{"id":15474,"date":"2012-12-17T09:26:52","date_gmt":"2012-12-17T08:26:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15474"},"modified":"2015-05-11T08:15:03","modified_gmt":"2015-05-11T06:15:03","slug":"ard-presseclub-weg-von-der-wirklichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15474","title":{"rendered":"ARD-Presseclub: Weg von der Wirklichkeit!"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;25 Jahre Presseclub&ldquo;: Was eine Jubil&auml;umssendung werden sollte, geriet zum Trauerspiel. &bdquo;Nah an der Politik, weg von der Wirklichkeit? Politischer Journalismus auf dem Pr&uuml;fstand&ldquo; so lautete das Thema der Presseclub-Sondersendung. F&uuml;r das Fragezeichen im Titel der Sendung h&auml;tte man allerdings besser ein Ausrufezeichen gesetzt: Weit weg von der Wirklichkeit! Inhaltsloses Palaver &uuml;ber Politik! Statt Pr&uuml;fstand f&uuml;r den politischen Journalismus, nur Selbstlob und Filibustern &uuml;ber die Rolle des Journalismus. Das gestrige Jubil&auml;um war das glatte Gegenteil einer Jubelfeier &ndash; es war der absolute Tiefpunkt des Presseclubs. Von <strong>Wolfgang Lieb<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nWer geglaubt oder erhofft h&auml;tte, dass sich die Diskussionsrunde wenigstens ein paar Gedanken &uuml;ber das aktuelle Zeitungssterben (Frankfurter Rundschau, Financial Times Deutschland) oder &uuml;ber die Zusammenlegung und Ausd&uuml;nnung von Redaktionen gemacht h&auml;tte, sah sich entt&auml;uscht. Aus der Runde h&ouml;rte man nur auf sich selbst bezogene journalistische Lobhudelei: Der Chefredakteur des &bdquo;Spiegel&ldquo;, Georg Mascolo, meinte, dass unser Mediensystem im Vergleich zu dem der USA,  Italiens oder Gro&szlig;britanniens &bdquo;alles in allem so schlecht nicht&ldquo; sei. Bundestagspr&auml;sident Norbert Lammert assistierte unterw&uuml;rfig von Seiten der Politik: Wenn man Vergleiche anstelle, stelle man fest, &bdquo;dass sich Politik und Medien sich jedem Vergleich mit erhobenem Haupte stellen k&ouml;nnen&ldquo;. Da gab es nat&uuml;rlich Beifall unter den Ehreng&auml;sten wie der WDR-Intendantin Monika Piel, dem fr&uuml;heren SWR Intendanten Peter Vo&szlig; oder dem ersten Presseclub-Moderator und sp&auml;teren Bertelsmann-Vorstand Rolf Schmidt-Holtz und wer sonst noch als illustrer Gast als Claqueur geladen war. <\/p><p>Dass Journalisten untereinander zur Selbstkritik nicht f&auml;hig sind, das wurde nun schon anl&auml;sslich ihres totalen Versagens vor und w&auml;hrend der Finanzkrise offenbar.<br>\nMascolo fielen als Kritik nur ein paar Spr&uuml;che aus dem Poesiealbum des Journalismus ein: &bdquo;In der Tradition steht der Journalist dem Politiker nicht nah, der Journalist hat eine Verpflichtung in einem System, das ist das System der Demokratie. Ansonsten sollen Politiker und Journalisten eine gesunde Distanz zueinander haben.&ldquo; Er distanzierte sich von der &bdquo;Konsenskultur&ldquo;: &bdquo;<em>Die ungew&ouml;hnlichen Stimmen, die Bereitschaft den Dingen auf den Grund zu gehen, ein eigenst&auml;ndiges Urteil zu f&auml;llen, das ist etwas, was im politischen Journalismus in Berlin, ich w&uuml;rde sagen: ich w&uuml;rde mir noch mehr davon w&uuml;nschen.<\/em>&ldquo; Ihn schmerze es, dass es zu viele Menschen gebe, die glaubten, dass politischer Journalismus und Politik eine gemeinsame politische Klasse geworden sei. Mich  schmerzte &ndash; und das G&auml;stebuch zur Sendung belegt, dass es vielen Zuschauern wie mir ging -, dass diese Sendung den besten Beweis daf&uuml;r lieferte, wie sich hier eine politische Klasse, weit weg von der Wirklichkeit bewegte. <\/p><p>Der Moderator J&ouml;rg Sch&ouml;nenborn versuchte vergeblich mit ein paar Nachfragen wenigstens etwas Salz in die Harmoniesauce zu streuen, indem er z.B. das Stichwort &bdquo;Meuteverhalten&ldquo; der Medien in die Runde warf. Der Kampagnen-Journalismus, den wir nahezu <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11313\">t&auml;glich auf den NachDenkSeiten brandmarken<\/a>, wurde allerdings prompt als Randerscheinung abgetan. <\/p><p>Zur h&ouml;heren Weihe des Jubil&auml;ums wurde ausnahmsweise auch ein Politiker in die Journalistenrunde eingeladen und zwar kein geringerer als der Bundestagspr&auml;sident.<br>\nNorbert Lammert hielt den Journalismus f&uuml;r &bdquo;optimierungsf&auml;hig&ldquo; und erl&auml;uterte das wortreich mit Worth&uuml;lsen wie etwa diesen: <\/p><blockquote><p><em>&bdquo;Mir fehlt gelegentlich die durchaus auch analytische Begleitung, solcher politischen Prozesse, bei denen das, was man eigentlich als Reflex erwartet, nicht stattfindet, n&auml;mlich die einen sind daf&uuml;r und die anderen dagegen und beide m&ouml;glichst lautstark und mit m&ouml;glichst viel Leidenschaft, sondern wo auch und gerade bei sehr schwierigen Fragen, es ein erstaunliches Ma&szlig; an gemeinsamem Verhalten der politischen Klasse gibt, das muss ja kein Nachweis f&uuml;r mangelndes Nachdenken und mangelnde Sorgfalt sein, es muss schon gar nicht ein Nachweis f&uuml;r Feigheit sein, aber es ist nat&uuml;rlich unter vielerlei Gesichtspunkten ein hochinteressanter Vorgang, und dass wir bei solchen Themen, wie all den Fragen und Herausforderungen, die sich im Zusammenhang mit dem Euro und der &Uuml;berschuldung einer Reihe, der allermeisten der Mitgliedstaaten der europ&auml;ischen Gemeinschaft stellen, uns in der Situation befinden, dass es eine gro&szlig;e &uuml;brigens auch verst&auml;ndliche, berechtigte Skepsis der &Ouml;ffentlichkeit gibt, die sich im Parlament so nicht abbildet, weil das Parlament regelm&auml;&szlig;ig nach durchaus gr&uuml;ndlichen Befassung mit dem Gegenstand, dann mit breiten Mehrheiten &uuml;ber die Koalition hinaus beschlie&szlig;t, ja es muss im Ergebnis so sein, wie es ist. Das ist auf der einen wie der anderen Seite diskussionsw&uuml;rdiger Vorgang,  bei denen mir zu h&auml;ufig nur die eine Seite beleuchtet wird.&ldquo;<\/em><\/p><\/blockquote><p>Im &Uuml;brigen sei es ja so schlecht nicht, wenn ein Parlament in gleicher Weise stimme. (Die Fraktion der LINKEN gibt es f&uuml;r den Parlamentspr&auml;sidenten offenbar gar nicht.) Er w&uuml;rde es bedauern, wenn es im  Parlament mehr Kritik g&auml;be als in den Medien, das w&uuml;rde nicht zur Akzeptanz des politischen Systems beitragen. Ihm fehle aber in den Medien &bdquo;<em>die selbstreflektierende Beschreibung von Vorg&auml;ngen, die hinter der Fassade eine bestimmte Logik haben, die nicht schlicht willk&uuml;rlich ist und auch nicht aus Bequemlichkeit der Beteiligten erkl&auml;rt werden kann.<\/em>&ldquo;  Mit Friedrich Schiller m&ouml;chte man zu alledem sagen: Dunkel war der Rede Sinn und wenn man &uuml;berhaupt einen Sinn herauslesen will, dann doch den, dass die Journalisten doch bittesch&ouml;n mehr Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Politiker aufbringen sollten. Man k&ouml;nne doch nicht so tun, als g&auml;be es nicht den st&auml;ndigen Zwang f&uuml;r alles und jedes Mehrheiten organisieren zu m&uuml;ssen. Es geht also darum, Parlamentsmehrheiten zu organisieren und nicht um den Streit in der Sache und um politische Alternativen.<\/p><p>Wenn es nicht so traurig w&auml;re, k&ouml;nnte man nur noch in Hohngel&auml;chter dar&uuml;ber ausbrechen, was da die Verteidiger der politischen Misere und des journalistischen Niedergangs zur Abwehr kritischer Einw&auml;nde an nichtssagenden Wortschw&auml;llen &uuml;ber die Zuh&ouml;rer und Zuschauer des Presseclubs ergossen. <\/p><p>Auch der &bdquo;Wissenschaftler&ldquo;, der wohl als neutraler Beobachter in die Runde geladen wurde, konnte wohl nicht erfassen, was der Parlamentspr&auml;sident &uuml;ber den politischen und medialen Einheitsbrei daher schw&auml;tzte. Die Presseclub-Redaktion hatte &ndash; wie sollte es anders sein &ndash; einen Wissenschaftler geladen, der sich als Repr&auml;sentant der Leere der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=930\">meinungsf&uuml;hrenden Ideologien einen Ruf erworben hat<\/a>. Der Erfinder des Worts &bdquo;Unterschichtenfernsehen&ldquo; und Professor f&uuml;r neuere Geschichte und ehrenamtliche Pr&auml;sident der Evangelischen Akademie zu Berlin, Paul Nolte, wurde in der Sendung seinem Ruf als Produzent von &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=728\">hei&szlig;er Luft<\/a>&ldquo; wieder <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1035\">einmal gerecht<\/a>. <\/p><p>Er meinte eine weitere &bdquo;Teilantwort&ldquo; zum &bdquo;Meuteverhalten&ldquo; im Journalismus geben zu k&ouml;nnen, n&auml;mlich die &bdquo;Sehnsucht nach einer Konsenskultur, die wir in Deutschland pflegen auch in manchen Bereichen des Journalismus&ldquo;. Dieses Konsenssystem habe eben auch seine Nachteile, weil es &bdquo;auf die Bev&ouml;lkerung eine abschreckende Wirkung hat, weil der Eindruck entsteht, die sehen das ohnehin alle gleich und wo sind da noch andere Positionen.&ldquo; Er lobte in diesem Zusammenhang etwa die amerikanische Propagandamaschine der Republikaner, Murdochs Fox-News und stellte sie der &bdquo;Ausgewogenheit&ldquo; der deutschen &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender als Beispiel f&uuml;r &bdquo;Zuspitzung&ldquo; und &bdquo;Auff&auml;cherung&ldquo; gegen&uuml;ber. Zum Gl&uuml;ck h&auml;tten wir das ja bei den Printmedien noch, zwar nicht in der auch schon konformen taz, aber etwa in dem allseits bekannten Massenmedium &bdquo;Jungle World&ldquo;. Soviel zum Wirklichkeitsbezug!<\/p><p>Immerhin stellte Nolte in einem lichten Moment in den Raum, dass der Abstand der Bev&ouml;lkerung zur politischen Klasse gef&auml;hrlich gewachsen sei. Doch seine Begr&uuml;ndung daf&uuml;r war mehr als haneb&uuml;chen. Nolte meinte, dass bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts &bdquo;die politischen Konflikte und Lagerungen noch mehr entgegengesetzt&ldquo; gewesen seien. Da sei &uuml;ber grundlegende Fragen gestritten worden. &bdquo;<em>Heute sind wir in einer Situation der vielbeschworenen Sachzw&auml;nge, in der es eigentlich gar nicht mehr um diese grundlegenden Alternativen zu gehen scheint, weil es sie offenbar gar nicht mehr gibt.<\/em>&ldquo; So kann nur ein Professor f&uuml;r neuere Geschichte daher plappern, der keinerlei Ahnung hat, &uuml;ber die grundlegenden &ouml;konomischen Alternativen die au&szlig;erhalb Deutschlands diskutiert werden und der sich als Gefangener von Merkels Glaubenslehre einer &bdquo;marktkonformen Demokratie&ldquo; entlarvt. <\/p><p>F&uuml;r Nolte sind nicht die dramatische Massenarbeitslosigkeit, der Sozialabbau im Gefolge des Austerit&auml;tskurses der Bundesregierung die aufw&uuml;hlenden Fragen, die &bdquo;knallharten Themen&ldquo; sind f&uuml;r ihn vielmehr, die auf dem CDU-Parteitag behandelten Fragen wie die Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften und die Anerkennung von Rentenjahren f&uuml;r &auml;ltere M&uuml;tter. (So wichtig diese Themen im Einzelnen auch sein m&ouml;gen, aber dass sie in der jetzigen Situation in Europa das wichtigste Thema der Regierungspartei auf ihrem Wahlparteitag darstellen, ist Nolte keiner Kritik wert.)<\/p><p>Auch &ndash; die in Zeiten der Bonner Republik einstmals als kritische Journalistin gesch&auml;tzte -Wibke Bruhns stie&szlig; in dasselbe Horn. Die erste Frau als Nachrichtensprecherin im westdeutschen Fernsehen, wurde wohl als lebende Zeitzeugin von Werner H&ouml;fers &bdquo;Internationalem Fr&uuml;hschoppen&ldquo; &ndash; dem Vorl&auml;ufer des Presseclubs &ndash; geladen. Abgesehen davon, dass sie kaum zu Wort kam und sich auch nicht zu Wort meldete, war f&uuml;r sie offenbar die Rolle der &bdquo;M&auml;rchentante&ldquo; aus der guten alten Zeit vorgesehen. &bdquo;Es war in der Bonner Zeit einfacher&hellip;Ich bin froh, dass ich nicht mehr dabei bin&ldquo;, sagte sie. In der Bonner Zeit habe es einfach eine begrenztere Zahl von Kollegen gegeben, die Zugang gehabt h&auml;tten und deswegen h&auml;tten sie breiter informieren k&ouml;nnen. In Anspielung auf die zahlreichen Talkshows f&auml;nde sie es nicht in Ordnung, dass &uuml;berhaupt eine Menge von Politik in den Medien ver&ouml;ffentlicht werde, anstatt auf irgendeine Weise im miteinander und untereinander zu kommunizieren, das ginge ihr auf den Keks, malte sie die Bonner Idylle aus. <\/p><p>Auch durch die neuen Medien habe sich nach Bruhns Meinung im Spektrum der Medien nichts ge&auml;ndert, sagte sie zwei Wochen nach der Einstellung der Financial Times Deutschland und nach der Insolvenzmeldung der Frankfurter Rundschau: &bdquo;<em>Wir wissen eigentlich alle, warum wir welche Zeitung lesen und welchen Sender wir h&ouml;ren. Da hat sich so viel nicht ge&auml;ndert. In den Zeiten, in denen ich da noch rumgesprungen bin, da war Politik etwas zum Anfassen. Es gab ganz handfeste Fragen, &uuml;ber die man sich Gedanken machen musste. Ja oder Nein.<\/em>&ldquo; Ein Nein sieht sie offenbar gar nicht.  Die Politik sei heute nur &bdquo;<em>unglaublich diffus<\/em>&ldquo;. Nicht nur verst&uuml;nden unsere Politiker durchg&auml;ngig etwas davon, das Publikum schon gar nicht. &bdquo;<em>Die kapieren nicht worum es geht. Ich wei&szlig; bis heute nicht was passiert, wenn Griechenland pleitegeht.<\/em>&ldquo;<\/p><p>Die sich aufdr&auml;ngende Frage, warum das so ist, dass selbst sie nicht wei&szlig;, was passiert, wenn Griechenland pleitegeht, stellt sie leider nicht. Auf die Idee, dass das auch etwas mit dem (wirtschafts-)politischen Journalismus zu tun hat, kommt Wibke Bruhns nicht.<\/p><p>Kein Wunder das Sch&ouml;nenborn nach diesem Geschwafel weit weg von der Wirklichkeit kein Fazit zu ziehen in der Lage war, er stellte nur fest, dass zwei Journalisten ein Politiker und ein Wissenschaftler dem politischen Journalismus kein ganz so schlechtes Zeugnis ausstellten. Diese Selbstbeweihr&auml;ucherung war wohl auch das einzige Ziel dieser &bdquo;Jubil&auml;umssendung&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;25 Jahre Presseclub&ldquo;: Was eine Jubil&auml;umssendung werden sollte, geriet zum Trauerspiel. &bdquo;Nah an der Politik, weg von der Wirklichkeit? Politischer Journalismus auf dem Pr&uuml;fstand&ldquo; so lautete das Thema der Presseclub-Sondersendung. F&uuml;r das Fragezeichen im Titel der Sendung h&auml;tte man allerdings besser ein Ausrufezeichen gesetzt: Weit weg von der Wirklichkeit! Inhaltsloses Palaver &uuml;ber Politik! Statt Pr&uuml;fstand<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15474\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[41,85],"tags":[1546,1551],"class_list":["post-15474","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-medienanalyse","category-pr","tag-ard","tag-presseclub"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15474","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15474"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15474\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15476,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15474\/revisions\/15476"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15474"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15474"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15474"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}