{"id":154833,"date":"2026-08-11T14:00:52","date_gmt":"2026-08-11T12:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154833"},"modified":"2026-08-11T15:12:24","modified_gmt":"2026-08-11T13:12:24","slug":"fabian-scheidler-europa-baut-den-sozialstaat-ab-um-einen-kriegsstaat-aufzubauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154833","title":{"rendered":"Fabian Scheidler: \u201eEuropa baut den Sozialstaat ab, um einen Kriegsstaat aufzubauen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der deutsche Autor <strong>Fabian Scheidler<\/strong> zeigt in seinem neuen Buch auf, wie die Staaten die Konfrontation sch&uuml;ren, um Ma&szlig;nahmen des Ausnahmezustands und ausufernde Milit&auml;rausgaben zu legitimieren. Ergebnis: eine massive Umschichtung von Ressourcen zugunsten der Eliten. <strong>Guillem Pujol<\/strong> sprach mit Scheidler &uuml;ber die strukturelle Krise des Kapitalismus, den Niedergang der westlichen Hegemonie und die Notwendigkeit, das Thema Frieden wieder zu einem zentralen Anliegen zu machen.<br>\n<!--more--><br>\nVon den Anschl&auml;gen vom 11. September bis zum Gaza-Krieg, &uuml;ber die Pandemie und die russische Invasion in der Ukraine hinweg beobachtet Fabian Scheidler (Bochum, 1968) denselben politischen Mechanismus. Die Krisen, argumentiert er, werden zu Gelegenheiten, die Ausnahmebefugnisse des Staates auszuweiten, &ouml;ffentliche Mittel an gro&szlig;e Konzerne zu transferieren und die Militarisierung der westlichen Gesellschaften zu beschleunigen.<\/p><p>In seinem Buch &bdquo;Friedenst&uuml;chtig. Wie wir aufh&ouml;ren k&ouml;nnen, unsere Feinde selbst zu schaffen&ldquo;[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] argumentiert der deutsche Autor, dass Europa Schritt f&uuml;r Schritt das nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaute Modell des Sozialstaats aufgibt, um in eine permanente Kriegswirtschaft &uuml;berzugehen.<\/p><p>In diesem Gespr&auml;ch reflektiert er &uuml;ber die Grenzen des Parteiensystems, die Krise der westlichen Hegemonie, den Aufstieg Chinas und die M&ouml;glichkeiten, im 21. Jahrhundert eine Friedenspolitik wieder aufzubauen.<\/p><p><strong>In Ihrem Buch identifizieren Sie ein gemeinsames Muster, das sich durch scheinbar unterschiedliche Ereignisse zieht &ndash; vom 11. September &uuml;ber die Pandemie bis hin zum Ukraine-Krieg oder dem Krieg in Gaza. In all diesen F&auml;llen beobachten Sie eine Ausweitung der Ausnahmebefugnisse des Staates und eine zunehmende Militarisierung der Politik. Glauben Sie, dass hinter diesem Prozess eine bewusste Rationalit&auml;t steckt oder eher eine F&auml;higkeit der Eliten, unvorhergesehene Ereignisse zu instrumentalisieren?<\/strong><\/p><p>Ich glaube nicht, dass es vor 20 oder 30 Jahren eine Gruppe von Menschen gab, die um einen Tisch herumsa&szlig; und einen permanenten Ausnahmezustand entwarf, weil sie den Niedergang des Westens oder das globale Chaos vorausgesehen h&auml;tten. Die Geschichte ist weitaus komplexer als das. Sie funktioniert nicht nach perfekt ausgearbeiteten Pl&auml;nen.<\/p><p>Was wir jedoch beobachten, ist, dass, wenn traumatische Ereignisse eintreten &ndash; der 11. September, eine Pandemie oder ein Krieg &ndash;, diese Ereignisse schnell dazu genutzt werden, bestimmte Machtstrukturen zu festigen, denn dies entspricht den Interessen der politischen und wirtschaftlichen Eliten.<\/p><p>Die Pandemie ist ein gutes Beispiel daf&uuml;r. Manche fragen sich, warum ich sie in ein Buch &uuml;ber Krieg und Frieden einbeziehe. Der Grund daf&uuml;r ist, dass die gesamte Rhetorik, die in jenen Jahren zum Einsatz kam, eine Kriegsrhetorik war. Emmanuel Macron ging so weit zu erkl&auml;ren, Frankreich befinde sich &bdquo;im Krieg gegen das Virus&ldquo;. Er tat dies zu einem Zeitpunkt, als die Gelbwesten-Bewegung die politische Ordnung Frankreichs infrage gestellt und eine sehr starke soziale Mobilisierung angef&uuml;hrt hatte. Der Ausnahmezustand diente auch dazu, diesen Konflikt einzud&auml;mmen.<\/p><p>&Auml;hnliches geschah mit dem sogenannten Krieg gegen den Terror. Fran&ccedil;ois Hollande r&auml;umte ein, dass einige der zur Terrorismusbek&auml;mpfung eingef&uuml;hrten Ma&szlig;nahmen letztendlich w&auml;hrend des Pariser Klimagipfels 2015 gegen Klimaaktivisten eingesetzt wurden.<\/p><p>Es gibt eine wiederkehrende Logik. Es kommt zu einer Krise und diese Krise wird genutzt, um die Exekutivgewalt zu st&auml;rken, die Macht der Unternehmen auszuweiten und enorme Mengen &ouml;ffentlicher Mittel an bestimmte private Interessen umzuleiten.<\/p><p>Wir haben dies im Krieg gegen den Terrorismus gesehen, in dem der milit&auml;risch-industrielle Komplex einer der gro&szlig;en Nutznie&szlig;er war. Wir haben es auch w&auml;hrend der Pandemie gesehen, als Branchen wie die gro&szlig;en Pharmaunternehmen oder Technologiekonzerne enorme Vorteile erlangten.<\/p><p>Und all dies ist besonders relevant, da wir eine strukturelle Krise des Kapitalismus durchleben, die meiner Meinung nach mindestens seit 2008 andauert. Immer mehr Unternehmen sind auf staatliche Subventionen, &ouml;ffentliche Rettungsma&szlig;nahmen oder Regierungsauftr&auml;ge angewiesen. Die Ausnahmezust&auml;nde sind zu Mechanismen f&uuml;r den massiven Transfer von Ressourcen an diese Machtstrukturen geworden.<\/p><p>Die Bankenkrise war ein weiteres Beispiel. &Ouml;ffentliche Gelder werden verwendet, um gro&szlig;e private Unternehmen zu retten. So funktioniert ein Gro&szlig;teil des heutigen Kapitalismus.<\/p><p><strong>Allerdings scheinen einige der Grunds&auml;tze, die die europ&auml;ische Wirtschaftspolitik nach der Finanzkrise bestimmt haben, derzeit &uuml;berdacht zu werden. Deutschland hat seine verfassungsrechtlichen Beschr&auml;nkungen f&uuml;r die Verschuldung gelockert, und Europa scheint sich von einigen der Regeln zu l&ouml;sen, die es jahrelang verteidigt hat. Interpretieren Sie diese Ver&auml;nderungen als eine Korrektur oder einfach als eine Anpassung an neue Priorit&auml;ten?<\/strong><\/p><p>Ich glaube nicht, dass sie allzu viel aus der Finanzkrise gelernt haben. Viele bedeutende Stimmen warnen weiterhin vor der M&ouml;glichkeit neuer Bankenkrisen.<\/p><p>Was in Deutschland allerdings geschehen ist, ist eine &Auml;nderung des Grundgesetzes, um die Schuldenobergrenzen aufzuheben, wenn es um die Finanzierung der Militarisierung geht. Die Gr&uuml;nen f&uuml;gten zudem Ausnahmen in Bezug auf die Nachrichtendienste hinzu.<\/p><p>Das Ergebnis ist ganz klar. F&uuml;r den Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung wird die Austerit&auml;tspolitik aufrechterhalten, w&auml;hrend die Beschr&auml;nkungen aufgehoben werden, wenn es um Milit&auml;rausgaben geht.<\/p><p>Wir kommen in eine Situation, in der wir einen Gro&szlig;teil des europ&auml;ischen Sozialstaats zerst&ouml;ren k&ouml;nnen, w&auml;hrend wir dem Milit&auml;r praktisch unbegrenzte Mittel zur Verf&uuml;gung stellen.<\/p><p>Ich erinnere mich an eine Schlagzeile der <em>Financial Times<\/em>, die diese Logik sehr gut zusammenfasste. Sie lautete sinngem&auml;&szlig;, dass Europa seinen Sozialstaat abbauen m&uuml;sse, um einen Kriegsstaat aufzubauen. Genau in diese Richtung bewegen wir uns.<\/p><p><strong>Wenn der Nationalstaat und der Kapitalismus Teil ein und derselben historischen Architektur sind, auf welchen Grundlagen k&ouml;nnte dann eine andere Sicherheitspolitik aufgebaut werden? Existiert eine Alternative, die nicht die Logik des geopolitischen Wettbewerbs zwischen Staaten reproduziert?<\/strong><\/p><p>Den Nationalstaat zu &uuml;berwinden ist eine ebenso gewaltige Aufgabe wie die &Uuml;berwindung des Kapitalismus, da beide Teil ein und derselben historischen Struktur sind. Sie sind keine voneinander unabh&auml;ngigen Ph&auml;nomene.<\/p><p>Ich wei&szlig; nicht, ob der Kapitalismus und der moderne Nationalstaat dieses Jahrhundert &uuml;berdauern werden. Was ich allerdings wei&szlig;, ist, dass beide eine tiefe Krise durchlaufen und dass die Antwort der Eliten darin besteht, sich auf dauerhafte Formen des Ausnahmezustands und sogar des Kriegszustands zuzubewegen. Genau deshalb glaube ich, dass wir gegen diesen militaristischen Kurs Widerstand leisten m&uuml;ssen.<\/p><p>F&uuml;r die Linke bedeutet dies, das Thema Frieden wieder zu einem zentralen Anliegen zu machen. In Deutschland zum Beispiel hat ein bedeutender Teil der Linken diese Frage zur&uuml;ckgestellt, weil man glaubt, sie f&uuml;hre zu internen Konflikten oder medialen Schwierigkeiten. Aber wenn die europ&auml;ischen Regierungen weiter in diese Richtung voranschreiten, wird die Militarisierung letztendlich die materiellen Grundlagen des Sozialstaats zerst&ouml;ren.<\/p><p>Deshalb m&uuml;ssen wir eine neue politische Koalition aufbauen, die Frieden, soziale Gerechtigkeit, den Ausbau des Sozialstaats, die Begrenzung der Macht der Konzerne und internationale Diplomatie miteinander verbindet. Ohne Frieden wird es unm&ouml;glich sein, die Klimakrise oder die &ouml;kologische Krise anzugehen. Die f&uuml;r diese Transformationen notwendigen Ressourcen werden verschwinden. Alles h&auml;ngt zusammen.<\/p><p>In einem gewissen Sinn m&uuml;ssen wir die urspr&uuml;ngliche Intuition der europ&auml;ischen Umweltbewegung wiederbeleben, die Frieden, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Kapitalismuskritik als Teile derselben Agenda miteinander verband.<\/p><p><strong>Aber selbst politische Kr&auml;fte, die urspr&uuml;nglich entstanden sind, um den herrschenden Konsens infrage zu stellen, scheinen sich letztendlich doch daran anzupassen. Dies wurde beispielsweise der Partei Podemos in St&auml;dten wie C&aacute;diz vorgeworfen, wo ein Diskurs des Wandels neben dem Eintreten f&uuml;r Industriezweige existierte, die mit der R&uuml;stungsproduktion verbunden sind &ndash; aufgrund ihrer Bedeutung f&uuml;r die lokale Besch&auml;ftigung. Wie l&auml;sst sich dieses Spannungsverh&auml;ltnis zwischen gesellschaftlichem Wandel und wirtschaftlicher Abh&auml;ngigkeit von den bestehenden Strukturen aufl&ouml;sen?<\/strong><\/p><p>Das ist eine sehr schwierige Frage. Ich bin ziemlich kritisch gegen&uuml;ber dem System der politischen Parteien, auch wenn wir es nicht ignorieren k&ouml;nnen, da es existiert und weiterhin Macht aus&uuml;bt.<\/p><p>Mein Eindruck ist, dass jede tiefgreifende Ver&auml;nderung auch au&szlig;erhalb der Parteien aufgebaut werden muss, durch neue gesellschaftliche B&uuml;ndnisse, die in der Lage sind, eine andere Vision von Europa zu artikulieren.<\/p><p>Was mir Hoffnung gibt, sind konkrete Erfahrungen. Wir haben Hafenarbeiter in Italien und Spanien gesehen, die Lieferungen f&uuml;r den Krieg in Gaza blockiert haben. Wir haben Aktivisten gesehen, die Einrichtungen des milit&auml;risch-industriellen Komplexes in Deutschland blockiert haben. Wir haben Formen des Widerstands gesehen, die von unten entstehen.<\/p><p>Wir beobachten auch Widerstand bei jungen Menschen gegen die M&ouml;glichkeit einer Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht. Viele wollen sich nicht an diesen geopolitischen Konflikten beteiligen.<\/p><p>Nichts davon stellt bislang eine Massenbewegung dar, aber es sind Elemente, aus denen etwas Anderes aufgebaut werden kann.<\/p><p><strong>Sie sind auch der Ansicht, dass der Niedergang der westlichen Hegemonie die M&ouml;glichkeit einer neuen internationalen Ordnung er&ouml;ffnen k&ouml;nnte. Warum sollten wir jedoch davon ausgehen, dass M&auml;chte wie China, Indien oder die Golfstaaten auf eine weniger dominierende Weise agieren werden als die westlichen M&auml;chte? Inwiefern w&auml;re eine multipolare Welt friedlicher?<\/strong><\/p><p>Multipolarit&auml;t garantiert keinen Frieden. Sie kann auch zu Krieg f&uuml;hren. Tats&auml;chlich entstanden viele der gro&szlig;en Konflikte der modernen Geschichte gerade in Zeiten des Hegemoniewechsels. Dies geschah vor dem Ersten Weltkrieg, vor dem Zweiten Weltkrieg und in vielen anderen Phasen, in denen mehrere M&auml;chte um die globale F&uuml;hrungsrolle konkurrierten. Die Frage ist, ob es Faktoren gibt, die dieses Ergebnis verhindern k&ouml;nnten.<\/p><p>China hat eine andere historische Entwicklung durchlaufen. Nicht vollst&auml;ndig friedlich, nat&uuml;rlich, aber doch anders als die westliche Erfahrung. Das Verh&auml;ltnis zwischen Staat und Kapital ist anders. Es gibt eine politische Tradition, die darauf besteht, die Kontrolle &uuml;ber Kapital und Milit&auml;r durch die zivile Macht zu wahren.<\/p><p>Dar&uuml;ber hinaus ist das historische Ged&auml;chtnis Chinas tief gepr&auml;gt vom sogenannten Jahrhundert der Dem&uuml;tigung, als die westlichen M&auml;chte intervenierten und das Land zerst&uuml;ckelten. Aus chinesischer Perspektive besteht das Hauptziel darin, zu verhindern, dass sich so etwas wiederholt.<\/p><p>Das dort vorherrschende Narrativ ist nicht der Aufbau eines globalen Milit&auml;rimperiums, sondern die Wiederherstellung der nationalen Sicherheit und Autonomie durch die wirtschaftliche Entwicklung. Das bedeutet nicht, dass es in China keine nationalistischen oder militaristischen Kreise g&auml;be. Es gibt sie. Doch es er&ouml;ffnet die M&ouml;glichkeit, einen Krieg um die hegemoniale Nachfolge zu vermeiden, wie wir ihn in den letzten 500 Jahren erlebt haben. Wir wissen nicht, ob uns dies gelingen wird. Wir wissen nur, dass diese M&ouml;glichkeit besteht.<\/p><p><strong>Und welche Rolle spielt Taiwan in dieser Gleichung?<\/strong><\/p><p>Taiwan ist wahrscheinlich der gef&auml;hrlichste Punkt. Solange der derzeitige Status quo fortbesteht &ndash; mit all der Rhetorik, die man dem noch hinzuf&uuml;gen mag &ndash;, ist es m&ouml;glich, einen Krieg zu vermeiden. Aber wenn Taiwan formell die Unabh&auml;ngigkeit erkl&auml;ren w&uuml;rde und die USA diese Entscheidung ausdr&uuml;cklich unterst&uuml;tzten, w&uuml;rden wir in ein v&ouml;llig anderes Szenario geraten.<\/p><p>Man sollte bedenken, dass die Ein-China-Politik seit Jahrzehnten von den Vereinten Nationen, den USA und den meisten Staaten der Welt anerkannt wird. Diesen Rahmen aufrechtzuerhalten, ist wahrscheinlich eine notwendige Voraussetzung, um eine milit&auml;rische Konfrontation mit unvorhersehbaren Folgen zu vermeiden.<\/p><p><em>Das Interview erschien im Original beim unabh&auml;ngigen Online-Medium <a href=\"https:\/\/www.lamarea.com\/2026\/07\/05\/fabian-scheidler-estado-de-guerra\/\">La Marea<\/a>. &Uuml;bersetzt aus dem Spanischen von <strong>Marta Andujo<\/strong>.<em><\/em><\/em><\/p><p><small>Titelbild: <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/196050291@N08\/52333810875\/in\/photostream\/\">flickr.com<\/a> &ndash; Hendrik Bammel (b4mmel) &ndash; <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/2.0\/deed.de\">CC BY-NC-SA 2.0<\/a><\/small><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Das Buch von Fabian Scheidler &bdquo;Friedenst&uuml;chtig. Wie wir aufh&ouml;ren k&ouml;nnen, unsere Feinde selbst zu schaffen&ldquo; ist im Oktober 2025 <a href=\"https:\/\/fabian-scheidler.de\/\">erschienen<\/a>. Die spanische Ausgabe publizierte der Icaria-Verlag im April 2026 unter dem Titel &bdquo;El estado de guerra y la lucha por un nuevo orden de paz&ldquo;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der deutsche Autor <strong>Fabian Scheidler<\/strong> zeigt in seinem neuen Buch auf, wie die Staaten die Konfrontation sch&uuml;ren, um Ma&szlig;nahmen des Ausnahmezustands und ausufernde Milit&auml;rausgaben zu legitimieren. Ergebnis: eine massive Umschichtung von Ressourcen zugunsten der Eliten. <strong>Guillem Pujol<\/strong> sprach mit Scheidler &uuml;ber die strukturelle Krise des Kapitalismus, den Niedergang der westlichen Hegemonie und die Notwendigkeit, das<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154833\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":154835,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,209,156,145],"tags":[423,379,909,893,3276,309,3594,392,2922],"class_list":["post-154833","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-interviews","category-schulden-sparen","category-sozialstaat","tag-austeritaetspolitik","tag-china","tag-kapitalismus","tag-militarisierung","tag-multipolare-welt","tag-repressionen","tag-scheidler-fabian","tag-schuldenbremse","tag-taiwan"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/260811-rheinmetall-entwaffnen.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154833","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=154833"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154833\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":154849,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154833\/revisions\/154849"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/154835"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=154833"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=154833"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=154833"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}