{"id":154536,"date":"2026-08-04T10:00:56","date_gmt":"2026-08-04T08:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154536"},"modified":"2026-08-04T12:10:34","modified_gmt":"2026-08-04T10:10:34","slug":"pawel-durow-millionaer-zwischen-allen-stuehlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154536","title":{"rendered":"Pawel Durow: Million\u00e4r zwischen allen St\u00fchlen"},"content":{"rendered":"<p>Ende Juli 2026 schrieb der russische Inlandsgeheimdienst FSB den Telegram-Gr&uuml;nder Pawel Durow international zur Fahndung aus. Ihm wird wegen der Weigerung, von Moskau als Sicherheitsrisiko eingesch&auml;tzte Kan&auml;le l&ouml;schen zu lassen, die Unterst&uuml;tzung von ukrainischem Terrorismus vorgeworfen. In Frankreich l&auml;uft gegen ihn bereits seit August 2024 ein Strafverfahren aus Gr&uuml;nden &ndash; wie es hei&szlig;t &ndash; &bdquo;mangelnder Moderation&ldquo; von Telegram-Diensten. Nach der Hinterlegung von f&uuml;nf Millionen Euro Kaution wurde er aus der Haft entlassen und muss sich seither regelm&auml;&szlig;ig bei den franz&ouml;sischen Beh&ouml;rden melden. Von <strong>Hannes Hofbauer<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Nomade mit vier Staatsb&uuml;rgerschaften<\/strong><\/p><p>Wer ist dieser Pawel Durow, dem neben franz&ouml;sischen und russischen Verfolgern auch schon die fr&uuml;here deutsche Innenministerin Nancy Faeser seinen gesamten Messenger-Dienst <em>Telegram<\/em> abschalten wollte?<\/p><p>Er selbst bezeichnet sich als &bdquo;digitalen Nomaden&ldquo;, lebt beziehungslos und spricht stolz &uuml;ber mehr als 100 Kinder in einem guten Dutzend L&auml;ndern, die mit seiner Samenspende zur Welt kamen. Sein derzeit gesch&auml;tztes Verm&ouml;gen von 15 Milliarden US-Dollar will er, ganz der Arroganz der neuen Superreichen entsprechend, dereinst &bdquo;gerecht&ldquo; unter ihnen aufteilen. Neben der russischen besitzt der &bdquo;Nomade&ldquo; noch die franz&ouml;sische und die Staatsb&uuml;rgerschaft der Vereinigten Arabischen Emirate sowie jene der karibischen Zwerginsel Sankt Kitts und Nevis, die er sich 2014 durch die Investition in eine Zuckerfabrik gekauft hatte.<\/p><p>Geboren 1984 in Leningrad, verlebte er seine Kindheit gro&szlig;enteils in Italien, wo sein Vater an der Universit&auml;t Turin lehrte. Gemeinsam mit seinem Bruder Nikolai gr&uuml;ndete Pawel im Oktober 2006 das russische Netzwerk <em>Vkontakte.ru<\/em>, aus dem sp&auml;ter <em>vk.com<\/em> mit 100 Millionen Nutzern wurde. Der Aufbau von <em>Telegram<\/em> folgte im Jahr 2013. Kurz darauf verlie&szlig; Durow <em>vk.com<\/em>, nachdem er von beh&ouml;rdlicher Seite zum Verkauf gedr&auml;ngt wurde, weil er dem russischen Geheimdienst keine Nutzerdaten zur Verf&uuml;gung stellen wollte. Dabei ging es dem FSB unter anderem darum, mithilfe von <em>vk.com<\/em> Protestgruppen gegen angebliche oder tats&auml;chliche Wahlf&auml;lschungen im Dezember 2011 leichter ausspionieren zu k&ouml;nnen. Auch die Weigerung von Durow, die Seiten des Oppositionellen Alexej Nawalny, dem er politisch nicht nahestand, zu sperren, stie&szlig; dem Kreml sauer auf.<\/p><p>Am 16. April 2014 beschlagnahmten russische Beamte w&auml;hrend einer Hausdurchsuchung den Telegram-Server. Durow ging daraufhin ins Exil nach Dubai, besorgte sich die Staatsb&uuml;rgerschaft einer kleinen Karibik-Insel und baute <em>Telegram<\/em> zu einem der f&uuml;hrenden Netzwerke auf. Mit 950 Millionen Nutzerinnen und Nutzern geh&ouml;rt er zu den weltgr&ouml;&szlig;ten Digitalkonzernen. Sein Zulauf in Westeuropa speiste sich auch in Reaktion auf die EU-europ&auml;ische, insbesondere auch deutsche Zensurwelle, die w&auml;hrend der Corona-Zeit den US-Konkurrenten <em>Facebook<\/em> zu einer veritablen L&ouml;schungsmaschine im Dienst der Politik werden lie&szlig;.<\/p><p>Am 24. August 2024 wurde Pawel Durow am Flughafen Le Bourget nahe Paris verhaftet. Die franz&ouml;sischen Beh&ouml;rden werfen ihm unzureichende Kooperation vor, weil er <em>Telegram<\/em> nicht den Vorgaben des EU-weit g&uuml;ltigen Digital Services Acts unterwirft. Dieses &bdquo;Gesetz &uuml;ber digitale Dienste&ldquo; verpflichtet alle Anbieter von entsprechenden Netzwerken, das umfassende EU-Regelwerk zur digitalen Welt nicht nur umzusetzen, sondern auch zu exekutieren. Damit lagert Br&uuml;ssel, wie zuvor bereits Deutschland mit seinem Netzwerkdurchsetzungsgesetz, hoheitliche Vorg&auml;nge ohne weitere richterliche Behandlung an private Gro&szlig;konzerne aus. Diese werden verpflichtet, EU-Richtlinien umzusetzen, auch wenn sie &ndash; wie Durows <em>Telegram<\/em> oder Elon Musks <em>X<\/em> &ndash; ihre Sitze au&szlig;erhalb der Europ&auml;ischen Union haben.<\/p><p>Offiziell wird im Fall von <em>Telegram<\/em> von unzureichender &bdquo;Moderation&ldquo; gesprochen, die Drogenhandel und Kinderpornographie auf Telegram-Kan&auml;len erm&ouml;gliche. Dazu kommen aber auch durchaus politische Vorgaben, die Br&uuml;ssel &uuml;ber die Bande des Netzwerk-Riesen durchgesetzt haben will. Diese werden unter Schlagworten wie &bdquo;Hassrede&ldquo; und &bdquo;Desinformation&ldquo; im Gesetz &uuml;ber digitale Dienste eingefordert. So berichtet Durow beispielsweise von einer seltsamen pers&ouml;nlichen Begegnung mit dem Chef des franz&ouml;sischen Auslandsgemeindienstes DGSE, Nicolas Lerner, im Pariser Hotel de Crillon, in dem dieser ihn aufforderte, in die rum&auml;nischen Wahlen einzugreifen. <em>Telegram<\/em> sollte, so Durow, konservative Stimmen im Wahlkampf sperren. Durow lehnte eigenen Angaben zufolge das geheimdienstliche Ansinnen ab.<\/p><p>Bereits im Januar 2022 geriet Durow ins Fadenkreuz der zensurfreudigen deutschen Innenministerin Nancy Faeser von der SPD. Sie dachte laut &uuml;ber ein komplettes Abschalten von <em>Telegram<\/em> nach, weil &uuml;ber dieses Netzwerk &bdquo;rechtsextreme Hetze&ldquo; betrieben werden k&ouml;nne. Faeser scheiterte kl&auml;glich, sowohl an der technischen Machbarkeit als auch an den (geo)politischen Verh&auml;ltnissen. &Uuml;ber die Verschl&uuml;sselung von Internetverbindungen mithilfe von beispielsweise Tor (The onion router) oder VPN-Netzwerken kann Zensur in einem Land leicht durch andere, weltweit aufgestellte Server umgangen werden. Und weil <em>Telegram<\/em> in Dubai beheimatet ist, schaffte es das deutsche Innenministerium nicht einmal, einen Bu&szlig;geldbescheid &uuml;ber f&uuml;nf Millionen Euro rechtsg&uuml;ltig an eine Adresse von <em>Telegram<\/em> zuzustellen.<\/p><p>Eine Goodwill-Aktion von Pawel Durow d&uuml;rfte die L&ouml;sch- und Klagewut der Innenministerin gez&uuml;gelt haben. Am 9. Februar 2022 sperrte <em>Telegram<\/em> von sich aus erstmals in Deutschland die Kan&auml;le eines Staatsfeindes, n&auml;mlich jene von Attila Hildmann. Der Berliner mit t&uuml;rkischen Wurzeln hatte sich als Koch veganer Gerichte einen Namen gemacht und radikalisierte sich gegen die Corona-Ma&szlig;nahmen der Bundesregierung. Er verglich die damaligen Grundrechtseinschr&auml;nkungen mit der Zeit des Nationalsozialismus und sprach von &bdquo;Corona-KZs&ldquo;, wenn er Ausgehverbote meinte. Einer Verhaftung wegen des Verdachts auf NS-Wiederbet&auml;tigung und Volksverhetzung entzog er sich durch Flucht in die T&uuml;rkei.<\/p><p><strong>Telegram im Krieg<\/strong><\/p><p>Dass die Beh&ouml;rden kriegf&uuml;hrender L&auml;nder die Heimatfront besonders im Auge behalten und kontrollieren, lehrt nicht nur die Geschichte, sondern findet freilich auch in der aktuellen ukrainisch-russischen Auseinandersetzung statt. Das Verbot von staatskritischen Organisationen und missliebigen Parteien geh&ouml;rt genauso dazu wie eine umfassende Zensur. Im Kriegsrecht versch&auml;rfen sich derlei Ma&szlig;nahmen zus&auml;tzlich.<\/p><p>Es verwundert also nicht, dass auch die immer bedeutsamer werdende digitale Welt in den Fokus von Geheimdiensten und Gerichten ger&auml;t. Der Messenger-Dienst <em>Telegram<\/em> wird dies- und jenseits der Frontlinie von jeweils ca. drei Viertel der ukrainischen und der russischen Bev&ouml;lkerung ben&uuml;tzt. Die Tendenz ist absteigend, weil h&uuml;ben wie dr&uuml;ben Repressionsma&szlig;nahmen gegen allzu freie, sprich: unkontrollierbare Kommunikation angestrengt werden &ndash; und bereits im Gange sind.<\/p><p>In Russland zog die Medienregulierungsbeh&ouml;rde &bdquo;Roskomnadsor&ldquo; am 10. Februar 2026 die Z&uuml;gel gegen das nach wie vor frei durch das Internet galoppierende <em>Telegram<\/em> fester an. Ein Jahr zuvor brachte <em>vk.com<\/em>, das sich mittlerweile &uuml;ber ein Konsortium rund um Gazprom in quasi-staatlicher Hand befand, die App und den Kurznachrichtendienst &bdquo;Max&ldquo; auf den Markt. Damit war eine handhabbare Alternative zu <em>Telegram<\/em> geschaffen. Um den politisch gew&uuml;nschten Umstieg vom unkontrollierbaren <em>Telegram<\/em> auf das transparente und willige &bdquo;Max&ldquo; zu erleichtern, schrieb der Staat die Installation von &bdquo;Max&ldquo; auf allen in Russland verkauften Smartphones und Tabletts vor und verpflichtete staatliche Stellen wie Ministerien, Spit&auml;ler oder Universit&auml;ten zur Verwendung des neuen Dienstes. Als der gew&uuml;nschte Erfolg nicht rasch genug eintrat, weil viele User ihre alten Gewohnheiten nicht aufgeben wollten und sich auch unter staatlichen Fittichen nicht wohl f&uuml;hlten, griff Roskomnadsor zu einer sch&auml;rferen Ma&szlig;nahme und drosselte die Geschwindigkeit der Telegram-Portale.<\/p><p>Zum Eingriff des Inlandsgeheimdienstes FSB kam es dann Ende Juli 2026. Nachdem insbesondere auf dem Dating-Chatbot von <em>Telegram<\/em>, &bdquo;Daiwintschik\/Leo&ldquo;, ukrainische Aktivit&auml;ten festgestellt worden waren, forderte die Beh&ouml;rde Pawel Durow auf, die verschl&uuml;sselten Nutzer sichtbar und verfolgbar zu machen. Durow lehnte ab und lie&szlig; sich auf seinem Account mit dem Stinkefinger abbilden. Auf &bdquo;Daiwintschik\/Leo&ldquo; surften zu diesem Zeitpunkt zw&ouml;lf Millionen vorwiegend Jugendliche, um &bdquo;neue Freunde kennenzulernen&ldquo;, wie es auf dem Portal hie&szlig;. Unter diese &bdquo;neuen Freunde&ldquo; hatten sich in den Monaten zuvor &ndash; nach Auskunft des FSB &ndash; ukrainische Anwerber gemischt, die russische Jugendliche f&uuml;r Sabotageaktionen gewinnen wollten. Den Angaben des FSB zufolge waren 46 junge Menschen als sogenannte Wegwerfagenten festgenommen worden, denen Ermittler die Planung und\/oder Durchf&uuml;hrung bewaffneter &Uuml;berf&auml;lle oder Brandstiftungen nachweisen konnten und die sich daf&uuml;r auf &bdquo;Daiwintschik\/Leo&ldquo; mit als &bdquo;neue Freunde&ldquo; getarnten ukrainischen Agenten verabredet hatten.<\/p><p>Am 28. Juli 2026 wurde gegen Durow wegen &bdquo;Unterst&uuml;tzung des ukrainischen Terrorismus&ldquo; ein Haftbefehl erlassen. Zwei Tage sp&auml;ter setzte die russische Finanzaufsichtsbeh&ouml;rde &bdquo;Rosfinmonitoring&ldquo; den digitalen Nomaden auf eine Extremistenliste, was als Vorbereitung zum Zugriff auf etwaig in Russland vorhandenes Verm&ouml;gen gesehen wird.<\/p><p>In der Ukraine wiederum ist die Nutzung von <em>Telegram<\/em> auf Diensthandys von Staatsangestellten und Besch&auml;ftigten von kritischer Infrastruktur verboten. Insbesondere steht das Telegram-Portal &bdquo;Deep-State&ldquo; unter staatspolizeilicher Beobachtung. Es r&auml;umt fallweise auch kritischen Stimmen zur politischen und Milit&auml;rf&uuml;hrung &ndash; nach seinem Motto &bdquo;Politiker &auml;ndern sich, der Deep State nicht&ldquo; &ndash; Platz ein. Beamte und Milit&auml;rs d&uuml;rfen es nicht verwenden. Wird ein Soldat dabei erwischt, kommt er &ndash; wie sein russisches Gegen&uuml;ber &ndash; schneller als die Kameraden in den Fleischwolf, indem er ein gef&uuml;rchtetes &bdquo;One-Way-Ticket&ldquo; an die vorderste Frontlinie erh&auml;lt.<\/p><p><strong>Zum Verh&auml;ltnis von Kapital und Staat<\/strong><\/p><p>Obsz&ouml;ner Reichtum wie jener von Pawel Durow, dessen gesch&auml;tztes Verm&ouml;gen von 15 Milliarden US-Dollar dem Jahresbudget kleiner L&auml;nder wie Zypern oder Island entspricht, agiert entsprechend; ganz zu schweigen von seinem Digital-X-Kollegen Elon Musk, der sich mit dem Staatshaushalt von Spanien, Russland oder Indien messen kann. Die Arroganz der Macht ist Kapitaleignern in dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung offensichtlich immanent und bestimmt ihr Verh&auml;ltnis zum Staat.<\/p><p>Allerdings kann Kapitalverwertung nicht ohne staatliche Rahmenbedingungen vor sich gehen. Wie diese ausgestaltet sind, genau dar&uuml;ber definieren sich Gesellschaften. Vom libert&auml;ren Ansatz bis zur sozialen Marktwirtschaft rheinischer Pr&auml;gung unterscheiden sie sich betr&auml;chtlich voneinander. Wor&uuml;ber &uuml;berall gleicherma&szlig;en gestritten wird, ist das Verh&auml;ltnis von Staat und Kapital zueinander.<\/p><p>Der Fall Durow zeigt mehrerlei. Da ist zum einen die extreme Rasanz, mit der einzelne Personen neuen Reichtum in der erst seit Kurzem etablierten Digitalindustrie akkumulieren konnten. Wer bereits als 30-J&auml;hriger &ndash; ohne entsprechende famili&auml;re Grundlage &ndash; Milliarden von US-Dollar an Verm&ouml;gen angeh&auml;uft hat, dem fehlt schon aus Zeitgr&uuml;nden die M&ouml;glichkeit zur Aneignung von sozialer Kompetenz oder tradierten kulturellen Techniken. Folgerichtig definiert sich Durow als &bdquo;Nomade&ldquo;, der au&szlig;erhalb gesellschaftlicher Normen steht bzw. stehen will. Wenn dann allerdings einzelne und immer mehr Staaten in seine Akkumulationsmaschine eingreifen wollen, aus welchen Gr&uuml;nden immer, dann wird die reale Welt, in der er sich als Nomade bewegen kann, immer kleiner. In Russland wird er gesucht, der internationale Haftbefehl k&ouml;nnte ihn auch au&szlig;erhalb Russlands jederzeit und an vielen Orten dieser Welt ereilen; in Frankreich muss er sich regelm&auml;&szlig;ig polizeilich melden; in Deutschland k&ouml;nnte ihm w&auml;hrend eines Aufenthalts ein unangenehmer Bescheid zugestellt werden &hellip;<\/p><p>Auf der anderen Seite kann es sich Durow gerade wegen seines rasch zusammengerafften Verm&ouml;gens, f&uuml;r dessen Zustandekommen er sich niemandem und vor allem auch keinem Staat verpflichtet f&uuml;hlt, leisten, staatliche Vorgaben zu missachten oder zu verh&ouml;hnen; freilich um den oben beschriebenen Preis. Deshalb steht er &ndash; wie auch Musk &ndash; f&uuml;r freie Kommunikation. Unternehmen wie <em>Telegram<\/em> oder <em>X<\/em> leben von dieser Freiheit. Dass es ausgerechnet sozial inkompetente Neureiche sind, die der allseits um sich greifenden Zensur Paroli bieten, mag als Widerspruch empfunden werden. Tats&auml;chlich spiegelt sich darin ein post-industrielles Verh&auml;ltnis zwischen Kapital und Staat im digitalen Zeitalter wider.<\/p><p><em>Von Hannes Hofbauer ist zum Thema erschienen: Zensur. Publikationsverbote im Spiegel der Geschichte. Vom kirchlichen Index zur YouTube-L&ouml;schung (Promedia Verlag 2022)<\/em><\/p><p><small>Titelbild: El editorial\/shutterstock.com<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Beitrag<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120217\">Die Verhaftung von Pawel Durow &ndash; Warum gerade jetzt?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120298\">Neue Entwicklungen im Fall des Telegram-Chefs Pawel Durow<\/a>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ende Juli 2026 schrieb der russische Inlandsgeheimdienst FSB den Telegram-Gr&uuml;nder Pawel Durow international zur Fahndung aus. Ihm wird wegen der Weigerung, von Moskau als Sicherheitsrisiko eingesch&auml;tzte Kan&auml;le l&ouml;schen zu lassen, die Unterst&uuml;tzung von ukrainischem Terrorismus vorgeworfen. In Frankreich l&auml;uft gegen ihn bereits seit August 2024 ein Strafverfahren aus Gr&uuml;nden &ndash; wie es hei&szlig;t &ndash; &bdquo;mangelnder<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154536\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":154537,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[198,123,205],"tags":[850,3423,441,901,2984,2931,309,259,3453,3496,220],"class_list":["post-154536","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-kampagnentarnworteneusprech","category-neoliberalismus-und-monetarismus","tag-datenschutz","tag-digital-services-act","tag-freiheit","tag-geheimdienste","tag-messengerdienste","tag-reichtum","tag-repressionen","tag-russland","tag-strafverfolgung","tag-telegram","tag-zensur"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/shutterstock_2520395957.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154536","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=154536"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154536\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":154556,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154536\/revisions\/154556"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/154537"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=154536"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=154536"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=154536"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}