{"id":154578,"date":"2026-08-05T08:45:00","date_gmt":"2026-08-05T06:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154578"},"modified":"2026-08-05T08:45:13","modified_gmt":"2026-08-05T06:45:13","slug":"hinweise-des-tages-5153","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154578","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154578#h01\">Das Ende der Brandmauer: Wie die Christdemokraten den Bruch Abstimmung f&uuml;r Abstimmung eingeleitet haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154578#h02\">&bdquo;K&auml;mpft gef&auml;lligst auf dem Mond!&ldquo; &ndash; Hallervorden singt f&uuml;r die CDU und gegen Merz und Pistorius<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154578#h03\">Sahra Wagenknecht: Deutsche Sicherheitspolitik braucht eine Kehrtwende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154578#h04\">Kriegszeiten: Juli-Nachlese<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154578#h05\">&laquo;Die Situation im Mittleren Osten, einschlie&szlig;lich der Pal&auml;stina Frage&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154578#h06\">Nobelpreistr&auml;ger fordern Abr&uuml;stung von Atomwaffen und warnen vor KI<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154578#h07\">&Ouml;lkonzerne jubeln &uuml;ber Riesengewinne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154578#h08\">Immer mehr Haushalten wird der Strom abgestellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154578#h09\">K&uuml;rzungen beim Wohngeld &ndash; mehr Armut in Deutschland?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154578#h10\">Zahl der arbeitslosen Informatiker und Ingenieure steigt auf H&ouml;chststand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154578#h11\">Die schmutzige Wahrheit der Rentendebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154578#h12\">Wer bezahlt die 225 Milliarden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154578#h13\">Lateinamerika: &bdquo;Wei&szlig;er Elefant&ldquo; in Kolumbien als Senator vereidigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154578#h14\">Spanien: Der Kampf gegen das Feuer beginnt im Winter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154578#h15\">Das Hitze-Narrativ<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das Ende der Brandmauer: Wie die Christdemokraten den Bruch Abstimmung f&uuml;r Abstimmung eingeleitet haben<\/strong><br>\nAm 1. August 2026 setzte Friedrich Merz seine Unterschrift unter ein Schreiben gegen die Regierung eines anderen Mitgliedstaates der Europ&auml;ischen Union. Aufgesetzt hatte es Giorgia Meloni, zweiundzwanzig Staats- und Regierungschefs zeichneten mit, adressiert war es an Ratspr&auml;sident Ant&oacute;nio Costa und Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen, dazu an den irischen Ratsvorsitz. Spanien fehlte auf der Liste, Irland ebenfalls, dazu Frankreich, Luxemburg und Portugal. Der Vorwurf an Madrid lautete, es habe mit der Legalisierung einer sehr gro&szlig;en Zahl irregul&auml;rer Migranten falsche Anreize gesetzt. [&hellip;]<br>\nAm 4. August, drei Tage nach dem Brief, sprachen die Innen- und Migrationsminister der EU- und Schengen-Staaten Spanien ihre Solidarit&auml;t aus und w&uuml;rdigten das schnelle und wirksame Vorgehen der spanischen Beh&ouml;rden. Die Faktenlage hatte sich in diesen drei Tagen nicht ver&auml;ndert. Ver&auml;ndert hatte sich, wer im Raum sa&szlig;.<br>\nManfred Weber, Vorsitzender der Europ&auml;ischen Volkspartei und ihrer Fraktion im Europ&auml;ischen Parlament, hatte am 31. Juli geliefert. Die Bilder aus Ceuta seien eine direkte Folge des &bdquo;Sogeffekts einer massenhaften Legalisierung&ldquo;, schrieb er auf X. Am Morgen des 4. August legte er in der &bdquo;Bild&ldquo; nach: &bdquo;Niemand h&auml;tte hier sterben m&uuml;ssen.&ldquo; Einen Beleg f&uuml;r die Kausalkette lieferte er nicht. In denselben Tagen setzte Rom die Schengen-Regeln im Reiseverkehr mit Spanien f&uuml;r einen Monat aus, und Jordan Bardella, Fraktionschef der Patrioten f&uuml;r Europa, verlangte von Parlamentspr&auml;sidentin Roberta Metsola eine Dringlichkeitsdebatte. Die d&auml;nische Zeitung &bdquo;Politiken&ldquo; hielt dagegen: Als Belarus 2021 und Russland 2023 Migranten an die polnische und die finnische Grenze schoben, bekamen die betroffenen Mitgliedstaaten volle R&uuml;ckendeckung. Bei Spanien fiel die Reaktion umgekehrt aus.<br>\nWer die Brandmauer f&uuml;r eine bestehende Einrichtung h&auml;lt, muss diesen Sommer erkl&auml;ren. Und die anderthalb Jahre davor im Europ&auml;ischen Parlament.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/erhardepplerkreis.substack.com\/p\/das-ende-der-brandmauer\">Erhard-Eppler-Kreis via Substack<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;K&auml;mpft gef&auml;lligst auf dem Mond!&ldquo; &ndash; Hallervorden singt f&uuml;r die CDU und gegen Merz und Pistorius<\/strong><br>\nDieter Hallervorden macht Wahlkampf f&uuml;r die CDU in Sachsen-Anhalt. Dabei singt er gegen Aufr&uuml;stung, teilt gegen die CDU-Generalsekret&auml;rin aus.<br>\nDer Schauspieler Dieter &bdquo;Didi&ldquo; Hallervorden macht CDU-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt &ndash; und der sorgt f&uuml;r heftigen Wirbel. Gemeinsam mit Ministerpr&auml;sident Sven Schulze stand der geb&uuml;rtige Dessauer am Montag bei einer Veranstaltungsreihe auf der B&uuml;hne.<br>\nDas Gespr&auml;chsformat tr&auml;gt den Titel &bdquo;Kultur braucht Freiheit&ldquo;. Hallervorden und Schulze sitzen mit einer Moderatorin auf der B&uuml;hne, es geht um Meinungsfreiheit, Kunst und Zusammenhalt in der Demokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/dieter-hallervorden-cdu-wahlkampf-sachsen-anhalt-10261198\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gegen AfD &amp; Merz: Wirbel um Hallervorden-Auftritt<\/strong><br>\nDeutschlands Schauspieler Dieter &bdquo;Didi&ldquo; Hallervorden hat mit einem Wahlkampfauftritt bei Sachsen-Anhalts CDU-Ministerpr&auml;sidenten Sven Schulze f&uuml;r Wirbel gesorgt. Er &uuml;bte scharfe Kritik an der Bundesregierung und Kanzler Friedrich Merz. Aber auch die AfD nahm er ins Visier. Zudem zeigte er ein Gaza-Demo-Bild &ndash; und l&ouml;ste damit einen Streit innerhalb der Christdemokraten aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.krone.at\/4241163\">Kronen Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht: Deutsche Sicherheitspolitik braucht eine Kehrtwende<\/strong><br>\nDie Autoren warnen: Die deutsche Sicherheitspolitik treibt in die Eskalation. Ihr Gegenentwurf setzt auf Diplomatie und R&uuml;stungskontrolle. [&hellip;]<br>\nStrategisches Denken beginnt mit klarer Zielbeschreibung und definiert dann die daf&uuml;r notwendigen Mittel. Vorrangiges Ziel deutscher Politik sollte die Verhinderung einer direkten milit&auml;rischen Konfrontation mit Russland sowie jeder nuklearen Eskalation sein. Von Berlin m&uuml;ssen deshalb endlich realit&auml;tstaugliche politische Initiativen zur Beendigung des Krieges ausgehen. Doch die deutsche Politik ist einseitig ausgerichtet und tr&auml;gt bisher nicht zu einer Stabilisierung bei. Im Mittelpunkt stehen immer weitreichendere Waffenlieferungen und die St&auml;rkung ukrainischer Verteidigungs- und zunehmend auch Angriffsf&auml;higkeiten. Ein eigenst&auml;ndiger politischer und diplomatischer Ansatz zur Beendigung des Krieges fehlt vollkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ostdeutscheallgemeine.com\/article\/wagenknecht-varwick-streeck-deutsche-sicherheitspolitik-eskalation-diplomatie-russland-10252097\">Ostdeutsche Allgemeine<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Schnelle R&uuml;ckkehr zu Wehrpflicht und Zivildienst: Die Deutschen d&uuml;rfen die Weltlage nicht l&auml;nger sch&ouml;nreden<\/strong><br>\nDie Dienstpflicht f&uuml;r junge M&auml;nner ist nur ausgesetzt. F&uuml;r die Wehrpflicht fehlt es an Infrastruktur, die Wiedereinf&uuml;hrung des Zivildienstes w&auml;re einfacher. Doch es gibt eine mentale Blockade. [&hellip;]<br>\nWegen Wladimir Putins Angriffskriegen zur Wiederherstellung des untergegangenen Sowjetimperiums ist die Wiedereinf&uuml;hrung geboten. In der Praxis ist sie freilich politisch und organisatorisch schwierig. Und Deutschland nimmt sich daf&uuml;r Zeit, die es nicht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/schnelle-ruckkehr-zu-wehrpflicht-und-zivildienst-die-deutschen-durfen-die-weltlage-nicht-langer-schonreden-15911435.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Wie kann jemand nur so verblendet sein wie dieser CvM vom Tagesspiegel. Putin will sich Westeuropa einverleiben, nennt von Marshall als Argument f&uuml;r die Notwendigkeit einer Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht. In den USA kommen die gro&szlig;en Geheimdienste &uuml;brigens zum Ergebnis, dass von Russland keine Expansion gen Westen zu bef&uuml;rchten ist. Als Tulsi Gabbard, bis vor kurzem Direktorin der gro&szlig;en amerikanischen Geheimdienste, vor l&auml;ngerer Zeit diese Einsch&auml;tzung &ouml;ffentlich machte, wurde sie gleich zur Handlangerin von Putin gemacht. Erfreulicherweise scheinen die vom Wehrdienst potentiell Betroffenen viel Vern&uuml;nftiger zu sein als der Berliner Schreiberling. Nur eine Minderheit w&uuml;rde den Kriegsdienst w&auml;hlen, eine deutliche Mehrheit viel lieber den Ersatzdienst. <\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Von der Kriegsf&auml;higkeit zum Verst&auml;ndigungsfrieden<\/strong><br>\n&bdquo;Krieg und Frieden&ldquo; so lautet der Titel des Heftes, in dem Wolfgang Scheler insbesondere aus marxistischer Sicht die Denkgrundlagen zu Militarismus, Gewalt, Krieg und Frieden im Wandel der Zeit beleuchtet. Schelers Schrift ist ein Aufruf zum Zusammenschluss aller friedensbewegten Kr&auml;fte, Kriege angesichts ihrer monstr&ouml;sen, weltumfassenden Zerst&ouml;rungskraft zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/von-der-kriegsfaehigkeit-zum-verstaendigungsfrieden\">Gela-News<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kriegszeiten: Juli-Nachlese<\/strong><br>\n&Uuml;ber Deutschland, die USA, Europa und auch Katerfragen<br>\nZum Tod von Lindsey Graham<br>\n&bdquo;Trump ist ein gro&szlig;artiger Pr&auml;sident in Kriegszeiten. Er liebt es, Dinge in die Luft zu jagen.&ldquo;<br>\nSo &auml;u&szlig;erte sich Senator Lindsey Graham in einem erst postum bekannt gewordenen Video, das ihn in gl&uuml;cklicher Stimmung zeigte. Die USA hatten den Iran angegriffen. Lindsay Graham konnte sich vor Gl&uuml;ck kaum fassen. Fast h&auml;tte er geweint. Jahre habe er darauf hingearbeitet. Das Wall Street Journal ver&ouml;ffentlichte das Videomaterial, in zeitlichem Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zu seiner Beisetzung.<br>\nAn der Trauerfeier f&uuml;r Graham, einem Freund Deutschlands (Bundeskanzler) nahmen auch der israelische Premier und der ukrainische Pr&auml;sident teil. Zu Belustigung seiner Zuh&ouml;rer erkl&auml;rte Trump, Graham sei in Washington beliebt gewesen, nur nicht bei allen. Er sei ein &bdquo;harter Hund&ldquo; gewesen, um hinzuzuf&uuml;gen: &bdquo;Ein wunderbarer Mensch.&ldquo; Tats&auml;chlich war Lindsey Graham Zeit seines politischen Lebens ein bekennender Anh&auml;nger milit&auml;rischer Dominanz, ein ganz unverstellter Kriegsfalke. &bdquo;Er liebte den Krieg.&ldquo; (Trump)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/kriegszeiten-juli-nachlese\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&laquo;Die Situation im Mittleren Osten, einschlie&szlig;lich der Pal&auml;stina Frage&raquo;<\/strong><br>\nEs wird in der UNO regelm&auml;&szlig;ig dar&uuml;ber gesprochen und es gibt jede Menge Resolutionen, aber Israel k&uuml;mmert sich einen Dreck drum und schie&szlig;t und mordet weiter, der IDF ermordet nicht zuletzt auch viele zivile Frauen und sehr viele Kinder. Aber die USA setzen alles dran, die Frau, die den Auftrag der UNO hat, das dortige Morden zu beobachten, die Italienerin Francesca Albanese, zum Schweigen zu bringen. &ndash; Karin Leukefeld kennt die Situation der Pal&auml;stinenser aus eigener Anschauung seit Jahrzehnten &ndash; und sie kennt auch die Geschichte dieser Region.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-situation-im-mittleren-osten-einschliesslich-der-palaestina-frage\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die Welt schweigt zu Gaza, noch bevor die Schlagzeilen verblassen<\/strong><br>\nManche Katastrophen verschwinden, weil sie enden. Andere verschwinden, weil sie so lange andauern, dass sich die Welt an sie gew&ouml;hnt. Sie zw&auml;ngen sich in keine Fernsehprogramme oder Instagram-Reels mehr, genauso wenig wie sie noch die Titelseiten der Zeitungen einnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/israel\/die-welt-schweigt-zu-gaza-noch-bevor-die-schlagzeilen-verblassen\">Seniora.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Nobelpreistr&auml;ger fordern Abr&uuml;stung von Atomwaffen und warnen vor KI<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich der Jahrestage des Abwurfs der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki durch die USA am 6. und 9. August 1945 fordert die medizinische Friedensorganisation IPPNW die Bundesregierung auf, als Beobachterin an der n&auml;chsten Staatenkonferenz des Atomwaffenverbotsvertrages Ende des Jahres in New York teilzunehmen und einen Beitritt zu diesem Abkommen vorzubereiten. Mit dem K&ouml;nigreich Tonga im S&uuml;dpazifik haben seit Anfang Juli 2026 100 Staaten das Abkommen unterzeichnet.<br>\nErst k&uuml;rzlich warnte eine internationale Gruppe von Nobelpreistr&auml;gern &ndash; darunter die IPPNW &ndash;  vor neuen nuklearen Risiken im Zeitalter der sich rasant entwickelnden KI-Technologie und forderte rasches Handeln, um die vollst&auml;ndige Abschaffung von Atomwaffen zu erreichen. In einer k&uuml;nftigen nuklearen Krise k&ouml;nne die Geschwindigkeit der k&uuml;nstlichen Intelligenz kaum noch Raum f&uuml;r menschliches Urteilsverm&ouml;gen oder Entscheidungsfindung lassen. Das Potential der KI, destabilisierende Cyberangriffe zu erm&ouml;glichen oder Desinformationen zu verbreiten, erh&ouml;he zudem die Wahrscheinlichkeit f&uuml;r einen Atomkrieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ippnw.de\/atomwaffen\/artikel\/de\/nobelpreistraeger-fordern-abruestung-v.html\">IPPNW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&Ouml;lkonzerne jubeln &uuml;ber Riesengewinne<\/strong><br>\nTeures Roh&ouml;l und hohe Spritpreise bringen den internationalen &Ouml;lkonzernen enorme Extragewinne ein. So hat der britische BP seinen Nettogewinn verdoppelt. Das erfreut Investoren &ndash; w&auml;hrend Autofahrer und Verbraucher leiden.<br>\nDie Gewinne verdoppelt, verdreifacht, verf&uuml;nffacht: Bei den &Ouml;lkonzernen klingeln die Kassen. Heute stellte der britische Mineral&ouml;lkonzern BP seine Bilanz f&uuml;r das zweite Quartal vor. Die hohen &Ouml;lpreise infolge des Iran-Kriegs haben BP einen Gewinnsprung beschert. Der um Sondereffekte bereinigte Nettogewinn stieg auf rund 5,7 Milliarden Dollar. Der Umsatz kletterte um 47 Prozent auf 70,1 Milliarden Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/bp-oelkonzerne-oelpreis-gewinn-bilanz-inflation-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Immer mehr Haushalten wird der Strom abgestellt<\/strong><br>\nImmer mehr Haushalten wird Strom oder Gas abgestellt &ndash; und die Kosten daf&uuml;r sind je nach Anbieter erheblich. Die Bundesnetzagentur verzeichnet einen deutlichen Anstieg.<br>\nAlarmierende Zahlen der Bundesnetzagentur und der Verbraucherzentralen zeigen, dass immer mehr Haushalte von Strom- und Gassperren betroffen sind. Die Gr&uuml;nde sind verschieden &ndash; ausbleibende Zahlungen f&uuml;r Abschl&auml;ge oder Vorauszahlungen allerdings oft der Hauptgrund. Und auch die Beschwerden &uuml;ber die sogenannten Energiesperren nehmen zu.<br>\n2023 wurde in Deutschland &uuml;ber 204.000 Haushalten der Strom abgestellt, ein Jahr sp&auml;ter waren es bereits mehr als 245.000. Auch 2025 deutet sich ein neuer H&ouml;chststand an. Von Januar bis September wurden schon 196.000 Sperren verh&auml;ngt &ndash; im gleichen Zeitraum 2024 waren es rund 186.000.<br>\nAuch bei den Gassperren meldet die Bundesnetzagentur steigende Zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/heim-garten\/aktuelles\/id_101373714\/haushalte-sitzen-im-dunkeln-strom-abstellungen-steigen-2025-weiter.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>K&uuml;rzungen beim Wohngeld &ndash; mehr Armut in Deutschland?<\/strong><br>\nDie Bundesregierung plant K&uuml;rzungen beim Wohngeld. Ein Drittel aller Betroffenen soll k&uuml;nftig leer ausgehen. Der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband bef&uuml;rchtet steigende Armut &ndash; besonders bei Familien und Alleinerziehenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/wohngeld-kuerzungen-betroffene-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zahl der arbeitslosen Informatiker und Ingenieure steigt auf H&ouml;chststand<\/strong><br>\nDie Wirtschaftskrise macht auch vor den oftmals als Zukunftsbranchen beschriebenen Informatik- und Ingenieurbereichen nicht Halt. Die Zahl der offenen Stellen nimmt um ein Drittel ab. Zwischen den einzelnen Berufsfeldern gibt es jedoch erhebliche Unterschiede.<br>\nDie Konjunkturflaute belastet auch den Arbeitsmarkt in den Ingenieur- und Informatikberufen. Im vierten Quartal 2025 verzeichnet der neueste Ingenieurmonitor mit 58.392 Arbeitslosen in Ingenieur- und IT-Berufen den h&ouml;chsten Stand seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2011. Dies entspreche einem Anstieg der Arbeitslosigkeit um 16,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) berichtete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Zahl-der-arbeitslosen-Informatiker-und-Ingenieure-steigt-auf-Hoechststand-id31154809.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die schmutzige Wahrheit der Rentendebatte<\/strong><br>\nDie Union streitet sich &uuml;ber die Rentenreform, dabei liegt der Kompromiss l&auml;ngst auf dem Tisch. Zu verstehen ist das alles nur, wenn man zwei &Uuml;berlebensk&auml;mpfe ber&uuml;cksichtigt. [&hellip;]<br>\nIn Sachsen-Anhalt wird am 6. September gew&auml;hlt. Sven Schulze und seine CDU stecken in den Umfragen bei rund 24 Prozent fest, die AfD liegt mit 41 Prozent sehr weit vorn. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sie nach der Wahl das erste Mal ein Land regieren kann.<br>\nSchulze muss sich bekannt machen, er muss sich profilieren als der Mann, der die Interessen seines Landes vertritt. Als Mann mit R&uuml;ckgrat, der sich f&uuml;r seine Leute gerademacht, auch wenn der Wind mal von vorn bl&auml;st. So beschreibt er sich in diesen Tagen selbst bei seinen Wahlkampfauftritten.<br>\nDen Wind erzeugt Schulze in diesem Fall kurzerhand selbst. Er grenzt sich nicht nur von &ldquo;Berlin&rdquo;, sondern auch von der eigenen Partei ab. Das funktioniert in den Medien zuverl&auml;ssig gut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_101373550\/rente-mit-63-die-schmutzige-wahrheit-ueber-den-aktuellen-streit.html\">t-online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Frei will Rentendebatte mit Machtwort beenden<\/strong><br>\nOst-Regierungschefs, SPD-Politiker, CDU-Arbeitnehmerfl&uuml;gel: Die Kritik am geplanten Aus der Rente mit 63 w&auml;chst. Unionsfraktionschef Thorsten Frei erkl&auml;rt, Verhandlungsspielraum sehe er bei der Fr&uuml;hverrentung &raquo;wirklich nicht&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/frei-sieht-bei-fruehverrentung-keinen-verhandlungsspielraum-a-0c68b99b-9bd5-4328-866b-a1f095f3e979\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wer bezahlt die 225 Milliarden?<\/strong><br>\nEine Einf&uuml;hrung in die Saldenmechanik, angewandt auf einen Konsolidierungsvorschlag von Clemens Fuest<br>\nClemens Fuest hat Ende Juli in der Frankfurter Allgemeinen f&uuml;r ein Sanierungsprogramm der deutschen Staatsfinanzen geworben. Die Gr&ouml;&szlig;enordnung &uuml;bernimmt er aus einer Studie des Internationalen W&auml;hrungsfonds. In deren Modellrechnung m&uuml;sste sich der konjunkturbereinigte Prim&auml;rsaldo des Staates bis zum Ende des Anpassungszeitraums um f&uuml;nf Prozentpunkte des Bruttoinlandsprodukts gegen&uuml;ber dem Ausgangspfad verbessern, damit die Schuldenquote bis 2040 unter der Marke von neunzig Prozent bliebe. Das entspricht rund 225 Milliarden Euro, etwa einem Zehntel der gesamten Staatsausgaben. Die Studie selbst nennt die 90-Prozent-Marke eine Annahme f&uuml;r ein illustratives Szenario und ausdr&uuml;cklich keine Politikempfehlung, und sie f&uuml;hrt Deutschland als Land an, das dar&uuml;ber hinaus Spielraum f&uuml;r Infrastrukturinvestitionen haben k&ouml;nnte. Bei Fuest wird daraus gleichwohl ein zwingender Konsolidierungsbedarf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arnogottschalk1.substack.com\/p\/wer-bezahlt-die-225-milliarden\">Arno Gottschalk via Substack<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Lateinamerika: &bdquo;Wei&szlig;er Elefant&ldquo; in Kolumbien als Senator vereidigt<\/strong><br>\nEin Senator im wei&szlig;en Elefantenkost&uuml;m legte k&uuml;rzlich in Kolumbien den Amtseid ab. F&uuml;nf Jahre lang blieb er anonym. Erst kurz vor der Wahl zeigte er sein Gesicht.<br>\nEin Senator im flauschigen wei&szlig;en Elefantenkost&uuml;m mit gro&szlig;en Ohren und langem R&uuml;ssel &ndash; dieses Bild ging in Kolumbien viral. Hinter dem &bdquo;Elefante Blanco&ldquo; (&bdquo;Wei&szlig;er Elefant&ldquo;) steckt Luis Carlos R&uacute;a, ein 34-j&auml;hriger Ingenieur und Antikorruptions-Aktivist, der im Kongress in Bogot&aacute; k&uuml;rzlich seinen Amtseid ablegte.<br>\nF&uuml;nf Jahre lang hatte er anonym Verschwendung &ouml;ffentlicher Gelder aufgedeckt. Erst drei Tage vor der Parlamentswahl im M&auml;rz nahm er die Maske ab und zeigte sein Gesicht &ndash; nach eigenen Worten zum Schutz seiner Sicherheit. Mit rund 124.000 Stimmen gewann er einen Sitz im Senat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/elefante-blanco-senator-kolumbien-10263198\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Spanien: Der Kampf gegen das Feuer beginnt im Winter<\/strong><br>\nMangelnde Vorsorge sch&uuml;rt die Flammen. Der Klimawandel allein ist nicht schuld an den grossen Br&auml;nden.<br>\nJeden Sommer blickt Spanien aufs Neue fassungslos auf die Waldbr&auml;nde, als w&auml;ren sie ein unerwartetes Ungl&uuml;ck oder ein unvermeidbarer Fluch, gegen den man kaum etwas ausrichten kann.<br>\nDoch die Realit&auml;t sieht anders aus: Die grossen Br&auml;nde, die unsere W&auml;lder verw&uuml;sten, D&ouml;rfer bedrohen und Tausende Menschen zwingen, ihre H&auml;user zu verlassen, sind nicht allein eine Folge der Natur. Sie sind auch die Folge jahrelanger Vers&auml;umnisse: mangelnder Vorsorge, der Vernachl&auml;ssigung des l&auml;ndlichen Raums, unzureichender politischer Entscheidungen und einer Gesellschaft, die den Wald viel zu lange als blosse Landschaft und nicht als Lebewesen betrachtet hat, das st&auml;ndig gepflegt werden muss.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/spanien-der-kampf-gegen-das-feuer-beginnt-im-winter\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Hitze-Narrativ<\/strong><br>\nIn der Debatte um das Klima spielt die von Medien verwendete Sprache eine entscheidende Rolle.<br>\nBei dem Thema Klima scheiden sich die Geister. Die einen erachten den Klimawandel als dramatische und dr&auml;ngende Gefahr f&uuml;r das &Uuml;berleben der Menschheit, die anderen zweifeln daran, dass es ihn &uuml;berhaupt gibt. Zwischen diesen beiden Positionen existieren selbstverst&auml;ndlich Graut&ouml;ne und so w&auml;re grunds&auml;tzlich eine gute Basis gegeben, um miteinander ins Gespr&auml;ch zu kommen. Leider funktioniert das aktuell weniger gut. Die Vertreter unterschiedlicher Positionen kommen nur selten ergebnisoffen miteinander ins Gespr&auml;ch und wie immer, wenn sich der Diskurs derart verh&auml;rtet, verh&auml;rtet auch die Sprache. Man versucht mit Worten den Gegner ins Abseits zu stellen, noch bevor ein Gespr&auml;ch begonnen hat. Der folgende Text hinterfragt die Begriffe, die in Bezug auf das Klima h&auml;ufig verwendet werden: Klimaleugner, Klimanotstand oder Klimasch&uuml;tzer. Begriffe, die derartig viel Wertung enthalten, sind ungeeignet, um ein Thema fair und sachlich zu er&ouml;rtern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/das-hitze-narrativ\">Manova<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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