Knotenpunkten f&uuml;r die Aufkl&auml;rung und Kommunikation.<br>\nEs gibt bereits eine &ldquo;Greatest Hits&rdquo;-Liste &uuml;ber das gesamte Spektrum. Darunter befinden sich beispielsweise Tower 22 &ndash; der Operationen in at-Tanf unterst&uuml;tzt; der Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Muwaffaq Salti &ndash;, auf dem US-Flugzeuge f&uuml;r verschiedene Operationen stationiert sind; Erbil im irakischen Kurdistan, das Geheimdienst- und Spezialeins&auml;tze unterst&uuml;tzt; Bahrain, das, wie jeder wei&szlig;, das Hauptquartier der 5. Flotte der US-Marine beherbergt; Kuwait &ndash; ein riesiger Logistik- und Bereitstellungsraum; Katar &ndash; wo sich das Vorw&auml;rtshauptquartier des CENTCOM und der gr&ouml;&szlig;te US-Luftwaffenst&uuml;tzpunkt in Westasien befinden.<br>\nAngriffe auf all diese Knotenpunkte untergraben unerbittlich den Mythos der US-amerikanischen Machtprojektion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/287316-das-taube-stumme-und-blinde-reich-der-piraterie\/\">Pepe Escobar auf RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der englische Originaltext kann <a href=\"https:\/\/strategic-culture.su\/news\/2026\/07\/29\/the-deaf-dumb-and-blind-empire-of-piracy\/\">hier gelesen werden<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zwischen Br&uuml;ssel und Moskau: Armenien ringt um seine wirtschaftliche Zukunft<\/strong><br>\nArmenien ger&auml;t zwischen Russland und die EU: W&auml;hrend Moskau Importbeschr&auml;nkungen erhebt, setzt Premier Paschinjan auf Ann&auml;herung an Europa. Eine Analyse.<br>\nAm vergangenen Dienstag ersuchte der armenische Premierminister Nikol Paschinjan den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin in einem Telefongespr&auml;ch um Unterst&uuml;tzung bei der Regelung von Fragen, die mit Beschr&auml;nkungen f&uuml;r die Lieferung armenischer Erzeugnisse in die Russische F&ouml;deration zusammenh&auml;ngen. Das Gespr&auml;ch fand auf Initiative der armenischen Seite statt.<br>\nPaschinjan bat Putin, die russischen Einfuhrbeschr&auml;nkungen der F&ouml;deralen Dienststelle f&uuml;r Veterin&auml;r- und Pflanzenschutzaufsicht (Rosselchosnadsor) f&uuml;r armenische Waren &ndash; darunter Obst, Gem&uuml;se, Blumen, Fisch und Alkohol &ndash; aufzuheben.<br>\nDer armenische Premierminister betonte, dass die Beschr&auml;nkungen im Widerspruch zum armenisch-russischen vertraglichen Rahmen sowie zu den Bestimmungen der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) stehen und forderte Ma&szlig;nahmen zur L&ouml;sung dieser Probleme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Zwischen-Bruessel-und-Moskau-Armenien-ringt-um-seine-wirtschaftliche-Zukunft-11386235.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ican: &laquo;Geld, das zum Leben fehlt, wird f&uuml;r A-Waffen vergeudet&raquo;<\/strong><br>\nDie Grossm&auml;chte investieren gewaltig in Atomwaffen, obwohl deren Einsatz das Leben auf der Erde weitgehend zerst&ouml;ren w&uuml;rde.<br>\nSeit Jahrzehnten bedrohen Atomwaffen die Menschheit. Selbst ein begrenzter Atomkrieg mit hundert &laquo;kleineren&raquo; A-Bomben w&uuml;rde das Klima unertr&auml;glich machen. Hunger und Massensterben w&auml;ren die Folgen. Ein grosser Atomkrieg w&uuml;rde das Ende unserer Zivilisation bedeuten.<br>\nDie &laquo;Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen&raquo; (Ican) dokumentiert in ihrem neusten Jahresbericht 2026, dass die neun Staaten mit Atomwaffen im Jahr 2025 durchschnittlich 19 Prozent mehr f&uuml;r Atomwaffen ausgegeben haben als noch im Jahr 2024, insgesamt 119 Milliarden Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/ican-geld-das-zum-leben-fehlt-wird-fuer-a-waffen-vergeudet\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Siedlerterror im Westjordanland: Nachts, wenn die Milizen kommen<\/strong><br>\nDie Angriffe israelischer Siedler auf Pal&auml;stinenser haben in den vergangenen Wochen eklatant zugenommen. Netanjahu profitiert davon doppelt.<br>\nI n den deutschen Medien erscheinen alle paar Tage wenig sagende Titel wie &bdquo;Gewalt im Westjordanland eskaliert&ldquo;. Wir heften das unter &bdquo;Da unten schlagen sie sich wieder die K&ouml;pfe ein&ldquo; ab. Aber die Gewalt hat einen Namen: die israelischen Siedler, die jeden Tag pal&auml;stinensische D&ouml;rfer &uuml;berfallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Siedlerterror-im-Westjordanland\/!6200307\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutschland schiebt erstmals Afghanen ohne Vorstrafe ab &ndash; Pro Asyl sieht &bdquo;moralischen Bankrott&ldquo;<\/strong><br>\nMit einem Charterflug hat Deutschland 31 Afghanen zur&uuml;ck in ihr Heimatland gebracht. Sie sollen unter anderem wegen Totschlags, versuchtem Mord, Vergewaltigung oder sexuellem Missbrauch von Kindern verurteilt worden sein. Einer von ihnen hatte keine Vorstrafe.<br>\nDer Mann sei nach Abschluss seines Asylverfahrens ausreisepflichtig gewesen, sagte Dobrindt. Er habe versucht, in einem anderen europ&auml;ischen Land unterzukommen, und habe sich dort illegal aufgehalten. Daraufhin sei er nach Deutschland zur&uuml;ck&uuml;berstellt und abgeschoben worden. &bdquo;Ich halte das f&uuml;r richtig und sinnvoll, genau in dieser Vorgehensweise auch mit dieser Thematik umzugehen.&ldquo;<br>\nPro Asyl kritisiert &bdquo;fatale Abschiebungspolitik&ldquo;<br>\nDie Menschenrechtsorganisation Pro Asyl kritisierte den Flug als Ergebnis einer &bdquo;fatalen Abschiebungspolitik&ldquo;. &bdquo;Genau vor dieser Entwicklung haben wir von Beginn an gewarnt&ldquo;, erkl&auml;rte Pro Asyl-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Helen Rezene. Damit sei &bdquo;die n&auml;chste Schranke&ldquo; gefallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6a689944a17ee9f1dfd819df\/deutschland-schiebt-erstmals-afghanen-ohne-vorstrafe-ab-pro-asyl-sieht-moralischen-bankrott.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kein Vertrauen in den Staat: Corona-L&uuml;ge komplett ausgeblendet<\/strong><br>\nDas Institut FORSA hat die Deutschen repr&auml;sentativ nach ihrem Vertrauen in den deutschen Staat befragt, und die haben ehrlich geantwortet: Nur eine Minderheit von 17 Prozent traut dem Staat zu, seine Aufgaben zu machen. Das ist ein neuer Tiefstand im Verh&auml;ltnis B&uuml;rger\/Staat. Abgefragt wurden Dienstleistungen, die ein Staat erbringen mu&szlig;. Und nat&uuml;rlich sind es kaputte Schulen, kaputte Stra&szlig;en und die kaputte Deutsche Bahn, die den B&uuml;rgern erstrangig negativ aufgefallen sind. Der deutsche Staat schlittert langsam aber unaufhaltsam in die &bdquo;3. Welt&ldquo; &ndash; Lage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/kein-vertrauen-in-den-staat\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Diesseits und jenseits der &bdquo;Leihschwangerschaften&ldquo;: Adoptionen von Kindern in Deutschland<\/strong><br>\nUnd schon rutscht sie wieder in die Abk&uuml;hlungsphase, die kurzeitig heftig aufgeflammte Debatte &uuml;ber &bdquo;Leihm&uuml;tter&ldquo;, ausgel&ouml;st durch die Causa Spahn. Es war und ist dabei interessant zu beobachten, wie sich in einem Strang der Debatte zahlreiche mehr oder weniger prominente Bef&uuml;rworter einer Legalisierung, zumindest aber einer &Ouml;ffnung der rechtlichen Regulierung der &bdquo;Leihschwangerschaften&ldquo; in Deutschland zu Wort gemeldet haben. In Deutschland ist die Inanspruchnahme von &bdquo;Leihm&uuml;ttern&ldquo; nach dem Embryonenschutzgesetz (ESchG) und dem Adoptionsvermittlungsgesetz (AdVermiG) verboten,1 nicht aber der Import der im Ausland erworbenen Kindern nach Deutschland und deren Legalisierung hier bei uns.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2026\/07\/30\/adoptionen-in-deutschland\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Unkabarettistische Anstalten<\/strong><br>\nDie Anstalt mit Uthoff und von Wagner ist in aller Munde &ndash; sie inszeniert sich gerade als letzter Tummelplatz &raquo;unserer Demokratie&laquo;. Sie hat l&auml;ngst die Pfade des Kabaretts verlassen und macht Politaktivismus. Ein pers&ouml;nlicher R&uuml;ckblick. [&hellip;]<br>\n&Uuml;ber Jahre hat die Anstalt einen Weg beschritten, vor dem die Altvorderen des Metiers sich noch aus gutem Grunde gescheut h&auml;tten. Ob von Hildebrandt bis zu Polt: Nat&uuml;rlich hatten &ndash; und haben, den Polt weilt zum Gl&uuml;ck noch unter uns &ndash; diese Kabarettisten eine Haltung. Man konnte sie greifen, wenn man deren Programme kannte, sie sich quasi verinnerlichte. Sie banden dem Publikum aber ihre Haltung nie plump auf die Nase. Ja, sie w&auml;ren auch nicht auf die Idee gekommen, ihren Zuschauern irgendwelche drittklassigen Haltungsvokalisten vorzusetzen, damit die die l&auml;stige Aufgabe der Haltungsvermittlung &uuml;bernehmen &ndash; das w&auml;re unter deren kabarettistischer W&uuml;rde gewesen. Oder treffender: H&auml;tte das Kabarettistische hinter sich gelassen, w&auml;re als eine Spielart der Agitation verstanden worden. Bei Gerhard Polt geht es so weit, dass er Fragen zur Sto&szlig;richtung seiner Programme, oder zu seinem Antrieb, nie konkret beantwortet, manchmal bleibt er sogar in der Rolle der von ihn gespielten Charaktere und antwortet unverbindlich. Denn ein Kabarettist, der sich erkl&auml;rt, verliert seine Magie &ndash; wenn man nun Uthoff und Kollegen dabei zuschaut, wie sie im Studio sitzen und den Streit mit ihrem Sender thematisieren, dann darf man sich eines getrost klarmachen: Kabarettistisch greifen solche, die sich selbst banalisieren, ganz sicher nicht mehr &ndash; aber gut, das haben die N&auml;mlichen vorher schon nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/kultur\/unkabarettistische-anstalten\/\">Roberto De Lapuente auf Overton Magazin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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