{"id":154930,"date":"2026-08-14T08:22:56","date_gmt":"2026-08-14T06:22:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154930"},"modified":"2026-08-14T08:22:56","modified_gmt":"2026-08-14T06:22:56","slug":"hinweise-des-tages-5160","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154930","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154930#h01\">Treiben die westlichen Siegesillusionen die Ukraine in den Zusammenbruch?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154930#h02\">&bdquo;Ohne die Regeln des Krieges verlieren wir alle.&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154930#h03\">Westjordanland: H&uuml;geljugend im H&auml;userkampf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154930#h04\">Renteneintrittsalter: 45 Beitragsjahre m&uuml;ssen genug sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154930#h05\">Arbeitskosten: Deutschland f&auml;llt um zwei Pl&auml;tze zur&uuml;ck auf Position sieben in der EU &ndash; f&uuml;nftniedrigster Anstieg unter 27 Staaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154930#h06\">Staatliche Investitionen stabilisieren Wirtschaft im Euroraum deutlich wirksamer als Steuersenkungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154930#h07\">Der Kahlschlag mit System: Stellenabbau in der Autoindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154930#h08\">Konjunktur: Investitionsbooster der Regierung wirkt bislang kaum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154930#h09\">Wer zahlt f&uuml;r die europ&auml;ischen Ernteausf&auml;lle? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154930#h10\">Iranischer Au&szlig;enminister warnt USA vor &bdquo;Fehleinsch&auml;tzung&ldquo; von Lage in Stra&szlig;e von Hormus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154930#h11\">EU-Emissionshandel als Zielscheibe von Industrievertretern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154930#h12\">Ceuta: Die wahre Grenze verl&auml;uft in K&ouml;pfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154930#h13\">Suizidversuche und psychische Belastungen: Alarmierende Zust&auml;nde auf US-Flugzeugtr&auml;ger &ndash; Seeleute wollten ins Meer springen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154930#h14\">Die Modellrechner und ihre Horrorprognosen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154930#h15\">Immer mehr Schrottteile aus dem Weltall st&uuml;rzen auf die Erde<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Treiben die westlichen Siegesillusionen die Ukraine in den Zusammenbruch?<\/strong><br>\nDer konflikterfahrene ehemalige UN-Diplomat Michael von der Schulenburg mahnt den Westen, sich auf eine ukrainische Niederlage vorzubereiten. Ein Gastbeitrag. [&hellip;]<br>\nPutin werde als Verlierer an den Verhandlungstisch gezwungen &ndash; zu den Bedingungen der europ&auml;ischen Nato-Staaten, was einer russischen Niederlage gleichk&auml;me. Die Politik, die Ukraine milit&auml;risch, politisch und finanziell massiv zu unterst&uuml;tzen, gleichzeitig aber jegliche Gespr&auml;che zu verweigern, bis Russland &bdquo;in die Knie gezwungen&ldquo; ist, schien aufzugehen.<br>\nDoch ist das so? Oder hat sich das Blatt in Wirklichkeit sogar zugunsten Russlands gewendet?<br>\nAuff&auml;llig ist, dass seit den ersten Augusttagen kaum noch Berichte &uuml;ber den Kriegsverlauf erscheinen. Die Siegesmeldungen sind weitgehend verstummt. Gleichzeitig mehren sich, aus den USA und auch aus der Ukraine selbst, die Zweifel am Erfolg des Drohnenkriegs im russischen Hinterland.<br>\nMan muss nur auf die Warnungen des Generals (und derzeitigen ukrainischen Botschafters in London) Walerij Saluschnyj h&ouml;ren: Der Drohnenkrieg sei wenig erfolgreich und viel zu teuer. Als ehemaliger Oberkommandierender der ukrainischen Streitkr&auml;fte sollte er es wissen. Nach Angaben der proukrainischen Kriegsbeobachter Dron-Bomber erzielen die Russen inzwischen eine hohe Rate an Absch&uuml;ssen ukrainischer Drohnen. Die Absetzung des ukrainischen Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow d&uuml;rfte ebenfalls mit dem sich abzeichnenden Scheitern des Drohnenkriegs zusammenh&auml;ngen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/treiben-die-westlichen-siegesillusionen-die-ukraine-in-den-zusammenbruch-10288789\">Berliner Zeitung (Bezahlschranke)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/archive.is\/Vyazf\">archive.is<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Ohne die Regeln des Krieges verlieren wir alle.&ldquo;<\/strong><br>\nAuch wo Krieg gef&uuml;hrt wird, sollten gewisse Regeln eingehalten werden &ndash; so der Wunsch des Internationalen Strafgerichtshofs I.C.C. in Den Haag. Zum Beispiel der Schutz der Zivilisten. Die gegenw&auml;rtigen Kriege, man denke vor allem an das Vorgehen Israels im Gaza-Streifen, lassen wenig davon erkennen &hellip; Ein paar Anmerkungen dazu von unserem Kolumnisten Patrick Lawrence aus den USA.<br>\nZun&auml;chst einmal sind alle Zionisten Extremisten. Unz&auml;hlige von ihnen haben unz&auml;hlige Male das Argument vorgebracht, dass Israel nur an die Bibel gebunden sei und damit das staatliche Recht durch religi&ouml;ses Recht ersetzt. Nach jedem ernsthaften Geschichtsverst&auml;ndnis ist dies ein radikaler R&uuml;ckschritt in die Vormoderne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/ohne-die-regeln-des-krieges-verlieren-wir-alle\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Westjordanland: H&uuml;geljugend im H&auml;userkampf<\/strong><br>\nSeit mehreren Tagen terrorisieren israelische Siedler den Hauskomplex von Familie Hassan. Das israelische Milit&auml;r soll die Belagerung r&auml;umen &ndash; eigentlich.<br>\nZwischen Olivenb&auml;umen, auf einer kargen Ebene in der sengenden Mittagssonne, steht Abdelkarim Hassan. Der Mann im karierten Hemd schaut nachdenklich auf drei H&auml;user auf dem H&uuml;gel gegen&uuml;ber. Neben ihm brutzelt ein silberner Peugeot-Kombi in der Sonne.<br>\nVor den Geb&auml;uden steht eine Gruppe junger M&auml;nner mit Hoodies, Kippot und Schlabberjeans: israelische Siedler. Einige Meter weiter eine Gruppe israelischer Soldat:innen in olivgr&uuml;ner Vollmontur, weiter hinten zwei Milit&auml;rfahrzeuge. Auf der Hausmauer sitzt ein Dutzend Jungs &ndash; auch sie Siedler &ndash; plaudern, schwingen die Beine in die Luft. Niemand hier wei&szlig;, was in den n&auml;chsten Minuten passieren wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Westjordanland\/!6204157\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Renteneintrittsalter: 45 Beitragsjahre m&uuml;ssen genug sein<\/strong><br>\nIn die Debatte um die Rentenreform kommt allm&auml;hlich Bewegung. Nachdem sich mehrere ostdeutsche Ministerpr&auml;sident*innen f&uuml;r den Erhalt der &bdquo;Rente mit 63&ldquo; &ndash; korrekt m&uuml;sste es abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren hei&szlig;en &ndash; ausgesprochen haben, hat sich nun auch Niedersachsens Regierungschef Olaf Lies f&uuml;r deren Beibehaltung<br>\nstark gemacht. Schlie&szlig;lich geht es hierbei um eine Anerkennung der Erwerbsbiografien derjenigen, die die meisten Versichertenjahre auf dem Buckel haben. Ihrem Gerechtigkeitsempfinden muss dementsprechend Rechnung getragen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen-bremen-sachsenanhalt.dgb.de\/aktuelles\/news\/renteneintrittsalter-45-beitragsjahre-muessen-genug-sein\/\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Arbeitskosten: Deutschland f&auml;llt um zwei Pl&auml;tze zur&uuml;ck auf Position sieben in der EU &ndash; f&uuml;nftniedrigster Anstieg unter 27 Staaten<\/strong><br>\nDie Lohnst&uuml;ckkosten der deutschen Wirtschaft sind im Zuge der durch den russischen Krieg gegen die Ukraine, die chinesische Subventionspolitik, die chaotischen US-Zolleskalationen und zuletzt den Krieg gegen den Iran ausgel&ouml;sten Energie- und Nachfragekrise seit 2023 deutlich st&auml;rker gestiegen als in den Jahren zuvor. Auf l&auml;ngere Sicht, seit dem Jahr 2000, liegt die deutsche Lohnst&uuml;ckkostenentwicklung mit 1,9 Prozent im Jahresdurchschnitt aber trotzdem noch knapp unter dem Inflationsziel der Europ&auml;ischen Zentralbank und ist somit f&uuml;r den Gesamtzeitraum stabilit&auml;tskonform. Zudem haben die st&auml;rkeren Zuw&auml;chse der vergangenen Jahre weitaus mehr mit einer schwachen Produktivit&auml;tsentwicklung in Deutschland zu tun als mit den Arbeitskosten. Das ergibt eine neue Studie des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-arbeitskosten-deutschland-faellt-um-zwei-plaetze-zurueck-78358.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Staatliche Investitionen stabilisieren Wirtschaft im Euroraum deutlich wirksamer als Steuersenkungen<\/strong><br>\nGemeinsame Geldpolitik im Euroraum erh&ouml;ht Wirksamkeit nationaler Staatsausgaben &ndash; &Ouml;ffentliche Investitionen und Staatskonsum kurbeln Wirtschaft deutlich st&auml;rker an als Steuersenkungen &ndash; Kurzfristige Stabilisierungsvorteile m&uuml;ssen gegen Risiken f&uuml;r Staatsfinanzen und langfristiges Wachstum abgewogen werden<br>\n&Ouml;ffentliche Investitionen und Staatskonsum stabilisieren die Wirtschaft eines Mitgliedslandes des Euroraums kurzfristig deutlich st&auml;rker als Steuersenkungen. Das zeigt eine neue Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Die gemeinsame Geldpolitik im Euroraum verst&auml;rkt die positiven Effekte fiskalischer Ma&szlig;nahmen einzelner L&auml;nder. F&uuml;r ihre Untersuchung kombinieren die Studienautoren G&ouml;khan Ider und Malte Rieth aus der Abteilung Makro&ouml;konomie ein Modell f&uuml;r eine typische Volkswirtschaft des Euroraums mit empirischen Analysen der Mitgliedstaaten auf Basis von Eurostat-Daten. Das Ergebnis: Jeder zus&auml;tzliche Euro an staatlichen Ausgaben erh&ouml;ht das Bruttoinlandsprodukt demnach im ersten Jahr um bis zu 1,30 Euro. Steuersenkungen erzielen dagegen lediglich einen Effekt von bis zu 40 Cent je Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.1016280.de\/staatliche_investitionen_stabilisieren_wirtschaft_im_euroraum_deutlich_wirksamer_als_steuersenkungen.html\">DIW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Kahlschlag mit System: Stellenabbau in der Autoindustrie<\/strong><br>\nAlle gro&szlig;en deutschen Autokonzerne und ihre T&ouml;chter &ndash; Volkswagen, Porsche, Mercedes-Benz, BMW und die deutschen Stellantis-Werke &ndash; bauen gleichzeitig Arbeitspl&auml;tze ab.<br>\nVolkswagen hat mit Betriebsrat und IG Metall den Abbau von 35.000 Stellen bis 2030 vereinbart und verhandelt &uuml;ber bis zu 100.000 weitere Stellen weltweit. Zudem laufen die Absprachen &uuml;ber m&ouml;gliche Werksschlie&szlig;ungen in Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm weiter. Dass ausgerechnet das E-Auto-Werk Zwickau, erst vor wenigen Jahren als Vorzeigeprojekt der Transformation gefeiert, nun zur Disposition steht, zeigt, wie schnell aus dem angeblichen &bdquo;Zukunftsstandort&ldquo; wieder blo&szlig;e Man&ouml;vriermasse des Konzerns wird. Was der Vorstand als &bdquo;sozialvertr&auml;glichen Umbau&ldquo; verkauft, bedeutet f&uuml;r die Betroffenen den schlichten Verlust ihrer Existenzgrundlage &ndash; Kapitalbereinigung im Gewand der Sozialpartnerschaft. [&hellip;]<br>\nInsgesamt hat die deutsche Industrie 2025 rund 124.000 Arbeitspl&auml;tze verloren,<br>\nDer Branchenverband VDA rechnet inzwischen mit einem Verlust von 225.000 Arbeitspl&auml;tzen bis 2035.<br>\nDas klingt in Summe nicht sozial und ist vor allem eines: die &Uuml;bersetzung der Profitkrise in individualisierte Verzichtsangebote, bei denen am Ende Tausende Lohnabh&auml;ngige weniger von ihrer Arbeit leben k&ouml;nnen als vorher. Der Angriff auf die Besch&auml;ftigten ist l&auml;ngst zu einem Dauerzustand geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/der-kahlschlag-mit-system-stellenabbau-in-der-autoindustrie\/\">etos.media<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Konjunktur: Investitionsbooster der Regierung wirkt bislang kaum<\/strong><br>\nMit neuen Abschreibungsregeln wollte die Bundesregierung die Unternehmen zum Investieren bewegen und die Wirtschaft ankurbeln. Doch das Ergebnis ist bescheiden &ndash; und Besserung nicht in Sicht.<br>\nNicht weniger als ein &bdquo;Booster&ldquo; sollte es sein. Deutschland werde wieder &bdquo;fit f&uuml;r die Zukunft&ldquo;, schw&auml;rmte Kanzler Friedrich Merz (CDU) im Sommer 2025 nach Verabschiedung des &bdquo;Investitionsboosters&ldquo;. Doch nach einem Jahr kann von &bdquo;Boost&ldquo;, von einem Wirtschaftsimpuls bisher keine Rede sein.<br>\nDie seit Jahren schwachen Investitionen von Unternehmen kamen auch durch die neuen &bdquo;Super-Abschreibungen&ldquo; bisher nicht in Gang &ndash; was nicht nur f&uuml;r die Wirtschaft, sondern auch f&uuml;r den Kanzler ein Problem ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/konjunktur-investitionsbooster-der-regierung-wirkt-bislang-kaum\/100245240.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Abschreibungsregeln waren ein milliardenteures Unternehmersteuergeschenk, dem man aus Marketinggr&uuml;nden Zauberkr&auml;fte angedichtet und einen gut klingenden Namen gegeben hat &ndash; so wie bei allen milliardenteuren Unternehmersteuergeschenken der letzten 40 Jahre. Die Behauptung, dass Unternehmen nach Steuersenkungen mehr investierten, stimmt nie, hat nie gestimmt und wird nie stimmen. Heutzutage ist das besonders klar, weil den Unternehmen &uuml;berall die Nachfrage fehlt, im Inland und im Ausland; also warum sollten sie investieren? Angebotsseitige Ma&szlig;nahmen k&ouml;nnen per Definition keine L&ouml;sungen f&uuml;r nachfrageseitige Probleme bieten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wer zahlt f&uuml;r die europ&auml;ischen Ernteausf&auml;lle? <\/strong><br>\nIn der EU wird es in diesem Jahr zu sp&uuml;rbaren Ernteausf&auml;llen kommen, die teilweise selbstverschuldet sind und dazu f&uuml;hren d&uuml;rften, dass die EU von einem Exporteur von Lebensmitteln zu einem Importeur wird. Das wird zu steigenden Preisen in Europa und zu mehr Hunger in der Welt f&uuml;hren.<br>\nDie Medien werden die D&uuml;rre in Europa f&uuml;r die Ernteausf&auml;lle verantwortlich machen. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit, denn die Krise der europ&auml;ischen Nahrungsmittelproduktion hat weit mehr Gr&uuml;nde, die die EU selbst verschuldet hat. Neben der ideologisch bedingten verfehlten Landwirtschaftspolitik sind das auch die Russland-Sanktionen, die gleich mehrfache Wirkung haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/anti-spiegel.ru\/2026\/wer-zahlt-fuer-die-europaeische-ernteausfaelle\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bauernverband geht von erheblichen Ernteausf&auml;llen aus<\/strong><br>\nAufgrund der anhaltenden Trockenheit erwartet der Deutsche Bauernverband in diesem Jahr deutliche Ernteeinbu&szlig;en. &raquo;Wir gehen von einer unterdurchschnittlichen Ernte bei Getreide, hier insbesondere beim Weizen, und bei Raps aus&laquo;, sagte Verbandspr&auml;sident Joachim Rukwied dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Auch f&uuml;r Herbstkulturen wie Kartoffeln, Gem&uuml;se, Zuckerr&uuml;ben oder K&ouml;rnermais sei die Prognose besorgniserregend.<br>\n&raquo;In s&uuml;dlichen Teilen Deutschlands k&ouml;nnte das bis zum totalen Ertragsausfall gehen&laquo;, sagte Rukwied. Etwas besser ist es demnach in n&ouml;rdlichen Regionen, wo es immer wieder etwas geregnet hat. Dort s&auml;hen die Best&auml;nde noch akzeptabel aus. In der Tendenz werde es aber auch da unterdurchschnittliche Ernten geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-08\/trockenheit-ernte-ausfaelle-getreide-weizen-raps-bauernverband\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Iranischer Au&szlig;enminister warnt USA vor &bdquo;Fehleinsch&auml;tzung&ldquo; von Lage in Stra&szlig;e von Hormus<\/strong><br>\nDer iranische Au&szlig;enminister Seyed Abbas Araghtschi hat die Vereinigten Staaten davor gewarnt, aufgrund &bdquo;gef&auml;lschter Geheimdienstinformationen&ldquo; eine &bdquo;gro&szlig;e Fehleinsch&auml;tzung&ldquo; hinsichtlich der Stra&szlig;e von Hormus vorzunehmen.<br>\nAraghtschi ver&ouml;ffentlichte die Warnung am Donnerstag in einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform X, einen Tag nachdem US-Pr&auml;sident Donald Trump in den sozialen Medien behauptet hatte, die Vereinigten Staaten h&auml;tten die &bdquo;vollst&auml;ndige Kontrolle&ldquo; &uuml;ber die Stra&szlig;e von Hormus.<br>\nDer iranische Au&szlig;enminister erkl&auml;rte: &bdquo;Die USA haben sich aufgrund von Geheimdienstfehlern schon lange verrechnet. Ein typisches Beispiel daf&uuml;r ist der Krieg gegen den Iran. Nun droht eine noch gr&ouml;&szlig;ere Fehleinsch&auml;tzung in Bezug auf die Stra&szlig;e von Hormus.&ldquo;<br>\nDie iranische Beh&ouml;rde f&uuml;r die Meerenge am Persischen Golf (PGSA), die f&uuml;r den Schiffsverkehr in der Stra&szlig;e von Hormus zust&auml;ndig ist, hat Behauptungen von US-Beamten zur&uuml;ckgewiesen, wonach die Wasserstra&szlig;e offen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2026\/08\/13\/ARTI1786627893347268\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>EU-Emissionshandel als Zielscheibe von Industrievertretern<\/strong><br>\nMit dem EU-Klimagesetz haben sich die EU-Mitgliedsstaaten 2021 das verbindliche Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 Klimaneutralit&auml;t zu erreichen, also netto keine Treibhausgase mehr auszusto&szlig;en. Ein Kernst&uuml;ck dabei ist das System des Emissionshandels (EU-ETS). Doch dieser kommt immer mehr unter Druck. Dahinter steckt die Industrie, da sie ihre Emissionen nicht rasch genug senkt.<br>\nGro&szlig;e Industrieanlagen und kalorische Kraftwerke sind f&uuml;r knapp 40 Prozent der Treibhausgasemissionen in der EU verantwortlich. Das System des EU-Emissionshandels (EU-ETS) tr&auml;gt zum Klimaschutz bei, indem es die Gesamtmenge dieser Emissionen begrenzt und diese Grenze von Jahr zu Jahr senkt. Nach dem derzeit geltenden Recht sollen die Emissionen der ETS-Anlagen bis 2040 auf null gesenkt werden. Die restlichen Emissionen &ndash; aus dem Verkehr, der Landwirtschaft, der Raumw&auml;rme etc. &ndash; sollen dann bis 2050 netto null erreichen.<br>\nDie Kommission schl&auml;gt nun allerdings vor, dass die Schritte, um die die Emissionsgrenze jedes Jahr verringert wird, viel kleiner sein sollen als bisher geplant. Damit wird das Jahr, ab dem die Industrie keine neuen Zertifikate mehr bekommt, weit nach hinten geschoben: Statt 2040 w&uuml;rden die Zertifikate f&uuml;r die Industrie erst 2050 auslaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.awblog.at\/klima-energie\/EU-Emissionshandel-Zielscheibe-von-Industrievertretern\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ceuta: Die wahre Grenze verl&auml;uft in K&ouml;pfen<\/strong><br>\nZwischen dem 30. Juli und dem 2. August 2026 erreichten nach Angaben spanischer Beh&ouml;rden rund 50.000 Menschen Ceuta. Eine spanische Stadt an der nordafrikanischen Mittelmeerk&uuml;ste. Die Stadt geh&ouml;rt politisch zu Spanien, liegt aber geografisch in Marokko.<br>\nInnerhalb von 48 Stunden kehrte nach Beh&ouml;rdenangaben der Gro&szlig;teil dieser Menschen wieder nach Marokko zur&uuml;ck. Mehr als 48.000 Menschen sollen die Grenze erneut passiert haben. Die R&uuml;ckkehr erfolgte unter Druck spanischer und marokkanischer Beh&ouml;rden.<br>\nMindestens 72 Menschen verloren bei dem Versuch, Ceuta zu erreichen, ihr Leben. Viele ertranken beim &Uuml;berqueren des Wassers, andere starben beim Versuch, die Grenzanlagen zu &uuml;berwinden. Unter den in Ceuta verbliebenen Menschen befanden sich nach Beh&ouml;rden Angaben rund 860 unbegleitete Minderj&auml;hrige.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/gesellschaft\/die-wahre-grenze-verlaeuft-in-koepfen\/\">etos.media<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Suizidversuche und psychische Belastungen: Alarmierende Zust&auml;nde auf US-Flugzeugtr&auml;ger &ndash; Seeleute wollten ins Meer springen<\/strong><br>\nSchlechtes Essen, defekte Sanit&auml;ranlagen und psychische Krisen: Nachdem sich die Lage an Bord der USS Abraham Lincoln zuspitzte, soll das Schiff nun endlich den Persischen Golf verlassen.<br>\nLaut Berichten in mehreren Hausmedien des US-Milit&auml;rs kommt es auf dem Flugzeugtr&auml;ger USS Abraham Lincoln zu einer sich versch&auml;rfenden Krise. Die Besatzung von 5000 Seeleuten und Marineinfanteristen befindet sich im neunten Monat auf See und hat 250 Tage am St&uuml;ck ohne Landgang verbracht &ndash; ein Rekord f&uuml;r einen Flugzeugtr&auml;ger in der j&uuml;ngeren Geschichte.<br>\nLaut &bdquo;Navy Times&ldquo; und &bdquo;Stars and Stripes&ldquo; haben mehrere Besatzungsmitglieder aufgrund schlechter Bedingungen und psychischer Belastungen bereits versucht, in Suizidabsicht &uuml;ber Bord zu springen. Auch der &bdquo;Guardian&ldquo; berichtete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/suizidversuche-und-psychische-belastungen-alarmierende-zustande-auf-us-flugzeugtrager--seeleute-wollten-ins-meer-springen-15938703.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Modellrechner und ihre Horrorprognosen<\/strong><br>\nModellierer sagten zu Pandemiebeginn Zehntausende Corona-Tote f&uuml;r die Schweiz voraus. Sie lagen schon fr&uuml;her oft daneben. [&hellip;]<br>\nModellierer versuchen, im Computer die Welt abzubilden. In dieser mathematischen Modellwelt sagen sie den Verlauf einer Pandemie voraus und k&ouml;nnen Szenarien durchspielen. F&uuml;r ihre Berechnungen m&uuml;ssen die Modellierer jedoch Annahmen treffen. Liegen diese daneben, sind auch ihre Schl&uuml;sse falsch. Das war in der Vergangenheit mehrmals passiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/die-modellrechner-und-ihre-horrorprognosen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Immer mehr Schrottteile aus dem Weltall st&uuml;rzen auf die Erde <\/strong><br>\nDie meisten Teile vergl&uuml;hen in der Atmosph&auml;re. Doch immer mehr schlagen auf der Erde auf &ndash; gl&uuml;hend und teilweise tonnenschwer.<br>\nIm Jahr 2024 st&uuml;rzte ein feuriges St&uuml;ck Metall in der N&auml;he eines Dorfes in Kenia in einen Acker. Es war ein riesiger, schwerer und gl&uuml;hend heisser Ring. Nachdem er sich abgek&uuml;hlt hatte, war klar: Es war ein Ring, der einst Teile einer Rakete miteinander verbunden hatte.<br>\nDas Risiko, dass menschlicher M&uuml;ll aus dem Weltall auf der Erde einschl&auml;gt, nimmt zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/abfaelle\/immer-mehr-schrottteile-aus-dem-weltall-stuerzen-auf-die-erde\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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