{"id":154701,"date":"2026-08-09T09:00:10","date_gmt":"2026-08-09T07:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154701"},"modified":"2026-08-07T14:16:11","modified_gmt":"2026-08-07T12:16:11","slug":"hinweise-der-woche-471","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154701","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154701#h01\">Offener Brief an Friedrich Merz: Werden Sie ein Bundeskanzler des Friedens!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154701#h02\">Sahra Wagenknecht: Deutsche Sicherheitspolitik braucht eine Kehrtwende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154701#h03\">H&ouml;llenmaschine: Kriegshysterie nach Drohnenvorfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154701#h04\">Kriegszeiten: Juli-Nachlese<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154701#h05\">Das Selbstbewusstsein des Iran, die Ratlosigkeit der USA und der sich ausbreitende Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154701#h06\">Ceuta: Ein klarer Fall von Geopolitik &ndash; mit einer unklaren deutschen Rolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154701#h07\">&raquo;Viele Menschen in Deutschland wollen aus der politischen Blockade heraus&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154701#h08\">Wer bezahlt die 225 Milliarden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154701#h09\">Der chinesische Traum. Vom viert&auml;rmsten Land der Erde zur Vision einer &ouml;kologischen High-Tech-Zivilisation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154701#h10\">Von der Nakba zum Genozid in Gaza &ndash; Im Gespr&auml;ch mit Prof. Dr. Georg Auernheimer<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Offener Brief an Friedrich Merz: Werden Sie ein Bundeskanzler des Friedens!<\/strong><br>\nRichterin Clivia von Dewitz erinnert an die Folgen des Zweiten Weltkriegs und wirbt f&uuml;r Diplomatie, Vers&ouml;hnung und historische Verantwortung. [&hellip;]<br>\nBis heute frage ich mich, ob unsere Gesellschaft und Politik anders auf die Forderungen nach h&ouml;heren Verteidigungsausgaben und milit&auml;rischer Aufr&uuml;stung reagieren w&uuml;rden, wenn wir nach dem Zweiten Weltkrieg eine &auml;hnlich tiefgreifende &ouml;ffentliche und emotionale Auseinandersetzung mit den menschlichen Folgen des Krieges erlebt h&auml;tten. So wichtig Mahnmale, Stolpersteine und Gedenkst&auml;tten sind &ndash; sie k&ouml;nnen eine gemeinsame emotionale Aufarbeitung nicht ersetzen. Vielleicht w&uuml;rden wir Krieg dann weniger als sicherheitspolitische Option und st&auml;rker als menschliche Trag&ouml;die begreifen und st&auml;rker auf die Kraft von Vers&ouml;hnung und Diplomatie vertrauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/offener-brief-an-friedrich-merz-werden-sie-ein-bundeskanzler-des-friedens-10214140\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.F.:<\/strong> Die Richterin und Buchautorin Clivia von Dewitz hat einen Offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz gerichtet, in welchem sie ihn zu diplomatischen Offensiven statt der beschrittenen Aufr&uuml;stung auffordert. Er ist deshalb so bemerkenswert, weil sie Erlebnisse ihrer Familie aus dem Zweiten Weltkrieg verkn&uuml;pft mit ihren Erfahrungen aus der Vers&ouml;hnungsarbeit der s&uuml;dafrikanischen Wahrheitskommission und daraus die Forderung schlie&szlig;t, Frieden ist nicht das Ziel -Frieden muss der Weg sein.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Nicht Atomwaffen f&uuml;r Deutschland sind n&ouml;tig, sondern endlich Verhandlungen &uuml;ber eine neue europ&auml;ische Friedensordnung! <\/strong><br>\nEs gibt sie noch, deutsche Wissenschaftler, die sich nicht am B&ouml;rsenkurs von Rheinmetall orientieren, sondern das Wohl und die Zukunft der Menschen im Auge haben &ndash; in einer friedlichen Welt notabene. Prof. Reinhard Hesse, Philosophieprofessor, geboren wenige Tage nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht 1945, geh&ouml;rt zu ihnen.<br>\nIch muss gestehen, ich habe meinen Ohren nicht getraut, als ich dieser Tage in einem l&auml;ngeren Podcast-Interview den ansonsten wegen seiner &ouml;ffentlichen Argumentation gegen die blinde Fortsetzung von Waffenlieferungen an die Ukraine und f&uuml;r die Aufnahme von Verhandlungen gesch&auml;tzten General Erich Vad, ehemals sicherheitspolitischer Berater von Angela Merkel, sagen h&ouml;rte, dass Deutschland eigene Atomwaffen brauche. Es sei ja eigentlich den Nachdenklichen schon immer bewusst gewesen, nun aber wohl auch den Letzten klar geworden, dass der &bdquo;atomare Schutzschirm&ldquo; der USA im Ernstfall unzuverl&auml;ssig sei; ebenso ein eventuell zuk&uuml;nftiger franz&ouml;sischer. Denn keine fremde Macht werde am Ende bereit sein, ihre Existenz wegen eines Konflikts anderswo auf Spiel zu setzen. (1) Daher k&ouml;nne die Sicherheit Deutschlands letztlich nur durch eigene Atomwaffen gew&auml;hrleistet werden. Deutschland m&uuml;sse &ndash; in Vads Worten &ndash; &bdquo;nuklear gehen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/nicht-atomwaffen-fuer-deutschland-sind-noetig-sondern-endlich-verhandlungen-ueber-eine-neue-europaeische-friedensordnung\/\">Globalbridge<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Das Schlimmste ist das Freund-Feind-Denken<\/strong><br>\nNach einer Lesung im Z&uuml;rcher Bernhard-Theater machte die Weltwoche ein Gespr&auml;ch mit Alice Schwarzer. Was sie zu sagen hat, wenn sie offen und gelassen interviewt wird.<br>\nWeltwoche Frau Schwarzer, unsere letzte Begegnung liegt dreieinhalb Jahre zur&uuml;ck. Sie kamen damals von einer Friedenskundgebung mit Sahra Wagenknecht und Erich Vad, Sie waren euphorisiert von Tausenden Teilnehmern. Was denken Sie heute, wenn Sie auf die Ukraine blicken?<br>\nAlice Schwarzer Ich bin naiv genug, die Hoffnung nie aufzugeben. Damals dachte man, eine solche Stimmung in der Bev&ouml;lkerung m&uuml;sse die Politik doch beeindrucken. Stattdessen geht der Krieg weiter, und die deutschen Medien sind &uuml;berwiegend daf&uuml;r. Bei uns wird ja noch nicht gestorben, sondern bei den anderen. Bisher. Enden kann dieser Krieg letztendlich nur durch Verhandlungen, das wissen alle Experten. Jeder Tag ohne Verhandlung bedeutet weitere Hunderte von Toten an der Front. Ich bin nicht resigniert, das ist nicht meine Art, aber ich bin gerade etwas ratlos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.emma.de\/artikel\/das-schlimmste-ist-das-freund-feind-denken-342661\">EMMA<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&bdquo;Die gro&szlig;e Mobilisierung&ldquo;: Wie die BRD auf Kriegst&uuml;chtigkeit getrimmt wird<\/strong><br>\nDie Bundesregierung treibt in historischem Tempo Hochr&uuml;stung und Kriegsvorbereitung voran &ndash; und erkl&auml;rt die milit&auml;rische Logik zunehmend zum Ma&szlig;stab f&uuml;r Politik und Gesellschaft. Der AK Antimilitarismus warnt vor dem Umbau des Sozial- und Wohlfahrtsstaats in einen durchmilitarisierten Ordnungsstaat und unterst&uuml;tzt eine neue antimilitaristische Gegenbewegung. Zum 70. Geburtstag der Bundeswehr brachte der AK den Sammelband &bdquo;Die gro&szlig;e Mobilisierung. Die Bundeswehr von der Wiederbewaffnung zur Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; heraus. etos.media sprach mit den Herausgebern des Sammelbands &uuml;ber die &bdquo;Zeitenwende&ldquo;, deutsche Gro&szlig;machtambitionen, sozialen Kahlschlag und Perspektiven einer wirksamen antimilitaristischen Praxis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/die-grosse-mobilisierung-wie-die-brd-auf-kriegstuechtigkeit-getrimmt-wird\/\">etos.media<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht: Deutsche Sicherheitspolitik braucht eine Kehrtwende<\/strong><br>\nDie Autoren warnen: Die deutsche Sicherheitspolitik treibt in die Eskalation. Ihr Gegenentwurf setzt auf Diplomatie und R&uuml;stungskontrolle. [&hellip;]<br>\nStrategisches Denken beginnt mit klarer Zielbeschreibung und definiert dann die daf&uuml;r notwendigen Mittel. Vorrangiges Ziel deutscher Politik sollte die Verhinderung einer direkten milit&auml;rischen Konfrontation mit Russland sowie jeder nuklearen Eskalation sein. Von Berlin m&uuml;ssen deshalb endlich realit&auml;tstaugliche politische Initiativen zur Beendigung des Krieges ausgehen. Doch die deutsche Politik ist einseitig ausgerichtet und tr&auml;gt bisher nicht zu einer Stabilisierung bei. Im Mittelpunkt stehen immer weitreichendere Waffenlieferungen und die St&auml;rkung ukrainischer Verteidigungs- und zunehmend auch Angriffsf&auml;higkeiten. Ein eigenst&auml;ndiger politischer und diplomatischer Ansatz zur Beendigung des Krieges fehlt vollkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ostdeutscheallgemeine.com\/article\/wagenknecht-varwick-streeck-deutsche-sicherheitspolitik-eskalation-diplomatie-russland-10252097\">Ostdeutsche Allgemeine<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Fabrik des Krieges<\/strong><br>\nDie eigentliche Revolution dieses Krieges findet nicht im Sch&uuml;tzengraben statt. Sie entsteht in Datenplattformen, Software und digitalen Beschaffungsnetzen. Dort w&auml;chst ein milit&auml;risch-industrielles &Ouml;kosystem heran, das die europ&auml;ische Sicherheitsordnung grundlegend ver&auml;ndert &ndash; weitgehend unbeachtet von der &ouml;ffentlichen Debatte.<br>\nWer heute &uuml;ber den Krieg in der Ukraine spricht, denkt meist an Frontverl&auml;ufe, Panzerkolonnen oder die t&auml;gliche Zahl zerst&ouml;rter Drohnen. Die &ouml;ffentliche Wahrnehmung orientiert sich an sichtbaren Ereignissen. Milit&auml;rische St&auml;rke erscheint weiterhin als Summe von Waffen, Soldaten und Produktionskapazit&auml;ten. Die tiefgreifendere Ver&auml;nderung vollzieht sich in den Datenstr&ouml;men zwischen Gefechtsfeld, Softwareentwicklung, Industrie und Beschaffung.<br>\nJede zerst&ouml;rte Drohne, jeder gest&ouml;rte Funkkanal und jede neue Taktik erzeugen Informationen. Sie entscheiden dar&uuml;ber, welche Waffe verbessert wird, welches Unternehmen den n&auml;chsten Auftrag erh&auml;lt und welche Technologie innerhalb weniger Wochen weiterentwickelt wird. Der Krieg produziert damit einen fortlaufenden Strom verwertbarer Daten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-fabrik-des-krieges\/\">Globalbridge<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Von Sanktionen bis zum Kriegsrecht und Ausnahmezustand: Au&szlig;ergerichtliche politische Verfolgung und der Krieg des Westens gegen Russland: Eine politikwissenschaftliche Perspektive.<\/strong><br>\nSanktionen sind ein Machtinstrument, das eingesetzt wird, um wirtschaftliche Interessen, politische Macht und kulturelle Hegemonie zu f&ouml;rdern. Sie k&ouml;nnen internationale Beziehungen, Wirtschaftsbeziehungen, Strafrecht, den Arbeitsmarkt oder allt&auml;gliche Regelverst&ouml;&szlig;e beeinflussen.  Heute dienen sie jedoch nicht dazu, demokratische Werte aufrechtzuerhalten oder Menschenrechtsverletzungen zu verhindern. Vielmehr sind sie eine Waffe zur Sicherung der neoimperialistischen Dominanz des Westens und seiner F&uuml;hrungsmacht, der Vereinigten Staaten. Sie dienen nicht nur dazu, die Unterwerfung von Staaten jenseits der Anwendung direkter milit&auml;rischer Gewalt zu erzwingen, sondern auch dazu, die innenpolitische Opposition durch au&szlig;ergerichtliche, willk&uuml;rliche Ma&szlig;nahmen auszuschalten und durch das Sch&uuml;ren von Angst pr&auml;ventiven Gehorsam in der allgemeinen Bev&ouml;lkerung zu erzwingen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenken-in-bremen.de\/sanktionen-und-kriegsrecht.htm\">Patrik Baab auf Nachdenken in Bremen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>H&ouml;llenmaschine: Kriegshysterie nach Drohnenvorfall<\/strong><br>\nWas ist eine tortengro&szlig;e Drohne mit einem unbrauchbaren Sprengsatz neben einer mit Munition vollgestopften Antonow An-124 &ndash; Nutzlast 120 Tonnen &ndash; und mehreren anderen Transportflugzeugen gleichen Typs? Jedenfalls keine H&ouml;llenmaschine. Die NATO-Frachter aber sind es allesamt.<br>\nBei der auf dem Flughafen Leipzig\/Halle gefundenen Drohne ist so ziemlich alles unklar, weswegen die Dobrindt-Schlussfolgerungen wie &raquo;hybrides Anschlags-&laquo; oder &raquo;neues Bedrohungsszenario&laquo; mindestens voreilig sind. Die These, es handele sich um einen &raquo;Wettbewerb&laquo;, an dem &raquo;m&ouml;glicherweise auch fremde M&auml;chte&laquo; beteiligt sind, stimmt in solchen F&auml;llen immer und hat allein die Funktion, die f&uuml;r Kriegst&uuml;chtigkeit erforderliche kollektive Hysterie zu steigern. Das erledigten am Donnerstag die Kriegsirrenpartei B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen und der im Sommerloch fast vergessene Roderich Kiesewetter, der Konsultationen nach NATO-Vertrag verlangte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/527468.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Drohnenvorfall: Die Gr&uuml;nen wollen sofort eskalieren und reden von &bdquo;russischem Staatsterrorismus&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154663\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Leipzig\/Halle: Ein gef&auml;hrliches Nato-Drehkreuz f&uuml;r die Ukraine<\/strong><br>\nJetzt ermittelt die Bundesanwaltschaft: Bei dem Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig\/Halle handele es sich um einen &ldquo;schwerwiegenden Angriff auf die Transport- und Logistikinfrastruktur in Deutschland&rdquo;, hie&szlig; es in Karlsruhe.<br>\nAllerdings liegen die Hintergr&uuml;nde weiter im Dunkeln. Wichtige Details werden geheim gehalten, viele Fragen stehen im Raum: [&hellip;]<br>\nAu&szlig;er Zweifel steht hingegen, da&szlig; sich der Flughafen Leipzig\/Halle zu einem gef&auml;hrlichen Nato-Drehkreuz f&uuml;r die Ukraine entwickelt hat, auf dem ukrainische Flugzeuge &bdquo;geparkt&ldquo; und Waffen und Munition verschickt werden.<br>\nBisher war dies einer breiteren &Ouml;ffentlichkeit kaum bekannt, nun wissen wir es &ndash; und wundern uns, da&szlig; es Politik und Medien wie selbstverst&auml;ndlich hinnehmen.<br>\nSchlie&szlig;lich geht die Gefahr ja zun&auml;chst einmal von der Nutzung als Milit&auml;rflughafen aus &ndash; die Drohnen kamen erst sp&auml;ter. Die Zurichtung der deutschen Infrastruktur f&uuml;r den Krieg ist das gr&ouml;&szlig;te Risiko!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/leipzig-halle-ein-gefaehrliches-nato-drehkreuz-fuer-die-ukraine\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Putin ist schuld? Mal langsam, erinnert euch an Nordstream<\/strong><br>\nDer Innenminister vermeidet es, &bdquo;Leipzig&rdquo; den Russen anzulasten. Andere wie Lauterbach sind unvorsichtiger. Dabei: Die B&uuml;rger haben aus Nordstream gelernt.<br>\nBundesinnenminister Alexander Dobrindt hat, um es neutral zu formulieren, nach dem Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen, in neun Minuten und 58 Sekunden dies gesagt: nichts.<br>\nDiesem Nichts hat er einen Namen gegeben. Der soll das Nichts verschleiern. Er lautet: &bdquo;professionelle hybride Bedrohungslage&ldquo;. Seitdem r&auml;tseln die Leute, was der Bundesinnenminister wohl gemeint haben k&ouml;nnte. Dabei hat Dobrindt sein Nichts ganz am Schluss sogar selbst noch erl&auml;utert, und zwar so: &bdquo;Alle Spekulationen m&uuml;ssen nicht in die richtige Richtung gehen, k&ouml;nnen falsch sein.&ldquo;<br>\nDass Spekulationen richtig sein k&ouml;nnen oder auch falsch, geh&ouml;rt zum Wesen von Spekulationen. Auch dieser Satz von Dobrindt ist ein Nullum. Der Minister verk&uuml;ndete mit bedeutungsvoller Miene ein Doppel-Nichts &ndash; und doch kann man dem derzeit noch obersten Verantwortungstr&auml;ger in dieser Sache durchaus dankbar sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/putin-ist-schuld-mal-langsam-erinnert-euch-an-nordstream_753b0025-a046-4948-9948-cabb8c82cad7.html\">Focus Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kriegszeiten: Juli-Nachlese<\/strong><br>\n&Uuml;ber Deutschland, die USA, Europa und auch Katerfragen<br>\nZum Tod von Lindsey Graham<br>\n&bdquo;Trump ist ein gro&szlig;artiger Pr&auml;sident in Kriegszeiten. Er liebt es, Dinge in die Luft zu jagen.&ldquo;<br>\nSo &auml;u&szlig;erte sich Senator Lindsey Graham in einem erst postum bekannt gewordenen Video, das ihn in gl&uuml;cklicher Stimmung zeigte. Die USA hatten den Iran angegriffen. Lindsay Graham konnte sich vor Gl&uuml;ck kaum fassen. Fast h&auml;tte er geweint. Jahre habe er darauf hingearbeitet. Das Wall Street Journal ver&ouml;ffentlichte das Videomaterial, in zeitlichem Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zu seiner Beisetzung.<br>\nAn der Trauerfeier f&uuml;r Graham, einem Freund Deutschlands (Bundeskanzler) nahmen auch der israelische Premier und der ukrainische Pr&auml;sident teil. Zu Belustigung seiner Zuh&ouml;rer erkl&auml;rte Trump, Graham sei in Washington beliebt gewesen, nur nicht bei allen. Er sei ein &bdquo;harter Hund&ldquo; gewesen, um hinzuzuf&uuml;gen: &bdquo;Ein wunderbarer Mensch.&ldquo; Tats&auml;chlich war Lindsey Graham Zeit seines politischen Lebens ein bekennender Anh&auml;nger milit&auml;rischer Dominanz, ein ganz unverstellter Kriegsfalke. &bdquo;Er liebte den Krieg.&ldquo; (Trump)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/kriegszeiten-juli-nachlese\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das Selbstbewusstsein des Iran, die Ratlosigkeit der USA und der sich ausbreitende Krieg<\/strong><br>\nPetr Drulak war Botschafter der Tschechischen Republik in Paris und ist es gewohnt, politisch relevante Ereignisse genau zu beobachten. Hier seine Beobachtungen der Brandherde und des Brandes im Nahen Osten &ndash; und wie die Welt darauf reagiert.<br>\nDie europ&auml;ischen Medien berichteten im Juli regelm&auml;&szlig;ig dar&uuml;ber, wie sich die Waldbr&auml;nde im S&uuml;den Frankreichs ungebremst und v&ouml;llig au&szlig;er Kontrolle ausbreiteten. Dasselbe l&auml;sst sich &uuml;ber den Krieg gegen den Iran sagen. Nach dem Waffenstillstandsabkommen vom Juni flammte der Konflikt im Juli erneut auf, und es entstanden neue Kriegsschaupl&auml;tze. Das Feuer des Krieges entbrannte durch Angriffe im Persischen Golf, doch bald griff es auf das Rote Meer &uuml;ber und traf nun auch den Irak, &Auml;gypten sowie ein iranisches Schiff im Kaspischen Meer. Aber auch im Libanon haben die K&auml;mpfe nicht aufgeh&ouml;rt. W&auml;hrend der Iran der erneuten Konfrontation mit gr&ouml;&szlig;erem Selbstbewusstsein begegnen kann, sind die USA zunehmend ratlos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/das-selbstbewusstsein-des-iran-die-ratlosigkeit-der-usa-und-der-sich-ausbreitende-krieg\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Warum Trump im Iran-Konflikt feststeckt<\/strong><br>\nWenn US-Pr&auml;sident Donald Trump keinen gro&szlig; angelegten Krieg gegen Iran riskieren will &ndash; einen Krieg, f&uuml;r den ihm weder die Kr&auml;fte noch das politische Kapital zur Verf&uuml;gung stehen &ndash;, warum beendet er die Kampfhandlungen nicht einfach, ganz ohne Deals oder Abkommen? Weil dann die westzentrierte Welt endg&uuml;ltig zusammenbrechen w&uuml;rde. (&hellip;)<br>\nSelbst die Europ&auml;er, die man als wichtigste Komplizen der USA in der westzentrierten Weltordnung ansehen k&ouml;nnte, halten sich heraus. Sie betrachten dies nicht als ihren Krieg. Entweder, weil sie am Beispiel Russlands von der Aussichtslosigkeit der Bestrafung derjenigen &uuml;berzeugt sind, die zu allem bereit sind, um ihre Souver&auml;nit&auml;t zu verteidigen, oder weil sie sich bereits damit abgefunden haben, dass der Prozess, der der westzentrierten Weltordnung den Todessto&szlig; versetzt, nicht aufzuhalten ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/287348-warum-trump-im-iran-konflikt\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Michael Hudson beschreibt hier den <a href=\"https:\/\/glenndiesen.substack.com\/p\/michael-hudson-the-us-plan-to-revive\">The U.S. Plan to Revive Geoeconomic Dominance<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Iran und Oman stehen kurz vor Abschluss eines Abkommens<\/strong><br>\nDer Iran und Oman stehen kurz vor dem Abschluss eines Abkommens &uuml;ber neue Regelungen f&uuml;r die Handelsschifffahrt durch die Stra&szlig;e von Hormus. Demnach sollen die vor&uuml;bergehenden Nord- und S&uuml;drouten f&uuml;r zwei bis vier Monate durch eine neue, einheitliche Route ersetzt werden, die durch iranische Hoheitsgew&auml;sser verl&auml;uft. Dies erkl&auml;rte der iranische Au&szlig;enminister f&uuml;r Rechts- und internationale Angelegenheiten, Kazem Gharibabadi, am Mittwoch.<br>\nNach mehr als dreiw&ouml;chigen Konsultationen h&auml;tten beide Seiten eine grunds&auml;tzliche Einigung &uuml;ber fast alle relevanten Fragen erzielt, so Gharibabadi.<br>\nEr betonte jedoch, dass das m&ouml;gliche Abkommen nicht bedeute, dass die Meerenge vollst&auml;ndig wieder ge&ouml;ffnet werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2026\/08\/06\/ARTI1785978041936315\">CRI online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>US-Kongress verweigert Erh&ouml;hung des Milit&auml;rhaushalts: USA stehen im Iran wom&ouml;glich vor einer weiteren gro&szlig;en Niederlage<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154625\">NachDenkSeiten <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ceuta: Ein klarer Fall von Geopolitik &ndash; mit einer unklaren deutschen Rolle<\/strong><br>\nNach dem Migrationschaos in der spanischen Exklave Ceuta sollen die EU-Innenminister &uuml;ber die Ursachen und m&ouml;gliche Folgen beraten.<br>\nEin fragw&uuml;rdiges Unterfangen &ndash; denn damit wird unterstellt, die spanische Asyl- und Fl&uuml;chtlingspolitik sei das eigentliche Problem.<br>\nSo klingt es auch in einem Brief von 22 Staats- und Regierungschefs, den Kanzler Merz unterzeichnet hat (Pr&auml;sident Macron hingegen nicht).<br>\nDoch je mehr &uuml;ber den Vorfall bekannt wird, desto klarer wird, da&szlig; es hier um Geopolitik geht, um Einflusszonen und um Sanktionen.<br>\nMarokko, das eng mit Deutschland und Israel zusammenarbeitet, wollte offenbar wegen diversef Streitfragen (spanische Exklaven, Westsahara, Algerien) Druck auf Spanien aus&uuml;ben. Die Migranten wurden daf&uuml;r wohl nur vorgeschoben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/ceuta-ein-klarer-fall-von-geopolitik-mit-einer-unklaren-deutschen-rolle\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Das Ende der Brandmauer: Wie die Christdemokraten den Bruch Abstimmung f&uuml;r Abstimmung eingeleitet haben<\/strong><br>\nAm 1. August 2026 setzte Friedrich Merz seine Unterschrift unter ein Schreiben gegen die Regierung eines anderen Mitgliedstaates der Europ&auml;ischen Union. Aufgesetzt hatte es Giorgia Meloni, zweiundzwanzig Staats- und Regierungschefs zeichneten mit, adressiert war es an Ratspr&auml;sident Ant&oacute;nio Costa und Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen, dazu an den irischen Ratsvorsitz. Spanien fehlte auf der Liste, Irland ebenfalls, dazu Frankreich, Luxemburg und Portugal. Der Vorwurf an Madrid lautete, es habe mit der Legalisierung einer sehr gro&szlig;en Zahl irregul&auml;rer Migranten falsche Anreize gesetzt. [&hellip;]<br>\nAm 4. August, drei Tage nach dem Brief, sprachen die Innen- und Migrationsminister der EU- und Schengen-Staaten Spanien ihre Solidarit&auml;t aus und w&uuml;rdigten das schnelle und wirksame Vorgehen der spanischen Beh&ouml;rden. Die Faktenlage hatte sich in diesen drei Tagen nicht ver&auml;ndert. Ver&auml;ndert hatte sich, wer im Raum sa&szlig;.<br>\nManfred Weber, Vorsitzender der Europ&auml;ischen Volkspartei und ihrer Fraktion im Europ&auml;ischen Parlament, hatte am 31. Juli geliefert. Die Bilder aus Ceuta seien eine direkte Folge des &bdquo;Sogeffekts einer massenhaften Legalisierung&ldquo;, schrieb er auf X. Am Morgen des 4. August legte er in der &bdquo;Bild&ldquo; nach: &bdquo;Niemand h&auml;tte hier sterben m&uuml;ssen.&ldquo; Einen Beleg f&uuml;r die Kausalkette lieferte er nicht. In denselben Tagen setzte Rom die Schengen-Regeln im Reiseverkehr mit Spanien f&uuml;r einen Monat aus, und Jordan Bardella, Fraktionschef der Patrioten f&uuml;r Europa, verlangte von Parlamentspr&auml;sidentin Roberta Metsola eine Dringlichkeitsdebatte. Die d&auml;nische Zeitung &bdquo;Politiken&ldquo; hielt dagegen: Als Belarus 2021 und Russland 2023 Migranten an die polnische und die finnische Grenze schoben, bekamen die betroffenen Mitgliedstaaten volle R&uuml;ckendeckung. Bei Spanien fiel die Reaktion umgekehrt aus.<br>\nWer die Brandmauer f&uuml;r eine bestehende Einrichtung h&auml;lt, muss diesen Sommer erkl&auml;ren. Und die anderthalb Jahre davor im Europ&auml;ischen Parlament.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/erhardepplerkreis.substack.com\/p\/das-ende-der-brandmauer\">Erhard-Eppler-Kreis via Substack<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Ceuta &ndash; an Pedro Sanchez wird ein Exempel statuiert<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154513\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&raquo;Viele Menschen in Deutschland wollen aus der politischen Blockade heraus&laquo;<\/strong><br>\nClaudia Wittig gilt als einer der auff&auml;lligsten neuen Gesichter in der politischen Landschaft Ostdeutschlands. Die promovierte Historikerin, Jahrgang 1983, ist zusammen mit Thomas Schulz Spitzenkandidatin des BSW in Sachsen-Anhalt. Sie sagt: &raquo;Die Brandmauer ist undemokratisch. Sie hat die AfD im Osten stark gemacht.&laquo;<br>\nIm Gespr&auml;ch mit Ramon Schack erl&auml;utert die BSW-Spitzenkandidatin Claudia Wittig, warum sie trotz der Absage eines geplanten Duells mit AfD-Landeschef Oliver Kirchner an einer offenen Debatte mit der AfD festh&auml;lt, weshalb sie die Brandmauer f&uuml;r politisch gescheitert h&auml;lt und mit welchen inhaltlichen Schwerpunkten ihre Partei die W&auml;hler &uuml;berzeugen will. Au&szlig;erdem spricht sie &uuml;ber direkte Demokratie, Medienkritik und ihren Anspruch, von Sachsen-Anhalt aus einen politischen Aufbruch anzusto&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/dialog\/viele-menschen-in-deutschland-wollen-aus-der-politischen-blockade-heraus\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Ein Interview mit Frau Wittig vom BSW, der wirklichen oder wahren Alternative Deutschlands zum Wahlkampf in Sachsen-Anhalt. Das angebotene Duell im Ring der AfD w&auml;re vermutlich zum Schlachtfest geworden.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Keine Spur von Aufbegehren<\/strong><br>\nKaum jemand ist zufrieden mit der Regierung, trotzdem arrangieren sich fast alle mit ihr.<br>\nDie Koalition aus CDU\/CSU und SPD hat bereits nach anderthalb Jahren des Regierens total abgewirtschaftet und jedes Vertrauen verloren. Laut Deutschlandtrend waren im Mai 2026 nur noch 13 Prozent der Befragten mit der Bundesregierung zufrieden und ganze 16 Prozent mit der Arbeit von Friedrich Merz. Die Rechtspartei AfD liegt in Umfragen mit 27 Prozent klar vorne &mdash; sie ist etwa so stark wie Gr&uuml;ne und SPD zusammen. Offensichtlich produziert die Politik der Parteien der &bdquo;Mitte&ldquo;, die seit Jahrzehnten regieren, den H&ouml;henflug der Rechten. Aber weder die Bankrotteure der Koalition noch die Leitmedien wollen diesen Zusammenhang sehen. Die Mitte-Parteien in Regierung und Opposition sind Verwalter der Interessen einer Machtelite.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/keine-spur-von-aufbegehren\">Manova<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Panikanfall der EU-&ldquo;Eliten&rdquo; vor funktionierender Demokratie in Ostdeutschland<\/strong><br>\nAfD-Umfrageergebnisse vor Landtagswahlen versetzen das offizielle Berlin und Europas Hauptst&auml;dte in Aufruhr. Berlins Reaktion, Pl&auml;ne zur verfassungswidrigen Aussetzung der Kompetenzen etwaiger von der AfD gestellter Regierungen zu entwickeln, w&auml;ren ein erster Schritt, die ohnehin nur scheinbare Demokratie in Deutschland nun auch offiziell abzutragen &ndash; und die Menschen Ostdeutschlands, wo die AfD bald die ersten Landesregierungen stellen k&ouml;nnte, offiziell zu Menschen zweiter Sorte zu machen. (&hellip;)<br>\nIronischerweise sind die eifrigsten Bef&uuml;rworter jeglicher Art von Verboten und harten Kontrollma&szlig;nahmen ausgerechnet die deutschen Liberalen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/287434-panikanfall-eu-eliten-vor-funktionierender\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Sorge vor AfD-Wahlerfolgen &ndash; Bund arbeitet an Nato-Notfallplan<\/strong><br>\nDie Bundesregierung entwickelt offenbar Notfallpl&auml;ne f&uuml;r den Fall, dass einzelne Bundesl&auml;nder die Verlegung von Nato-Truppen behindern. Wie die Zeitung &ldquo;Welt&rdquo; berichtete, besch&auml;ftigen sich mehrere Ressorts mit der Frage, wie milit&auml;rische Mobilit&auml;t auch dann sichergestellt werden kann, wenn eine Landesregierung nicht kooperiert. Hintergrund sind die m&ouml;glichen Wahlerfolge der AfD im Osten Deutschlands. Der CDU-Verteidigungsexperte Roderich Kiesewetter sagte der Zeitung, der Kreml versuche, unterschiedliche Haltungen zu Russland innerhalb Deutschlands auszunutzen und das Land als logistische Drehscheibe der Nato &ldquo;so unzuverl&auml;ssig wie m&ouml;glich&rdquo; zu machen. Um dies zu verhindern, w&uuml;rden Beamte des Bundesinnenministeriums Gegenma&szlig;nahmen gegen potenziell abtr&uuml;nnige Landesregierungen erarbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Sorge-vor-AfD-Wahlerfolgen-Bund-arbeitet-an-Nato-Notfallplan-id31141678.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wer bezahlt die 225 Milliarden?<\/strong><br>\nEine Einf&uuml;hrung in die Saldenmechanik, angewandt auf einen Konsolidierungsvorschlag von Clemens Fuest<br>\nClemens Fuest hat Ende Juli in der Frankfurter Allgemeinen f&uuml;r ein Sanierungsprogramm der deutschen Staatsfinanzen geworben. Die Gr&ouml;&szlig;enordnung &uuml;bernimmt er aus einer Studie des Internationalen W&auml;hrungsfonds. In deren Modellrechnung m&uuml;sste sich der konjunkturbereinigte Prim&auml;rsaldo des Staates bis zum Ende des Anpassungszeitraums um f&uuml;nf Prozentpunkte des Bruttoinlandsprodukts gegen&uuml;ber dem Ausgangspfad verbessern, damit die Schuldenquote bis 2040 unter der Marke von neunzig Prozent bliebe. Das entspricht rund 225 Milliarden Euro, etwa einem Zehntel der gesamten Staatsausgaben. Die Studie selbst nennt die 90-Prozent-Marke eine Annahme f&uuml;r ein illustratives Szenario und ausdr&uuml;cklich keine Politikempfehlung, und sie f&uuml;hrt Deutschland als Land an, das dar&uuml;ber hinaus Spielraum f&uuml;r Infrastrukturinvestitionen haben k&ouml;nnte. Bei Fuest wird daraus gleichwohl ein zwingender Konsolidierungsbedarf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arnogottschalk1.substack.com\/p\/wer-bezahlt-die-225-milliarden\">Arno Gottschalk via Substack<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der chinesische Traum. Vom viert&auml;rmsten Land der Erde zur Vision einer &ouml;kologischen High-Tech-Zivilisation<\/strong><br>\nIm Jahr 1931 pr&auml;gte der Schriftsteller James Truslow Adams den Begriff des amerikanischen Traums, eines &bdquo;Traums, von einem Land, in dem das Leben f&uuml;r jeden Menschen besser und reicher wird, mit Entfaltungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r alle gem&auml;&szlig; ihren F&auml;higkeiten und Errungenschaften.&ldquo; Knapp ein Jahrhundert sp&auml;ter ist dieser Traum f&uuml;r die meisten US-B&uuml;rger ausgetr&auml;umt. Eine verarmte Arbeiterklasse und absteigende Mittelschicht, endlose Kriege und eine tiefe politische Spaltung pr&auml;gen das Land der einst unbegrenzten M&ouml;glichkeiten. Auch andere westliche L&auml;nder sind in den Sog des Niedergangs hineingeraten: Gro&szlig;britannien, Italien, Frankreich und inzwischen auch Deutschland sind gezeichnet von einer fortschreitenden Deindustrialisierung und zunehmenden politischen Verbitterung gro&szlig;er Teile der Bev&ouml;lkerung. W&auml;hrenddessen erlebt ein Land einen rasanten Aufstieg, das noch vor 50 Jahren zu den vier &auml;rmsten Nationen der Erde geh&ouml;rte: China. Staatschef Xi Jingping spricht schon s2010er Jahren in unverbl&uuml;mter Aneignung des US-Mythos vom &bdquo;chinesischen Traum&ldquo;.<br>\nIm Westen geht dabei die Angst vor einem &uuml;berm&auml;chtigen China um. Die deutsche Bundesregierung und die EU haben das Land zu einem &bdquo;systemischen Rivalen&ldquo; erkl&auml;rt. Doch wie berechtigt ist diese Angst? Und wie viel Wirklichkeit steckt in dem chinesischen Traum?<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/fabian-scheidler.de\/2026\/07\/18\/der-chinesische-traum-vom-viertaermsten-land-der-erde-zur-vision-einer-oekologischen-high-tech-zivilisation\/\">Fabian Scheidler<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/china-aufstieg-westen-europa-analyse-10134676\">Berliner Zeitung (Bezahlschranke)<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>China hat die Weltwirtschaft einmal mehr gerettet<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154616\">NachDenkSeiten <\/a><\/p>\n<\/li><li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Von der Nakba zum Genozid in Gaza &ndash; Im Gespr&auml;ch mit Prof. Dr. Georg Auernheimer<\/strong><br>\nNeunzig Prozent der Wohnbebauung zerst&ouml;rt, das Gesundheitssystem systematisch ausgel&ouml;scht, hunderte Wissenschaftler ermordet. Prof. Dr. Georg Auernheimer benennt die Situation klar als Genozid und f&uuml;hrt dies in seinem neuen Buch &bdquo;Der Genozid in Pal&auml;stina&ldquo; aus. Sein Buch beschreibt die historische Entwicklung, wie auch die aktuelle Situation. Im Interview erkl&auml;rt er, warum die Zweistaatenl&ouml;sung schon um das Jahr 2000 erledigt war, weshalb dem Westjordanland ebenfalls die Vernichtung droht und warum Deutschland eine besondere Rolle einnimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/von-der-nakba-zum-genozid-in-gaza-im-gespraech-mit-prof-dr-georg-auernheimer\/\">etos.media<\/a>\n<p>dazu: <strong>64.000 verwaiste Kinder im Gazastreifen. Ein Projekt f&uuml;r konkretes Handeln<\/strong><br>\nIn Gaza, bei beinahe v&ouml;lligem Schweigen der Mainstream-Medien, haben die Angriffe zugenommen, und die Lage ist schlimmer denn je&hellip;<br>\nDie rechtsextreme Fraktion um Smotrich, Katz und die Siedler beabsichtigt, Gaza zu besetzen und es so schnell wie m&ouml;glich durch Vertreibung (oder Ausl&ouml;schung) der Pal&auml;stinenser neu zu kolonisieren.<br>\nDie Nachrichten, die wir t&auml;glich von Gaza-Einwohnern &uuml;ber das Komitee &bdquo;Hilfe f&uuml;r Pal&auml;stina&ldquo; erhalten, berichten, dass die Bombardierungen und Schie&szlig;ereien ununterbrochen andauern.<br>\nNie zuvor haben wir so viele Todesmeldungen erhalten wie in den letzten Tagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/08\/64-000-verwaiste-kinder-im-gazastreifen-ein-projekt-fuer-konkretes-handeln\/\">pressenza<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Im toten Winkel der Weltpolitik: Nach und nach schwindet in Gaza der Lebensraum f&uuml;r die Pal&auml;stinenser<\/strong><br>\nGaza ist trotz der Waffenruhe ein Notstands- und Kriegsgebiet. Wie ergeht es den Menschen dort? Welche Ziele verfolgt Israel? Und: L&auml;sst sich die Hamas entwaffnen? Eine Bestandsaufnahme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/was-gerade-in-gaza-passiert-der-lebensraum-fur-palastinenser-schwindet-15888564.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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