{"id":154731,"date":"2026-08-07T16:45:48","date_gmt":"2026-08-07T14:45:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154731"},"modified":"2026-08-07T16:00:27","modified_gmt":"2026-08-07T14:00:27","slug":"hinweise-des-tages-ii-736","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154731","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154731#h01\">Vorzeitiger abschlagsfreier Altersrentenbezug: Wie w&auml;re es mit Ausnahmen f&uuml;r &bdquo;Schwerarbeiter&ldquo;? Von &Ouml;sterreich (nicht) lernen (k&ouml;nnen)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154731#h02\">M&uuml;nchen wird zur Hauptstadt der KI-Kriegsindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154731#h03\">Vorkriegszustand: Wenn sich schon die Seele im Krieg befindet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154731#h04\">Die Proteste gegen die ukrainische Regierung rei&szlig;en nicht ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154731#h05\">Russland &ndash; das Einzige, was den Westen zusammenh&auml;lt <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154731#h06\">Wenn der Hinterhof zu milit&auml;rischem Sperrgebiet wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154731#h07\">Grenzen der Kontrolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154731#h08\">Die Linke in den USA ist erneut auf Erfolgskurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154731#h09\">Die USA verlieren im KI-Wettrennen mit China den Lead<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154731#h10\">Frei und verbunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154731#h11\">Vielf&auml;ltiges B&uuml;ndnis fordert Hitzegipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154731#h12\">Karlsruhe ermahnt Bundestag zu zeitnaher Wahlpr&uuml;fung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154731#h13\">Putins Athleten st&uuml;rzen Weltsport ins Chaos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154731#h14\">Rechts- oder Linkstr&auml;ger?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154731#h15\">Veranstaltungshinweise der Woche<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Vorzeitiger abschlagsfreier Altersrentenbezug: Wie w&auml;re es mit Ausnahmen f&uuml;r &bdquo;Schwerarbeiter&ldquo;? Von &Ouml;sterreich (nicht) lernen (k&ouml;nnen)<\/strong><br>\nDa haben die drei CDU-Ministerpr&auml;sidenten aus den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th&uuml;ringen aber einen schweren Stein in das Wasser des Geiseltalsees geworfen, als sie die von der Alterssicherungskommission der Bundesregierung empfohlene Abschaffung der Rente f&uuml;r besonders langj&auml;hrig Versicherte nach 45 Versicherungsjahren in Frage gestellt haben (vgl. dazu ausf&uuml;hrlicher die Darstellung in dem Beitrag Nur ein Sturm im ostdeutschen Wasserglas oder eine echte Bedrohung f&uuml;r das &bdquo;Gesamtkunstwerk&ldquo; Rentenreform? Zur Diskussion &uuml;ber die nicht mehr existierende &bdquo;Rente mit 63&ldquo;. Und die vorl&auml;ufig auf Eis gelegte &bdquo;Pflegereform&ldquo; wird gleich mit aufgerufen vom 3. August 2026).<br>\nZum einen hat das die Koalition aus CDU\/CSU und SPD auf Bundesebene in unruhiges Fahrwasser bugsiert, denn deren Spitzenvertreter haben eine vollst&auml;ndige Umsetzung der 33 Empfehlungen der Kommission schon am Tag der offiziellen Ver&ouml;ffentlichung des Abschlussberichts als Ausdruck einer reformatorischen Handlungsf&auml;higkeit angek&uuml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2026\/08\/06\/schwerarbeitsrente\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<p>dazu: <strong>14 % der Rentnerinnen und Rentner im Alter von 65 bis 74 Jahren sind erwerbst&auml;tig<\/strong><br>\nImmer mehr Menschen in Deutschland arbeiten, obwohl sie bereits eine Altersrente beziehen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mitteilt, waren 14 % der Rentnerinnen und Rentner im Alter von 65 bis 74 Jahren hierzulande erwerbst&auml;tig. Ein Jahr zuvor hatte ihr Anteil noch bei 13 % gelegen. Rentner (16 %) gingen zuletzt h&auml;ufiger einer Arbeit nach als Rentnerinnen (11 %). (&hellip;)<br>\nDer Anteil der erwerbst&auml;tigen Rentnerinnen und Rentner nimmt mit zunehmendem Alter kontinuierlich ab. So arbeitete von den 65- und 66-j&auml;hrigen Rentenbeziehenden knapp ein F&uuml;nftel (19 %), von den 73- und 74-j&auml;hrigen Rentnerinnen und Rentnern gingen noch 8 % einer Arbeit nach. (&hellip;)<br>\nAuch zwischen dem Bildungsniveau und der Erwerbst&auml;tigkeit im h&ouml;heren Alter gibt es einen Zusammenhang: W&auml;hrend 18 % der Rentenbeziehenden mit h&ouml;herem Bildungsniveau erwerbst&auml;tig waren, lag der Anteil unter Rentnerinnen und Rentnern mit mittlerem oder niedrigerem Bildungsniveau bei 12 % beziehungsweise 10 %. Ein Grund daf&uuml;r k&ouml;nnte sein, dass Rentnerinnen und Rentner mit h&ouml;herem Bildungsniveau h&auml;ufiger aufgrund der Freude an der T&auml;tigkeit weiterarbeiten. (&hellip;)<br>\nInsgesamt arbeiteten 73 % der erwerbst&auml;tigen Rentnerinnen und Rentner als abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte, 27 % waren selbstst&auml;ndig t&auml;tig. Knapp zwei Drittel (65 %) der abh&auml;ngig besch&auml;ftigten Rentnerinnen und Rentner gaben an, geringf&uuml;gig besch&auml;ftigt zu sein. Als geringf&uuml;gig besch&auml;ftigt galten im Jahr 2025 Personen, die im Monat maximal 556 Euro verdienten (Minijob, &ldquo;Ein-Euro-Job&ldquo;) oder h&ouml;chstens drei Monate beziehungsweise maximal 70 Arbeitstage im Jahr einer Besch&auml;ftigung nachgingen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2026\/08\/PD26_N053_13.html\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Gesetzliche Rente? Viel besser als gedacht!<\/strong><br>\n&bdquo;Renten in Gefahr &ndash; die Last wird zu gro&szlig;&ldquo; &ndash; keine aktuelle Schlagzeile, sondern der &bdquo;Spiegel&ldquo;-Titel der Ausgabe vom 4. M&auml;rz 1985. Alles abwiegelnde Gerede von den sicheren Renten k&ouml;nne nicht vernebeln, dass die Altensicherung in den Bankrott steuere, meinte damals die &bdquo;Spiegel&ldquo;-Redaktion. Die Arbeitnehmer w&uuml;rden zwangsl&auml;ufig und ohne Ende immer h&ouml;here Beitr&auml;ge zahlen, der Zuwachs der Renten werde gegen Null gehen.<br>\nSchon erstaunlich, dass angesichts dieser d&uuml;steren Prognose, die sich so oder in &auml;hnlicher Form seit vielen Jahren durch die Medienwelt zieht, die gesetzliche Rentenversicherung keineswegs in die Pleite marschiert ist, sondern Stand Ende 2025 &uuml;ber R&uuml;cklagen von etwa 41 Milliarden Euro verf&uuml;gte. Demografischer Wandel ist nichts Neues, sondern findet seit vielen Jahrzehnten statt.<br>\nDie demografischen Herausforderungen in der Vergangenheit waren teils noch gr&ouml;&szlig;er als die in den kommenden 15 Jahren. Dennoch hat die gesetzliche Rentenversicherung die deutlich gestiegene demografische Belastung in der Vergangenheit ohne ausgepr&auml;gte Leistungseinbu&szlig;en und ohne &uuml;berm&auml;&szlig;igen Beitragsanstieg gemeistert.<br>\nDie Stagnation der Rentenh&ouml;he ist nicht nur ausgeblieben, vielmehr hat sich der aktuelle Rentenwert als wesentliche Gr&ouml;&szlig;e f&uuml;r die Rentenh&ouml;he von umgerechnet 16,82 Euro im M&auml;rz 1985 auf 42,52 Euro im Juli 2026 erh&ouml;ht. Das ist ein sattes Plus von 153 Prozent.<br>\nFehlanzeige auch bei der prognostizierten Explosion der Beitragsh&ouml;he. Der aktuelle Beitragssatz von 18,6 Prozent ist niedriger als vor 41 Jahren. Auch an der H&ouml;he der Bundeszusch&uuml;sse hat sich in den vergangenen Jahrzehnten sowohl bezogen auf die Wirtschaftsleistung als auch auf den Anteil an der Rentenfinanzierung nichts Wesentliches ge&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/gesetzliche-rente-viel-besser-als-gedacht-66RDVQUG3BBNJLYMLBDBMWCPHQ.html\">Christian Lindner in RND<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Wer sie nutzt &ndash; und wer sich darum streitet<\/strong><br>\nImmer mehr Rentner, immer weniger Beitragszahler, eine steigende Lebenserwartung und ein Rentensystem, dessen Finanzierung schon jetzt j&auml;hrlich mit vielen Milliarden Euro vom Bund bezuschusst werden muss: Das ist die nicht wirklich neue Ausgangslage, die die Bundesregierung zum Handeln zwingt. Sie will die Rente nun reformieren und sich dabei an den Empfehlungen der von ihr eingesetzten Rentenkommission orientieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/debatte-abschlagsfreie-rente-100.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.H.:<\/strong> Der Artikel zeigt, dass die Tagesschau hier kein neutraler Beobachter ist, sondern unkritisch das Regierungsnarrativ st&uuml;tzt. Wer die Milliardenzahlungen unkommentiert als &sbquo;Zuschuss&lsquo; bezeichnet, verdreht die Tatsachen. Der Bund st&uuml;tzt die Rente nicht, er belastet sie. Da die Bundesmittel die versicherungsfremden Leistungen nicht decken, missbraucht der Staat die Rentenkasse und b&uuml;rdet den gesetzlich Versicherten eine ungerechtfertigte Sondersteuer f&uuml;r gesamtgesellschaftliche Aufgaben auf.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>M&uuml;nchen wird zur Hauptstadt der KI-Kriegsindustrie<\/strong><br>\nDie Kriegsf&uuml;hrung tritt in eine neue Epoche autonomer Waffen ein. Der deutsche Staat investiert massiv in milit&auml;rische KI &ndash; und macht M&uuml;nchen zum Zentrum einer neuen Kriegsindustrie.<br>\nDas Bild der M&uuml;nchner R&uuml;stungsindustrie war lange Zeit gepr&auml;gt vom Exportschlager Leopard 2. Das beliebte Modell aus der M&uuml;nchner Panzerschmiede KNDS (vormals Krauss-Maffei Wegmann) war dabei, als die Bundeswehr nach Jahrzehnten der deutschen milit&auml;rischen Zur&uuml;ckhaltung v&ouml;lkerrechtswidrig Jugoslawien angriff, es &raquo;verteidigte unsere Freiheit am Hindukusch&laquo; und k&auml;mpfte f&uuml;r Erdo&#287;an gegen den demokratischen Konf&ouml;deralismus in Nordsyrien. Auch im Krieg in der Ukraine sind die Leoparden im Einsatz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/muenchen-ki-helsing-krieg\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Vorkriegszustand: Wenn sich schon die Seele im Krieg befindet<\/strong><br>\nDass die Militarisierung der deutschen Gesellschaft &ndash; und insgesamt in der EU &ndash; zunimmt, bleibt kaum jemandem verborgen. Viele billigen das, manche reiben sich die H&auml;nde, andere sind besorgt. Etliche regierungs-, parteien- und stiftungsunabh&auml;ngige ungebundene Journalisten und unabh&auml;ngige Beobachter der deutschen Au&szlig;enpolitik der letzten Jahre sprechen von Kriegsvorbereitung, wenigstens aber von einem Vorkriegszustand. Was l&auml;sst sich da tun? Grunds&auml;tzliches steht an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/08\/vorkriegszustand-wenn-sich-schon-die-seele-im-krieg-befindet\/\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Proteste gegen die ukrainische Regierung rei&szlig;en nicht ab<\/strong><br>\nDen Forderungen der Stra&szlig;e nachzugeben und Fedorow wieder als Verteidigungsminister einzusetzen, k&auml;me f&uuml;r Pr&auml;sident Selenskyj einer politischen Niederlage gleich, sagt Politologe Wolodymyr Fesenko<br>\nSeit mehr als drei Wochen gehen in der Ukraine Tausende Menschen auf die Stra&szlig;e. Mit selbst bemalten Pappschildern, blau-gelben Flaggen und Sprechch&ouml;ren fordern sie die R&uuml;ckkehr des k&uuml;rzlich zur&uuml;ckgetretenen Verteidigungsministers Mychailo Fedorow ins Amt. Allein in der Hauptstadt Kyjiw seien am vergangenen Freitag mehr als 10.000 Menschen zusammengekommen, sch&auml;tzt Organisator und Kriegsveteran Dmytro Koziatynskyj. Dennoch bleibe eine Reaktion der politischen F&uuml;hrung bislang aus.<br>\n&ldquo;Ich wei&szlig; nicht, wie es m&ouml;glich ist, eine so gro&szlig;e Menschenmenge zu ignorieren&rdquo;, sagt der 31-J&auml;hrige. Die Regierung untersch&auml;tze, was sich derzeit in der Gesellschaft zusammenbraue. &ldquo;Wut und Unzufriedenheit verschwinden nicht einfach. Sie sammeln sich an und entladen sich irgendwann.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000334531\/die-proteste-gegen-die-ukrainische-regierung-reissen-nicht-ab\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Russland &ndash; das Einzige, was den Westen zusammenh&auml;lt <\/strong><br>\nDie milit&auml;rische Konfrontation mit Russland ist ein wesentlicher Bestandteil des westlichen, insbesondere des westeurop&auml;ischen Modells. Ohne sie beginnt die politische Logik, die Westeuropa zusammenh&auml;lt, zu br&ouml;ckeln. Daher soll am Status quo aus Ukraine-Stellvertreterkrieg, Aufr&uuml;stung und transatlantischer Abh&auml;ngigkeit nicht ger&uuml;ttelt werden. (&hellip;)<br>\nStarke transatlantische Beziehungen erhalten auch Amerikas F&auml;higkeit, Westeuropa zu beeinflussen und es, wenn n&ouml;tig, in die gr&ouml;&szlig;ere Konfrontation mit Washingtons Hauptrivalen China einzubeziehen. Zumindest tragen sie dazu bei, dass Br&uuml;ssel und London sich nicht Peking ann&auml;hern.<br>\nDiese Konstellation ist instabil, doch es ist wenig sinnvoll, eine dauerhafte Struktur zu erwarten, da die Welt in eine Phase eingetreten ist, in der fast alles verg&auml;nglich ist.<br>\nDie milit&auml;rische Konfrontation mit Russland ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Modells. Ohne sie beginnt die politische Logik, die Westeuropa zusammenh&auml;lt, zu br&ouml;ckeln. Daher werden die Regierungen versuchen, den Status quo so lange wie m&ouml;glich aufrechtzuerhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/europa\/287761-russland-einzige-was-westen-zusammenhaelt\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wenn der Hinterhof zu milit&auml;rischem Sperrgebiet wird<\/strong><br>\nIm Dorf Umm al-Khair lassen sich israelische Siedler:innen nieder, direkt neben einer pal&auml;stinensischen Familie. Die darf nun ihre eigene Toilette nicht mehr nutzen.<br>\nSeit drei Wochen kreisen die Gedanken von Familie Hathaleen aus dem Dorf Umm al-Khair im s&uuml;dlichen Westjordanland nur um eines: das Klo. Es sind nicht so sehr die n&auml;chtlichen Ger&auml;usche der Nachbarn, die die pal&auml;stinensische Familie wach liegen lassen. Oder die israelische Fahne, die nun auf dem Flachdach ihres Hauses thront. Sondern die Frage, wie ihre vierzehn Mitglieder &ndash; Vater, zwei Ehefrauen, elf Kinder &ndash; im Notfall ein Badezimmer erreichen sollen. &bdquo;In den vergangenen 20 Tagen hatten wir keinen Zugang zu unserer Toilette mehr&ldquo;, sagt Mutter Ikhlas verzweifelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Israelische-Siedlungen-im-Westjordanland\/!6202252\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Grenzen der Kontrolle<\/strong><br>\nWarum Ceuta weit mehr als eine Migrationskrise ist &ndash; und was Europa daraus lernen sollte.<br>\nDie Ankunft von rund 70 000 Menschen innerhalb weniger Tage in Ceuta &ndash; &uuml;berwiegend junge Marokkanerinnen und Marokkaner &ndash; war die gr&ouml;&szlig;te irregul&auml;re Grenz&uuml;berschreitung, die dieser Abschnitt der europ&auml;ischen S&uuml;dgrenze je erlebt hat. Dutzende Menschen kamen bei dem Versuch ums Leben, die spanische Exklave zu erreichen. Das Ausma&szlig; der Ereignisse verleitet dazu, nach einer einzigen Erkl&auml;rung zu suchen. Doch kein Faktor alleine greift f&uuml;r sich genommen. Ceuta hat zweifellos eine Migrationskrise erlebt. Zugleich handelt es sich aber auch um eine politische und geopolitische Krise mit vielen Ursachen, an der zahlreiche Akteure mit unterschiedlichen Interessen und einem bis heute schwer zu bestimmenden Ma&szlig; an Verantwortung beteiligt waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/europa\/artikel\/ceuta-9226\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Linke in den USA ist erneut auf Erfolgskurs<\/strong><br>\nAbdul El-Sayed gewinnt die Senatsvorwahl der Demokraten in Michigan, obwohl seine Gegnerin dank AIPAC-Millionen neunmal so viel Geld zur Verf&uuml;gung hatte. Der Sieg zeigt: Selbst der teuerste Wahlkampf der Bundesstaatsgeschichte kann die Linke nicht mehr aufhalten.<br>\nIn der W&auml;hlerschaft der Demokratischen Partei hat sich Einiges verschoben.<br>\nDas wurde bereits durch Zohran Mamdanis deutlichen Sieg &uuml;ber den Establishment-Vertreter Andrew Cuomo bei der New Yorker B&uuml;rgermeisterwahl 2025 deutlich; ebenso sieben Monate sp&auml;ter bei einer Reihe sozialistischer Siege &uuml;ber Amtsinhaber. Es zeigte sich j&uuml;ngst auch bei den Vorwahlen der Demokratischen Partei in Maine, wo die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler einen von Skandalen umwitterten Linkenspopulisten, der noch nie ein politisches Amt bekleidet hatte, gegen&uuml;ber der amtierenden Gouverneurin von der eigenen Partei pr&auml;ferierten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/usa-abdul-el-sayed-michigan\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die USA verlieren im KI-Wettrennen mit China den Lead<\/strong><br>\nG&uuml;nstige chinesische Open-Source-Modelle und ein Sicherheitsvorfall in den USA decken die Schw&auml;chen der US-Strategie auf.<br>\nGeschockt von j&uuml;ngsten Ereignissen r&uuml;cken in den USA Open-Source-Modelle ins Zentrum und markieren eine Wende. Im bisherigen KI-Wettlauf ging es um eine Artificial General Intelligence, AGI. Auf dieses Ziel ausgerichtet waren die propriet&auml;ren US-KI-Modelle und die enormen Investitionen. Jetzt verschiebt sich der Wettlauf in Richtung kosteng&uuml;nstiger Open-Source-Modelle, die sich auf den Bedarf von Unternehmen anpassen lassen. Zentral wird die Frage, wer weltweit g&uuml;ltige Standards f&uuml;r die Sicherheit durchsetzen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesellschaft\/technik\/die-usa-verlieren-im-ki-wettrennen-mit-china-den-lead\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Frei und verbunden<\/strong><br>\nZwischen Kollektivismus und Individualismus gibt es einen dritten Weg &mdash; nur auf diesem l&auml;sst sich das Zusammenleben ertr&auml;glich gestalten.<br>\nIm Hinblick auf die Uneinigkeiten innerhalb der EU, etwa bei Themen wie Energiewende und &laquo;Klimaschutz&raquo;, den Hilfen f&uuml;r die Ukraine oder die Verurteilung des Vorgehens Israels, wird oft kritisiert, dass die meisten Menschen und Regierungen nicht willens seien, ihr egoistisches Verhalten zugunsten einer funktionierenden Gemeinschaft zu &auml;ndern. Wir befinden uns, so die Schlussfolgerung, auf dem Weg zur&uuml;ck in die Kleinstaaterei. Aus solchen Kommentaren geht nat&uuml;rlich vieles hervor, das mehr &uuml;ber die Geisteshaltung desjenigen, der sich so &auml;ussert, verr&auml;t, als &uuml;ber die tats&auml;chliche Wirklichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitpunkt.ch\/frei-und-verbunden\">Zeitpunkt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Vielf&auml;ltiges B&uuml;ndnis fordert Hitzegipfel<\/strong><br>\nAngesichts der bereits &uuml;ber 10.000 Hitzetoten in diesem Sommer fordert ein breites B&uuml;ndnis die Bundesregierung auf, einen Hitzegipfel einzuberufen. Au&szlig;erdem solle sie einen bundesweiten Hitzeschutzplan aufstellen, Klimaanpassung ausreichend finanzieren und die Abkehr von fossilen Brennstoffen f&ouml;rdern.<br>\n&bdquo;Auf jede schlaflose Nacht eines Autokonzerns wird mit einem Autogipfel reagiert&ldquo;, sagt Luisa Neubauer, Sprecherin von Fridays for Future (FFF). Die gleiche Reaktion w&uuml;nscht sich das B&uuml;ndnis auf die anhaltende Hitze: &bdquo;Man muss kein &Ouml;kogewissen haben, um die Dringlichkeit zu verstehen. Man muss sich nur die Zahlen anschauen&ldquo;, sagt Neubauer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Umweltschuetzer-Mieterbund-Gewerkschaft\/!6202159\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist mal wieder typisch deutsch &ndash; es m&uuml;sse ein &ldquo;Hitzegipfel her. Von &ldquo;&uuml;ber 10.000 Hitzetoten&rdquo; ist die Rede. Wie die ermittelt worden sind, wird nicht genannt. Interessant dazu ist z.B. <a href=\"https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/sendung-nachhoeren\/politik-und-zeitgeschehen\/kontrafunk-aktuell\/kontrafunk-aktuell-vom-22-juli-2026\">dieses Interview mit Tom Lausen &uuml;ber Fragw&uuml;rdige Statistiken &uuml;ber Hitzetote<\/a>. Gegen B&auml;ume pflanzen und Trinkwasserstationen ist nichts einzuwenden, aber in M&uuml;nchen hat der gr&uuml;ne Oberb&uuml;rgermeister einen Wassernotstand erfunden, um die Wassernutzung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153946#h13\">&ldquo;rigide einzuschr&auml;nken&rdquo;<\/a>. K&uuml;hlende Brunnen sind in der Landeshauptstadt abgestellt worden. Das ist bei Hitze kontraproduktiv.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Karlsruhe ermahnt Bundestag zu zeitnaher Wahlpr&uuml;fung<\/strong><br>\nWer eine Bundestagswahl &uuml;berpr&uuml;fen lassen will, muss sich ans Parlament wenden. Das Bundesverfassungsgericht hat den Bundestag nun an seine Pflicht zur schnelleren Pr&uuml;fung von Einspr&uuml;chen erinnert. [&hellip;]<br>\nDer Bundestag ist f&uuml;r die Wahlpr&uuml;fung an erster Stelle zust&auml;ndig &ndash; und hat bisher nur 450 Einspr&uuml;che erledigt. Warum, das erschlie&szlig;e sich nicht, so Karlsruhe. Der Vorg&auml;nger-Bundestag hatte in &auml;hnlicher Zeit schon &uuml;ber etwa 2.000 Einspr&uuml;che entschieden.<br>\nDie Wahlpr&uuml;fung d&uuml;rfe ihren Zweck nicht verfehlen, n&auml;mlich die Legitimation des Parlaments abzusichern, so das Gericht. Das geschieht, indem gepr&uuml;ft wird, ob bei der Wahl alles korrekt abgelaufen ist und ob damit das Parlament ordnungsgem&auml;&szlig; zusammengesetzt ist. Der Bundestag sei in der Pflicht, dieser Aufgabe zeitnah und sachgerecht nachzukommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/bundeserfassungsgericht-ermahnt-bundestag-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Putins Athleten st&uuml;rzen Weltsport ins Chaos<\/strong><br>\nAthletinnen und Athleten aus Russland und Belarus starten bei der WM in Frankfurt am Main offenbar wieder unter neutraler Flagge.<br>\nWie umgehen mit Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus? Das fragen sich in der Sportwelt derzeit viele Funktion&auml;re. Das j&uuml;ngste Beispiel liefern die Turner. Sie stehen vor der schwierigen Entscheidung, ob Putins Sportler bei den Weltmeisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik in Frankfurt am Main (12. bis 16. August) mit oder ohne ihre jeweiligen Nationalflaggen und Nationalhymnen antreten d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/sport\/mehr-sport\/id_101378140\/putins-athleten-loesen-chaos-aus-deutscher-verband-mit-klarer-ansage.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.R.:<\/strong> Offensichtlich geht es immer noch ein wenig d&uuml;mmer. Ich frage mich, wann im internationalen Sport &ldquo;Trumps und Netanjahus Athleten&rdquo; ausgeschlossen werden wegen des Angriffskrieges, den ihre L&auml;nder gerade gegen den Iran f&uuml;hren. Aber &uuml;ber so etwas denkt man bei der Journalismus-Simulation t-online sicherlich nicht im Entferntesten nach.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rechts- oder Linkstr&auml;ger?<\/strong><br>\nSie haben Polohemden im Schrank? Werfen Sie sie schnell weg, wenn Sie politisch nicht falsch verortet werden wollen. Eine Glosse.<br>\nDie positive Nachricht vorneweg: Das Folgende ereignete sich im benachbarten &Ouml;sterreich &ndash; es h&auml;tte ganz genau so auch bei uns stattfinden k&ouml;nnen. Tr&ouml;stlich ist an der Causa jedoch, dass nicht nur hierzulande ein &uuml;bergeschnapptes Klima herrscht, sondern eben auch bei den Nachbarn. Alles andere daran ist beklemmend &ndash; und teuer. Den &ouml;sterreichischen Steuerzahler hat die Erkenntnis der Professorin und Modeforscherin Elke Gaugele aus Wien um die 400.000 Euro gekostet. Ihr wissenschaftliches Forschungsergebnis ist bahnbrechend: Bl&uuml;mchenkleider, Polohemden und Hoodies seien der gewandete Ausdruck von Rechtsextremismus. Wer derlei Kleidungsst&uuml;cke trage, k&ouml;nnte mit erh&ouml;hter Wahrscheinlichkeit jemand sein, der &raquo;rechts&laquo; stehe &ndash; was genau mit dem Begriff des Rechten gemeint sein k&ouml;nnte, wird nach guter alter Meinungskorridormanier selbstverst&auml;ndlich nicht gel&uuml;ftet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/gesellschaft-kommentar\/rechts-oder-linkstraeger\/\">Roberto De Lapuente auf Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweise der Woche<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li>\n    <strong>Den Frieden gewinnen, nicht den Krieg! Krankenh&auml;user statt Kasernen<\/strong><br>\n    Einladung zum Antimilitaristischen Aktionstag<br>\n    22.08. 2026 von 11-15 Uhr Mainz, Vorplatz der Gedenkkirche St. Christoph<br>\n    Die Gefahr eines neuen Weltkriegs unter Einsatz von Atomwaffen w&auml;chst. Wir erleben derzeit eine<br>\n    gigantische Militarisierung. Die Bundesregierung will kriegst&uuml;chtig werden. Die immensen<br>\n    Summen, die f&uuml;r Soldaten, Waffen und Infrastruktur ben&ouml;tigt werden, werden den Sozialausgaben,<br>\n    der Bildung und der Gesundheitsversorgung entrissen.<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/260807-Aufruf_Aktionstag_MZ_2026_final.pdf\">Antimilitaristischer Aktionstag<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> Wenn Sie auf eine interessante Veranstaltung hinweisen wollen, dann schicken Sie uns bitte die n&ouml;tigen Informationen mit dem Betreff &bdquo;Veranstaltungshinweise&ldquo; an <a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise@nachdenkseiten.de<\/a>. Die Veranstaltungshinweise erscheinen w&ouml;chentlich am Freitag im Rahmen der Hinweise des Tages II. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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