{"id":15449,"date":"2012-12-13T08:44:54","date_gmt":"2012-12-13T07:44:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15449"},"modified":"2012-12-13T08:44:54","modified_gmt":"2012-12-13T07:44:54","slug":"hinweise-des-tages-1781","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15449","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15449#h01\">Maximaler Schaden f&uuml;r die Deutsche Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15449#h02\">Die Abrechnung &ndash; Oppenheim-Esch im Visier der Justiz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15449#h03\">Lobby-Spionage im Gesundheitsministerium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15449#h04\">Vorab bekannt gewordener Entwurf f&uuml;r die Abschlusserkl&auml;rung des EU-Gipfels<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15449#h05\">R&uuml;ckkauf griechischer Schulden etwas teurer als geplant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15449#h06\">Euroraum Berlin &auml;u&szlig;ert scharfe Kritik am Versicherungs-Plan Van Rompuys<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15449#h07\">Heiner Flassbeck: &bdquo;Wir treiben Europas Wirtschaft in den Abgrund&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15449#h08\">&Auml;rzteorganisation: Deutschland darf keine Kriegspartei werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15449#h09\">Regierung: Durch Luftverkehrssteuer kein Einbruch in Luftfahrtbranche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15449#h10\">Wenn soziale Gerechtigkeit in der Grundschule endet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15449#h11\">&Ouml;ffentliche Bildungsausgaben steigen 2012 auf &uuml;ber 110 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15449#h12\">DIE LINKE: Studiengeb&uuml;hren jetzt bundesweit abschaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15449#h13\">Hausbesitzer greifen an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15449#h14\">Attacke auf US-Gewerkschaften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15449#h15\">Meeting Lula &ndash; Weltverbesserung ist m&ouml;glich!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15449#h16\">Machtexzesse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15449#h17\">Zu guter Letzt: FDP-Bahr Stinksauer &ndash; Geht man so mit Freunden um?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15449&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Maximaler Schaden f&uuml;r die Deutsche Bank<\/strong><br>\nViel schlimmer kann die Justiz Europas gr&ouml;&szlig;tem Geldhaus nicht schaden. Es sind tolle Bilder, die sie gestern in Frankfurt produziert hat. 20 Einsatzwagen der Polizei blockieren die Eing&auml;nge zur Deutschen Bank&hellip;<br>\nFitschen soll die Umsatzsteuerbescheinigung unterschrieben haben, mittels derer der Fiskus um 230 Millionen Euro betrogen worden ist&hellip;<br>\nAuf den zweiten Blick ist das respektlose Verhalten der Justiz jedoch zu begr&uuml;&szlig;en. Denn es macht klar, dass die Gesellschaft die Verantwortung dort sucht, wo sie hingeh&ouml;rt: ganz oben. Und in kaum einer Branche waren die Sitten so verkommen, wie im vom schnellen Geld getriebenen Investmentbanking, wo hohe Boni und 25 Prozent Rendite alles waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/kommentar-zur-razzia-bei-der-deutschen-bank-maximaler-schaden-fuer-die-deutsche-bank,1472602,21103286.html%20\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung dazu aus der FR:<\/strong> Die Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit CO2-Emissonsrechten wird seit dem Fr&uuml;hjahr 2010 untersucht. Im Dezember 2011 hatte das Landgericht Frankfurt dann sechs M&auml;nner zu Haftstrafen verurteilt. Sie hatten weitgehend gestanden, &uuml;ber einen Handel mit Luftverschmutzungsrechten &uuml;ber europ&auml;ische Grenzen hinweg mindestens 230 Millionen Euro Umsatzsteuer hinterzogen zu haben. Da die Gesch&auml;fte &uuml;ber die Deutsche Bank abgewickelt wurden, musste sie sich in dem Prozess vorhalten lassen, den grenz&uuml;berschreitenden CO2-Zertifikatehandel erst <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt\/verdacht-der-steuerhinterziehung-razzia-bei-der-deutschen-bank,1472798,21098382.html\">so richtig in Schwung gebracht zu haben<\/a>.<\/em><br>\n<em>Siehe dazu auch noch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-bank-fitschen-wird-trotz-ermittlungen-nicht-zuruecktreten-a-872598.html\">Die Aussitzer-Bank<\/a>&ldquo;.<\/em><br>\n<em>&Uuml;ber die kriminellen Gesch&auml;fte <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/verdacht-auf-geldwaesche-bei-der-deutschen-bank-im-kreis-drehen-und-dabei-reich-werden-1.1549115\">berichtet ausf&uuml;hrlich die SZ<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Abrechnung &ndash; Oppenheim-Esch im Visier der Justiz<\/strong><br>\nSie z&auml;hlte zu den reichsten und m&auml;chtigsten Banken Deutschlands: &bdquo;Sal. Oppenheim&ldquo; war die erste Adresse f&uuml;r den deutschen Geldadel. Heute ermitteln die Strafverfolger gegen die ehemalige F&uuml;hrungsriege der Bank wegen Untreue und Steuerhinterziehung. Ihr langj&auml;hriger Gesch&auml;ftspartner Josef Esch steht sogar unter Korruptionsverdacht. Es drohen Haftstrafen bis zu zehn Jahren. Au&szlig;erdem klagen ehemalige Kunden der Privatbank auf Schadenersatz in Milliardenh&ouml;he.<br>\nBesonders die Rolle, die &bdquo;Sal. Oppenheim&ldquo; bei der Pleite des Arcandor-Konzerns, des ehemaligen Karstadt-Quelle, gespielt hatte, steht dabei im Focus. Es geht um dubiose Aktien- und Immobiliengesch&auml;fte hinter den Kulissen des Warenhaus-Konzerns.<br>\nDie story-Autoren Ingolf Gritschneder und Georg Wellmann folgen den Spuren der verschwundenen Millionen und versuchen, das Beziehungsgeflecht hinter den Gesch&auml;ften aufzudecken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/diestory\/sendungsbeitraege\/2012\/1203\/abrechnung.jsp\">wdr Fernsehen die story<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Lobby-Spionage im Gesundheitsministerium<\/strong><br>\nDer Fall beleuchtet die Wichtigkeit von Insiderinformationen f&uuml;r Lobbyisten. In diesem konkreten Fall ist nach bisherigem Informationsstand tats&auml;chlich kriminell vorgegangen worden. Aber dar&uuml;ber hinaus gibt es einen gro&szlig;en Graubereich, wie Lobbyisten an Insiderinformationen kommen. Hier wird nicht gegen geltendes Recht versto&szlig;en, aber aus demokratietheoretischer Sicht handelt es sich dennoch um problematische Praktiken: wenn etwa ehemalige Politiker als Lobbyisten angeworben werden oder wenn Ministerien das Schreiben von Gesetzen an Anwaltskanzleien delegieren, die selbst wiederum Rechtsberatung oder Lobbydienste f&uuml;r Unternehmen anbieten. Deshalb brauchen wir &uuml;ber die staatsanwaltschaftliche Verfolgung dieses besonderen Einzelfalls hinaus klare Schranken, die f&uuml;r mehr Distanz zwischen Politik und Lobbyisten sorgen. Dazu geh&ouml;ren Karenzzeiten f&uuml;r ehemalige Regierungsmitglieder und ein Ende des Gesetzesoutsourcing durch Ministerien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2012\/12\/lobby-spionage-im-gesundheitsministerium\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Vorab bekannt gewordener Entwurf f&uuml;r die Abschlusserkl&auml;rung des EU-Gipfels<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/fileadmin\/user_upload\/Kampagnen\/Euro-Krise\/material\/EU-Gipfel_1212_Entwurf-der-Erklaerung_de.pdf\">Rat der Europ&auml;ischen Union, Br&uuml;ssel, den 3. Dezember [PDF &ndash; 171 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>R&uuml;ckkauf griechischer Schulden etwas teurer als geplant<\/strong><br>\nAthen habe bei dem Schuldenr&uuml;ckkauf zwar Anleihen im Nennwert von 31,8 Milliarden Euro statt der angepeilten 30 Milliarden angedient bekommen, sagte ein hochrangiger Vertreter der W&auml;hrungsgemeinschaft am Dienstag. Bei dem Gesch&auml;ft h&auml;tten sie aber tiefer in die Tasche greifen m&uuml;ssen als vorgesehen. Damit k&ouml;nne die Schuldenquote im Verh&auml;ltnis zur Wirtschaftskraft bis 2020 auch auf 126,6 Prozent und nicht auf die geplanten 124 Prozent gesenkt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/topNews\/idDEBEE8BA05M20121211\">Reuters<\/a>\n<p><strong>Dazu: Griechenland-Schuldenr&uuml;ckkauf erfolgreich &ndash; f&uuml;r Hedgefonds<\/strong><br>\nZwar wird von einer erfolgreichen Operation gesprochen, doch Griechenland kam nur mit einer Verl&auml;ngerung beim angepeilten R&uuml;ckkauf von Staatsanleihen auf den Wert von knapp 32 Milliarden Euro. Der R&uuml;ckkauf mit einem Durchschnittspreis von 33,5 Cent pro Euro war zudem teurer als erwartet. Zwar hat sich das Land damit Staatsschulden in einer H&ouml;he von etwa 20 Milliarden Euro entledigt, doch auch so wird im besten Fall die Schuldenquote bis 2020 nur auf knapp 127 Prozent der j&auml;hrlichen Wirtschaftsleistung gesenkt.<br>\nGeplant war eine Quote von 124 Prozent, um die Vorgabe f&uuml;r die Freigabe der n&auml;chsten Hilfstranche zu erf&uuml;llen. Ohnehin sollte daran erinnert werden, dass mit dem zweiten Banken-Rettungspaket und Schuldenschnitt eigentlich geplant war, die Schulden Griechenlands 2020 auf 120% des Bruttosozialprodukts zu senken&hellip;<br>\nDer R&uuml;ckkauf, f&uuml;r das sich das Land neue Schulden in H&ouml;he von 10 Milliarden aufnehmen musste, war vor allem f&uuml;r Hedgefonds erfolgreich. Nach dem Schuldenschnitt wurden die Staatsanleihen des Landes am Sekund&auml;rmarkt zum Teil nur f&uuml;r 15 Cent pro Euro gehandelt, weshalb Hedgefonds massiv einstiegen und darauf gewettet haben, dass man das Land nicht fallen lassen w&uuml;rde. Sie konnten die Anleihen nun mit einem Aufschlag zu durchschnittlich 35 Cent verkaufen. Ein satter Wett-Gewinn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/153355\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Euroraum Berlin &auml;u&szlig;ert scharfe Kritik am Versicherungs-Plan Van Rompuys<\/strong><br>\nDie von EU-Ratspr&auml;sident Van Rompuy vorgeschlagene &bdquo;Fiskalkapazit&auml;t&ldquo; st&ouml;&szlig;t in der Bundesregierung auf Ablehnung.<br>\nWie Au&szlig;en-Staatsminister Michael Link (FDP) am Dienstag in Br&uuml;ssel nach Vorbereitungsgespr&auml;chen der f&uuml;r Europa zust&auml;ndigen Minister sagte, lehnt Deutschland Kernpunkte strikt ab. Die von Van Rompuy vorgeschlagene Versicherung zur Abfederung von Schocks, die etwa Arbeitslosigkeit hervorrufen, sei Ausdruck eines &bdquo;&uuml;berwunden geglaubten keynesianischen Geistes&ldquo;. Es sei eine Illusion zu glauben, die Volkswirtschaften des Euroraums k&ouml;nnten gegen jede Verwerfung gesch&uuml;tzt werden. Hier finde eine Umdeutung von strukturellen in konjunkturelle Probleme statt. Die Bundesregierung pl&auml;diere vielmehr daf&uuml;r, die Wettbewerbsf&auml;higkeit der Eurol&auml;nder zu steigern, um die Krise an den Wurzeln zu packen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/europaeische-union\/euroraum-berlin-aeussert-scharfe-kritik-am-versicherungs-plan-van-rompuys-11990276.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: &bdquo;Ausdruck eines &uuml;berwunden geglaubten keynesianischen Geistes&ldquo;, und &bdquo;Umdeutung  von strukturellen in konjunkturelle Probleme&ldquo;. Die Lehren von Keynes etwas als ein b&ouml;ser Geist, der &uuml;berwunden werden muss? Einst&uuml;rzende Wirtschaften, stagnierende Ums&auml;tze beim Einzelhandel, einbrechende Exporte, eine Nachfragekrise bei Autokonzernen sei kein konjunkturelles Problem? Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Links &Auml;u&szlig;erungen sind Ausdruck eines immer noch nicht &uuml;berwundenen deutschen Dogmatismus, eine Umdeutung von konjunkturellen in strukturelle Probleme.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck: &bdquo;Wir treiben Europas Wirtschaft in den Abgrund&ldquo;<\/strong><br>\nDie Rezession, die wir derzeit in Europa erleben, ist nicht vom Himmel gefallen. Sie ist einzig und allein einer wirtschaftspolitischen Konzeption geschuldet, mit der vor allem die Bundesregierung an die sogenannte Euro-Rettung herangeht&hellip;<br>\nIn S&uuml;deuropa einschlie&szlig;lich Frankreich liegt der Au&szlig;enhandelsanteil&hellip; bei nur 25 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Wer dort die L&ouml;hne senkt, zerschl&auml;gt einzig und allein den Binnenmarkt. F&uuml;r die Exportf&auml;higkeit ist hingegen kaum etwas gewonnen. Denn damit diese L&auml;nder Marktanteile zur&uuml;ckgewinnen k&ouml;nnen, die sie in den vergangenen Jahren an Deutschland verloren haben, m&uuml;ssten dort l&auml;nger als ein Jahrzehnt die L&ouml;hne massiv gek&uuml;rzt werden. Das aber werden die Staaten wirtschaftlich und politisch nicht aushalten&hellip;<br>\nWir m&uuml;ssen begreifen, dass Deutschland in den vergangenen zehn Jahren mindestens genau so viel falsch gemacht hat, wie die s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;nder. Und wir m&uuml;ssen begreifen, dass Wettbewerbsf&auml;higkeit eine relative Gr&ouml;&szlig;e ist. Deutschland versucht zurzeit allen anderen L&auml;ndern sein Wirtschaftsmodell aufzuzwingen und nur auf den Export zu setzen. Das scheitert allein schon an der Logik. Denn irgendjemand muss die produzierten G&uuml;ter ja auch abnehmen&hellip;<br>\nWeite Teile der SPD beharren leider immer noch darauf, dass die Agenda 2010 ein Erfolg war. Doch gerade durch diese &Auml;nderungen am Arbeitsmarkt stagnieren in Deutschland ja die L&ouml;hne, sind die Produktivit&auml;tszuw&auml;chse nicht gleichteilig an Arbeitgeber und Arbeitnehmer verteilt worden. Das hat zwar zu den gewaltigen deutschen Export&uuml;bersch&uuml;ssen gef&uuml;hrt, allerdings mit dem Nebeneffekt, dass der europ&auml;ische Wirtschaftsraum heute vor dem Zusammenbruch steht&hellip;<br>\nDie Chinesen und die Inder haben eine eigene W&auml;hrung. Sie werden sie abwerten, sobald einer ihrer Handelspartner &uuml;berm&auml;chtig wird. Damit w&auml;re der Vorteil, den man sich durch Lohnzur&uuml;ckhaltung erhofft, sofort wieder weg&hellip;<br>\nChina hat&hellip; seine Wettbewerbsf&auml;higkeit verschlechtert und seinen Handelsbilanz&uuml;berschuss von zehn Prozent auf 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts reduziert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aachener-nachrichten.de\/news\/politik\/wir-treiben-europas-wirtschaft-in-den-abgrund-1.475061\">Aachener Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Auml;rzteorganisation: Deutschland darf keine Kriegspartei werden<\/strong><br>\nAn die Fraktionen des deutschen Bundestags gerichtet fordert die &Auml;rzteorganisation IPPNW die Bundestagsabgeordneten auf, sich gegen die Entsendung von Patriot-Raketen und den Einsatz der AWACS-Aufkl&auml;rer mit den entsprechenden Soldaten auszusprechen und statt dessen eine entschiedenere Unterst&uuml;tzung des UN-Beauftragten Lakhdar Brahimi zu fordern. Noch ist eine diplomatische L&ouml;sung des syrischen B&uuml;rgerkrieges m&ouml;glich.<br>\nDie IPPNW kritisiert diesen m&ouml;glichen Entschluss ganz entschieden als einen deutschen Beitrag zur weiteren Eskalation. Als n&auml;chster Schritt droht ein verst&auml;rkter Eingriff in den syrischen B&uuml;rgerkrieg.<br>\nDie IPPNW fordert zugleich eindringlich von den USA, Russland, der Arabischen Liga und den weiteren mitwirkenden Staaten, zum Wohle der Menschen in Syrien die diplomatischen Bem&uuml;hungen um einen Waffenstillstand im Land zu forcieren. Besonders der Einsatz des UN-Beauftragten Lakhdar Brahimi m&uuml;sse mit aller Kraft unterst&uuml;tzt werden. Ein deutscher Beitrag f&uuml;r den Frieden w&auml;re ein Stopp aller deutschen Waffenexporte in die Region.<br>\nDabei ist es f&uuml;r das Ziel einer friedlichen L&ouml;sung kontraproduktiv, wenn der deutsche Au&szlig;enminister &uuml;ber das baldige Ende des Regimes Assad spekuliert und der NATO-Generalsekret&auml;r Anders Fogh Rasmussen Stimmung im B&uuml;ndnis f&uuml;r ein milit&auml;risches Eingreifen in Syrien macht. Die breite mediale Thematisierung des angeblichen Giftgaspotentials des Assad-Regimes wirke zudem wie die Vorbereitung auf die &bdquo;Smoking Gun&ldquo; zur Rechtfertigung des milit&auml;rischen Eingreifens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ippnw.de\/commonFiles\/pdfs\/Frieden\/fraktionsvorsitzende_11122012.pdf\">Internationale &Auml;rzte f&uuml;r die Verh&uuml;tung des Atomkrieges, &Auml;rzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) [PDF &ndash; 45 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Regierung: Durch Luftverkehrssteuer kein Einbruch in Luftfahrtbranche<\/strong><br>\nF&uuml;r das Jahr 2012 ist kein wirtschaftlicher Einbruch im Luftverkehrssektor durch die Luftverkehrsabgabe zu verzeichnen. Das gab ein Vertreter der Bundesregierung am Mittwoch, den 12. Dezember, in einer Unterrichtung im Tourismusausschuss bekannt. Nach der Einf&uuml;hrung der Luftverkehrsabgabe im Jahr 2011 sei zwar eine Nachfraged&auml;mpfung eingetreten, zwei Millionen weniger Passagiere seien gez&auml;hlt worden, im Jahr 2012 war dies jedoch nicht der Fall. Das zumindest habe ein neues Gutachten der Bundesregierung &uuml;ber die Folgen der Einf&uuml;hrung der Abgabe ergeben. 2012 sei die Luftverkehrsbranche hingegen sogar gewachsen. Der Effekt sei deshalb eine &bdquo;einmalige Sache&ldquo; gewesen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_12\/2012_589\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wenn soziale Gerechtigkeit in der Grundschule endet<\/strong><br>\n&hellip;sozialer Aufstieg f&auml;ngt bereits in der Grundschule an &ndash; und in viel zu vielen F&auml;llen endet er auch dort &ndash; durch mangelnde F&ouml;rderung, Desinteresse der Eltern und unfaire Bewertungen durch Lehrer. Dies zeigen die Grundschulstudien Timss und Iglu, die am Dienstag vorgestellt wurden.<br>\nGemeint ist vor allem die Unwucht bei der Empfehlung f&uuml;r h&ouml;here Schulen wie das Gymnasium. Dies ist der Skandal in diesen eigentlich unspektakul&auml;ren Untersuchungen&hellip;<br>\nDieser Missstand sollte dennoch nicht dazu verf&uuml;hren, die Grundschullehrer nun generell als die Bremser der Aufsteiger-Gesellschaft anzuprangern. Die Studien offenbaren vielmehr die enorme Leistung der P&auml;dagogen. Obwohl Deutschland f&uuml;r seine Grundsch&uuml;ler gerade einmal die H&auml;lfte von dem ausgibt, was in EU-Staaten &uuml;blich ist, konnten sich die Kinder international im oberen Drittel halten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/leistungsvergleich-wenn-soziale-gerechtigkeit-in-der-grundschule-endet-1.1547811\">SZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.waxmann.com\/?eID=texte&amp;pdf=2828Volltext.pdf&amp;typ=zusatztext\">IGLU 2011, Lesekompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich [PDF &ndash; 5.1 MB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.waxmann.com\/?eID=texte&amp;pdf=2814Volltext.pdf&amp;typ=zusatztext\">TIMSS 2011, Mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen von Grundschulkindern im internationalen Vergleich [PDF &ndash; 5.9 MB]<\/a>\n<p><strong>Siehe dazu auch: Vom Kind aus gedacht<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/grundschulen-paedagogik-vom-kind-aus-gedacht,1472602,21095330.html\">FR<\/a><\/p>\n<p><strong>Siehe auch noch: Kleine Schritte<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/schulstudie-kleine-schritte,1472596,21095114.html%20\">FR<\/a><\/p>\n<p><strong>Kritisch dazu jedoch: Deutschland steckt im Stillstand<\/strong><br>\nDer steigende Trend bei der Lesekompetenz, der von 2001 zu 2006 bei den Sch&uuml;ler_innen zu verzeichnen war, hat sich nicht fortgesetzt. Die Leseleistungen der Sch&uuml;ler sind im Jahr 2011 sogar r&uuml;ckl&auml;ufig&hellip;<br>\nDie Gruppe der Risikosch&uuml;ler ist gleich gro&szlig; geblieben&hellip;Die Sch&uuml;lergruppe, die durch ihre Leistungen hervor stechen, hat sich auch nicht vergr&ouml;&szlig;ert. Also oben und unten, alles beim Alten&hellip;<br>\nIn Deutschland h&auml;ngt der Bildungserfolg von der sozialen Herkunft ab. Welch &Uuml;berraschung. Es hat sich diesbez&uuml;glich laut den Studien seit 2001 nichts bewegt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wasbildetihrunsein.de\/2012\/12\/11\/timss-igl-stillstand\/\">Was bildet ihr uns ein?<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&Ouml;ffentliche Bildungsausgaben steigen 2012 auf &uuml;ber 110 Milliarden Euro<\/strong><br>\nBund, L&auml;nder und Gemeinden haben f&uuml;r das Jahr 2012 Bildungsausgaben in H&ouml;he von 110,3 Milliarden Euro veranschlagt, 4,7 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr&hellip;<br>\nEndg&uuml;ltige Angaben zu den &ouml;ffentlichen Bildungsausgaben liegen derzeit bis zum Jahr 2009 vor. Demnach beliefen sich im Jahr 2009 die &ouml;ffentlichen Bildungsausgaben auf 100,0 Milliarden Euro. Davon stellten der Bund 6,2 Milliarden Euro, die L&auml;nder 71,9 Milliarden Euro und die Gemeinden 21,8 Milliarden Euro bereit.<br>\nIm Jahr 2009 stieg das Budget f&uuml;r Bildung, Forschung und Wissenschaft (also der Bildungsausgaben der &ouml;ffentlichen Haushalte, der Unternehmen, der privaten Haushalte oder der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit) auf insgesamt  224,8 Milliarden Euro, 10,6 Milliarden Euro mehr als 2008. In Relation zum Bruttoinlandsprodukt entsprach dies einem Anteil von etwa 9,5 %. Nach vorl&auml;ufigen Berechnungen erh&ouml;hten sich die Ausgaben im Jahr 2010 um weitere 9,7 Milliarden Euro, auf 234,5 Milliarden Euro. Dies entsprach ebenfalls 9,5 % des Bruttoinlandsprodukts&hellip;<br>\nDer Bildungsfinanzbericht erm&ouml;glicht auch einen Vergleich der Bildungsausgaben Deutschlands mit anderen Staaten. Nach dem international vergleichbaren Teil des Bildungsbudgets entfielen in Deutschland im Jahr 2009 beispielsweise 126,4 Milliarden Euro auf die Ausgaben f&uuml;r Kinderg&auml;rten, Schulen, Hochschulen und die Berufsbildung. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt entsprach dies einem Anteil von 5,3 %. Damit lag Deutschland bei den Ausgaben f&uuml;r diese Bildungseinrichtungendeutlich unter dem OECD-Durchschnitt von 6,2 %.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/121213_01.png\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Quelle 1: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2012\/12\/PD12_438_217.html\">Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Publikationen\/Thematisch\/BildungForschungKultur\/BildungKulturFinanzen\/Bildungsfinanzbericht1023206127004.pdf?__blob=publicationFile\">Bildungsfinanzbericht  2012 [PDF &ndash; 2.8 MB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/berlin\/eag-2012-sum-de.pdf\">OECD Education at a Glance 2012 [PDF &ndash; 116 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>DIE LINKE: Studiengeb&uuml;hren jetzt bundesweit abschaffen<\/strong><br>\nBildung ist ein Menschenrecht. Der Zugang zur Hochschule darf nicht vom Geldbeutel junger Menschen bzw. ihrer Eltern abh&auml;ngig sein, sondern muss allen Menschen offen stehen. Jede Form von Studiengeb&uuml;hren ist mit diesem Anspruch unvereinbar. Studiengeb&uuml;hren bedeuten soziale Ausgrenzung, weil sie diejenigen vom Studium ausschlie&szlig;en, die die Geb&uuml;hren nicht zahlen k&ouml;nnen. Auch nachgelagerte Studiengeb&uuml;hren oder Kreditmodelle lassen Menschen aus finanzschwachen Elternh&auml;usern aus Angst vor Verschuldung vor einem Studium zur&uuml;ckschrecken.<br>\nDie Bundesregierung wird aufgefordert:\n<ul>\n<li>unverz&uuml;glich einen Entwurf f&uuml;r ein Gesetz &uuml;ber die Hochschulzulassung vorzulegen, der das Recht auf einen Zugang zu Bachelor- sowie zu Masterstudieng&auml;ngen f&uuml;r jene sichert, die eine entsprechende Zugangsberechtigung erreicht haben, und insbesondere eine Einschr&auml;nkung der Hochschulzulassung durch die Erhebung von Studiengeb&uuml;hren ausschlie&szlig;t, und<\/li>\n<li>der sozialen Ausgrenzung beim Zugang zur Hochschule durch eine Reform der Bundesausbildungsf&ouml;rderung entgegenzutreten, welche in einem ersten Schritt die sofortige Erh&ouml;hung der Bedarfs&auml;tze und Freibetr&auml;ge gem&auml;&szlig; BAf&ouml;G um mindestens zehn Prozent umfasst, die H&ouml;chstaltersgrenze von 30 bzw. 35 Jahren streicht sowie die Darlehensanteile abschafft und stattdessen das BAf&ouml;G wieder zu einem Vollzuschuss macht, damit junge Menschen aus finanzschwachen Elternh&auml;usern nicht l&auml;nger mit erheblichen Schulden ins Berufsleben starten m&uuml;ssen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/118\/1711824.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 151 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hausbesitzer greifen an<\/strong><br>\nUnion und FDP wollen am heutigen Donnerstag die Rechte von Mietern radikal beschneiden. Linke lehnt Gesetzespaket ab<br>\nIn kaum einem anderen europ&auml;i&shy;schen Staat leben so viele Menschen zur Miete wie hierzulande. W&auml;hrend die Eigent&uuml;merquote etwa in Italien oder Spanien bei nahezu 80 Prozent der Bev&ouml;lkerung liegt, nennen laut Bundesamt f&uuml;r Statistik bundesweit &raquo;nur&laquo; knapp 43 Prozent eine Wohnimmobilie ihr eigen. Entsprechend horchen Mietervertreter auf, wenn das Kabinett Neuregelungen f&uuml;r den Bereich ank&uuml;ndigt. Am morgigen Donnerstag findet im Bundestag die zweite und dritte Lesung des von der Bundesregierung im Mai beschlossenen Mietrechts&auml;nderungsgesetzes statt. Nach der ersten Lesung wanderte das Papier erst einmal in die zust&auml;ndigen Aussch&uuml;sse. War der urspr&uuml;ngliche Terminplan zun&auml;chst ins Stocken geraten, wollen CDU\/CSU und FDP ihr Vorhaben nun noch vor dem Jahreswechsel realisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/12-13\/042.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Attacke auf US-Gewerkschaften<\/strong><br>\nIn Michigan, dem Geburtsort der US-Autoindustrie, versucht die republikanische Partei die Gewerkschaftsrechte des Bundesstaates auszuh&ouml;hlen, wie schon in zahlreichen anderen US-Bundesstaaten. Das ironischerweise &ldquo;Freedom to Work&rdquo; genannte Gesetz k&ouml;nnte Governor Rick Snyder am Dienstag unterzeichnen. Das Gesetz in Michigan zielt direkt auf die Finanzen der Gewerkschaften ab. Sie sollen finanziell ausgetrocknet werden. Bislang legten Gewerkschaften und Management die Beitr&auml;ge kollektiv in den Arbeitsvertr&auml;gen fest, k&uuml;nftig sollen sie zu &ldquo;freiwilligen Leistungen&rdquo; werden. Trotzdem sollen die Gewerkschaften weiterhin auch die Interessen der Besch&auml;ftigten wahrnehmen, die keine Beitr&auml;ge zahlen. Die republikanische Partei spricht erst seit Ende November &uuml;ber das Projekt des &ldquo;Freedom to Work&rdquo;-Gesetzes. Mehrere weit rechts stehende Lobbygruppen der Industrie, darunter die von den &Ouml;lmilliard&auml;ren Koch-Brothers mitfinanzierte &ldquo;Americans for Prosperity&rdquo;, versuchen landesweit seit Langem, derartige Gesetze in allen Bundesstaaten zu bekommen.<br>\nIm vergangenen Jahr hatten die Republikaner mit Gesetzen gegen die Rechte von Besch&auml;ftigten in Wisconsin und Ohio jeweils massive Demonstrationen ausgel&ouml;st. In Wisconsin erreichte die soziale Bewegung letztlich die vorzeitige Abwahl mehrerer republikanischer Politiker. In Ohio brachte die Opposition das gewerkschaftsfeindliche Gesetz per Referendum zu Fall. Trotzdem sind derartige Gesetze bereits in 23 der 50 US-Bundesstaaten geltendes Recht. Als Resultat sinken kurzfristig die Mitgliederzahlen und Einnahmen der Gewerkschaften. L&auml;ngerfristig sinken auch die L&ouml;hne sowie die Arbeitgeberbeitr&auml;ge zu Kranken- und Rentenversicherung und der Schutz am Arbeitsplatz. Nach Recherchen des Center for American Progress verdienen Arbeiter in &ldquo;Right to Work&rdquo;-Staaten, wie die Gesetze allgemein hei&szlig;en, im Schnitt 1.500 Dollar weniger im Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2012%2F12%2F12%2Fa0081&amp;cHash=6095aae378e4dee70aab525e882dab56\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Bedarf es noch einer Beweisf&uuml;hrung, dass die USA ein Plutokratie ist, wenn einige wenige Oligarchen wie die Kochbr&uuml;der so offensichtlich &uuml;ber die Unterst&uuml;tzung bzw. Finanzierung der Tea-Party-Bewegung, der Organisation &ldquo;Americans for Tax Reform&rdquo; oder wie oben der AFP Foundation erfolgreich die Politik nach ihrem Bilde gestalten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Meeting Lula &ndash; Weltverbesserung ist m&ouml;glich!<\/strong><br>\nMisik auf Reisen &ndash; diesmal ging es nach Berlin, wo Brasiliens Ex-Pr&auml;sident &ldquo;Lula&rdquo; da Silva bei einem gro&szlig;en Kongress der Gewerkschaft IG-Metall auftrat, gemeinsam &uuml;brigens mit Nouriel Roubini, James Galbraith und vielen anderen. Seit zehn Jahren regieren Progressive Brasilien (erst Lula, jetzt seit zwei Jahren seine Nachfolgerin Dilma Rousseff) und die Bilanz ist beeindruckend: Die Ungleichheit nahm ab, Millionen Menschen wurden aus der Armut befreit, Millionen Arbeiter sind in den Mittelstand aufgestiegen, und die brasilianische Wirtschaft brummt. Und das ist kein Wunder: Denn mehr Gleichheit bedeutet mehr Wachstum und mehr Stabilit&auml;t in der &Ouml;konomie. Heute wandern tausende portugiesische junge Menschen, denen die falsche Politik &agrave; la Merkel und Co hier in Europa jede Chance raubt, schon nach Brasilien aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.misik.at\/fs\/263.php\">misik.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Wir hatten am Rande des Kurswechselkongresses in Berlin Gelegenheit, ein Gespr&auml;ch mit James Galbraith zu f&uuml;hren, die wir in den n&auml;chsten Tagen ver&ouml;ffentlichen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Machtexzesse<\/strong><br>\nEin enger Kooperationspartner der Friedrich-Naumann-Stiftung (FDP) in Thailand muss sich f&uuml;r die blutige Niederschlagung von Demokratieprotesten vor Gericht verantworten. Wie Medien in Bangkok berichten, steht am morgigen Donnerstag eine erste Anh&ouml;rung des einstigen Ministerpr&auml;sidenten Abhisit Vejjajiva bevor. Unter Abhisits Regierung war es im Fr&uuml;hjahr 2010 zu brutalen Operationen der Streitkr&auml;fte gegen Demonstranten gekommen, bei denen &uuml;ber 90 Menschen zu Tode kamen. Die Naumann-Stiftung st&auml;rkte dem Ministerpr&auml;sidenten auch weiterhin den R&uuml;cken. Hintergrund ist die enge Zusammenarbeit der Organisation mit den alten, wohlhabenden Eliten Thailands, die das Land bis vor wenigen Jahren fest im Griff hatten, sich jetzt aber in zunehmendem Ma&szlig;e dem Widerstand &auml;rmerer Bev&ouml;lkerungsteile gegen&uuml;bersehen. &Uuml;ber die Versuche des thail&auml;ndischen Establishments, sich mittels Gewalt und Putsch die Macht zu sichern, sah die Naumann-Stiftung regelm&auml;&szlig;ig hinweg. &ldquo;Machtexzesse&rdquo; nimmt sie hingegen bei der aktuellen Regierung wahr, die vorsichtige Umverteilungsschritte zugunsten der Unterprivilegierten eingeleitet hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58489\">German Foreign Policy<\/a>  \n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Die Friedrich-Naumann-Stiftung der FDP als enger Kooperationspartner eines ehemaligen thail&auml;ndischen Ministerpr&auml;sidenten, der f&uuml;r die blutige Niederschlagung von Demokratieprotesten vor Gericht steht? Das sollte der Linkspartei mal passieren. Dann w&auml;ren unsere &ldquo;journalistischen Hirnzwerge&rdquo; (Volker Pispers) aber komplett aus dem H&auml;uschen und w&uuml;rden die Linkspartei &ndash; nicht einmal unverdient &ndash; wochenlang publizistisch vor sich hertreiben. Da es sich bei dem thail&auml;ndischen Gewalt-Potentaten jedoch um einen Vertreter der dortigen wohlhabenden &ldquo;Eliten&rdquo; handelt, ist das f&uuml;r unsere &ldquo;unabh&auml;ngigen&rdquo; und &ldquo;&uuml;berparteilichen&rdquo; Medien, die weitgehend unter der Kontrolle der hiesigen wohlhabenden &ldquo;Eliten&rdquo; stehen, kein Thema.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: FDP-Bahr Stinksauer &ndash; Geht man so mit Freunden um?<\/strong><br>\nDie Apothekerlobby soll einen Maulwurf ins Bundesgesundheitsministerium geschleust haben, um stets informiert zu sein, was da gerade so anliegt und bei welchem Thema man noch mal antichambrieren m&uuml;sste.<br>\nUnverst&auml;ndlich: Die Bitte des Ministers wurde von der Pharmalobby emp&ouml;rend respektlos ignoriert<br>\nGesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) ist &ldquo;stinksauer&rdquo; wegen des Datendiebstahls. Es hei&szlig;t, er habe &ldquo;getobt &uuml;ber den Vorfall&rdquo;.<br>\nUnd zwar mit Recht. Es ist absurd, dass die Pharmazeuten irgendwelche Gesetzesvorhaben und Konzepte ausspionieren lassen, die sie vorher selbst den Ministerialbeamten diktiert haben. Nach all den Jahren gedeihlicher Zusammenarbeit sollte doch eigentlich so etwas wie Vertrauen zwischen Politik und Pillenwirtschaft entstanden sein.<br>\nUmso ungeheuerlicher ist der Verdacht, ausgerechnet ein FDP-gef&uuml;hrtes Ministerium w&uuml;rde den Apothekern etwas verheimlichen oder gar zu ihrem Nachteil beschlie&szlig;en. Daniel Bahr fassunglos gegen&uuml;ber SPAM: &ldquo;Ich halte das f&uuml;r einen Angriff auf meine liberale Kernkompetenz: Wenn hier einer der Maulwurf ist, dann ich!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spam\/spam-nachricht-fdp-minister-bahr-stinksauer-satire-a-872459.html\">SPIEGEL Spam<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(MB\/RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-15449","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15449","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15449"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15449\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15452,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15449\/revisions\/15452"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15449"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15449"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15449"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}